Urlaubsnachlese…und ein leckerer Ostfriesentee!

Das Problem am Urlaub? Er ist meistens zu schnell vorbei! So war es auch bei uns in diesem Jahr. Okay – es war leider eh nur ein Kurzurlaub von 4,5 Tagen, aber der war richtig toll und gerne hätte ich noch ein paar Tage mehr dran gehängt!

Dieses Jahr haben wir uns mal den Norden vorgenommen – genauer gesagt Ostfriesland. Wir haben ein schönes Hotel im Landkreis Aurich – genauer in Greetsiel – gefunden und sind von dort zu schönen Touren aufgebrochen.

Am Samstag standen die Städte Norden/Norddeich und Emden auf dem Programm – zuerst ging es in die Seehundstation Nationalpark-Haus. Sehr spannend und toll gemacht und einen Besuch wert (www.seehundstation-norddeich.de). Bei kühlem und leicht regnerischem Nordsee-Wetter musste es dann zum Mittagessen auch gleich eine Krabbensuppe sein im Restaurant Seestern – sehr gehaltvoll muss ich sagen!

Um 14 Uhr stand dann ein großer Wunschtermin von mir an – eine original ostfriesische Teezeremonie im Teemuseum in Norden…ich liebe ja Tee, wie man an den nicht wenigen Besuchen im Messmer Momentum in Hamburg sieht! Während der Teezeremonie haben wir dann den für uns am geschmackvollsten schmeckenden Tee gefunden: Ono Behrends Schwarzer Friese – ein starker Schwarztee! Mehr dazu auch unter www.onnobehrends.de

Wie läuft so eine ostfriesische Teezeremonie jetzt ab:

Zuerst muss der Tee richtig zubereitet sein, dazu erstmal kochendes Wasser in die Teekanne gegeben und die Kanne damit ausgespült – zum Anwärmen. Als Nächstes wird der abgemessene Ostfriesentee in die warme Kanne gegeben. Eine gebräuchliche Formel ist: ein Teelöffel Tee pro gedeckter Tasse und ein weiterer „für die Kanne“. Sodann wird die Kanne zur Hälfte mit kochendem Wasser befüllt. Man lässt den Tee so mit geschlossenem Deckel etwa drei bis vier Minuten ziehen. Abschließend wird die Teekanne ganz gefüllt, und der Tee ist fertig. Der Tee kann jetzt durch ein Sieb in eine Servierkanne umgefüllt werden, um zu vermeiden, dass Teeblätter in die Tassen gelangen. Alternativ verbleibt der Tee in der bereits befüllten Kanne, in diesem Fall wird ein Handsieb oder ein im Kannenauslauf angebrachtes Sieb benutzt – eine sog. Teetülle.

Dann kommt ein großes Stück Kandis (Kluntje) in die Teetasse, anschließend wird der Tee langsam eingegossen. Das Knacken des Kandis bedeutet dann, dass der Tee richtig temperiert (heiß) war. Dann die Sahne langsam am Innenrand der Tasse mit einem Löffel gegen den Uhrzeigersinn einlaufen lassen. Jetzt gilt es nicht umzurühren, sondern erst mal beobachten, wie die „Wulkje“ langsam aufsteigen. Wenn man den Tee jetzt trinkt, schmeckt man erst die Sahne, dann den etwas bitteren Tee und zum Abschluss wird es süß! Herrlich…und „Dree is Oostfresen Recht“ – drei Mal kann und sollte dieses Procedere wiederholt werden. Der Teelöffel wird erst dann in die Tasse gelegt, wenn man keine weitere Tasse Tee mehr wünscht!

Über einen kurzen Stopp beim schiefsten Turm der Welt in Suurhusen (Neigung von 5,19 Grad) ging es nach Emden, wo wir uns mit einer Freundin getroffen haben. Und sie gab uns den Tipp für das Ausflugsziel für den nächsten Tag…es ging per Fähre auf die Insel Norderney. Per Rad haben wir die Insel dann erkundet und sogar ein bisschen Nordsee-Wasser genossen (zumindest mit den Füßen war ich in der Nordsee :-)) ! Abends ging es meistens noch an den Greetsieler Hafen zum Ausklingen des Tages.

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Den Montag haben wir dann ganz entspannt in Greetsiel verbracht, mit langen Spaziergängen und einer schönen Kanal-Boot-Tour!…und dann hieß es am nächsten Tag schon wieder…Koffer packen und zurück ins Ländle!

Es war wirklich schon in Ostfriesland und wir waren sicher nicht das letzte Mal dort!

Jetzt gönn ich mir erstmal mind. eine Tasse Ostfriesen-Tee ;-)!

Eure Nachteule

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Halloween und ein bisschen was kulinarisches passend zur Jahreszeit

Habt ihr auch vorgestern einen tollen „All Hallows’ Eve“ gehabt? 😉

Nicht nur in Amerika sondern inzwischen auch hier erfreut sich Halloween einer immer größer werdenden Beliebtheit. Ob Halloween-Schwimmen bei der DLRG, diverse Halloween-Gruselparty oder auch der Brauch, von Tür zu Tür zu ziehen und „Trick or Treat“ – „Süßes oder Saures“ zu fordern, all das findet sich am 31.Oktober wieder. Wir haben es gestern etwas ruhiger gestaltet – ein kleiner Besuch bei „Emma“, meinem sibirischen „Paten“-Uhu in der Greifvogelanlage am Spatzenwald in Wüstenrot und noch ein bisschen Grusel-Feeling in der Halloween-Wilhelma.

Aber noch ein bisschen was zu Halloween (..wer noch mehr wissen will – auf der Seite www.halloweenies.de gibt es noch ganz viele weitere Ideen, Geschichten, Rezepte etc. rund um Halloween!)…die Idee von beleuchteten Kürbissen stammt aus Irland – dort war/ist es Brauch, Rüben auszuschneiden und als Erinnerung an Jack Oldfield,zu beleuchten. Jack Oldfield war ein Bösewicht der versucht hatte, den Teufel zu betrügen und deswegen nach seinem Tod weder im Himmel noch in der Hölle willkommen war. Einzig mit einer Rübe und einem Stück Kohle durfte er durchs Dunkel wandern.  Da Kürbisse aber insbesondere in Amerika weiter verbreitet waren, wurde aus der Rübe schnell ein Kürbisgesicht!

Apropos Kürbis…heute gibt es mal wieder ein zwei leckere Rezepte von mir – als Tipp für die herbstliche Jahreszeit:

Kürbissuppe – schnell, einfach, lecker

Zutaten:

500 g Kürbisfleisch (z.B. Hokkaido – gerne mit Schale), gewürfelt
300 g Kartoffeln, gewürfelt
1/2 Liter Gemüsebrühe
200 g Sahne oder Kokosmilch
  Petersilie, Muskat
  Kürbiskernöl und Kürbiskerne (zur Deko und Geschmacksverfeinerung)

Kürbiswürfel und Kartoffelwürfel kurz in Butter andünsten und mit Gemüsebrühe bedecken. Ca.  15-20 Minuten köcheln lassen und dann pürieren.  Mit Muskat würzen und mit Sahne/Kokosmilch abschmecken bzw. verfeinern.

Kürbis-Hack-Auflauf mit Paprika (die „Low carb“ Variante des Sheperds Pie)

Zutaten (3 Portionen):

500 g Kürbisfleisch (z.B. Hokkaido – gerne mit Schale), gewürfelt
300 g

150 ml

Rinderhackfleisch

Gemüsebrühe

1

1

rote Paprika, gewürfelt

Zwiebel, gewürfelt

  Salz, Muskat, 1 Ei, Parmesan
   
  • Kürbiswürfel mit etwas Wasser, etwas Salz und ein wenig frisch geriebener Muskatnuss in einen Topf geben und zugedeckt aufkochen. Bei milder Hitze 20 Min. weich dünsten und anschließend pürieren (ruhig etwas stückiger lassen)
  • Zwiebeln und Paprika kurz anbraten, Hackfleisch dazu geben und krümelig braten. Mit Gemüsebrühe aufkochen und würzen nach belieben.
  • Hackfleisch in eine Auflaufform geben, Kürbisstampf mit einem Ei vermischen, würzen und darüber verteilen.
  • Frischen Parmesan darüber reiben und bei 200 Grad ca. 20 Minuten überbacken lassen
  • Für die Nährwert-Interessierten: pro Portion ca. 444 kcal / KH: 8 g / Eiweiß: 24 g / Fett: 33 g

Was ist nun der Unterschied zum Originalen Sheperds Pie: Hier ist die Haube aus cremigen Kartoffelbrei und anstatt Paprika werden im original Rezept (zumindest aus Kilkenny) Erbsen und Karotten unter das Hackfleisch gemischt. Hier nimmt man auch oft Lammhackfleisch anstatt Rind…und okay…ein bisschen Rotwein zum Ablöschen ;-)!

Und noch ein Tipp für die evtl. übrig gebliebenen Kürbiskerne...Kerne gründlich waschen (es darf kein Kürbisfleisch mehr dran haften!) und  anschließend mind. eine halbe Stunde  in Wasser einlegen. Nach dem trocknen in einem Topf mit Salzwasser zehn Minuten lang kochen, abtropfen lassen und in Olivenöl wenden. Auf einem Küchenpapier abtropfen lassen und mit Kräutersalz bestreuen. Auf einem Backblech verteilen und für ca. 40 Minuten in den vorgeheizten Backofen (180 grad) schieben. Alle zehn Minuten die Kerne wenden – fertig.

In diesem Sinne – ein paar schöne herbstliche Tage  und bis demnächst!

Eure Nachteule!

World Gin Day – und das Hanse Spirit Gin Festival!

Passend zum heutigen World Gin Tag fand gestern und heute das 6. Hanse Spirit Gin Festival im Prototyp-Museum in Hamburg statt…und was soll ich sagen…wow!

Hier gab es mal Gin zum Probieren, den man nicht jeden Tag bekommt…ich hab  einen total leckeren  Zuckeralgen-Gin (Isle of Harris Gin – www.harrisdistillery.com) probiert und auch mal Varianten mit  Rotwein oder Bananenbrotbaum-Frucht. Was mich aber auch sehr fasziniert hat, sind die verschiedenen und zum Teil brandneuen Tonic-Varianten. Ein ausführlicher Bericht folgt in den nächsten Tagen!

Mehr zum Hanse Spirit findet  ihr unter www.hanse-spirit.de bzw. www.ginfestival.de!

Da mich das Thema Gin und Gin Tonic schon seit einiger Zeit fasziniert, wird es – wenn alles klappt – in den nächsten Monaten immer zum 15. einen kleinen Gin-Erfahrungsbericht geben  – auch zu den zwei drei frisch gekauften Gins bzw. Interessantes rund um das Thema Gin!

Freut euch drauf! In diesem Sinne!

Prost! Eure Nachteule!20170610_182806

Weiter geht’s mit dem Weihnachtskulinarium 2016 – Teil 04

Am heutigen 4. Advent geht es im Weihnachtskulinarium 2016 um die verschiedenen Weihnachtsmärkte in der Hansestadt Hamburg….zumindest einer kleinen Auswahl davon ;-)!

Es gibt so unzählig viele tolle Märkte zu dieser Zeit in Hamburg und eigentlich sind alle zu empfehlen…meine Favouriten sind allerdings der St.Pauli- Weihnachtsmarkt und der am Jungfernstieg. Und zu diesen beiden ein paar Worte mehr…

Hamburgs geilster Weihnachtsmarkt – Santa Pauli – öffnet vom 17.11. bis 23.12.2016 seine Tore und hier gibt es den besten Bratapfelglühwein, den ich je probiert habe. Und den kann man schon ab dem 26. Oktober auf dem Winterdeck mit Kaminlounge und Cocktailbar genießen!
Vom Holz-Dildo bis hin zum Strip-Zelt ist alles da, was das Herz begehrt!
Noch mehr Infos und ein paar stimmungsvolle Bilder findet ihr unter
https://spielbudenplatz.eu/erleben/events/santa-pauli-hamburgs-geilster-weihnachtsmarkt

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Auch sehr schön und mit sehr leckerem Feuerzangenbowlen Stand ist der weiße Zauber an der Alster auf dem Jungfernstieg.
Anstatt Holzbuden findet man weiße Pagodenzelte, die eine ganz eigene Stimmung schaffen und wo kann man beim Glühwein oder Bowle auf die glitzernde Alstertanne schauen. Wem das zu wenig ist, der ist auch in wenigen Schritten beim Rathausmarkt und den dortigen Weihnachtsbuden angelangt!

Hamburg Weihnachtsmarkt am Jungfernstieg alster zur weihnachtszeit

Alle weiteren Informationen rund um die vielen Hamburger Weihnachtsmärkte findet ihr unter
http://www.hamburg.de/weihnachtsmarkt/.

Einen schönen Adventssonntag wünscht euch
Eure Nachteule!

Der 1. Dezember – Winteranfang und Welt-Aids-Tag

Jetzt ist der da…zumindest meteorologisch auf der Nordhalbkugel…der Winter. Aber nicht nur auf Schnee und weiße Weihnachten freut sich wohl der eine oder andere, sondern es darf heute auch endlich das erste Türchen des Adventskalender geöffnet werden!

Adventskalender Säckchen

Am 1. Dezember findet – inzwischen schon zum 29. Mal – der von der UNAIDS organisierte Welt-Aids-Tag statt. Seit 1988 wird er von der WHO ausgerufen und seit 1996 stellt die Aids-Organisation der Vereinten Nationen (UNAIDS) diesen Tag unter ein programmatisches Motto.

Für die Jahre 2005 bis 2010 lautet das internationale Welt-Aids-Tag-Motto „Stop Aids: Keep the Promise“. Mehr dazu findet ihr auch unter www.welt-aids-tag.de.

Weltweit leben zur Zeit etwa 36,7 Millionen Menschen mit HIV – in Deutschland sind etwa 85.000 Menschen. Allerdings kommen rund 2,1 Millionen kommen jedes Jahr dazu, davon sind etwa 240.000 Kinder…

Dank der inzwischen entwickelten Medikamente kann man heute in der Regel mit HIV gut leben (allerdings haben nur etwa 46 % der Erkrankten auch Zugang zu diesen!) – auch wenn es immer noch nicht heilbar ist, aber leider müssen die Betroffenen weiterhin mit den verschiedensten Diskriminierung, die leider immer noch vorkommen leben.

Die Kampagne zum Welt-AIDS-Tag 2016 wendet sich auch deshalb gegen Ausgrenzung von Menschen mit HIV, denn Ausgrenzung und ständiges Verstecken aus Angst vor Ablehnung oder Mobbing machen krank. Sie führen außerdem dazu, dass Menschen mit HIV oft den engsten Freunden und der Familie nicht von ihrer Infektion erzählen. HIV verschwindet so zunehmend aus der öffentlichen und privaten Wahrnehmung, während gleichzeitig die Schwelle sich mitzuteilen, für die Betroffenen höher wird.

In Deutschland setzen sich u.a. das Bundesministerium für Gesundheit, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die Deutsche AIDS-Hilfe und die Deutsche AIDS-Stiftung mit einer gemeinsamen Kampagne für dieses gesellschaftsrelevante Thema ein. Unter dem Motto „Positiv zusammen leben“ macht die diesjährige Kampagne 2016 deutlich, wie Menschen die Diskriminierung aufgrund ihrer HIV-Infektion erleben.

Mehr Informationen zu HIV/ AIDS findet ihr auch unter: www.liebesleben.de

Was hat es eigentlich mit der roten Schleife (Red Ribbon)auf sich, die weltweit ein Symbol der Solidarität mit HIV-Infizierten und AIDS-Kranken darstellt?

Auszüge aus dem Wikipedia-Artikel: „Der Awareness Ribbon wurde 1991 von der New Yorker Künstlergruppe Visual AIDS geschaffen. Vorbild war damals die Gelbe Schleife, die erstmals 1980/81 im Zusammenhang mit der Geiselnahme von Teheran verwendet worden war. Im Golfkrieg 1990/91 war diese zum Ausdruck der Verbundenheit der Vereinigten Staaten mit ihren fern der Heimat kämpfenden Truppen geworden.

Rote Schleifen hatte man erstmals zum Gedenken an den verdeckten Ermittler der Drug Enforcement Administration, Enrique „Kiki“ Camarena, getragen, der am 7. Februar 1985 in Guadalajara (Mexiko) entführt und wenig später ermordet worden war. Daraus entstand die Red Ribbon Week jeweils Ende Oktober, die 1988 zur Ausrufung einer „Drug Free America Week“ durch US-Kongress und Präsident Ronald Reagan führte.

Mit ihrer neuen Bedeutung als „Aids-Schleife“ setzte sich die Rote Schleife schnell über die Kreise von Künstlern und bekennenden Homosexuellen hinaus allgemein durch. Prominente wie Elizabeth Taylor und Lady Diana zeigten sich mit ihr in der Öffentlichkeit. 1992 trugen Alan Menken und Bill Lauch sie, als sie für den 1991 an Aids gestorbenen Howard Ashman den Oscar für den Besten Song entgegennahmen.

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Hitze, Blitz & Donner und weitere Sommergefahren!

Auch wenn der meteorologische Sommerbeginn erst offiziell am 01.06.2016 beginnt, durften wir in den letzten Tagen schon mal einen ersten Hauch von Sommer spüren…mit all seinen schönen aber auch gefährlichen Seiten.

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Ganz aktuell machen wir an vielen Orten zur Zeit Bekanntschaft mit zum Teil heftigen Unwettern mit Gewitter, Hagel und Starkregen. Zu diesem Thema gibt es von Arbeitsschutz im DRK – kurz AiD eine sog. gelbe Karte zum Thema „Einsätze bei Unwettern“ www.baden-wuerttemberg.drk.de/arbeitsschutz//downloads/AiD-Schriftenreihe/Sondernewsletter/AiD_Gelbe_Karte_Unwettereinsaetze.pdf

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So ganz allmählich werden auch die Temperaturen wieder so sommerlich und die Freibäder und Badeseen öffnen ihre Pforten und es heißt wieder – „Anbaden“. Die Wasserwacht des DRK (www.wasserwacht.de) gibt  praktische Tipps, wie beim Badespaß alle gesund und munter bleiben:

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Aber was wäre wenn es zu einem Badeunfall kommt? Wie war das doch gleich mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung? Was mache ich bei einem Sonnenstich? Diese und sehr viel mehr Fragen bekommt beim nächsten Rotkreuzkurs beantwortet : www.rotkreuzkurs.de – also ruhig mal vorbei schauen.

Denn die nächste Hitzewelle kommt bestimmt…ein paar coole bzw. heiße Tipps gibt es z.b. im Hitzenewsletter von AiD: http://www.baden-wuerttemberg.drk.de/arbeitsschutz//downloads/AiD-Schriftenreihe/2013/06%20Hitzealarm/2013-06_AiD-Info_Hitzealarm.pdf

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…viele weitere Tipps sind auch hier zu finden:

https://nachteuleblog.com/2015/06/03/coole-tipps-fur-heise-tage-teil-1/

– https://nachteuleblog.com/2015/06/04/das-event-in-tubingen-und-coole-tipps-fur-heise-tage-teil-2/

– https://nachteuleblog.com/2015/06/05/der-tag-des-donuts-und-coole-tipps-fur-heise-tage-teil-3/

https://nachteuleblog.com/2015/06/07/coole-tipps-mit-grill-und-schokoladen-eis-fur-heise-tage-teil-4/

Nicht zu unterschätzen sind auch die Hitzeentwicklungen im Auto:

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Auf die Gefahren beim Grillen macht z.B. Paulinchen aufmerksam: Paulinchen e.V. ist die Elterninitiative für brandverletzte Kinder (www.paulinchen.de) und informiert sehr gut und ausführlich zu diesem wichtigen Thema.

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Also schön aufpassen beim Grillen…auch hier hilft der Besuch eines Rotkreuzkurs, um im Notfall richtig reagieren zu können, z.B. bei Verbrennungen:

  • auf die eigene Sicherheit achten
  • Kleiderbrände sofort löschen
  • verbrühte Kleidung vorsichtig entfernen,   eingebrannte Kleidung an lassen
  • Notruf 112
  • kleinflächige Verbrennungen (bis maximal Handgröße) mit fließendem Wasser kühlen
  • Blasen nicht öffnen
  • Wärmeerhalt

In diesem Sinne – passt auf euch auf und genießt die Sommertage!

Eure Nachteule

Die Skepkon 2016…Tag 2 – volles Programm mit Mitgliederversammlung und den Abschnitten Gentechnik & Großstadtmythen

Nach einem gut besuchten Zuschauertag am Donnerstag, starteten wir am Freitagvormittag traditionell mit unserer Mitgliederversammlung.

Schwarzer isolierter Button mit Symbol zeigt Mitgliederversammlung

Kurze Stärkung auf dem Hamburger und ein bisschen Sonne tanken war in der Mittagspause angesagt…selbst Hermes genießt das traumhafte Wetter hier im hohen Norden.

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Alle Vorträge von heute und morgen finden sich als Abstracts auch unter https://www.skepkon.org/images/PDF-Abstracts/GWUP-Abstracts-Konferenz2016-LoRes.pdf

Um 14:30 Uhr ging es dann los mit dem Abschnitt Gentechnik.

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Martin Moder referierte zur Fragenstellung „Giftige Gene? – Grüne Gentechnik vs. hartnäckige Gerüche“

Auszug aus dem Abstract: „Seit zwei Jahrzehnten verändern wir gezielt das Erbgut von Nutzpflanzen, um sie für unsere Bedürfnisse zu optimieren. Dreizehn Prozent der globalen Anbaufläche sind mittlerweile mit gentechnisch modifizierten Nutzpflanzen besetzt. Auch Deutschland importiert jährlich Millionen Tonnen gentechnisch verändertes Futtermittel für die Tierzucht. Ist das ein wünschenswerter Trend oder bedenklich? Rechtfertigt der Nutzen etwaige Risiken? Wie steht es um Resistenzbildung, Pestizideinsatz, Ertrag und Einkommensveränderungen der Bauern?“

Es geht um GMO – gentechnisch veränderte Organismen: wo fängt Gentechnik an, wo hört sie auf?

Es gibt verschiedene Zuchtverfahren, die man grob in drei Kategorien einteilen kann:

  • Klassische Kreuzung: hier kreuzt man gezielt Individuen einer Sorte, bei denen gewünschte Eigenschaften und Merkmale sehr stark ausgeprägt sind. So sind z.B. viele großen Äpfel ein Ergebnis solcher Kreuzungen. Das aber auch bei solch einer klassischen Kreuzung mal was schiefgehen kann, zeigte in den 1960er Jahren die Lenape-Kartoffel. Sie wurde durch klassische Kreuzung hergestellt und ist besonders resistent gegen Freß-Feinde, allerdings hatte diese Sorte eine hohe Menge an Alkaloiden in sich, dass es bei einigen Menschen zu Vergiftungserscheinungen kam und diese Sorte dann wieder vom Markt genommen werden musste. Abhängig von der Dosis und vom jeweiligen Wirkstoff kann die Einnahme von Alkaloiden therapeutische, halluzinatorische oder sogar tödliche Folgen haben – das Alkaloid der Kartoffel heißt übrigens Solanin.
  • Mutagnese: Hier wird Saatgut entweder radioaktiv bestrahlt oder mit Mutations-induzierende Chemikalien behandelt. Als Beispiel sei hier der Golden Haidegg genannt, der aus dem Golden Delicious „entwickelt“ wurde.
  • Moderne Gentechnik: hier werden meist nur ein- bis sechs einzelne Gene verändert, eingebracht oder inaktiviert. Eine der häufigsten praktizierte genetosche Veränderung ist das Einbringen von Schädlingsresistenzen – man fürht ein Gen ein, welches ein Protein erzeugt, das für Schädlingen toxisch, aber für uns Menschen unbedenklich ist. Das Problem der modernen Gentechnik       ist, dass die Artenbarriere überwunden werden kann – das war früher nicht möglich!

Auch ein spannendes Ergebnis brachte die genauere Betrachtung der Studie Glykosat/Round up und Tumore bei Ratten. Aussagekräftig ist diese Studie bei Weitem nicht….schon allein die Rattenart ist gänzlich ungeeignet, da sie bekannt dafür ist, bis zu 50% Spontantumore auszubilden und eine weitere Untersuchung ergab, dass bei einer Erhöhung des Glykosatgehaltes im Trinkwasser der Ratten das Letalitätsrisiko sank!

Ahhh ja…;-)!

Martin Moder ist Molekularbiologe und beschäftigt sich in seiner Freizeit gerne mit Wissenschaftskommunikation, er schreibt den Science Blog „GENau“ ( http://scienceblogs.de/genau/) und hat 2014 den Science-Slam-Europameister-Titel geholt.

Der zweite Vortrag zum Thema war von Dr. Matan Shelomi: Gentechnik-Gegnerschaft zum Schaden von Entwicklungsländern.

Eine sehr interessante Zahl gleich zu Beginn: 18 Millionen Landwirte weltweit züchten genveränderte Lebensmittel!

Auszug aus dem Abstract: „Gentechnisch veränderten Pflanzen und Tiere werden als Lösung für die Probleme mit der Nahrungsmittelproduktion weltweit angepriesen, schwerpunktmäßig für Regionen wie Afrika und Südostasien.

Die wissenschaftliche Grundlage dazu ist korrekt und unstrittig: GV-Lebensmittel sind sicher für den Verzehr und zeigen großes Potential, Bauern bei der nachhaltigen Produktion von Lebensmitteln zu helfen. Doch zwei Probleme, die an entgegengesetzten Seiten der Gentechnik-Debatte zu verorten sind, behindern die Verbreitung von GV-Technologie in den Entwicklungsländern. Zum einen die Anti-Gentechnik-Ideologie der EU, die auf eingebildeten Gesundheitsgefahren beruht; zum anderen beeinflussen externe Interessen die Handelspolitik zwischen den Ländern.“

Von 2002-2012 wurden insgesamt 1783 Studien zu GVO veröffentlich , die aber kein Auswirkungen erkennen ließen, auch gibt es bislang keine Auswirkung auf die Artenvielfalt!

Dr. Matan Shelomi ist Entomologe am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie. Er hat an der University of California in Davis promoviert. Er schreibt über allerlei Entomologisches sowie über Skeptisches aus dem Bereich der Biologie auf Quora.com, wofür er 2012 einen Shorty Award gewonnen hat.

Kaffeepause

Dann war Kaffeepause angesagt…ein kleiner Ausflug zu einer kulinarische Besonderheit von Hamburg: dem Franzbrötchen

Zur Geschichte des Franzbrötchen wird im „Kleinen Lexikon Hamburger Begriffe“ folgende These aufgestellt: „[Sie] sind seit dem 19. Jhd. als eine Gebäckspezialität in Hamburg belegt. Zunächst bezeichnete ,Franzbrot‘ einen langen Laib Brot, das aus besonders feinem, weißem Mehl und mit Butter gebacken war, dem heutigen Baguette vergleichbar. Bald nach der Jahrhundertwende begann eine Hamburger Bäckerei, ihre Franzbrötchen in der Fettpfanne zu veredeln. Heute werden sie aus einem Hefe-Plunderteig mit viel Butter und Zimt in vielen Variationen gebacken. Dass Franzbrötchen eine regionale Spezialität sind, zeigt schon die Tatsache, dass man sie z.B. in Bremen gar nicht und in Lüneburg nur als „Hamburger“ kaufen kann.

Franzbrtchen II

Es gibt unzählige Rezeptvarianten…hier ist eine davon..für ca. 10 Stück braucht man

Für den Teig:  
500 g Mehl
40 g Hefe
70 g Zucker
250 ml Milch, lauwarm
70 g Butter
1 Prise(n) Salz
  Zitrone(n) unbehandelt, Schale abgerieben
  Für die Füllung:
100 g Butter
100 g Zucker
2 TL Zimt
  Mehl zum Ausrollen
  Fett für das Blech

Man benötigt ca. 30 Minuten für die Zubereitung und dann kann man ca. 250 kcal pro Franzbrötchen rechnen.

Zubereitung:

Zuerst einen Hefeteig herstellen: Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken und die Hefe hineinbröckeln. Etwas Zucker darüber streuen, die Milch darüber gießen und die Hefe darin auflösen. Weiche Butter, restlichen Zucker, Salz und Zitronenschale auf dem Mehlrand verteilen. Von der Mitte aus alle Zutaten mit den Händen oder dem Knethaken zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat, etwa 30-40 Min.

Den Teig noch mal kräftig durchkneten. Auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von 30×25 cm ausrollen.

Die gut gekühlte Butter in dünne Scheiben schneiden und auf eine Teighälfte legen. Die andere Hälfte darüber schlagen. Die Teigränder zusammendrücken und unter das Teigstück schieben. Auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von 30 x 50 cm ausrollen.

Von der Schmalseite her 1/3 der Teigplatte zur Mitte hin einschlagen und das letzte Drittel darüber klappen, so dass drei Teigschichten übereinanderliegen. 15 Min. kühl stellen.

Dann den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche auf eine Größe von 80 x 40 cm ausrollen. Mit Wasser bestreichen. Zimt und Zucker mischen und gleichmäßig auf den Teig streuen. Die Teigplatte von der Längsseite her zu einer 6 cm breiten abgeflachten Rolle aufwickeln. Die Nahtstelle soll unten liegen. Die Teigrolle in 4 cm breite Stücke schneiden. Jedes Stück mit einem Kochlöffelstiel parallel zu den Schnittflächen kräftig eindrücken. Im Abstand von mindestens 4 cm auf 2 gefettete Backbleche setzen und zudecken. Die Franzbrötchen auf dem Blech, das zuerst gebacken wird, 15-20 Min. an einem warmen Ort gehen lassen; das 2. Blech kühl stellen, damit der Teig langsamer aufgeht. Im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Einschubleiste bei 200°C 25 Min. backen.

Weitere Informationen zum Rezept und auch zum Franzbrötchen himself findet ihr auf www.franzbroetchen.de.

Gut gestärkt konnte man sich jetzt in die Großstadtmythen und Verschwörungen begeben…

Hermann Ritter behauptet: „Die Weltregierung tagt auf der Venus“

Auszug aus dem Abstract: „In den letzten Jahren gab es wieder einen Boom um zwei Themen im Bereich Verschwörungstheorien/Esoterik, die mit dem Nationalsozialismus in Verbindung stehen.

Das eine ist das wieder aufgetauchte Thema, dass die Kulturbringer der letzten Jahrtausende allesamt weißhäutige Heroen waren, die von einem mythischen Ursprungsland aus – heiße es Atlantis oder Lemuria oder wie auch immer – der Erde erst die Kultur gebracht haben. Eine Erweiterung dieses Themas sind weißhäutige, blonde Außerirdische, die dann auf der Erde eine Kolonie aufgebaut haben, von der aus … wir verstehen uns.

Das zweite Thema ist die von Tibet ausgehende organisierte Weltherrschaft, die auch mit Nationalsozialisten Kontakt anstrebte.

In vielen Fällen ist die Abgrenzung zwischen beiden Themen nicht oder nicht einfach zu leisten; spätestens dann, wenn atlantisches, arisches Wissen in Tibet eine Rolle spielt, ist eine Abgrenzung unmöglich.

Vielleicht besteht eine Verbindung zwischen dem mythischen Atlantis als atlantischpolar-pazifisches Inselreich, das spurlos untergeht, zu einem Rückzugsgebiet im Gebirge als tibetisch-chinesisch-mongolischen Bergreich, das spurlos besteht.

Es gibt Dinge „dort draußen“, die einen den Kopf schütteln lassen. Stichworte wie das rassische Wissen aus dem Rückenmark, die Schwarze Sonne, die Herkunft der Olmeken von den Wikingern, der Gral und seine Bindung an europäische Herrscherhäuser, Echsenwesen als geheime Weltherrscher, Hitler auf der Venus, deutsche Atombomben und Nurflügelbomber sowie die Geheimnisse im Dora-Stollen haben wieder Hochkonjunktur.

Otto Rahn, Otto Skorzeny, Karl-Maria Wiligut und die Wewelsburg – alle dürfen sie hier mitspielen – oder (wenn man den Verschwörungstheorikern glaubt) wieder mitspielen.

Gerade in der erzählenden Literatur – mehr als in „Fachbüchern“ – haben diese Themen Konjunktur. Was man von all diesen Werken zu halten hat, wird einem oft bei einem ersten Durchblättern schnell klar. Manchmal zweifelt man auch, überlegt … dann mag der Vortrag Lesehilfe sein, ein wenig Unterhaltung, ein wenig Aufklärung.“

Und das war er auch…es ist unglaublich, was auch heutzutage noch an Unsinn geglaubt und verbreitet wird.

Ein Hinweis soll auch gleich auf sein neues Buch gemacht werden, welches ich mir sicher noch besorgen werde, sobald es geht!

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Hier die genauen Buchdaten: Hermann Ritter, Johannes Rüster, Dierk Spreen, Michael Haitel (Hrsg.) HEUTE DIE WELT – MORGEN DAS GANZE UNIVERSUM Rechtsextremismus in der deutschen Gegenwarts-Science-Fiction ; Mai 2016, Paperback, ISBN 978 3 95765 049 8 – EUR 11,90 (DE), eBook-ISBN 978 3 7396 5212 2 – EUR 5,99 (DE)

Hermann Ritter schloss sein Sozialarbeit-Studium mit einer Diplomarbeit über Fantasy-Rollenspiele ab, sein Magisterstudium (Geschichte und Politik) beendete er mit einer Arbeit über alternative Weltenentwürfe in der Literatur. Als Mitherausgeber von »Magira«, dem Jahrbuch für Fantasy, war er für eines der wichtigsten Sekundärwerke des Genres verantwortlich (www.magira-jahrbuch.de)

Zum heutigen Abschluss sprach noch Bernd Harder über „die Ufo-Schlacht von Nürnberg und das halb menschlice Schwein: Wie Esoteriker die „Urban Legends“ der frühen Neuzeit deuten

Auszüge aus dem Abstract: „In den Schriften des Renaissance-Propheten Nostradamus finden sich zahlreiche geheimnisvolle Bilder und Metaphoriken, ebenso wie in der UFO-Literatur. Fans des Paranormalen sehen darin die genaue Beschreibung konkreter Ereignisse. So wird zum Beispiel die Flugschrift „Nürnberger Himmelsspektakel“ von 1561 als Schilderung einer „Schlacht zwischen unbekannten Flugobjekten“ betrachtet. Im Vers 64 der I. Centurie („Nachts glaubt man die Sonne zu sehen – wenn man erblickt halb Schwein, halb Menschenkind – Lärm, Schreie, Schlacht in Himmelshöhen – wilde Tiere zu vernehmen sind“) soll Nostradamus den Ersten Weltkrieg vorausgesagt haben. Aber sind diese aktuellen Deutungen geschäftstüchtiger Interpreten haltbar? Oder haben wir es stattdessen mit den „Urban Legends“ der frühen Neuzeit zu tun? Eine Betrachtung der kulturhistorischen und mentalitätsgeschichtlichen Hintergründe scheinbarer Vorhersagen und Wunderberichte zeigt, was sich tatsächlich hinter solchen Erzählmotiven verbirgt. In den Monstern, Himmelsschlachten und Finsternissen der antiken und mittelalterlichen Prodigien-Literatur bündelten sich Sensationsgier, Zukunftsängste und gelehrte Kompilationsmanier zu einer orakulären Poesie. Vermeintlich Unerklärliches in jahrhundertealten Darstellungen lässt sich somit unschwer auf die intensive Auseinandersetzung einer verunsicherten Leserschaft mit den sogenannten Vorzeichen zurückführen.“

Bernd Harder hat Politikwissenschaft in Saarbrücken studiert und ist in der GWUP als Skeptiker-Chefreporter und Blogger unterwegs.

An verschiedenen Orten konnte man heute Abend bei verschiedenen Themenstammtischen den Tag gemütlich und auch spannend ausklingen lassen.

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Noch einen Tag und dann ist die Skepkon schon wieder vorbei…also – immer schön skeptisch bleiben und bis morgen!

Eure Nachteule!

Quickie gefällig ;-) ?!

Na, wer wird denn da schmutzige Gedanken haben? Ich meinte natürlich einen „Hygiene-Quickie“ – es ist wieder Welthändehygiene-Tag.

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Gerne verweise ich auf unsere Reihe „Arbeitsschutz im DRK- AiD“, wo wir 2014 ein paar Informationen zum Thema Händehygiene veröffentlicht haben:

http://www.baden-wuerttemberg.drk.de/arbeitsschutz/downloads/AiD-Schriftenreihe/ und dort unter den Stichworten Händedesinfektion…direkt zum „Hygiene-Quickie geht es hier:

http://www.baden-wuerttemberg.drk.de/arbeitsschutz/downloads/AiD-Schriftenreihe/2014/06%20Haendedesinfektion/2014-06%20AiD-Info%20Haendedesinfektion%20und%20Hautschutz.pdf

Passend zum heutigen Welthändegygiene-Tag ist heute auch der internationale Tag der Hebammen, auch ein Berufszweig, bei dem Hygiene sehr wichtig ist!

Notiz: Internationaler Hebammentag

„Die Welt braucht Hebammen, heute mehr denn je“, lautet das Motto der Internationalen Hebammenvereinigung ICM (International Confederation of Midwives) zum Internationalen Hebammentag. Seit 1991 findet dieses Aktionstag alljährlich überall auf der Welt am 5. Mai statt, um auf die bestehenden Probleme bei der Versorgung mit Hebammenleistungen hinzuweisen.

Viele Informationen findet ihr unter http://www.hebammenverband.de.

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Viele verbinden mit dem heutigen Tag allerdings weniger mit Hygiene und Hebammen – sondern heute ist „Vatertag“ (nicht zu verwechseln mit dem Internationalen Männertag am 19. November) bzw. Christi Himmelfahrt. Warum eigentlich Vatertag?

Im 19. Jahrhundert gab es bereits erste sogenannte „Schinkentouren“ oder „Herrentouren“: Fuhrunternehmer organisierten Fahrten aufs Land, zu denen Frauen, wie es der Name verrät, nicht zugelassen waren. Und so etablierte sich der Vatertag als Pendant zum Muttertag (der auch noch diese Woche – nämlich am Sonntag, den 8. Mai begangen wird).

Christi Himmelfahrt ist ein bundeseinheitlicher, gesetzlicher, kirchlicher Feiertag, der grundsätzlich an einem Donnerstag begangen wird. Er findet seinen Ursprung in dem Gedanken, dass Jesu Christi in den Himmel auffuhr und so wieder mit seinem Vater vereint war. Er saß zur Rechten Gottes, was heute noch zur Folge hat, dass Ehrengäste zu offiziellen Anlässen grundsätzlich rechts neben dem Hausherrn am Tisch Platz nehmen. Das genaue Datum bestimmt sich nach Ostern: 39 Tage nach Ostersonntag wird grundsätzlich Christi Himmelfahrt gedacht. Dieser Feiertag findet somit frühestens Ende April und spätestens Anfang Juni statt.

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Und so ganz nebenbei fängt heute Mittag in Hamburg die SkepKon (www.skepkon.org) an – über die ich euch separat berichten werde! Ich freu mich schon drauf!

Eure Nachteule

Möge die Macht mit euch sein…

Es ist wieder soweit…der 4. Mai…der inoffizielle Stars Wars Tag ist da. Warum, wieso, weshalb lässt sich hervorragend in meinem letztjährigen Blog mit der Überschrift „Was der heilige Florian und Darth Vader gemeinsam haben…“ unter http://wp.me/p47t0t-4z nachlesen.

Wordcloud Danke

Ich würde diesen Tag gerne nutzen, um allen Kameraden (m/w/*) der Feuerwehr – egal ob freiwilliger, Berufs- oder Werksfeuerwehr – mal ein riesengroßes DANKE zu sagen. Ich durfte schon viele Einsätze mit lieben Freunden der roten Zunft verbringen – schöne (wenn man das so sagen kann), aber auch tiefschwarze und traurige Einsätze…wie z.B. am 17. Dezember 2005 in Tübingen, ein Tag und Einsatz, den ich nie vergessen werde…

Ihr riskiert bei jedem Einsatz euer Leben um das Leben anderer zu retten – ihr seid hoch qualifiziert und hervorragend ausgebildet. Getreu nach dem Motto: retten – löschen – bergen – schützen!

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Die Ausbildung zum Berufs-Feuerwehrler dauert je nach Laufbahn zwischen 18 und 24 Monate. In der grundlegenden Truppmann Ausbildung erhält man ein fachliches, technisches, rettingsdienstliches und taktisches Basiswissen; dazu kommt dann eine technische Spezialausbildung und wer im Bereich der Führungskräfte aufsteigen will, muss noch weitere Qualifizierungen durchlaufen.

Viele Informationen stehe auch auf der Seite www.feuerwehr-ausbildung.de oder auch auf der Homepage der Feuerwehr der Stadt Stuttgart gibt es einiges zum Nachlesen (www.feuerwehr-stuttgart.de).

Letztes Jahr durfte ich die Landesfeuerwehrschule in Bruchsal (www.lfs-bw.de) und auch einen Teil der dort arbeitenden Kollegen kennen lernen. 10 hoch motivierte Feuerwehrmänner aus Heilbronn, Stuttgart (Betriebsfeuerwehr Bosch) und Ulm sowie 2 Kollegen der Polizei absolvierten mit Bravour den 4-wöchigen Lehrgang zum Rettungshelfer und ein paar haben inzwischen ebenfalls erfolgreich die Prüfung zum Rettungssanitäter abgelegt – ich bin super stolz auf euch Jungs! Das war ein wirklich toller Lehrgang und wir hatten viel Spaß und neben den beruflichen neuen Informationen haben wir auch unsere Wein- und Whisky-Kenntnisse etwas auffrischen können ;-)!

Heute ist der Tag der Feuerwehrleute – Danke für eure Arbeit!
Eure Nachteule!

Wenn Bilder dir den Atem rauben – vom Welt-Asthma-Tag zum Internationalen Tag der Pressefreiheit

Bei manchen Bilder bleibt einem fast der Atem weg…heute ist neben dem Welt-Asthmatag auch der Internationale Tag der Pressefreiheit.

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Das Thema Pressefreiheit erregt nicht nur in den letzten Tagen und Wochen die Gemüter, sondern eigentlich schon viel länger – nur nicht mit diesem Medienrummel nach Böhmermann und Co.

Seit 1994 wird der von der UNESCO initiierte Internationale Tag der Pressefreiheit gefeiert, um auf die Verletzungen genau dieser sowie auf die grundlegende Bedeutung freier Berichterstattung für die Existenz von Demokratien aufmerksam zu machen.

Im Artikel 19 der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen vom 10.Dezember 1948 liest man: „Jeder Mensch hat das Recht auf freie Meinungsäußerung; dieses Recht umfasst die Freiheit, Meinungen unangefochten zu vertreten sowie Informationen und Ideen mit allen Kommunikationsmitteln ohne Rücksicht auf Grenzen zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten“. Und auch in unserem Grundgesetz findet man einen Artikel zum Thema Pressefreiheit: Artikel 5 GG:

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

Pressefreiheit (Presse, Medien, Recht, Journalist)

Ich habe vor einiger Zeit ein interessantes Projekt über die Crowdfunding Seite von Startnext (www.startnext.com) von Reporter ohne Grenzen (www.reporter-ohne-grenzen.de) unterstützt und kann diesen Bildband gerne empfehlen.

Reporter ohne Grenzen ist eine international tätige Nichtregierungsorganisation und setzt sich weltweit für die Pressefreiheit und gegen Zensur ein. Unter Berufung auf Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung) engagiert sich die Organisation unter anderem für aus politischen Gründen inhaftierte Journalisten.

Seit 1994 erscheint jährlich zum 3. Mai der Fotoband „Fotos für die Pressefreiheit. Hierin werden Ereignisse des vorhergegangenen Jahres in Bildern und kleinen Geschichten dokumentiert.

Notebook with crowd funding sign on a table. Start up concept.

Noch ein paar Worte zu Startnext: hier lohnt es sich immer mal wieder vorbei zuschauen – sie ist „die größte Crowdfunding-Plattform für kreative und nachhaltige Ideen, Projekte und Startups in Deutschland, Österreich und der Schweiz“.

Wir haben hier schon diverse tolle Projekte unterstützt, u.a. das Häppies (www.häppies.de) – dem Germknödel-Laden in Berlin, Icoon for Refugees – Bildwörterbuch (http://icoonforrefugees.com/) oder jetzt auch die Unterstützung von Reporter ohne Grenzen bei der Erstellung des Fotojahrbuchs 2016.

Wenn wir schon beim Atemrauben sind…heute findet auch der Welt-Asthma-Tag (immer am 1. Dienstag im Mai) statt, dieser wurde 1998 von der Global Initiative for Asthma (GINA) initiiert, um über die Erkrankung Asthma bronchiale aufzuklären.

Wooden Blocks with the text: AsthmaAsthma bronchiale, Bronchokonstriktion Illustration

Asthma bronchiale ist eine entzündliche, chronische Atemwegserkrankung die verschiedene Ursachen haben kann (allergisch, psychisch). Das Hauptproblem besteht in der sog. bronchialen Trias, die den Betroffenen daran hindert, wieder richtig auszuatmen. Der Asthmatiker bekommt genügend Luft rein, nur der Austausch nach außen funktioniert durch diese Trias nicht mehr richtig. Es kommt nämlich zu einer vermehrten Sekretion von Schleim, einer Verkrampfung der Bronchialmuskulatur sowie einer Ödem Bildung in der Bronchialschleimhaut, was das Ausatmen massiv erschwert.

Mehr Informationen rund um das Thema Asthma & COPD findet ihr auf den Seiten von GINA (http://ginasthma.org/) sowie bei der Deutschen Atemwegsliga (www.atemwegsliga.de).

Was man bei einem akuten Asthmaanfall tun muss und wie man ihn erkennt, kann man in jedem Rotkreuzkurs lernen – Termine findet ihr unter www.rotkreuzkurs.de.

Den Erste-Hilfe Profi-Tipp findet ihr schon mal hier:

Asthama

Ich wünsche euch noch eine schöne Woche und bis bald!

Eure Nachteule