Liest du schon…? Der Welttag des Buches

Heute ist der Welttag des Buches und des Urheberrechts (World Book and Copyright Day). Seit 1995 wird der von der UNESCO eingeführte Feiertag gefeiert und wirbt für das Lesen allgemein, für Bücher, für die Kultur des geschriebenen Wortes aber auch für die Rechte der Autoren. Der 23. April als Gedenktag geht auf St.Georg zurück, einem katalanischen Volksheiligen, dessen Namenstag heute ist und man sich traditionell am heutigen Tag Rosen und Bücher schenkt!

buch

Unter www.welttag-des-buches.de findet man viele Informationen rund um den 20. Jahrestag des Welttages des Buches! Und auch auf den Seiten der UNESCO http://www.unesco.de/kultur/welttage/welttag-buch.html findet man viele Zeilen zum Schmökern.

Man kann sich trefflich streiten, ob nun das „echte“ Buch mit seinen Papierseiten oder das eBook besser ist. Die Haptik eines schönen Buches ist natürlich schon was Besonderes oder auch der Geruch der Seiten…aber aus rein praktischen Gründen bevorzuge ich persönlich inzwischen das eBook – und zwar egal ob auf dem Kindle oder mit den Lese-Apps auf meinem Phablet. Allerdings lese ich auch sehr gerne in unserer kleinen Bibliothek in einem gemütlichen Sessel…diese Atmosphäre ist einfach toll =).

Im Internet finden sich viele Listen, was denn die besten Bücher sind…z.B.

http://www.fabelhafte-buecher.de/buecher/bestseller/ – hier findet man alle möglichen Beststeller-Listen aus der ganzen Welt – eBook und Hardcover.

Wer gerne mit To-Do-Listen arbeitet, dem sei folgende Übersicht empfohlen: http://www.todo-liste.de/html/buch-und-leseliste.php

Wer was witziges und auch kreatives lesen möchte, dem sei zur Zeit auf Twitter  #bahnstreikliteratur empfohlen.

Ich habe auch wieder beschlossen, mehr und regelmäßiger zu lesen…und zwar nicht nur die Fachliteratur auf meinem Phablet sondern wieder mehr „Unterhaltungs“-Literatur…zum Genuss und zur Entspannung!

Na dann…mache ich mal an Buch Nummer 3 von zur Zeit 10 aus der Reihen „Das Lied von Eis & Feuer – der Thron der Sieben Königreiche“ von George R.R. Martin (besser bekannt unter „Game of Thrones“)….

Spargelzeit im Ländle

Jetzt beginnt sie wieder  – die leckere Spargelzeit. Je nach Witterung dauert die Spargel Saison von etwa Ende April bis traditionell zum 24. Juni (Johanni). Die Ernte wird beendet, damit die Pflanzen eine ausreichende Regenerationszeit haben, um im folgenden Jahr genügend neue Sprosse bilden zu können.

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Asparagus officinalis, so die offizielle Bezeichnung des Gemüsespargel, gilt als die Königin unter den Gemüsen. Kein anderes Nahrungsmittel ist so kalorienarm wie der Spargel, der zu 95% aus Wasser besteht. Er enthält so gut wie kein Fett und kein Cholesterin und bietet einen hohen Gehalt an Ballaststoffen…. und mit 17 Kalorien pro 100 g ein idealer, kohlenhydratarmer (2.1 g) Fitmacher.

Viel Wissenswertes zum Thema Spargel und auch Rezepte findet ihr unter:

http://www.spargelseiten.de/

Ein nicht mehr ganz so geheimer Geheimtipp (lieben Dank an meinen Kollegen Klaus der mich vor ein paar Jahren darauf brachte) ist der Spargelbesen bei Bauer Bauerle auf dem Schmidener Feld.

http://fruechtle.weingut-johannesb.de/

Wer es einrichten kann muß mindestens einmal in der Spargelzeit dort aufschlagen…aber unbedingt einen Tisch reservieren!

Im Hofladen kann man sich eindecken mit Spargel, Erdbeeren und Fruchtsäften z.B. aus Äpfeln, Birnen, Johannisbeeren, u.v.m.. Aber auch Obstbrände und Liköre, Fruchtaufstriche und Gelees, frische Salate, Gemüse und Obst küchenfertig zubereitet lassen sich dort erwerben.

Und noch ein Tipp für die Grillfreunde unter euch…unbedingt mal gegrillten grünen Spargel probieren – eines meiner liebsten Spargelgerichte.

Pro Portion nimmt man 500g grünen Spargel, max. das holzige Ende abschneiden ansonsten muss grüner Spargel nicht geschält werden, gibt Olivenöl drüber…alles auf eine Grillpfanne und ca. 10 Minuten al dente grillen…mit frisch geriebenem Parmesan bestreuen und genießen. ..!

 

Bon Appetit!

Nicht nur die Sonne verwöhnt uns heute…

Was für ein herrlicher Tag – perfekt für den „Schau-in-den-Himmel-Tag“…die Sonne scheint, die Vögel zwitschern. Ein Tag um hemmungslos in der Sonne zu liegen und sich diese auf den Bauch scheinen lassen. Doch bei allem Genuss sollte man auch jetzt schon den UV-Schutz nicht vergessen. Auch wenn wir erst Anfang April haben, hat die Sonne schon ganz schön Kraft und deswegen heißt es:

  • Sonnenbrille, Sonnenhut und Sonnencreme nicht vergessen!

Auf den Seiten des Bundesamt für Strahlenschutz findet man im Bereich optische Strahlung (http://www.bfs.de/de/uv/uv2) viele weitere gute Tipps rund um das Thema.

Die wichtigsten Punkte sind:

  1. Starke Sonne vermeiden und meiden. Um die Mittagszeit ist die Sonnenwirkung höher als am Vormittag oder am späteren Nachmittag
  2. Kleidung und vor allem eine gute Kopfbedeckung sind wichtig – aber auch Nasenrücken, Ohren und die Fußrücken nicht vergessen!
  3. Eine Sonnenbrille ist nicht nur beim Autofahren ganz hilfreich sondern schütz die Augen vor zu starker UV-Einstrahlung.
  4. Man kann es nur immer wieder sagen – eincremen nicht vergessen…und keine homöopathischen Dosen…reichlich Sonnencreme, wenn möglich eine halbe Stunde vor dem Sonnenbaden auftragen und auf einen ausreichenden Lichtschutzfaktor achten.
  5. Daran denken, dass Wasser die UV-Strahlung gut reflektiert und ihre Wirkung dadurch verstärkt wird.
  6. Wer Medikamente nimmt sollte vor dem Sonnenbaden einen Blick in den Beipackzettel werfen. Es gibt einige Medikamente und auch Kosmetika die diverse Wechselwirkungen mit Sonnenlicht haben…nur das man sich nicht wundert, warum man abends aussieht wie eine Feuerqualle und sich auch so fühlt, als ob man eine wäre

Auf den Seiten des Bundesamt für Strahlenschutz findet sich auch noch eine sehr nette Broschüre mit dem Titel „Mit heiler Haut durch den Sommer“.

http://www.bfs.de/de/bfs/publikationen/broschueren/optische_strahlung/mit_heiler_haut.pdf

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Und was einem bei so einem Flow an Sonne auch leicht fällt…lachen. Sehr passend zum heutigen Internationalen Moment-des-Lachens-Tag. Ziel des Tages, der vom US-Autor Izzy Gesell ins Leben gerufen wurde ist, alle Menschen der Welt zum Lachen zu ermutigen, schließlich gilt Lachen immer noch als die beste Medizin. Und es werden immerhin fast 100 Muskeln dafür benötigt (17 allein im Gesicht und ca. 80 am restlichen Körper)! Lachen baut Stress ab und führt dazu, dass das Selbstvertrauen gestärkt wird…und wer hat sich noch nicht völlig entspannt und wohl gefühlt nach einem herzlichen Lachen?!

Ob ihr euch heute lustige Videos anschaut, einen Freund anruft und ihm eine witzige Geschichte erzählt oder euch eine Komödie anschaut…ganz egal…einfach mal wieder lachen! Und versucht doch mal, den Menschen die an euch vorbei gehen ein Lächeln zu schenken….und ihr werdet sicher das eine oder andere Lächeln zurückbekommen =) (und das nicht nur heute)!

Und für alle die noch nicht genug bekommen können vom Genießen…heute ist auch noch C&C-Day. Der Cake-and-Cunnilingus Tag…ihr erinnert euch noch an den 14.3.? Richtig – der „Verwöhntag“ für den Mann…und heute sind die Damen der Schöpfung nochmal dran zum Genießen. Was den Kuchen angeht, da dürft ihr euch gerne professionelle Unterstützung holen und den Bäcker bzw. Konditor eures Vertrauens mit ins Boot nehmen…aber für den Rest müsst ihr schon selber ran ;-).

In diesem Sinne – einen wunderschönen Frühlingsabend! =)

 

Heute ist Welt-Parkinson-Tag!

Im Jahr 1997 wurde der Aktionstag durch die European Parkinsons Disease Association am Geburtstag von James Parkinson zur Erinnerung an die Bedeutung zur Früherkennung dieser Erkrankung eingeführt.

Parkinson

Der Morbus Parkinson ist eine der häufigsten degenerativen Erkrankungen des Nervensystems. Obwohl diese Erkrankung nicht heilbar ist, lässt sie sich durch eine frühzeitige Erkennung und Behandlung gut in den Griff bekommen und hat so behandelt wenig Einfluss auf die Lebenserwartung.

Die Parkinson-Krankheit, eine langsam fortschreitende neurologische Erkrankung, zeigt typischerweise folgende Symptome aus dem Bereich der Bewegungsstörungen:

  • Muskelstarre/Steifheit (Rigor),
  • verlangsamte Bewegungen, welche bis hin zur Bewegungslosigkeit führen kann (Bradykinese)
  • Muskelzittern (Tremor)
  • Haltungsinstabilität – Gang-oder Gleichgewichtsstörungen (posturale Instabilität)

Warum gerade Bewegungsstörungen? Das liegt an dem Dopamin-Mangel, welcher in den bestimmten Hirnbereichen herrscht. Dopaminhaltige Nervenzellen sind für die Kontrolle der Bewegung (willkürliche und unwillkürliche Bewegungen) zuständig.

Das erste Auftreten der Symptome beginnt meistens zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr, aber es gibt durchaus auch jüngere Patienten. In der Altersgruppe 40 bis 44 Jahre ist etwa einer von 10.000 Menschen betroffen. Einer der bekanntesten Patienten ist der Schauspieler Michael J. Fox, der 1991 – mit 30 Jahren schon sehr früh an Parkinson erkrankte. Eine interessantes Interview mit ihm gibt es unter : https://www.youtube.com/watch?v=o8lsjfjgAA8

Wer mehr über diese Erkrankung wissen möchte, dem seien die folgenden Seiten empfohlen:

http://www.parkinson-aktuell.de

http://www.kompetenznetz-parkinson.de

http://www.welt-parkinson-tag.de

„Roma? Das sind Zigeuner – oder?!“ Der 8. April – der Tag der Roma

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Seit 1971 gilt der 8. April als ein internationaler Aktions- und Gedenktag der Roma unter dem Zeichen des Kampfes um Selbstbestimmung, Unabhängigkeit und Würde. 1971 fand in London der erste Internationale Romani-Kongress statt. Delegierte aus 14 Ländern erklärten, dass die Roma eine eigene Nation sind und dass Roma die offizielle Bezeichnung dieser Nation ist. Es wurde eine Flagge entworfen und das Lied „Gelem gelem” („Ich bin weit gewandert”) wurde zur offiziellen Hymne erklärt

Wer sind denn die Roma überhaupt?

Roma ist der Überbegriff für alle Menschen mit Roma-Herkunft. Die historisch-geographische Herkunft ist sehr wahrscheinlich der indische Subkontinent. Roma sprechen ein indoarisches Romanes. Indoarische Sprachen werden von rund einer Milliarde Menschen gesprochen, u.a. in Nord- und Zentralindien, Pakistan, Nepal, Sri Lanka und auch auf den Malediven. Zum Beispiel ist Bengali oder auch Sanskrit eine Indoarische Sprache.

Die Roma bilden keine geschlossene Gemeinschaft, sondern sind in viele Gruppierungen aufgeteilt, welche sich in Sprach, Kultur und auch Geschichte unterscheiden.

Aufgrund ethnischer Zuschreibungen und auch aufgrund ihrer sozialen Situation werden viele Angehörige dieser Minderheit marginalisiert, also an den Rand der Gesellschaft gedrückt.

In manchen europäischen Staaten sind sie über eine gesellschaftliche Randstellung hinaus noch in jüngster Zeit offener Verfolgung ausgesetzt gewesen oder noch ausgesetzt, so z.B. im Kosovo.

Auch in Deutschland gibt immer noch ziemliche Ungerechtigkeiten den Roma gegenüber…so ist ein Großteil der Flüchtlinge bis heute nur geduldet hier und neben der ständigen Bedrohung abgeschoben zu werden, ist die Situation der Kinder noch gravierender: in manchen Bundesländern dürfen sie keine Schule besuchen, in anderen ist der Schulbesuch zumindest freiwillig möglich. Viele Kinder wachsen in Deutschland auf, ohne je eine Schule besucht zu haben. Dazu kommt, dass die Flüchtlingsgruppen oft in abgelegenen Gegenden in provisorischen Unterkünften leben müssen. Die Erwachsenen dürfen keine Arbeit aufnehmen und auch keine Sprach- oder Integrationskurse besuchen – wie soll denn da sowas wie Integration möglich sein??

In Deutschland leben zur Zeit etwa 120.000 Sinti und Roma, davon haben 70.000 eine deutsche Staatsbürgerschaft.

Wer mehr über dieses Thema wissen möchte, dem seinen zwei Seiten empfohlen: zum einen die Seite des Zentralrat Deutscher Sinti und Roma (www.zentralrat.sintiundroma.de) und ein tolle Seite befindet sich beim Planet Wissen:

http://www.planet-wissen.de/politik_geschichte/voelker/sinti_und_roma/

 

Der 2. April – Weltautismustag & ein Hoch auf ein Erdnussbutter-Marmelade-Sandwich

Unter dem Motto „Autismus – stoppt die Diskriminierung“ steht der diesjährige UN-Welttag des Autismus.

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Seit 2008 findet dieser Aktionstag zur Aufklärung über Autismus statt und man hofft, durch die Aufmerksamkeit die Lage von Autisten zu verbessern.

Eine sehr gute Seite im Worldwide Web ist www.autismus.de. Hier findet man viele interessante Informationen rundum das Thema.

 

Autismus ist eine angeborene und unheilbare Wahrnehmungsstörung, die in den ersten 3 Lebensjahren beginnt.  Autisten zeigen Symptome in den Bereichen: sozialer Umgang mit Mitmenschen, in ihrer Kommunikation und in den sich stets wiederholenden Handlungen.

Ihre Interessen beschränken sich meist auf bestimmte Gebiete und in denen sind sie meistens sehr gut, da wird oft von „Inselbegabungen“ gesprochen. Möglicherweise ist ein Autist nicht fähig, sich problemlos umzuziehen, kennt eventuell aber ganze Telefonbücher auswendig. Ein bekanntes Beispiel ist hierfür das US-amerikanische Drama „Rain Man“ mit Dustin Hoffman in der Rolle eines Autisten – ein sehr anschauenswerter Film!

Man unterscheidet den frühkindlichen Autismus („Kanner-Syndrom) und dem Asperger-Syndrom. Auch hier lohnt sich ein Blick auf www.aspergersyndrom.info!

 

Und heute müsste man in den USA sein – dort ist nämlich heute  „PB&J  – Erdnussbutter-und-Marmeladen-Sandwich-Tag! =).

Es besteht aus einer Schicht Erdnussbutter und entweder Trauben- oder Erdbeermarmelade, die jeweils auf eine Toastscheibe geschmiert werden. Beide Scheiben werden aufeinander gelegt und als Sandwich entweder in einem Stück oder in zwei Dreiecke geschnitten gegessen.

Eine Kalorienbombe hoch fünf – aber verdammt lecker!

Purple Day – der heutige Epilepsie-Gedenktag

Heute ist der „Purple Day“ – ein internationaler Gedenktag für die Erkrankung Epilepsie, der dazu dienen soll, über diese Krankheit aufzuklären und vor allem den Menschen die Angst vor den Betroffenen zu nehmen. Im Jahr 2008 wurde dieser Tag von der damals neujährigen Cassidy Megan ins Leben gerufen, um Mythen und Vorurteile abzubauen und als ein sichtbares Zeichen wird dazu aufgerufen, heute Lila zu tragen.

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Was ist denn Epilepsie überhaupt genau?

Der hirnbedingte Krampfanfall ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen des Nervensystems. Es kommt aufgrund verschiedenster Ursachen zu einer unkontrollierten Entladung der Hirnnervenzellen, wobei verschiedene Hirnregionen gereizt werden und die dementsprechenden Reaktionen hervorrufen.

„Typische“ Erkennungszeichen bzw. Symptome eines sogenannten „Grand-Mal“-Anfalls sind plötzliche, unkontrollierte Zuckungen bzw. Verkrampfungen, oft  mit einem plötzlichen Hinfallen. Auch ein sog. Initialschrei kann vorkommen. Die Dauer eines solchen Anfalls kann von wenigen Sekunden bis hin zu mehreren Minuten dauern. Je länger der Krampf anhält desto bedrohlicher wird tatsächlicher dieses Geschehen. Als ein wichtiger – wenn nicht sogar der wichtigste –  Tipp ist es, den Betroffenen während eines Anfalls nicht festzuhalten, sondern alles aus dem Weg zu räumen, woran er sich weh machen könnte. Während eines Anfalls können sich die Muskel so sehr verkrampfen, dass die Betroffenen es schaffen, sich die eigenen Knochen zu brechen und wenn man gewalttätig festgehalten wird, wehrt man sich noch umso heftiger. Das gilt auch für Betroffene während eines Anfalles!

Es gilt – insbesondere bei dem erstmaligen Auftreten eines solchen Anfalls – möglichst schnell die Notrufnummer 112 zu wählen. Nach dem Anfall sind die meisten Betroffenen so erschöpft, dass sie in eine sogenannte Nach-Schlafphase geraten und für uns wie Bewusstlose reagieren – nämlich so gut wie gar nicht. Deswegen gilt es nach einem Anfall den Betroffenen in eine Seitenlage zu legen. Auch darf nicht vergessen werden, mit dem Betroffenen zu reden – auch während des Anfalls. Man weiß inzwischen, dass auch Menschen während eines Anfalls mitbekommen, ob mit Ihnen gesprochen wird und die meisten geben an, dass sie das als sehr angenehm und beruhigend empfunden haben.

Man muss vor keinem Menschen Angst haben, der an dieser Krankheit erkrankt ist. Man sieht ihm das nicht an und die meisten können ein völlig normales Leben leben.

Wer sich nicht sicher ist, wie er am besten reagieren soll, wenn er tatsächlich bei einem akuten Epileptischen Anfall dabei ist, dem empfehle ich den Besuch eines Rotkreuzkurses – dort werden alle Fragen zu diesem Thema kompetent beantwortet!

Im Internet kann ich die folgende Seite empfehlen – mit vielen interessanten und wichtigen Informationen rund um das Thema Epilepsie: www.epilepsie-gut-behandeln.de.

Am 5. Oktober findet ein weiterer wichtiger Tag statt  – der (Welt)Tag der Epilepsie! Diese einmal jährlich stattfindende Veranstaltungsreihe wurde von der Deutschen Epilepsievereinigung e.V. unter Beteiligung der Deutschen Gesellschaft für Epileptologie ins Leben gerufen – aber dazu im Oktober mehr…

Du hast was an der Waffel – der 25.3. – der Tag der Waffel

 

Wusstet Ihr, dass heute in Schweden der offizielle Tag der Waffel (Våffeldagen) ist? Warum ausgerechnet heute, an diesem Datum…nun ja, wahrscheinlich handelt es sich um eine Verwechslung wegen dem Namen, da das schwedische Wort für Mariä Verkündung ähnlich wie Waffel klingt und dieser Tag wird auch heute gefeiert. Manchmal können solche Verwechslungen schon echt geschickt und lecker sein =)

(Quelle: Wikipedia)

(Quelle: Wikipedia)

Was sind denn eigentlich „Waffeln“? Die wohl einfachste Form besteht aus einem Teig aus Mehl und Wasser, was zwischen zwei flachen Waffeleisen gebacken wird. Es gibt die unterschiedlichsten Formen (Herz, Rund, am Stiel,…) und Geschmacksrichtungen. Die ältesten Belege für Waffeleisen stammen aus dem 9. Jahrhundert und wurden in Belgien und Frankreich gefunden.

Um den Tag gebührend mit vielen Waffeln zu feiern, gibt es hier ein paar leckere Rezepte…

Klassische Waffeln (Rezeptidee angelehnt an ein Rezept von der Seite: www.waffeleisen-waffelrezepte.de)

Zutaten

  • 3 ganze Eier
  • 125g zerlassene Butter
  • 150g Weizenmehl Type 405
  • ½ TL Backpulver
  • 75ml süße Sahne
  • 125 ml Wasser
  • 1 Prise Salz
  • 50g brauner Zucker

Zubereitung

Butter schmelzen und leicht abkühlen lassen. Mehl und Backpulver vermengen und in eine Schüssel geben. Dazu die Butter und die restlichen Zutaten dazu geben und unterrühren. Danach sollte der Teig mindestens 10 Minuten ruhen und dann kann man die Waffeln im gut vorgeheizten Waffeleisen goldgelb ausbacken!

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Eine kleine Auswahl von Low-Carb Waffeln

Low-Carb Waffeln I (dieses und weitere Low Carb Rezepte sind zu finden unter: www.lowcarbrezepte.org)

Zutaten

  • 60 g Butter
  • 100 g Quark
  • 4 Eier
  • 6 EL Low Carb Eiweiß-Pulver
  • 2 EL Öl
  • etwas Rohrzucker

Zubereitung

  1. Butter in einem Topf erhitzen bis sie geschmolzen ist. Dann die flüssige Butter kurz abkühlen lassen.
  2. Flüssige Butter mit Quark und Öl in einer Schüssel verrühren. Nun die Eier, das Eiweißpulver und etwas Zucker dazugeben und alles gut vermischen.
  3. Portionsweise den Teig in einem Waffeleisen backen und nach Belieben mit Früchten dekorieren und Puderzucker bestreuen

Low-Carb Waffeln II (angelehnt an Rezepte von http://lowcarbdiaet.net/low-carb-waffeln/

– mit Mandelmehl

  • 6 Eier
  • 1 EL pflanzliches Öl
  • 60 ml Sahne
  • 1/4 TL Backpulver
  • 1 TL Vanillepulver
  • 1 EL Zuckerersatz (z.B. Stevia
  • 1/8 TL Salz
  • 1 1/2 EL Proteinpulver
  • 1 EL Mandel-Mehl
  • 1 EL Leinsamen

Zubereitung

  1. Alle Zutaten in einer tiefen Schüssel kombinieren und sehr gut vermischen, entweder mit einem Rührbesen oder einem Handmixer.
  2. Einen Teil des Teigs ins Waffeleisen geben und die low carb Waffeln nach Gebrauchsanleitung golden backen.

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Waffeln ohne Ei

Zutaten

  • 500 g Mehl
  • 1 Pck Backpulver
  • 200 g Zucker
  • 2 Pck Vanillepulver
  • 250 g Margarine
  • 700 ml lauwarme Milch
  • 1 Fläschchen Rum o Vanille Aroma

Zubereitung:

Bis auf die Milch einfach alles in eine Rührschüssel geben und mit dem Mixer durchrühren, die Milch nach und nach dazu geben. Dann einfach im Waffeleisen Backen wie jede anderen Waffeln auch 😉

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Belgische Waffeln (dieses und weitere Rezepte sind unter www.chefkoch.de zu finden)

Zutaten

  • 1 kg Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 3 Pck Backpulver
  • 7 Eier
  • 600 g zerlassene Butter
  • 2 Würfel frische oder 4 Pck Trockenhefe)
  • 200 ml lauwarme Milch
  • 1 Tasse Wasser
  • 650 g Hagelzucker

Das Mehl mit dem Vanillinzucker und dem Salz in eine Schüssel geben und vermischen. Die Hefe zerbröseln und in der lauwarmen Milch auflösen. Die Eier, die Hefemilch, das Wasser und die Butter zum Mehl geben, alles vermischen und den Teig einige Minuten schlagen. Den Teig eine halbe Stunde zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

Nach dem Ruhen, den Hagelzucker unter den Teig rühren und die Waffeln sofort im Waffeleisen (vorzugsweise für rechteckige Waffeln) ausbacken.

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STROOPWAFEL (Sirup-/Honigwaffeln aus den Niederlanden) (weitere Info zu finden unter www.buurtaal.de )

Zutaten

  • 200 g Mehl
  • 100 g Zucker
  • 100 g Butter
  • 1 Esslöffel Milch oder Wasser
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • Evtl 1 Teelöffeln Zimt

Für den Sirup:

  • 50 g Butter
  • 50 g (Rohr-) Zucker
  • 150 g Zuckerrübensirup

Zubereitung

Zucker, Butter, Mehl, Ei, Zimt und Milch zum einem Teig verrühren. Sirup in einem Topf langsam erhitzen, den Zucker darin auflösen lassen. Zuletzt die Butter hinzufügen und schmelzen lassen.

Aus dem Teig kleine Bällchen formen (der Durchmesser sollte zwischen einer großer Murmel und einem Pingpongball liegen) und diese im Waffeleisen zu runden Waffeln backen. Je nach Gerät dauert das dreißig Sekunden bis zwei Minuten.

Die heißen Waffeln mit einem scharfen Messer auftrennen und mit etwas Sirup füllen. Bereitet das Halbieren Schwierigkeiten, kann man alternativ auch einfach zwei stroopwafels zusammenkleben. Beim Abkühlen härtet der Sirup etwas aus.

 

Weitere leckere Infos rund um das Thema Waffel und noch viele weitere Rezepte findet ihr unter:

http://www.waffeleisen-waffelrezepte.de/

 

Guten Appetit!

Welt-TBC-Tag

Heute ist Welt-Tuberkulose-Tag. TBC – so die gängige Abkürzung, ist eine Infektionskrankheit mit dem Mycobakterium tuberculosis und befällt beim Menschen am häufigsten die Lunge, da sie häufig durch eine klassische Tröpfcheninfektion übertragen wird.

Dieser 24. März wurde bewusst als Aktionstag gewählt, da am 24. März 1882 Robert Koch in Berlin die Entdeckung des Tuberkulose-Bakteriums bekannt gab. Zu dieser Zeit war die Tuberkulose in Europa und Amerika derart weit verbreitet, dass jeder siebte daran starb. Durch die Entdeckung der Krankheitsursache, war es möglich eine Therapie gegen diese Krankheit zu entwickeln. Leider ist die TBC heutzutage wieder auf dem Vormarsch…

Stempel WTT_rot TBC

Die DAHW – die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe spricht von rund neun Millionen neu an TB erkrankten Menschen im Jahr 2013. Viele davon sind ebenfalls auch an HIV erkrankt!

Ein interessantes Statement lässt sich auf der Internetseite der DAHW lesen – dort bekommt man auch weitere interessante Informationen rund um das Thema…  http://www.dahw.de :

„Es fehle offenbar am politischen Willen, die schnelle Entwicklung eines Impfstoffs sowie neuer Medikamente gegen Medikamentenresistente TB-Erreger finanziell zu unterstützen, sagt DAHW-Geschäftsführer Burkard Kömm zum Welt-TB-Tag 2015: „Viele Menschen in Deutschland glauben, TB sei weit entfernt, weil wir hier nur wenige Erkrankungen haben. Das kann schnell zu einem tödlichen Irrtum werden.“

Nicht nur die schnelle und fast unbegrenzte Mobilität der Menschen macht die Krankheit so gefährlich, es sind besonders die Resistenzen. Und die sind näher, als viele Menschen meinen: Die meisten Fälle Medikamentenresistenter TB (DR-TB) gibt es in den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion. Allein in Russland sind 19% der 130.000 TB-Patienten an MDR-TB erkrankt, in Weißrussland sogar 35%.“

 

Die lächelnden Kinder…Menschen mit dem Down-Syndrom

Heute am 21. März findet der Welt-Down-Syndrom- Tag statt. Im Jahr 2006 wurde dieser Aktionstag durch die DSI (Down Syndrome International) und die EDSA (European Down Syndrom Association) ins Leben gerufen.  Seit 2012 sind die Vereinten Nationen mit dabei.

Warum am 21. März eigentlich?  Heute ist der 21. Tag  des dritten Monats, ein symbolisches Datum also, da bei  Menschen mit dem Down-Syndrom das Chromosom 21 dreimal statt zweimal vorhanden ist.

Allein in Deutschland leben zwischen 30.000 und 50.000 Menschen mit dieser genetische bedingten Entwicklungsstörung. Häufig hört man auch den Begriff Trisomie 21, was wieder auf die genetische Mutation hinweist.  Die Jungen sind häufiger betroffen als Mädchen. Bislang ist nicht geklärt, wodurch dieses Ungleichgewicht zustande kommt.

Statistische Erhebungen zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit, ein Kind mit Trisomie 21 zu bekommen, mit dem Alter der Mutter ansteigt. Dies ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass bei der Frau schon vor der Geburt Eizellen reifen und mit zunehmendem Alter mehr Fehler bei der Meiose auftreten können.

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In einer sehr empfehlenswerten Broschüre des deutschen DS-InfoCenter (www.ds-infocenter.de) „Down-Syndrom. Was bedeutet das?“ findet man u.a. zehn wichtige Merkmale, die typisch für das Syndrom sind, z.B. “ Das Aussehen der Kinder ist betroffen: Größe, Gewicht, Auffälligkeiten im Bereich der Kopfform, der Augen und der Ohren. Auch treten organische Schäden wie Herzfehler oder Magen- und Darmstörungen häufiger auf.

Die geistigen Fähigkeiten der Kinder mit Down-Syndrom weisen eine enorme Streubreite auf. Die Spanne reicht von schwerer Behinderung bis zu fast durchschnittlicher Intelligenz, wobei das zusätzliche genetische Material nur ein Aspekt ist, der die Entwicklung beeinflusst. Die Entwicklung jedes Kindes – mit oder ohne Down-Syndrom – hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab.“

Zu was Menschen mit Down-Syndrom in der Lage sind, sieht man u.a. auch am Beispiel von Rolf „Bobby“ Brederlow. Der 1961 mit dem Down-Syndrom geborene Schauspieler  hat schon in vielen Filmen und Serien mitgespielt und wird von seinen Kollegen sehr geschätzt als Mensch!