Coole Tipps für heiße Tage – Sommer 2022 | Teil 2

Denkt daran bei den sommerlichen Temperaturen genügend zu trinken (nein, nicht unbedingt Alkohol – aber dazu nachher mehr😉).

Auch wenn es fast jeder weiß – man muss trinken bevor man Durst bekommt und insbesondere bei so heißen Temperaturen ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sehr wichtig.

Wieviel und was soll man denn nun trinken? Also zwei Liter täglich sollten es am besten sein – wer Sport treibt oder auch so körperlich sehr aktiv ist, darf und sollte diese Menge ruhig erhöhen. Jetzt an diesen heißen Tagen sollte man auch daran denken, dass man die Flüssigkeit, welche man ausschwitzt auch wieder auffüllen muss! Am geeignetsten sind Wasser und Fruchtsaftschorlen (im Verhältnis 1:4 was den Saftanteil angeht).

Man stellt sich am besten überall etwas zu trinken hin – auf den Schreibtisch, in der Küche, neben das Bett und packt sich eine extra Flasche in die Sport- oder auch die Handtasche – so bleibt einem der Hinweis auf was zu trinken immer im Auge!

Erste Anzeichen für einen Flüssigkeitsmangel können z.B. Kreislaufbeschwerden oder Kopfschmerzen sein. Muskelkrämpfe besonders in den Beinen oder ein plötzlicher Kreislaufkollaps kündigen einen Hitzenotfall an. Hier können dann gekühlte, elektrolythaltige Getränke – wie Apfelsaftschorle – helfen, die Notsignale des Körpers zu mildern. Durch das Öffnen überflüssiger oder beengender Kleidung sollte ein Wärmestau verhindert werden. Dass sich Menschen mit Hitzeproblemen in kühle, schattige Räume begeben sollten, ist selbstverständlich. Für zusätzliche Kühlung sorgen kalte Umschläge und das Zufächeln von Luft.

Sollte ich bei Hitze eher etwas Warmes trinken? Keine Sorge, niemand verlangt, dass du bei 35 Grad noch heißen Tee trinkst! Zumindest solltest du aber nichts Eiskaltes trinken. Bei richtiger Sommerhitze ist ein kühles Getränk natürlich verlockend. Aber um deinen Durst sinnvoll zu stillen, sollten Getränke mindestens zimmerwarm sein.

Denn je mehr die Temperatur des Getränks von deiner Körpertemperatur abweicht, desto stärker arbeitet der Körper daran, diese Temperaturspanne wieder auszugleichen. Folge davon: Du schwitzt noch mehr als vorher.

Ist Alkohol im Sommer ein Problem? Auch wenn ein kühles Bier oder ein eisgekühlter Weißwein an heißen Tagen sehr verlockend ist -an heißen Tagen ist Alkohol keine gute Idee  – denn in Kombination mit warmer Sommerluft führt er zu Müdigkeit und begünstigt zusätzlich die Schweißbildung. Außerdem wirkt Alkohol harntreibend und hat somit Auswirkungen auf den Flüssigkeitshaushalt: er entzieht dem Körper Flüssigkeit. Wenn es aber trotzdem ein Bier sein soll, dann nehmt ein alkoholfreies Bier oder auch ein Radle, denn aufgrund der vielen Nährstoffe gelten sie als isotonisch!

Hier mal ein paar „coole Drinks“ und leichte Rezepte für heiße Tage zum Selbermachen:

Grüner Eistee – der Klassiker in Grün

Zutaten:

  • 1l Wasser
  • 1 unbehandelte Zitrone
  • 4 EL grüner Tee oder 6 Beutel (Sencha oder anderer grüner Tee)
  • 1 EL Honig
  • Eiswürfel

Zubereitung: Den Tee mit Zitronenschale mit 70-80° Grad heißem Wasser aufgießen und 3 Minuten ziehen lassen. Anschließend den Honig und des Zitronensaft unterrühren. Auf Eiswürfeln servieren.

Taiwanesischer Papaya-Milchshake  – Skahe it Baby 😉

Zutaten:

  • 500 ml Milch
  • 1 reife Papaya
  • 1 TL Honig

Zubereitung: Das ausgekratzte Fruchtfleisch pürieren und dann die, am besten gut gekühlte, Milch dazugeben und nochmals durchmixen. Wer es etwas dickflüssiger möchte kann auch noch einen Joghurt darunter mischen. Das Ganze dann mit Honig bei Bedarf abschmecken.

Matcha-Eistee – grün und wahnsinnig lecker!

Zutaten:

  • 200 ml Wasser
  • 1/2 TL Matcha-Pulver
  • Ein Schuss Zitronensaft

Zubereitung: Das Matcha-Pulver in eine Schale geben, etwas Wasser dazu gießen und mit einem Bambusbesen verrühren. Sobald sich das Pulver ganz aufgelöst hat das restliche Wasser dazu geben. Je nach Geschmack mit Zitronensaft und Ingwerscheiben auf Eiswürfeln servieren und genießen!

Gutes Matcha-Pulver bekommt ihr unter http://matcha-tee24.de.

Leichter Sommersalat – ungewöhnlich aber sehr lecker =):

Melone-Minze-Feta-Salat

Zutaten:

  • 3 Handvoll gemischter Salat nach Geschmack (z.B. Rucola, Spinat, Radicchio)
  • 100 g Fetakäse
  • 100 g Wassermelone
  • ein paar Blätter frische Minze
  • ein paar Sonnenblumenkerne und/oder Kürbiskerne

Zubereitung:

Wassermelone und Fetakäse in kleine Stücke schneiden und unter den Salat mischen.

Dazu frische Minze und Kerne als Topping geben sowie nach Wunsch würzen.

Weitere leckere Rezepte findet ihr, außer natürlich in meiner Rubrik „Rezepte einer Nachteule“, auch unter www.eatsmarter.de und auf einem  ganz tollen Blog, nämlich: https://fitnessfood4u.wordpress.com.

Für die Cocktails sei euch www.rezepte-cocktails.de empfohlen zum Stöbern!

Also lasst es euch schmecken, trinkt genug und genießt den Sommer!

Eure Nachteule!

Coole Tipps für heiße Tage – Sommer 2022 | Teil 1

Puh…ist das heiß hier heute! Inzwischen zeigt das Thermometer 35°C an – also, alles was kein Drache ist oder zu Lucifers Verwandtschaft gehört, raus aus dem Auto und ab ins Kühle.

Sobald die Temperaturen in den sommerlichen Bereich🌞 klettern und das wird uns wohl in den nächsten Wochen immer wieder passieren, sollte man den Temperaturanstieg innerhalb eines Fahrzeug nicht unterschätzen! 🥵 Die meteorologisch-klimatologische Bezeichnung „Sommertag“ gilt für Tage, die mind. 25,0 °C erreichen. In der folgenden Übersicht erfährt man, wie schnell die Temperatur ansteigen kann – ab orange besteht Lebensgefahr:

Und für die Sonnenanbeter – auch Sonnencreme muss ab und zu frisch aufgetragen werden!

Nach den langen und kalten Wintertagen gilt es die Haut wieder langsam an Sonne und Hitze zu gewöhnen. Und dieses gelingt am besten, wenn man die folgenden Sonnenschutzregeln einhält:

  • Starke Sonne, insbesondere um die Mittagszeit, vermeiden
  • Kleidung mit UV-Schutz sowie eine geeignete Kopfbedeckung ist sehr zu empfehlen
  • Eine Sonnenbrille mit UV-Schutz (100 % UV-Schutz oder UV 400) ist ebenfalls ein Muss
  • Die wohlbekannteste Regel ist das richtige Eincremen. Die Stärke des Lichtschutzfaktor ist vom jeweiligen Hauttyp unterschiedlich – aber dazu gleich mehr.
  • Auch den UV-Schutz beim Baden nicht vergessen.
  • Manche Medikamente und Kosmetika vertragen kein Sonnenlicht – deswegen vorsichtig sein bei der Einnahme und dem anschließenden Sonnenbaden
  • Die Haut von Kinder und Jugendlichen ist besonders empfindlich und verlangt die unbedingte Einhalten der Sonnenschutzregeln!

Auf den Seiten des Bundesamtes für Strahlenschutz https://www.bfs.de/DE/themen/opt/uv/uv_node.html findet man, neben vielen weiteren spannenden Informationen rund um das Thema, auch folgende Beschreibung zur Berechnung des Lichtschutzfaktors:

Die Abschätzung des erforderlichen Lichtschutzfaktors hängt also zum Einen vom Hauttyp ab, zum Anderen davon, wie intensiv die Sonne strahlt, also vom aktuellen UV-Index. Lichtschutzfaktor 20 bedeutet zum Beispiel, dass man theoretisch 20-mal länger in der Sonne bleiben kann, bevor man einen Sonnenbrand bekommt, als wenn man sich ungeschützt der Sonne aussetzt. Wenn die Eigenschutzzeit zum Beispiel zehn Minuten beträgt und ein Sonnenschutzfaktor von 20 benutzt wird, so kann man sich rein theoretisch 10 Minuten * 20 = 200 Minuten (circa drei Stunden) der Sonnenbestrahlung aussetzen, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen.

Die Wahl für ein Sonnenschutzmittel hängt entscheidend vom Hauttyp ab. Je heller der Hauttyp, umso höher muss die Schutzwirkung des Produkts sein. Weiterhin ist die Wahl eines geeigneten Sonnenschutzmittels abhängig von der Intensität der UV-Strahlung, von einer eventuell bestehenden Überempfindlichkeit gegenüber Inhaltsstoffen der Sonnenschutzmittel und eventuellen durch Licht verursachten Hautkrankheiten. Kinder benötigen grundsätzlich einen höheren Lichtschutzfaktor als Erwachsene.

Die Europäische Klassifikation unterteilt Sonnenschutzmittel nach ihren Lichtschutzfaktoren in Schutzstufen:

  • leichter Schutz („low protection“): Lichtschutzfaktor (LSF) 6 bis 10
  • mittlerer Schutz („medium protection“): LSF 15 bis 25
  • hoher Schutz („high protection“): LSF 30 bis 50 und
  • sehr hoher Schutz („very high protection“): LSF mehr als 50

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) empfiehlt für Kinder einen Lichtschutzfaktor von mindestens 30, für Erwachsene mindestens 20. Aufenthalte in großen Höhen (zum Beispiel auf Gletschern), am Wasser und im Süden erfordern ein Sonnenschutzmittel mit einem hohen bis sehr hohen Schutz.

Also, passt auf euch auf beim nächsten Sonnenbad und bis demnächst!

Eure Nachteule

Beim After-Work-Date bei Daniel’s Weine in Winterbach mit der #BBQOwl

Am letzten Donnerstag war es endlich so weit – nach längerer Corona-Pause gibt es endlich wieder einen festen Termin am Donnerstagabend im Terminkalender!

Ab 17:30 Uhr kann man sich in entspannter und lockerer Runde wieder bei Daniel Hasert bei Daniel’s Weine in Winterbach zum After-Work-Date treffen.

 Egal ob drinnen oder draußen – eine schöne Auswahl an Weinen –  von weiß bis rot, mit so einigen Raritäten und Spezialitäten und eine passende Auswahl an kleinen Snacks runden das Angebot ab.

Wir haben das spontan genutzt und haben uns zu einem kleinen BNI „8-Augen-Deluxe“-Gespräch getroffen ;-). Aber neben der Geselligkeit gab es natürlich noch ein bisschen was Informatives zum Mitnehmen – also neben der tollen Auswahl an Veranstaltung in und mit Daniel’s Weine (www.daniels-weine.de/events/).

Gestartet wurde mit einem sehr leckeren Cremant de Limoux Grande Cuvee 1531 brut von Sieur D’Argues, Aimery aus Südfrankreich. Die Rebsorte hier ist Chenin Blanc und bei Vivino hat dieser Schaumwein nur 3,9 Sterne bekommen – was ich nicht ganz verstehe, denn ich finde er ist zurecht unter den Top 5% aller Weine weltweit und derzeit unter den topbewerteten 25 French Crémant Weine in Deutschland. Ein sehr weiches und leicht prickelndes Gaumenerlebnis – schöne Aromen von Zitrone, Apfel und Hefe – sehr ausgewogen.

Danach habe ich eine kleine Mini-Weinprobe bei den angebotenen Weißweinen bekommen und mich dann sehr schnell für den Sauvignon Blanc W.O. von Slowine aus Südafrika und für den Riesling aus dem Rheingau von Daniel’s Weine entschieden!

Zwei schöne fruchtige und leichte Weißweine für den Sommerabend auf der Terrasse oder eben bei Daniel im Laden!

Dazu gab es eine kleine Auswahl an Käse, Oliven und Salami! Und immer noch eine passende Empfehlung und kompetente Beratung bei Fragen zu weiteren Weinen und Vorlieben!

Ich war nicht zum ersten Mal bei Daniel’s Weine und habe mich nach super Beratung sehr positiv überraschen lassen von der Empfehlung und weiß auch ganz sicher, dass es zwar am Donnerstag das erste Mal beim After Work war, aber ganz sicher nicht das letzte Mal!

Wer ein bisschen mehr wissen will – schaut gerne einmal direkt in dieser phantastischen Location mit Gewölbekeller vorbei und wer es nicht abwarten kann, sich von der Expertise von Daniel und seinen Mitarbeiter begeistern zu lassen – dem seinen die spannenden YouTube-Videos empfohlen (https://www.youtube.com/channel/UCxaimBZFa4OxrPWgsRWCb8Q)!

Eine Top-Empfehlung für alle, die sich in die große Welt des Weingenusses einmal entführen lassen wollen!

In diesem Sinne – lasst es euch gut gehen!

Eure BBQOwl!

BNI, MHFA, ACS und IFSG  – Fortbildungen mit der #EducationOwl

Nein, ich habe keine Sprachstörungen – zumindest nicht mehr wie sonst ;-)! Diese Woche steht und stand unter der Überschrift – lebenslanges Lernen und war gespickt mit spannenden Seminaren und Fortbildungen, die ich besuchen durfte!

Gleich am Montag ging es am Abend los mit einem BNI Barcamp….zwei tolle Begriffe perfekt kombiniert wie ich finde ;-)!

BNI steht für Business Network International (www.bni.de) und ist eine professionelle Vereinigung regionaler Geschäftsleute, die sich einmal in der Woche zur Frühstückszeit treffen – mit dem klaren Ziel: Mehr Umsatz durch neue Kontakte und Geschäftsempfehlungen.

Eine Freundin fand, dass ein Medizinpädagoge doch ein ganz spannendes Gewerk ist, was noch nicht wirklich in den Chaptern vertreten sei und so war ich im Oktober 2021 zu Gast bei einem Besuchertag und irgendwie habe ich mich in „meinem“ Chapter Pollux sofort wohl gefühlt und bin dann tatsächlich hängen geblieben :-)! Und hier durfte ich schon tolle Unternehmer und Menschen kennenlernen und auch schon den einen oder anderen guten Auftrag bearbeiten. Ich freue mich auf die nächsten Monate, die sicher sehr spannend werden – mit einem neuen Führungsteam, einem Besuchertag gleich am 23.03.22 im Burgstüble in Kernen (wer also von meinen Unternehmer-Kollegen/Freunden Lust auf ein leckeres Frühstück mit mir hat und so nebenbei noch tolle Kontakte kennenlernen möchte und so potenziell auch gleich neue Kunden – meldet euch bei mir – ich würde mich freuen, wenn ihr meine Besucher an diesem Tag seid!) und interessanten Fortbildungen. Und diese Woche standen gleich zwei davon auf dem Programm!

Und dann natürlich die Fortbildungsform „Barcamp“ – super! „Just barcamps“ ist hier eine der besten Adressen für die professionelle Durchführung und das sage ich nicht nur, weil ich den CEO Jan Theofel schon seit vielen Jahren auch persönlich kenne.

Wer mehr wissen will über das Thema Barcamps – hier der weiterführende Link dazu:

https://just-barcamps.com/barcamp/methode

Am Dienstag und Mittwoch wurde es medizinisch…ein Thema, was sich immer lohnt zu wiederholen und vor allem bei den Referenten absolut empfehlenswert ist, ist das Thema internistische Notfälle – Kasuistiken und EKG-Analysen. Die Referenten Dr. Ralf Schnelle und Hendrik Sudowe habe mit viel Witz und tollem Fachverstand sehr verständlich und anschaulich durch die spannendsten Fälle geführt. Und zwei  Literaturtipps  passend zum Thema habe ich auch noch: „EKG in der Notfallmedizin“ von Ralf Schnelle und „Gerätediagnostik im Rettungsdienst“ von Hendrik Sudowe, beide erschienen im S&K-Verlag. Ansonsten lohnt sich auch immer wieder mal ein Blick auf die Seiten des Stumpf + Kossendey Verlag (www.skverlag.de) – nicht nur wegen der vielen Zeitschriften, Bücher, dem Diagnostik-Detektiv – sondern auch wegen guten Fortbildungsideen.

Und am Dienstagabend  gab es einen guten Übersichtsvortrag des Arbeitskreis Notallmedizin (AGN) der Sektion Notfallmedizin des Universitätsklinikum Heidelberg zum Thema: App Based First Responder Systeme. Referent war Priv.-Doz. Dr. med. Harald Genzwürker von den Neckar-Odenwald-Kliniken und er hat u.a. das wunderbare System der „mobile Retter“ im NOK mitbegründet: https://portal.mobile-retter.org/regionen/neckar-odenwald-kreis/

Der Mittwoch war geprägt von den Themen „Mental Health First Aid“ und ein bisschen was zum Thema Rechtskunde bei kreawi. Für kreawi (www.kreawi.de)  bin ich schon eine Weile als Referentin / Dozentin für verschiedene medizinische Themen unterwegs (damit die angehenden Heilpraktiker auch was zu evidenzbasierter Medizin lernen können 😉 und da immer wieder Fragen kommen, was darf ich, was darf ich nicht, durfte es jetzt mal ein bisschen Nachhilfe in Rechtskunde für mich sein!

Den Kurs „MHFA“ möchte ich kurz etwas ausführlicher vorstellen: über einen BNI-Kontakt (;-)) habe ich den Kurs „Mental Health First Aid: Erste Hilfe für psychische Gesundheit“ kennengelernt und da ich ja grundsätzlich neugierig und wissbegierig bin, habe ich mich für einen kompletten Lehrgang einmal angemeldet. Dieser ging nun an diesem Abend zu Ende. In 12 Stunden, bei mir aufteilt in 6 x 2 Stunden am Abend, wurde ein Grundwissen über verschiedene psychische Probleme und Krisen vermittelt und anhand des sog. ROGER-Prinzips ein paar mögliche Bausteine zur Unterstützung vorgestellt. Es geht bei diesem Kurs darum, rechtzeitig Probleme zu erkennen, Zugang zu Betroffenen zu finden und anderen dabei zu helfen, erfolgreich eine psychische Krise zu bewältigen – man erfährt, wie man gezielt unterstützen, informieren, Betroffene zu professioneller Hilfe ermutigen und weitere Ressourcen aktivieren kann. Wer mehr wissen möchte – schaut gerne mal auf der Homepage vorbei: www.mhfa-ersthelfer.de) . Tatsächlich hat mir dieser Kurs sehr gefallen, so dass ich mir überlege, mich dort zur Instruktorin weiterqualifizieren zu lassen…mal schauen. Jetzt erstmal noch die Abschlussprüfung dafür bestehen und dann sehe ich weiter!

Und die Woche endete zumindest was die Fortbildungsthemen anging am Donnerstag, wie es am Montag begonnen hat – mit einem spannenden und hilfreichen BNI-Seminar am Nachmittag  zum Thema „Empfehlen / Empfehlungen geben“ und so ganz nebenbei habe ich ein zwei interessante Projekte ausmachen können!

Ein spannender Lesetipp ist hier auch der BNI-Blog: https://bni-blog.de/blog/

Und ab heute wird es wieder heiß…ich bin für und mit der GBA – der German Barbecue Association (www.gbaev.de) – unterwegs. Dazu ein anderes Mal etwas mehr ;-)!

In diesem Sinnen – hört nie auf zu Lernen, das kann so spannend sein!

Eure Nachteule!

Kleine Nervensäge im Frühsommer und Sommer: der gemeine Holzbock oder auch die Zecke!

Heute geht es mal wieder weiter in der Rubrik „Erste-Hilfe-Tipps einer Nachteule“ und passend zum tollen sonnigen Wetter und dem meteorologischen Frühlingsanfang, nehme ich mir mal die kleinen und lästigen Biester vor, denen man oft im Frühjahr und vor allem im Sommer oft begegnet – den Zecken!

Wer viel im Wald und auf Wiesen unterwegs ist hat bestimmt schon mal die Bekanntschaft des gemeinen Holzbock  – oder auch Zecke genannt – gemacht. Zecken kommen weltweit vor und sind Überträger des FSME-Virus sowie der Lyme-Borreliose. Sie „lauern“ auf Gräser, Sträuchern oder im Unterholz und wenn wir Ihnen „zu nahe“ kommen, dann nutzen sie Gelegenheit und lassen sich abstreifen! Im Frühling nimmt die Zeckenaktivität zu und die FSME-Saison beginnt wieder, so lautet der aktuelle Hinweis der STIKO.

Wo sind denn jetzt aber die FSME-Risikogebiete in Deutschland? Diese werden jährlich neu bestimmt, abhängig von den Inzidenzen und auf der Seite von www.zecken.de, einer sehr guten Informationsseite mit vielen und ausführlichen (Hintergrund)Informationen rund um die Zecke, lässt sich folgende Karte finden (in Rot markiert, die aktuellen FSME-Risikogebiete und in Gelb, wo es vereinzelt auftretende FSME-Erkrankungen gegeben hat) – Stand 05.03.2022:

Abbildung von der Seite http://www.zecken.de / Quelle: Robert Koch-Institut: FSME: Risikogebiete in Deutschland (Stand: Januar 2021). Epid Bull 2021;9:3-20.
Risikogebiete außerhalb von Deutschland sind nicht berücksichtigt.

Viele interessante Informationen zum Thema Zecke gibt es, neben der oben schon genannten Seite www.zecken.de auch auf den Seiten des Robert-Koch-Institut (www.rki.de), wo sich auch die genauen Einschlusskriterien nachlesen lassen, wann ein Gebiet zu einem FSME-Risikogebiet wird.

Was gilt es aber nun zu tun, wenn mich so ein Biest gestochen hat? Ja, richtig gelesen – gestochen 😉! Aus wissenschaftlicher Sicht, sticht die Zecke den Betroffen. Zecken besitzen einen Stechrüssel (Hypostom), durch den sie Blut saugen, und scherenartige Mundwerkzeuge (Cheliceren). Mit diesen reißen sie die Haut des Wirts auf, wenn sie eine geeignete Einstichstelle gefunden haben. Nun graben sie mit ihrem Stechrüssel eine Grube in das Gewebe. Dort sammeln sich Blut, Lymphe und Gewebebrei. Spezielle Substanzen im Zeckenspeichel verhindern die Gerinnung dieses Gemischs, das die Zecke über mehrere Tage hinweg nach und nach aufsaugt. 

Ganz wichtig – auf alle Fälle zeitnah rausmachen, dabei die Zecke nicht zerquetschen oder gar mit Öl, Klebstoff oder ähnlichem ersticken wollen. Am besten nimmt man eine Pinzette, eine Zeckenkarte oder auch eine spezielle Zeckenzange und greift die Zecke direkt an der Stelle an, wo sie in der Haut steckt und zieht sie – ohne Drehbewegung nach oben raus.

Die Stelle in den nächsten Tagen beobachten. Sollte sich ein roter Hof darum bilden, bitte einen Arzt aufsuchen und ihm diesen mit dem Hinweis auf den vergangenen Zeckenbiss zeigen.

Warum ist die zeitnahe Entfernung so wichtig? Das hat mit den möglichen übertragbaren Krankheiten durch eine Zecke zu tun: bis es zu einer Infektion mit Borreliose-Bakterien kommt, vergehen im Schnitt 12–24 Stunden. Die Übertragung von FSME-Viren beginnt dagegen direkt nach dem Zeckenstich, da sich das Virus in den Speicheldrüsen der Zecke befindet (das Borreliose-Bakterien im Verdauungstrakt der Zecke)!

In diesem Sinne – immer schon Absuchen nach dem Wald- und Wiesenspaziergang!

Eure Nachteule!

Norwegischer Bilder-Brunch

Auch wenn noch nicht alle Bilder sortiert sind – wenn Freunde da sind, dann schwelgt man doch gerne in den Urlaubserinnerungen und passend zu den Fotos wurde diesmal ein norwegischer Brunch aufgetischt.

Was gehört eigentlich zu einem typischen norwegischen Frühstück?

Beim norwegischen Frühstück steht oft grobes Brot oder Knäckebrot auf dem Tisch mit Marmelade, braunem Käse, gekochtem Ei, Käse und eingelegter Hering oder Lachs auf dem Tisch. Aber auch Waffeln, Sveler oder Haferbrei (Porridge) und Müsli lassen sich finden. Am Wochenende auch gerne mal noch etwas herzhafter mit Bacon, Räucherlachs Frischläse etc.

Da es ja ein norwegischer Brunch wird schauen wir mal noch kurz auf das Mittag- und Abendessen in Norwegen: beim Mittagessen dominieren hier, wie in fast allen skandinavischen Ländern, belegte Brote oder auch warme Würstchen (gerne aus Lamm oder Rentier).

Am Abend findet man viele Fleisch- und Fischgerichte (u.a. Königskrabbe, Lamm, Eismeer-Saibling…) sowie verschiedenen Desserts wie Moltebeeren-Waffeln, Sveler mit Trollcreme etc.

Da der braune Käse nicht nur auf Knäckebrot, sondern auch auf Hveteboller (norwegische Weizenbrötchen) super schmeckt, habe ich am Sonntagmorgen mal den Backofen angeworfen und neben den Zimtschnecken auch noch eine Runde fluffige, süße Weizenbrötchen gebacken und während der Waffelteig vor sich hin ruhte wurde der Kvæfjordkake für den Nachmittagskaffee fertig gemacht.

Wichtig bei den Hveteboller ist die Temperatur – unbedingt darauf achten, dass Wasser, Milch und auch die Raumtemperatur nicht zu kalt sind – sonst gehen sie nicht so schön auf!

Hier geht es zu den Rezepten:

Hveteboller (norwegische Weizenbrötchen) (12 Brötchen)

  • 500 g        Mehl, Type 550
  • 1 P. Trockenhefe
  • 60 ml        Wasser, lauwarmes
  • 240 ml      Milch, lauwarme
  • 60 g         Butter, weiche
  • 1 TL         Salz
  • ½ TL         Kardamom
  • 35 g         Zucker

Mehl in eine Schüssel sieben, die Trockenhefe in Wasser auflösen (lauwarm!) und mit den restlichen Zutaten zu einem homogenen, elastischen Teig kneten (oder wie ich, in der Küchenmaschine kneten lassen ;-)…). Anschließend abgedeckt an einem warmen Ort ca. 30-60 Minuten gehen lassen bis er sein Volumen verdoppelt hat. Danach können 12 Kugeln (ca. 70 g) formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und nochmal ca. 30-45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Backofen auf 200°C vorheizen und die Brötchen mit einer Ei-Milch-Mischung bestreichen – wer mag, kann noch Hagelzucker darauf streuen – und dann auf der mittleren Schiene 20-25 Minuten backen (goldbraune Färbung).

Schmecken toll mit dem braunen Käse und der Lime Jelly!

Kvæfjordkake – der norwegische Nationalkuchen

Teigboden:

  • 150 g sehr weiche Butter
  • 1 Prise Salz
  • 125 g Zucker
  • 5 Eigelb
  • 150 g Weizenmehl (Typ 405)
  • 1,5 TL Backpulver
  • ca. 100 ml Milch

Baiser (obere Schicht des Kuchens)

  • 5 Eiweiß
  • 100 g Zucker
  • Mandeln, gehobelt (Menge nach Lust und Laune)

Vanillecreme

  • 1 Vanilleschote, das Mark
  • 250 ml Milch
  • 550 ml Sahne (Achtung: 300 ml davon zum Unterheben!)
  • 75 g Zucker
  • 35 g Speisestärke
  • 4 Eigelb

Teigboden & Baiser

Butter, Salz und Zucker zu einer schaumigen Masse aufschlagen und die Eigelbe nacheinander unterrühren; dann das Mehl mit Backpulver vermischen und mit der Milch abwechselnd in den Teig einrühren. Der fertigen Teigboden auf ein Backblech (mit Backpapier) gleichmäßig verstreichen.

Die Eiweiße zu Eischnee schlagen und langsamen (!) den Zucker nach und nach einrieseln lassen. Die entstandene Baisermasse sollte glänzen, sehr fest sein (und sehr lecker schmecken).  (Extratipp: das ist auch die Grundlage für eine leckere Trollcreme-Variation  – für euch heute extra getestet ;-)!). Die Baisermasse auf dem Teigboden wellenförmig verstreichen und die gehobelten Mandeln darüber streuen.

Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 160 °C (Ober- und Unterhitze) auf der mittleren Schiene ca. 45 Minuten backen.

Füllung

Eigelb, Zucker und Speisestärke in einer Metallschüssel gut miteinander verschlagen, Milch und 250 ml Sahne in einem Topf mischen, Vanillemark hinzufügen. Diese Mischung einmal aufkochen lassen, dabei gut rühren. Anschließend etwas der heißen Sahnemilch unter ständigem Rühren in die Schüssel mit der Eier-Zucker-Stärke-Mischung geben, bis sich eine homogene Masse gebildet hat. Diese Masse zurück in den Topf schütten und unter kräftigem Rühren erhitzen, bis die Creme eingedickt ist und an Pudding erinnert oder tatsächlich einen „Fertig-Vanillepudding“ aus der Tüte anrühren (geht auch ganz gut ;-)..). Vollständig erkalten lassen. 

300 ml Sahne steif schlagen und unter die erkaltete Puddingcreme-Masse geben.

Den Teigboden vollständig erkalten lassen und halbieren. Auf eine Hälfte die Vanillecreme gleichmäßig verstreichen. Die andere Hälfte mit der Baiserseite nach oben darauf legen.

Die belegten Brote, die zum Mittagessen eigentlich geplant waren oder auch die Kjøttkaker (Hackbällchen) zum Abendessen gibt es ein anderes Mal…irgendwie war das norwegische Frühstück doch etwas viel – man muss ja schließlich alles einmal durchprobieren!

Wer aber noch ein bisschen mehr wissen möchte über norwegische Spezialitäten – dem sei dieser Link sehr empfohlen: https://mystischereisen.de/europa/norwegische-spezialitaeten.

In diesem Sinne – eine schönen und genussvollen Sonntag!

Eure Nachteule

Abenteuerreisen mit der Deutschen Bahn – #OwlonTour Reiseerlebnisse

Nun sitzen wir schon wieder im ICE Richtung Stuttgart und fahren nach Hause….also eigentlich…im Moment stehen wir irgendwo zwischen Hamburg und Lüneburg auf freiem Feld.  Warum? Keine Ahnung – es kam keine Durchsage oder ähnliches, aber heute habe ich mal keinen ganz so engen Termindruck. Der nächste Termin ist ein Online-Seminar, was ich heute Abend halte, ab 19 Uhr….also ein bisschen Puffer haben wir schon eingebaut ;-)!

Aber immer nur schimpfen ist auch doof…ich hatte in den letzten Jahren oft das Vergnügen mit der Deutschen Bahn und die eine oder andere Erlebnisreise habe ich ja immer mal wieder gepostet (wobei es Freunde von mir da durchaus immer schlimmer erwischte, wenn sie mit der Bahn unterwegs waren ;-)).

Sehr erheiternd finde ich den Twitteraccount:  Bahn-Ansagen / @BahnAnsagen. Hier findet man täglich „alle Lautsprecherdurchsagen, die zu schön sind, um vergessen zu werden“ – so beschreibt es der Kollege und das stimmt, die eine oder andere Durchsage hat mich schon des Öfteren in herzliches Lachen ausbrechen lassen!

Wer das nicht auf Twitter lesen möchte – hier der passende Buchtipp dazu: Der Lokführer hat den Zug verpasst: Kuriose Bahnansagen von Marc Krüger.

Weitere, erheiternde Buchempfehlungen sind auch die folgenden: „Gebrauchsanweisung für die Deutsche Bahn“ von Mark Spörrle oder auch „Senk ju vor träwelling“ auch von Mark Spörrle und Lutz Schumacher.

Ein bisschen ernster, aber auch schön zu lesen ist das Buch von Jaroslav Rudiš: Gebrauchsanweisung fürs Zugreisen: Faszination Eisenbahn: die schönsten Bahnhöfe, Bahnstrecken und Geschichten ums Zugfahren.

Aber auch die Bahn selbst hat eine schöne Seite mit Buchtipps zusammengestellt und meine Buchliste wird immer länger… So findet man hier u.a. Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer und auch ein spannendes Buch über den Versuch: „Tausche Wohnung gegen Bahncard“ von Leonie Müller! https://dbmobil.de/aktuelles/thema-der-woche/zehn-buecher-die-es-ohne-zuege-nie-gegeben-haette

Und eine Seite, die wahrscheinlich nicht so viele kennen ist: www.inside-bahn.de! Hier findet man eigentlich alle Erklärungen zu den unterschiedlichsten Fragen – wie es z.B. zur umgekehrten Wagenreihung kommt (https://inside.bahn.de/umgekehrte-wagenreihung/), wie die Gerichte für die Bordgastronomie ausgewählt werden, was ist das ETCS: das europäische Zugsicherungssystem und vieles mehr. Schaut hier ruhig mal vorbei!

In diesem Sinne – viel Spaß beim Lesen und beim Reisen mit der Deutschen Bahn!

Eure Nachteule!

Kleine Züge, große Welten und nochmal kurz nach Norwegen reisen – #OwlonTour – Nachurlaubsprogramm Tag 2

Hamburg scheint auch eine Stadt zu sein, die niemals schläft – zumindest wenn man seinen Blick Richtung Hafen schweifen lässt und das emsige Treiben und Lichterblinken bei den Containerterminals sieht.

Wer sich überlegt, hier einmal Urlaub zu machen – also in Hamburg – dem sei definitiv eine Stadtrundfahrt mit einem der vielen Anbieter empfohlen. Inzwischen habe ich alle Linien und Anbieter mind. einmal durch und habe bei allen interessante Informationen bekommen und so gut wie alle bieten das klassische „Hop on / Hop off“ an, d.h. ich kann mit meinem Tagesticket an jeder Station ein und aussteigen und mir vor Ort in Ruhe auch mal ein Geschäft, ein Museum oder auch andere Sehenswürdigkeiten anschauen und steige dann einfach in den nächsten Bus ein.

Und wer diesen riesigen Containerschiffen einmal näher kommen möchte – schaut euch mal auf den Landungsbrücken um, hier gibt es viele Anbieter die Hafenrundfahrten oder Fleetfahrten anbieten – ein sehr beeindruckendes Erlebnis, wenn man seinem „kleinen“ Schiff zwischen den riesigen Containerpötten hindurchfährt!

Aber auch kleinere Schiffe können beeindrucken ;-)…unserer heutiges Ausflugsziel war das Miniatur Wunderland in der HafenCity (https://www.miniatur-wunderland.de/) und die Mitarbeiter dort haben vor wenigen Tagen bei der letzten Sturmflut, die auch das Miniatur Wunderland wieder erreicht hatte, ihren Schiffchen mal wieder einen „Auslauf“ gegönnt:

Und ins Miniatur Wunderland kann man immer und immer wieder gehen! Ich weiß nicht, wie oft ich jetzt schon war und ich habe schon mehrere Führungen hinter den Kulissen mitmachen dürfen…und jedes Mal finde ich neue Szenen, Situationen und winzige Details…Ein absoluter Tipp von mir, aber nehmt euch Zeit mit (heute waren es bei uns 6 Stunden….).

Diesmal war ich auf der Suche nach besonderen, witzigen oder ungewöhnlichen Szenen – hier ein kleiner Auszug – aber ACHTUNG: manche Bilder sind nicht ganz jugendfrei ;-)!

Sehr beeindruckend waren die Sonderausstellungen im zweiten Gebäudeteil – hier möchte ich zwei einmal etwas genauer vorstellen:
Die Geschichte unserer Zivilisation (https://www.miniatur-wunderland.de/wunderland-entdecken/sonderausstellungen/geschichte-zivilisation/)  – hier werden 7.000 Jahre in acht Dioramen dargestellt. In acht Dioramen wird ein idealtypisches Stück Land zu jeweils unterschiedlichen Epochen gezeigt und die Entwicklung von einer steinzeitlichen Siedlung bis hin zu einer industrialisierten Stadt anschaulich dargestellt. Jedes Diorama gibt einen ganz lebensnahen Eindruck der jeweiligen Zeit.

Und sogar noch beeindruckender fand ich die Dioramen für die Ausstellung „Die geteilte Stadt“ (https://www.miniatur-wunderland.de/wunderland-entdecken/sonderausstellungen/geteilte-stadt/): Die Dioramen zeigen eine fiktive, in Ost und West geteilte, Straßenkreuzung in Berlin. Fiktiv deshalb, weil so möglichst viele Alltagssituationen auf kleinstem Raum dargestellt werden können. Vordergründig bilden die Dioramen das Erscheinungsbild der jeweiligen Epoche im Osten und im Westen Berlins nach. Nach tiefgründiger Betrachtung der Dioramen wird man realisieren, dass viele Ereignisse, Lebensumstände und -arten der jeweiligen Epoche an Hand von kleinen Symbolen aus verschiedenen Winkeln beleuchtet werden. Unbedingt anschauen!

Bereits am ersten Tag nutzt der junge Soldat Conrad Schumann die Gelegenheit zur Flucht – dieses Bild geht um die Welt.

Natürlich darf die Kulinarik nicht zu kurz kommen, wenn wir noch einen Abend in Hamburg verbringen können. Wir testeten heute mal das Cuneo (www.cuneo.de)- ein Tipp eines Studienkollegen. Ein kleines, rotes Haus in der Bernhard-Nocht-Straße mit einem sehr leckeren Italiener! ein absoluter Geheimtipp und unbedingt reservieren!

Rechts oben seht ihr selbstgemachte Ravioli mit einer phantastischen Tomantensauce mit u.a. Pistazien, Lauch etc……einfach nur wow! Und Carsten gönnte sich noch eine Creme Brucinata (das italienische Pendant der Creme Brulee!).

Und bei dem tollen Abendlicht durfte es noch ein Cocktail im 20up sein (https://www.empire-riverside.de/de/restaurant-und-bars/skyline-bar-20up/)

Morgen geht es tatsächlicher wieder zurück ins Ländle…aber es waren sehr schöne und erholsame Urlaubstage und ein bisschen Fernweh darf ja auch bleiben ;-)!

In diesem Sinne – sonnige Grüße aus der schönsten Stadt im Norden!

Eure Nachteule

Hamburg, meine Perle – da sind wir wieder! – Reisetagebuch Tag 15 & Start des Nach-Urlaubsprogramm in Hamburg

Nachdem es gestern zwischendurch nicht ganz so stürmisch war, konnte unser Kapitän etwas mehr Knoten zulegen, so dass wir heute morgen gegen 6:08 Uhr schon in Hamburg am Terminal in Altona anlegen konnten.

Wie alle Aktivitäten und Maßnahmen, war auch die Ausschiffung gut organisiert und durchgetaktet: bereits vor zwei Tagen wurden Informationsschreiben und entsprechend farbige Kofferanhänger verteilt und an die Kabinentür gehängt. Wir waren im „goldenen Zeitslot“ um 8:30 Uhr gelistet und deswegen hieß es am Montagabend bis 22 Uhr alles packen und die Koffer vor die Tür stellen, damit sie abgeholt werden können und für uns dann am Morgen zur entsprechenden Zeit direkt ins Terminal gebracht werden.

Ein letztes Frühstück gab es noch und eine Möglichkeit sich von unserem tollen und witzigen Servicepersonal zu verabschieden!

Und hier noch der kleine Nachtrag von gestern…nicht nur der Kapitän hat sich mit einem Glas Sekt von uns Gästen verabschieden, auch das Expeditionsteam lies sich eine kleine Abschiedsrunde nicht nehmen – und wir konnten ihnen den absolut verdienten Applaus spenden!

Hamburg empfing uns am Vormittag mit tatsächlich schönem Wetter und sogar Sonnenschein war zu finden – also Koffer schnell ins Hotel bringen und dann per pedes durch Hamburg. Und auch nach so vielen Besuchen, Uni-Phasen, Geschäftsterminen in Hamburg – man findet immer wieder ein paar neue und spannende Ecken und Details.

Was immer noch sichtbar war bzw. ist, dass es aktuell etwas mehr Wasser in der Elbe gibt – so zeigte es auch der Elbpegel an den Landungsbrücken an:

Nicht nur das neue Straßenschild mit der „Jan-Fedder-Promenade“ ist mir diesmal vor die Linse gekommen, sondern auch der Cap Anamur Gedenkstein auf der Promenade an der Überseebrücke:

Und hier bin dann das erste Mal auf „Denkmal Hamburg“ gestoßen: „Denkmal Hamburg“ ist eine Ansammlung von Denkmälern in der Hansestadt Hamburg. Hier geht es zur Übersichts- und Beschreibungsseite: https://denkmalhamburg.de/

Wir sind ja noch ein zwei Tage in Hamburg – da werde ich mal noch ein bisschen die Auge offen halten!

Diesmal haben wir auch der Elphi wieder einen kurzen Besuch abgestattet. Wer noch nicht drin war bzw. einmal auf der Aussichtsplattform gewesen ist – macht das ruhig mal: bei gutem Wetter kann sehr schön über fast ganz Hamburg sehen und bei der blauen Stunde am Abend kommen noch viel mehr Eindrücke – insbesondere wenn man Richtung Hafen bzw. Containerbereiche schaut! Und die Elphi hatte auch gerade ihren 5. Geburtstag – am 11. Januar 2017 hat das Konzerthaus im Hamburger Hafen seine Türen geöffnet! Hier gibt es noch mehr Infos, Konzertvorschläge etc.: https://www.elbphilharmonie.de/de/

Ganz in der Nähe der St. Michaelis Kirche, die auch liebevoll als „der Michel“ bezeichnet (https://www.st-michaelis.de/) wird und Hamburgs bekanntestes Wahrzeichen ist, trifft man auf die „tanzenden Türme“ von Hadi Teherani. Ich bin immer fasziniert von der Bauweise und irgendwann muss es auch mal hier ins clouds  und auf die Dachterrasse „Heaven’s Nest“ (www.clouds-hamnburg.de) schaffen!

Der Abend war gespickt mit den restlichen Planungen für den morgigen Tag (wobei der Platz im 20up schon vor reserviert wurde), ein bisschen Bilder durchstöbern und in Urlaubserinnerungen schwelgen und der Workaholic in mir hat natürlich heute Abend schon ein erstes Seminar wieder und zwar einen Workshop vom BNI – dem Business Network International. Darüber gibt es demnächst auch noch ein paar spannende Informationen – denn ich finde, man kann nicht genug Netzwerke haben, um erfolgreich sein zu können! 😉

In diesem Sinne – ein hamburgisches Tschüss und bis morgen!

Eure Nachteule

Auf der stürmischen Nordsee Richtung Hamburg – Reisetagebuch Tag 14

…und nun sind wir schon wieder auf dem Rückweg über die raue Nordsee in Richtung Hamburg unterwegs…

Ein Tag um all die unglaublichen Eindrücke nochmal Revue passieren zu lassen…mit dieser Reise habe ich mir tatsächlich einen langgehegten Traum erfüllt…einmal im Leben Aurora borealis live zu sehen! Und auch wenn sie in „live“ nicht so spektakulär sind, wie man sie vielleicht erwartet hat…es war unglaublich bewegend! Es war magisch, wie sich diese Wellen über einen hinwegbewegten und dann im anschließenden Bild konnte man die unglaubliche Schönheit dieser Polarlichter beobachten!

Wir hatten bei fast allen Ausflügen so ein Glück mit dem Wetter – auch wenn das Nordkapp uns auf dieser Reise verwehrt blieb….aber die Eindrücke dieser traumhaften Naturlandschaft sind in Bilder oder Worten fast nicht zu beschreiben…man muss es erlebt haben, mit eigenen Augen sehen und einfach nur genießen!

Danke an das tolle Expeditionsteam, für die vielen zusätzlichen Aktivitäten, Vorträge und Ausflüge und auch für die schnelle Reaktion zu Plan B, C oder mehr, wenn es nötig war…wir haben sehr beeindruckende Menschen kennenlernen dürfen: Ole, Udo, Charlotte, Ursula, Jan, Peter, Helga, Tina, Andrea, Thomas und alle, die ich jetzt vergessen habe….Danke für eure Geduld und die tolle Betreuung…macht weiter so!

Der heutige Tag auf See wurde aber auch genutzt, um nochmal den Spa-Bereich auszutesten und sich mit einer Massage entspannen zu lassen und auch ein zwei Vorträge standen noch auf dem Programm – zur Artenvielfalt in Norwegen und zum Wirrwar der norwegischen Sprachen!

Norwegische Sprachen: In Norwegen gibt es Norwegisch – und Norwegisch. Offiziell heißt die eine Variante „bokmål“, übersetzt bedeutet das Buchsprache, und die andere „nynorsk“, also Neunorwegisch. Bokmål wird von der Mehrheit der Norweger genutzt (etwa 85 bis 90 Prozent) und ist vor allem im Osten des Landes verbreitet, Nynorsk wird dementsprechend von zehn bis 15 Prozent der West-Norweger angewandt. Was sollte man auf norwegisch können: Guten Tag – God dag! / Hallo – Hei! / Tschüss – Ha det! oder Ha de bra / Ja – ja / Nein – nei / Danke – takk / bitte! (wenn man um etwas bittet) – Vær så snill /Vennligst … / bitte sehr! oder auch gern geschehen! – Vær så god / Entschuldigung – Unnskyld.

Bevor es morgen dann von Bord geht, musste natürlich noch ein Moltebeeren-Shake probiert werden…und ich muss sagen, ich hätte ihn etwas saurer erwartet, aber er war unverschämt lecker…

Was sind denn Moltebeeren? Moltebeere, eine Verwandte von Rosen und Himbeeren, ist der ganze Stolz der skandinavischen Staaten. Ihr wissenschaftlicher Name heißt Rubus chamaemorus und stammt eigentlich aus dem Griechischen. Übersetzt heißt „chamaemorus“ so viel wie „eine Brombeere, die dicht am Boden wächst“ und beschreibt übrigens ziemlich treffend das Aussehen von dieser besonderen Pflanze. „Rubus“ ist der Name der Gattung (Rosengewächse) und weist auf die Verwandtschaft der schlichten Moltebeere mit prächtigen Rosen, aber auch mit Brombeeren oder zum Beispiel Himbeeren hin. Eine schöne Seite, die einiges über dieses Beere berichten kann ist folgende: https://www.moltebeere.de/

Am Abend hat sich unser Kapitän noch mit einem Abschiedsgetränk von uns Gästen verabschiedet und ich muss sagen – er hat einen wirklich tollen Job gemacht. Er hat uns sicher durch die engsten Fjorde und Engen manövriert und immer versucht den angenehmsten Weg für uns zu finden und wo auch immer es ging, auch alle Häfen anzufahren! Und auch die Helikopter-Evakuierung kurz nach Mitternacht von einem akut erkrankten Mitreisenden ging reibungslos über die Bühne! Und mal vom dem leckeren Trollsuppenrezept seiner Mutter ganz abgesehen ;-)!

Und eine Besonderheit haben wir uns an diesem letzten Abend an Bord auch gegönnt – nämlich nochmal ein romantisches Essen im Restaurant Lindstrom!

Die Nordsee zeigt sich von ihrer etwas raueren Seite und morgen heißt es gegen 7 Uhr: Hamburg, the ship has landed (oder so ähnlich) und nach dem Frühstück geht es von Bord der MS Otto Sverdrup…unserem Zuhause der letzten 15 Tage.

Ein riesiges Kompliment geht auch an alle Service-Mitarbeiter – in der Küche, den Restaurants, im Room-Service, der Rezeption etc….hier wurde immer und überall gegrüßt, gefragt, ob alles okay ist, die ausgefallensten Wünsche erfüllt und jeden Abend gab es ein kleines Betthupferl und immer wieder eine kleine gebastelte Überraschung im Zimmer.

In diesem Sinne – bis morgen in Hamburg!

Eure Nachteule