Gegen Sklaverei und noch ein kleiner Fasnets-Nachschlag ;-)

Am 2. Dezember finden – meiner Meinung nach – zwei sehr gegensätzliche Gedenktage statt… Zum einen der Internationale Tag zur Abschaffung der Sklaverei (International Day for the Abolition of Slavery) und in den USA wird zur gleichen Zeit der „National Fritters Day“ – der Nationaltag der Krapfen begangen.

Broken Chain - Freedom And Separation Concept

Die Vereinten Nationen haben diesen Tag zur „Abschaffung der Sklaverei“ ins Leben gerufen um an die 1949 verabschiedete Konvention zur Bekämpfung des Menschenhandels und der Ausbeutung von Personen zu erinnern. Mehr dazu auch unter: www.un.org/en/events/slaveryabolitionday/ .

Alle Regierungen, aber auch die Bevölkerung der Mitgliedsstaaten sind dazu aufgerufen, eine geschlossene Einheit gegen alle Formen der Sklaverei (u.a. Zwangsprostitution, Kinder- und Zwangsarbeit) zu bilden und gemeinsam dagegen vorzugehen. Es geistert die Zahl „mehr als 20 Millionen Menschen“ durch die Medien – wobei die Dunkelziffer wahrscheinlich noch viel höher ist – , die in Sklaverei oder sklavenähnlichen Verhältnissen leben. Auch der UN-Generalsekretär Ban Ki-moon fordert den Einsatz aller rechtlichen einem Staat zur Verfügung stehenden Mittel, um der Sklaverei in allen Formen ein Ende zu setzen.

Auf den Seiten der UN (www.un.org) findet ihr noch weitere Informationen zu diesem wichtigen Thema!

Nun noch ein paar kurze Worte zum Nationaltag des Krapfen…Der Krapfen ist ein frittiertes Teiggebäck mit süßen oder herzhaften Füllungen. Dieses Gebäck bekommt immer am 2.Dezember in den USA seinen eigenen Nationaltag. Bei uns kennt man Krapfen auch unter den Namen Berliner, Fastnetsküchle und noch vielen weiteren Bezeichnungen und wird vor allem rund um die Fasnet gebacken. Allerdings bieten die meisten Bäckereien das ganze Jahr über dieses „Brandteiggebäck“ an!

Bis Bald!

Eure Nachteule

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01- Das Weihnachtskulinarium 2016

„In der Weihnachtsbäckerei, gibt’s so manche Leckerei…“

In den nächsten Folgen wird es -passend zur Jahreszeit – rund um das Thema Weihnachtsmarkt gehen. Einsteigen möchte ich gleich mit dem Tübinger Weihnachtsmarkt und der Sonderrubrik „Schokoladenmarkt“.

Danach geht es um die Geschichte und Besonderheiten bei Weihnachtsmärkten und ich stelle euch die Weihnachtsmärkte in Heidelberg, Stuttgart, Ulm und Bad Wimpfen vor. In der nächsten Folge geht es dann um den Esslinger Weihnachtsmarkt inkl. seinem historischen Marktanteil und die Weihnachtsmärkte in Dortmund und Düsseldorf. Weiter geht das Weihnachtskulinarium 2016 dann mit den verschiedenen Weihnachtsmärkten in der Hansestadt Hamburg.

Zwischendurch wird es auch noch die eine oder andere leckere Rezeptidee geben…mmmhh!

Glhwein und Zimtsterne

 

Seit nun mehr als 11 Jahren treffen sich Top-Chocolatiers aus der ganzen Welt und Schokoliebhaber auf der „chocolART“ in Tübingen. Sechs Tage lang findet das in Deutschland größte internationale Schokoladenfestival in den Gassen der malerischen Innenstadt von Tübingen statt.

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Was inzwischen eine sehr schöne Entwicklung ist, dass es sehr viele fair gehandelten Schokoladenspezialitäten gibt und die Stände, die solche Schokolade verkaufen sind sogar separat gekennzeichnet.

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Das Programm lässt sich wunderbar online unter www. chocolart.de…. Herunterladen. Hier kann man sich beim Durchblättern schon mal Appetit holen…z.B. auch beim sog. Chocokulinarium. Hier nehmen dieses Jahr insgesamt neun Restaurants und Gaststätten teil und bieten ganze Menüs oder auch verschiedene Speisen mit Schokolade verfeinert bzw. kreiert dar.

Ein Beispiel für ein Schokomenü ist z.B. das Menü in der Uhlandstube des Hotel Krone (www.krone-tuebingen.de), welches ich diese Woche schon getestet und für sehr lecker befunden habe.

Es gab:

  • Babyspinat mit Balsamico-Dressing mit gerösteten Kakaobohnen, Datteln und Ziegenkäse
  • Kartoffelcremesuppe mit Chili-Haselnüssen und weißer Schokolade
  • Iberico-Schweinefilet mit Brombeer-Schokosauce, Wirsinggröstel und handgeschabte Spätzle vom Brett
  • Schokoladen-Cannelloni mit Ricottafüllung und Limoncello-Sabayon

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Für Groß und Klein wird etwas geboten – von Ausstellungen zum Thema Schokolade, über verschiedene Tastings (Wein-Schoko, Whisky-Schoko…) bis hin zur Schokowerkstatt von RITTER SPORT für Kinder und Jugendliche, wo man seine eigene Schokolade kreieren kann. Auch mal was Besonderes ist der Schokobackkurs mit „Wild Baker“ Joerg Schmid (www.wildbakers.de).

Ein Tipp ist u.a. der Genussabend „Schokoladenmenü & Whisky“ im Boxenstop Tübingen (zum Boxenstop wird es demnächst auch noch mal einen weiteren Beitrag geben – hier lohnt sich der Besuch nicht nur wegen der heißen Schlitten vor Ort ;-)!

Zitat: „Ein außergewöhnliches Schokoladenmenü in drei Gängen kombiniert mit einer erlesenen Auswahl von sechs kontinental-europäischen Whisksy (à 2cl) werden Ihre Sinne verzaubern. Durch den Abend führt Angela V. Weis, zertifizierte Edelbrand-Sommelière und Schwäbische Whisky-Botschafterin.“

Ach ja…zum Thema Whisky gibt es demnächst ebenfalls mehr!

Was auch unbedingt erwähnt (und probiert) werden muss, ist das Tübinger Kirschle. „Tübingen gilt als der „Geburtsort“ der berühmten Schwarzwälder Kirschtorte. Erdacht und erstmals gemacht vom Tübinger Konditormeister Erwin Hildenbrand im Frühjahr 1930 im Cafe Walz in Tübingen. Diesem geschichtlichen Hintergrund gewidmet, folgte die Idee, aus Verbundenheit zur Stadt Tübingen und ihren Bürgern, über die Grenzen hinaus, eine besondere Praline zu kreieren, einzigartig und mit hohem Wiedererkennungswert.“ So lässt es sich auf der Informationsschrift zum Tübinger Kirschle lesen. Das Tübinger Kirschle ist eine ovale Praline aus einer knackigen Zartbitter-Hülle mit einer Sschwarzwälderkirsch-Sahnetrüffelfüllung und einer „beschwipsten“ Kirschwasser Kirsche. Näheres dazu findet ihr auch unter www.tuebinger-kirschle.de.

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Wer nicht nur schlemmern möchte, sondern sich auch noch anders verwöhnen möchte mit Schokolade – dem sei eine Schoko-Massage empfohlen – ja, auch das kann man mit Schokolade machen. Oder man geht ins Kino Atelier – dort verlängert das Festival de Cine Espanol sein Programm und es werden Filme während der chocolART gezeigt, bei denen Schokolade und Kakao die Haupt- oder Nebenrolle spielen (www.spanisches-filmfestival.de).

Die Öffnungszeiten sind von Mittwoch, 30.11. bis Freitag, 2.12. von 10 – 20 Uhr, am Samstag, den 3.12. findet die lange Schoko-Einkaufsnacht statt und man kann bis 23 Uhr über den Markt schlendern. Am letzten Tag, am Sonntag, 4.12. hat man dann noch von 11-19 Uhr Zeit für einen schokoladigen Bummel.

„So lange Kakaobohnen an Bäumen wachsen bleibt festzuhalten: Schokolade ist Obst!“ – lasst es euch schmecken!

Eure Nachteule

Der 1. Dezember – Winteranfang und Welt-Aids-Tag

Jetzt ist der da…zumindest meteorologisch auf der Nordhalbkugel…der Winter. Aber nicht nur auf Schnee und weiße Weihnachten freut sich wohl der eine oder andere, sondern es darf heute auch endlich das erste Türchen des Adventskalender geöffnet werden!

Adventskalender Säckchen

Am 1. Dezember findet – inzwischen schon zum 29. Mal – der von der UNAIDS organisierte Welt-Aids-Tag statt. Seit 1988 wird er von der WHO ausgerufen und seit 1996 stellt die Aids-Organisation der Vereinten Nationen (UNAIDS) diesen Tag unter ein programmatisches Motto.

Für die Jahre 2005 bis 2010 lautet das internationale Welt-Aids-Tag-Motto „Stop Aids: Keep the Promise“. Mehr dazu findet ihr auch unter www.welt-aids-tag.de.

Weltweit leben zur Zeit etwa 36,7 Millionen Menschen mit HIV – in Deutschland sind etwa 85.000 Menschen. Allerdings kommen rund 2,1 Millionen kommen jedes Jahr dazu, davon sind etwa 240.000 Kinder…

Dank der inzwischen entwickelten Medikamente kann man heute in der Regel mit HIV gut leben (allerdings haben nur etwa 46 % der Erkrankten auch Zugang zu diesen!) – auch wenn es immer noch nicht heilbar ist, aber leider müssen die Betroffenen weiterhin mit den verschiedensten Diskriminierung, die leider immer noch vorkommen leben.

Die Kampagne zum Welt-AIDS-Tag 2016 wendet sich auch deshalb gegen Ausgrenzung von Menschen mit HIV, denn Ausgrenzung und ständiges Verstecken aus Angst vor Ablehnung oder Mobbing machen krank. Sie führen außerdem dazu, dass Menschen mit HIV oft den engsten Freunden und der Familie nicht von ihrer Infektion erzählen. HIV verschwindet so zunehmend aus der öffentlichen und privaten Wahrnehmung, während gleichzeitig die Schwelle sich mitzuteilen, für die Betroffenen höher wird.

In Deutschland setzen sich u.a. das Bundesministerium für Gesundheit, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die Deutsche AIDS-Hilfe und die Deutsche AIDS-Stiftung mit einer gemeinsamen Kampagne für dieses gesellschaftsrelevante Thema ein. Unter dem Motto „Positiv zusammen leben“ macht die diesjährige Kampagne 2016 deutlich, wie Menschen die Diskriminierung aufgrund ihrer HIV-Infektion erleben.

Mehr Informationen zu HIV/ AIDS findet ihr auch unter: www.liebesleben.de

Was hat es eigentlich mit der roten Schleife (Red Ribbon)auf sich, die weltweit ein Symbol der Solidarität mit HIV-Infizierten und AIDS-Kranken darstellt?

Auszüge aus dem Wikipedia-Artikel: „Der Awareness Ribbon wurde 1991 von der New Yorker Künstlergruppe Visual AIDS geschaffen. Vorbild war damals die Gelbe Schleife, die erstmals 1980/81 im Zusammenhang mit der Geiselnahme von Teheran verwendet worden war. Im Golfkrieg 1990/91 war diese zum Ausdruck der Verbundenheit der Vereinigten Staaten mit ihren fern der Heimat kämpfenden Truppen geworden.

Rote Schleifen hatte man erstmals zum Gedenken an den verdeckten Ermittler der Drug Enforcement Administration, Enrique „Kiki“ Camarena, getragen, der am 7. Februar 1985 in Guadalajara (Mexiko) entführt und wenig später ermordet worden war. Daraus entstand die Red Ribbon Week jeweils Ende Oktober, die 1988 zur Ausrufung einer „Drug Free America Week“ durch US-Kongress und Präsident Ronald Reagan führte.

Mit ihrer neuen Bedeutung als „Aids-Schleife“ setzte sich die Rote Schleife schnell über die Kreise von Künstlern und bekennenden Homosexuellen hinaus allgemein durch. Prominente wie Elizabeth Taylor und Lady Diana zeigten sich mit ihr in der Öffentlichkeit. 1992 trugen Alan Menken und Bill Lauch sie, als sie für den 1991 an Aids gestorbenen Howard Ashman den Oscar für den Besten Song entgegennahmen.

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Der Tag der Organspende – Informationen zu Patientenverfügung und Organspende

Seit 2005 findet jedes Jahr am ersten Samstag im Juni der Aktionstag „Tag der Organspende/r)“ statt. Selbsthilfeverbände, Organisationen und andere Menschen haben es sich zur Aufgabe gemacht, an diesem Tag das Thema Organspende / Organtransplantation wieder verstärkt in die Öffentlichkeit zu rücken – durch Veranstaltungen und dem Verteilen  von Organspenderausweisen.

Diese Jahr hat der Tag der Organspende für mich eine ganz besondere Bedeutung, denn ich durfte erleben, wie ein neues Organ einem lieben Kollegen total veränderte und ihn wieder  aussehen lässt wie das blühende Leben. Daumen sind gedrückt, dass es weiterhin so gut angenommen wird!

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Einen sehr schöne Seite zum Thema kommt von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA): www.organspende-info.de. Dort gibt es alle möglichen Informationen zum Thema Organ- und Gewebespende. Einen Organspende Ausweis zum Ausdrucken und runterladen findet ihr unter : www.organspendeausweis.org.

Die zentrale Großveranstaltung zum Tag der Organspende findet dieses Jahr in München statt und steht unter dem Motto „Richtig. Wichtig. Lebenswichtig.“  und stellt gleichzeitig  den Aufruf „Entscheide dich – Organspende ist Herzenssache „. Das Programm liest sich spannend und unter www.organspendetag.de kann man sich noch genauer darüber informieren. Zu den drei Schlagwörtern des Tages ist auf der Seite des Veranstalters folgendes zu lesen:

RICHTIG: Über 3.000 Menschen in Deutschland wurde im letzten Jahr durch Organspenden die Chance auf ein neues Leben geschenkt. Dafür wollen sie danken. Den Menschen, die mit einer Organspende geholfen haben. Den Menschen, die sich zu Lebzeiten für eine Organspende entschieden haben. Und allen Menschen, die sich Gedanken machen über das Thema Organspende.

WICHTIG: Seit knapp drei Jahren gilt für die Organspende die sogenannte Entscheidungslösung. Sie sieht vor, dass jeder Mensch sich mit dem Thema Organspende auseinandersetzen und eine selbstbestimmte Entscheidung treffen sollte. Diese kann in einem Organspende Ausweis dokumentiert werden.

LEBENSWICHTIG: Noch immer stehen über 10.000 Menschen auf den Wartelisten für ein Spenderorgan. Viele warten bereits seit Jahren – und zu viele warten leider vergeblich. Denn Organspenden sind noch immer selten und täglich sterben Patienten, denen mit einer Transplantation hätte geholfen werden können..“

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Auf Facebook kann man im Übrigen auch Fan der „Organpaten“ werden…wer oder was ist das eigentlich? Ganz einfach: Menschen die sich für das Thema Organ- und Gewebespende einsetzen und darüber aufklären (näheres auch unter www.organpaten.de).

Also ich bin inzwischen Organpate und habe schon seit vielen Jahren einen Organspende Ausweis in meinem Geldbeutel, nicht nur weil ich das Leben liebe, sondern weil ich einige Freunde habe, die entweder schon einmal ein Organ gebraucht haben oder sogar noch dringend eines brauchen!

Und wie sieht es bei euch so aus mit einem Ausweis?!

Patientenverfgung

Ein weiteres Thema, was in diesem Zusammenhang oft genannt wird, ist die Patientenverfügung…

In einer Patientenverfügung kann ich für den Fall meiner Entscheidungsunfähigkeit im Voraus fest legen, ob und wie ich in bestimmten Situationen ärztlich behandelt werden möchte. Sie richtet sich an den Arzt, das Behandlungsteam und an die Bevollmächtigten bzw. die gesetzlichen Vertreter.

Die ideale Form ist die schriftliche mit einer eigenhändigen Namensunterschrift –  es gibt inzwischen sehr gut Vordrucke, die  man sich gerne zur Hand nehmen kann, wie z.B. hier:

– Bundesjustizministerium:    http://www.bmj.bund.de/enid/Publikationen/Patientenverfuegung_oe.html

– Bayrisches Staatsministerium: http://www.verwaltung.bayern.de/Anlage1928142/VorsorgefuerUnfall,KrankheitundAlter.pdf

Ganz wichtig: die eigene Patientenverfügung kann jederzeit widerrufen werden!

Eure Nachteule!

Hitze, Blitz & Donner und weitere Sommergefahren!

Auch wenn der meteorologische Sommerbeginn erst offiziell am 01.06.2016 beginnt, durften wir in den letzten Tagen schon mal einen ersten Hauch von Sommer spüren…mit all seinen schönen aber auch gefährlichen Seiten.

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Ganz aktuell machen wir an vielen Orten zur Zeit Bekanntschaft mit zum Teil heftigen Unwettern mit Gewitter, Hagel und Starkregen. Zu diesem Thema gibt es von Arbeitsschutz im DRK – kurz AiD eine sog. gelbe Karte zum Thema „Einsätze bei Unwettern“ www.baden-wuerttemberg.drk.de/arbeitsschutz//downloads/AiD-Schriftenreihe/Sondernewsletter/AiD_Gelbe_Karte_Unwettereinsaetze.pdf

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So ganz allmählich werden auch die Temperaturen wieder so sommerlich und die Freibäder und Badeseen öffnen ihre Pforten und es heißt wieder – „Anbaden“. Die Wasserwacht des DRK (www.wasserwacht.de) gibt  praktische Tipps, wie beim Badespaß alle gesund und munter bleiben:

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Aber was wäre wenn es zu einem Badeunfall kommt? Wie war das doch gleich mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung? Was mache ich bei einem Sonnenstich? Diese und sehr viel mehr Fragen bekommt beim nächsten Rotkreuzkurs beantwortet : www.rotkreuzkurs.de – also ruhig mal vorbei schauen.

Denn die nächste Hitzewelle kommt bestimmt…ein paar coole bzw. heiße Tipps gibt es z.b. im Hitzenewsletter von AiD: http://www.baden-wuerttemberg.drk.de/arbeitsschutz//downloads/AiD-Schriftenreihe/2013/06%20Hitzealarm/2013-06_AiD-Info_Hitzealarm.pdf

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…viele weitere Tipps sind auch hier zu finden:

https://nachteuleblog.com/2015/06/03/coole-tipps-fur-heise-tage-teil-1/

– https://nachteuleblog.com/2015/06/04/das-event-in-tubingen-und-coole-tipps-fur-heise-tage-teil-2/

– https://nachteuleblog.com/2015/06/05/der-tag-des-donuts-und-coole-tipps-fur-heise-tage-teil-3/

https://nachteuleblog.com/2015/06/07/coole-tipps-mit-grill-und-schokoladen-eis-fur-heise-tage-teil-4/

Nicht zu unterschätzen sind auch die Hitzeentwicklungen im Auto:

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Auf die Gefahren beim Grillen macht z.B. Paulinchen aufmerksam: Paulinchen e.V. ist die Elterninitiative für brandverletzte Kinder (www.paulinchen.de) und informiert sehr gut und ausführlich zu diesem wichtigen Thema.

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Also schön aufpassen beim Grillen…auch hier hilft der Besuch eines Rotkreuzkurs, um im Notfall richtig reagieren zu können, z.B. bei Verbrennungen:

  • auf die eigene Sicherheit achten
  • Kleiderbrände sofort löschen
  • verbrühte Kleidung vorsichtig entfernen,   eingebrannte Kleidung an lassen
  • Notruf 112
  • kleinflächige Verbrennungen (bis maximal Handgröße) mit fließendem Wasser kühlen
  • Blasen nicht öffnen
  • Wärmeerhalt

In diesem Sinne – passt auf euch auf und genießt die Sommertage!

Eure Nachteule

Der Weltrotkreuztag und das Deutsche Rote Dach!

Einen wunderschönen, sonnigen guten Morgen!

Heute ist wieder Weltrotkreuztag (siehe auch im folgenden Post: https://nachteuleblog.com/2015/05/08/weltrotkreuztag-tutti-fratteli/).

Nachdem ich schon ein bisschen was zur Geschichte erzählt hat, möchte ich heute was zu unserer neuen Kampagne erzählen: zur Einstimmung hier das Video dazu: https://youtu.be/1e0yqlqU4l0

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Unter dem Motto „Zeichen setzen“ startet das DRK in seine neue Kampagne. Im Zentrum steht das Logo des Deutschen Roten Kreuzes, das sich in die Motiv-Icons und Headlines vielfältiger Angebote und Aufgaben des DRK verwandelt. Die Kampagne möchte so das Bild, das die Menschen vom DRK haben, in Bewegung bringen, ihnen zeigen, wofür das DRK steht und sie gleichzeitig dazu einladen, mit der eigenen Unterstützungsleistung ein Zeichen zu setzen.

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Der nächste Kampagnenhöhepunkt wird am Internationalen Tag der Ersten Hilfe im September 2016 sein.

Nähere Informationen findet ihr auch auf der Seite https://www.drk.de/das-drk/setze-ein-zeichen/

Einen schönen Sonntag bzw. Muttertag wünsche ich euch noch!

Eure Nachteule

Die Skepkon 2016…Tag 3 – volles Programm und leider schon wieder zu Ende!

Und schon brechen wir in den letzten Tag der diesjährigen Skepkon auf…spannende Themenbereiche stehen an: Gesundheit, Pädagogik und freie, sonstige Themen.

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Begonnen haben wir heute Morgen pünktlich um 9:30 Uhr – noch nicht ganz voll besucht (war bei einigen wohl doch etwas länger bei den Themenstammtischen gestern Abend ;-)..)- mit den freien Themen…

Norbert Aust berichtet über Freie Energie und Nullpunktsenergiemaschinen – die Lösung aller Engergieprobleme.

Auszug aus dem Abstract:“Gibt es Energiequellen, die jedem quasi grenzenlos zur Verfügung stehen, praktischnichts kosten und außerdem keinerlei Belastung für die Umwelt ergeben? Existieren Lösungen für eines der dringendsten  Probleme der Welt, die aber von bestimmten Interessengruppen unterdrückt werden? Im Internet werden zahlreiche Maschinen und Apparate gezeigt, die angeblich mehr Energie abgeben, als sie aufnehmen. Es handelt sich aber dabei keineswegs um Perpetua Mobilia, denn schließlich zapfen sie in irgendeiner Form ein unendliches Energiefeld an – sagen zumindest die Erfinder. “

Ein Beispiel für so eine Maschine findet sich auf der Seite www.wirbelsysteme.de auf der Wein-, Wasser- und Lebensmittelspiralen von 55€ bis 555€ angeboten werden…ähm ja..okay..

Um das Ganze auch nochmal wissenschaftlich genauer zu betrachten, wurde es sogar physikalisch heute Morgen: Norbert Aust erklärte die Begriffe Arbeit, Bewegung und Widerstand an einem ganz einfach Beispiel: Wenn ich aufstehe, verrichte ich Arbeit, will ich was zum Frühstücken holen, muss ich mich bewegen. Bleibe ich aber liegen im Bett ist der Widerstand größer gewesen ;-)!

Dr.-Ing. Norbert Aust studierte Allgemeinen Maschinenbau an der TU Darmstadt und promovierte über ein Thema aus dem Bereich Thermischer Turbomaschinen. Seit Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben beschäftigt er sich intensiv mit den Grundlagen der Homöopathie und den Nachweisen zur Wirksamkeit.

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Nach so vielen Energien ging es dann zu einem sehr wichtigen Thema: Organspende. Verweisen möchte ich gleich auf den am Tag der Organspende (diesmal am 04. Juni 2016) und den da erscheinenden Blogartikel zum Thema Organspende, Organpate und Patientenverfügung hier auf diesem Blog. Schaut doch gerne nochmal hier vorbei!

Zweifel am Hirntod: Wie die Esoterik-Szene Organspenden verhindert – Dr. Benedikt Matenaer

Auszug aus dem Abstract: „Die Hirntoddiagnostik gehört zu den sichersten Diagnosen und ist international seit

Jahren im Kern unumstritten. Weltweit wurde bislang kein Fall von korrekt durchgeführter Hirntoddiagnostik und nachfolgender Besserung der Hirnfunktion publiziert. Gleichzeitig gibt es kaum einen breiteren gesellschaftlichen Konsens als die grundsätzlich positive Bewertung der Bereitschaft zur Organspende. Trotzdem steht Deutschland im internationalen Vergleich bei durchgeführten Organspenden eher auf den hinteren Plätzen…okay…wir stehen auf dem letzten Platz! Dies kann nur bedingt durch die jüngsten Skandale um manipulierte Organvergaben erklärt werden. Auch in den Jahren davor war die Spendenzahl in Deutschland eher unterdurchschnittlich.

Veranstaltungen der Esoterik-Szene streuen häufig subtile, pseudowissenschaftlich untermauerte Zweifel am Konzept des Hirntods. Volkshochschulen, Familienbildungsstätten, aber auch teilweise medizinische Institutionen bieten Vertretern dieser Szene eine Plattform. Die Reaktion der Fachwelt bzw. der Ärzteschaft darauf ist ähnlich wie bei der Impfdiskussion eher verhalten. Seit dem 01.08.2012 gibt es im Transplantationsgesetz die sog. Entscheidungslösung – alle Versicherten ab dem 16. Lebensjahr werden angeschrieben und im eine Entscheidung gebeten. Immerhin schon mal ein erster Anfang.

Mehr Informationen bekommt man auch unter www.organspende-wiki.de und ein schöner Satz zum Abschluss: Spenderherzen schlagen länger

Hier schon mal der Kurzverweis zum eigenen Organspende-Ausweis (https://www.organspende-info.de/) …mehr dazu am 04. Juni!

Dr. med. Benedikt Matenaer ist Facharzt für Anästhesie, Schmerztherapeut und Palliativmediziner und beschäftigt sich schon länger mit diesem Thema.

Ein spannendes und hoch aktuelles Thema ist das Thema von Frau Prof. Dr. Bettina Bussmann: Erkenntnisse und Irrtümer der Genderforschung.

Abstractauszug: „Dass die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Mann und Frau zum Gegenstand einer eigenen Forschungsrichtung wurden, ist sehr neu: Die Genderforschung entstand aus der feministisch orientierten Frauenforschung in den 1960er Jahren und wurde im Wintersemester 1997/98 mit einer der ersten Professuren an der Humboldt- Universität zu Berlin verankert. Viele weitere folgten, und momentan gibt es im deutschsprachigen Raum ca. 250 Professuren in diesem Bereich. Doch das Wissen um die Ziele und Erkenntnisse der Genderforschung muss nicht nur in der Bevölkerung, sondern auch in akademischen Kreisen als unzureichend bezeichnet werden. Dies wiegt umso schwerer, da die theoretischen Grundannahmen und die daraus abgeleiteten politischen Forderungen dieser Disziplin mittlerweile in universitäre Curriula, in Bildungspläne, in Schulbücher sowie auch in politische Programme Eingang gefunden haben.

„Genderdenken“ erfordert ein Umdenken, das viele Menschen nicht leisten können, weil sie es nicht verstehen können oder wollen oder weil sie bestimmte Grundannahmen anzweifeln und die gesellschaftlichen Folgen auf mehreren Ebenen für schädlich halten. “

Sehr spannend war die sich anschließende Diskussion, wo auch hier im Plenum sehr unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema vorherrschten.

Im Internet lassen sich zu diesem Thema viele Quellen finden – ob seriös oder unseriös ist auf den ersten Blick nicht immer gleich erkennbar. Auf den Seiten des Bundesministerium für Bildung und Forschung ist ebenfalls was zum Thema zu lesen: www.bmbf.de/de/genderforschung-222.html.

Bettina Bussmann ist seit 2014 Assistenzprofessorin für Philosophiedidaktik an der Universität Salzburg. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit der Frage, welche Rolle die empirischen Wissenschaften für unser Selbstverständnis, unser Handeln und die Beantwortung philosophischer Fragen hat.

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Dann ging es in die wohlverdiente Mittgaspause…Wir haben einen Kurztrip in die Hafencity gemacht und auf dem dortigen heutigen Food Lovers Market einen sehr leckeren Dry Age Burger in der Sonne genossen.

Nach der Pause ging es dann mit dem Abschnitt Gesundheit weiter…

Philipp Schmid – Kommunikation von und mit Impfgegner

Spannender und immer wieder aktuelles Thema – hier der Abstract: „Impfungen gelten als Meilensteine des wissenschaftlichen Fortschritts. Die von den Gesundheitsbehörden empfohlenen Impfungen verhindern weltweit jährlich Millionen von potentiellen Krankheits- und Todesfällen. Dennoch sind mangelnde Impfbereitschaft bei spezifischen Impfungen, wie beispielsweise Influenza, und sogar Ablehnung von Impfungen im Allgemeinen keine Seltenheit. Die Gründe für diese sogenannte Impfmüdigkeit in Deutschland und allen weiteren Mitgliedstaaten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind vielseitig. Neben einem fehlenden Bewusstsein für die Folgen von impfpräventablen Krankheiten und der damit verbundenen Wahrnehmung, dass Impfen nicht relevant ist, sowie organisatorischen Hindernissen vor Erhalt einer Impfung und einer rationalen Berechnung von individuellem Nutzen und Risiken der Impfung, führen auch Impfmythen und Falschwissen zur Ablehnung von Impfungen. Die Verbreitung der Impfmythen wird maßgeblich durch die Art der Kommunikation und die Wahl der Kommunikationskanäle von Impfgegnern zu einem ernstzunehmenden Risikofaktor für die Gesundheit des Konsumenten solcher Falschinformationen.

Die Relevanz des Einflusses von Impfmythen und Einzelfallberichten auf die individuelle Impfentscheidung wird vor allem durch die starke Präsenz dieser Informationen im Internet und den Effekt solcher Informationen auf die Risikobewertung von Impfungen deutlich.

Die von Impfgegnern genutzten Medienkanäle, wie beispielsweise das Internet, öffentliche Fernsehdebatten und/oder Interviews, bieten allerdings auch für Gesundheitsbehörden und Impfbefürworter eine Chance zur Korrektur von Falschinformation. Um effektive Korrekturen von Falschwissen zu gestalten, ist das bloße Präsentieren von wissenschaftlichen Fakten jedoch nicht hinreichend. Ganz im Gegenteil, psychologische Forschung zeigt, dass die unbedachte Korrektur von Falschwissen im schlimmsten Fall zur Verstärkung des Falschwissens führen kann. Psychologische Ansätze bieten vor allem bei der Aufbereitung von schriftlichem Informationsmaterial Hilfestellung bei der Aufklärung von Impfmythen.

Eine schöne Übersicht für die Gründe des Nicht-Impfen erklärt er am sog. 4C-Modell:

  1. Complacency – die selbstzufriedenen Ignoranten: fehlendes Bewußtsein für die Gefährlichkeit von impfpräventablen Erkrankungen und die Notwendigkeit von Impfungen
  2. Confidence – die Impfkritiker: fehlendes Vertrauen in die Sicherheit von Impfungen, Impfkritik
  3. Calculation – die Nutzenabwäger: Nutzen-Risiko-Abwägung
  4. Convenience – die bequemen Gestressten: Bequemlichkeit, Vergesslickeit

Die beste Art, um mit Impfgegner/kritiker in einen Austausch zu kommen, ist eine evidenzinformierte Kommunikation, die zielorientiert ist (Targeting

  • Selbstzufriedene Ignoranten: erläutern die Krankheitsrisiken und adressiere sozialen Nutzen
  • Bequemen Gestressten: verringerte strukturelle Barrieren & unterstütze die wahrgenomme Selbstkontrolle
  • Imfpkritiker: Korrigiere Mythen und Falsch wissen
  • Nutzenabwäger: adressiere den sozialen Nutzen & etabliere ein Anreizsystem

Philipp Schmid ist Doktorand im PIDI-Lab (Psychology and Infectious Diseases Lab) an der Universität Erfurt. Im Rahmen seiner Promotion und in Projekten mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschäftigt er sich insbesondere mit dem Phänomen der Impfmüdigkeit.

Und noch ein bisschen was zum Thema Kosmetik…Beauty-Blogs schießen wie Pilze aus dem Boden auf YouTube und versprechen einem das Blaue vom Himmel. Grund genug um Claudia Courts interessiert zu zu hören – denn wer möchte nicht jung und schön aussehen ;-)!?

Claudia Courts – Wer schön sein will, muss…zahlen: Teure Beautyprodukte und ihre Versprechen aus pharmazeutischer Sicht.

Im Abstract ist zu lesen: „Wer sich mit Werbung in Fernsehen und Printmedien auseinandersetzt, kommt um die Preisung teurer Beautyprodukte für Mann und Frau nicht herum. Die Reklame setzt dabei auf einen vorgeblich „wissenschaftlichen“ Anstrich, es wird mit allerlei kompliziert klingenden Begriffen hantiert.

Dem Verbraucher werden hier wahre Wunder versprochen; von „belegter Wirksamkeit“ ist die Rede. Doch wie sehen die Studien aus, die von einschlägigen Kosmetikkonzernen als Evidenz angeführt werden? Was steckt hinter den kryptischen Namen neuer „Wirkstoffe“ wie Pro-Cellium-Keratin, Filloxane, Elasti-Flex & Co.? Und welche Wirkung entfalten Q10 und Hyaluronsäure am Körper wirklich?

Auch in Apotheken werden derlei Produkte verkauft. Gibt es wirksame Rezepturen? Welche Bestandteile sind pharmazeutisch sinnvoll – oder reicht es, wenn man/frau jeden Morgen Vaseline appliziert? Der Vortrag soll aufklären über falsche Versprechen der Kosmetikindustrie und wissenschaftlich sinnvolle Alternativen in den Bereichen Pflege und Kosmetik. Die pseudowissenschaftlichen Behauptungen, die in Werbung und Produktbeschreibungen aufgestellt werden, halten einer Überprüfung nicht stand und bewegen, die mangelnde wissenschaftliche Kenntnis und Naivität der Kunden ausnutzend, selbige dazu, aberwitzige Preise für wenig wirksame Produkte zu bezahlen.“

Claudia Courts studiert Pharmazie und betreibt das skeptische Blog „Cloudpharming“ (http://cloudpharming.blogspot.de/) , in dem sie unter anderem aktuelle Strömungen in der pharmazeutischen Landschaft, vor allem solche esoterischer Natur, kritisch beleuchtet. Um Esoterik geht es auch im gemeinsam mit ihrem Mann, Cornelius Courts, betriebenen Podcast, der (L)Esostunde (http://lesostunde.blogspot.de/).

Zum Abschluss gab es noch zwei Vorträge aus dem Bereich der Pädagogik:

Dr. Benedikt Wisniewski – Pädagogik zwischen Wissenschaft und Mythenbildung

Interessante Passagen aus dem Abstract: „Pädagogische Mythen sind allgegenwärtig – in Form von Phrasen und Floskeln, die es irgendwie geschafft haben, pädagogisches Allgemeingut zu werden, ohne einer empirischen Prüfung standzuhalten. Eine Mythenbildung ist aber nur dort möglich, wo Wissenschaft versagt. Der schul- und bildungspolitische Diskurs wurde in jüngster Vergangenheit durch mehrere Bestseller zum Massenthema angefacht – beispielsweise durch Werke von Richard David Precht, Jesper Juul oder Gerald Hüther. Deren Werken ist gemein, dass reformpädagogische Ideen des letzten Jahrhunderts durch angeblich neue Erkenntnisse der Pädagogik und ihrer Nachbardisziplinen als richtig belegt werden. Die Argumentation ist dabei oft ein „Wedeln mit qualmenden Klischeefackeln“ (FAZ), denn viele der aufgegriffenen Ideen und Begrifflichkeiten der Reformpädagogik sind in Wirklichkeit Worthülsen, die unzureichend oder gar nicht durch Forschung abgesichert wurden. In vielen Fällen werden pädagogische Ideen referenziert, die von vielen Personen intuitiv als richtig akzeptiert werden, die sich bei genauerem, skeptischem Hinsehen aber als widerlegbar herausstellen. “

Mythos 1: Hirngerechtes Lernen

In der Neurodidaktik postulierten Caine & Caine 1997 folgende „neue“ zentrale Erkenntnisse:

Lernen ist effektiver

  • in sozialen Situationen
  • wenn Interesse der Lernenden berücksichtig werden
  • wenn das vorhandene Vorwissen mobilisiert
  • wenn positive Emotionen beteiligt sind
  • wenn individuelle Unterschiede berücksichtigt werden
  • in einer unterstützenden, motivierenden und herausfordernden Umgebung

Diese Ergebnisse sind allerdings nicht neu, sondern gibt es schon ganz lange!

ABER: Die aktuelle Hirnforschung kann nicht zur Klärung theoretischer Kontroversen beitragen!

Mythos 2: Lerntypengerechtes Lernen

Bekannt sind die Lerntypen nach Vester (1975) : Visuell, auditiv, haptisch, kognitiv-intellektuell.

Hier wird allerdings

  • ein Gleichsetzen von Infoaufnahme und Lernen dargestellt
  • Übersehen von Verständnis als zentrale Komponente
  • Kontext- und Lernzielunabhängigkeit gezeigt

Empirisch sind allerdings keinerlei Effekte nachweisbar!

Auch die bekannte Einteilung von Dale (1946) Lernen besteht aus : 10 % Hören, 20 % Sehen, 40 %Hören + Sehen, 90 % Tun ist eine frei erfundene Einteilung und auf keinerlei Forschung basierend. Selbst der Autor zweifelte seine Einteilung an, die von einem Unbekannten mit Prozentwerten versehen wurde!

Mythos 3: Neue Lernkultur

Minimale Guidance:

Offener Unterricht gestattet es dem Schüler, sich unter der Freigabe von Zeit Raum und Sozialform Wissen anzueignen und hat einen offenen Lehrplan.

ABER:

  • vage Interpretationsvielfalt
  • Reduktion auf einfache Gegensätzlichkeiten
  • Emotiv-programmtischer Gehalt (Unterricht soll offen sein)

Was aber klar herauskommt:

Je mehr vorher schon bekannt ist, desto weniger Anleitung brauche ich!

Weiß der Schüler nicht so viel im Vorfeld zu dem Thema, ist eine direkte Instruktion besser:

Vom Bekannten zum Unbekannten!

Mythos 4: Methodentraining

Heinz Klippert. Fachliche und sachlich Inhalte zurücke, mehr in Fokus auf Schlüsselkompetenzen (Info gewinnen etc.) Schwerpunkt auf selbstgesteierten Lernen und Vermittlung eund Einübung elementarer Lernmethoden …so ein Blödsin! Hat kein erkennbares Ziel, leht keine Qualität und Leistunskriterien fest!

Es ist tatsächlich zu sagen, dass John Hattie mit seinen Studien auf dem richtigen Weg ist und er postuliert die drei Wichtigsten Punkte , was den Lernerfolg angeht:

  • eine gute Lehrer-Schüler-Beziehung
  • man darf eine hohe Erwartungen die man Schüler stellen
  • unmittelbares Feedback von den Schülern einholen!

Pädagogik ist zu selten evidenzbasiert – das muss sich ändern!

Dr. Benedikt Wisniewski ist zentraler staatlicher Schulpsychologe für die Oberpfalz. Er ist Autor und Herausgeber verschiedener Fachbücher im Bereich der Pädagogik und pädagogischen Psychologie.

Und zum Schluss wurde es auch nochmal spannend mit Andre Sebastiani – PISA zwischen Wissenschaft und Testeritis.

PISA beherrscht seit 2000 die Bildungsdebatten!

Aber es gibt durchaus berechtigte Kritik an den Zielsetzungen und auch Kritik an der Methodik (Curriculare Validität, Aufgabenqualität). Aber auch Zweifel an der Vergleichbarkeit und Statistsiche Mängel liegen vor! Zudem ist die Interpretation der Ergebnisse nicht eindeutig und wenn sich keine Konsequenzen daraus ergeben ist diese Studie sinnlos.

Hier noch ein interessanter Artikel über die PISA Studie:

<<PISA_2012_Zusammenfassung.pdf>>

Gegen 18 Uhr war die diesjährige SkepKon 2016 zu Ende…viele interessante und vielfältige Vorträge haben wir in den letzten drei Tage gehört und ich freue mich schon auf den 29.4.-01.05.2017 wenn in Berlin die SkepKon 2017 ihre Türen wieder öffnet!

Bis dahin – immer schön skeptisch bleiben!

Eure Nachteule

 

 

 

Märchen und Gemetzel mit Hoaxilla & Luci van Org beim Hamburger Hafengeburtstag

Am Freitag Abend war es soweit – da wir die Auswahl zwischen verschiedenen Themenstammtischen bei der SkepKon und einer Lesung von Hoaxilla und Luci van Org zum Thema Märchen, Mythen und Gemetzel hatten, hatten wir uns für die MS Stubnitz und die Lesung entschieden…

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Eine tolle Wahl, wie ich finde. Zum einen war die Location mehr als außergewöhnlich und auch die musikalische Lesung war toll. Das Rostocker Kultschiff, die MS Stubnitz, ist ein ehemaliges DDR-Kühlschiff, welches seit Spätsommer 2015 am Baakenhöft in der Hafencity vor Anker liegt. Hier finden seit 1992 regelmäßig Konzerte, Partys und andere Events in ungewöhnlicher Akustik und einzigartiger Atmosphäre statt. Mehr darüber findet ihr unter https://ms.stubitz.com.

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Nachdem der wacklige Steg erklommen und wir von einer charmanten „Dame“ in Empfang genommen wurden, führte man uns einmal über das Schiff in Richtung der Katakomben. Passend zum Thema fand die Lesung unter Deck statt in einem ..nun ja…ich denke mal alten Lagerraum bzw. Kühlraum. Nach der gemeinsamen Begrüßung und dem ersten Lied von Luci van Org (unplugged – nur mit Gitarre und ihrer wahnsinnigen Stimme) legte die Hoaxmistress Alexa los mit der original Geschichte von Schneewittchen der Gebrüder Grimm (gelesen aus dem Buch „Psycho im Märchenwald“ – bestellbar über die gängigen Buchhändler oder auch im Independent-Verlag Roter Drache http://www.roterdrache.org/) …und das Buch kann ich nur empfehlen!

Eigentlich sind es ja Kinder- und Hausmärchen, die die Gebrüder Grimm geschrieben haben, aber habt ihr die wirklich mal gelesen? Blutrünstig und relativ gewaltvoll und zum Teil echt grausam sind diese „Kindermärchen“.

Alexa Waschkau hat dieses Buch zusammen mit Sebastian Bartoscheck geschrieben, seines Zeichen Psychologe und dieser nimmt sich im Anschluss an die original Geschichte diese einmal aus psychologischer Sicht vor. Auch daraus las Alexa ein paar interessante Ergebnisse vor. Im Buch werden noch mehr der beliebtesten Märchen der Brüder Grimm mit ihren kulturhistorischen Wurzeln und psychologischen Deutungen beleuchtet und es werden nicht wenige makabre Details ans Tageslicht befördert!

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Dann folgte Luci von Org mit Ihrer Version der Geschichte.…nun ja…ganz jugendfrei ist diese allerdings nicht: „Schneewittchen und die Kunst des Tötens“ spielt in Berlin und handelt u.a. von BDSM, LARP, Serienmördern und noch weiteren außergewöhnlichen Begebenheiten – Lesetipp! Erschienen und bestellbar im U-Line Verlag http://www.u-line-verlag.de/shop/schneewittchen-und-die-kunst-des-toetens/ – oder auch bei anderen Buchhändlern eures Vertrauens.

Den Abschluss gestaltete der Hoaxmaster Alexander Waschkau, der exklusiv aus dem noch nicht erschienenden Band 2 der „HoaX-Files“ vorlas und wertvolle Tipps zur Vorbereitung auf die drohendende Zombieapokalypse gab! Die Hoaxfiles lassen sich direkt hier bestellen: www.jmb-verlag.de.

Er verwies auch auf das CDC – Centers for Disease Control and Prevention in den USA, welches Tipps und Vorbereitungsmaßnahmen im Falle einer Zombiebedrohung auf seiner Internetseite gibt, in seiner Rubrik Zombie Task Force (http://www.cdcfoundation.org/zombies).

Hafen

Die Lesung von Hoaxilla und Luci van Org fand im Rahmen einer Veranstaltung währen des 827. Hafengeburtstag in Hamburg statt. Über 1 Million Menschen kommen jedes Jahr nach Hamburg und erleben das Schlepperballet und die große Ein- und Auslaufparade und viele, viele weitere Veranstaltungen rund um den Hafen und zum Teil auch über die ganze Stadt verteilt.

Feuerwerk auf dem 819. Hamburger Hafengeburtstag über dem Niederhafen

Ganz viele Informationen, Bilder etc. findet ihr hier auf diesen beiden Seiten:

http://m.abendblatt.de/hamburg/article207534267/Ein-perfekter-Start-fuer-das-grosse-Fest-auf-der-Elbe.html

& http://www.hamburg.de/hafengeburtstag/

Spontan durften wir Abends noch einem Music Dinner im Restaurant Heimat Küche+ Bar (www.heimatkuecheundbar.de)  mit Tripod (www.facebook.com/tripodhamburg/)  beiwohnen…ein gelungener Abschluss eines tollen Tages!

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Sonnige Grüße!

Eure Nachteule

 

 

Die Skepkon 2016…Tag 2 – volles Programm mit Mitgliederversammlung und den Abschnitten Gentechnik & Großstadtmythen

Nach einem gut besuchten Zuschauertag am Donnerstag, starteten wir am Freitagvormittag traditionell mit unserer Mitgliederversammlung.

Schwarzer isolierter Button mit Symbol zeigt Mitgliederversammlung

Kurze Stärkung auf dem Hamburger und ein bisschen Sonne tanken war in der Mittagspause angesagt…selbst Hermes genießt das traumhafte Wetter hier im hohen Norden.

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Alle Vorträge von heute und morgen finden sich als Abstracts auch unter https://www.skepkon.org/images/PDF-Abstracts/GWUP-Abstracts-Konferenz2016-LoRes.pdf

Um 14:30 Uhr ging es dann los mit dem Abschnitt Gentechnik.

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Martin Moder referierte zur Fragenstellung „Giftige Gene? – Grüne Gentechnik vs. hartnäckige Gerüche“

Auszug aus dem Abstract: „Seit zwei Jahrzehnten verändern wir gezielt das Erbgut von Nutzpflanzen, um sie für unsere Bedürfnisse zu optimieren. Dreizehn Prozent der globalen Anbaufläche sind mittlerweile mit gentechnisch modifizierten Nutzpflanzen besetzt. Auch Deutschland importiert jährlich Millionen Tonnen gentechnisch verändertes Futtermittel für die Tierzucht. Ist das ein wünschenswerter Trend oder bedenklich? Rechtfertigt der Nutzen etwaige Risiken? Wie steht es um Resistenzbildung, Pestizideinsatz, Ertrag und Einkommensveränderungen der Bauern?“

Es geht um GMO – gentechnisch veränderte Organismen: wo fängt Gentechnik an, wo hört sie auf?

Es gibt verschiedene Zuchtverfahren, die man grob in drei Kategorien einteilen kann:

  • Klassische Kreuzung: hier kreuzt man gezielt Individuen einer Sorte, bei denen gewünschte Eigenschaften und Merkmale sehr stark ausgeprägt sind. So sind z.B. viele großen Äpfel ein Ergebnis solcher Kreuzungen. Das aber auch bei solch einer klassischen Kreuzung mal was schiefgehen kann, zeigte in den 1960er Jahren die Lenape-Kartoffel. Sie wurde durch klassische Kreuzung hergestellt und ist besonders resistent gegen Freß-Feinde, allerdings hatte diese Sorte eine hohe Menge an Alkaloiden in sich, dass es bei einigen Menschen zu Vergiftungserscheinungen kam und diese Sorte dann wieder vom Markt genommen werden musste. Abhängig von der Dosis und vom jeweiligen Wirkstoff kann die Einnahme von Alkaloiden therapeutische, halluzinatorische oder sogar tödliche Folgen haben – das Alkaloid der Kartoffel heißt übrigens Solanin.
  • Mutagnese: Hier wird Saatgut entweder radioaktiv bestrahlt oder mit Mutations-induzierende Chemikalien behandelt. Als Beispiel sei hier der Golden Haidegg genannt, der aus dem Golden Delicious „entwickelt“ wurde.
  • Moderne Gentechnik: hier werden meist nur ein- bis sechs einzelne Gene verändert, eingebracht oder inaktiviert. Eine der häufigsten praktizierte genetosche Veränderung ist das Einbringen von Schädlingsresistenzen – man fürht ein Gen ein, welches ein Protein erzeugt, das für Schädlingen toxisch, aber für uns Menschen unbedenklich ist. Das Problem der modernen Gentechnik       ist, dass die Artenbarriere überwunden werden kann – das war früher nicht möglich!

Auch ein spannendes Ergebnis brachte die genauere Betrachtung der Studie Glykosat/Round up und Tumore bei Ratten. Aussagekräftig ist diese Studie bei Weitem nicht….schon allein die Rattenart ist gänzlich ungeeignet, da sie bekannt dafür ist, bis zu 50% Spontantumore auszubilden und eine weitere Untersuchung ergab, dass bei einer Erhöhung des Glykosatgehaltes im Trinkwasser der Ratten das Letalitätsrisiko sank!

Ahhh ja…;-)!

Martin Moder ist Molekularbiologe und beschäftigt sich in seiner Freizeit gerne mit Wissenschaftskommunikation, er schreibt den Science Blog „GENau“ ( http://scienceblogs.de/genau/) und hat 2014 den Science-Slam-Europameister-Titel geholt.

Der zweite Vortrag zum Thema war von Dr. Matan Shelomi: Gentechnik-Gegnerschaft zum Schaden von Entwicklungsländern.

Eine sehr interessante Zahl gleich zu Beginn: 18 Millionen Landwirte weltweit züchten genveränderte Lebensmittel!

Auszug aus dem Abstract: „Gentechnisch veränderten Pflanzen und Tiere werden als Lösung für die Probleme mit der Nahrungsmittelproduktion weltweit angepriesen, schwerpunktmäßig für Regionen wie Afrika und Südostasien.

Die wissenschaftliche Grundlage dazu ist korrekt und unstrittig: GV-Lebensmittel sind sicher für den Verzehr und zeigen großes Potential, Bauern bei der nachhaltigen Produktion von Lebensmitteln zu helfen. Doch zwei Probleme, die an entgegengesetzten Seiten der Gentechnik-Debatte zu verorten sind, behindern die Verbreitung von GV-Technologie in den Entwicklungsländern. Zum einen die Anti-Gentechnik-Ideologie der EU, die auf eingebildeten Gesundheitsgefahren beruht; zum anderen beeinflussen externe Interessen die Handelspolitik zwischen den Ländern.“

Von 2002-2012 wurden insgesamt 1783 Studien zu GVO veröffentlich , die aber kein Auswirkungen erkennen ließen, auch gibt es bislang keine Auswirkung auf die Artenvielfalt!

Dr. Matan Shelomi ist Entomologe am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie. Er hat an der University of California in Davis promoviert. Er schreibt über allerlei Entomologisches sowie über Skeptisches aus dem Bereich der Biologie auf Quora.com, wofür er 2012 einen Shorty Award gewonnen hat.

Kaffeepause

Dann war Kaffeepause angesagt…ein kleiner Ausflug zu einer kulinarische Besonderheit von Hamburg: dem Franzbrötchen

Zur Geschichte des Franzbrötchen wird im „Kleinen Lexikon Hamburger Begriffe“ folgende These aufgestellt: „[Sie] sind seit dem 19. Jhd. als eine Gebäckspezialität in Hamburg belegt. Zunächst bezeichnete ,Franzbrot‘ einen langen Laib Brot, das aus besonders feinem, weißem Mehl und mit Butter gebacken war, dem heutigen Baguette vergleichbar. Bald nach der Jahrhundertwende begann eine Hamburger Bäckerei, ihre Franzbrötchen in der Fettpfanne zu veredeln. Heute werden sie aus einem Hefe-Plunderteig mit viel Butter und Zimt in vielen Variationen gebacken. Dass Franzbrötchen eine regionale Spezialität sind, zeigt schon die Tatsache, dass man sie z.B. in Bremen gar nicht und in Lüneburg nur als „Hamburger“ kaufen kann.

Franzbrtchen II

Es gibt unzählige Rezeptvarianten…hier ist eine davon..für ca. 10 Stück braucht man

Für den Teig:  
500 g Mehl
40 g Hefe
70 g Zucker
250 ml Milch, lauwarm
70 g Butter
1 Prise(n) Salz
  Zitrone(n) unbehandelt, Schale abgerieben
  Für die Füllung:
100 g Butter
100 g Zucker
2 TL Zimt
  Mehl zum Ausrollen
  Fett für das Blech

Man benötigt ca. 30 Minuten für die Zubereitung und dann kann man ca. 250 kcal pro Franzbrötchen rechnen.

Zubereitung:

Zuerst einen Hefeteig herstellen: Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken und die Hefe hineinbröckeln. Etwas Zucker darüber streuen, die Milch darüber gießen und die Hefe darin auflösen. Weiche Butter, restlichen Zucker, Salz und Zitronenschale auf dem Mehlrand verteilen. Von der Mitte aus alle Zutaten mit den Händen oder dem Knethaken zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat, etwa 30-40 Min.

Den Teig noch mal kräftig durchkneten. Auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von 30×25 cm ausrollen.

Die gut gekühlte Butter in dünne Scheiben schneiden und auf eine Teighälfte legen. Die andere Hälfte darüber schlagen. Die Teigränder zusammendrücken und unter das Teigstück schieben. Auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von 30 x 50 cm ausrollen.

Von der Schmalseite her 1/3 der Teigplatte zur Mitte hin einschlagen und das letzte Drittel darüber klappen, so dass drei Teigschichten übereinanderliegen. 15 Min. kühl stellen.

Dann den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche auf eine Größe von 80 x 40 cm ausrollen. Mit Wasser bestreichen. Zimt und Zucker mischen und gleichmäßig auf den Teig streuen. Die Teigplatte von der Längsseite her zu einer 6 cm breiten abgeflachten Rolle aufwickeln. Die Nahtstelle soll unten liegen. Die Teigrolle in 4 cm breite Stücke schneiden. Jedes Stück mit einem Kochlöffelstiel parallel zu den Schnittflächen kräftig eindrücken. Im Abstand von mindestens 4 cm auf 2 gefettete Backbleche setzen und zudecken. Die Franzbrötchen auf dem Blech, das zuerst gebacken wird, 15-20 Min. an einem warmen Ort gehen lassen; das 2. Blech kühl stellen, damit der Teig langsamer aufgeht. Im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Einschubleiste bei 200°C 25 Min. backen.

Weitere Informationen zum Rezept und auch zum Franzbrötchen himself findet ihr auf www.franzbroetchen.de.

Gut gestärkt konnte man sich jetzt in die Großstadtmythen und Verschwörungen begeben…

Hermann Ritter behauptet: „Die Weltregierung tagt auf der Venus“

Auszug aus dem Abstract: „In den letzten Jahren gab es wieder einen Boom um zwei Themen im Bereich Verschwörungstheorien/Esoterik, die mit dem Nationalsozialismus in Verbindung stehen.

Das eine ist das wieder aufgetauchte Thema, dass die Kulturbringer der letzten Jahrtausende allesamt weißhäutige Heroen waren, die von einem mythischen Ursprungsland aus – heiße es Atlantis oder Lemuria oder wie auch immer – der Erde erst die Kultur gebracht haben. Eine Erweiterung dieses Themas sind weißhäutige, blonde Außerirdische, die dann auf der Erde eine Kolonie aufgebaut haben, von der aus … wir verstehen uns.

Das zweite Thema ist die von Tibet ausgehende organisierte Weltherrschaft, die auch mit Nationalsozialisten Kontakt anstrebte.

In vielen Fällen ist die Abgrenzung zwischen beiden Themen nicht oder nicht einfach zu leisten; spätestens dann, wenn atlantisches, arisches Wissen in Tibet eine Rolle spielt, ist eine Abgrenzung unmöglich.

Vielleicht besteht eine Verbindung zwischen dem mythischen Atlantis als atlantischpolar-pazifisches Inselreich, das spurlos untergeht, zu einem Rückzugsgebiet im Gebirge als tibetisch-chinesisch-mongolischen Bergreich, das spurlos besteht.

Es gibt Dinge „dort draußen“, die einen den Kopf schütteln lassen. Stichworte wie das rassische Wissen aus dem Rückenmark, die Schwarze Sonne, die Herkunft der Olmeken von den Wikingern, der Gral und seine Bindung an europäische Herrscherhäuser, Echsenwesen als geheime Weltherrscher, Hitler auf der Venus, deutsche Atombomben und Nurflügelbomber sowie die Geheimnisse im Dora-Stollen haben wieder Hochkonjunktur.

Otto Rahn, Otto Skorzeny, Karl-Maria Wiligut und die Wewelsburg – alle dürfen sie hier mitspielen – oder (wenn man den Verschwörungstheorikern glaubt) wieder mitspielen.

Gerade in der erzählenden Literatur – mehr als in „Fachbüchern“ – haben diese Themen Konjunktur. Was man von all diesen Werken zu halten hat, wird einem oft bei einem ersten Durchblättern schnell klar. Manchmal zweifelt man auch, überlegt … dann mag der Vortrag Lesehilfe sein, ein wenig Unterhaltung, ein wenig Aufklärung.“

Und das war er auch…es ist unglaublich, was auch heutzutage noch an Unsinn geglaubt und verbreitet wird.

Ein Hinweis soll auch gleich auf sein neues Buch gemacht werden, welches ich mir sicher noch besorgen werde, sobald es geht!

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Hier die genauen Buchdaten: Hermann Ritter, Johannes Rüster, Dierk Spreen, Michael Haitel (Hrsg.) HEUTE DIE WELT – MORGEN DAS GANZE UNIVERSUM Rechtsextremismus in der deutschen Gegenwarts-Science-Fiction ; Mai 2016, Paperback, ISBN 978 3 95765 049 8 – EUR 11,90 (DE), eBook-ISBN 978 3 7396 5212 2 – EUR 5,99 (DE)

Hermann Ritter schloss sein Sozialarbeit-Studium mit einer Diplomarbeit über Fantasy-Rollenspiele ab, sein Magisterstudium (Geschichte und Politik) beendete er mit einer Arbeit über alternative Weltenentwürfe in der Literatur. Als Mitherausgeber von »Magira«, dem Jahrbuch für Fantasy, war er für eines der wichtigsten Sekundärwerke des Genres verantwortlich (www.magira-jahrbuch.de)

Zum heutigen Abschluss sprach noch Bernd Harder über „die Ufo-Schlacht von Nürnberg und das halb menschlice Schwein: Wie Esoteriker die „Urban Legends“ der frühen Neuzeit deuten

Auszüge aus dem Abstract: „In den Schriften des Renaissance-Propheten Nostradamus finden sich zahlreiche geheimnisvolle Bilder und Metaphoriken, ebenso wie in der UFO-Literatur. Fans des Paranormalen sehen darin die genaue Beschreibung konkreter Ereignisse. So wird zum Beispiel die Flugschrift „Nürnberger Himmelsspektakel“ von 1561 als Schilderung einer „Schlacht zwischen unbekannten Flugobjekten“ betrachtet. Im Vers 64 der I. Centurie („Nachts glaubt man die Sonne zu sehen – wenn man erblickt halb Schwein, halb Menschenkind – Lärm, Schreie, Schlacht in Himmelshöhen – wilde Tiere zu vernehmen sind“) soll Nostradamus den Ersten Weltkrieg vorausgesagt haben. Aber sind diese aktuellen Deutungen geschäftstüchtiger Interpreten haltbar? Oder haben wir es stattdessen mit den „Urban Legends“ der frühen Neuzeit zu tun? Eine Betrachtung der kulturhistorischen und mentalitätsgeschichtlichen Hintergründe scheinbarer Vorhersagen und Wunderberichte zeigt, was sich tatsächlich hinter solchen Erzählmotiven verbirgt. In den Monstern, Himmelsschlachten und Finsternissen der antiken und mittelalterlichen Prodigien-Literatur bündelten sich Sensationsgier, Zukunftsängste und gelehrte Kompilationsmanier zu einer orakulären Poesie. Vermeintlich Unerklärliches in jahrhundertealten Darstellungen lässt sich somit unschwer auf die intensive Auseinandersetzung einer verunsicherten Leserschaft mit den sogenannten Vorzeichen zurückführen.“

Bernd Harder hat Politikwissenschaft in Saarbrücken studiert und ist in der GWUP als Skeptiker-Chefreporter und Blogger unterwegs.

An verschiedenen Orten konnte man heute Abend bei verschiedenen Themenstammtischen den Tag gemütlich und auch spannend ausklingen lassen.

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Noch einen Tag und dann ist die Skepkon schon wieder vorbei…also – immer schön skeptisch bleiben und bis morgen!

Eure Nachteule!

Die Skepkon 2016…Tag 1 – von Alltagsmythen, Psi-Tests und dem einen Guru!

Moin Moin aus Hamburg!

Strahlender Sonnenschein empfängt die Teilnehmer des Besucher- bzw. Eröffnungstags bei der 25. GWUP-Konferenz – der Skepkon 2016 in Hamburg. Live-Blogs und viele Informationen rund um die Skepkon und ihre Referenten findet ihr auch unter www.skepkon.org.

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Wir sind zu Gast in der Hochschule für angewandte Wissenschaften und der erste Tag der Skeptiker-Konferenz dient traditionellerweise immer dazu, Neugierigen die Möglichkeit zu geben, ein bisschen skeptische Konferenzluft zu schnuppern. Wie heißt es so schön im Eröffnungsflyer „Informative Vorträge, Perlen der Skeptiker-Bewegung auf der Bühne und eine spektakuläre Show am Abend für 10 Euro: Ein besseres Angebot gibt es auch auf dem Fischmarkt nicht!“

Eine erste Besonderheit am diesjährigen Eröffnungstag ist die Beteiligung von Gebärdensprachen-Dolmetscherinnen. Eine sehr spannende und beeindruckende Art der Kommunikation – bestehend aus der Kombination Handzeichen, Mimik und Körperhaltung. Nähere Informationen dazu findet ihr beim Gehörlosen-Bund auf dessen Website (http://gehoerlosen-bund.de).

Fingeralphabet "Hallo"

Los ging es um 14 Uhr mit zwei hochspannenden und aktuellen Themen – einmal mit Lydia Benecke, die sich dem Thema Vermisstensuche durch Hellsehen näher widmete und den Hoaxillas, die Alltagsmythen auf den Grund gingen.

Vermisstensuche durch Hellsehen? Das gewissenlose Geschäft mit verzweifelten Angehörigen mit Lydia Benecke. Lydia Benecke studierte Psychologie, Psychopathologie und Forensik an der Ruhr-Universität Bochum und arbeitet seit 2009 als Diplom-Psychologin mit dem Schwerpunkt im Bereich der Gewalt- und Sexualstraftaten. Ganz viele Informationen zu ihr und auch ihren Büchern findet ihr unter http://www.benecke-psychology.com/

Sie schilderte den interessanten Disput zwischen Ihr, Bernd Harder, anderen Skeptikern und der „Hellseherin Frau Evelyn Störzner“ . Es wurde der Fall Elias bzw. Inga und der Pressemitteilung von Frau Störzner (www.vermisstensuche.net) ausführlich und in allen Tiefen und Abgründen besprochen und diskutiert. Nachzulesen sind alle Postings auf Ihrer Facebook-Seite ab dem 04. August 2015. Da kann man manchmal echt nur den Kopf schütteln…

Manchmal ist es fast nicht zu glauben, was manche Menschen von sich geben bzw. anderen Menschen an tuen können.

Passend dazu hier noch ein Link zur Sendung von Markus Lanz von gestern Abend, wo Lydia zur aktuellen Situation in Höxter sehr interessantes zu erzählen hatte – hier geht es zwar nicht um Hellseher und ihre Schäden, die sie anrichten können, aber lassen trotzdem einen interessanten Blick in die aktuelle Situation zu:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/aktuellste/509418#/kanaluebersicht/509418

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Alltagsmythen auf dem Prüfstand mit Alexa und Alexander Waschkau (Hoaxilla).

Hier wurde das Publikum direkt mit einbezogen…mittels roter und grüner Karte konnte entschieden werden, ist die Geschichte war oder nicht wahr.

Um welche ging es heute:

  • Eine ältere Dame ist beim Shopping über eine Brüstung in die Tiefe gestürzt und in einem Bett gelandet und hat den Sturz leicht verletzt überlebt – über 9 Meter. Ist aber direkt in einem Bett gelandet und wurde nur leicht verletzt…Hoax oder Wahrheit?

Wahrheit – Im Februar 2016 überlebte in Großbritannien in einem Einkaufszentrum in Manchester eine 60-jährige Frau einen Fall über zwei Stockwerk. Sie landete genau in einem Ausstellungsbett und erlitt dabei nur leichte Verletzungen an Hüfte und Wirbelsäule!

  • Früher wurde die Särge mittels LKW zu den Händlern       gebracht und diese LKWs hatte i.d.R. eine offene Ladefläche. Es gibt die Geschichte, dass der Fahrer eines dieser LKWs eines Tages bei einer Kneipe zwischengehalten hätte, um eine Pause zu machen. Es fing an zu regnen und zwei Zimmerleute wollten nicht im Regen zurück laufen und beschlossen, sich in diese Särge hineinzulegen. Als der Fahrer dann wieder weiter fuhr, hörte er plötzlich eine Stimme, die sagte „Du, es hat aufgehört“ und dann öffnete sich ein Sargdeckel und der Mann, der dem entstieg, klopfte an einem zweiten Sarg. Daruaf hin erlitt der Fahrer einen Herzinfarkt und starb noch vor Ort…Hoax oder Wahrheit?

Hoax – die Geschichte ist erfunden.

Noch ein paar kurze Informationen zu Hoaxilla (www.hoaxilla.com) – dem skeptischen Podcast aus Hamburg. HOAXILLA beschäftigen sich mit Modernen Sagen (Urban Legends), Medien, Kultur und Wissenschaft aus Sicht der Skeptiker-Bewegung, ohne sich dabei selbst zu ernst zu nehmen. Das Besondere an HOAXILLA ist die Paarung von Skeptizimus und soziokultureller Betrachtung von Alltagsthemen. Dabei wird es nie trocken, aber immer wissenschaftlich fundiert.

Alexa Waschkau hat Europäische Ethnologie studiert und ist inzwischen als freie Journalistin, Autorin und Produzentin von Hörbiografien tätig. Alexander Waschkau ist Diplom-Psychologe und inzwischen mehrfacher Buchautor.

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Ein neues „Mitglied“ in der skeptischen Podcast-Gemeinde ist der Podcast für Neugierige – „Schlaulicht“!

Ein Wissenschaftspodcast, der nicht nur für Kinder gemacht ist – aber gerade für Kinder! Schaut bzw. hört mal rein und die Kollegen würde sich sicherlich auch über ein wenig Unterstützung freuen! Hier geht’s zum Link und den ersten Folgen: http://schlaulicht.info/.

Block Nummer 2 steht unter der Überschrift „Skeptische Dauerbrenner„…was sind wir, was machen wir und mal wieder Homöopathie.

Homöopathie – zwischen Wunsch und Wirklichkeit mit Dr. Natalie Grams

2015 erregte die Ärztin Dr. med. Natalie Grams mit ihrem Buch „Homöopathie neu gedacht“ große Aufmerksamkeit – zumindest in Skeptikerkreisen und auch in Medizinerkreisen. Sie leitet das Informationsnetzwerk Homöopathie und setzt sich dort und in ihrem Blog ( http://homoeopathie-neu-gedacht.blogspot.de/) dafür ein, dass Patienten und Laien über die Homöopathie zunehmend richtig informiert werden.

Globuli mit Blüten auf rustikalem Tisch

Was ist das Problem an der Homöopathie?

  • Verdünnung ist zu groß
  • Potenzierung ergibt keine Energieübertragung
  • Warum sollte nur der Wirkstoff potenziert werden
  • Unabhängig von Wirkmechanismus – was sagen Studien?
  • Fazit: die Homöopathie hat keine spezifische arzneiliche Wirkung

Was sind die (gefühlten) Vorteile der Homöopathie?

  • Das therapeutische Setting (Zeit / Empathie)
  • „Ich werde dir helfen“
  • Individuelle Medikation
  • Selbst etwas tun können
  • Placebo-Effekt at ist best!

Es lohnt sich, sich kritisch mit dem Thema Homöopathie auseinander zu setzen und gerade vor dem Hintergrund auch aktueller, leider letal verlaufender Fälle diese ernsthaft zu hinterfragen. Der Wunsch nach mehr Zuwendung und Menschlichkeit im Medizinbetrieb, so wie er oft im Bereich der homöopathischen Behandlung gezeigt wird, sollte sich wirklich ein bisschen auch in der „klassischen“ Medizin und Behandlung durchsetzen und ja, auch der Placebo-Effekt ist nicht zur vernachlässigen, aber trotz allem muss man ein bisschen das Hirn einschalten bevor man zu Globuli und Co greift!

Wissen und Glauben hat nichts miteinander zu tun…man kann sich (leider) gut beeinflussen lassen…kennt man auch als kognitive Dissonanz. Einen interessanten Blog zum Thema kognitive Dissonanz mit einer schönen und verständlichen Erklärung habe ich beim Stöbern auf WordPress gefunden: https://ethologiepsychologie.wordpress.com/2011/11/15/festingers-theorie-der-kognitiven-dissonanz/ und den möchte ich euch nicht vorenthalten.

GWUP

Wer oder was ist die GWUP eigentlich?

Die GWUP hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Wissenschaft und das wissenschaftliche Denken zu fördern. Sie untersucht Para- und Pseudowissenschaften (wobei hier gerade eine interessante Diskussion entbrannt ist, was man denn unter Para- und Pseudowissenschaften versteht…) mit wissenschaftlichen Methoden .Die GWUP fördert kritisches Denken, um die Anfälligkeit der Gesellschaft für pseudowissenschaftliche Vorstellungen und Versprechungen abzubauen, die einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht standhalten und Menschen in die Irre führen und sie möchte wissenschaftliches Denken und wissenschaftliche Methoden verbreiten, allgemeinverständlich erklären und echte Wissenschaft klar von Pseudowissenschaft abgrenzen.

Gegründet wurde die GWUP am 11. Oktober 1987 als Verein in Bonn, damals noch unter dem Namen ASUPO (Arbeitsgemeinschaft der Skeptiker zur Untersuchung von Pseudowissenschaften und Okkultem). Der Name wurde aber schon im Laufe des ersten Jahres in GWUP umgewandelt. Die erste GWUP-Konferenz fand 1988 dann ebenfalls in Bonn statt.

Zu Beginn waren die Themen überwiegend Außerirdische und Kornkreise – heute geht es um Chemtrails und viele andere Themen!

Nähere Informationen findet ihr auch auf der Homepage unter www.gwup.org.

Auch ein Klassiker – die Psi-Tests der GWUP mit Dr. Martin Mahner. Martin Mahner ist Gründungsmitglied der GWUP und leitet das Informationszentrum der GWUP, das Zentrum für Wissenschaft und kritischem Denken. Mit Dr. Rainer Wolf führt er jährlich die Psi-Tests der GWUP in Würzburg durch.

Seit 2004 führt die GWUP jährlich Tests zur Überprüfung paranormaler Fähigkeiten durch.

Zunächst wurden damals die Tests in Abstimmung mit James Randi im Rahmen der One Million Dollar Paranormal Challenge durchgeführt, später dann aber eigenständig. Für den Nachweis paranormaler Fähigkeiten ist ein Preisgeld von 10.000 Euro ausgeschrieben. Der Testablauf wird im Vorhinein zwischen Kandidat und der GWUP vereinbart. Die Psi-Tests finden im Biozentrum der Uni Würzburg statt. Auch 2013 konnte keiner der Probanden einen Nachweis seiner paranormalen Fähigkeiten bringen. 2015 gab es tatsächlich einen Probanden, der 36 Treffer erzielte – er soll nochmal zu einem zweiten Test eingeladen werden, um zu schauen, ob dies Zufall war oder tatsächlich etwas dahinter steckte.

Zahlen:

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Im 3. Block wurden skeptische Projekte vorgestellt und der Guru himself – Lornez Meyer gibt sich die Ehre und berichtet aus seinem Leben.

Drei lokale Projekte werden vorgestellt

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Wie ich zum Guru wurde – mit dem Guru himself Lorenz Meyer.

Eine immer größer werdende Jüngergemeinde auf Facebook folgt dem Meister des Sheng Fui und dem Bullshit Bingo (auf Spiegel online zu sehen). Näheres zu ihm findet man auch unter www.sheng-fui.de.

Sein heutiges Thema waren die von ihm und uns allseits beliebten und gerne veränderten bzw. korrigierten Spruchbildchen auf Facebook oder auch die „Globuli des Internets“ genannt. Gerne auch hier zum Weiterlesen http://uebermedien.de/3299/spruchbildbeantworter/ oder klickt euch mal bei Facebook zu ihm durch…manchmal nimmt er auch noch weitere Jünger in seinen Tempel auf.

Bevor es in die Abendveranstaltung mit Thomas Fraps ging, musste noch eine kleine Stärkung her…direkt neben der Hochschule gab es einige Restaurants und Bäckereien, die sich nach unserem Besuch sehnten. Wir haben uns für das Sushi XXL bzw. das Restaurant Le neben dem Campus entschieden (http://www.le-restaurant.de).

Um 20:30 Uhr ging es dann weiter…Unter dem Motto: Die Tricks unseres Gehirns oder Warum Wissen nicht Täuschung schützt entführte der Zauberkünstler Thomas Fraps die Zuschauer & Zuhörer in faszinierende Fallstricke unserer Wahrnehmung und unseren Denkens. Mehr von ihm findet man unter www.thomasfraps.com.

Danke Andi für die Bilder ;-)!

Bis morgen – und immer schön skeptisch bleiben!

Eure Nachteule