Tag 1 der SkepKon 2019 in Augsburg

Auch am ersten offiziellen Tag der SkepKon 2019 in Augsburg herrschte ein großer Andrang – über 200 Teilnehmer warteten gespannt auf Vorträge aus den Bereichen Alternative Energien, der Glaube an das Paranormale, medizinische Miscellanea und Impfungen.

Die Referentenlisten war gespickt mit hochkarätigen Rednern und auch die Moderatorenliste konnte sich sehen lassen….

In der ersten Session, moderiert von Amardeo Sarma, unserem Vorsitzenden der GWUP (www.gwup.org), ging es um das Thema „Alternative Energien“.

Amardeo Sarma

 

 

 

 

 

 

Dr. Florian Aigner referierte über das beliebte Thema „Energie aus dem Nichts – der Traum vom Perpetuum mobile“ und Dr. Norbert Aust stellt dar, warum sich auch Skeptiker mit der Energiewende beschäftigen sollen.

Dann ging der Moderatoren-Stab weiter an die bekannte Diplom-Psychologin Lydia Benecke (www.lydiabenecke.de), die durch die Session „Der Glaube an das Paranormale“ führte. Prof. Dr. Tilmann Betsch beleuchtete die Faktoren, die den Glauben an das Paranormale begünstigen und Axel Ebert versucht zu klären, warum sich solche Pseudo-Erklärungen so hartnäckig halten. Ein kleiner Buchtipp zwischendurch – hier von Axel Ebert, dem Co-Autor von „Bullshit Busters. 21 Irrtümer und Mythen aus Vorträgen, TV und Büchern“ – bestellbar über die üblichen Buchdealer eures Vertrauens ;-)!…oder auch gerne den Hinweis auf unser Youtube-Video aus 2018 zu diesem Thema: https://www.youtube.com/watch?v=BcZDeivTNhM

 

Die Mittagspause verbrachten einige Teilnehmer auf dem Streetfood-Markt in der Nähe und ein anderer großer Teil nahm das Angebot gerne in Anspruch in den direkt neben der Kongresshalle gelegenen Parkgarten (www.parkgarten.de) zu gehen, der extra für uns früher aufgemacht hatte – Danke dafür und es war wirklich lecker!

Gut gestärkt begrüßte Dr Claudia Preis (u.a. Beisitzerin der GWUP) die Teilnehmer zur Session „Medizinische Miscellanea“, wo Sylvia Stang ein bisschen was zur Geschichte der Kurpfuscherei in Deutschland erzählte und auch das Thema Heilpraktiker durfte hierbei nicht fehlen und anschließend diskutierte Prof. Dr. Gerd Antes, was gute wissenschaftliche Praxis und Evidenz vs. Big Data und Künstliche Intelligenz bedeutet. Wer mehr zu Herrn Antes lesen möchte, der Mitbegründer des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin ist und über 10 Jahre Direktor des Deutschen Cochrane Zentrums war, dem seien folgende Seiten empfohlen: https://www.cochrane.de/sites/cochrane.de/files/public/uploads/profile_mitarbeiter/profil_antes.pdf & https://www.aerzteblatt.de/archiv/175874/Big-Data-und-Personalisierte-Medizin-Goldene-Zukunft-oder-leere-Versprechungen

Eine Besonderheit bei der sanitätsdienstlichen Versorgung gab es in diesem Jahr auch – wir wurden unterstützt von „Fauli“, dem Faultier und seinem Kumpel an der Technik…

Den Schlussspurt läutete Dr. Christian Lübbers (siehe auch bei Twitter unter @drluebbers) ein mit der sehr interessanten  Session zum Thema Impfen. Julia Neufeind, die im Fachgebiet Impfprävention (FG 33) am Robert-Koch-Institut (https://www.rki.de/DE/Content/Institut/OrgEinheiten/Abt3/FG33/FG33_node.html)  gab zum Teil erstaunliches zur Impfakzeptanz bei Ärztinnen und Ärzten bekannt und Dr. Jan Oude-Aost (@Diaphanoskopie auf Twitter) nahm das Buch „Impfen – Pro & Contra“ gekonnt und wissenschaftlich auseinander. Hier gilt die Leseempfehlung der Seite www.eingeimpft.de, wo es auch noch viele weitere interessante Links zum Thema gibt! Inzwischen gibt es auch für alle Daheimgebliebenen das Video zum Vortrag: https://t1p.de/25vu

Nach einer kurzen Pause gab es dann die öffentliche Verleihung des Carl-Sagan-Preises.

Der mit 1000 Euro dotierte Preis würdigt einen Journalisten/in, die sich in den letzten Jahren in hervorragendem Maß aus wissenschaftlicher Sicht mit Themen aus dem parawissenschaftlichen Bereich auseinandersetzen und auf diese Weise zur Aufklärung der Öffentlichkeit beitragen.

Der diesjährige Carl-Sagan-Preis der GWUP geht an Nicola Kuhrt und Hinnerk Feldwisch-Drentrup von MedWatch (https://medwatch.de/). Herzlichen Glückwunsch!

https://www.gwup.org/infos/nachrichten/2103-carl-sagan-preis-2019-fuer-medwatch

Alle Abstracts zu den Vorträge lassen sich hier nachlesen: https://www.skepkon.org/images/PDF-Abstracts/Abstracts-SkepKon2019.pdf. Die Videos zur Veranstaltung – und auch zu den vergangenen SkepKons – findet man auf der Seite www.skepkon.org  und die besten Bilder der Skepkon gibt bei Bluesbrothers.de – Andreas Brauner https://t1p.de/k00p

Schaut mal vorbei und lasst uns auch auf Facebook und Twitter ein kleines Like da!

Abends gab es verschiedene Möglichkeiten den Abend in Augsburg „skeptisch“ zu verbringen – vom Kneipenquiz, über ein etwas sehr volles Info-Treffen zum Thema Impfen, welches dann kurzfristig umorganisiert wurde bis hin zu völlig freien Abendgestaltungen war alles geboten!

Tag 2 verspricht mit den Sessions Verschwörungen und aktuelle Trends auch wieder spannend zu werden – seid gespannt!

Bis demnächst – Eure Nachteule!

Silvester und ein bisschen Zirkus zum Jahresbeginn

Ein frohes neues Jahr wünsche ich euch! Nachdem es in den letzten Wochen und Monaten etwas ruhiger auf meinem Blog war, hatte ich in den letzten Tagen etwas Zeit und Lust, diesen wieder mit etwas mehr Leben zu füllen. Also seid gespannt, was es dieses Jahr so alles geben wird!

Aber zuerst möchte ich mit einem kleinen Rückblick starten…Silvester haben wir diesmal nicht zu Hause verbracht, sondern sind für 2,5 Tage in die schönste Stadt – richtig – nach Hamburg „geflüchtet“. Und es war ein wirklich tolles Erlebnis (…und es schreit förmlich nach einer Wiederholung in ein paar Jahren ;-)!).

Nach einer fast pünktlichen Ankunft mit der Deutschen Bahn – es waren „nur“ 20 Minuten Verspätung durch eine technische Störung zwischendurch- und dem Einchecken im Empire Riverside Hotel, wo ich schon seit sechs Jahren einmal übernachten wollte, ging es Richtung Jungfernstieg, wo noch die letzten Züge des „Weißen Zaubers“ – dem Weihnachtsmarkt stattfanden. Zwar schon etwas abdekoriert, aber immer noch sehr schön, bummelten wir mit einem Becher Feuerzangenbowle durch die Stände. Und die war deutlich besser, wie der zuerst probierter Heidelbeer-Punsch, der eher nach einem wässrigen Tee geschmeckt hat leider. Ansonsten ist der Weihnachtsmarkt in der Adventszeit sehr schön und weitere Informationen und Impressionen findet ihr unter www.weisserzauber-jungfernstieg.de .

Abends ging es dann zum Sushi essen ins DAVID`s, wo Hamburgs bekannteste Sushi-Meisterin Chantira „TUK“ Bedick sehr leckere Sushi-Kreationen zaubert!

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Silvester startete mit einem ziemlichen nebligen Hamburg und die Stadtrundfahrt glich eher einer Fahrt im Nebel wie mit Aussicht, aber wir hatten eine sehr nette ältere Stadtführerin, die durchaus mit kleinen Seitenhieben auf die Eigenheiten der Hamburger, amüsant durch die Straßen führte. Auch wenn ich jetzt in den letzten sechs Jahren meiner Hamburgzeit so manche Stadtführung mitgemacht habe, so kann ich die Touren mit den Roten Doppeldeckern wirklich nur empfehlen – auf jeder Fahrt erfährt man Neues und auf so mancher Fahrt haben wir Gäste manchmal mehr gelacht wie vielleicht Fotos gemacht! Informationen zu den Touren gibt es hier: www.die-roten-doppeldecker.de.

Nach einer kleinen Wellness-Auszeit im Spa-Bereich ging es dann los mit der Silvester-Party und wir hatten uns für das Arrangement „…and the Beat goes 20up“ entschieden, das mit einem Sekt/Champagner-Empfang und einem 4-Gang-Menu im Restaurant Waterkant begann. Durch das Ticket durften wir dann gegen 21 Uhr, nach dem Essen und vor den anderen Partygästen in die 20up-Skyline Bar, die nicht nur an Silvester einen phantastischen Ausblick über Hamburg bietet und wo ich schon des Öfteren mal den Abend nach einem anstrengenden und langen Uni-Tag habe ausklingen lassen ;-)! Mit Live-DJ, einer kleinen, aber feinen Cocktailauswahl und dem obligatorischen Glas Sekt um Mitternacht konnte man hier sehr angenehm in das neue Jahr reinfeiern und das Feuerwerk genießen, welches teilweise bis 0:45 Uhr an manchen Stellen ging (die haben ja eine Ausdauer…und Geld).

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Leider ging am nächsten Morgen kurz nach 11 Uhr wieder unser Zug zurück ins Ländle – und obwohl wir schon in Hamburg nicht pünktlich loskamen – wegen einer Funkstörung am Triebwagen, kamen wir mit nur knapp 10 Minuten Verspätung in Stuttgart an und erreichten ohne Probleme die S-Bahn nach Hause. Hamburg, wir kommen sicher wieder (ich sogar schon nächste Woche ;-)…).

Mehr zum Hotel wie auch zum DAVID`S, dem Waterkant und der 20up Skyline Bar findet ihr unter www.empire-riverside.de

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Zum Einstimmen ging es gestern erstmal mal  – traditionell – nach Stuttgart in den Weltweihnachtszirkus  – und dieser feiert in dieser Saison 26 Jahre Weltweihnachtszirkus und 250 Jahre Zirkus und versprach ein großes Jubiläumsprogramm! Das diesjährige Programm war eine Hommage an den Gründer und Pionier des heutigen Zirkus – dem englischen Oberfeldwebel der Husaren – Philip Astley und war diesmal sehr Pferdenummern geprägt.

Ein 70-köpfiges Artisten- und Tanzensembelms aus dem russischen Royal Circus stellte den Hauptteil des diesjährigen Programms dar, aber auch aus Spanien, Ungarn, Rumänien, Deutschland, England, den USA, Kolumbie

n und der Ukraine waren tolle Artisten und Künstler angereist bzw. für das diesjährige Programm engagiert worden.

Am meisten beeindruckt hat mich tatsächlich die Gruppe „White Gothic“, die mit ihrer Hand-Balance-Akrobatik zu den Besten der Welt gehören (und eine Muskelanatomie-Lernstunde deluxe darstellen ;-)…)

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Aber mehr möchte ich gar nicht verraten – geht einfach mal hin und lasst euch selbst ein bisschen verzaubern. Dieses Jahr noch bis zum 6. Januar, aber voraussichtlich ab dem 06.12.2019 heißt es wieder für 4 Wochen “ Manege frei für den 27. Weltweihnachtszirkus in Stuttgart“!

Mehr Informationen findet ihr auch unter www.weltweihnachtszirkus.de

Packt euch bei dem kalten Wind und dem Schneetreiben gut ein und haltet bei dem stürmischen Wetter da draußen eure Sachen gut fest und passt auf euch auf, wenn ihr vor die Tür müsst!

Bis demnächst – eure Nachteule!

Gin-Gin und zum Wohl! Welttag des Gins 2018

Heute – am zweiten Samstag im Juni – findet der Welttag bzw. Internationale Tag des Gins statt. Ins Leben gerufen 2009  vom Schotten Neil Houston, um mit Menschen auf der ganzen Wellt zusammen was zu trinken 😉 und seit 2013 vom Emmy Stokes von ginmonkex.co.uk koordiniert, findet man unter der offiziellen Homepage https://worldginday.com/ noch viele weiteren Informationen zu diesem leckeren Thema.

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Ich freue mich heute Abend auf einen Hamburger Gin Tonic – mal ganz klassisch mit Gin Sul, Thomas Henry und zwei Gurkenscheiben – zur Feier des Tages!

In diesem Sinne – Gin-Gin!

Eure Nachteule

 

Sonne, (Früh)Sommer, Grillzeit

Das kommende Wochenende verspricht wieder sehr sonnig zu werden – also wieder raus in die Natur, das hoffentlich freie Wochenende genießen und den Grill anschmeißen.

Eigentlich ist ja das ganze Jahr #Grillzeit, aber dennoch hier ein paar besondere Hinweise für die nicht ganz so erfahrenen bzw. regelmäßigen Griller: um die etwa 4.000 Grillunfälle ein bisschen einzudämmen, bitte keine flüssigen Brandbeschleuniger wie z.B. Spiritus benutzen. #Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. hat hierzu ein paar Tipps zum sicheren Grillen zusammengestellt.

http://www.paulinchen.de/fileadmin/Paulinchen/2018_Pressemitteilungen/2018_04_18_Pressemitteilung_Grillen.pdf

Wenn es dann doch mal zu einem kleinen Grillunfall kommt – hier der Tipp aus der #ErstenHilfe bei #Verbrennungen:

Erkennen

– Starke Rötung der Haut

– starke Schmerzen

– Blasenbildung (ab dem 2. Grad)

Maßnahmen

– auf die eigene Sicherheit achten

– Kleiderbrände sofort löschen

– verbrühte Kleidung vorsichtig entfernen, eingebrannte Kleidung an lassen

– Notruf 112

– kleinflächige Verbrennungen (bis maximal Handgröße) mit fließendem Wasser kühlen, vorsichtig am Körperstamm

– Blasen nicht öffnen

– Wärmeerhalt nicht vergessen!

In diesem Sinne – ein schönes und leckeres Wochenende und schön vorsichtig sein beim Grillevent!

Eure Nachteule

 

 

Europäischer Tag des Notrufes am 11.2!

Seit 2009 gibt es den heutigen europäischen Aktionstag  des Notrufes. Inzwischen ist die Notrufnummer 112 europaweit gültig (seit 2008)  und kostenfrei. Hier bekommt man immer, rund um die Uhr, an 365 Tage im Jahr kompetente Hilfe und Unterstützung wenn man in der Ersten Hilfe oder auch Bränden Hilfe benötigt.

Seit dem 01.09.2009 muss in Deutschland zum Herstellen einer Notrufverbindung von einem Mobiltelefon aus eine betriebsbereite SIM-Karte eingelegt sein. Leider gab es in diesem Bereich einen zu hohen Notrufmissbrauch in den Zeiten, wo man ohne eingelegte SIM-Karte, Eingabe eines PIN-Codes oder dem Aufheben einer Tastensperre den Notruf wählen konnte.

Die wichtigste Information beim Notruf: WO befinden man sich? Versucht Sie möglichst eine genaue Angabe von Ort, Straße und Hausnummer oder besonderen Merkmalen zu geben. Alle weiteren Fragen werden direkt von der Leitstelle gestellt – diese kann dann während der Notfallsituation den Anrufer auch telefonisch begleiten und Erste-Hilfe-Maßnahmen erklären.

Nochmal eine kleine Anmerkung zum Thema „Kosten“: Man geht grundsätzlich davon aus, dass jede/r nach bestem Wissen und Gewissen hilft und deswegen wird niemand für einen irrtümlichen Notruf bestraft!

Also – keine Angst und traut euch im Notfall zum Telefon zu greifen und den Notruf zu wählen.

Welche Notrufnummern gibt es denn sonst so überhaupt – wird sich bestimmt der eine oder andere fragen. Hier mal eine kleine Auflistung:

112 – Europaweit die Notruf bei lebensgefährlichen Situationen (Unfälle, Vergiftungen, V.a. Herzinfarkt, Schlaganfall etc.)

110 – Hier meldet sich die Polizei – dein Freund und Helfer

Bei persönlichen Sorgen kann man die Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 anrufen

116 117  –  der ärztliche Bereitschaftsdienst.

Der Bereitschaftsdienst der  Kassenärztlichen Vereinigungen ist bundesweit für Patienten gedacht, die außerhalb der Sprechzeiten des Hausarztes eine dringende ambulante Behandlung benötigen – sich aber nicht in einer lebensbedrohlichen Situation befinden, beispielsweise bei hohem Fieber in der Nacht oder einer akuten Magenverstimmung am Wochenende, wenn man normalerweise zum Hausarzt gehen würde.

Der Gift-Notruf hat keine bundesweit einheitliche Nummer. Die zuständige Zentrale findet man im Telefonbuch . Der Gift-Notruf gibt nur Tipps zur Ersten Hilfe bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes oder kann Entwarnung bei harmlosen Substanzen geben. Er ersetzt aber nicht den eigentlichen Notruf (112) – d.h. beim Auftreten von schwerwiegenden Symptomen (Erbrechen, Unruhe, Schläfrigkeit etc. nach dem Kontakt mit verdächtigen Substanzen) bitte immer die 112 alarmieren!

Eine kleine Übersicht habe ich hier mal zusammengestellt, weil eigentlich ist die Nummer der Giftinformationszentralen sehr einfach (es ändert sich nur die Vorwahl):

Berlin:  030 – 19 240

Freiburg:  0761 – 19 240

München:  089 – 19 240

…und wo kann man sein Wissen zum Notruf und zur Ersten Hilfen auffrischen? Richtig! Beim nächsten Erste-Hilfe-Kurs in eurer Nähe!

Viel Spaß beim Helfen!

Eure Nachteule

Welttag des Schneemanns!

Wusstet Ihr das heute der Welttag des Schneemanns ist? Seit 2010 findet dieser Aktionstag immer am 18. Januar statt und egal welche Aktion man sich für diesen Tag überlegt hat – sie sollte irgendeinen Bezug zum Schneemann haben ;-)!

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Warum eigentlich heute? Im Januar ist es relativ sicher kalt und die 8 sieht doch schon aus wie ein Schneemann und die 1 davor könnte sein Besen sein – also passender geht fast gar nicht oder? 😉

Viele spannende Informationen rund um diesen coolen Tag findet ihr der Seite zum WDOSM (World Day of Snowman)  http://welttagdesschneemanns.de/.

Wem das Wetter heute aber zu windig ist – also schön aufpassen wegen dem Sturmtief „Friederike“, dem seien die beiden folgenden Rezept empfohlen:

Schmelzende Schneemann-Cookies:

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Zutaten für 8 Stück (Dauer ca. 60 Minuten):

  • 250 g + etwas Mehl
  • 125 g Zucker 
  • 1 Päckchen Vanillezucker 
  •  Salz, 3 Eier (Gr. M) 
  • 50 g gemahlene Mandeln (ohne Haut) 
  • 125 g kalte Butter 
  • 500 g Puderzucker 
  • 2 TL Zitronensaft 
  • 8  mittelgroße Marshmallows 
  • Süßigkeiten zum Verzieren 
250 g Mehl, Zucker, Vanille­zucker, 1 Prise Salz, 1 Ei, Mandeln und Butter zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt ca. 30 Minuten kalt stellen.
Ofen vorheizen (E-Herd: 200 °C/Umluft: 175 °C). Ein Backblech mit Back­papier auslegen. Teig auf wenig Mehl ca. 1 cm dick ausrollen. Daraus 8 Kreise (ca. 9 cm Ø) ausstechen, dabei die Teigreste wieder verkneten, ausrollen und weiter ausstechen und auf das Backblech legen.
2 Eier trennen. Eiweiß kalt stellen. Eigelb und 2 EL Wasser verquirlen. Teigkreise damit bestreichen. Im heißen Ofen 12–15 Minuten backen. Auskühlen lassen.
Puderzucker, Eiweiß und Zitronensaft mit den Schneebesen des Rührgeräts verrühren. Für den Kopf an jeden Marshmallow mit etwas Guss 1 Jelly Bean als Nase ankleben. Mit Zuckerschrift Augen und Münder auf die Marshmallows malen.
Kekse locker mit dem Guss einstreichen. Sofort je 1 Marshmallowkopf an einen Rand setzen. Schokolinsen als Knöpfe daraufkleben. Keksstangen als Besenstiel in den Guss drücken. Alles trocknen lassen.

Oder wer es etwas wärmer mag – ein heißes Schokoladenbad für einen Marshmallow-Schneemann! Lasst es euch schmecken!

Hot chocolate with melted snowman

Viele Grüße!

Eure Nachteule

25 Jahre Weltweihnachtszirkus und ein bisschen Kulinarik in Stuttgart

Auch wenn das neue Jahr schon ein paar Tage alt ist – ein frohes neues Jahr wünsche ich euch! Nach dem letzten, ziemlich aufregenden aber auch anstrengendem Jahr, bin ich gespannt, was 2018 bringen wird!

Zum Einstimmen ging es gestern erstmal mal  – traditionell – nach Stuttgart in den Weltweihnachtszirkus  – und dieser feiert in dieser Saison 25 Jahre und versprach eine große Jubiläumsshow!

Und die gab es dann auch – den Einstieg machte gleich eine aufregende Raubtiernummer von Martin Lacey, gefolgt von vielen, sehr artistischen Nummer auf höchstem Niveau – sei es Luftakrobatik von Desire of Flight, Hochseilartisten aus Kolumbien oder auch Trampolinakrobatik. Aus dem chinesischen Staatszirkus und aus der Mongolei waren zwei Gruppen mit angereist – beide mit einer großen Anzahl an Artisten auf Fahrrädern und mit waghalsigen Sprüngen vom Schleuderbrett. Aber auch klassische Zirkuskunst, vertreten u.a. durch Andrey Jigalov – dem berühmtesten russischen Clow und einigen weiteren Artisten.

Aber mehr möchte ich gar nicht verraten – geht einfach mal hin und lasst euch selbst ein bisschen verzaubern. Dieses Jahr noch bis zum 7. Januar, aber voraussichtlich ab dem 06.12.2018 heißt es wieder für 4 Wochen “ Manege frei für den 26. Weltweihnachtszirkus in Stuttgart“!

Mehr Informationen findet ihr auch unter www.weltweihnachtszirkus.de

Um den Abend dann abzurunden durfte ein kleiner kulinarischer Ausflug auch nicht fehlen – diesmal war das Pier51 Restaurant und Cocktailbar das Ziel. Hier wollte ich schon so lange mal hin, nachdem es mir von diversen Leuten empfohlen wurde…allerdings lies der erste Blick auf die Preise der Speisekarte mich etwas schlucken. Aber….der absolute Hammer! Das Fleisch, der Wein, der Nachtisch…alles war jeden Cent wert, den wir verbraten haben!

Das Lachstartar war eine ordentliche Portion, wo sogar zwei Personen ohne Probleme davon essen konnten und sehr fein angemacht mit Zitronensaft und leckerer Avocadocreme. Nachdem ich selten an US IBP Beef komme, gönnte ich mir ein 180g feines, von Longhorn- und Hereford- Rindern aus Iowa stammendes, Filetstück, was perfekt medium gebraten war. Die BBQ- und Meerrettich-Sauce passten, neben dem Spinat super dazu und rundeten den Geschmack ab. Ich esse ja des Öfteren Steaks u.ä. aber das Fleisch was ich hier gegessen hatte, war das bis lang beste Fleisch, was ich je hatte! Neben meinem Filetstück durfte ich vom Rindfleisch-Patty des Burgers probieren und auch, es war ja schließlich „Roastbeef Tuesday“, von einem super saftigen Stück Roastbeef…ein Traum, sage ich euch! Und dann gab es auch einen meiner Lieblingsweine, nämlich „The Chocolate Block“  aus Südafrika, vom Weingut Boekenhoutskloof („Buchenschlucht“) westlich von Kapstadt. Den ich vor einiger Zeit von einem Freund empfohlen bekommen und dieser Wein ist inzwischen, neben einem Saint- Emilion von Chateau des Bardes, einer meiner liebsten Rotweine geworden – Danke für diesen tollen Tipp! …und ja, der Nachtisch hieß wirklich „Death by chocolate“!

Wer sich von der Qualität einmal selber überzeugen möchte, hier die Kontaktdaten: Pier51 Restaurant und Bar, Löffelstraße 22 – 24 in70597 Stuttgart – Degerloch,  am  Albplatz, direkt an der B 27; Parkplätze sind hinter dem Haus vorhanden. Telefon 0711 / 976 99 97. Weitere Informationen gibt es auch auf deren Homepage unter www.pier51-stuttgart.de.

Haltet bei dem stürmischen Wetter da draußen eure Sachen gut fest und passt auf euch auf, wenn ihr vor die Tür müsst!

Bis demnächst – eure Nachteule!

Schnee zum Winteranfang und Welt-Aids-Tag!

Winterzeit

Jetzt ist der da…zumindest meteorologisch auf der Nordhalbkugel…der Winter. Aber nicht nur auf Schnee und weiße Weihnachten freut sich wohl der eine oder andere, sondern es darf heute auch endlich das erste Türchen des Adventskalender geöffnet werden!

December 1 World AIDS Day Background. Red Ribbon Sign. Vector Illustration

Am 1. Dezember findet – inzwischen schon zum 29. Mal –  der von  der UNAIDS organisierte Welt-Aids-Tag statt. Seit 1988 wird er von der WHO ausgerufen und seit 1996 stellt die Aids-Organisation der Vereinten Nationen (UNAIDS) diesen Tag unter ein programmatisches Motto: 2017 möchte Berührungsängste abbauen und zeigen, dass wir ohne Probleme positiv zusammen leben können. Es werden alltägliche Lebenssituationen gezeigt, wo HIV-positive Menschen in ihrem jeweiligen Alltag integriert sind und auch selbstbewusst damit umgehen. Mehr dazu findet ihr auch unter www.welt-aids-tag.de.

Weltweit leben etwa 36,7 Millionen Menschen mit HIV – rund 1,8 Millionen kamen 2016 dazu. Dank der inzwischen entwickelten Medikamente kann man heute in der Regel mit HIV gut leben (allerdings haben nur etwa 46 % der Erkrankten auch Zugang zu diesen!) – auch wenn es immer noch nicht heilbar ist, aber leider müssen die Betroffenen weiterhin mit den verschiedensten Diskriminierung, die leider immer noch vorkommen leben. In Deutschland setzen sich u.a. das Bundesministerium für Gesundheit, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die Deutsche AIDS-Hilfe und die Deutsche AIDS-Stiftung mit einer gemeinsamen Kampagne für dieses gesellschaftsrelevante Thema ein. Mehr Informationen zu HIV/ AIDS findet ihr auch unter: www.liebesleben.de.

Was hat es eigentlich mit der roten Schleife (Red Ribbon)auf sich, die weltweit ein Symbol der Solidarität mit HIV-Infizierten und AIDS-Kranken darstellt?

Auszüge aus dem Wikipedia-Artikel: „Der Awareness Ribbon wurde 1991 von der New Yorker Künstlergruppe Visual AIDS geschaffen. Vorbild war damals die Gelbe Schleife, die erstmals 1980/81 im Zusammenhang mit der Geiselnahme von Teheran verwendet worden war. Im Golfkrieg 1990/91 war diese zum Ausdruck der Verbundenheit der Vereinigten Staaten mit ihren fern der Heimat kämpfenden Truppen geworden.

Rote Schleifen hatte man erstmals zum Gedenken an den verdeckten Ermittler der Drug Enforcement Administration, Enrique „Kiki“ Camarena, getragen, der am 7. Februar 1985 in Guadalajara (Mexiko) entführt und wenig später ermordet worden war. Daraus entstand die Red Ribbon Week jeweils Ende Oktober, die 1988 zur Ausrufung einer „Drug Free America Week“ durch US-Kongress und Präsident Ronald Reagan führte.

Mit ihrer neuen Bedeutung als „Aids-Schleife“ setzte sich die Rote Schleife schnell über die Kreise von Künstlern und bekennenden Homosexuellen hinaus allgemein durch. Prominente wie Elizabeth Taylor und Lady Diana zeigten sich mit ihr in der Öffentlichkeit. 1992 trugen Alan Menken und Bill Lauch sie, als sie für den 1991 an Aids gestorbenen Howard Ashman den Oscar für den Besten Song entgegennahmen.

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Einen schöne Winterzeit wünscht Euch

Eure Nachteule!

Urlaubsnachlese…und ein leckerer Ostfriesentee!

Das Problem am Urlaub? Er ist meistens zu schnell vorbei! So war es auch bei uns in diesem Jahr. Okay – es war leider eh nur ein Kurzurlaub von 4,5 Tagen, aber der war richtig toll und gerne hätte ich noch ein paar Tage mehr dran gehängt!

Dieses Jahr haben wir uns mal den Norden vorgenommen – genauer gesagt Ostfriesland. Wir haben ein schönes Hotel im Landkreis Aurich – genauer in Greetsiel – gefunden und sind von dort zu schönen Touren aufgebrochen.

Am Samstag standen die Städte Norden/Norddeich und Emden auf dem Programm – zuerst ging es in die Seehundstation Nationalpark-Haus. Sehr spannend und toll gemacht und einen Besuch wert (www.seehundstation-norddeich.de). Bei kühlem und leicht regnerischem Nordsee-Wetter musste es dann zum Mittagessen auch gleich eine Krabbensuppe sein im Restaurant Seestern – sehr gehaltvoll muss ich sagen!

Um 14 Uhr stand dann ein großer Wunschtermin von mir an – eine original ostfriesische Teezeremonie im Teemuseum in Norden…ich liebe ja Tee, wie man an den nicht wenigen Besuchen im Messmer Momentum in Hamburg sieht! Während der Teezeremonie haben wir dann den für uns am geschmackvollsten schmeckenden Tee gefunden: Ono Behrends Schwarzer Friese – ein starker Schwarztee! Mehr dazu auch unter www.onnobehrends.de

Wie läuft so eine ostfriesische Teezeremonie jetzt ab:

Zuerst muss der Tee richtig zubereitet sein, dazu erstmal kochendes Wasser in die Teekanne gegeben und die Kanne damit ausgespült – zum Anwärmen. Als Nächstes wird der abgemessene Ostfriesentee in die warme Kanne gegeben. Eine gebräuchliche Formel ist: ein Teelöffel Tee pro gedeckter Tasse und ein weiterer „für die Kanne“. Sodann wird die Kanne zur Hälfte mit kochendem Wasser befüllt. Man lässt den Tee so mit geschlossenem Deckel etwa drei bis vier Minuten ziehen. Abschließend wird die Teekanne ganz gefüllt, und der Tee ist fertig. Der Tee kann jetzt durch ein Sieb in eine Servierkanne umgefüllt werden, um zu vermeiden, dass Teeblätter in die Tassen gelangen. Alternativ verbleibt der Tee in der bereits befüllten Kanne, in diesem Fall wird ein Handsieb oder ein im Kannenauslauf angebrachtes Sieb benutzt – eine sog. Teetülle.

Dann kommt ein großes Stück Kandis (Kluntje) in die Teetasse, anschließend wird der Tee langsam eingegossen. Das Knacken des Kandis bedeutet dann, dass der Tee richtig temperiert (heiß) war. Dann die Sahne langsam am Innenrand der Tasse mit einem Löffel gegen den Uhrzeigersinn einlaufen lassen. Jetzt gilt es nicht umzurühren, sondern erst mal beobachten, wie die „Wulkje“ langsam aufsteigen. Wenn man den Tee jetzt trinkt, schmeckt man erst die Sahne, dann den etwas bitteren Tee und zum Abschluss wird es süß! Herrlich…und „Dree is Oostfresen Recht“ – drei Mal kann und sollte dieses Procedere wiederholt werden. Der Teelöffel wird erst dann in die Tasse gelegt, wenn man keine weitere Tasse Tee mehr wünscht!

Über einen kurzen Stopp beim schiefsten Turm der Welt in Suurhusen (Neigung von 5,19 Grad) ging es nach Emden, wo wir uns mit einer Freundin getroffen haben. Und sie gab uns den Tipp für das Ausflugsziel für den nächsten Tag…es ging per Fähre auf die Insel Norderney. Per Rad haben wir die Insel dann erkundet und sogar ein bisschen Nordsee-Wasser genossen (zumindest mit den Füßen war ich in der Nordsee :-)) ! Abends ging es meistens noch an den Greetsieler Hafen zum Ausklingen des Tages.

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Den Montag haben wir dann ganz entspannt in Greetsiel verbracht, mit langen Spaziergängen und einer schönen Kanal-Boot-Tour!…und dann hieß es am nächsten Tag schon wieder…Koffer packen und zurück ins Ländle!

Es war wirklich schon in Ostfriesland und wir waren sicher nicht das letzte Mal dort!

Jetzt gönn ich mir erstmal mind. eine Tasse Ostfriesen-Tee ;-)!

Eure Nachteule

Halloween und ein bisschen was kulinarisches passend zur Jahreszeit

Habt ihr auch vorgestern einen tollen „All Hallows’ Eve“ gehabt? 😉

Nicht nur in Amerika sondern inzwischen auch hier erfreut sich Halloween einer immer größer werdenden Beliebtheit. Ob Halloween-Schwimmen bei der DLRG, diverse Halloween-Gruselparty oder auch der Brauch, von Tür zu Tür zu ziehen und „Trick or Treat“ – „Süßes oder Saures“ zu fordern, all das findet sich am 31.Oktober wieder. Wir haben es gestern etwas ruhiger gestaltet – ein kleiner Besuch bei „Emma“, meinem sibirischen „Paten“-Uhu in der Greifvogelanlage am Spatzenwald in Wüstenrot und noch ein bisschen Grusel-Feeling in der Halloween-Wilhelma.

Aber noch ein bisschen was zu Halloween (..wer noch mehr wissen will – auf der Seite www.halloweenies.de gibt es noch ganz viele weitere Ideen, Geschichten, Rezepte etc. rund um Halloween!)…die Idee von beleuchteten Kürbissen stammt aus Irland – dort war/ist es Brauch, Rüben auszuschneiden und als Erinnerung an Jack Oldfield,zu beleuchten. Jack Oldfield war ein Bösewicht der versucht hatte, den Teufel zu betrügen und deswegen nach seinem Tod weder im Himmel noch in der Hölle willkommen war. Einzig mit einer Rübe und einem Stück Kohle durfte er durchs Dunkel wandern.  Da Kürbisse aber insbesondere in Amerika weiter verbreitet waren, wurde aus der Rübe schnell ein Kürbisgesicht!

Apropos Kürbis…heute gibt es mal wieder ein zwei leckere Rezepte von mir – als Tipp für die herbstliche Jahreszeit:

Kürbissuppe – schnell, einfach, lecker

Zutaten:

500 g Kürbisfleisch (z.B. Hokkaido – gerne mit Schale), gewürfelt
300 g Kartoffeln, gewürfelt
1/2 Liter Gemüsebrühe
200 g Sahne oder Kokosmilch
  Petersilie, Muskat
  Kürbiskernöl und Kürbiskerne (zur Deko und Geschmacksverfeinerung)

Kürbiswürfel und Kartoffelwürfel kurz in Butter andünsten und mit Gemüsebrühe bedecken. Ca.  15-20 Minuten köcheln lassen und dann pürieren.  Mit Muskat würzen und mit Sahne/Kokosmilch abschmecken bzw. verfeinern.

Kürbis-Hack-Auflauf mit Paprika (die „Low carb“ Variante des Sheperds Pie)

Zutaten (3 Portionen):

500 g Kürbisfleisch (z.B. Hokkaido – gerne mit Schale), gewürfelt
300 g

150 ml

Rinderhackfleisch

Gemüsebrühe

1

1

rote Paprika, gewürfelt

Zwiebel, gewürfelt

  Salz, Muskat, 1 Ei, Parmesan
   
  • Kürbiswürfel mit etwas Wasser, etwas Salz und ein wenig frisch geriebener Muskatnuss in einen Topf geben und zugedeckt aufkochen. Bei milder Hitze 20 Min. weich dünsten und anschließend pürieren (ruhig etwas stückiger lassen)
  • Zwiebeln und Paprika kurz anbraten, Hackfleisch dazu geben und krümelig braten. Mit Gemüsebrühe aufkochen und würzen nach belieben.
  • Hackfleisch in eine Auflaufform geben, Kürbisstampf mit einem Ei vermischen, würzen und darüber verteilen.
  • Frischen Parmesan darüber reiben und bei 200 Grad ca. 20 Minuten überbacken lassen
  • Für die Nährwert-Interessierten: pro Portion ca. 444 kcal / KH: 8 g / Eiweiß: 24 g / Fett: 33 g

Was ist nun der Unterschied zum Originalen Sheperds Pie: Hier ist die Haube aus cremigen Kartoffelbrei und anstatt Paprika werden im original Rezept (zumindest aus Kilkenny) Erbsen und Karotten unter das Hackfleisch gemischt. Hier nimmt man auch oft Lammhackfleisch anstatt Rind…und okay…ein bisschen Rotwein zum Ablöschen ;-)!

Und noch ein Tipp für die evtl. übrig gebliebenen Kürbiskerne...Kerne gründlich waschen (es darf kein Kürbisfleisch mehr dran haften!) und  anschließend mind. eine halbe Stunde  in Wasser einlegen. Nach dem trocknen in einem Topf mit Salzwasser zehn Minuten lang kochen, abtropfen lassen und in Olivenöl wenden. Auf einem Küchenpapier abtropfen lassen und mit Kräutersalz bestreuen. Auf einem Backblech verteilen und für ca. 40 Minuten in den vorgeheizten Backofen (180 grad) schieben. Alle zehn Minuten die Kerne wenden – fertig.

In diesem Sinne – ein paar schöne herbstliche Tage  und bis demnächst!

Eure Nachteule!