Kulinarisches Hamburg – an Halloween durch Hamburgs Kneipen

Rund um Halloween finden natürlich auch in und um Hamburg herum viele Partys statt. Auch an der MSH gab es einen Halloween-Ball, wo viele Studenten die Möglichkeiten nutzten und sich in die unterschiedlichsten Kostüme schmissen.

Auch diesmal habe ich verschiedene Locations in und um die Hafen City genauer unter die Lupe genommen…

Maredo  (www.maredo.de)

Auch in der Hafen City befindet sich ein Steakhaus der Maredo-Kette und das musste ich mir natürlich genauer anschauen.

Ein schönes rundgelegenes Restaurant mit einer großen Glasfront, wo man auf die Magellan-Terrassen und den Traditionsschiffhafen schauen kann mit einem schönen Interieur. Eine große Auswahl an verschiedenen Steaks und leckeren Beilagen.

Das Fleisch war sehr gut zubereitet und lecker und der Service war schnell und zuvorkommend. Durchaus vergleichbar mit einem Block House-Essen (auch wenn die Betreiber des Maredos dies vielleicht nicht so gerne hören 😉 )!

Öffnungszeiten: So-Do 11:30-23 Uhr, Fr + Sa 11:30 – 23:30 Uhr

La Baracca    (http://labaracca.eu/restaurants/)

Cucina italiana – ein Restaurant  eingerichtet  „wie ein italienisches Landhaus“ mit Kamin und Bar-Bereich.

Neben dem schnellen Service und dem leckeren Essen – auch wenn die Portionen jetzt nicht so riesig sind – ist vor allem das Bestellsystem sehr witzig. Man bestellt am Tisch mittels Tablet-PC und E-Menü. Die Bestellungen werden auf einer elektronischen Menükarte direkt ausgesucht und landen beim Anklicken (bestellen) direkt beim Koch in der Küche und kommen sehr zeitnah dann frisch zubereitet an den Tisch. Das La Baracca gilt als eines der ersten Restaurants der Welt, das eine solche elektronische Menükarte einsetzt.

Ein weiteres – und nicht nur optisches  Highlight ist auch ihre Weinbar mit über 40 offenen Weinen, welche auch entweder per E-Menü bestellt werden können oder man holt sich einfach selber ein Glas seines Wunschweines!

Öffnungszeiten: Mo-Do 12-22:30 Uhr, Fr 12-23:30 Uhr, Sa 13-23:30 Uhr, So 13-22:30 Uhr

Brauhaus Gröninger  (www.groeninger-hamburg.de)

Die Privatbrauerei Gröninger gibt es schon seit 1722 und zählt zu den ältesten Braustätten Hamburgs

Im Braukeller kann man diese Tradition noch richtig fühlen und auch riechen und sich natürlich auch sein eigenes Bier gleich selber zapfen.

Das Speisenangebot reicht  vom kleinen, herzhaften Imbiss mit selbstgebackenem Brot über hausgemachte Spezialitäten bis hin zum Brauerschmaus, Spanferkel oder zünftige Haxen. Der Gröninger Fischteller und auch das Grillen am Tisch sind zwei Dinge, die man dort unbedingt mal probieren muss – am Besten mit einer Gruppe von Freunden!

Öffnungszeiten: Mo-Fr ab 11 Uhr (open end), Sa und Feiertag ab 17 Uhr (open end), So 15-22 Uhr

Diesmal machte ich auch einen kleinen Abstecher ins sogennante „Portugieser-Viertel“ – und das war sicher nicht mein letzter Besuch dort ;-).

Restaurant Porto (im Portugieser Viertel) (www.restaurante-porto.de)

Seit 1984 führt die Familie Soares-Vasconcelos am heutigen Standort das „Restaurant Porto“ im quirligen „Portugiesenviertel.

Urig eingerichtet und super freundlich lassen sich hier leckere portugiesische Speisen – insbesondere der Fisch ist ein Gedicht (!)  – probieren.

Wie ich finde – ein kleiner Geheimtipp im Portugieserviertel, wo es eine Vielzahl von Restaurants gibt, die man einfach mal ausprobieren sollte!

Öffnungszeiten: täglich von 11.30 – 24.00 Uhr

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Sprüche und Gedanken

Da mir immer wieder Sprüche, Gedanken und sonstige „Weisheiten“ über den Weg laufen und ich diese  oft sehr schön  finde, wird es in unregelmäßigen Abständen hier immer wieder mal eine kleine Auswahl solcher Sprüche geben.

Ganz nach meinem Lebensmotto: „Träume nicht dein Leben – lebe deinen Traum“…und jetzt viel Spaß beim Schmöckern! 😉

  • Besondere Menschen sehen mehr in dir, als es andere tun. Denn sie erkennen die Trauer in deinem Lächeln, die Liebe hinter deinem Zorn und sie verstehen nicht nur deine Worte, sondern auch dein Schweigen.

 

  • Es sind die schweren Zeiten, die entscheiden, ob Freundschaften bestehen bleiben oder nicht!

 

  • Manchmal beschließt unser Leben einen Weg, den wir nie gehen wollten und erschließt sich dann, als der beste Weg, den wir jemals eingeschlagen haben!

 

  • Menschen, die einem am Herzen liegen, erkennt man daran, das sie einem nicht mehr aus dem Kopf gehen.

 

  • Bereue niemals einen Menschen kennengelernt zu haben. Guten Menschen schenken Dir Glück – schlechte Menschen Erfahrung!

 

  • Schicksal ist, wenn du etwas findest, was du nie gesucht hast und dann feststellst, dass du nie etwas anderes wolltest…

 

  • Freundschaft sollte man nie als selbstverständlich sehen, denn wahre Freundschaft ist fast genauso selten wie die  grosse Liebe!

 

  • Ich habe mir versprochen in Zukunft viel mehr Dinge zu tun, die mich glücklich machen.

 

  • 4 Dinge kommen im Leben nicht mehr zurück…

            – die Tage, die du erlebt hast.

           – die Erfahrungen, die du gemacht hast.

          – die Worte, die du benutzt hast.

         – die Chance, die du verpasst hast!

  • Kraft kommt nicht aus körperlichen Fähigkeiten. Sie entspringt einem unbeugsamen Willen (Mahatma Ghandi)

 

  • Die schönsten Umarmungen der Welt sind die, bei denen du so fest gedrückt wirst das du das Herz des anderen schlagen hörst.

               …ich wünsche jedem Menschen, dass er sagen kann: „Du, halt mich fest, eine Minute nur, ich brauch das jetzt.“

                 Und ich wünsche jedem Menschen einen anderen Menschen, der das dann auch ganz einfach tut!

  • Live each day with a Smile!

 

 

Kulinarische Reise durch Hamburg  – ein kleiner Anfang!

Wer mich kennt, weiß dass ich gutem Essen nicht abgeneigt bin und so ist es auch nicht verwunderlich, dass ich meine Hamburg-Studium-Wochenenden dazu nutze, verschiedene Restaurants und Futtertempel kennen zu lernen.

In regelmäßigen Abständen wird es nun einen kleinen Beitrag zu meinen kulinarischen Erlebnissen in Hamburg geben. …und die meisten Locations sind auf Fälle zu empfehlen ;-)! Probiert sie aus!

Kulinarisches Hamburg – Das erste Mal…

Im Oktober 2012 hat mein Kapitel „Studium der Medizinpädagogik“ an der Medical School Hamburg begonnen (was das genau ist, erkläre ich in einem anderen Beitrag ;-)..).

Da ich ja ein völlig Stadtneuling war und erst mal total überrascht war von dieser grünen Stadt Hamburg (unglaublich wie viele grüne Flecken es hier in Hamburg gibt!) bin ich an meinem ersten Blockwochenende (von Do bis Mo) nicht weiter als in der Hafen City selber rumgekommen. Aber auch dort gibt es sehr leckere Eckchen!

Campus Suite (www.campussuite.de)

Die Campus Suite findet sich an vielen Ecken in Hamburg und ist u.a. auch 2x direkt in der Hafencity vertreten…und praktischerweise auch einmal  davon  direkt neben der MSH!

Hinter dem „Coffee Store“ Campus Suite  steht ein Familienunternehmen, welches 2004 den ersten Coffee-Store auf dem Campus der Uni in Kiel eröffnet hat. Es dauerte dann nicht allzu lange bis dieser über die Grenzen von Kiel bekannt wurde und weitere Geschäfte u.a. in Flensburg, Hamburg oder auch Wien öffneten.

Was diesen Coffee-Store so toll macht – insbesondere für mich – ist das Angebot an laktosefreien Kaffeespezialitäten – u.a. der Vanille Latte ist sehr lecker. Was sich gerade am frühen Morgen auch immer anbietet ist das Angebot an leckeren Säften, z.B. „Topfit“ eine Mischung aus Karotte, Apfel, Orange und auf Wunsch zur besseren Aufnahme von Vitaminen mit Ingwer, Zitrone und Olivenöl! Mmmhh – genau das Richtig zum Wachwerden!

Zum Essen gibt es von süßen Leckereien (Brownies, Muffins, Kuchen, Milchreis, Heidelbeer-Joghurt, etc.) bis hin zu herzhaften und auch saisonalen Leckereien (Curry-Hähnchen-Sandwich, Couscous-Salat, verschiedene Bagels, verschiedensten Suppen…etc.) eine schöne Auswahl.

Mein absoluter Favorit zum Mittagessen sind aber die Surf-Cup Nudeln mit einer sehr leckeren, scharfen Sauce!

Und auch die Öffnungszeiten sind super: Mo-Fr von 7-20 Uhr, Sa + So 9-20 Uhr!

Dat Backhus (www.datbackhus.de)

„Dat Backhus wurde 1936 von Emil Bräuer gegründet und ist in 2.ter Generation unverändert ein mittelständiges Familienunternehmen, das sich leidenschaftlich für die klassischen Werte des Bäcker – und Konditorenhandwerks einsetzt.“ – so liest man auf der Homepage des Unternehmens.

Was man dort unbedingt probieren muss, wenn man mal in Hamburg ist, sind Franzbrötchen – eine Hamburger Plunderteigspezialität mit Zimt! Sehr sehr lecker – und es gibt sie in vielen Variationen – klassisch, Schokolade, mit Kürbiskernen, mit Apfelstücken, mit Macadamia-Nüssen,…

Die Öffnungszeiten sind: Mo-Sa 7-18 Uhr, So und Feiertag 8-18 Uhr

Meßmer Momentum  (www.messmer.de/messmer-momentum)

Die Must-Seen Location für Tee-Trinker und Tee-Liebhaber! Am Kaiserkai 10 kann man in der Meßmer Tee-Lounge in bequemen Tee-Tassen-Sesseln oder auch im Sommer auf der Terrasse in gemütlichen Strandkörben sich genüsslich zurück lehnen und sich durch eine große Auswahl an Tees (über 70 verschiedene Teesorten) und sonstige Tee-Spezialitäten probieren und dabei den Blick über den Museumshafen und die Magellan-Terrassen streifen lassen.

Was ich sehr empfehlen kann ist u.a. das Set „English Afternoon Tea“ – bestehend aus einer kleinen Etagerie mit 3 kleinen Sandwiches (Lachs, Gurke, Ei), 2 Scones mit Clotted Cream und Konfitüre und verschiedenem Teegebäck (u.a. Earl-Grey- & Ingwerkekse, Macarons, etc.) und eine Kanne Earl-Grey-Tea. Wer lieber was Warmes möchte, dem seien die Pita-Sandwiches u.a. mit Chicken sehr zu empfehlen – vor allem der Dip dazu ist extrem lecker (Honig-Senf)!

Ein besonderes Highlight bekommt man beim Bezahlen…jeder Gast bekommt ein kleines Schächtelchen und darf sich im Teeshop drei kostenlose Teebeutel raussuchen..die Gelegenheit auch mal außergewöhnliche Teesorten zu probieren.

Die Öffnungszeiten sind täglich von 11-20 Uhr!

Coa  (www.coa.as)

Cuisine of Asia – sehr leckere Sushi- und Wantan-Variationen. In der Küche des Coa finden sich vietnamesische Einflüsse ebenso wie Inspirationen der chinesischen, thailändischen und indischen Küche. Sehr lecker!

Leider hat das Restaurant in der Hafen City Ende 2012 zu gemacht. Es gibt aber u.a. in Stuttgart und  Frankfurt noch Ableger davon…

 

Ratschläge für einen schlechten Redner

Während meines Studiums der Medizinpädagogik an der Medical School Hamburg lernte ich im Seminar „pädagogische Psychologie“ Tucholsky und seine Ratschläge für einen schlechten Redner kennen.

Da ich auch selber bei den verschiedensten Seminare immer wieder leidvoll  beobachten kann, dass es immer noch genug Vortragende gibt, die sich exakt an diese Regeln halten, wollte ich sie einfach nochmal hier zusammenfassen und zum Schmunzeln und Nachdenken anregen!

Viel Spaß dabei 😉 !

Þ     Fang nie mit dem Anfang an, sondern immer drei Meilen vor dem Anfang! („Meine Damen und Herren, bevor ich zum Thema des heutigen Abends komme, lassen Sie mich kurz …“)

Þ     Sprich nicht frei – das macht so einen unruhigen Eindruck. Am besten ist es: du liest deine Rede ab. Das ist sicher, zuverlässig, auch freut es jedermann, wenn der lesende Redner nach jedem Vierten Satz misstrauisch hochblickt, ob auch noch alle da sind.

Þ     Sprich, wie du schreibst. Und ich weiß, wie du schreibst. Sprich mit langen, langen Sätzen, die Nebensätze schön ineinander geschachtelt … Du musst alles in die Nebensätze legen.

Þ     Fang immer bei den alten Römern an und gib stets, wovon du auch sprichst, die geschichtlichen Hintergründe der Sache. Das ist nicht nur deutsch – das tun alle Brillenmenschen. Immer gib ihm Historie, immer gib ihm.

Þ     Kümmere dich nicht darum, ob die Wellen, die von dir ins Publikum laufen, auch zurückkommen – das sind Kinkerlitzchen. Sprich unbekümmert um die Wirkung, um die Wirkung, um die Leute, um die Luft im Saale; immer sprich, mein Guter. Gott wird es dir lohnen.

Þ     Trink den Leuten ab und zu ein Glas Wasser vor – man sieht das gern.

Þ     Wenn du einen Witz machst, lach vorher, damit man weiß, wo die Pointe ist.

Þ     Eine Rede ist, wie könnte es anders sein, ein Monolog. Weil doch nur einer spricht.

Þ     Viel Statistik hebt eine Rede immer sehr. Das beruhigt ungemein, und da jeder imstande ist, zehn verschiedene Zahlen mühelos zu behalten, so macht das viel Spaß.

Þ     Kündige den Schluss deiner Rede lange vorher an, damit die Hörer vor Freude nicht einen Schlaganfall bekommen.

Þ     Du musst nicht nur eine Disposition machen, du musst sie auch vortragen – das würzt die Rede.

Þ     Sprich nie unter anderthalb Stunden, sonst lohnt es sich gar nicht erst anzufangen.

Þ     Wenn einer spricht, müssen die anderen zuhören – das ist deine Gelegenheit! Missbrauche sie.

Snooker – die faszinierende Welt der Kugeln!

Es ist geschafft! Die German Masters im Snooker in Berlin sind vorbei. Eigentlich ist es schade – eine Woche voller spannender Spiele und aufregender Ballwechsel ging mal wieder viel zu schnell vorüber. Es war wieder eine gelungene Veranstaltung von Snookerstars , die sich wieder viel Mühe gegeben haben ein tolles Venue zu gestalten.

Was ist eigentlich Snooker?

Snooker ist eine Variante des Billards, die mit speziellen Queues auf einem Snookertisch gespielt wird. Im Vergleich zum klassischen Billard gibt es hier allerdings einen höheren technischen Schwierigkeitsgrad und stellt an die spieltaktischen Fähigkeiten der Spielergrößere Anforderungen.

Das Wort „snooker“  kommt aus dem Englischen und kann übersetzt werden mit  to snooker somebody: „jemanden sperren, behindern“.

Das Besondere an einem Snookertisch sind seine Ausmaße: Der offizielle Turnier-Snookertisch ist ein 12-Fuß großer Tisch, dessen  Spielfeld-Abmessungen 3556 mm × 1778 mm (jeweils +/−13 mm) betragen. Die Höhe des Spieltisches liegt zwischen 85,1 und 87,6 cm und er ist durch seine unter dem grünem, hochflorigem Kammgarn-Tuchgelegene mit bis zu 5 cm dicken Schieferplatte ein echtes Schwergewicht…er kann nämlich bis zu 1500 kg schwer werden! Etwas Besonderes sind auch die speziellen Verlängerungshilfen, welche die Spieler in den  Situationen benötigen, in denen sie aufgrund der Größe des Tisches sonst nicht an den Spielball kommen würden. Diese tragen Namen wie Rest, Hook, Spider oder auch Swan.

Eine weitere Besonderheit des Tisches – im Vergleich zum klassischen Billardtisch – sind die abgerundeten Tascheneinläufe, welche es deutlich schwieriger machen, einen nicht ganz exakt gespielten Ball zu lochen, da er leicht wieder hinaus laufen kann. Zumal die Phenolharzbälle mit einem Durchmesser von 52,5 mm fast 4,5-5mm kleiner als die normalen Billard-Kugeln sind.

Das Spielprinzip  besteht darin, 15 rote und 6 andersfarbige Bälle mit einem weißen Spielball nach bestimmten Regeln in eine der sechs Taschen zu versenken.

In Deutschland hat die Begeisterung für die „Randsportart“  Snooker in den letzten Jahren deutlich zu genommen , allerdings hat sie noch keinen so hohen gesellschaftlichen Stellenwert wie z.B. in Großbritannien, Irland und in einigen Ländern des Commonwealth. Dort haben manche Snookerspieler einen Star-Status oder gelten sogar als Nationhelden wie z.B. Ken Doherty in Irland.

Snooker gilt als sog. Gentlemen’s Sportart, da kaum eine andere Sportart so durch Korrektheit und Contenance geprägt ist. Nicht nur in den strengen Kleiderpflichten (Fliege und Anzug) sondern auch im Verhalten am Tisch (die Spieler zeigen ein eigenes Foul sofort selber an).

 

Im Mai finden die Weltmeisterschaften in Sheffield, GB statt…und ich habe in Berlin während dem German Masters Karten für das Finale gewonnen…davon werde ich dann Mitte Mai berichten! Ich freu mich drauf!

von alexgeckeler Veröffentlicht in Snooker Verschlagwortet mit