Der Februar – von krebskranken Kindern, Kindersoldaten und Blumenlobbyisten

Jaja, der Februar wird von vielen oft nur mit dem Valentinstag als „wichtigen“ Gedenk- bzw. Aktionstag verbunden. Dabei gibt es noch viel interessantere Tage wie z.B. heute, den 15.02., der Internationale Kinderkrebs-Tag (ICCD – International Childhood Cancer Day).

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2001 hat die Internationale Vereinigung der Eltern krebskranker Kinder (ICCCPO – www.icccpo.org ) zu diesem Tag aufgerufen, um auf die Verbreitung kindlicher Krebserkrankungen und für bessere Behandlungsmöglichkeiten hinzuweisen. Auf den Seiten der Deutschen Kinderkrebsstiftung (www.kinderkrebsstiftung.de) ist zu lesen, das weltweit jedes Jahr rund 250’000 Kinder an Krebs erkranken, von denen aber in den westlichen Ländern über 70 % dauerhaft geheilt werden können. In der Mehrzahl der Länder versterben jedoch mehr als 80 % der erkrankten Kinder aufgrund mangelhafter medizinischer Versorgung.

Auf der Seite www.krebskranke-kinder.de gibt es ebenfalls weitere Informationen, u.a. zur „Gold Ribbon“-Kampagne (http://www.krebskranke-kinder.de/wp-content/uploads/2015/02/ICCD2015_GoldRibbon_German.pdf). Hier ein kurzer Auszug:

„1997 beriet eine Gruppe von Eltern in den Vereinigten Staaten die Notwendigkeit eines weltweiten Symbols, das eingesetzt werden kann, um Bewusstsein erhöhte Aufmerksamkeit zu schaffen für die Probleme im Zusammenhang mit einer Krebserkrankung im Kindesalter, wie z.B. Minderung der Sterblichkeit sowie von späteren Behinderungen und Langzeitfolgen.

Etliche Farben wurden in Erwägung gezogen; nach eingehenden Überlegungen und Diskussionen fiel die Wahl auf Gold – ein perfektes Symbol sowohl für den Weg durch die Krebserkrankung als auch für den Stellenwert von Kindern. Gold ist ein kostbares Metall; so wie das Gold sind auch die Kinder dieser Welt kostbar und von unschätzbarem Wert. In anderen Ländern verwiesen Eltern auf die Tatsache, dass Gold einen intensiven Feuerungs-Prozess durchlaufen muss. Kinder und Jugendliche, die an Krebs erkranken, müssen gleichfalls schmerzhafte und qualvolle Erfahrungen durchmachen.“

Handabdruck Hand rot

Ganz heimlich ging dieses Jahr auch der 12.02. vorbei – der Red Hand Day – der Internationale Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten. Jährlich soll dieser Tag an das Schicksal von Kindern erinnert werden, die zum Kampfeinsatz in Kriegen und bewaffneten Konflikten gezwungen werden. Eine Reihe von Organisationen setzen sich aktiv gegen die Rekrutierung von Kindern als Soldaten ein, u.a. auch die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, aber auch das Jugendrotkreuz hatte vor einigen Jahren eine Schwerpunktkampagne gegen den Einsatz von Kindersoldaten. Das Ziel dieser Bemühungen verbergen sich hinter dem Kürzel DDR – Disarmament – Entwaffnung der Kinder, Demobilization – Entlassung aus dem Militärdienst sowie Reintegration – Wiedereingliederung in die Gesellschaft.

Weitere Informationen findet ihr unter www.redhandday.org

Valentines day theme with wooden block calendar

Na gut – einen kleinen Rückblick zu gestern möchte ich euch doch noch geben…

Es ranken sich immer noch viele Geschichten um diesen Tag, wie er denn entstanden sein soll. Von einem geschickten Schachtzug der Blumen- und Süßwarenindustrie bis hin zu christlichen Märtyrer, nach denen dieser Tag angeblich benannt wurde. In Deutschland bzw. in Europa wird der „Tag der Verliebten“, wie der Valentinstag auch genannt wird, erst seit Beginn der 50er Jahren gefeiert. Die einen nutzen den Tag dazu, um Ihrer Liebsten bzw. Ihrem Liebsten Blumen, Pralinen oder andere Kleinigkeiten zu schenken – wobei ich finde, dass man dazu keinen besonderen Tag bräuchte. Solche kleinen Aufmerksamkeiten kann und darf man gerne das ganze Jahr über verteilen, aber nun gut – meine Meinung. Und ja, ich freue mich natürlich auch, wenn mir mein Mann einen Blumenstrauß mitbringt. Auch heute, aber irgendwie fühlen sich heute alle verpflichtet, solche Geschenke zu kaufen…eine Blume zwischendurch, einfach so und aus dem Wunsch heraus seiner Liebsten / seinem Liebsten was Schönes zu schenken kommt meistens noch etwas mehr von Herzen. Andere finden diesen Tag eher kitschig und „unnötig“.

Wie dem auch sei – vielleicht ist der Valentinstag aber auch für alle, die jemanden haben, den sie   gerne mögen und sich bis jetzt nicht getraut haben, es ihm oder ihr zu sagen, eine gute Gelegenheit, dies zu tun.

In diesem Sinne – eine schöne Woche noch!

Eure Nachteule

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Tag der Kinderhospizarbeit in Deutschland

Seit 2006 wird in Deutschland ein ganz besonderer Tag „gefeiert“ – der Tag der Kinderhospizarbeit. Ins Leben gerufen hat diesen Aktionstag der Deutsche Kinderhospizverein (www.deutscher-kinderhospizverein.de).

Dieser Tag soll auf die Situation lebensverkürzend erkrankter Kinder und die Kinderhospizarbeit generell in Deutschland aufmerksam machen.

Ein schöner Brauch an diesem Tag, ist das Zeigen von der grünen Bänder der Solidarität an Autos, Türen, Handgelenken etc.

 Kinderhospiz

Ein paar sehr interessante Auszüge von deren Homepage zur Kinderhospizarbeit:

In Deutschland leben ca. 22.600 Kinder mit einer zum Tod in der Kindheit oder frühen Jugend führenden Erkrankung. Jährlich sterben mehr als 1500 von ihnen an unheilbaren Krankheiten, davon ca. 520 an den Folgen von Krebs.

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Inspiriert und ermutigt durch Besuche im weltweit ersten Kinderhospiz Helen House in Oxford/Großbritannien, das im Jahr 1982 eröffnet worden war, kristallisierte sich das Ziel heraus, in Deutschland ein Kinderhospiz nach englischem Vorbild zu errichten. Das Kinderhospiz, im Wortsinne verstanden als Herberge, sollte dabei nicht nur ein Ort für die letzte Lebensphase sein. Vielmehr ging es darum, für die Betroffenen ein ihrer Situation entsprechendes zweites Zuhause zu schaffen und den erkrankten Kindern und ihren Familien Begleitung auf ihrem extrem anstrengenden Lebensweg ab der Diagnose anzubieten.

Einige Grundsätze

Die gemeinsame Wurzel mit der britischen Kinderhospizbewegung spiegelt sich auch in den Grundsätzen der Kinderhospizarbeit wider, die in Anlehnung an die Definition des englischen Dachverbandes ACT (Association for children with Life-Threatening or Terminal Conditions and their family) formuliert wurden:

Kinderhospizarbeit betrachtet das gesamte Familiengefüge als untrennbare Einheit. Sie unterstützt damit ausdrücklich auch Eltern und Geschwister.

Die Begleitung der betroffenen Familien beginnt ab dem Zeitpunkt der Diagnose einer lebensverkürzenden Erkrankung und geht über den Tod des Kindes hinaus.

Grundlegender Auftrag der Kinderhospizarbeit ist die Förderung der Lebensqualität der gesamten Familie, ausgehend von deren Bedürfnissen und Interessen.

Kinderhospizarbeit sieht Eltern als Fachleute ihrer Kinder. Gemeinsam mit Hauptamtlichen arbeiten sie zum Wohl des Kindes partnerschaftlich zusammen und ergänzen sich mit ihren jeweiligen Kompetenzen.

Ein großer Dank an alle die sich in diesem Bereich engagieren! Ihr macht eine tolle Arbeit!

Eure Nachteule

11.2. – kommt euch die Nummer bekannt vor?

Na klar – 112 die Notrufnummer für Notfälle und diesen europäischen Tag des Notrufes gibt es bereits seit 2009! Inzwischen ist die Notrufnummer 112 europaweit gültig (seit 2008)  und kostenfrei. Hier bekommt man immer, rund um die Uhr, an 365 Tage im Jahr kompetente Hilfe und Unterstützung wenn man in der Ersten Hilfe oder auch Bränden Hilfe benötigt.

Roter Stempel - Notruf

Seit dem 01.09.2009 muss in Deutschland zum Herstellen einer Notrufverbindung von einem Mobiltelefon aus eine betriebsbereite SIM-Karte eingelegt sein. Leider gab es in diesem Bereich einen zu hohen Notrufmissbrauch in den Zeiten, wo man ohne eingelegte SIM-Karte, Eingabe eines PIN-Codes oder dem Aufheben einer Tastensperre den Notruf wählen konnte.

Die wichtigste Information beim Notruf: WO befinden man sich? Versucht Sie möglichst eine genaue Angabe von Ort, Straße und Hausnummer oder besonderen Merkmalen zu geben. Alle weiteren Fragen werden direkt von der Leitstelle gestellt – diese kann dann während der Notfallsituation den Anrufer auch telefonisch begleiten und Erste-Hilfe-Maßnahmen erklären.

Nochmal eine kleine Anmerkung zum Thema „Kosten“: Man geht grundsätzlich davon aus, dass jede/r nach bestem Wissen und Gewissen hilft und deswegen wird niemand für einen irrtümlichen Notruf bestraft!

Also – keine Angst und traut euch im Notfall zum Telefon zu greifen und den Notruf zu wählen.

Welche Notrufnummern gibt es denn sonst so überhaupt – wird sich bestimmt der eine oder andere fragen. Hier mal eine kleine Auflistung:

112 – Europaweit die Notruf bei lebensgefährlichen Situationen (Unfälle, Vergiftungen, V.a. Herzinfarkt, Schlaganfall etc.)

110 – Hier meldet sich die Polizei – dein Freund und Helfer

Bei persönlichen Sorgen kann man die Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 anrufen

116 117  –  der ärztliche Bereitschaftsdienst.

Der Bereitschaftsdienst der  Kassenärztlichen Vereinigungen ist bundesweit für Patienten gedacht, die außerhalb der Sprechzeiten des Hausarztes eine dringende ambulante Behandlung benötigen – sich aber nicht in einer lebensbedrohlichen Situation befinden, beispielsweise bei hohem Fieber in der Nacht oder einer akuten Magenverstimmung am Wochenende, wenn man normalerweise zum Hausarzt gehen würde.

Der Gift-Notruf hat keine bundesweit einheitliche Nummer. Die zuständige Zentrale findet man im Telefonbuch . Der Gift-Notruf gibt nur Tipps zur Ersten Hilfe bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes oder kann Entwarnung bei harmlosen Substanzen geben. Er ersetzt aber nicht den eigentlichen Notruf (112) – d.h. beim Auftreten von schwerwiegenden Symptomen (Erbrechen, Unruhe, Schläfrigkeit etc. nach dem Kontakt mit verdächtigen Substanzen) bitte immer die 112 alarmieren!

Eine kleine Übersicht habe ich hier mal zusammengestellt, weil eigentlich ist die Nummer der Giftinformationszentralen sehr einfach (es ändert sich nur die Vorwahl):

Berlin:  030 – 19 240

Freiburg:  0761 – 19 240

München:  089 – 19 240

…und wo kann man sein Wissen zum Notruf und zur Ersten Hilfen auffrischen? Richtig! Beim nächsten Rotkreuzkurs. Infos findet ihr unter www.rotkreuzkurs.de!

Viel Spaß beim Helfen!

Eure Nachteule

Kulinarisches rund um Tübingen und Reutlingen

Nachdem ich von Hamburg ja schon so einiges berichtet habe, hatte ich in den letzten Wochen mehrmals die Gelegenheit auch zu Hause (also im Raum Tübingen-Reutlingen) ein paar neue Lokalitäten kennen zu lernen (dank ein paar lieben Freunden, die ein zweites Gutschein-Buch hatten und Begleitung suchten – Danke Tobias und Yvonne.) Und der eine oder andere „Stamm-Location“ Tipp ist auch dabei ;-).

Blank cookbook and spices on wooden table

Das Wirtshaus Lichtenstein (www.wirtshaus-lichtenstein.de)

Wienergäßle 2, 72070 Tübingen Tel. 07071-6394523

Öffnungszeiten: Mo-Sa 12-15 Uhr & 18-23 Uhr, So Ruhetag

Mitten in der Altstadt, zwischen mittelalterlichen Fachwerkhäusern und unserm schönen und frisch renoviertem Rathaus liegt das Wirtshaus Lichtenstein am Ende des Marktplatzes im Wienergäßle.

Urig eingerichtet fühlt man sich beim Betreten sofort wohl und es lohnt sich vorher anzurufen (inbesondere Abends), da der Gastraum nicht so viele Plätze hat. Man bekommt eine leckere schwäbische Landhausküche serviert und neben der kleinen aber feinen Karte gibt es meistens noch 3 besondere Gerichte an der Schiefertafel.

Empfehlen kann ich von der Karte das Pastrami mit dem gegrillten Gemüse und Balsamicosirup und den Rostbraten von der Färse mit geschmälzten Zwiebeln, Rotweinspecksoße und selbstgemachten Kräuterspätzle…super lecker. Aber auch die Roulade von der Tageskarte war sehr gut. Und ein Nachtisch musste diesmal auch noch sein – es gab nämlich Birne Helene. Das habe ich ja schon seit ewigen Zeiten auf keiner Karte mehr gelesen!

Es lohnt sich auf alle Fälle!

Zucca (www.zucca-reutlingen.de)

Kanzleistr. 24, 72764 Reutlingen Tel. 07121-320560

Öffnungszeiten: Mo 17 – open end, Di-Fr 11-14:30 & 17-open end, Sa 11 – open end, So 17-22 Uhr (die Küche schließt meisten gegen 22 Uhr)

Ganz versteckt in Altstadt von Reutlingen gelegen (am Besten parkt man unter dem Rathaus und läuft die paar Minuten dorthin), befindet sich „der Szenetreff im pulsierenden Zentrum von Reutlingen“ – laut Homepage. Ja, schön ist es tatsächlich eingerichtet und es hat vor allem zwei voneinander durch eine Glastür getrennte Bereiche. Restaurant und Bar.

Das Personal war super freundlich und der Besitzer, der das Zucca erst vor kurzem übernommen hatte, kam gegen Ende noch an unseren Tisch und erzählte ein bisschen was zu ihren Veranstaltungen – einmal im Monat gibt es dort Musik und hausgemachte Pasta im Doppelpack.

Nach längerer Überlegung – irgendwann muss ich da sicher nochmal hin, da gibt es so viele leckere Dinge zur Auswahl, gab es als Vorspeise einen Antipasti-Teller mit Vitello Tonnato (sehr lecker), ebenfalls sehr leckerem Grillgemüse, einem kleinen Bruschetta mit Tomaten und etwas To-Mozzarella Salat. Egal was wir hatten (Pizza Parma, Risotto mit Steinpizen, Spaghetti Frutti di Mare oder auch das Surf & Turf) es war super lecker, das Fleisch war genau richtig medium, die Meeresfrüchte und Garnelen sehr gut gewürzt und das Risotto war so gut, wie schon lange nicht mehr gegessen. Ganz sicher – da gehen wir bald nochmal hin!

Im Höfle (www.im-hoefle.de)

Tübingerstr. 14, 72127 Kusterdingen

Öffnungszeiten: Mi 12-14 & 13.30 – 22.30 Uhr, Do u Fr 17.30-22:30 Uhr, Sa 11.30-14, 17-23 Uhr, So 9-20 Uhr

Hier gibt es hausgemachte Landfrauenküche und am Wochenende frische, hausgemachte Kuchen. Das Höfle nennt sich auch Bauernhofcafe und ist ein nett eingerichteter Gastraum mit einem kleinem Ofen in der Ecke. Ein bisschen enttäuscht vom Essen bin schon – naja, von meinem Hauptgericht: Überbackene Mautaschen mit Käse und Schinken. Leider fehlte mir etwas der Geschmack in den leider etwas wässrigen Maultaschen. Schade eigentlich, dann alles andere war sehr gut. Der Salat war sehr lecker und gut abgeschmeckt, das Schnitzel Wiener Art und die Pommes waren gut und bei den Nachtischen haben wir uns an die Schwarzwälder Kirschtorte und einen (herzhaften, also etwas salzigen) Pfannkuchen (mit Nuss-Eis und Kirschen) gewagt. Die waren ebenfalls sehr gut.

Für einen Ausflug am Wochenende zur Einkehr bei Kaffee und Kuchen ein guter Tipp!

Und nun noch ein paar Stamm-Lokalitäten (zumindest die ersten beiden ;-)!)

Tatami Restaurant und Café (www.tatami-restaurant.de)

Magazinplatz 2 (im Mühlenviertel), 72072 Tübingen (Derendingen), Tel. 07071-7704645

Öffnungszeiten: Di-Do 12-22 Uhr, Fr + Sa 18-23 Uhr, So (wenn offen) 17:30-22 Uhr, Mo Ruhetag

Mein „Stamm-“ Sushi Laden. Ein authentisches kleines japanisches Restaurant, wo es Sushi und typische japanische Küche gibt. Man muss vorher unbedingt anrufen und sich nicht wundern: fast das komplette Personal ist japanischer Herkunft, deswegen bitte nicht im breitesten Schwäbisch reservieren! 😉

Das Sushi ist zwar sicher nicht das günstigste, aber sehr sehr lecker und mein Favorit, neben dem Sake Moriawase Set (Lachs-Sushi in mehreren Varianten und Miso-Suppe), ist im Bereich Sushi die Tempura-Rolle (warm) mit Teriyaki-Sauce- da könnte ich mich reinlegen! Ich bin ein großer Fan der Reisschalen Donburi, insbesondere Oyakodon (Huhn, Ei, Frühlingszwiebeln und Soße) oder Gyudon (mit Rindfleisch und Zwiebeln) und die leider nicht immer, aber immer mal wieder zwischendurch auf der Karte stehen!

Probiert es aus! Es lohnt sich!

Ludwigs (www.krone-tuebingen.de/ludwigs/

Uhlandstr.1 , 72070 Tübingen Tel: 07071-133121

Öffnungszeiten Mo-So 7-1 Uhr

Mein „Wohnzimmer“ – hier habe ich schon Stunden verbracht und inzwischen muss ich fast nicht mehr bestellen..mein laktosefreier Latte Macchiato kommt meistens ganz von alleine ;-)!.

Egal ob zum Frühstück (unbedingt man den Feiertagsbrunch probieren), zum MBL – dem Minuten-Buisness-Lunch oder sonstigem Mittagessen á la carte oder auch Abends zum Essen oder Cocktail trinken – hier findet jeder was zum Essen und es ist sehr lecker. Auch hier hat der Koch sicher mal einen schlechten Tag, aber dies sind tatsächlich absolute Ausnahmen. Spaghetti aus dem Parmesanlaib oder das Ludwigs-Sandwich sind beliebte Gerichte. Aber auch die östereichische Küche kommt bei den Besitzern, die aus Österreich stammen immer auf die Karte. Natürlich gibt es ein echtes Wiener Schnitzel mit Kartoffel-Salat!

Immer wieder finden Veranstaltungen statt oder es wird gegrillt auf der Sonnenterasse. Im Sommer kann man sich auch vor dem Ludwigs unter einem Sonnenschirm das Treiben in der Tübingern Innenstadt in Ruhe anschauen und nebenher ein en leckeren hausgemachten Kuchen essen!

Wenn ich mal nicht zu Hause anzutreffen bin – schaut mal im Ludwigs nach – die Chancen sind hoch, dass ich da zu finden bin ;-)!

Und zum Schluss noch einen Tipp, wenn man mal wieder sehr gepflogen und schick essen gehen möchte:

 

Das Restaurant Refugio im Hotel LaCasa (www.lacasa-tuebingen.de)

Hechinger Str. 59, 72072 Tübingen Tel. 07071-946660

Öffnungszeiten: Mo-Sa 16.30 – 23 Uhr, So 16.30 bis 21.30 Uhr

 

Ein kleines, aber sehr feines Gourmetrestaurant, wo man unbedingt mal das 6-Gang-Degustationsmenu mit Weinreise probieren sollte. Ein Käsewagen mit einer tollen Auswahl steht als Alternative zum süßen Dessert auch da. Mi, Fr und Sa bekommt man zum Abendessen auch noch eine schöne Klavierbegleitung mit Pianist Reimer Templin.

 

Ich freue mich auf das Valentistagmenu dieses Jahr dort – mal sehen wie es schmeckt!

 

Lasst es euch schmecken! Eure Nachteule

Heute ist der Welttag der Feuchtgebiete (World Wetlands Day)

Nein…nicht das was ihr denkt 😉

Seit 1997 wird der Internationale Tag der Feuchtgebiete gefeiert, um die Aufmerksamkeit für die Bedeutung dieser Naturgebiete und auch die Bekanntheit der Ramsar-Konventionen, die 1971 im Iran ein Abkommen bzw. Übereinkommen verabschiedet haben, Feuchtgebiete nachhaltig zu nutzen und zu schützen, zu steigern.

Pteronura brasiliensis, Brasilien, Pantanal, 08/2011, T.Milse

Unter einem Feuchtgebiet oder auch Feuchtbiotop genannt, versteht man den Übergangsbereich zwischen tockenen und „nassen“ Ökosystemen. Als typische Beispiele hierfür zu nennen sind: Sumpf, Moor, Feuchtwiese, Aue oder auch das Ried. Hier haben sich Flora und Fauna ganzjährig an diese feuchte Umgebung mit einem Überschuss an Wasser angepasst.

Auf den Seiten des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz , Bau und Reaktorsicherung www.bmub.bund.de gibt es noch viele weitere interessante Informationen über die Feuchtgebiete. Aber auch unter www.nabu.de, den Seiten des Naturschutzbundes gibt es viel zu lesen.

Spannende Zahlen noch zum Schluss…In Deutschland gibt es insgesamt 34 Feuchtgebiete mit rund 868.000 Hektar Fläche! U.a. sind das Teile des Wattenmeer, der untere Niederrhein, am Bodensee das Wollmatinger Ried, die Donauauen und Donaumoos. Aber auch der Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer gehört u.a. dazu.

Eigentlich ganz passend heute zum feuchten Wetter, dieser Tag der Feuchtgebiete!

Eure Nachteule