BNI, MHFA, ACS und IFSG  – Fortbildungen mit der #EducationOwl

Nein, ich habe keine Sprachstörungen – zumindest nicht mehr wie sonst ;-)! Diese Woche steht und stand unter der Überschrift – lebenslanges Lernen und war gespickt mit spannenden Seminaren und Fortbildungen, die ich besuchen durfte!

Gleich am Montag ging es am Abend los mit einem BNI Barcamp….zwei tolle Begriffe perfekt kombiniert wie ich finde ;-)!

BNI steht für Business Network International (www.bni.de) und ist eine professionelle Vereinigung regionaler Geschäftsleute, die sich einmal in der Woche zur Frühstückszeit treffen – mit dem klaren Ziel: Mehr Umsatz durch neue Kontakte und Geschäftsempfehlungen.

Eine Freundin fand, dass ein Medizinpädagoge doch ein ganz spannendes Gewerk ist, was noch nicht wirklich in den Chaptern vertreten sei und so war ich im Oktober 2021 zu Gast bei einem Besuchertag und irgendwie habe ich mich in „meinem“ Chapter Pollux sofort wohl gefühlt und bin dann tatsächlich hängen geblieben :-)! Und hier durfte ich schon tolle Unternehmer und Menschen kennenlernen und auch schon den einen oder anderen guten Auftrag bearbeiten. Ich freue mich auf die nächsten Monate, die sicher sehr spannend werden – mit einem neuen Führungsteam, einem Besuchertag gleich am 23.03.22 im Burgstüble in Kernen (wer also von meinen Unternehmer-Kollegen/Freunden Lust auf ein leckeres Frühstück mit mir hat und so nebenbei noch tolle Kontakte kennenlernen möchte und so potenziell auch gleich neue Kunden – meldet euch bei mir – ich würde mich freuen, wenn ihr meine Besucher an diesem Tag seid!) und interessanten Fortbildungen. Und diese Woche standen gleich zwei davon auf dem Programm!

Und dann natürlich die Fortbildungsform „Barcamp“ – super! „Just barcamps“ ist hier eine der besten Adressen für die professionelle Durchführung und das sage ich nicht nur, weil ich den CEO Jan Theofel schon seit vielen Jahren auch persönlich kenne.

Wer mehr wissen will über das Thema Barcamps – hier der weiterführende Link dazu:

https://just-barcamps.com/barcamp/methode

Am Dienstag und Mittwoch wurde es medizinisch…ein Thema, was sich immer lohnt zu wiederholen und vor allem bei den Referenten absolut empfehlenswert ist, ist das Thema internistische Notfälle – Kasuistiken und EKG-Analysen. Die Referenten Dr. Ralf Schnelle und Hendrik Sudowe habe mit viel Witz und tollem Fachverstand sehr verständlich und anschaulich durch die spannendsten Fälle geführt. Und zwei  Literaturtipps  passend zum Thema habe ich auch noch: „EKG in der Notfallmedizin“ von Ralf Schnelle und „Gerätediagnostik im Rettungsdienst“ von Hendrik Sudowe, beide erschienen im S&K-Verlag. Ansonsten lohnt sich auch immer wieder mal ein Blick auf die Seiten des Stumpf + Kossendey Verlag (www.skverlag.de) – nicht nur wegen der vielen Zeitschriften, Bücher, dem Diagnostik-Detektiv – sondern auch wegen guten Fortbildungsideen.

Und am Dienstagabend  gab es einen guten Übersichtsvortrag des Arbeitskreis Notallmedizin (AGN) der Sektion Notfallmedizin des Universitätsklinikum Heidelberg zum Thema: App Based First Responder Systeme. Referent war Priv.-Doz. Dr. med. Harald Genzwürker von den Neckar-Odenwald-Kliniken und er hat u.a. das wunderbare System der „mobile Retter“ im NOK mitbegründet: https://portal.mobile-retter.org/regionen/neckar-odenwald-kreis/

Der Mittwoch war geprägt von den Themen „Mental Health First Aid“ und ein bisschen was zum Thema Rechtskunde bei kreawi. Für kreawi (www.kreawi.de)  bin ich schon eine Weile als Referentin / Dozentin für verschiedene medizinische Themen unterwegs (damit die angehenden Heilpraktiker auch was zu evidenzbasierter Medizin lernen können 😉 und da immer wieder Fragen kommen, was darf ich, was darf ich nicht, durfte es jetzt mal ein bisschen Nachhilfe in Rechtskunde für mich sein!

Den Kurs „MHFA“ möchte ich kurz etwas ausführlicher vorstellen: über einen BNI-Kontakt (;-)) habe ich den Kurs „Mental Health First Aid: Erste Hilfe für psychische Gesundheit“ kennengelernt und da ich ja grundsätzlich neugierig und wissbegierig bin, habe ich mich für einen kompletten Lehrgang einmal angemeldet. Dieser ging nun an diesem Abend zu Ende. In 12 Stunden, bei mir aufteilt in 6 x 2 Stunden am Abend, wurde ein Grundwissen über verschiedene psychische Probleme und Krisen vermittelt und anhand des sog. ROGER-Prinzips ein paar mögliche Bausteine zur Unterstützung vorgestellt. Es geht bei diesem Kurs darum, rechtzeitig Probleme zu erkennen, Zugang zu Betroffenen zu finden und anderen dabei zu helfen, erfolgreich eine psychische Krise zu bewältigen – man erfährt, wie man gezielt unterstützen, informieren, Betroffene zu professioneller Hilfe ermutigen und weitere Ressourcen aktivieren kann. Wer mehr wissen möchte – schaut gerne mal auf der Homepage vorbei: www.mhfa-ersthelfer.de) . Tatsächlich hat mir dieser Kurs sehr gefallen, so dass ich mir überlege, mich dort zur Instruktorin weiterqualifizieren zu lassen…mal schauen. Jetzt erstmal noch die Abschlussprüfung dafür bestehen und dann sehe ich weiter!

Und die Woche endete zumindest was die Fortbildungsthemen anging am Donnerstag, wie es am Montag begonnen hat – mit einem spannenden und hilfreichen BNI-Seminar am Nachmittag  zum Thema „Empfehlen / Empfehlungen geben“ und so ganz nebenbei habe ich ein zwei interessante Projekte ausmachen können!

Ein spannender Lesetipp ist hier auch der BNI-Blog: https://bni-blog.de/blog/

Und ab heute wird es wieder heiß…ich bin für und mit der GBA – der German Barbecue Association (www.gbaev.de) – unterwegs. Dazu ein anderes Mal etwas mehr ;-)!

In diesem Sinnen – hört nie auf zu Lernen, das kann so spannend sein!

Eure Nachteule!

Kleine Züge, große Welten und nochmal kurz nach Norwegen reisen – #OwlonTour – Nachurlaubsprogramm Tag 2

Hamburg scheint auch eine Stadt zu sein, die niemals schläft – zumindest wenn man seinen Blick Richtung Hafen schweifen lässt und das emsige Treiben und Lichterblinken bei den Containerterminals sieht.

Wer sich überlegt, hier einmal Urlaub zu machen – also in Hamburg – dem sei definitiv eine Stadtrundfahrt mit einem der vielen Anbieter empfohlen. Inzwischen habe ich alle Linien und Anbieter mind. einmal durch und habe bei allen interessante Informationen bekommen und so gut wie alle bieten das klassische „Hop on / Hop off“ an, d.h. ich kann mit meinem Tagesticket an jeder Station ein und aussteigen und mir vor Ort in Ruhe auch mal ein Geschäft, ein Museum oder auch andere Sehenswürdigkeiten anschauen und steige dann einfach in den nächsten Bus ein.

Und wer diesen riesigen Containerschiffen einmal näher kommen möchte – schaut euch mal auf den Landungsbrücken um, hier gibt es viele Anbieter die Hafenrundfahrten oder Fleetfahrten anbieten – ein sehr beeindruckendes Erlebnis, wenn man seinem „kleinen“ Schiff zwischen den riesigen Containerpötten hindurchfährt!

Aber auch kleinere Schiffe können beeindrucken ;-)…unserer heutiges Ausflugsziel war das Miniatur Wunderland in der HafenCity (https://www.miniatur-wunderland.de/) und die Mitarbeiter dort haben vor wenigen Tagen bei der letzten Sturmflut, die auch das Miniatur Wunderland wieder erreicht hatte, ihren Schiffchen mal wieder einen „Auslauf“ gegönnt:

Und ins Miniatur Wunderland kann man immer und immer wieder gehen! Ich weiß nicht, wie oft ich jetzt schon war und ich habe schon mehrere Führungen hinter den Kulissen mitmachen dürfen…und jedes Mal finde ich neue Szenen, Situationen und winzige Details…Ein absoluter Tipp von mir, aber nehmt euch Zeit mit (heute waren es bei uns 6 Stunden….).

Diesmal war ich auf der Suche nach besonderen, witzigen oder ungewöhnlichen Szenen – hier ein kleiner Auszug – aber ACHTUNG: manche Bilder sind nicht ganz jugendfrei ;-)!

Sehr beeindruckend waren die Sonderausstellungen im zweiten Gebäudeteil – hier möchte ich zwei einmal etwas genauer vorstellen:
Die Geschichte unserer Zivilisation (https://www.miniatur-wunderland.de/wunderland-entdecken/sonderausstellungen/geschichte-zivilisation/)  – hier werden 7.000 Jahre in acht Dioramen dargestellt. In acht Dioramen wird ein idealtypisches Stück Land zu jeweils unterschiedlichen Epochen gezeigt und die Entwicklung von einer steinzeitlichen Siedlung bis hin zu einer industrialisierten Stadt anschaulich dargestellt. Jedes Diorama gibt einen ganz lebensnahen Eindruck der jeweiligen Zeit.

Und sogar noch beeindruckender fand ich die Dioramen für die Ausstellung „Die geteilte Stadt“ (https://www.miniatur-wunderland.de/wunderland-entdecken/sonderausstellungen/geteilte-stadt/): Die Dioramen zeigen eine fiktive, in Ost und West geteilte, Straßenkreuzung in Berlin. Fiktiv deshalb, weil so möglichst viele Alltagssituationen auf kleinstem Raum dargestellt werden können. Vordergründig bilden die Dioramen das Erscheinungsbild der jeweiligen Epoche im Osten und im Westen Berlins nach. Nach tiefgründiger Betrachtung der Dioramen wird man realisieren, dass viele Ereignisse, Lebensumstände und -arten der jeweiligen Epoche an Hand von kleinen Symbolen aus verschiedenen Winkeln beleuchtet werden. Unbedingt anschauen!

Bereits am ersten Tag nutzt der junge Soldat Conrad Schumann die Gelegenheit zur Flucht – dieses Bild geht um die Welt.

Natürlich darf die Kulinarik nicht zu kurz kommen, wenn wir noch einen Abend in Hamburg verbringen können. Wir testeten heute mal das Cuneo (www.cuneo.de)- ein Tipp eines Studienkollegen. Ein kleines, rotes Haus in der Bernhard-Nocht-Straße mit einem sehr leckeren Italiener! ein absoluter Geheimtipp und unbedingt reservieren!

Rechts oben seht ihr selbstgemachte Ravioli mit einer phantastischen Tomantensauce mit u.a. Pistazien, Lauch etc……einfach nur wow! Und Carsten gönnte sich noch eine Creme Brucinata (das italienische Pendant der Creme Brulee!).

Und bei dem tollen Abendlicht durfte es noch ein Cocktail im 20up sein (https://www.empire-riverside.de/de/restaurant-und-bars/skyline-bar-20up/)

Morgen geht es tatsächlicher wieder zurück ins Ländle…aber es waren sehr schöne und erholsame Urlaubstage und ein bisschen Fernweh darf ja auch bleiben ;-)!

In diesem Sinne – sonnige Grüße aus der schönsten Stadt im Norden!

Eure Nachteule

Auf der stürmischen Nordsee Richtung Hamburg – Reisetagebuch Tag 14

…und nun sind wir schon wieder auf dem Rückweg über die raue Nordsee in Richtung Hamburg unterwegs…

Ein Tag um all die unglaublichen Eindrücke nochmal Revue passieren zu lassen…mit dieser Reise habe ich mir tatsächlich einen langgehegten Traum erfüllt…einmal im Leben Aurora borealis live zu sehen! Und auch wenn sie in „live“ nicht so spektakulär sind, wie man sie vielleicht erwartet hat…es war unglaublich bewegend! Es war magisch, wie sich diese Wellen über einen hinwegbewegten und dann im anschließenden Bild konnte man die unglaubliche Schönheit dieser Polarlichter beobachten!

Wir hatten bei fast allen Ausflügen so ein Glück mit dem Wetter – auch wenn das Nordkapp uns auf dieser Reise verwehrt blieb….aber die Eindrücke dieser traumhaften Naturlandschaft sind in Bilder oder Worten fast nicht zu beschreiben…man muss es erlebt haben, mit eigenen Augen sehen und einfach nur genießen!

Danke an das tolle Expeditionsteam, für die vielen zusätzlichen Aktivitäten, Vorträge und Ausflüge und auch für die schnelle Reaktion zu Plan B, C oder mehr, wenn es nötig war…wir haben sehr beeindruckende Menschen kennenlernen dürfen: Ole, Udo, Charlotte, Ursula, Jan, Peter, Helga, Tina, Andrea, Thomas und alle, die ich jetzt vergessen habe….Danke für eure Geduld und die tolle Betreuung…macht weiter so!

Der heutige Tag auf See wurde aber auch genutzt, um nochmal den Spa-Bereich auszutesten und sich mit einer Massage entspannen zu lassen und auch ein zwei Vorträge standen noch auf dem Programm – zur Artenvielfalt in Norwegen und zum Wirrwar der norwegischen Sprachen!

Norwegische Sprachen: In Norwegen gibt es Norwegisch – und Norwegisch. Offiziell heißt die eine Variante „bokmål“, übersetzt bedeutet das Buchsprache, und die andere „nynorsk“, also Neunorwegisch. Bokmål wird von der Mehrheit der Norweger genutzt (etwa 85 bis 90 Prozent) und ist vor allem im Osten des Landes verbreitet, Nynorsk wird dementsprechend von zehn bis 15 Prozent der West-Norweger angewandt. Was sollte man auf norwegisch können: Guten Tag – God dag! / Hallo – Hei! / Tschüss – Ha det! oder Ha de bra / Ja – ja / Nein – nei / Danke – takk / bitte! (wenn man um etwas bittet) – Vær så snill /Vennligst … / bitte sehr! oder auch gern geschehen! – Vær så god / Entschuldigung – Unnskyld.

Bevor es morgen dann von Bord geht, musste natürlich noch ein Moltebeeren-Shake probiert werden…und ich muss sagen, ich hätte ihn etwas saurer erwartet, aber er war unverschämt lecker…

Was sind denn Moltebeeren? Moltebeere, eine Verwandte von Rosen und Himbeeren, ist der ganze Stolz der skandinavischen Staaten. Ihr wissenschaftlicher Name heißt Rubus chamaemorus und stammt eigentlich aus dem Griechischen. Übersetzt heißt „chamaemorus“ so viel wie „eine Brombeere, die dicht am Boden wächst“ und beschreibt übrigens ziemlich treffend das Aussehen von dieser besonderen Pflanze. „Rubus“ ist der Name der Gattung (Rosengewächse) und weist auf die Verwandtschaft der schlichten Moltebeere mit prächtigen Rosen, aber auch mit Brombeeren oder zum Beispiel Himbeeren hin. Eine schöne Seite, die einiges über dieses Beere berichten kann ist folgende: https://www.moltebeere.de/

Am Abend hat sich unser Kapitän noch mit einem Abschiedsgetränk von uns Gästen verabschiedet und ich muss sagen – er hat einen wirklich tollen Job gemacht. Er hat uns sicher durch die engsten Fjorde und Engen manövriert und immer versucht den angenehmsten Weg für uns zu finden und wo auch immer es ging, auch alle Häfen anzufahren! Und auch die Helikopter-Evakuierung kurz nach Mitternacht von einem akut erkrankten Mitreisenden ging reibungslos über die Bühne! Und mal vom dem leckeren Trollsuppenrezept seiner Mutter ganz abgesehen ;-)!

Und eine Besonderheit haben wir uns an diesem letzten Abend an Bord auch gegönnt – nämlich nochmal ein romantisches Essen im Restaurant Lindstrom!

Die Nordsee zeigt sich von ihrer etwas raueren Seite und morgen heißt es gegen 7 Uhr: Hamburg, the ship has landed (oder so ähnlich) und nach dem Frühstück geht es von Bord der MS Otto Sverdrup…unserem Zuhause der letzten 15 Tage.

Ein riesiges Kompliment geht auch an alle Service-Mitarbeiter – in der Küche, den Restaurants, im Room-Service, der Rezeption etc….hier wurde immer und überall gegrüßt, gefragt, ob alles okay ist, die ausgefallensten Wünsche erfüllt und jeden Abend gab es ein kleines Betthupferl und immer wieder eine kleine gebastelte Überraschung im Zimmer.

In diesem Sinne – bis morgen in Hamburg!

Eure Nachteule

#Frozen in Stavanger – Reisetagebuch Tag 3

Pünktlich um 8 Uhr haben wir heute Morgen in Stavanger angelegt und sind somit offiziell in Norwegen angekommen!  Hjertefølt velkommen til Norge!

Nach dem Check, dass wir auch wirklich beim Stadtrundgang gemeldet sind, ging es dann mit unserem deutschen Tourguide Birgit einmal zu ein paar ausgewählten interessanten Orten in Stavanger.

Stavanger liegt an der norwegischen Westküste im Norden der Landschaft Jæren und erhielt das Stadtrecht mit der Etablierung des Bischofssitzes zwischen 1122 und 1125.

Mittelpunkt der Stadt ist der Dom (Stavanger domkirke), der ab 1125 errichtet wurde – er ist die einzige mittelalterliche Kathedrale ursprünglicher Gestalt Norwegens im anglonormannisch-gotischen Stil.  Und dieser Dom spielt auch noch eine ganz besondere Rolle…wer den Film „Frozen“ gesehen hat, kann sich vielleicht an das Glockengeläut erinnern – ja, das waren die Domglocken von Stavanger!

Das alte Stadtzentrum östlich des alten Hafens und das Viertel Gamle Stavanger (altes Stavanger) bilden das historische Zentrum.  Gamle Stavanger rund um Øvre und Nedre Strandgate wird von weiß gestrichenen, sorgfältig gepflegten Holzhäusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert bestimmt.

Sehr spannend finde ich auch die zwischen den Häusern verteilten „Brannslange“  – die Feuerwehrschläuche, um an Löschwasser für die 173 historischen Holzhäuser zu kommen.

Nach einem Querschlenker durch die Fußgängerzone, kommt man an bunten Häuserfassaden und „Graffitis“ vorbei. Diese sind aber nicht willkürlich, sondern mit voller Absicht an die Wände gemalt, gesprüht und gezaubert worden. Seit 2001 findet in Stavanger das von Martyn Reed gegründete Nuart Festival (www.nuartfestival.no/home) statt und ist damit das älteste Fest dieser Art weltweit und eine wunderbare Gelegenheit, Künstler*innen direkt beim Arbeiten über die Schulter zu schauen. Hoffentlich kann es dieses Jahr auch mal wieder stattfinden – nachdem es die letzten zwei Jahren Corona bedingt abgesagt werden musste!

In der Øvre Holmegate – der wohl buntesten Straße in Stavanger – findet man noch dieses beeindruckende Bild des iranischen Künstlers Nafir. Zum ihm sollte man wissen, dass er in seiner Heimat mit seiner Kunst sogar sein Leben riskiert, da sie als illegal angesehen wird – so wurden bereits über 500 seiner Werke im Iran übermalt – umso beeindruckender ist es, seine Werke auch in Stavanger nun zu finden.

Eine kleine Besonderheit finde ich auch die „Ententreppe“ am Fischmarkt (Fisketorget) und das aus sieben Teile erbaute „Krevetten“-Denkmal bzw. das Sjøfartsmonumentet. Das Marinedenkmal (norwegisch: Sjøfartsmonumentet) ist ein Denkmal zur Erinnerung an alle auf See umgekommenen Seeleute und befindet sich am südlichen Ende des Hafens Vågen. Errichtet wurde die auf einem sehr hohen dreieckigen Sockelstehende Skulptur, die aus sieben Teilen  sieben verschiedener Schiffe gestaltet wurde,  im Jahr 1968 durch den Künstler Arnold Haukeland.

Der Abschluss unseres kleinen Stadtrundgang befindet sich praktischerweise direkt vor dem Eingang des Erdölmuseums, dem wir dann natürlich auch noch einen kleinen Besuch abstatteten.

Der Schwerpunkt des Erdölmuseums (www.norskolje.museum.no) ist die Offshore-Förderung in der Nordsee und schon die Architektur des Gebäudes erinnert an eine kleine Bohrplattform und ist eines der Wahrzeichen der Stadt, insbesondere vom Wasser aus gesehen! Auch wenn man vielleicht denkt – was soll ich da? – geht rein und schaut euch ein bisschen um, es gab tolle Modelle und Einblicke zu sehen!

Am frühen Nachmittag hieß es dann wieder „Leinen los“ und weiter geht die Fahrt entlang der wunderschönen norwegischen Küste mit 12,5 Knoten. 12,5 Knoten ist im übrigen – neben der Geschwindigkeit eines klassischen Postschiffes – auch der Name des Hurtigruten Podcast, den ich schon seit ein paar Tagen im Ohr habe 🙂 : „12.5 Knoten – Auf Expedition mit Hurtigruten“ (https://www.hurtigruten.de/de/podcast/).

Auf der Fahrt Richtung Ålesund, was wir morgen im Laufe des späteren Vormittags erreichen werden sind wir durch den Karmsund – der Meeresstraße zwischen der Insel Karmøy und dem norwegischen Festland bei Haugesund durchgefahren – diese Wasserstraße entlang der Insel Karmøy von Skudeneshavn im Süden bis zum Karmsund trägt auch den Namen Nordvegen (Nordweg), weil sie in alter Zeit die einzige Verbindung entlang der Küste war. Von ihr erhielt das Land Norwegen seinen Namen.  In der Wikingerzeit erhielt der Karmsund als einzige Durchfahrtsstelle bei Haugesund eine Schlüsselposition für die Region. Der dortige Häuptling auf Avaldsnes saß an einem Knotenpunkt mit großem Hinterland und konnte den gesamten Handel zwischen Süd und Nord kontrollieren. Der Karmsund wurde so zur Keimzelle für die Macht Harald Hårfagres.

Nach einem diesmal etwas „ruhigeren“ Abendessen gab es das nächste kleine norwegische Gin-Tasting – diesmal stand der Bivrost Artic Gin auf der Versuchsliste (www.bivrist.com/projekt/articgin/) – die Beschreibung auf der Homepage liest sich schon mal sehr spannend: „

Bivrost® Arctic Gin wird unter dem Schein des Nordlichts in der nördlichsten Destillerie der Welt handgefertigt. Schmelzwasser von Gletschern wird gereinigt und mit lokal geernteten Pflanzen kombiniert, um ein einzigartiges Produkt des arktischen Norwegens zu gewährleisten. Dies ist ein seidiger Gin mit feinem Geschmack und eleganter Balance. Zarte Aromen und Aromen von arktischen Beeren, Wurzeln, Gewürzen und Wacholder verbinden sich mit einem sauberen, mittleren Körper und einem mittellangen Zitrus- und würzigen Abgang.“

In diesem Sinne – weiter Richtung Nordlicht!

Eure Nachteule!

#OwlonTour – Reisetagebuch Tag 1

Heute ging es endlich los! Die #OwlonTour wird zur #HolidayOwl! Bei Franzbrötchen und Latte Macchiato lässt sich auch das typische Hamburger Schierwetter gut ertragen, was uns heute Morgen geweckt hat.

Hurtigruten fährt eine „Safer Together“ Strategie, was Corona angeht und so hieß es heute Morgen erstmal ab zum PCR-Test am Terminal Altona und warten auf das Ergebnis. Bei Kaffee, Keksen und weiteren Snacks wurden aber die knapp 75 Minuten angenehm gestaltet und ich konnte mich schon Mal in die „Gebrauchsanweisung für Norwegen“ einlesen!

Dann kam endlich die erlösende Mail – der PCR-Test ist bei uns beiden negativ – also, ab ins Terminal und endlich die Eincheck-Prozedur durchlaufen. Das Zimmer auf Deck 5 ist ganz gemütlich und hat einen schönen Ausblick und dann haben wir erstmal das Schiff unsicher gemacht und einen ausführlichen Rundgang gestartet. Den restlichen Nachmittag bzw. frühen Abend haben wir an meinem zukünftigen Lieblingsplatz verbracht…in der Explorer Lounge am Fenster 😉.

Nach einem leckeren Abendessen durfte es noch ein erster Absacker in der besagten Lounge sein und auch der erste norwegische Gin Tonic wurde ausprobiert – ein Myken Artic Summergin mit Royal Club Tonic….der komnt definitiv auf die Liste der #GinEule! Leider fällt der erste Ausflugspunkt – Cuxhaven mit Shanty-Darbietung und einer Führung durch die HAPAG- Hallen aufgrund von zu starkem Niedrigwasser aus – so dass wir nach einem kurzen technischen Stop uns direkt auf den Weg nach Stavanger, Norwegen machen!

In diesem Sinne – Skål!

Eure Nachteule!

#BBQOwl – ein neuer Beitrag aus der Rubrik #KulinarischesHamburg

Heute gibt es mal wieder einen Beitrag aus der Rubrik #KulinarischesHamburg!

Da wir noch ein zwei Tage „Vorurlaub“  in Hamburg eingeplant haben, durfte natürlich der eine oder andere kulinarischer Ausflug nicht fehlen.

Ein sicherlich nicht mehr so geheimer Geheimtipp ist die Gin-Bar in einem Motel One – in meinem Fall darf ich häufiger im Motel One am Michel zu Gast sein in Hamburg und finde tatsächlich doch immer wieder mal was Neues!  Und neben meinem „Standard-Motel-One“ Gin Tonic – einem Larios Rosé – habe  ich inzwischen auch den passenden Snack dazu gefunden – gesmokte Mandeln (Mandelkerne Smokehouse).

Klar, die kann man auch selber machen, wie man auf den Seiten der GBA bei der letzten Weihnachtsbäckerei finden konnte (https://fb.watch/b1bhmJ5yuu/) – aber hier gibt es sie praktischerweise im kleinem  Becher für zwischendurch ;-)!

Kurz vielleicht noch ein zwei Worte zum Larios Rosé (www.larios-gin.de) – einem Gin aus Spanien. Er riecht und schmeckt tatsächlich schön angenehm nach Erdbeeren und ist mit  37,5% Alkoholgehalt sehr leicht. Der Wacholder, der neben der Erdbeere tatsächlich die einzige Zutat ist, ist nicht zu dominant – sondern eher ruhig im Hintergrund. Aufgebaut ist er – nach vierfacher Destillation, auf dem Larios Dry Gin und als Tonic wird oft ein Indian Tonic empfohlen – was ich durchaus auch ganz lecker finde!

Jetzt aber noch einen kulinarischen Tipp – neben den nächsten zwei bzw. drei Hamburg Gin-Tipps!

Ein leckerer Tipp – neben der Hotelempfehlung für das 25hours Hotel ( https://www.25hours-hotels.com/hotels/hamburg/hafencity) ist das dortige Restaurant „HEIMAT“ https://www.heimatrestaurant.com/): hier gibt es leckere Gerichte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und die dazu passenden Weine.

Und mein Favorit ist beim Frühstück immer noch eines meiner Soulfood-Gerichte – nämich Grießbrei mit heißen Kirschen und Zimt….

Wenn man schon in Hamburg ist, sollte man auch noch den einen oder anderen  Hamburg Gin probieren. Hier möchte ich mal folgende zwei Gin vorstellen:

  • Clockers Gin (https://clockers.hamburg/produkt/clockers-gin/) mit 44 % Vol von drei Hamburger Jungs , die eine Bar in St. Pauli arbeiten: ein Gin mit 12 Botanicals, Geschmack nach Zitrusfrüchte und einer pikanten Würze.
  • 20457 Hafencity Gin (www.hafencitygin.com) – den ich sehr empfehlen kann: man schmeckt die Inspiration von dem, was den Hamburger Hafen prägt – die  Frische von Kaffirlimettenblättern und Orangen, mild-würzige Noten von Muskatnuss, Kubebenpfeffer und 8 weiteren Botanicals machen hier einen wirklich lebendigen Gin draus!

Nach einer weiteren Pause hat Anfang Februar endlich die Bullerei wieder eröffnet (www.buellerei.com).  Ich finde es dort sehr angenehm – egal ob romantisch zu zweit oder auch mit Freunden oder als Geschäftsessen – ein Ort für alle Fälle und mit einer tollen Auswahl an DryAged Fleisch und einem sehr leckeren Beef Tartar. Und wer mal was Besonderes probieren will – immer wieder kann man sich dort eine kleine Dose sehr leckeren Kaviars gönnen (nämlich: Golden Queen Caviar von Aki –https://www.send-a-fish.de/aki-mandarin-imperial-caviar-golden-queen/).

Wer am Nachmittag in der Nähe des Michels unterwegs ist, dem sei ein Besuch im Amber Café  (www.ambercafe.de/) empfohlen. Leckere Kuchen und Torten, kleine Törtchen aber auch Quiche und herzhafte Kartoffelsalate mit Würstchen stehen hinter der Theke zur Auswahl.

Und wer Abends einmal leckere Cocktails trinken möchte und sich an Sushi oder leckerer Ente probieren möchte – dem sei ein Besuch im Chili Club empfohlen (www.chilliclub-hamburg.de/).

Wir haben uns diesmal u.a. leckere Erdnuss-Satay-Spieße und eine Thai Ente mit Honig-Teriyaki-Glasur bestellt – eine sehr gute Empfehlung!

Vielleicht war ja auch der eine oder andere Tipp für euch dabei! In diesem Sinne – lasst es euch schmecken und bis bald wieder!

Eure Nachteule

Tag 1 der SkepKon 2019 in Augsburg

Auch am ersten offiziellen Tag der SkepKon 2019 in Augsburg herrschte ein großer Andrang – über 200 Teilnehmer warteten gespannt auf Vorträge aus den Bereichen Alternative Energien, der Glaube an das Paranormale, medizinische Miscellanea und Impfungen.

Die Referentenlisten war gespickt mit hochkarätigen Rednern und auch die Moderatorenliste konnte sich sehen lassen….

In der ersten Session, moderiert von Amardeo Sarma, unserem Vorsitzenden der GWUP (www.gwup.org), ging es um das Thema „Alternative Energien“.

Amardeo Sarma

 

 

 

 

 

 

Dr. Florian Aigner referierte über das beliebte Thema „Energie aus dem Nichts – der Traum vom Perpetuum mobile“ und Dr. Norbert Aust stellt dar, warum sich auch Skeptiker mit der Energiewende beschäftigen sollen.

Dann ging der Moderatoren-Stab weiter an die bekannte Diplom-Psychologin Lydia Benecke (www.lydiabenecke.de), die durch die Session „Der Glaube an das Paranormale“ führte. Prof. Dr. Tilmann Betsch beleuchtete die Faktoren, die den Glauben an das Paranormale begünstigen und Axel Ebert versucht zu klären, warum sich solche Pseudo-Erklärungen so hartnäckig halten. Ein kleiner Buchtipp zwischendurch – hier von Axel Ebert, dem Co-Autor von „Bullshit Busters. 21 Irrtümer und Mythen aus Vorträgen, TV und Büchern“ – bestellbar über die üblichen Buchdealer eures Vertrauens ;-)!…oder auch gerne den Hinweis auf unser Youtube-Video aus 2018 zu diesem Thema: https://www.youtube.com/watch?v=BcZDeivTNhM

 

Die Mittagspause verbrachten einige Teilnehmer auf dem Streetfood-Markt in der Nähe und ein anderer großer Teil nahm das Angebot gerne in Anspruch in den direkt neben der Kongresshalle gelegenen Parkgarten (www.parkgarten.de) zu gehen, der extra für uns früher aufgemacht hatte – Danke dafür und es war wirklich lecker!

Gut gestärkt begrüßte Dr Claudia Preis (u.a. Beisitzerin der GWUP) die Teilnehmer zur Session „Medizinische Miscellanea“, wo Sylvia Stang ein bisschen was zur Geschichte der Kurpfuscherei in Deutschland erzählte und auch das Thema Heilpraktiker durfte hierbei nicht fehlen und anschließend diskutierte Prof. Dr. Gerd Antes, was gute wissenschaftliche Praxis und Evidenz vs. Big Data und Künstliche Intelligenz bedeutet. Wer mehr zu Herrn Antes lesen möchte, der Mitbegründer des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin ist und über 10 Jahre Direktor des Deutschen Cochrane Zentrums war, dem seien folgende Seiten empfohlen: https://www.cochrane.de/sites/cochrane.de/files/public/uploads/profile_mitarbeiter/profil_antes.pdf & https://www.aerzteblatt.de/archiv/175874/Big-Data-und-Personalisierte-Medizin-Goldene-Zukunft-oder-leere-Versprechungen

Eine Besonderheit bei der sanitätsdienstlichen Versorgung gab es in diesem Jahr auch – wir wurden unterstützt von „Fauli“, dem Faultier und seinem Kumpel an der Technik…

Den Schlussspurt läutete Dr. Christian Lübbers (siehe auch bei Twitter unter @drluebbers) ein mit der sehr interessanten  Session zum Thema Impfen. Julia Neufeind, die im Fachgebiet Impfprävention (FG 33) am Robert-Koch-Institut (https://www.rki.de/DE/Content/Institut/OrgEinheiten/Abt3/FG33/FG33_node.html)  gab zum Teil erstaunliches zur Impfakzeptanz bei Ärztinnen und Ärzten bekannt und Dr. Jan Oude-Aost (@Diaphanoskopie auf Twitter) nahm das Buch „Impfen – Pro & Contra“ gekonnt und wissenschaftlich auseinander. Hier gilt die Leseempfehlung der Seite www.eingeimpft.de, wo es auch noch viele weitere interessante Links zum Thema gibt! Inzwischen gibt es auch für alle Daheimgebliebenen das Video zum Vortrag: https://t1p.de/25vu

Nach einer kurzen Pause gab es dann die öffentliche Verleihung des Carl-Sagan-Preises.

Der mit 1000 Euro dotierte Preis würdigt einen Journalisten/in, die sich in den letzten Jahren in hervorragendem Maß aus wissenschaftlicher Sicht mit Themen aus dem parawissenschaftlichen Bereich auseinandersetzen und auf diese Weise zur Aufklärung der Öffentlichkeit beitragen.

Der diesjährige Carl-Sagan-Preis der GWUP geht an Nicola Kuhrt und Hinnerk Feldwisch-Drentrup von MedWatch (https://medwatch.de/). Herzlichen Glückwunsch!

https://www.gwup.org/infos/nachrichten/2103-carl-sagan-preis-2019-fuer-medwatch

Alle Abstracts zu den Vorträge lassen sich hier nachlesen: https://www.skepkon.org/images/PDF-Abstracts/Abstracts-SkepKon2019.pdf. Die Videos zur Veranstaltung – und auch zu den vergangenen SkepKons – findet man auf der Seite www.skepkon.org  und die besten Bilder der Skepkon gibt bei Bluesbrothers.de – Andreas Brauner https://t1p.de/k00p

Schaut mal vorbei und lasst uns auch auf Facebook und Twitter ein kleines Like da!

Abends gab es verschiedene Möglichkeiten den Abend in Augsburg „skeptisch“ zu verbringen – vom Kneipenquiz, über ein etwas sehr volles Info-Treffen zum Thema Impfen, welches dann kurzfristig umorganisiert wurde bis hin zu völlig freien Abendgestaltungen war alles geboten!

Tag 2 verspricht mit den Sessions Verschwörungen und aktuelle Trends auch wieder spannend zu werden – seid gespannt!

Bis demnächst – Eure Nachteule!

Silvester und ein bisschen Zirkus zum Jahresbeginn

Ein frohes neues Jahr wünsche ich euch! Nachdem es in den letzten Wochen und Monaten etwas ruhiger auf meinem Blog war, hatte ich in den letzten Tagen etwas Zeit und Lust, diesen wieder mit etwas mehr Leben zu füllen. Also seid gespannt, was es dieses Jahr so alles geben wird!

Aber zuerst möchte ich mit einem kleinen Rückblick starten…Silvester haben wir diesmal nicht zu Hause verbracht, sondern sind für 2,5 Tage in die schönste Stadt – richtig – nach Hamburg „geflüchtet“. Und es war ein wirklich tolles Erlebnis (…und es schreit förmlich nach einer Wiederholung in ein paar Jahren ;-)!).

Nach einer fast pünktlichen Ankunft mit der Deutschen Bahn – es waren „nur“ 20 Minuten Verspätung durch eine technische Störung zwischendurch- und dem Einchecken im Empire Riverside Hotel, wo ich schon seit sechs Jahren einmal übernachten wollte, ging es Richtung Jungfernstieg, wo noch die letzten Züge des „Weißen Zaubers“ – dem Weihnachtsmarkt stattfanden. Zwar schon etwas abdekoriert, aber immer noch sehr schön, bummelten wir mit einem Becher Feuerzangenbowle durch die Stände. Und die war deutlich besser, wie der zuerst probierter Heidelbeer-Punsch, der eher nach einem wässrigen Tee geschmeckt hat leider. Ansonsten ist der Weihnachtsmarkt in der Adventszeit sehr schön und weitere Informationen und Impressionen findet ihr unter www.weisserzauber-jungfernstieg.de .

Abends ging es dann zum Sushi essen ins DAVID`s, wo Hamburgs bekannteste Sushi-Meisterin Chantira „TUK“ Bedick sehr leckere Sushi-Kreationen zaubert!

2018-12-30 19.39.16

Silvester startete mit einem ziemlichen nebligen Hamburg und die Stadtrundfahrt glich eher einer Fahrt im Nebel wie mit Aussicht, aber wir hatten eine sehr nette ältere Stadtführerin, die durchaus mit kleinen Seitenhieben auf die Eigenheiten der Hamburger, amüsant durch die Straßen führte. Auch wenn ich jetzt in den letzten sechs Jahren meiner Hamburgzeit so manche Stadtführung mitgemacht habe, so kann ich die Touren mit den Roten Doppeldeckern wirklich nur empfehlen – auf jeder Fahrt erfährt man Neues und auf so mancher Fahrt haben wir Gäste manchmal mehr gelacht wie vielleicht Fotos gemacht! Informationen zu den Touren gibt es hier: www.die-roten-doppeldecker.de.

Nach einer kleinen Wellness-Auszeit im Spa-Bereich ging es dann los mit der Silvester-Party und wir hatten uns für das Arrangement „…and the Beat goes 20up“ entschieden, das mit einem Sekt/Champagner-Empfang und einem 4-Gang-Menu im Restaurant Waterkant begann. Durch das Ticket durften wir dann gegen 21 Uhr, nach dem Essen und vor den anderen Partygästen in die 20up-Skyline Bar, die nicht nur an Silvester einen phantastischen Ausblick über Hamburg bietet und wo ich schon des Öfteren mal den Abend nach einem anstrengenden und langen Uni-Tag habe ausklingen lassen ;-)! Mit Live-DJ, einer kleinen, aber feinen Cocktailauswahl und dem obligatorischen Glas Sekt um Mitternacht konnte man hier sehr angenehm in das neue Jahr reinfeiern und das Feuerwerk genießen, welches teilweise bis 0:45 Uhr an manchen Stellen ging (die haben ja eine Ausdauer…und Geld).

IMG-20181231-WA0006

Leider ging am nächsten Morgen kurz nach 11 Uhr wieder unser Zug zurück ins Ländle – und obwohl wir schon in Hamburg nicht pünktlich loskamen – wegen einer Funkstörung am Triebwagen, kamen wir mit nur knapp 10 Minuten Verspätung in Stuttgart an und erreichten ohne Probleme die S-Bahn nach Hause. Hamburg, wir kommen sicher wieder (ich sogar schon nächste Woche ;-)…).

Mehr zum Hotel wie auch zum DAVID`S, dem Waterkant und der 20up Skyline Bar findet ihr unter www.empire-riverside.de

2019-01-02 14.58.47

Zum Einstimmen ging es gestern erstmal mal  – traditionell – nach Stuttgart in den Weltweihnachtszirkus  – und dieser feiert in dieser Saison 26 Jahre Weltweihnachtszirkus und 250 Jahre Zirkus und versprach ein großes Jubiläumsprogramm! Das diesjährige Programm war eine Hommage an den Gründer und Pionier des heutigen Zirkus – dem englischen Oberfeldwebel der Husaren – Philip Astley und war diesmal sehr Pferdenummern geprägt.

Ein 70-köpfiges Artisten- und Tanzensembelms aus dem russischen Royal Circus stellte den Hauptteil des diesjährigen Programms dar, aber auch aus Spanien, Ungarn, Rumänien, Deutschland, England, den USA, Kolumbie

n und der Ukraine waren tolle Artisten und Künstler angereist bzw. für das diesjährige Programm engagiert worden.

Am meisten beeindruckt hat mich tatsächlich die Gruppe „White Gothic“, die mit ihrer Hand-Balance-Akrobatik zu den Besten der Welt gehören (und eine Muskelanatomie-Lernstunde deluxe darstellen ;-)…)

2019-01-02 15.59.27

Aber mehr möchte ich gar nicht verraten – geht einfach mal hin und lasst euch selbst ein bisschen verzaubern. Dieses Jahr noch bis zum 6. Januar, aber voraussichtlich ab dem 06.12.2019 heißt es wieder für 4 Wochen “ Manege frei für den 27. Weltweihnachtszirkus in Stuttgart“!

Mehr Informationen findet ihr auch unter www.weltweihnachtszirkus.de

Packt euch bei dem kalten Wind und dem Schneetreiben gut ein und haltet bei dem stürmischen Wetter da draußen eure Sachen gut fest und passt auf euch auf, wenn ihr vor die Tür müsst!

Bis demnächst – eure Nachteule!

Gin-Gin und zum Wohl! Welttag des Gins 2018

Heute – am zweiten Samstag im Juni – findet der Welttag bzw. Internationale Tag des Gins statt. Ins Leben gerufen 2009  vom Schotten Neil Houston, um mit Menschen auf der ganzen Wellt zusammen was zu trinken 😉 und seit 2013 vom Emmy Stokes von ginmonkex.co.uk koordiniert, findet man unter der offiziellen Homepage https://worldginday.com/ noch viele weiteren Informationen zu diesem leckeren Thema.

fancy gin and tonic selection drink alcohol cocktail craft fresh fruit spices mint glass bar

Ich freue mich heute Abend auf einen Hamburger Gin Tonic – mal ganz klassisch mit Gin Sul, Thomas Henry und zwei Gurkenscheiben – zur Feier des Tages!

In diesem Sinne – Gin-Gin!

Eure Nachteule

 

Sonne, (Früh)Sommer, Grillzeit

Das kommende Wochenende verspricht wieder sehr sonnig zu werden – also wieder raus in die Natur, das hoffentlich freie Wochenende genießen und den Grill anschmeißen.

Eigentlich ist ja das ganze Jahr #Grillzeit, aber dennoch hier ein paar besondere Hinweise für die nicht ganz so erfahrenen bzw. regelmäßigen Griller: um die etwa 4.000 Grillunfälle ein bisschen einzudämmen, bitte keine flüssigen Brandbeschleuniger wie z.B. Spiritus benutzen. #Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. hat hierzu ein paar Tipps zum sicheren Grillen zusammengestellt.

http://www.paulinchen.de/fileadmin/Paulinchen/2018_Pressemitteilungen/2018_04_18_Pressemitteilung_Grillen.pdf

Wenn es dann doch mal zu einem kleinen Grillunfall kommt – hier der Tipp aus der #ErstenHilfe bei #Verbrennungen:

Erkennen

– Starke Rötung der Haut

– starke Schmerzen

– Blasenbildung (ab dem 2. Grad)

Maßnahmen

– auf die eigene Sicherheit achten

– Kleiderbrände sofort löschen

– verbrühte Kleidung vorsichtig entfernen, eingebrannte Kleidung an lassen

– Notruf 112

– kleinflächige Verbrennungen (bis maximal Handgröße) mit fließendem Wasser kühlen, vorsichtig am Körperstamm

– Blasen nicht öffnen

– Wärmeerhalt nicht vergessen!

In diesem Sinne – ein schönes und leckeres Wochenende und schön vorsichtig sein beim Grillevent!

Eure Nachteule