02- Weihnachtskulinarium 2016

An diesem frostigen Tag geht es um die Geschichte und die Besonderheiten bei Weihnachtsmärkten und ich stelle euch die Weihnachtsmärkte in Heidelberg, Stuttgart, Ulm und Bad Wimpfen etwas genauer vor.

Weihnachtsmarkt  -  Weihnachtsdekoration

Geschichte des Weihnachtsmarkt

Vieles lässt sich nicht finden zur Geschichte…ein kleiner Auszug aus dem Wikipedia-Artikel zum Thema steht unten. Eine sehr schöne Seite rund um das Thema „Weihnachtsmarkt“ findet sich unter www.weihnachtsmarkt.net. „Im 14. Jahrhundert kam in der Vorweihnachtszeit der Brauch auf, Handwerkern wie Korbflechtern, Spielzeugmachern oder Zuckerbäckern die Erlaubnis zu erteilen, auf dem Marktplatz Verkaufsstände zu errichten, um dort ihre Erzeugnisse und Produkte für das Weihnachtsfest zu verkaufen. Der Grundstein für die Weihnachtsmärkte war so gelegt und Jahr um Jahr verbreitete sich die Tradition der Weihnachtsmärkte weiter.

Von Anfang an wurde bei den Weihnachtsmärkten an das leibliche Wohl der Marktbesucher gedacht und so wurden neben Spielzeug und nützlichen Dingen auch geröstete Kastanien, Mandeln und Nüsse angeboten. Ein typischer Weihnachtsmarkt besteht heute aus zahlreichen Verkaufsständen auf den Straßen und Plätzen eines Ortes, oft vor historischer und publikumswirksamer Kulisse. Es werden weihnachtliche Backwaren wie Printen, Lebkuchen, Berliner Pfannkuchen, Spekulatius, Christstollen, diverse Süßigkeiten wie Schokoladenfiguren, Zuckerwatte, gebrannte Mandeln, heiße Maronen und warme Speisen angeboten, z. B. Ofenkartoffeln. Gegen die Kälte wird Glühwein (daher auch der Name „Glühmarkt“), Feuerzangenbowle, sowie Glühmost und Punsch (in Österreich) zum Durchwärmen ausgeschenkt, aber auch andere Getränke wie Weihnachtsbock. Die meisten Regionen haben ihre weihnachtlichen Spezialitäten. Zum obligatorischen Programm eines Weihnachtsmarktes gehören Verkaufsstände für Weihnachtsartikel oder Schmuck für den Christbaum wie Glaskugeln, Adventssterne, Lametta oder kunsthandwerkliche weihnachtliche Artikel wie Krippen, Erzgebirgische Schwibbogen. und Räucherfiguren.

Zu den meisten Weihnachtsmärkten gehört ein künstlerisches oder kulturelles Rahmenprogramm. Für die Kinder erscheint Nikolaus mit seinen Helfern, der Weihnachtsmann oder das Christkind und teilt kleine Geschenke aus. Gelegentlich werden Weihnachtskrippen oder andere Figurengruppen aufgestellt (z. B. Szenen aus Märchen). Bei manchen Weihnachtsmärkten gibt es auch lebende Krippen, mit echten Schafen, Eseln und Ziegen. Auf einer geeigneten Bühne, z. B. dem Balkon eines Rathauses, werden Krippenspiele oder weihnachtliche Konzerte aufgeführt.

Seinen besonderen Reiz erlangt der Weihnachtsmarkt meist durch einen großen Weihnachtsbaum und die festliche Beleuchtung, die im Kontrast zur früh einsetzenden Dunkelheit steht, und zuweilen durch eine erste Schneebedeckung.

Auf den größeren Weihnachtsmärkten, oft auch als Adventmärkte bezeichnet, werden hauptsächlich Waren als reguläres Geschäft von professionellen Marktfahrern angeboten. Es gibt aber auch viele Märkte, die von einem oder mehreren Vereinen organisiert werden und auch die verkauften Gegenstände selbst hergestellt wurden, wo der Erlös des Verkaufes karitativen Zwecken zufließt.“

Der Heidelberger Weihnachtsmarkt – 21. November bis 22. Dezember 2016; täglich von 11-21 Uhr

Christmas market in Heidelberg, Germany, a panorama shot at dusk showing illuminated kiosks, historic architecture and blurred people

Rund 140 Buden laden zum Bummeln und Schlemmern im Bereich des Bismarckplatz, Anatomiegarten, Universitätsplatz, Marktplatz, Kornmarkt und der Karlsplatz ein. Auf letzterem lassen sich zudem ein paar Runden auf Schlittschuhen drehen – und zwar auf der „Christmas on Ice“, einer der schönsten Eislaufbahnen Deutschlands.

Eine weitere Besonderheit war in den letzten Jahren immer die Heidelberger Schlossweihnacht. Diese fällt in diesem Jahr leider wegen einer Fledermaus-Population aus, die dort ihr Winterquartier eingerichtet haben.

Weitere Informationen sind zu finden auf www.heidelberg-marketing.de.

Der Weihnachtsmarkt in der schwäbischen Metropole – in der Landeshauptstadt Stuttgart

Weihnachtliche Hütten und Verkaufsstände des Stuttgarter Weihnachtsmarkt

Weihnachtlich glitzernde Stände mit liebevoll gestalteten Dächern, funkelnder Lichterschmuck und ein stimmungsvolles Programm: Vom 23. November bis 23. Dezember 2016 lädt der Stuttgarter Weihnachtsmarkt zum Verweilen ein. 31 Tage lang herrscht ein vorweihnachtliche Stimmung in der baden-württembergischen Landeshauptstadt. Der Markt erstreckt sich vom Neuen Schloss und Königsbau über den Karls- und Schillerplatz mit dem Alten Schloss und der Stiftskirche bis zum Marktplatz.

Aus der Historie des Stuttgarter Weihnachtsmarkt (www.Stuttgarter-Weihnachtsmarkt.de) : „Eine Tradition seit mehr als 300 Jahren – der Stuttgarter Weihnachtsmarkt gehört nicht nur zu den schönsten und größten, sondern auch zu den ältesten Weihnachtsmärkten in ganz Europa. Im Jahr 1692 fand er erstmals urkundlich Erwähnung. Seine Wurzeln reichen jedoch weiter zurück: Aus dem Jahr 1507 ist ein offizielles Marktprivileg bekannt, in dem Herzog Ulrich von Württemberg der Stadt Stuttgart den Einzug des Standgeldes an den Jahrmärkten überlässt. Aller Wahrscheinlichkeit nach handelt es sich bei dem Marktprivileg aber lediglich um die Bestätigung einer bereits bestehenden Befugnis. In dieser wird ein Pferdemarkt an St. Ottmar (16. November) erwähnt, aus welchem sich später ein Jahrmarkt entwickelte, der zeitlich immer näher an Weihnachten heranrückte. Hieraus entstand schließlich ein „Christkindleinmarkt“, der sich von Dienstag bis Samstag vor Weihnachten erstreckte.

Mehr als 3,5 Millionen Besucher kommen mittlerweile jährlich in die baden-württembergische Landeshauptstadt. Gäste aus dem In- und Ausland treffen sich in deren Herzen, um sich gemeinsam auf die besinnliche Weihnachtszeit einzustimmen. Im Sortiment der Händler befinden sich immer noch die traditionellen Krämermarktartikel, doch das Angebot an den inzwischen rund 290 Ständen ist wesentlich vielfältiger geworden: Holzspielzeug, Krippenfiguren, Kunsthandwerk, Schmuck, süße Leckereien und kulinarische Köstlichkeiten aus aller Welt gehören dazu. Aber auch das Rahmenprogramm bietet einiges: tägliche Live-Konzerte, ein großes Kindermärchenland mit nostalgischen Karussells, einer echten Mini-Dampflok zum Mitfahren und vielen Mitmachaktionen wie die Kinder-Bäckerei oder die Kerzen-Werkstatt sowie der Antikmarkt auf dem Karlsplatz machen den Stuttgarter Weihnachtsmarkt besonders.“

Das Stuttgarter Rathaus verwandelt sich jährlich in einen überdimensional großen Adventskalender. Vom 1. bis zum 24. Dezember öffnet sich täglich ein Türchen, nach und nach kommen so die Wappen der 23 Stuttgarter Stadtbezirke und an Heilig Abend das Stadtwappen selbst in den Fenstern zum Vorschein. Passend zum jeweiligen Wappen erwartet die Besucher allabendlich bis zum 23. Dezember um 18 Uhr ein musikalischer Gruß eines Chors oder einer Musikgruppe aus dem entsprechenden Bezirk.“

Eine ausführliche Geschichte zur Historie des Stuttgarter Weihnachtsmarkt und weitere Informationen findet man unter www.stuttgarter-Weihnachtsmarkt.de.

Öffnungszeiten Montag – Samstag  10 – 21 Uhr und Sonntag 11 – 21 Uhr

Auch in Ulm verwandelt sich der Münstervorplatz in einen festlichen Weihnachtsmarkt.

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Rund um das Ulmer Münster mit dem größten Kirchturm der Welt warten über 130 Bunden mit den verschiedensten Köstlichkeiten. Auch lässt sich hier eine lebende Grippe mit Esel und Schafen bestaunt werden.

Die Geschichte des Ulmer Weihnachtsmarktes reicht über 630 Jahre zurück. Erste Berichte darüber reichen sogar bis in das 14. Jahrhundert zurück.

Ein schönes ausführliches Programm zum downloaden und weitere Informationen unter www.ulmer-weihnachtsmarkt.de

Öffnungszeiten: vom 21.11. – 22.12.2016 ; täglich von 10 – 20.30 Uhr

Romantisch und mittelalterlich geht es beim altdeutschen Weihnachtsmarkt in Bad Wimpfen zu.

Bad Wimpfen in der Weihnachtszeit

Auf der Homepage des Weihnachtsmarktes (www.weihnachtsmarkt-badwimpfen.de) liest man: „Die Bad Wimpfener Altstadt, geschmückt mit unzähligen beleuchteten Tannenbäumchen und die einzigartige Atmosphäre der Bad Wimpfener Kaiserpfalz bilden den Hintergrund für ein einmaliges romantisches Erlebnis, bei dem an ca. 120 Ständen kunsthandwerkliche, hochwertige Waren zum bevorstehenden Fest angeboten werden.

Der Blaue Turm, der Rote Turm, die Stadtsilhouette und einige Fachwerkhäuser im Marktgelände erstrahlen mit unzähligen Lichterketten in fröhlichem Licht. Das ist wirklich einmalig in Bad Wimpfen – da werden Erinnerungen an die Kindheit wach, aber nicht nur die Kinder lassen sich gerne anstecken von der Atmosphäre. Der Duft von gebrannten Mandeln, die weihnachtliche Musik und die lichtergeschmückte, mittelalterliche Altstadt Bad Wimpfens lassen auch bei den Erwachsenen die Augen leuchten.

In den Wimpfener Gassen herrscht reges Treiben. Aber anders als in den Großstädten, in denen sich die Weihnachtsmärkte längst zu regelrechten Jahrmärkten entwickelt haben, werden in Bad Wimpfen in erster Linie handwerkliche bzw. kunsthandwerkliche Waren angeboten.“

Und das kann ich nur empfehlen…nehmt ein bisschen Geduld mit und lasst euch durch die gemütlichen Gassen treiben und diese Stimmung auf euch einwirken!

Öffnungszeiten: an den ersten drei Adventswochenenden (25.-27.11./ 02.-04.12./ 09.-11.12.16)

Freitag 14 – 21:30 Uhr / Samstag 11 – 21:30 Uhr / Sonntag 11:30 – 20 Uhr

Nach so viel leckeren Informationen gönn‘ ich mir jetzt erstmal einen eulig-warmen Glühwein!

Bis bald! Eure Nachteule

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01- Das Weihnachtskulinarium 2016

„In der Weihnachtsbäckerei, gibt’s so manche Leckerei…“

In den nächsten Folgen wird es -passend zur Jahreszeit – rund um das Thema Weihnachtsmarkt gehen. Einsteigen möchte ich gleich mit dem Tübinger Weihnachtsmarkt und der Sonderrubrik „Schokoladenmarkt“.

Danach geht es um die Geschichte und Besonderheiten bei Weihnachtsmärkten und ich stelle euch die Weihnachtsmärkte in Heidelberg, Stuttgart, Ulm und Bad Wimpfen vor. In der nächsten Folge geht es dann um den Esslinger Weihnachtsmarkt inkl. seinem historischen Marktanteil und die Weihnachtsmärkte in Dortmund und Düsseldorf. Weiter geht das Weihnachtskulinarium 2016 dann mit den verschiedenen Weihnachtsmärkten in der Hansestadt Hamburg.

Zwischendurch wird es auch noch die eine oder andere leckere Rezeptidee geben…mmmhh!

Glhwein und Zimtsterne

 

Seit nun mehr als 11 Jahren treffen sich Top-Chocolatiers aus der ganzen Welt und Schokoliebhaber auf der „chocolART“ in Tübingen. Sechs Tage lang findet das in Deutschland größte internationale Schokoladenfestival in den Gassen der malerischen Innenstadt von Tübingen statt.

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Was inzwischen eine sehr schöne Entwicklung ist, dass es sehr viele fair gehandelten Schokoladenspezialitäten gibt und die Stände, die solche Schokolade verkaufen sind sogar separat gekennzeichnet.

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Das Programm lässt sich wunderbar online unter www. chocolart.de…. Herunterladen. Hier kann man sich beim Durchblättern schon mal Appetit holen…z.B. auch beim sog. Chocokulinarium. Hier nehmen dieses Jahr insgesamt neun Restaurants und Gaststätten teil und bieten ganze Menüs oder auch verschiedene Speisen mit Schokolade verfeinert bzw. kreiert dar.

Ein Beispiel für ein Schokomenü ist z.B. das Menü in der Uhlandstube des Hotel Krone (www.krone-tuebingen.de), welches ich diese Woche schon getestet und für sehr lecker befunden habe.

Es gab:

  • Babyspinat mit Balsamico-Dressing mit gerösteten Kakaobohnen, Datteln und Ziegenkäse
  • Kartoffelcremesuppe mit Chili-Haselnüssen und weißer Schokolade
  • Iberico-Schweinefilet mit Brombeer-Schokosauce, Wirsinggröstel und handgeschabte Spätzle vom Brett
  • Schokoladen-Cannelloni mit Ricottafüllung und Limoncello-Sabayon

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Für Groß und Klein wird etwas geboten – von Ausstellungen zum Thema Schokolade, über verschiedene Tastings (Wein-Schoko, Whisky-Schoko…) bis hin zur Schokowerkstatt von RITTER SPORT für Kinder und Jugendliche, wo man seine eigene Schokolade kreieren kann. Auch mal was Besonderes ist der Schokobackkurs mit „Wild Baker“ Joerg Schmid (www.wildbakers.de).

Ein Tipp ist u.a. der Genussabend „Schokoladenmenü & Whisky“ im Boxenstop Tübingen (zum Boxenstop wird es demnächst auch noch mal einen weiteren Beitrag geben – hier lohnt sich der Besuch nicht nur wegen der heißen Schlitten vor Ort ;-)!

Zitat: „Ein außergewöhnliches Schokoladenmenü in drei Gängen kombiniert mit einer erlesenen Auswahl von sechs kontinental-europäischen Whisksy (à 2cl) werden Ihre Sinne verzaubern. Durch den Abend führt Angela V. Weis, zertifizierte Edelbrand-Sommelière und Schwäbische Whisky-Botschafterin.“

Ach ja…zum Thema Whisky gibt es demnächst ebenfalls mehr!

Was auch unbedingt erwähnt (und probiert) werden muss, ist das Tübinger Kirschle. „Tübingen gilt als der „Geburtsort“ der berühmten Schwarzwälder Kirschtorte. Erdacht und erstmals gemacht vom Tübinger Konditormeister Erwin Hildenbrand im Frühjahr 1930 im Cafe Walz in Tübingen. Diesem geschichtlichen Hintergrund gewidmet, folgte die Idee, aus Verbundenheit zur Stadt Tübingen und ihren Bürgern, über die Grenzen hinaus, eine besondere Praline zu kreieren, einzigartig und mit hohem Wiedererkennungswert.“ So lässt es sich auf der Informationsschrift zum Tübinger Kirschle lesen. Das Tübinger Kirschle ist eine ovale Praline aus einer knackigen Zartbitter-Hülle mit einer Sschwarzwälderkirsch-Sahnetrüffelfüllung und einer „beschwipsten“ Kirschwasser Kirsche. Näheres dazu findet ihr auch unter www.tuebinger-kirschle.de.

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Wer nicht nur schlemmern möchte, sondern sich auch noch anders verwöhnen möchte mit Schokolade – dem sei eine Schoko-Massage empfohlen – ja, auch das kann man mit Schokolade machen. Oder man geht ins Kino Atelier – dort verlängert das Festival de Cine Espanol sein Programm und es werden Filme während der chocolART gezeigt, bei denen Schokolade und Kakao die Haupt- oder Nebenrolle spielen (www.spanisches-filmfestival.de).

Die Öffnungszeiten sind von Mittwoch, 30.11. bis Freitag, 2.12. von 10 – 20 Uhr, am Samstag, den 3.12. findet die lange Schoko-Einkaufsnacht statt und man kann bis 23 Uhr über den Markt schlendern. Am letzten Tag, am Sonntag, 4.12. hat man dann noch von 11-19 Uhr Zeit für einen schokoladigen Bummel.

„So lange Kakaobohnen an Bäumen wachsen bleibt festzuhalten: Schokolade ist Obst!“ – lasst es euch schmecken!

Eure Nachteule

Nerds und Bacon Bomb – eine herrliche Kombi!

Was für leckerer Abend war das gestern! Nachdem es ja eigentlich keine „Grillsession“ gibt und man/frau ja das ganze Jahr über Grillen kann, haben wir gestern auch unseren Weber Spirit E-310 Premium wieder angeworfen und ein „Low Carb“ Essen zubereitet: eine Bacon-Cheese-Rolle mit selbstgemachten Coleslaw. Und dazu gab es endlich eine neue Folge von The Big Bang Theory – aber dazu unten mehr!

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Leute, was soll ich euch sagen – der absolute Oberhammer! Inspiration habe ich mir u.a. bei BBQPit geholt (dessen Blog und Webseite ich euch wärmstens empfehlen kann! – http://bbqpit.de/), insbesondere der Coleslaw ist bis auf wenige Abwandlungen von ihm.

Hier mal die Photobeweise….

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Und hier die Rezepte zum Nachgrillen – das Hackfleisch habe ich diesmal nicht mit einer Würzmischung oder einem Rub vermischt, sondern mir aus einem Rezeptheft eine andere Anregung geholt, aber lest selbst:

Bacon-Cheese-Rolle a la Alex

Zutaten (für 3-4 Personen):

  • 1/2 Brötchen vom Vortag
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 40 g getrocknete Softtomaten
  • 1/2 Zwiebel
  • 800 g Rinderhackfleisch
  • 3 Eier
  • 3 EL Tomatenmark
  • 300g Frühstücksspeck (Bacon) (ich habe Bacon und Putenbacon gemischt – super lecker)
  • 200 g Cheddar Käse am Stück
  • BBQ Sauce Garlic von HP
  1. Brötchen in kaltem Wasser einweichen; Petersilie, Tomaten und Zwiebeln jeweils feinhacken. Die Zwiebeln in etwas Öl anbraten (wer möchte kann noch eine Knoblauchzehe mitbraten, aber da ich Knobi schon in der Sauce hatte, habe ich darauf verzichtet!).
  2. Hackfleisch, Eier, ausgedrücktes Brötchen, Tomatenmark, Petersilie, Tomaten und Zwiebeln gut verkneten und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Den Bacon auf ein mit Backpapier ausgelegten Backblech leicht überlappend zum Rechteck legen. Ich hatte jeweils zwei Scheiben Bacon längs und quer nebeneinander. Eine Flechtanleitung gibt es u.a. auf den Seiten von BBQPit. …ich muss das auch nochmal üben… :-/

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  1. Die Hackmasse auf das Baconnetz geben und den Rand mit ca. 2 cm frei lassen. Den Cheddar in längliche Stücke schneiden und längs in die Mitte des Hacks legen. Nun kann man mithilfe des Backpapiers das Ganze zur Rolle falten bzw. rollen. Darauf achten, dass die Kanten gut verschlossen sind, damit nachher nichts rausläuft.
  2. Dann kommt das Ganze für knapp 2,5 h bei indirekter Hitze (140-150 Grad) auf den Grill, bis eine KT von 68 Grad erreicht wird.
  3. Nach 70 Minuten, bei einer KT von ca. 50 Grad habe ich die Rolle das erste Mal mit der BBQ Sauce Garlic eingepinselt, nach weiteren 30 Minuten ein zweites Mal. Was für ein Geschmacks-Erlebnis!

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Fazit: ein super leckerer, schneller „Hackbraten“ vom Grill, der wahnsinnig saftig war und mit der Sauce und dem Coleslaw einfach eine Wucht war!

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Coleslaw (abgewandelt nach einem Rezept von bbqpit)

Zutaten (für 4 Personen)

  • 1 Weisskohl klein (ich hatte einen Urkohl gefunden – perfekt!)
  • 1 Karotte
  • 1/2 Zwiebel
  • 250 g Mayonnaise (diesmal mit Miracle Whip balance)
  • 80 g süße Sahne/Schlagsahne
  • 2 EL Weissweinessig
  • 1 EL Zitronensaft
  • 4 EL Zucker
  • 1 TL Selleriesamen bzw. da ich sie nicht bekommen habe – ein Stück Knollensellerie (aus einer Suppengrün-Packung – schmeckt auch sehr lecker)
  • Salz, Pfeffer
  1. Weisskohl halbieren, Strunk entfernen und in Streifen schneiden. Ich habe ihn durch meinen Multichef gejagt und kleine Stücke rausbekommen. Da ich den Coleslaw vom BlockHouse sehr mag und dieser auch so eine Stückelung hatte, habe ich mich für diese Variante entschieden. Das Gleiche habe ich mit der Karotte, der Zwiebel und dem Sellerie gemacht – anschließend alles in eine Schale geben.
  2. Für das Dressing / die Sauce verrührt man Mayonnaise, Sahne, Weissweinessig, Zitronensaft und den Zucker schmeckt das Ganze mit Salz und Pfeffer ab.
  3. Über den Coleslaw geben und alles gut durchmischen. Danach ab in den Kühlschrank – am besten für 3-4 Stunden (über Nacht geht es natürlich auch). Vor dem Servieren nochmal gut durchmischen.

Fazit: der beste Coleslaw den ich je gegessen habe – er schmeckt meinem Favoriten aus dem BlockHouse sehr ähnlich und wird sicher ab jetzt des öfteren bei uns auf dem Tische stehen!

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Und was passt zu einem guten Essen noch? Richtig – die passende Unterhaltung!

Endlich geht es weiter mit der 9. Staffel The Big Bang Theory (TBBT)! Seit dem 11. Juli 2009 läuft diese Serie, die es seit 2007 schon gibt, endlich auch im deutschen TV und kommt, wie soll es auch anders sein aus den USA. Es geht um 4 Nerds die so einiges miteinander erleben und natürlich treten auch nach und nach verschiedenen Frauen in ihr Leben. Da wären Dr. Sheldon Cooper (theoretischer Physiker), Dr. Leonard Hofstadter (Experimentalphysiker), Dr. Rajesh Koothrappali (indischer Astrophysiker) und dem Raumfahrtingenieur Howard Wolowitz. Die vier Freunde verbindet eine große Leidenschaft für Comics, Science-Fiction (insbesondere Star Trek), Computer- und Videospiele sowie die Gelegenheit sich zu kostümieren (vorzugsweise aufeinander abgestimmt). Nachschub für diese Interessen holen sie sich regelmäßig im Comic-Laden von Stuart Bloom. Sie beschäftigen sich intensiv mit Naturwissenschaften und Technik und arbeiten alle am California Institute of Technology (Caltech) in Pasadena.

Folgende Frauen treten im Laufe der Serie in das Leben der 4 Nerds und bleiben auch erstmal da: Penny, die hübsche Nachbarin, Bernadette Maryann Rostenkowski (Mikrobiologin), Amy Farrah Fowler (Neurobiologin) und etwas später kommt noch Emiliy Sweeney (Dermatologin) dazu. Mal sehen was sich noch so alles ergibt in den nächsten Folgen!

Wer noch mehr über die Nerds und ihre Lebenswelt wissen will, dem sei die folgende deutsche Fangpage empfohlen: www.the-big-bang-theory.net.

Eure Nachteule!

Coole Tipps mit Grill und Schokoladen-Eis für heiße Tage – Teil 4

Was bietet sich mehr an, als die Reihe „Coole Tipps für heiße Tage“ am Tag des Schokoladeneis zu beenden ;-).

Bevor wir aber zu dem unschlagbar leckeren und ultimativen Sommernachtisch kommen – naja…Schokoeis geht eigentlich immer – nicht nur im Sommer =), soll es heute erst mal noch um das Thema Grillen und der Ersten Hilfe bei Verbrennungen gehen.

Eine Lieblingsbeschäftigung vieler Menschen ist – insbesondere wenn es wieder schön wird draußen – das regelmäßig zelebrierte Grillritual. Egal ob mit Kohle, Gas oder Elektro – jeder nach seinem Geschmack. Ich kann allen Varianten was abgewinnen, wobei ich zugeben muss, dass ich die Schnelligkeit (m)eines Weber-Grills nicht missen möchte und sehr genieße (Mist – ich wollte jetzt doch gar keine Schleichwerbung machen…ist mir so rausgerutscht ;-)..).

Bevor ich euch in die Geheimnisse der Erstversorgung einer Verbrennung einweihe, kommen hier erstmal noch ein zwei leckere (und vielleicht auch ungewöhnliche) Rezeptideen und im Anschluss gibt es neben einer klassischen Dessertidee vom Grill auch noch ein paar Zeilen zum heutigen Schokoladen-Eistag (den gibt es nämlich wirklich heute!)

Bacon BBQ Sushi

Zutaten:

  • 10 Scheiben Bacon
  • 300 g Hackfleisch
  • Emmentaler-Käse am Stück

Zubereitung:

Die Bacon-Scheiben (idealerweise auf eine Sushi-Matte) leicht übereinander lappend nebeneinander legen; das Hackfleisch nach Geschmack würzen und in einer dünnen Schicht auf den Bacon legen. Dann eine dünne Stange Emmentaler als Füllung in die Mitte legen und wie eine Sushi-Rolle zusammenrollen.

Tipp: während des Grillen (Backofen oder Grill) mit einer BBQ-Sauce bestreichen und je nach Geschmack anschließend in Röstzwiebeln oder Tacochips-Brösel wälzen. Mit einem scharfen Messer in Scheiben schneiden und voilá – fertig ist das fischfreie-Low-Carb-Sushi vom Grill!

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Beer-Butt-Chicken -(m)eine Entdeckung des letzten Sommers!

Zutaten (1 Portion):

  • 1 Flasche Bier (gerne was malziges)
  • Thymian, 1 Knobizehe, Paprikapulver
  • Olivenöl
  • 1 ganzes frisches Hähnchen (gerne schon ausgeputzt!)

Zubereitung:

100 ml Bier in ein Glas füllen und kurz zu Seite stelle. 3 El Bier (der Rest – bis auf die 100 ml können dann getrunken werden ;-)..), Thymian, Knobi, Paprikapulver und Öl zu einer Marinade mischen – damit das Hähnchen innen und aussen gut einreiben und den Rest der Kräuter mit den 100 ml Bier zurück in die Bierflasche geben. Hähnchen ggf. noch mit Salz und Pfeffer würzen.

Dann das so vorbereitete Huhn über die Bierflasche stülpen und ab auf den Grill (vorher aber in eine Auflauf-/Grillform stellen wegen der Sauerei) und dann bei geschlossenem Deckel (140°-160° Grad) ca. 45-60 Minuten grillen.

Heraus kommt ein super saftiger und sehr leckerer Grill-Broiler!

Noch ein Tipp zur Vorbereitung der Bierflasche: nach dem Abfüllen der 100 ml (und 3 EL) die dann geleerte Flasche vom Etikett befreien (in heißes Wasser einlegen)…durch die gleichmäßige Hitzeeinwirkung des vorgeheizten (!) Grill/Backofens sollte ihr nichts passieren.

Wenn es dann doch mal zu einem kleinen Grillunfall kommt – hier der Tipp aus der Ersten Hilfe bei Verbrennungen:

Erkennen: – Starke Rötung der Haut

– starke Schmerzen

– Blasenbildung (ab dem 2. Grad)

Maßnahmen: – auf die eigene Sicherheit achten

– Kleiderbrände sofort löschen

– verbrühte Kleidung vorsichtig entfernen, eingebrannte Kleidung an lassen

– Notruf 112

– kleinflächige Verbrennungen (bis maximal Handgröße) mit fließendem Wasser kühlen, vorsichtig am Körperstamm

– Blasen nicht öffnen

– Wärmeerhalt nicht vergessen!

Zum Trösten bieten sich neben Schokoladeneis (siehe im Anschluss) auch noch folgende klassische Grilldessert-Ideen an:

Gegrillte Ananas – ein Klassiker unter den Grilldesserts

Zutaten:

  • 1 Ananas
  • etwas Zimt
  • Spieße

Zubereitung:

Die Ananas in Scheiben oder Stücke schneiden und auf einen vorher in Wasser eingeweichten Holzspieß stecken und dann auf den Grill legen, bis die gewünschte gelb-braune Färbung eintritt.

Vor dem Servieren mit Zimt und evtl. etwas Zucker bestreuen.

Tipps: die Spieße vorher in Rum einlegen oder während dem Grillen mit etwas Zucker karamellisieren!

Schoko-Banane (der perfekte Übergang zum Schokoeis gleich =)..)

Zutaten:

  • 1 Banane
  • Schokolade (Menge und Sorte je nach Geschmack
  • ggf. ein paar Nüsse (Sorte je nach Geschmack)

Zubereitung:

Die Banane (mit Schale) einritzen und die Schokolade hineinstecken und in eine Schale legen – ein paar Minuten auf den Grill legen und warten bis die Schale schwarz wird – dann sollte die Schokolade geschmolzen sein und die Banane ist zum Verzehr freigegeben! Guten Appetit dabei!

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Ob gegrilltes Schokoeis genauso gut schmeckt wie das folgende Rezept, lohnt sich doch glatt mal auszuprobieren bei der nächsten Grill-Party. Aber in den USA ist man so begeistert von dieser Eissorte, dass man ihr einen ganzen Tag gewidmet hat: der 07. Juni gilt dort als nationaler Schokoladeneis-Tag und es gibt – was ist auch anderes zu erwarten – an diesem Tag Unmengen an Schokoladeneis zu essen.

Schade nur, dass Eis in Massen und nicht in Maßen genossen so gewichtsmäßig zu Buche schlägt…ein etwas kalorienreduziertes Rezept ist folgendes (aber nicht minder lecker):

Homemade Schoko-Eis (sogar in der Low-Carb-Variante ;-)..)

Zutaten:

  • 40 g Kakaopulver (stark entölt) und bei Wunsch auch kleine Schokostücke
  • 5 Eier
  • 100 ml Kokosnussmilch
  • 350 ml Sahne (oder 450 ml wenn man es ohne Kokosmilch machen möchte)
  • 150 g Xucker oder Erythrit (als Alternative zu normalem Zucker)

Zubereitung:

Die Eigelbe mit dem Xucker über einem Wasserbad schaumig schlagen. Die geschlagene Sahne sanft darunter rühren und den Kakao dazugeben. Alles ab in die Gefriertruhe (für mind. 6 Stunden) und ab und zu umrühren, damit sich keine Eiskristalle bilden.

Schnelles, selbstgemachtes „Eis-am-Stiel“ mit Schokolade

Zutaten:

  • 250 g Quark oder Joghurt
  • 1 EL Mandelmus
  • 2 EL Xucker
  • 1 EL Kakao

Zubereitung:

Alle Zutaten vermischen und in eine gewünschte Eisform (mit Stiel ;-)..) geben. Für mind. 4 Stunden einfrieren und dann genießen!

Ach ja…hier noch das Rezept für das Eis vom Grill 😉

Variante 1 (…wenn’s schnell gehen soll)

Zutaten:

  • 2 kleine Tortenboden (Torteletts)
  • 2 Kugeln Vanilleeis
  • 5 Erdbeeren
  • 3 Eiweiß
  • Etwas Zitronensaft , ggf. Erbeerlikör
  • Puderzucker

Zubereitung:

Die Torteletts mit den in Scheiben geschnittenen Erdbeeren belegen und mit Zitronensaft und Likör beträufeln. Das Eiweiß mit dem Puderzucker sehr steif schlagen, damit die Kugel Eis, welche auf die Torteletts gelegt wird vollständig umhüllen.

Ab in den vorgeheizten Grill (oder auch Backofen) bei 200 Grad Umluft bis zur bräunlichen Färbung – und dann gleich genießen.

Variante 2 (braucht Zeit…)

Zutaten:

  • 250 g Vanille-Eis
  • 1 Sandkuchen (Fertigkuchen)
  • Einen Ausbackteig nach Wahl (z.B. zu finden unter www.mamas-rezepte.de)
    • 200 g Mehl
    • 200 ml kaltes Wasser
    • 1 Prise Salz
    • 2 Eigelb (kurz verquirlen)
    • 2 Eiweiß (steif schlagen)
    • 2 EL neutrales Pflanzenöl

Alle Zutaten vermischen, 25 min quellen lassen, Eiweiß unterheben und Öl; je nach gewünschter Dicke etwas Mehl noch nachgeben.

  • Evtl. etwas Rum
  • Öl zum Frittieren

Zubereitung:

Eis in kleine Stücke schneiden, ebenso den Kuchen (in längliche Stücke) und legt das Eis auf das Kuchenstück. Dann mit nassen Händen den Kuchen im das Eis drücken und zu einer Kugel formen – es darf kein Eis mehr sichtbar sein. In Frischhaltefolie wickeln und ab in den Gefrierschrank ( für 2-3 Stunden). Den Ausbackteig zubereiten und die Kugel dort hineintauchen und in Öl kurz frittieren. Bei Bedarf anschließend mit Rum übergießen und anzünden…oder dann gleich essen! 😉

 

Also ich wäre jetzt hungrig genug – kann bitte jemand den Grill anmachen bzw. die Kohle vorheizen ;-)?!

Spargelzeit im Ländle

Jetzt beginnt sie wieder  – die leckere Spargelzeit. Je nach Witterung dauert die Spargel Saison von etwa Ende April bis traditionell zum 24. Juni (Johanni). Die Ernte wird beendet, damit die Pflanzen eine ausreichende Regenerationszeit haben, um im folgenden Jahr genügend neue Sprosse bilden zu können.

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Asparagus officinalis, so die offizielle Bezeichnung des Gemüsespargel, gilt als die Königin unter den Gemüsen. Kein anderes Nahrungsmittel ist so kalorienarm wie der Spargel, der zu 95% aus Wasser besteht. Er enthält so gut wie kein Fett und kein Cholesterin und bietet einen hohen Gehalt an Ballaststoffen…. und mit 17 Kalorien pro 100 g ein idealer, kohlenhydratarmer (2.1 g) Fitmacher.

Viel Wissenswertes zum Thema Spargel und auch Rezepte findet ihr unter:

http://www.spargelseiten.de/

Ein nicht mehr ganz so geheimer Geheimtipp (lieben Dank an meinen Kollegen Klaus der mich vor ein paar Jahren darauf brachte) ist der Spargelbesen bei Bauer Bauerle auf dem Schmidener Feld.

http://fruechtle.weingut-johannesb.de/

Wer es einrichten kann muß mindestens einmal in der Spargelzeit dort aufschlagen…aber unbedingt einen Tisch reservieren!

Im Hofladen kann man sich eindecken mit Spargel, Erdbeeren und Fruchtsäften z.B. aus Äpfeln, Birnen, Johannisbeeren, u.v.m.. Aber auch Obstbrände und Liköre, Fruchtaufstriche und Gelees, frische Salate, Gemüse und Obst küchenfertig zubereitet lassen sich dort erwerben.

Und noch ein Tipp für die Grillfreunde unter euch…unbedingt mal gegrillten grünen Spargel probieren – eines meiner liebsten Spargelgerichte.

Pro Portion nimmt man 500g grünen Spargel, max. das holzige Ende abschneiden ansonsten muss grüner Spargel nicht geschält werden, gibt Olivenöl drüber…alles auf eine Grillpfanne und ca. 10 Minuten al dente grillen…mit frisch geriebenem Parmesan bestreuen und genießen. ..!

 

Bon Appetit!

Kulinarisch-skeptisches München

Während unseres Besuchs in München bei der SkepKon 2014 Ende Mai musste ich natürlich ein paar kulinarische Highlights ausprobieren ;-).

P.Korn Restaurant und Steaks, Gabrielenstr. 6, 80636 München

www.pkorn-restaurant.de

Die erste Station war das Restaurant P.Korn (Pfefferkorn), welches sich in unserem Hotel befand (und das so lecker war, dass ich es zwei Tage später nochmal besuchte). Ich probiere ja nun wirklich sehr oft Steakhäuser in den verschiedenen Städten aus und muss sagen, dass ich hier mit Abstand eines der besten Filtsteaks gegessen habe und dies auch jedem nur empfehlen kann. Warum dieses Fleisch so gut ist, liegt wahrscheinlich an der Art des Reifeverfahrens (im Vakuum (wet-aging) 25 Tage bei 2 Grad Celsius). Aber auch die anderen Speisen war absolut lecker – die „Cajun Clam Chowder“ (fruchtig, pikante Tomatensuppe mit Muscheln), „dreierlei Appetitmacher mit Bruschetta“ – mit einer sehr leckeren Quacamole, Olivenpaste und einem frischen Auberginen-Dip, das Lendensteak mit Cognac-Pfeffersauce und den Röstkartoffeln und auch die selbstgemachte Pasta (gefüllte Teigtaschen) „Bauletto“ mit Ziegenkäse, Honig und Trüffel in Salbei-Limettenbutter beim zweiten Besuch waren ein absolutes Geschmackserlebnis!

Seit 01. April 2012 gibt es das kleine Restaurant schon und der Besitzer & Koch Mario Hasler setzt mit seinen Steaks und einer Mischung aus Steiermark (da kommt er gebürtig her) und Südstaaten einen neuen Akzent in der Münchner Restaurantszene.

Man sollte aber unbedingt vorher reservieren, da es nicht viele Plätze gibt (max. 20) und es abends immer sehr voll war!

Öffnungszeiten: Di-So 17-23 Uhr , Montag ist Ruhetag

 

Indisches Restaurant Rama, Arnulffstr. 114, 80636 München

www.restaurant-rama.de

Am Freitag mittag zog es uns zu einem Inder in der Nähe der Freiheiz-Halle – dem Restaurant Rama. Das Rama ist mittlerweile eine Institution in München. Seit 1981 gibt es das Restaurant schon und daher blickt es schon auf eine recht lange Geschichte zurück.

Da wir zum Mittagstisch hinkamen, bekam jeder zu seinem Essen noch eine sehr leckere Tagessuppe dazu serviert. Ich probierte das Chicken Sagwala (mit feinem Spinatcurry) und einen Mango Lassi und muss sagen – sehr lecker! Gut gewürzt nicht zu scharf sondern sehr gut abgeschmeckt.

Die Einrichtung ist „typisch indisch“ mit viel Gold und diversen Dekoartikeln. Die Bedieunung war schnell und freundlich und trotz dem plötzlichen Ansturm von unserer großen Gruppe, die ohne Anmeldung reinschneite sehr zuvor kommend!

Noch ein Tipp: Wenn „scharf“ auf der Karte steht, dann kann man sich auch darauf verlassen, dass es wirklich auch scharf ist 😉

Öffnungszeiten: Mo-So 11:30-14:30 Uhr , 17:30 – 23:30 Uhr

 

Pappasitos`s Mexikanisches Restaurant, Erika-Mann-Straße 60, 80636 München

www.pappasitos.de

Am Donnerstag Abend zog es uns neben dem Freiheiz ins Pappasitos – dem mexikanischen Szene Restaurant in München. Die Küche  bietet Ihnen typisch mexikanische Spezialitäten sowie weitere verführerische Köstlichkeiten und wir hatten das Glück am Do zum All-you-can-eat-Buffet da zu sein. So hatten wir die Möglichkeit die ganze Bandbreite der Küche kennenzulernen vom leckeren Salat bis zur gefüllte Tortilla bis hin zum selbstgemachten Hamburger…aber nebem dem leckeren Essen waren auch die Cocktails sehr lecker und vorallem sehr groß!

Wie heißt es auf der Homepage so schön:

„Werfen Sie einen Blick in die Speisekarte unseres Restaurants und freuen Sie sich auf eine große Auswahl kulinarischer Genüsse. Steht Ihnen der Sinn nach hot & spicy? Dann genießen Sie feuriges Chili, Jalapenos Shrimps oder würzige Dips. Freuen Sie sich auf knackige Salate und lecker gefüllte Burritos, Fajitas, Tacos und Quesadas, die unsere Küche in den unterschiedlichsten Variationen zubereitet. Saftige Steaks, Folienkartoffeln und herzhafte Burger stehen bei uns ebenfalls auf der Speisekarte und auch Vegetarier finden zahlreiche leckere Gerichten. Das Ganze servieren wir Ihnen mit viel Liebe und guter Laune. Zum Essen passt sowohl ein kühles Bier als auch ein edler Wein, den wir Ihnen – ganz nach Wahl – offen oder als Flasche anbieten. Gerne verwöhnen wir Sie mit einem Glas Prosecco oder Champagner oder mixen Ihnen aufregende Cocktails.“ – dem ist so nichts mehr hinzu zu fügen 😉

Öffnungszeiten: Mo-Do 18 – 1 Uhr, Fr-Sa 18-22:30 Uhr (ab 22:30 Uhr Party mit DJ und Tanz auf den Tischen)

 

Osteria Il Melograno,  Blutenburgstraße 37, 80636 München

www.il-melograno-osteria.de

Bevor es am Samstag zur Lesung von Hoaxilla ging, haben wir auf dem Weg noch bei einem sehr leckeren Italiener einen Stopp eingelegt. Das Il Melograno wurde vor einiger Zeit komplett neu renoviert und bietet feine italienische Spezialitäten

Also in München gibt es weitaus mehr als nur Weisswurst und Bier!

Guten Appetit!