Internationaler Tag der Muttersprache

Mir schwätztes älles ausser Hochdeutsch!

Seit 2000 ruft die UNESCO jährlich am 21.Februar zum Gedenktag zur Förderung sprachlicher und kultureller Vielfalt und Mehrsprachigkeit auf.

Spannend ist die Tatsache, dass fast die Hälfte der 6000 weltweit gesprochenen Sprachen  vom Aussterben bedroht ist.

Der historische Ursprung dieses Tages findet sind in Dhaka, der Hauptstadt des damaligen Ost-Pakistan wieder, wo es  zu einer Demonstration gegen den Beschluss der Regierung gab, welche die Sprache Urdu zur Amtssprache erheben wollte. Urdu wurde nur von 3 % der Bevölkerung, nämlich der herrschenden Schichten, gesprochen, während über 56 % der Gesamtbevölkerung Bengali (Bangla) als Muttersprache spricht.

Der diesjährige Tag steht unter dem Motto „Inclusive Education through and with Language – Language Matters“. Die UNESCO betont dieses Jahr also die Bedeutung der Sprache für die Inklusion.

Weitere Informationen findet ihr unter:

http://www.unesco.de/welttag_muttersprache.html

„Liebe Kitty…“ das Tagebuch der Anne Frank

 

Am heutigen Mittwochabend wird in der ARD der Fernsehfilm „Meine Tochter Anne Frank“ gezeigt. Ich denke, den meisten von Euch wird dieser Name etwas sagen. „Das Tagebuch der Anne Frank“ war eines der Bücher, welches mich tief bewegt und sehr mitgenommen hat – zumal ich es mit 15 Jahren gelesen hatte. Vielleicht aber auch, weil Anne Frank mit 13 angefangen hatte, ihr Tagebuch zu schreiben und man als Mädchen doch überall die gleichen Gedanken und Träume hat in diesem Alter – auch wenn ich Anne sehr bewundere, dass sie nie den Mut verloren hat und immer hoffungsvoll war in diesen grausamen Tagen.

Anne Frank führte ihr Tagebuch vom 12. Juni 1942 bis zum 01. August 1944.

Nach 761 Tagen in ihrem Hinterhaus-Versteck in der Amsterdamer Prinsengracht wurde sie mit ihrer gesamten Familie am 4. August 1944 von den Nationalsozialisten verhaften und deportiert. Vor fast 70 Jahren – am 12. März 1945 – starb Anne Frank im Konzentrationslager Bergen-Belsen.

Ich hatte die Gelegenheit vor ein paar Jahren in Amsterdam das „Anne Frank Huis“ in der Prinsengracht 263-267 zu besuchen und kann dies nur jedem empfehlen. Nähere Informationen findet ihr unter: http://www.annefrank.org/de

2009 nahm die UNESCO das „Tagebuch der Anne Frank“ in das Weltdokumentenerbe auf und es steht heute auf Platz 10 der meistgelesenen Bücher der letzten 50 Jahren ( basieren auf der Anzahl der Drucke und Verkäufe der einzelnen Bücher – näheres dazu unter www.literaturtipps.de!)

Ich bin sehr gespannt, wie der Fernsehfilm – aus dem Blickwinkel des Vaters von Anne Frank – heute Abend wird.

Der 15. Februar – Internationaler Kinderkrebstag

Heute am 15.Februar ist der Internationale Kinderkrebstag, welcher von der ICCCPO (International Confederation of Childhood Cancer Organisations – Internationale Vereinigung der Eltern krebsranker Kinder) im Jahre 2002 ins Leben gerufen worden ist. Dieser Tag soll zum einen auf die Verbreitung kindlicher Krebserkrankungen hinweisen – weltweit erkranken rund 250’000 Kinder jährlich an Krebs – und zum anderen möchte man für bessere Behandlungsmöglichkeiten einstehen.

Erschreckend finde ich die Zahlen, welche die Kinderkrebsstiftung darlegen kann – in den westlichen Ländern liegt die Rate der Kinder, die dauerhaft von Krebserkrankungen geheilt werden können bei 70 %, ein toller Wert, aber in den anderen, der Mehrzahl der Länder, sterben über 80 % der erkrankten Kinder aufgrund von mangelhafter medizinischer Versorgung!

Weitere Informationen findet ihr unter: www.kinderkrebsstiftung.de

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Vom Valentinstag und anderen „magischen“ Daten

Heute ist der 14. Februar – ein wunderschöner Samstag, aber irgendwas scheint an diesem Datum doch anders zu sein. In den Blumen- und Einkaufsläden der Stadt pilgern Männer mit einem suchenden Blick umher, um sich dann auf die nächste Pralinenschachtel in Herzform oder auf eine der unzähligen roten Rosen im Blumengeschäft zu stürzen….richtig – es ist mal wieder Valentinstag!

Es ranken sich immer noch viele Geschichten um diesen Tag, wie er denn entstanden sein soll. Von einem geschickten Schachtzug der Blumen- und Süßwarenindustrie bis hin zu christlichen Märtyrer, nach denen dieser Tag angeblich benannt wurde. In Deutschland bzw. in Europa wird der „Tag der Verliebten“, wie der Valentinstag auch genannt wird, erst seit Beginn der 50er Jahren gefeiert. Die einen nutzen den Tag dazu, um Ihrer Liebsten bzw. Ihrem Liebsten Blumen, Pralinen oder andere Kleinigkeiten zu schenken – wobei ich finde, dass man dazu keinen besonderen Tag bräuchte. Solche kleinen Aufmerksamkeiten kann und darf man gerne das ganze Jahr über verteilen, aber nun gut – meine Meinung. Und ja, ich freue mich natürlich auch, wenn mir mein Mann einen Blumenstrauß mitbringt. Auch heute, aber irgendwie fühlen sich heute alle verpflichtet, solche Geschenke zu kaufen…eine Blume zwischendurch, einfach so und aus dem Wunsch heraus seiner Liebsten / seinem Liebsten was Schönes zu schenken kommt meistens noch etwas mehr von Herzen. Andere finden diesen Tag eher kitschig und „unnötig“.

Wie dem auch sei – vielleicht ist der Valentinstag aber auch für alle, die jemanden haben, den sie   gerne mögen und sich bis jetzt nicht getraut haben, es ihm oder ihr zu sagen, eine gute Gelegenheit, dies zu tun.

Und noch ein „magisches Datum“ hätte ich heute für euch…gestern war im Übrigen Freitag, der 13…und…ist euch was Schlimmes oder Ungewöhnliches passiert? Nein?…Hm..komisch, mir auch nicht und dass, obwohl ich an einem 13. eines Monats sogar geheiratet haben ;-)!

Woher kommt denn diese „Angst“ vor dem Freitag, den 13.?

Im Volksglauben gilt dieses Datum schon sehr lange als Unglückbringend und führt sogar dazu, dass es eine Paraskavedekatriaphobie gibt – die krankhafte Angst vor einem Freitag dem 13. Statistisch gesehen, lassen sich aber keine steigende Unfallzahlen oder ähnliches an diesem Tag verzeichnen.

Es gibt viele Deutungsversuche, was dran sein könnte an diesem magischen Datum. Schon lange gelten im Volksglaube der Freitag und auch der Dreizehnte als Unglückssymbole. Die Zahl 13 stellt als Primzahl – also einer Zahl, die nur durch sich selbst oder durch eins teilbar ist – sowieso schon eine Besonderheit dar und lange sagte man wohl in Deutschland zur 13 „das Dutzend des Teufels“. In anderen Ländern, wie z.B. in Japan ist die Zahl 13 eine Glückszahl. Der Freitag als Unglückstag kommt überwiegend aus dem katholischen Glauben heraus, in vielen protestantischen Gebieten ist der Freitag ein Glückstag.

Was ich, wie finde, auch heute noch sehr spannend und interessant ist, dass sich der Glaube an die Unglückszahl 13 bis heute noch ziemlich hartnäckig und weitverbreitet hält. So findet man in vielen Hotels und Hochhäusern keinen 13. Stock oder ein Zimmer mit der Nummer 13. Auch die meisten Fluglinien haben keine 13. Sitzreihe.

Aber auch die Zimmernummer 217 (Stephen King – Shining) oder die 1408 (Stephen King – Sammelbuch des Todes) findet man aus diversen Gründen nicht in allen Hotels 😉

Ich wünsche euch noch ein romantisches Wochenende….eure Nachteule!

Tag 5 – das Traumfinale ist perfekt!

Der Finaltag empfing uns mit einem traumhaften Wetter! Strahlend blauer Himmel und eisige Temperaturen (genau das richtig wenn man leicht angeschlagen ist :-/…).

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Nach einem gemütlichen und ausgiebigen Frühstück ging es Richtung Sony Center am Potsdamer Platz. Dort trafen wir uns mit Freunden und stimmten uns mit einem leckeren Kaffee im Alex auf das heutige Traumfinale Murphy gegen Selby ein!

Auf dem Weg zum Sony Center kommt u.a. am Tempodrom und an den Überresten des Anhalter Bahnhofs vorbei…Ein paar Informationen zu diesen beiden Gebäuden möchte ich euch hier kurz geben:

Das Tempodrom – Venue der Snooker German Masters und auch gleichzeitig das größte Snooker-Venue der Welt, wo – im Vergleich zum Cruicible Theatre in Sheffield, dem Ort der Weltmeisterschaft, wo nur knapp 950 Zuschauer rein passen – über 2500 Zuschauer Platz haben und gespannt den Spielen zuschauen. Faszinierend finde ich es immer wieder, wie so eine Masse an Menschen von der einen Sekunde auf die andere plötzlich so ruhig sein kann, obwohl sie wenige Augenblicke zuvor in frenetischem Jubel ausgebrochen war. Dann hört man nur noch das Klack-Klack der Kugeln – und nun ja, ab und an auch ein Plopp – wenn mal wieder ein Becher oder eine Plastikflasche im Zuschauerraum umfällt…;-)

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Aber nun zurück zum Tempodrom…es wurde 1980 ursprünglich mal als alternative Spielstätte auf der Westseite des Potsdamer Platz erbaut. 2001 wurde das Neue Tempodrom als Betonbau in Form eines Zirkuszeltes auf dem Gelände des ehemaligen Anhalter Bahnhofs wieder errichtet und neu eröffnet. Das Dach, das an die Kathedrale von Brasilia von Oscar Niemeyer erinnern soll, ist angelehnt an die Form eines Zirkuszelts und bildet mit seinen futuristischen, weißen Formen einen Kontrast zu den Überresten des ehemaligen Bahnhofs. Seit 5 Jahren dient es nun auch als jährlicher Austragungsort der German Masters im Snooker.

Der Anhalter Bahnhof bzw. seine Überreste lassen erahnen, wie groß und prächtig einst dieser Bahnhof gewesen sein muss und bei meiner Suche nach Informationen darüber bestätigten sich diese Hinweise…Der Anhalter Bahnhof war ein Fernbahnhof in Berlin-Kreuzberg. Der Kopfbahnhof lag am Askanischen Platz an der Stresemannstaße in Laufweite zum Potsdamer Platz. Das erste Bahnhofsgebäude wurde direkt vor dem damaligen Anhalter Tor der Berliner Zollmauer von der Berlin-Anhaltischen Eisenbahn-Gesellschaft als Endpunkt der Bahnstrecke Berlin-Halle angelegt. Die „Anhalter Bahn“ verband Berlin mit dem Fürsten- bzw. Herzogtum Anhalt, heute Teil des Bundeslandes Sachsen-Anhalt. Heute erinnern nur noch das Fragment des Portikus und der unterirdische S-Bahnhof an den einst weithin berühmten Bahnhof. Das bei den Luftangriffen der Alliierten auf Berlin zerstörte imposante Gebäude war vor dem Ersten Weltkrieg wichtigste Station für die Verbindungen nach Österreich-Ungarn, Italien und Frankreich und wurde im Volksmund nur kurz „Anhalter“ oder „Das Tor zum Süden“ genannt. (Aus <http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin_Anhalter_Bahnhof> )

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Zur Zeit läuft ja auch die Berlinale in Berlin – sollte dies jemand noch nicht mitbekommen haben – spätestens am Potsdamer Platz ist es unübersehbar…und auch rund um das Alex im Sony Center deutet alles auf das Filmfestival hin.

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Das Alex werde ich nochmal etwas ausführlicher in meinem kulinarischen Berlin Blog beschreiben – nur schon mal so viel: der Kaffee ist sehr lecker und wenn man Sonntags dort frühstücken möchte, sollte man unbedingt vorher reservieren. Ansonsten biete das Alex von leckeren Cocktails bis hin zu verschiedenen warmen Speisen eine reichliche Auswahl und man kann den Stars bei den Filmpremieren immer wieder mal über die Schulter gucken.

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Und auch den Berliner Spatzen scheint es hier drinnen zu gefallen – oder lag es an den eisigen Temperaturen vor der Tür 😉

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So aufgewärmt ging es dann wieder Richtung Tempodrom und ein spannendes und packendes Finale konnte beginnen…und ich konnte mich einfach nicht entscheiden …

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Ach so, gewonnen habe ich bei der diesjährigen Tombola zwar keine Reise nach Sheffield – aber immerhin zwei VIP-Tickets für den World Speedcup am 16.5. hier im Tempodrom..mit einem Meet-and-Greet…und ratet mal mit wem?? Genau – Shaun Murphy, Mark Selby und Steve Davies werden an diesem Tag da sein…*freu*!

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Die Mittagssession zwischen Murphy und Selby war spannend und am Ende hies es 5:3 für Shaun – dies versprach eine umkämpfte Abendsession zu werden und das wurde sie auch…in einem packenden Match gewann Mark Selby mit 9:7 und wurde der German Masters Champion 2015 und schaffte damit auch den Sprung auf Platz der Weltrangliste. Gratulation Mark! Auch wenn ich es mir heimlich gewünscht hatte, dass Shaun Murphy gewinnt, so freue ich mich auch über den Sieg von Mark Selby.

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Bevor die Abendsession los ging, waren noch zwei Must-Do-Besuche an gesagt: zum einen bei Curry 36 – das ist wohl den meisten auch ein Begriff, wenn es um Essen gehen in Berlin geht und danach eine Espresso im Uppers.

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Ein weiterer Geheimtipp für alle Berlin-Besucher. Um die Ecke herum bei Curry 36 in der Yorkstraße führen ein paar Stufen hinunter ins Uppers – Espresso and more. Der Kaffee / Espresso ist dort wirklich hervorragend und wer nicht gerade auch seine Kalorienzufuhr achten muss, dem sei der Kalte Hund, der Cheesecake oder einer der anderen hausgemachten Kuchen empfohlen. Dieses Café gibt es seit 2012 und ist auch wegen dem Fair Trade Kaffee einen Besuch wert!

Vielleicht sollte man auch mal die erwähnen, ohne die Snooker wahrscheinlich nicht so einfach zu spielen wären – nämlich die Table Fitter der WSA – die nach jedem Spiel und in jedem Midsession-Intervall die Tische liebevoll Bürsten, Blocken, Bügeln und nach der perfekten Temperatur zum Spielen schauen! Und so eine richtige Tischpflege ist nicht einfach: zuerst muss man Kreidereste und Schmutz vom Tuch bürsten; dabei ist es ganz wichtig, dass man die Laufrichtung des Tuches beachtet – also von „Gelb“ zu „Schwarz“ bürsten und die Bürste möglichst gerade schwingen. Danach mit dem Blocker einmal kurz drüber ziehen und so die Haare des Tuches wieder in die richtige Richtung legen. Als nächstes geht man einmal mit dem Bügeleisen drüber. Snooker-Bügeleisen sind ziemlich schwer und dürfen auch nicht zu heiß sein, sonst würde man die feinen Härchen des Tuches verbrennen. Da auch die Luftfeuchtigkeit einen enormen Einfluss auf das Tuch hat, muss regelmäßig die Luftfeuchtigkeit und auch die Temperatur der Tische überprüft werden. Eine Luftfeuchtigkeit von 40-50 % und eine Temperatur um die 20 Grad Celsius sind ideal für Tisch und Tuch. Ihr macht echt einen guten Job Jungs 😉 Danke!

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So schnell können 5 Tage Berlin und Snooker vorbei sein…schön war es wieder und ich freue mich auf nächstes Jahr wenn es wieder heißt „Snooker returns to Berlin – die German Masters“!

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Tag 4 – Zeit für’s Halbfinale

Und schon ist Tag der Halbfinale – die Zeit vergeht hier wie im Fluge. Schön finde ich, dass sich im Laufe der letzten 5 Jahre, wo wir nun zu den German Masters fahren super nette Freundschaften gebildet haben..und ich freue mich schon auf noch viele weitere gemeinsame Snooker-Erlebnisse =).

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Neben dem rbb – Rundfunk Berlin-Brandenburg – war dieses Jahr auch das britische Fernsehen (BBC) vor Ort war und die letzten Tage im Foyer ein kleines Studio aufgebaut hatte, in dem u.a. Jimmy White und Ronnie O’Sullivan als Experten die Spiele kommentieren, verlegte man die heutige Expertenrunde vor dem Spiel direkt in das Venue an den TV-Tisch. Und bevor es hieß – „get the boys on the baize“ verriet Rolf Kalb, dass am morgigen Finale ein ganz besonderer Gast erwartet wird: Barry Hearn – der Präsident World Snooker Association gibt sich die Ehre und wir werden ihm zeigen, warum das Tempodrom so ein tolles Venue ist mit dem „besten Publikum“ – laut Rolf Kalb, schließlich hat Hearns das Tempodrom und die German Masters schon mal als „Woodstock des Snookers“ bezeichnet ;-)..was es morgen zu beweisen gilt =)

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Die Paarungen versprachen zwei packende Sessions…um 13 Uhr eröffnen Shaun Murphy und Liang Wenbo den Tag. Was für ein Spiel….Murphy geht mit 3:0 in Führung um dann 4 Frames in Folge an Liang abzugeben. Endlich kam die alte Bissigkeit des Shaun Murphys wieder zum Vorschein und nach dem 4:4 folgten zwei grandiose Breaks zum 6:4, darunter auch eine 145 von Shaun..

Wir nähern uns meinem Traumfinale….ach ja..und wer genau hingesehen hat als Shaun und Liang die Treppe runter sind – jupp, die mit dem Shaun Murphy Schal war ich =). TV-Auftritt – check! Autogramme gibt es gerne auf Anfrage 😉

Sehr schön finde ich die Aussage, die Shaun nach seinem Spiel den Kollegen des britischen Fernsehen gab: „It has been a privilege to watch snooker grow at this venue – there were 2,500 die hard fans out there today. When it goes down to one table it becomes the best snooker arena on the tour. You can hear and taste the atmosphere – your senses are on fire.“

Shaun_Murphy_at_Snooker_German_Masters_(Martin_Rulsch)_2014-01-30_02 - KopieShaun Murphy at Snooker German Masters (Martin Rulsch) 2014-01-30 02“ von Martin Rulsch, Wikimedia Commons – Eigenes Werk. Lizenziert unter CC-BY-SA 4.0 über Wikimedia Commons –

Was heute ziemlich ärgerlich war, war das Verhalten einiger Zuschauer. Mehrfach musste Ingo Müller – der heutige Schiedsrichter in der Mittagssession – Zuschauer auffordern stehen zu bleiben und nicht wenn der Spieler gerade im Stoß ist weiterliefen (auch wenn es des Öfteren nicht geklappt hatte bzw. verstanden wurde) oder auch wen mal wieder jemand, trotz mehrfacher Erinnerung und Aufforderung fotografierte (ganz egal ob mit oder ohne Blitz). Immerhin klingelten nicht ganz so viele Handys wie in den vergangenen Tagen..

Eine kleine Stärkung zwischen den beiden Halbfinalen musste sein so zwischendurch…

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Ihr wisst gar nicht, wie lecker eine Pizza schmecken kann, wenn man normalerweise auf die Menge der Kohlenhydrate und Kalorien streng achtet. Seit 5. Januar versuche ich durch eine Ernährungsumstellung (Low Carb mit max 120-150g KH pro Tag und max. 1320 Kcal/d) und einem regelmäßigen Sportprogramm mein Gewicht wieder in den zweistelligen Bereich zu bringen…auch wenn meine Erfolge noch nicht ganz so groß sind wie die eines Freundes, der dabei auch mitmacht…so sind es nach 3 Wochen aber immerhin schon 3 Kilogramm ..und ich hoffe mal, dass es so weiter geht 😉

Die ganzen kulinarischen Locations hier in Berlin, welche wir die Woche über besucht und getestet haben, gibt es demnächst auch nochmal kompakt in einem „kulinarische Reise durch Berlin“-Blogpost.

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Um 20 Uhr trafen dann Mark Selby und Stephen Maguire auf einander – leider konnte ich die Abendsession nur im Fernsehen verfolgen. Mich hat das eisige Berliner Wetter in die Knie gezwungen und ich lag mit Fieber, Halsschmerzen und Migräne im Hotelzimmer..ich muss schließlich für Sonntag wieder fit sein zum Finale. Zumal es auch nur auf Eurosport 2 übertragen wird und dass bekomme ich nicht rein im Hotel :-/

Aber Dank einer Handy-App (Snooker Live Scores) konnte ich die Zeit bis 20:45 Uhr bevor Eurosport auf Sendung ging gut überbrücken und verfolget gespannt den ersten Frame – zumindest den Punkten nach und Selby ging nach nicht mal 20 Minuten mit 1:0 in Führung! So ging es dann schnell weiter bis zum 3:0. Maguire schaffte es immerhin noch, sich mit einem 3:1 in das Mid-Session Intervall zu retten, aber danach ging es aus seiner Sicht ziemlich schnell wieder bergab und es stand bald 5:1 für Selby. Die Halbfinale werden im Modus best of 11 gespielt – also derjenige, der zuerst 6 Frames gewonnen hat ist weiter. Im hart umkämpften 7. Frame schaffte es Stephen dieses für sich zu gewinnen, um dann aber im 8 Frame nach einer misslungen Safety diese und damit auch den Sieg abzugeben. So stand es am Ende 6:2 für Mark Selby, der nun am Sonntag gegen seinen guten Freund Shaun Murphy im Finale stehen wird.

Dazu passt doch der Selfie der beiden wunderbar…

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Tja, da haben wir den Salat…wem drücke ich nun die Daumen? Mal sehen ob ich es wieder ins Fernsehen schaffe, wie bei Shauns Sieg über O’Sullivan  😉

https://m.youtube.com/watch?t=2h24m00s&v=beUIM6yxNA8

Auf alle Fälle freue ich mich auf Sonntag und möge der Bessere der Beiden (also Shaun ;-).) gewinnen 😉

Tag 3 – Kulturprogramm, ein Maximum und 4 Decider

Der Freitag begann erst mit der Nachmittags-Session – also ein nicht ganz so anstrengend-langer Snooker Tag – aber dafür umso aufregender. Warum und wieso – dazu später mehr.

Wenn man schon mal in Berlin ist und ein bisschen Zeit hat, dann lohnt es sich ein bisschen Kulturprogramm mit einzuplanen. Nein – ich rede nicht von der 65. Berlinale die diesmal leider zeitgleich zu den German Masters ist (und sich leider sehr deutlich in den Übernachtungspreisen widerspiegelt) – sondern von einem Besuch im Mauermuseum am Checkpoint Charlie.  Praktisch ist die Lage unseres diesjährigen Hotels – das Winters Hotel Berlin Mitte am  Checkpoint Charlie. Zum Tempodrom – dem Venue der German Masters sind es nur knapp 10 Minuten Fussweg und bis zum Mauermuseum und dem eigentlichen Checkpoint Charlie knapp 15 Minuten.

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Das 4*-Sterne Hotel befindet sich in einer ruhigen Seitenstraße in Kreuzberg, ist aber mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut zu erreichen. Eröffnet wurde es 2006 und ist eines von  vier Hotels der Winter Company in Berlin. Aber nun zurück zur Kultur…

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Das Mauermuseum im Haus am Checkpoint Charlie wurde 1962 gegründet. Es hat an allen Tagen des Jahres von 9- 22 Uhr geöffnet und man kann mittels Audioguide hier einige Stunden verbringen und in die Tiefen der Geschichte eintauchen.

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„Am 14. Juni 1963 wurde das „Haus am Checkpoint Charlie“ eröffnet und zu einer Insel der Freiheit im letzten Gebäude direkt vor der Grenze. Hier konnten Fluchthelfer durch ein kleines Fenster alle Bewegungen am Grenzübergang beobachten, hier waren Geflüchtete stets willkommen, hier wurden Fluchtpläne ausgedacht und immer gegen das Unrecht in der DDR gekämpft“ – so steht es in einer kleiner Infobroschüre des Museums geschrieben.

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Im Museum selber gibt es verschiedene Bereiche – vom Mauerbau, von Berlin als Frontstadt bis zur Brücke Europas, von Künstlern und Malern, die die Mauer und ihre Geschichte in zahlreichen Kunstwerken beschreiben und eine Vielzahl an den unterschiedlichsten Fluchtfahrzeugen / Koffern, etc. Als weitere Dauerausstellungen gibt es Informationen zu Raoul Wallenberg und der NATO.

Auch finden täglich Filmvorführungen statt zu den verschiedenen Themen.

Die Preise liegen zwischen 6,50 € für Schüler und 12,50 € für Erwachsene. Möchte man innen Bilder machen, benötigt man eine Fotogenehmigung – diese kostet 2 € und ist ebenfalls an der Ticketkasse zu erwerben.

Weitere Informationen findet man auch unter www.mauermuseum.de

Nach dem Kulturprogramm ging es nochmal auf leckeren Häppie in die Dunckerstr…auf dem Weg dorthin sind wir auch am Deutschen Currywurst-Museum vorbei gekommen. Das steht bei unserem nächsten Berlin ganz weit oben…da muss ich auch unbedingt mal rein 😉

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Hatte ich schon von unserem kulinarischen Geheimtipp berichtet 😉 ?

Wer in Berlin zu Besuch ist, dem empfehle ich auf’s Wärmste einen Besuch im Häppies in der Dunckerstr. Diesmal haben Bärbel und Matthias sowie eine kleine Netti den Weg auf meinen Teller gefunden. Unglaublich lecker – Matthias – der Scharfe mit Bio-Schweinefleisch und Bärbel mit Ziegenkäse, Honig und Rucolapesto. Und von Netti – dem weltbesten Germknödel ganz zu Schweigen. Ach ja, im oberen Bild sind Gabriel und Ben (eine vegane Variante mit Tofu) zu sehen.

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Hinkommen zum Häppies ist im Übrigen nicht so schwer….man nehme einfach den Sonderzug nach Pankow (U2) und steigt in der Eberswalder Straße, die von Franziska van Almsick angesagt wird aus und läuft die restlichen Minuten (Verdauungsspaziergang inklusive). Das mit den Promi-Stimmen hatte ich ja gestern schon erwähnt. Näheres dazu findet man auch unter www.bz-berlin.de/berlin/u2-jetzt-fahren-die-promi-stimmen-mit  – eine ganz witzige Aktion wie ich finde.

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Nachdem der Tag bis dato völlig entspannt und interessant gelaufen war, kamen wir gut gelaunt im Tempodrom an, wo bereits unser Snookerfreund Tom wartete. Tja, und dann begann das Karten-Desaster von neuem. Nachdem wir ja am Mittwoch neue Karten bekamen, da eventim unsere Karten aus Versehen doppelt verkauft hatte, waren unsere neuen Plätze nun schon wieder belegt..und nach vielen Diskussionen suchten wir uns dann  – anstatt wie gekauft im Unterrang in Reihe 6 – einen Platz irgendwo im Oberrang. Das das alles ziemlich ärgerlich ist kam man sich ja vorstellen , aber was ich nicht verstehen kann, ist die Reaktion und das Verhalten von manchen Menschen. Wir sind auch davon betroffen und ich finde es toll und super, wie sehr sich die Mitarbeiter von Dragonstars darum bemühen, aus dieser verzwickten Situation noch das irgendwie bestmögliche für alle Zuschauer zu machen und da finde ich es unmöglich, dass man diese Menschen zum Teil echt verbal beleidigt und anschnauzt. Als einen Namen von vielen möchte ich Andreas Holler von Dragonstars nennen und im Danke sagen für seine Bemühungen – du machst echt einen guten Job!

Einen „Vorteil“ hatte das Sitzen dort oben…ich sass neben Jimmy White 😉

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Zu den Spielen natürlich auch noch ein paar Worte…in der Nachmittags Session standen sich folgende Paarungen gegenüber:

Ryan Day – Alfie Burden (5:2)

Liang Wenbo – Stuart Bingham (5:4)

Mark Allen – Shaun Murphy (4:5)

Joe Perry – Ronnie O’Sullivan (0:5)

Der arme Joe Perry wurde von Ronnie in einem 0:5 ziemlich schnell abgefertigt und wurde von Mark Williams, welcher hinter uns auf der Tribüne sass wohl hinter her getröstet. Die andere Spiele waren da wesentlich umkämpfter…insbesondere bei Shaun Murphy sah es zwischenzeitlich so aus, als ob er diese Session wohl verlieren würde, er kämpfte sich aber famos wieder zurück und sicherte sich einen Platz im Viertelfinale am Abend. Immerhin stand es zwischenzeitlich mal 3:0 aus Sicht von Shaun bevor Mark Allen dann 4 Frames in Folge holte und es fast so aussah, als ob The Magician geschlagen wäre, aber dann legte er den Turbo ein und gewann den letzten Frame mit einem 76er Break.

Was sich dann aber am  Abend im Viertelfinale abspielte war Gänsehaut und Spannung pur.

An Tisch 2 kämpften Ryan Day und Liang Wenbo bis zum Decider, den der Chinese dann letzendlich gewinnen konnte. Ich muss aber sagen, dass ich die Auftritte von Ryan Day sehr gut fand und ich denke, wir werden in den nächsten Jahren noch so einiges von ihm hören. Der Halbfinal-Gegner von Liang Wenbo wurde in der Partie am TV-Tisch ermittel: Shaun Murphy gegen Ronnie O’Sullivan. Laut Statistik sah es schlecht aus für Shaun: 1:10 stand es in den Spielen gegen Ronnie…aber das sollte sich heute doch ändern. Ein wahrer Snooker-Krimi entwickelte sich dort. Shaun schaffte es mit 2:0 in Führung zu gegen, aber Ronnie konnte mit einem 2:2 in das Midsession-Intervall gehen, um danach auf 2:4 zu erhöhen. Ich rechnete schon damit, dass dies das letzte Mal in diesem Turnier war, dass ich Murphy spielen sehen konnte, aber dann begann er seine Aufholjagd. 4:4 und dann verschießt O’Sullivan eine Rote…und Shaun räumt den letzten Tisch komplett an..und es steht 5:4 gegen Ronnie! Juhu!!

Das erste Halbfinale am Samstag lautete Shaun Murphy gegen Liang Wenbo – angestoßen wird um 13 Uhr und ich bin sicher dabei! =)

An Tisch 3 kämpfen Mark Selby und Judd Trump um den Einzug ins Halbfinale..und obwohl Judd ein Maximum Break schaffte (eine 147 ;-)..) verlor er die Session mit 4:5 und Mark Selby schaffte den Sprung ins Halbfinale.

Bevor Mark aber wusste, wer sein Halbfinal-Gegner sein würde, musste aber noch eine ganze Zeit vergehen. An Tisch 4 kämpften Neil Robertson und Stephen Maguire auch in einem absoluten Thriller-Match um diesen Platz. Es dauerte fast 4 Stunden als es gegen 0:10 Uhr hies: 5:4 für Stephen Maguire. Schnitzer passierten beiden und ich habe auch selten so oft eine weiße Kugel in einem Loch verschwinden sehen aber trotzdem war es ein sehr packendes Spiel und irgendwie finde ich es schade, dass es nicht zwei Sieger geben konnte. Insbesondere für Marco hätte ich mich gefreut, wenn Neil weitergekommen wäre.

Nun ja, ein aufregender Spieltag ging zu Ende und ich bin schon sehr gespannt, was die beiden Halbfinals heute bringen werden…und vielleicht gibt es auch (m)ein Traumfinale: Shaun Murphy gegen Mark Selby, wobei…es kann ja nur einer gewinnen…Mist.

Tag 2 – zwei Chinesen und ’ne Currywurst

Der zweite Tag der German Masters startete mit eisigen Temperaturen und einem stahlblauen Himmel…und einem ziemlich rutschigen Fussweg ins Tempodrom.

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War das eine Morgensession…es wird auf nur drei Tischen gespielt, aber diese Spiele hatten es echt in sich. Auf dem TV-Tisch konnte man über Europsort den Krimi Ding Junghui gegen Ryan Day verfolgen. Ding – die aktuelle Nummer 1 der Weltrangliste hatte aber mal wieder – wie in letzter Zeit des öfteren einen nicht ganz so guten Tag und vergab immer wieder Chancen. So stand es plötzlich nur noch 4:4. Der Modus, in dem heute gespielt wurde waren Best of 9, also der erste der 5 Frames gewonnen hat, gewinnt die Session. Der Decider war spannend bis zum Schluss…und Ryan Day ging als glücklicher Sieger aus der Halle. Er wird im Achtelfinale auf Alfi Burden  treffen der sich auch eine heisse Session mit Michael Georgiou heute vormittag geliefert hat.

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Die besten Bilder des Turniers findet man Monique Limbos – sowohl auf Twitter wie auch auf Facebook..also schaut mal rein 😉

Da zwischen Morgen- und Nachmittagssession nicht wirklich viel Zeit war, gab es eine Currywurst vor der Halle…und  ich konnte den Losen nicht widerstehen. Nachdem ich im letzten Jahr so viel Glück hatte und die Finaltickets für die WM in Sheffield gewonnen hatte (mehr dazu in meinem Blogpost über die SnookerWM), versuche ich es diese Jahr wieder…immerhin gab es dieses Jahr schon einen Ken Doherty Schal und ein Ronnie O’Sullivan Buch…und ja Tom – du bekommst es auch mal zu lesen 😉

Der Nachmittag versprach schon aufgrund der zusammengestellten Paarungen sehr spannend zu werden:

Li Hang – Liang Wenbo (1:5)

Mark Allen – Mark Williams (5:2)

Michael Wasley – Shaun Murphy  (1:5)

Joe Perry – Jimmy Robertson  (5:0)

Mark Davis – Ronnie O’Sullivan (1:5)

Ein witziges Detail vorneweg…die beiden Chinesen saßen die komplette Session jeweils vor dem falschen Namen und irgendwie schien es sowohl Ihnen als auch Ihrem Referee nicht aufzufallen 😉

Sehr packend war das Spiel von Mark Davies und Ronnie, wobei sich Mark letztendlich O’Sullivan geschlagen geben musste. Aber auch  Joe Perry und Jimmy Robertson lieferten sich ein heißes Duell. Bei Mark Allen und Mark Williams sah es am Anfang so aus, als ob Mark Allen tatsächlich noch was vorhatte, da dieser mit 3:0 relativ zügig in Führung ging. Dann rappelte sich Mark Williams aber noch auf und legte noch ein bisschen nach. Und dann natürlich Shaun Murphy – mein Favorite. Er siegte gegen Michael Wasley mit 5:1.

Das Bild entstand vor zwei Jahren in Berlin bei den German Masters!

Das Bild entstand vor zwei Jahren in Berlin bei den German Masters!

Um uns für die Abendsession zu stärken – schließlich war es ein langer Snooker Tag – fuhren wir ins Steakhouse San Diego. Auch wenn ich heute irgendwie keinen Hunger hatte, ist das Essen dort sehr gut und die Portionen recht groß. Was aber auf Fälle auffällt sind die unschlagbar günstigen Preise!

Abends lauteten die Partien:

Neil Robertson – Xiao Goudong (5:0)Stephen Maguire – Mark King  (5:2)

Judd Trump – Martin Gould ( 5:1)

Peter Ebdon – Mark Selby (1:5)

Bei vielen dieser Spiele wurde mir wieder klar, warum ich Snooker so mag. Die Präzision, die für manche Stöße so wichtig ist und auch das eine einzige verschossene Kugel das ganze Spiel verändern kann – das sind einfach Dinge die mich an dieser Sportart so faszinieren.

Berlin, Berlin , ich fahre nach Berlin

Aus der Rubrik „Reisen einer Nachteule“ gibt es diesmal einen hautnah Bericht über meinen Berlin Aufenthalt – mit Snooker, Schnee und Häppies…und zwar häppchenweisen…es lohnt sich also regelmäßig reinzuschauen und so den einen oder anderen Berlin Geheimtipp kennenzulernen.

Tag 0 – na gut…ich muss wenigstens ein paar Worte zu unserem Anreisetag verlieren, obwohl dies einer solcher Tage ist, die man am liebsten aus dem Gedächtnis streichen wollte. Er fing eigentlich sehr entspannt und gut an….

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Das Wetter in Tübingen war angenehm und der Zug führ pünktlich von Tübingen nach Stuttgart.In Ruhe umsteigen und ich habe mir gerade meinen Arbeitsplatz eingerichtet da ertönt diese verhängnisvolle Durchsagen…“Meine sehr verehrten Damen und Herren, leider hat dieser Zug eine technische Störung und kann deswegen nicht mehr weiterfahren. Wir bedauern diese Unannehmlichkeit sehr und entschuldigen uns dafür“….Okay…und nun??? Wie kommen wir nun nach Berlin?

Nach kurzem Fluchen und alles hektisch wieder zusammenpacken fanden wir heraus, dass zwei Gleise weiter ein ICE Richtung Hamburg fährt und man dort bis Mannheim oder Hannover mitfahren könnte und dann in einen anderen Zug Richtung Berlin wechseln könnte….der Haken an dieser Geschichte ist nur…unsere Sitzplatzreservierung und mein Wunsch in Ruhe am PC was arbeiten zu können war natürlich dahin..und es wollte ja ein ganzer ausgefallener ICE damit fahren – dementsprechend voll wurde es..Nun gut…wir fanden tatsächlich noch einen Platz – sogar mit Tisch – und ich war wieder einigermaßen ruhig.Ich muss auch wirklich nochmal bei meinem Mann entschuldigen, der mich an diesem Tag ertragen musste – ich war zwischendurch sicher nicht einfach auszuhalten…

Bis Frankfurt ging alles gut und dann mussten wir den Platz räumen…da ich mitten in der Bearbeitung einiger Unterlagen war, war dies nicht wirklich geschieht und ich räumte missmutig mein Sachen zusammen. In Hannover wechselten wir den ICE und erst sah es so aus, dass wir den Rest der Strecke Hannover – Berlin stehen mussten, denn auch dieser Zug war ziemlich voll..aber auch hier fand sich dann irgendwann ein Sitzplatz.

Versöhnlich wurde es dann erst abends – in Berlin angekommen bezogen wir unser Hotel (Winters Hotel am Checkpoint Charlie – ein 4*-Sterne Hotel und verkehrstechnisch gut gelegen – in wenigen Minuten ist man bei diversen U-, S- Bahnen und Bussen). Und auch hier gehören Traditionen gepflegt…das Treffen mit einem Snooker-Freund zum Essen im BlockHouse am Alexanderplatz…hatte ich schon erwähnt dass es schneite…?

Tag 1 – das DRK, das Häppies und ein verschneites Tempodrom

Da am Mittwoch die Sessions erst um 15 Uhr begannen, beschlossen wir, nach einem leckeren Frühstück, dem DRK Generalsekretariat und den dortigen Kollegen einen kleinen Besuch abzustatten. Nach einen schönen Busfahrt quer durch ganz Berlin kamen wir am GS in der Carstennstraße an und überraschten die dortigen Kollegen, die es sich aber nicht nehmen ließen uns trotzdem eine kleine Tour durch das Innere diese schönen Gebäudes zu geben.

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Da wir vor knapp 1,5 Jahren einem kleinen Start-up Unternehmen mittels Crowdfunding ein bisschen auf die Sprünge geholfen hatten und wir noch eine Gelegenheit zum Mittagessen suchten, fuhren wir spontan ins Häppies (www.häppies.de) in die Dunckestr.

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Das Häppies ist – wie ich finde – ein absoluter Geheimtipp und ein Muss auf jeder Berlin-Reise. Wer Germknödel mag wird das Häppies lieben…und ihr müsst unbedingt die herzhaften Varianten ausprobieren…mein Favorit heißt im Übrigen Bärbel ;-)..und wer ganz genau an die Wand schaut, wir im hinteren unteren Bereich einen Stocherkahn finden (mit meinem Mann und mir drin ;-)…)

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Das ist übrigens Uli, die Chefin selbst, die jeden Tag (Di-Fr 12-10, Sa, So 12-18 Uhr selber im Laden steht)

Nach diesem tollem und leckeren Essen fuhren wir Richtung Tempodrom..In Berlin gibt es in der U-Bahn – zumindest in der U2, die Besonderheit, dass die Haltestellen nicht von irgendwem angesagt werden, sondern Menschen wie Udo Lindenberg, Dieter Hallervorden, Matthias Schweighöfer usw. den nächsten Halt ansagen.

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Im Tempodrom – dem Venue der German Masters – erwartete uns die nächste Überraschung: man hatte u.a. wohl unsere Sitzplätze aus Versehen doppelt vergeben und so mussten wir unsere Karten abgeben und erhielten für die nächsten Tage jeweils neue Sitzplätze…*grummel*…dafür haben wir doch schon vor einem Jahr die guten Plätze reserviert…aber mittags ist es kein Problem gewesen sich umzusetzen. In der Abendsession waren die neuen Plätze dann wunderbar und wir erlebten spannende und packende Spiele…ach ja…hatte ich erwähnt dass es immer noch bzw. schon wieder schneite..?

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Mitten drin statt nur dabei – was tun im Notfall?

Was war das für eine Woche…begonnen hat sie mit einer kalten, aber sehr spannenden Veranstaltung in Stuttgart – eine No Pegida Demonstration, initiiert von „Die Anstifter“. Auch wenn sie es wahrscheinlich nicht wirklich zugeben wollen, sind sie – genau wie ich – auf die Seite der „Stugida“, einem vermeintlichen Ableger der Pegidabewegung reingefallen, welche angeblich für den 5.1. eine Kundgebung / Demon in Stuttgart geplant hätten und man dagegen stehen wollte – für ein buntes Stuttgart nämlich.  Normalerweise bin ich bei solchen Dingen eher gerne im Hintergrund, aber nachdem ich mich in den letzten Wochen auch beruflich immer wieder mit der Situation der Flüchtlinge bei uns im Land beschäftigt hatte, konnte ich das nicht auch so einfach hinnehmen und finde auch, dass man den Dingen entschlossen gegentreten sollte. Ich werde und möchte jetzt auch keine politische Diskussion anstoßen, das was ich hier schreibe ist meine persönliche, eigene Meinung – genauso wie es meine eigene, persönliche Entscheidung war, mein Profilbild für eine Woche zu ändern, nach dieser absolut scheußlichen Tat am 07. Januar 2015 in Paris…je suis Charlie…

Stuttgart - No-Pegida Demo am 05.01.15

Stuttgart – No-Pegida Demo am 05.01.15

Aber noch etwas aus der Rubrik „mittendrin statt nur dabei“ und nein, diesmal rede ich nicht wieder von einer Hundertschaft der Polizei vor meinem Hotel in Hamburg sondern von Elon, und Felix – den beiden Sturmtiefs, die mich hier in Hamburg begleiten. Neben meinen Eindrücken und Erlebnissen während dieser stürmischen Tage würde ich euch gerne ein paar praktische Tipps geben, wie man sich vielleicht auf eine solche Situation vorbereiten kann und was man z.B. als Notvorrat zu Hause haben sollte – aber dazu später mehr…

Es wurde ja schon angekündigt, dass es etwas stürmischer werden würde, aber als dann am Samstagmittag der Regen waagerecht vor dem Zimmer vorbeiregnete und neben Ästen auch ein Bauzaun vor meinem Zimmer fliegen lernte, war klar…jupp – der Sturm ist definitiv da. Leider ging es nicht überall in Hamburg so glimpflich aus wie hier in der Hafencity..in einem anderen Teil von Hamburg wurden mehrere Schulkinder von einem umstürzenden Baum schwer verletzt.

Am Samstag – meinem Unifreien Tag an diesem Blockwochenende stattete ich dem Miniaturwunderland einen Besuch ab…dazu aber mehr in einem anderen Block!

Da auch dieser Tag noch ziemlich stürmisch war, kamen mir die Gedanken – was mach ich eigentlich in so einer Situation, wenn ich mal wegen eines Sturmes o.ä. meine Wohnung nicht verlassen kann für ein paar Tage? Dazu habt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe eine tolle Broschüre herausgegeben („Ratgeber für Notfallvorsoge und richtiges Handeln in Notsituationen) welche man sich unter www.bbk.bund.de/DE/Ratgeber/Ratgeber.html kostenlos runterladen kann.

Hier ein paar wichtige Tipps in einer kleinen Zusammenfassung:

  • Ein Vorrat an Lebensmitteln und Getränken für zwei Wochen solle vorhanden sein – so rechnet man z.B. 28 l an Getränken als 2-Wochenvorrat für eine Person; eine weitere detaillierte Aufstellung bekommt man unter www.ernaehrungsvorsorge.de
  • Auch an einen Wasservorrat für die Hygiene denken
  • Regelmäßig sollte die Hausapotheke kontrolliert werden und bei Bedarf ergänzt oder ausgetauscht werden, Überlegungen zum Brandschutz anstellen
  • Alternativen für einen Stromausfall bereit halten – ein Radio kann dabei sehr hilfreich sein (auch an Reservebatterien denken!)
  • Wichtige Dokumente griffbereit halten und Duplikate an verschiedenen Orten hinterlegen
  • Gedanken über ein Notgepäck machen und dieses griffbereit gepackt haben
  • Die Notrufnummer 112 und weitere wichtige Nummer sichtbar und griffbereit hinterlegen

Es lohnt sich auf alle Fälle vorher einmal Gedanken zu machen…und nicht erst dann, wenn es passiert. Wer sich etwas spezieller auf manche Dinge vorbereiten möchte, dem würde ich mal einen Blick in unsere Reihe „Arbeitsschutz im DRK“ empfehlen (www.facebook.com/AIDArbeitsschutzImDrk  . Wir sind inzwischen auch auf Facebook vertreten, wo man sich diverse Informationen  – nicht nur zu DRK-Spezifischen sondern auch zu manch anderen sicherheitsrelevanten Situationen einholen kann…

Viel Spaß beim Schmökern (und hinterlasst uns doch gerne ein Like oder auch einen Kommentar =)..)…oder auch gerne mir bei meinem Blog!

Eure Nachteule