Europäischer Tag des Notrufes am 11.2!

Seit 2009 gibt es den heutigen europäischen Aktionstag  des Notrufes. Inzwischen ist die Notrufnummer 112 europaweit gültig (seit 2008)  und kostenfrei. Hier bekommt man immer, rund um die Uhr, an 365 Tage im Jahr kompetente Hilfe und Unterstützung wenn man in der Ersten Hilfe oder auch Bränden Hilfe benötigt.

Seit dem 01.09.2009 muss in Deutschland zum Herstellen einer Notrufverbindung von einem Mobiltelefon aus eine betriebsbereite SIM-Karte eingelegt sein. Leider gab es in diesem Bereich einen zu hohen Notrufmissbrauch in den Zeiten, wo man ohne eingelegte SIM-Karte, Eingabe eines PIN-Codes oder dem Aufheben einer Tastensperre den Notruf wählen konnte.

Die wichtigste Information beim Notruf: WO befinden man sich? Versucht Sie möglichst eine genaue Angabe von Ort, Straße und Hausnummer oder besonderen Merkmalen zu geben. Alle weiteren Fragen werden direkt von der Leitstelle gestellt – diese kann dann während der Notfallsituation den Anrufer auch telefonisch begleiten und Erste-Hilfe-Maßnahmen erklären.

Nochmal eine kleine Anmerkung zum Thema „Kosten“: Man geht grundsätzlich davon aus, dass jede/r nach bestem Wissen und Gewissen hilft und deswegen wird niemand für einen irrtümlichen Notruf bestraft!

Also – keine Angst und traut euch im Notfall zum Telefon zu greifen und den Notruf zu wählen.

Welche Notrufnummern gibt es denn sonst so überhaupt – wird sich bestimmt der eine oder andere fragen. Hier mal eine kleine Auflistung:

112 – Europaweit die Notruf bei lebensgefährlichen Situationen (Unfälle, Vergiftungen, V.a. Herzinfarkt, Schlaganfall etc.)

110 – Hier meldet sich die Polizei – dein Freund und Helfer

Bei persönlichen Sorgen kann man die Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 anrufen

116 117  –  der ärztliche Bereitschaftsdienst.

Der Bereitschaftsdienst der  Kassenärztlichen Vereinigungen ist bundesweit für Patienten gedacht, die außerhalb der Sprechzeiten des Hausarztes eine dringende ambulante Behandlung benötigen – sich aber nicht in einer lebensbedrohlichen Situation befinden, beispielsweise bei hohem Fieber in der Nacht oder einer akuten Magenverstimmung am Wochenende, wenn man normalerweise zum Hausarzt gehen würde.

Der Gift-Notruf hat keine bundesweit einheitliche Nummer. Die zuständige Zentrale findet man im Telefonbuch . Der Gift-Notruf gibt nur Tipps zur Ersten Hilfe bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes oder kann Entwarnung bei harmlosen Substanzen geben. Er ersetzt aber nicht den eigentlichen Notruf (112) – d.h. beim Auftreten von schwerwiegenden Symptomen (Erbrechen, Unruhe, Schläfrigkeit etc. nach dem Kontakt mit verdächtigen Substanzen) bitte immer die 112 alarmieren!

Eine kleine Übersicht habe ich hier mal zusammengestellt, weil eigentlich ist die Nummer der Giftinformationszentralen sehr einfach (es ändert sich nur die Vorwahl):

Berlin:  030 – 19 240

Freiburg:  0761 – 19 240

München:  089 – 19 240

…und wo kann man sein Wissen zum Notruf und zur Ersten Hilfen auffrischen? Richtig! Beim nächsten Erste-Hilfe-Kurs in eurer Nähe!

Viel Spaß beim Helfen!

Eure Nachteule

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Welttag des Schneemanns!

Wusstet Ihr das heute der Welttag des Schneemanns ist? Seit 2010 findet dieser Aktionstag immer am 18. Januar statt und egal welche Aktion man sich für diesen Tag überlegt hat – sie sollte irgendeinen Bezug zum Schneemann haben ;-)!

Happy snowman standing in winter christmas landscape

Warum eigentlich heute? Im Januar ist es relativ sicher kalt und die 8 sieht doch schon aus wie ein Schneemann und die 1 davor könnte sein Besen sein – also passender geht fast gar nicht oder? 😉

Viele spannende Informationen rund um diesen coolen Tag findet ihr der Seite zum WDOSM (World Day of Snowman)  http://welttagdesschneemanns.de/.

Wem das Wetter heute aber zu windig ist – also schön aufpassen wegen dem Sturmtief „Friederike“, dem seien die beiden folgenden Rezept empfohlen:

Schmelzende Schneemann-Cookies:

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Zutaten für 8 Stück (Dauer ca. 60 Minuten):

  • 250 g + etwas Mehl
  • 125 g Zucker 
  • 1 Päckchen Vanillezucker 
  •  Salz, 3 Eier (Gr. M) 
  • 50 g gemahlene Mandeln (ohne Haut) 
  • 125 g kalte Butter 
  • 500 g Puderzucker 
  • 2 TL Zitronensaft 
  • 8  mittelgroße Marshmallows 
  • Süßigkeiten zum Verzieren 
250 g Mehl, Zucker, Vanille­zucker, 1 Prise Salz, 1 Ei, Mandeln und Butter zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt ca. 30 Minuten kalt stellen.
Ofen vorheizen (E-Herd: 200 °C/Umluft: 175 °C). Ein Backblech mit Back­papier auslegen. Teig auf wenig Mehl ca. 1 cm dick ausrollen. Daraus 8 Kreise (ca. 9 cm Ø) ausstechen, dabei die Teigreste wieder verkneten, ausrollen und weiter ausstechen und auf das Backblech legen.
2 Eier trennen. Eiweiß kalt stellen. Eigelb und 2 EL Wasser verquirlen. Teigkreise damit bestreichen. Im heißen Ofen 12–15 Minuten backen. Auskühlen lassen.
Puderzucker, Eiweiß und Zitronensaft mit den Schneebesen des Rührgeräts verrühren. Für den Kopf an jeden Marshmallow mit etwas Guss 1 Jelly Bean als Nase ankleben. Mit Zuckerschrift Augen und Münder auf die Marshmallows malen.
Kekse locker mit dem Guss einstreichen. Sofort je 1 Marshmallowkopf an einen Rand setzen. Schokolinsen als Knöpfe daraufkleben. Keksstangen als Besenstiel in den Guss drücken. Alles trocknen lassen.

Oder wer es etwas wärmer mag – ein heißes Schokoladenbad für einen Marshmallow-Schneemann! Lasst es euch schmecken!

Hot chocolate with melted snowman

Viele Grüße!

Eure Nachteule

25 Jahre Weltweihnachtszirkus und ein bisschen Kulinarik in Stuttgart

Auch wenn das neue Jahr schon ein paar Tage alt ist – ein frohes neues Jahr wünsche ich euch! Nach dem letzten, ziemlich aufregenden aber auch anstrengendem Jahr, bin ich gespannt, was 2018 bringen wird!

Zum Einstimmen ging es gestern erstmal mal  – traditionell – nach Stuttgart in den Weltweihnachtszirkus  – und dieser feiert in dieser Saison 25 Jahre und versprach eine große Jubiläumsshow!

Und die gab es dann auch – den Einstieg machte gleich eine aufregende Raubtiernummer von Martin Lacey, gefolgt von vielen, sehr artistischen Nummer auf höchstem Niveau – sei es Luftakrobatik von Desire of Flight, Hochseilartisten aus Kolumbien oder auch Trampolinakrobatik. Aus dem chinesischen Staatszirkus und aus der Mongolei waren zwei Gruppen mit angereist – beide mit einer großen Anzahl an Artisten auf Fahrrädern und mit waghalsigen Sprüngen vom Schleuderbrett. Aber auch klassische Zirkuskunst, vertreten u.a. durch Andrey Jigalov – dem berühmtesten russischen Clow und einigen weiteren Artisten.

Aber mehr möchte ich gar nicht verraten – geht einfach mal hin und lasst euch selbst ein bisschen verzaubern. Dieses Jahr noch bis zum 7. Januar, aber voraussichtlich ab dem 06.12.2018 heißt es wieder für 4 Wochen “ Manege frei für den 26. Weltweihnachtszirkus in Stuttgart“!

Mehr Informationen findet ihr auch unter www.weltweihnachtszirkus.de

Um den Abend dann abzurunden durfte ein kleiner kulinarischer Ausflug auch nicht fehlen – diesmal war das Pier51 Restaurant und Cocktailbar das Ziel. Hier wollte ich schon so lange mal hin, nachdem es mir von diversen Leuten empfohlen wurde…allerdings lies der erste Blick auf die Preise der Speisekarte mich etwas schlucken. Aber….der absolute Hammer! Das Fleisch, der Wein, der Nachtisch…alles war jeden Cent wert, den wir verbraten haben!

Das Lachstartar war eine ordentliche Portion, wo sogar zwei Personen ohne Probleme davon essen konnten und sehr fein angemacht mit Zitronensaft und leckerer Avocadocreme. Nachdem ich selten an US IBP Beef komme, gönnte ich mir ein 180g feines, von Longhorn- und Hereford- Rindern aus Iowa stammendes, Filetstück, was perfekt medium gebraten war. Die BBQ- und Meerrettich-Sauce passten, neben dem Spinat super dazu und rundeten den Geschmack ab. Ich esse ja des Öfteren Steaks u.ä. aber das Fleisch was ich hier gegessen hatte, war das bis lang beste Fleisch, was ich je hatte! Neben meinem Filetstück durfte ich vom Rindfleisch-Patty des Burgers probieren und auch, es war ja schließlich „Roastbeef Tuesday“, von einem super saftigen Stück Roastbeef…ein Traum, sage ich euch! Und dann gab es auch einen meiner Lieblingsweine, nämlich „The Chocolate Block“  aus Südafrika, vom Weingut Boekenhoutskloof („Buchenschlucht“) westlich von Kapstadt. Den ich vor einiger Zeit von einem Freund empfohlen bekommen und dieser Wein ist inzwischen, neben einem Saint- Emilion von Chateau des Bardes, einer meiner liebsten Rotweine geworden – Danke für diesen tollen Tipp! …und ja, der Nachtisch hieß wirklich „Death by chocolate“!

Wer sich von der Qualität einmal selber überzeugen möchte, hier die Kontaktdaten: Pier51 Restaurant und Bar, Löffelstraße 22 – 24 in70597 Stuttgart – Degerloch,  am  Albplatz, direkt an der B 27; Parkplätze sind hinter dem Haus vorhanden. Telefon 0711 / 976 99 97. Weitere Informationen gibt es auch auf deren Homepage unter www.pier51-stuttgart.de.

Haltet bei dem stürmischen Wetter da draußen eure Sachen gut fest und passt auf euch auf, wenn ihr vor die Tür müsst!

Bis demnächst – eure Nachteule!

Schnee zum Winteranfang und Welt-Aids-Tag!

Winterzeit

Jetzt ist der da…zumindest meteorologisch auf der Nordhalbkugel…der Winter. Aber nicht nur auf Schnee und weiße Weihnachten freut sich wohl der eine oder andere, sondern es darf heute auch endlich das erste Türchen des Adventskalender geöffnet werden!

December 1 World AIDS Day Background. Red Ribbon Sign. Vector Illustration

Am 1. Dezember findet – inzwischen schon zum 29. Mal –  der von  der UNAIDS organisierte Welt-Aids-Tag statt. Seit 1988 wird er von der WHO ausgerufen und seit 1996 stellt die Aids-Organisation der Vereinten Nationen (UNAIDS) diesen Tag unter ein programmatisches Motto: 2017 möchte Berührungsängste abbauen und zeigen, dass wir ohne Probleme positiv zusammen leben können. Es werden alltägliche Lebenssituationen gezeigt, wo HIV-positive Menschen in ihrem jeweiligen Alltag integriert sind und auch selbstbewusst damit umgehen. Mehr dazu findet ihr auch unter www.welt-aids-tag.de.

Weltweit leben etwa 36,7 Millionen Menschen mit HIV – rund 1,8 Millionen kamen 2016 dazu. Dank der inzwischen entwickelten Medikamente kann man heute in der Regel mit HIV gut leben (allerdings haben nur etwa 46 % der Erkrankten auch Zugang zu diesen!) – auch wenn es immer noch nicht heilbar ist, aber leider müssen die Betroffenen weiterhin mit den verschiedensten Diskriminierung, die leider immer noch vorkommen leben. In Deutschland setzen sich u.a. das Bundesministerium für Gesundheit, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die Deutsche AIDS-Hilfe und die Deutsche AIDS-Stiftung mit einer gemeinsamen Kampagne für dieses gesellschaftsrelevante Thema ein. Mehr Informationen zu HIV/ AIDS findet ihr auch unter: www.liebesleben.de.

Was hat es eigentlich mit der roten Schleife (Red Ribbon)auf sich, die weltweit ein Symbol der Solidarität mit HIV-Infizierten und AIDS-Kranken darstellt?

Auszüge aus dem Wikipedia-Artikel: „Der Awareness Ribbon wurde 1991 von der New Yorker Künstlergruppe Visual AIDS geschaffen. Vorbild war damals die Gelbe Schleife, die erstmals 1980/81 im Zusammenhang mit der Geiselnahme von Teheran verwendet worden war. Im Golfkrieg 1990/91 war diese zum Ausdruck der Verbundenheit der Vereinigten Staaten mit ihren fern der Heimat kämpfenden Truppen geworden.

Rote Schleifen hatte man erstmals zum Gedenken an den verdeckten Ermittler der Drug Enforcement Administration, Enrique „Kiki“ Camarena, getragen, der am 7. Februar 1985 in Guadalajara (Mexiko) entführt und wenig später ermordet worden war. Daraus entstand die Red Ribbon Week jeweils Ende Oktober, die 1988 zur Ausrufung einer „Drug Free America Week“ durch US-Kongress und Präsident Ronald Reagan führte.

Mit ihrer neuen Bedeutung als „Aids-Schleife“ setzte sich die Rote Schleife schnell über die Kreise von Künstlern und bekennenden Homosexuellen hinaus allgemein durch. Prominente wie Elizabeth Taylor und Lady Diana zeigten sich mit ihr in der Öffentlichkeit. 1992 trugen Alan Menken und Bill Lauch sie, als sie für den 1991 an Aids gestorbenen Howard Ashman den Oscar für den Besten Song entgegennahmen.

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Einen schöne Winterzeit wünscht Euch

Eure Nachteule!

Urlaubsnachlese…und ein leckerer Ostfriesentee!

Das Problem am Urlaub? Er ist meistens zu schnell vorbei! So war es auch bei uns in diesem Jahr. Okay – es war leider eh nur ein Kurzurlaub von 4,5 Tagen, aber der war richtig toll und gerne hätte ich noch ein paar Tage mehr dran gehängt!

Dieses Jahr haben wir uns mal den Norden vorgenommen – genauer gesagt Ostfriesland. Wir haben ein schönes Hotel im Landkreis Aurich – genauer in Greetsiel – gefunden und sind von dort zu schönen Touren aufgebrochen.

Am Samstag standen die Städte Norden/Norddeich und Emden auf dem Programm – zuerst ging es in die Seehundstation Nationalpark-Haus. Sehr spannend und toll gemacht und einen Besuch wert (www.seehundstation-norddeich.de). Bei kühlem und leicht regnerischem Nordsee-Wetter musste es dann zum Mittagessen auch gleich eine Krabbensuppe sein im Restaurant Seestern – sehr gehaltvoll muss ich sagen!

Um 14 Uhr stand dann ein großer Wunschtermin von mir an – eine original ostfriesische Teezeremonie im Teemuseum in Norden…ich liebe ja Tee, wie man an den nicht wenigen Besuchen im Messmer Momentum in Hamburg sieht! Während der Teezeremonie haben wir dann den für uns am geschmackvollsten schmeckenden Tee gefunden: Ono Behrends Schwarzer Friese – ein starker Schwarztee! Mehr dazu auch unter www.onnobehrends.de

Wie läuft so eine ostfriesische Teezeremonie jetzt ab:

Zuerst muss der Tee richtig zubereitet sein, dazu erstmal kochendes Wasser in die Teekanne gegeben und die Kanne damit ausgespült – zum Anwärmen. Als Nächstes wird der abgemessene Ostfriesentee in die warme Kanne gegeben. Eine gebräuchliche Formel ist: ein Teelöffel Tee pro gedeckter Tasse und ein weiterer „für die Kanne“. Sodann wird die Kanne zur Hälfte mit kochendem Wasser befüllt. Man lässt den Tee so mit geschlossenem Deckel etwa drei bis vier Minuten ziehen. Abschließend wird die Teekanne ganz gefüllt, und der Tee ist fertig. Der Tee kann jetzt durch ein Sieb in eine Servierkanne umgefüllt werden, um zu vermeiden, dass Teeblätter in die Tassen gelangen. Alternativ verbleibt der Tee in der bereits befüllten Kanne, in diesem Fall wird ein Handsieb oder ein im Kannenauslauf angebrachtes Sieb benutzt – eine sog. Teetülle.

Dann kommt ein großes Stück Kandis (Kluntje) in die Teetasse, anschließend wird der Tee langsam eingegossen. Das Knacken des Kandis bedeutet dann, dass der Tee richtig temperiert (heiß) war. Dann die Sahne langsam am Innenrand der Tasse mit einem Löffel gegen den Uhrzeigersinn einlaufen lassen. Jetzt gilt es nicht umzurühren, sondern erst mal beobachten, wie die „Wulkje“ langsam aufsteigen. Wenn man den Tee jetzt trinkt, schmeckt man erst die Sahne, dann den etwas bitteren Tee und zum Abschluss wird es süß! Herrlich…und „Dree is Oostfresen Recht“ – drei Mal kann und sollte dieses Procedere wiederholt werden. Der Teelöffel wird erst dann in die Tasse gelegt, wenn man keine weitere Tasse Tee mehr wünscht!

Über einen kurzen Stopp beim schiefsten Turm der Welt in Suurhusen (Neigung von 5,19 Grad) ging es nach Emden, wo wir uns mit einer Freundin getroffen haben. Und sie gab uns den Tipp für das Ausflugsziel für den nächsten Tag…es ging per Fähre auf die Insel Norderney. Per Rad haben wir die Insel dann erkundet und sogar ein bisschen Nordsee-Wasser genossen (zumindest mit den Füßen war ich in der Nordsee :-)) ! Abends ging es meistens noch an den Greetsieler Hafen zum Ausklingen des Tages.

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Den Montag haben wir dann ganz entspannt in Greetsiel verbracht, mit langen Spaziergängen und einer schönen Kanal-Boot-Tour!…und dann hieß es am nächsten Tag schon wieder…Koffer packen und zurück ins Ländle!

Es war wirklich schon in Ostfriesland und wir waren sicher nicht das letzte Mal dort!

Jetzt gönn ich mir erstmal mind. eine Tasse Ostfriesen-Tee ;-)!

Eure Nachteule

Halloween und ein bisschen was kulinarisches passend zur Jahreszeit

Habt ihr auch vorgestern einen tollen „All Hallows’ Eve“ gehabt? 😉

Nicht nur in Amerika sondern inzwischen auch hier erfreut sich Halloween einer immer größer werdenden Beliebtheit. Ob Halloween-Schwimmen bei der DLRG, diverse Halloween-Gruselparty oder auch der Brauch, von Tür zu Tür zu ziehen und „Trick or Treat“ – „Süßes oder Saures“ zu fordern, all das findet sich am 31.Oktober wieder. Wir haben es gestern etwas ruhiger gestaltet – ein kleiner Besuch bei „Emma“, meinem sibirischen „Paten“-Uhu in der Greifvogelanlage am Spatzenwald in Wüstenrot und noch ein bisschen Grusel-Feeling in der Halloween-Wilhelma.

Aber noch ein bisschen was zu Halloween (..wer noch mehr wissen will – auf der Seite www.halloweenies.de gibt es noch ganz viele weitere Ideen, Geschichten, Rezepte etc. rund um Halloween!)…die Idee von beleuchteten Kürbissen stammt aus Irland – dort war/ist es Brauch, Rüben auszuschneiden und als Erinnerung an Jack Oldfield,zu beleuchten. Jack Oldfield war ein Bösewicht der versucht hatte, den Teufel zu betrügen und deswegen nach seinem Tod weder im Himmel noch in der Hölle willkommen war. Einzig mit einer Rübe und einem Stück Kohle durfte er durchs Dunkel wandern.  Da Kürbisse aber insbesondere in Amerika weiter verbreitet waren, wurde aus der Rübe schnell ein Kürbisgesicht!

Apropos Kürbis…heute gibt es mal wieder ein zwei leckere Rezepte von mir – als Tipp für die herbstliche Jahreszeit:

Kürbissuppe – schnell, einfach, lecker

Zutaten:

500 g Kürbisfleisch (z.B. Hokkaido – gerne mit Schale), gewürfelt
300 g Kartoffeln, gewürfelt
1/2 Liter Gemüsebrühe
200 g Sahne oder Kokosmilch
  Petersilie, Muskat
  Kürbiskernöl und Kürbiskerne (zur Deko und Geschmacksverfeinerung)

Kürbiswürfel und Kartoffelwürfel kurz in Butter andünsten und mit Gemüsebrühe bedecken. Ca.  15-20 Minuten köcheln lassen und dann pürieren.  Mit Muskat würzen und mit Sahne/Kokosmilch abschmecken bzw. verfeinern.

Kürbis-Hack-Auflauf mit Paprika (die „Low carb“ Variante des Sheperds Pie)

Zutaten (3 Portionen):

500 g Kürbisfleisch (z.B. Hokkaido – gerne mit Schale), gewürfelt
300 g

150 ml

Rinderhackfleisch

Gemüsebrühe

1

1

rote Paprika, gewürfelt

Zwiebel, gewürfelt

  Salz, Muskat, 1 Ei, Parmesan
   
  • Kürbiswürfel mit etwas Wasser, etwas Salz und ein wenig frisch geriebener Muskatnuss in einen Topf geben und zugedeckt aufkochen. Bei milder Hitze 20 Min. weich dünsten und anschließend pürieren (ruhig etwas stückiger lassen)
  • Zwiebeln und Paprika kurz anbraten, Hackfleisch dazu geben und krümelig braten. Mit Gemüsebrühe aufkochen und würzen nach belieben.
  • Hackfleisch in eine Auflaufform geben, Kürbisstampf mit einem Ei vermischen, würzen und darüber verteilen.
  • Frischen Parmesan darüber reiben und bei 200 Grad ca. 20 Minuten überbacken lassen
  • Für die Nährwert-Interessierten: pro Portion ca. 444 kcal / KH: 8 g / Eiweiß: 24 g / Fett: 33 g

Was ist nun der Unterschied zum Originalen Sheperds Pie: Hier ist die Haube aus cremigen Kartoffelbrei und anstatt Paprika werden im original Rezept (zumindest aus Kilkenny) Erbsen und Karotten unter das Hackfleisch gemischt. Hier nimmt man auch oft Lammhackfleisch anstatt Rind…und okay…ein bisschen Rotwein zum Ablöschen ;-)!

Und noch ein Tipp für die evtl. übrig gebliebenen Kürbiskerne...Kerne gründlich waschen (es darf kein Kürbisfleisch mehr dran haften!) und  anschließend mind. eine halbe Stunde  in Wasser einlegen. Nach dem trocknen in einem Topf mit Salzwasser zehn Minuten lang kochen, abtropfen lassen und in Olivenöl wenden. Auf einem Küchenpapier abtropfen lassen und mit Kräutersalz bestreuen. Auf einem Backblech verteilen und für ca. 40 Minuten in den vorgeheizten Backofen (180 grad) schieben. Alle zehn Minuten die Kerne wenden – fertig.

In diesem Sinne – ein paar schöne herbstliche Tage  und bis demnächst!

Eure Nachteule!

World Gin Day – und das Hanse Spirit Gin Festival!

Passend zum heutigen World Gin Tag fand gestern und heute das 6. Hanse Spirit Gin Festival im Prototyp-Museum in Hamburg statt…und was soll ich sagen…wow!

Hier gab es mal Gin zum Probieren, den man nicht jeden Tag bekommt…ich hab  einen total leckeren  Zuckeralgen-Gin (Isle of Harris Gin – www.harrisdistillery.com) probiert und auch mal Varianten mit  Rotwein oder Bananenbrotbaum-Frucht. Was mich aber auch sehr fasziniert hat, sind die verschiedenen und zum Teil brandneuen Tonic-Varianten. Ein ausführlicher Bericht folgt in den nächsten Tagen!

Mehr zum Hanse Spirit findet  ihr unter www.hanse-spirit.de bzw. www.ginfestival.de!

Da mich das Thema Gin und Gin Tonic schon seit einiger Zeit fasziniert, wird es – wenn alles klappt – in den nächsten Monaten immer zum 15. einen kleinen Gin-Erfahrungsbericht geben  – auch zu den zwei drei frisch gekauften Gins bzw. Interessantes rund um das Thema Gin!

Freut euch drauf! In diesem Sinne!

Prost! Eure Nachteule!20170610_182806

Weiter geht’s mit dem Weihnachtskulinarium 2016 – Teil 04

Am heutigen 4. Advent geht es im Weihnachtskulinarium 2016 um die verschiedenen Weihnachtsmärkte in der Hansestadt Hamburg….zumindest einer kleinen Auswahl davon ;-)!

Es gibt so unzählig viele tolle Märkte zu dieser Zeit in Hamburg und eigentlich sind alle zu empfehlen…meine Favouriten sind allerdings der St.Pauli- Weihnachtsmarkt und der am Jungfernstieg. Und zu diesen beiden ein paar Worte mehr…

Hamburgs geilster Weihnachtsmarkt – Santa Pauli – öffnet vom 17.11. bis 23.12.2016 seine Tore und hier gibt es den besten Bratapfelglühwein, den ich je probiert habe. Und den kann man schon ab dem 26. Oktober auf dem Winterdeck mit Kaminlounge und Cocktailbar genießen!
Vom Holz-Dildo bis hin zum Strip-Zelt ist alles da, was das Herz begehrt!
Noch mehr Infos und ein paar stimmungsvolle Bilder findet ihr unter
https://spielbudenplatz.eu/erleben/events/santa-pauli-hamburgs-geilster-weihnachtsmarkt

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Auch sehr schön und mit sehr leckerem Feuerzangenbowlen Stand ist der weiße Zauber an der Alster auf dem Jungfernstieg.
Anstatt Holzbuden findet man weiße Pagodenzelte, die eine ganz eigene Stimmung schaffen und wo kann man beim Glühwein oder Bowle auf die glitzernde Alstertanne schauen. Wem das zu wenig ist, der ist auch in wenigen Schritten beim Rathausmarkt und den dortigen Weihnachtsbuden angelangt!

Hamburg Weihnachtsmarkt am Jungfernstieg alster zur weihnachtszeit

Alle weiteren Informationen rund um die vielen Hamburger Weihnachtsmärkte findet ihr unter
http://www.hamburg.de/weihnachtsmarkt/.

Einen schönen Adventssonntag wünscht euch
Eure Nachteule!

Der 1. Dezember – Winteranfang und Welt-Aids-Tag

Jetzt ist der da…zumindest meteorologisch auf der Nordhalbkugel…der Winter. Aber nicht nur auf Schnee und weiße Weihnachten freut sich wohl der eine oder andere, sondern es darf heute auch endlich das erste Türchen des Adventskalender geöffnet werden!

Adventskalender Säckchen

Am 1. Dezember findet – inzwischen schon zum 29. Mal – der von der UNAIDS organisierte Welt-Aids-Tag statt. Seit 1988 wird er von der WHO ausgerufen und seit 1996 stellt die Aids-Organisation der Vereinten Nationen (UNAIDS) diesen Tag unter ein programmatisches Motto.

Für die Jahre 2005 bis 2010 lautet das internationale Welt-Aids-Tag-Motto „Stop Aids: Keep the Promise“. Mehr dazu findet ihr auch unter www.welt-aids-tag.de.

Weltweit leben zur Zeit etwa 36,7 Millionen Menschen mit HIV – in Deutschland sind etwa 85.000 Menschen. Allerdings kommen rund 2,1 Millionen kommen jedes Jahr dazu, davon sind etwa 240.000 Kinder…

Dank der inzwischen entwickelten Medikamente kann man heute in der Regel mit HIV gut leben (allerdings haben nur etwa 46 % der Erkrankten auch Zugang zu diesen!) – auch wenn es immer noch nicht heilbar ist, aber leider müssen die Betroffenen weiterhin mit den verschiedensten Diskriminierung, die leider immer noch vorkommen leben.

Die Kampagne zum Welt-AIDS-Tag 2016 wendet sich auch deshalb gegen Ausgrenzung von Menschen mit HIV, denn Ausgrenzung und ständiges Verstecken aus Angst vor Ablehnung oder Mobbing machen krank. Sie führen außerdem dazu, dass Menschen mit HIV oft den engsten Freunden und der Familie nicht von ihrer Infektion erzählen. HIV verschwindet so zunehmend aus der öffentlichen und privaten Wahrnehmung, während gleichzeitig die Schwelle sich mitzuteilen, für die Betroffenen höher wird.

In Deutschland setzen sich u.a. das Bundesministerium für Gesundheit, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die Deutsche AIDS-Hilfe und die Deutsche AIDS-Stiftung mit einer gemeinsamen Kampagne für dieses gesellschaftsrelevante Thema ein. Unter dem Motto „Positiv zusammen leben“ macht die diesjährige Kampagne 2016 deutlich, wie Menschen die Diskriminierung aufgrund ihrer HIV-Infektion erleben.

Mehr Informationen zu HIV/ AIDS findet ihr auch unter: www.liebesleben.de

Was hat es eigentlich mit der roten Schleife (Red Ribbon)auf sich, die weltweit ein Symbol der Solidarität mit HIV-Infizierten und AIDS-Kranken darstellt?

Auszüge aus dem Wikipedia-Artikel: „Der Awareness Ribbon wurde 1991 von der New Yorker Künstlergruppe Visual AIDS geschaffen. Vorbild war damals die Gelbe Schleife, die erstmals 1980/81 im Zusammenhang mit der Geiselnahme von Teheran verwendet worden war. Im Golfkrieg 1990/91 war diese zum Ausdruck der Verbundenheit der Vereinigten Staaten mit ihren fern der Heimat kämpfenden Truppen geworden.

Rote Schleifen hatte man erstmals zum Gedenken an den verdeckten Ermittler der Drug Enforcement Administration, Enrique „Kiki“ Camarena, getragen, der am 7. Februar 1985 in Guadalajara (Mexiko) entführt und wenig später ermordet worden war. Daraus entstand die Red Ribbon Week jeweils Ende Oktober, die 1988 zur Ausrufung einer „Drug Free America Week“ durch US-Kongress und Präsident Ronald Reagan führte.

Mit ihrer neuen Bedeutung als „Aids-Schleife“ setzte sich die Rote Schleife schnell über die Kreise von Künstlern und bekennenden Homosexuellen hinaus allgemein durch. Prominente wie Elizabeth Taylor und Lady Diana zeigten sich mit ihr in der Öffentlichkeit. 1992 trugen Alan Menken und Bill Lauch sie, als sie für den 1991 an Aids gestorbenen Howard Ashman den Oscar für den Besten Song entgegennahmen.

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Hitze, Blitz & Donner und weitere Sommergefahren!

Auch wenn der meteorologische Sommerbeginn erst offiziell am 01.06.2016 beginnt, durften wir in den letzten Tagen schon mal einen ersten Hauch von Sommer spüren…mit all seinen schönen aber auch gefährlichen Seiten.

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Ganz aktuell machen wir an vielen Orten zur Zeit Bekanntschaft mit zum Teil heftigen Unwettern mit Gewitter, Hagel und Starkregen. Zu diesem Thema gibt es von Arbeitsschutz im DRK – kurz AiD eine sog. gelbe Karte zum Thema „Einsätze bei Unwettern“ www.baden-wuerttemberg.drk.de/arbeitsschutz//downloads/AiD-Schriftenreihe/Sondernewsletter/AiD_Gelbe_Karte_Unwettereinsaetze.pdf

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So ganz allmählich werden auch die Temperaturen wieder so sommerlich und die Freibäder und Badeseen öffnen ihre Pforten und es heißt wieder – „Anbaden“. Die Wasserwacht des DRK (www.wasserwacht.de) gibt  praktische Tipps, wie beim Badespaß alle gesund und munter bleiben:

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Aber was wäre wenn es zu einem Badeunfall kommt? Wie war das doch gleich mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung? Was mache ich bei einem Sonnenstich? Diese und sehr viel mehr Fragen bekommt beim nächsten Rotkreuzkurs beantwortet : www.rotkreuzkurs.de – also ruhig mal vorbei schauen.

Denn die nächste Hitzewelle kommt bestimmt…ein paar coole bzw. heiße Tipps gibt es z.b. im Hitzenewsletter von AiD: http://www.baden-wuerttemberg.drk.de/arbeitsschutz//downloads/AiD-Schriftenreihe/2013/06%20Hitzealarm/2013-06_AiD-Info_Hitzealarm.pdf

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…viele weitere Tipps sind auch hier zu finden:

https://nachteuleblog.com/2015/06/03/coole-tipps-fur-heise-tage-teil-1/

– https://nachteuleblog.com/2015/06/04/das-event-in-tubingen-und-coole-tipps-fur-heise-tage-teil-2/

– https://nachteuleblog.com/2015/06/05/der-tag-des-donuts-und-coole-tipps-fur-heise-tage-teil-3/

https://nachteuleblog.com/2015/06/07/coole-tipps-mit-grill-und-schokoladen-eis-fur-heise-tage-teil-4/

Nicht zu unterschätzen sind auch die Hitzeentwicklungen im Auto:

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Auf die Gefahren beim Grillen macht z.B. Paulinchen aufmerksam: Paulinchen e.V. ist die Elterninitiative für brandverletzte Kinder (www.paulinchen.de) und informiert sehr gut und ausführlich zu diesem wichtigen Thema.

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Also schön aufpassen beim Grillen…auch hier hilft der Besuch eines Rotkreuzkurs, um im Notfall richtig reagieren zu können, z.B. bei Verbrennungen:

  • auf die eigene Sicherheit achten
  • Kleiderbrände sofort löschen
  • verbrühte Kleidung vorsichtig entfernen,   eingebrannte Kleidung an lassen
  • Notruf 112
  • kleinflächige Verbrennungen (bis maximal Handgröße) mit fließendem Wasser kühlen
  • Blasen nicht öffnen
  • Wärmeerhalt

In diesem Sinne – passt auf euch auf und genießt die Sommertage!

Eure Nachteule