Bucket-List für April 2026 – nicht nur für Nachteulen!

Weiter geht es mit der österlichen Bucket-List für den April 2026!

Folgende Aufgaben stehen auf der To-Do-Liste:

  • Mach ein erstes Frühlingspicknick mit saisonalen Gerichten (u.a. mit Erdbeeren)
  • Mach einen Spaziergang im Regen
  • Zeit ein neues Rezept auszuprobieren…mmh…ich glaube, ich versuche mich an einem Hefezopf-Rezept für Ostern mal
  • Gönn dir einen Tulpenstrauß für zu Hause
  • Weiter geht es mit dem Frühjahrputz…jeden Tag 10 Minuten aufräumen bzw. etwas sauber machen (da mache ich mir – glaube ich  – auch eine kleine Liste, um ein bisschen Struktur zu bekommen)
  • Schreibe einen Brief an dich selbst wo du die Fragen der Rauhnächte von April beantwortest: Was tue ich wirklich für meine Gesundheit (Schlaf, Bewegung, Essgewohnheiten) und was könnte ich verbessern? Überlege dir vier realistische Veränderungen, die du verteilt auf die vier Quartale des nächsten Jahres umsetzen möchtest.

📚Mein Buch-Tipp des Monats #Bookchallenge-Restart

Der Frühlingsanfang steht für einen Neuanfang – also starte ich einen neuen Reihenauftakt zum Lesen – nämlich von Vanessa Göcking – Band 1 von 4: Die Sonne in Dir. Ich bleibe also noch ein bisschen bei „starken Frauen“.  Da auch noch das eine oder andere Kapitel aus den Märzbüchern zu Ende gelesen muss, steht sonst nicht so viel auf dem Plan.

Weiter geht es allerdings mit den Flüssen von London mit den zwei Novellen Heimspiel und Tobias Winter und je nach Zeit starte ich mit Buch 2: Schwarzer Mond über Soho.

Als englisches Buch wird es wieder ein Hörbuch werden: The British Classics Collection (Volume 1).

🎧Podcast-Tipp

Im April habe ich mal Lust auf ein bisschen Wissenschaft – ich schaue in die ersten Folgen von Deep Science by Deutschlandfunk rein.

In diesem Sinne – viel Spaß beim Ostereier-Suchen und dem hoffentlich sonnigen Frühlingsanfang!

Eure Nachteule

Frida Kahlo – ein mexikanischer Farbenrausch in Bildern von einer starken Frau (und ein passender Restaurant-Tipp)

Frida Kahlo war eine der eindrücklichsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts – und passt deswegen super zu meiner aktuellen Bucket-List im März und dem Themenschwerpunkt „Starke Frauen“….und da gerade auch eine tolle immersive Ausstellung in Stuttgart stattfindet, gibt es heute einen kleinen Einblick in ihr Leben, ihre Kunst, ein paar passende Podcast- & Filmtipps und wir testen ein neues mexikanisches Restaurant in Stuttgart aus.

Viel Spaß beim Lesen und Nachhören 🙂

Frida Kahlo wurde 1907 in Coyoacán bei Mexiko-Stadt geboren, in einem Haus, das später als „Casa Azul“ weltberühmt wurde. Als junges Mädchen, mit einer Spina bifida geboren, erkrankte sie an Polio und erlitt mit 18 Jahren bei einem schweren Busunfall mehrere Knochenbrüche und innere Verletzungen – Ereignisse, die ihr Leben dauerhaft prägten. Während der langen Rekonvaleszenz begann sie zu malen und nutzte einen über dem Bett befestigten Spiegel, um sich selbst zu porträtieren; so entstand der Beginn ihrer radikal ehrlichen Selbstbildnisse.

Später schloss sie sich der kommunistischen Bewegung an und begegnete dem Maler Diego Rivera, den sie 1929 heiratete – eine leidenschaftliche, aber äußerst konfliktreiche Beziehung mit Trennungen, Affären und einer erneuten Hochzeit. Frida litt unter Fehlgeburten, chronischen Schmerzen und zahlreichen Operationen, blieb aber künstlerisch aktiv, unterrichtete an der Kunstschule „La Esmeralda“ und hielt selbst dann noch an der Malerei fest, als sie 1953 zu ihrer ersten Einzelausstellung in Mexiko im Bett eingeliefert werden musste.

Sie starb am 13. Juli 1954 im Alter von 47 Jahren in ihrem Elternhaus, der „Casa Azul“, in Coyoacán bei Mexiko-Stadt.

Frida Kahlo ist vor allem für ihre intensiven Selbstporträts bekannt, in denen sie Schmerz, Liebe, Identität und politische Überzeugungen miteinander verwebt. In „The Two Fridas“ von 1939 zeigt sie zwei Versionen ihres Selbst, deren offene Herzen durch einen Ader verbunden sind – ein Bild für ihre zerrissene Identität zwischen mexikanischen und europäischen Wurzeln und für die seelischen Wunden nach der Trennung von Rivera.

Ebenso bekannt ist ihr „Self-Portrait with Thorn Necklace and Hummingbird“, in dem sie mit einem Dornenkranz um den Hals gezeigt wird, aus dem Blut tropft, während ein toter Kolibri an der Kette hängt – Symbole für körperlichen Schmerz, verlorene Hoffnung und dennoch beharrliche Würde. Ihre Werke vermischen Elemente des Surrealismus mit mexikanischer Volkskunst und schaffen eine Bildsprache, die bis heute feministische, queere und dekoloniale Lesarten inspiriert.

Aktuell lädt die immersive Ausstellung „Viva Frida Kahlo“ in der Schleyer-Halle in Stuttgart dazu ein, Kahlos Welt sprichwörtlich zu betreten und deswegen habe ich mich gefreut für heute Nachmittag noch Karten bekommen zu haben. Bis zum 19. März 2026 werden hier ihre Gemälde großformatig projiziert, begleitet von Sound, Licht und Zitaten – ein multisensorisches Erlebnis, das Besucherinnen und Besucher mitten in die Farben, Symbole und Emotionen ihrer Kunst versetzt.Wer Frida bisher nur aus Reproduktionen kennt, erlebt hier eine neue Nähe: Überdimensionale Details, animierte Elemente und biografische Stationen machen sichtbar, wie eng ihr Werk mit ihrem Körper, ihrem politischen Denken und ihrem Alltag in der Casa Azul verbunden ist. Gerade für Menschen, die sonst wenig mit Kunstmuseen anfangen können, kann diese Form der Präsentation ein sehr niedrigschwelliger Zugang zu moderner Kunst und zu Kahlos radikaler Bildsprache sein.

Podcast-& Filmtipps

Wer Fridas Lebensgeschichte lieber auf die Ohren bekommt, findet im Rebel-Girls-Universum einen guten Einstieg. In der englischsprachigen Folge „Frida Kahlo – Read by Pamela Adlon“ aus dem „Rebel Girls“-Podcast wird ihr Weg vom neugierigen Kind in der blauen Casa Azul hin zur kompromisslosen Künstlerin in einer kindgerechten Erzählung mit Musik und Sounddesign nachgezeichnet.​ Für deutschsprachige Hörerinnen und Hörer gibt es „Frida Kahlo gelesen von Leyla Piedayesch“ im Podcast „Good Night Stories for Rebel Girls“, der ihre Biografie in etwa 20 Minuten als empowernde Gute-Nacht-Geschichte erzählt – allerdings nur als Podimo-Premium-Hörer möglich!

Hier geht es zu den Podcast Folgen (und auch die anderen Folgen sind toll aus diesen beiden Podcast!):

https://open.spotify.com/episode/6NQu7UW9QpkQHDDByGE7xh?si=xX674ksZT-KA-wkEBlrB6g

https://podcasts.apple.com/de/podcast/good-night-stories-for-rebel-girls-der-podcast/id1576869682

Nach einer wirklich tollen und beeindruckenden Ausstellung ging es noch passend zum Thema zu einem neuen Mexikaner in Fellbach – dem „El mero Mexicano“ – dem „echten Mexikaner“ (https://der-echte-mexikaner.de/). Auch hier ging es bunt weiter was die Ausstattung anging und auch das Essen war sehr lecker und entsprechend scharf – wenn man den richtige Dip gewählt hatte!

Zwei spannende Bücher haben nach der Ausstellung den Weg auf meinen SuB gefunden – ein großes Buch über ihren gesamten Werke mit Erklärungen und ein erster Blick verspricht viele spannende Informationen zur Entstehung und Bedeutung der einzelnen Bilder. Und ein eher etwas allgemeines Buch – „Was würde Frida tun?: 55 Life Lessons von den coolsten Frauen der Weltgeschichte“ – also sehr passend für den aktuellen Monat…und vielleicht das Buch, was demnächst mit ins Café geht zum Lesen in der Sonne!

Wer irgendwann nochmal die Möglichkeit hat in diese Ausstellung zu gehen oder sich sonst ein bisschen mit ihrem Leben und den Werken beschäftigten möchte – macht das – es ist super interessant!

In diesem Sinne – genießt die Sonne und lasst es euch gut gehen!

Eure Nachteule

Ergebnisse der Februar-Bucket-List – und eine erste wichtige Erkenntnis!

Ich brauche mehr Zeit…zum Lesen…unbedingt.

Ich nehme also mal die Bücher aus dem Februar (bis auf die Novels mit in die nächsten Monate – als Backup für „zuviel Zeit zwischendurch“…bzw. ich versuche einfach mal abends immer ein paar Minuten im Bett zu lesen – so richtige Bücher ;-)….das probiere ich für März und April mal aus!

Ansonsten war es sehr spannend, sich durch manche Aufgaben durchzuarbeiten:

  • Manche ließen sich wunderbar kombinieren – so konnte ich ein Wochenende nutzen, um einen Kaffee im Bett zu trinken, einen entspannten „Spa“ Tag zu Hause zu machen mit neuen Pflegeprodukten, Mary Poppins im englischen Original zu schauen und  – okay – kein klassisches Puzzle, aber eine Lego-Orchidee wurde gebastelt. Und das Suppenrezept aus dem Januar wurde probiert – eine schwedische Krabbensuppe, die sehr lecker war und die Aufgabe im Februar konnte dann auch gleich durchgeführt werden – ein neues Dessert ausprobieren – es wurde ein finnisches Blaubeer-Griesdessert :-)…da beides leider zu lecker war…habe ich die Bilder völlig vergessen…
  • Die Postkarte wollte ich eigentlich mit in den März bzw- April nehmen, da ursprünglich eine Forschungsprojektreise nach Jordanien abgestanden wäre – aber leider lässt die aktuelle Lage im Nahen Osten so eine Reise (auch in absehbarer Zeit) nicht zu…dann werde ich wohl das im März nochmal angehen und den Brief mit den Rauhnächten-Aufgaben steht nächste Woche an (und gleich auch für den März die Überlegungen werden mit aufgenommen).
  • Hm…und ich glaube, den Spieleabend möchte ich auch nochmal anders planen.

Die #BookChallenge habe ich ja schon zu Beginn angesprochen…zumindest die „normalen“ Bücher werde ich nochmal auf die ToDo Liste packen – also „Marilyn Yalom: Das Herz: eine besondere Geschichte der Liebe“ und „Liebe in Zeiten des Hasses von Florian Illies. Für Momo habe ich inzwischen den Film auf die Blockbuster-Bestellliste gepackt – ich hoffe, es kommt bald auch; aber dann Versuche ich mich mal am Buch in der Zwischenzeit.

Nach den 4 Novels geht es jetzt im März ja mit dem 1. Roman  – Die Flüsse von London weiter – ich bin gespannt!

Was gut geklappt hat – da ich auch viel im Auto unterwegs war – war das englische Hörbuch: Alan Rickmann „Madly, Deeply“ – schon spannend, was er alles in sein Tagebuch geschrieben hat und mit wem er was erlebt hat…Danke, Alan – für all deine tollen Filmen! Und ja, das Wort „Always“ werde ich zumindest immer mit Dir verbinden!

Toll und spannend war auch der Podcast-Tipp: „Tatort Geschichte: True Crime meets History“. Die ersten 17 von aktuell 127 Episoden habe ich geschafft und dank der Länge von ca. 45 Minuten immer, freue ich mich auf die nächsten Auto- und Zugfahrten, wo sicher im März auch noch die eine oder andere Folge dazu kommt. Auch im Podcast „Jung und Freudlos“ aus der Psychiatrie in Freiburg komme ich voran.  Ich werde sicher auch mal einen separaten Blogbeitrag zu den einzelnen Podcasts machen, da es hier noch soviele spannende Infos dazu und auch zur einen oder anderen Folgen gibt!

Immerhin ein bisschen habe ich in diesem turbulenten Monat geschafft und für den März nehme ich wirklich ein bisschen mehr Zeitslots vor, um meine Aufgaben zu „erledigen“ – also um einfach ein bisschen mehr Zeit für mich und für Menschen, die mir gut tun, zu haben! Dückt mir die Daumen, dass es mir auch gelingen wird!

In diesem Sinne – nehmt euch Zeit für euch!

Eure Nachteule

Drei Grundzutaten – zwei leckere Drinks – für den 03.03.2026

Heute am 3. März treffen sich gleich zwei Genuss‑Feiertage: der Tag des Moscow Mule und der International Irish Whiskey Day.

Der 3. März ist seit 2017 in den USA als National Moscow Mule Day etabliert. Das Datum 3/3 spielt dabei auf die drei Grundzutaten des Drinks an: Wodka, Limette und Ingwerbier. Parallel feiern Whiskey‑Fans weltweit den International Irish Whiskey Day, ebenfalls am 3. März – auch hier steht die „Drei“ im Zentrum: drei klassische Whiskey‑Stile, mindestens drei Jahre Reifezeit und traditionell dreifache Destillation. Der Tag wird so zu einer kleinen Bühne für zwei sehr unterschiedliche, aber gleichermaßen charakterstarke Protagonisten im Glas. 🙂

Moscow Mule: die Ikone im Kupferbecher

Der Moscow Mule ist heute einer der bekanntesten Highball‑Cocktails: Wodka, Ingwerbier und frischer Limettensaft, serviert auf Eis im Kupferbecher. Seine Wurzeln liegen nicht etwa in Moskau, sondern im Amerika der frühen 1940er‑Jahre, als ein Barkeeper und zwei Unternehmer in einer Bar in Los Angeles bzw. New York versuchten, schleppende Wodka- und Ingwerbier‑Verkäufe anzukurbeln. Die Kombination aus neutralem Wodka, scharfem Ginger Beer und Zitrusfrische zündete – bald war der Drink ein Star der amerikanischen Barszene. Der charakteristische Kupferbecher ist mehr als Show: Er leitet Kälte sehr gut, hält den Drink länger kühl und verstärkt das sensorische Erlebnis. Im Kern bleibt die Rezeptur dennoch verblüffend einfach: etwa 50 ml Wodka, 20–30 ml Limette, dazu 100–150 ml Ingwerbier auf Eis, garniert mit Limette und nach Belieben Minze oder Gurke. Rund um den Klassiker haben sich zahlreiche Varianten entwickelt – etwa der Mexican Mule mit Tequila, der Kentucky Mule mit Bourbon oder alkoholfreie Mule‑Mocktails auf Basis von Ingwerlimonade.

Irish Whiskey: das „Wasser des Lebens“ mit Geschichte

Irish Whiskey führt seinen Namen auf das gälische „uisce beatha“ zurück, abgeleitet vom lateinischen „aqua vitae“ – dem „Wasser des Lebens“. Seine Wurzeln reichen bis zu irischen Mönchen im 6. Jahrhundert zurück, die zunächst Destillate zu medizinischen Zwecken herstellten, bevor man den Genuss beim Trinken entdeckte. Über Jahrhunderte prägten Steuergesetze, Schwarzbrennerei und industrielle Brennereien wie die Häuser Power, Jameson oder die Midleton Distillery das Profil des irischen Whiskeys. Heute definieren vor allem drei Kategorien den Stil: Single Malt, Single Grain und Single Pot Still. Charakteristisch ist häufig die dreifache Destillation in Kupferbrennblasen und – im Fall des Pot Still – die Verwendung von gemälzter und ungemälzter Gerste, was ein würzig‑cremiges Aromaprofil erzeugt. Mindestens drei Jahre Reife im Fass sind gesetzlich vorgeschrieben, bevor das Destillat sich überhaupt Whiskey nennen darf. Traditionshäuser wie Old Bushmills und Midleton treffen heute auf jüngere Brennereien wie Dingle oder Teeling, die mit neuen Fassreifungen und Stilen die Renaissance des Irish Whiskey vorantreiben.

Warum beide Ehrentage perfekt zusammenpassen

Auf den ersten Blick könnten Moscow Mule und Irish Whiskey kaum unterschiedlicher sein: hier ein unkomplizierter, spritziger Longdrink, dort ein komplexes Fassdestillat, das man gerne pur oder in ausgewählter Begleitung genießt. Und doch verbindet beide eine Geschichte von Innovation aus der Not: Der Mule entstand aus schwachen Verkäufen von Wodka und Ginger Beer, während irischer Whiskey sich trotz Steuern, Konkurrenz und Krisen immer wieder neu erfand.

In diesem Sinne – slánte!

Eure Nachteule!