Coole Tipps mit Grill und Schokoladen-Eis für heiße Tage – Teil 4

Was bietet sich mehr an, als die Reihe „Coole Tipps für heiße Tage“ am Tag des Schokoladeneis zu beenden ;-).

Bevor wir aber zu dem unschlagbar leckeren und ultimativen Sommernachtisch kommen – naja…Schokoeis geht eigentlich immer – nicht nur im Sommer =), soll es heute erst mal noch um das Thema Grillen und der Ersten Hilfe bei Verbrennungen gehen.

Eine Lieblingsbeschäftigung vieler Menschen ist – insbesondere wenn es wieder schön wird draußen – das regelmäßig zelebrierte Grillritual. Egal ob mit Kohle, Gas oder Elektro – jeder nach seinem Geschmack. Ich kann allen Varianten was abgewinnen, wobei ich zugeben muss, dass ich die Schnelligkeit (m)eines Weber-Grills nicht missen möchte und sehr genieße (Mist – ich wollte jetzt doch gar keine Schleichwerbung machen…ist mir so rausgerutscht ;-)..).

Bevor ich euch in die Geheimnisse der Erstversorgung einer Verbrennung einweihe, kommen hier erstmal noch ein zwei leckere (und vielleicht auch ungewöhnliche) Rezeptideen und im Anschluss gibt es neben einer klassischen Dessertidee vom Grill auch noch ein paar Zeilen zum heutigen Schokoladen-Eistag (den gibt es nämlich wirklich heute!)

Bacon BBQ Sushi

Zutaten:

  • 10 Scheiben Bacon
  • 300 g Hackfleisch
  • Emmentaler-Käse am Stück

Zubereitung:

Die Bacon-Scheiben (idealerweise auf eine Sushi-Matte) leicht übereinander lappend nebeneinander legen; das Hackfleisch nach Geschmack würzen und in einer dünnen Schicht auf den Bacon legen. Dann eine dünne Stange Emmentaler als Füllung in die Mitte legen und wie eine Sushi-Rolle zusammenrollen.

Tipp: während des Grillen (Backofen oder Grill) mit einer BBQ-Sauce bestreichen und je nach Geschmack anschließend in Röstzwiebeln oder Tacochips-Brösel wälzen. Mit einem scharfen Messer in Scheiben schneiden und voilá – fertig ist das fischfreie-Low-Carb-Sushi vom Grill!

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Beer-Butt-Chicken -(m)eine Entdeckung des letzten Sommers!

Zutaten (1 Portion):

  • 1 Flasche Bier (gerne was malziges)
  • Thymian, 1 Knobizehe, Paprikapulver
  • Olivenöl
  • 1 ganzes frisches Hähnchen (gerne schon ausgeputzt!)

Zubereitung:

100 ml Bier in ein Glas füllen und kurz zu Seite stelle. 3 El Bier (der Rest – bis auf die 100 ml können dann getrunken werden ;-)..), Thymian, Knobi, Paprikapulver und Öl zu einer Marinade mischen – damit das Hähnchen innen und aussen gut einreiben und den Rest der Kräuter mit den 100 ml Bier zurück in die Bierflasche geben. Hähnchen ggf. noch mit Salz und Pfeffer würzen.

Dann das so vorbereitete Huhn über die Bierflasche stülpen und ab auf den Grill (vorher aber in eine Auflauf-/Grillform stellen wegen der Sauerei) und dann bei geschlossenem Deckel (140°-160° Grad) ca. 45-60 Minuten grillen.

Heraus kommt ein super saftiger und sehr leckerer Grill-Broiler!

Noch ein Tipp zur Vorbereitung der Bierflasche: nach dem Abfüllen der 100 ml (und 3 EL) die dann geleerte Flasche vom Etikett befreien (in heißes Wasser einlegen)…durch die gleichmäßige Hitzeeinwirkung des vorgeheizten (!) Grill/Backofens sollte ihr nichts passieren.

Wenn es dann doch mal zu einem kleinen Grillunfall kommt – hier der Tipp aus der Ersten Hilfe bei Verbrennungen:

Erkennen: – Starke Rötung der Haut

– starke Schmerzen

– Blasenbildung (ab dem 2. Grad)

Maßnahmen: – auf die eigene Sicherheit achten

– Kleiderbrände sofort löschen

– verbrühte Kleidung vorsichtig entfernen, eingebrannte Kleidung an lassen

– Notruf 112

– kleinflächige Verbrennungen (bis maximal Handgröße) mit fließendem Wasser kühlen, vorsichtig am Körperstamm

– Blasen nicht öffnen

– Wärmeerhalt nicht vergessen!

Zum Trösten bieten sich neben Schokoladeneis (siehe im Anschluss) auch noch folgende klassische Grilldessert-Ideen an:

Gegrillte Ananas – ein Klassiker unter den Grilldesserts

Zutaten:

  • 1 Ananas
  • etwas Zimt
  • Spieße

Zubereitung:

Die Ananas in Scheiben oder Stücke schneiden und auf einen vorher in Wasser eingeweichten Holzspieß stecken und dann auf den Grill legen, bis die gewünschte gelb-braune Färbung eintritt.

Vor dem Servieren mit Zimt und evtl. etwas Zucker bestreuen.

Tipps: die Spieße vorher in Rum einlegen oder während dem Grillen mit etwas Zucker karamellisieren!

Schoko-Banane (der perfekte Übergang zum Schokoeis gleich =)..)

Zutaten:

  • 1 Banane
  • Schokolade (Menge und Sorte je nach Geschmack
  • ggf. ein paar Nüsse (Sorte je nach Geschmack)

Zubereitung:

Die Banane (mit Schale) einritzen und die Schokolade hineinstecken und in eine Schale legen – ein paar Minuten auf den Grill legen und warten bis die Schale schwarz wird – dann sollte die Schokolade geschmolzen sein und die Banane ist zum Verzehr freigegeben! Guten Appetit dabei!

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Ob gegrilltes Schokoeis genauso gut schmeckt wie das folgende Rezept, lohnt sich doch glatt mal auszuprobieren bei der nächsten Grill-Party. Aber in den USA ist man so begeistert von dieser Eissorte, dass man ihr einen ganzen Tag gewidmet hat: der 07. Juni gilt dort als nationaler Schokoladeneis-Tag und es gibt – was ist auch anderes zu erwarten – an diesem Tag Unmengen an Schokoladeneis zu essen.

Schade nur, dass Eis in Massen und nicht in Maßen genossen so gewichtsmäßig zu Buche schlägt…ein etwas kalorienreduziertes Rezept ist folgendes (aber nicht minder lecker):

Homemade Schoko-Eis (sogar in der Low-Carb-Variante ;-)..)

Zutaten:

  • 40 g Kakaopulver (stark entölt) und bei Wunsch auch kleine Schokostücke
  • 5 Eier
  • 100 ml Kokosnussmilch
  • 350 ml Sahne (oder 450 ml wenn man es ohne Kokosmilch machen möchte)
  • 150 g Xucker oder Erythrit (als Alternative zu normalem Zucker)

Zubereitung:

Die Eigelbe mit dem Xucker über einem Wasserbad schaumig schlagen. Die geschlagene Sahne sanft darunter rühren und den Kakao dazugeben. Alles ab in die Gefriertruhe (für mind. 6 Stunden) und ab und zu umrühren, damit sich keine Eiskristalle bilden.

Schnelles, selbstgemachtes „Eis-am-Stiel“ mit Schokolade

Zutaten:

  • 250 g Quark oder Joghurt
  • 1 EL Mandelmus
  • 2 EL Xucker
  • 1 EL Kakao

Zubereitung:

Alle Zutaten vermischen und in eine gewünschte Eisform (mit Stiel ;-)..) geben. Für mind. 4 Stunden einfrieren und dann genießen!

Ach ja…hier noch das Rezept für das Eis vom Grill 😉

Variante 1 (…wenn’s schnell gehen soll)

Zutaten:

  • 2 kleine Tortenboden (Torteletts)
  • 2 Kugeln Vanilleeis
  • 5 Erdbeeren
  • 3 Eiweiß
  • Etwas Zitronensaft , ggf. Erbeerlikör
  • Puderzucker

Zubereitung:

Die Torteletts mit den in Scheiben geschnittenen Erdbeeren belegen und mit Zitronensaft und Likör beträufeln. Das Eiweiß mit dem Puderzucker sehr steif schlagen, damit die Kugel Eis, welche auf die Torteletts gelegt wird vollständig umhüllen.

Ab in den vorgeheizten Grill (oder auch Backofen) bei 200 Grad Umluft bis zur bräunlichen Färbung – und dann gleich genießen.

Variante 2 (braucht Zeit…)

Zutaten:

  • 250 g Vanille-Eis
  • 1 Sandkuchen (Fertigkuchen)
  • Einen Ausbackteig nach Wahl (z.B. zu finden unter www.mamas-rezepte.de)
    • 200 g Mehl
    • 200 ml kaltes Wasser
    • 1 Prise Salz
    • 2 Eigelb (kurz verquirlen)
    • 2 Eiweiß (steif schlagen)
    • 2 EL neutrales Pflanzenöl

Alle Zutaten vermischen, 25 min quellen lassen, Eiweiß unterheben und Öl; je nach gewünschter Dicke etwas Mehl noch nachgeben.

  • Evtl. etwas Rum
  • Öl zum Frittieren

Zubereitung:

Eis in kleine Stücke schneiden, ebenso den Kuchen (in längliche Stücke) und legt das Eis auf das Kuchenstück. Dann mit nassen Händen den Kuchen im das Eis drücken und zu einer Kugel formen – es darf kein Eis mehr sichtbar sein. In Frischhaltefolie wickeln und ab in den Gefrierschrank ( für 2-3 Stunden). Den Ausbackteig zubereiten und die Kugel dort hineintauchen und in Öl kurz frittieren. Bei Bedarf anschließend mit Rum übergießen und anzünden…oder dann gleich essen! 😉

 

Also ich wäre jetzt hungrig genug – kann bitte jemand den Grill anmachen bzw. die Kohle vorheizen ;-)?!

Der 6.6.2015 – der Tag der Organspende!

Seit 2005 findet jedes Jahr am ersten Samstag im Juni der Aktionstag „Tag der Organspende/r)“ statt. Selbsthilfeverbände, Organisationen und andere Menschen haben es sich zur Aufgabe gemacht, an diesem Tag das Thema Organspende / Organtransplantation wieder verstärkt in die Öffentlichkeit zu rücken – durch Veranstaltungen und dem Verteilen  von Organspenderausweisen.

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Einen sehr schöne Seite zum Thema kommt von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA): www.organspende-info.de. Dort gibt es alle möglichen Informationen zum Thema Organ- und Gewebespende. Einen Organspende Ausweis zum Ausdrucken und runterladen findet ihr unter : www.organspendeausweis.org.

Die zentrale Großveranstaltung zum Tag der Organspende findet dieses Jahr in Hannover statt und steht unter dem Motto „Richtig. Wichtig. Lebenswichtig.“ Das Programm liest sich spannend und unter www.organspendetag.de kann man sich noch genauer darüber informieren. Zu den drei Schlagwörtern des Tages ist auf der Seite des Veranstalters folgendes zu lesen:

RICHTIG: Über 3.000 Menschen in Deutschland wurde im letzten Jahr durch Organspenden die Chance auf ein neues Leben geschenkt. Dafür wollen sie danken. Den Menschen, die mit einer Organspende geholfen haben. Den Menschen, die sich zu Lebzeiten für eine Organspende entschieden haben. Und allen Menschen, die sich Gedanken machen über das Thema Organspende.

 WICHTIG: Seit knapp drei Jahren gilt für die Organspende die sogenannte Entscheidungslösung. Sie sieht vor, dass jeder Mensch sich mit dem Thema Organspende auseinandersetzen und eine selbstbestimmte Entscheidung treffen sollte. Diese kann in einem Organspende Ausweis dokumentiert werden.

 LEBENSWICHTIG: Noch immer stehen über 10.000 Menschen auf den Wartelisten für ein Spenderorgan. Viele warten bereits seit Jahren – und zu viele warten leider vergeblich. Denn Organspenden sind noch immer selten und täglich sterben Patienten, denen mit einer Transplantation hätte geholfen werden können..“

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Auf Facebook kann man im Übrigen auch Fan der „Organpaten“ werden…wer oder was ist das eigentlich? Ganz einfach: Menschen die sich für das Thema Organ- und Gewebespende einsetzen und darüber aufklären (näheres auch unter www.organpaten.de).

Also ich bin inzwischen Organpate und habe schon seit vielen Jahren einen Organspende Ausweis in meinem Geldbeutel, nicht nur weil ich das Leben liebe, sondern weil ich einige Freunde habe, die entweder schon einmal ein Organ gebraucht haben oder sogar noch dringend eines brauchen!

Und wie sieht es bei euch so aus mit einem Ausweis?!

Der Tag des Donuts und coole Tipps für heiße Tage – Teil 3

Wie kann man sich an solchen Tagen am besten abkühlen? Richtig…im Wasser. Egal ob im Freibad, am See oder im Meer, so eine feuchte Abkühlung tut gut, allerdings gilt es auch hier auf ein paar Dinge zu achten, damit der Badespaß auch ungetrübt bleibt!

Bei der DRK Wasserwacht gilt die Devise „beim Baden auf Nummer sicher gehen“.

Kinder müssen beim Baden auf jeden Fall beaufsichtigt werden – selbst wenn sie schwimmen können. „Es wäre ein Trugschluss zu glauben, dass Seepferdchen oder Jugendschwimmabzeichen in Bronze Kinder zuverlässig vor dem Ertrinken schützen“, erklärt Andreas Paatz, stellvertretender Bundesleiter der DRK-Wasserwacht.

Wichtig ist, den Kindern Regeln für den Spaß im und am Wasser zu geben. Dazu gehört: Andere nicht schubsen, sie untertauchen oder auf sie springen. Nicht durch Wasserpflanzen, in der Nähe von fahrenden Booten, an Brücken, Buhnen oder technischen Anlagen schwimmen. Nicht ins Ungewisse springen, also zum Beispiel nicht von Brücken oder Felsen in trübe Gewässer. „Auch die alte Regel, nicht mit vollem Magen oder ohne Abkühlung ins Wasser stürzen, hat noch immer volle Gültigkeit“, so Paatz.

Weitere Informationen findet man auf der Homepage der Wasserwacht unter www.wasserwacht.de und auch auf den Seiten der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) unter www.dlrg.de.

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Die Baderegeln der Wasserwacht

 

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Und für alle Leckermäuler…heute ist den USA der Nationaltag des Donuts (National Doughnut Day). Dieser findet jedes Jahr am ersten Freitag im Juni statt als Nachfolger eines Aktionstages der Heilsarmee im Jahr 1938.

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Ein Donut ist ein handtellergroßes Gebäck aus Hefeteig oder Rührteig, i.d.R. mit einem Loch in der Mitte (also ringförmig).

Zum Nachbacken hier ein leckeres Rezept für selbstgemachte Donuts (auch ohne Donut-Maker machbar ;-)..)…weitere Ideen rund um dieses süßes Gebäck findet ihr unter www.chefkoch.de und unter www.usa-kulinarisch.de.

Zutaten (für 25 Portionen)

  • 750 g Mehl
  • 2 Pck Trockenhefe
  • 50 ml lauwarmes Wasser
  • 300 ml lauwarme Milch
  • 125 g Zucker
  • 1 TL Salz
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 75 g zerlassene Butter
  • 1 Liter Rapsöl

Zubereitung:

1 EL von dem Zucker abnehmen und mit der Trockenhefe und dem lauwarmem Wasser verrühren und 10 Minuten stehen lassen. Das Mehl mit dem restlichen Zucker, dem Vanillezucker und dem Salz mischen. Den Hefebrei darauf geben und gut durchkneten. Die zerlassene Butter (keinesfalls zu heiß), die lauwarme Milch und die Eier dazugeben und mit den Knethacken zu einem weichen Teig kneten. Den Teig daumendick ausrollen. Mit einem großen runden Ausstecher runde Kreise ausstechen. In der Mitte des Kreises ein kleines Loch ausstechen. Die Donuts eine Stunde ruhen lassen.

Das Öl in einem Wok heiß werden lassen und die Donuts dort hellbraun frittieren. Nach Wunsch die Donuts anschließend mit Zuckerguss oder Schokoguss verzieren.

Guten Appetit!

Das Event in Tübingen und coole Tipps für heiße Tage – Teil 2

Na das war jetzt doch schon mal nicht so schlecht…24 Grad und über 9 Stunden Sonne hier im Schwarzwald…ist ja schon fast ein Sommertag gewesen gestern ;-).

Im zweiten Teil geht es heute um coole Drinks und kleine Biester.

Auch wenn es fast jeder weiß – man muss trinken bevor man Durst bekommt und insbesondere bei so heißen Temperaturen ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sehr wichtig.

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Wieviel und was soll man denn nun trinken?

Also zwei Liter täglich sollten es am besten sein – wer Sport treibt oder auch so körperlich sehr aktiv ist, darf und sollte diese Menge ruhig erhöhen. Jetzt an diesen heißen Tagen sollte man auch daran denken, dass man die Flüssigkeit, welche man ausschwitzt auch wieder auffüllen muss!

Am geeignetsten sind Wasser und Fruchtsaftschorlen (im Verhältnis 1:4 was den Saftanteil angeht).

Man stellt sich am besten überall etwas zu trinken hin – auf den Schreibtisch, in der Küche, neben das Bett und packt sich eine extra Flasche in die Sport- oder auch die Handtasche – so bleibt einem der Hinweis auf was zu trinken immer im Auge!

Erste Anzeichen für einen Flüssigkeitsmangel können z.B. Kreislaufbeschwerden oder Kopfschmerzen sein. Muskelkrämpfe besonders in den Beinen oder ein plötzlicher Kreislaufkollaps kündigen einen Hitzenotfall an. Hier können dann gekühlte, elektrolythaltige Getränke – wie Apfelsaftschorle – helfen, die Notsignale des Körpers zu mildern. Durch das Öffnen überflüssiger oder beengender Kleidung sollte ein Wärmestau verhindert werden. Dass sich Menschen mit Hitzeproblemen in kühle, schattige Räume begeben sollten, ist selbstverständlich. Für zusätzliche Kühlung sorgen kalte Umschläge und das Zufächeln von Luft.

Diese und weitere Tipps sowie das Erlernen von praktischen Maßnahmen kann man besten in einem Rotkreuzkurs erlernen ;-).

Hier mal ein paar „coole Drinks“ und leichte Rezepte für heiße Tage zum Selbermachen:

Grüner Eistee – der Klassiker in Grün

Zutaten:

  • 1l Wasser
  • 1 unbehandelte Zitrone
  • 4 EL grüner Tee oder 6 Beutel (Sencha oder anderer grüner Tee)
  • 1 EL Honig
  • Eiswürfel

Zubereitung:

Den Tee mit Zitronenschale mit 70-80° Grad heißem Wasser aufgießen und 3 Minuten ziehen lassen. Anschließend den Honig und des Zitronensaft unterrühren. Auf Eiswürfeln servieren.

Taiwanesischer Papaya-Milchshake  – Skahe it Baby 😉

Zutaten:

  • 500 ml Milch
  • 1 reife Papaya
  • 1 TL Honig

Zubereitung:

Das ausgekratzte Fruchtfleisch pürieren und dann die, am besten gut gekühlte, Milch dazugeben und nochmals durchmixen. Wer es etwas dickflüssiger möchte kann auch noch einen Joghurt darunter mischen. Das Ganze dann mit Honig bei Bedarf abschmecken.

Matcha-Eistee – grün und wahnsinnig lecker!

Zutaten:

  • 200 ml Wasser
  • 1/2 TL Matcha-Pulver
  • Ein Schuss Zitronensaft

Zubereitung:

Das Matcha-Pulver in eine Schale geben, etwas Wasser dazu gießen und mit einem Bambusbesen verrühren. Sobald sich das Pulver ganz aufgelöst hat das restliche Wasser dazu geben.

Je nach Geschmack mit Zitronensaft und Ingwerscheiben auf Eiswürfeln servieren und genießen!

Gutes Matcha-Pulver bekommt ihr unter http://matcha-tee24.de.

Salat

Leichter Sommersalat – ungewöhnlich aber sehr lecker =):

Melone-Minze-Feta-Salat

Zutaten:

  • 3 Handvoll gemischter Salat nach Geschmack (z.B. Rucola, Spinat, Radicchio)
  • 100 g Fetakäse
  • 100 g Wassermelone
  • ein paar Blätter frische Minze
  • ein paar Sonnenblumenkerne und/oder Kürbiskerne

Zubereitung:

Wassermelone und Fetakäse in kleine Stücke schneiden und unter den Salat mischen.

Dazu frische Minze und Kerne als Topping geben sowie nach Wunsch würzen.

Weitere leckere Rezepte findet ihr, außer natürlich in meiner Rubrik „Rezepte einer Nachteule“, auch unter www.eatsmarter.de und auf einem  ganz tollen Blog, nämlich: https://fitnessfood4u.wordpress.com.

Für die Cocktails sei euch www.rezepte-cocktails.de empfohlen zum Stöbern!

 

Weiter geht es in der Rubrik „Erste-Hilfe-Tipps einer Nachteule“. Heute nehme ich mir mal die kleinen und lästigen Biester vor, denen man oft im Sommer begegnet!

Wer viel im Wald und auf Wiesen unterwegs ist hat bestimmt schon mal die Bekanntschaft des gemeinen Holzbock  – oder auch Zecke genannt – gemacht. Viele interessante Informationen zum Thema Zecke gibt es auf den Seiten des Robert-Koch-Institut (www.rki.de) oder unter www.zecken.de. Zecken kommen weltweit vor und sind Überträger des FSME-Virus sowie der Lyme-Borreliose. Sie „lauern“ auf Gräser, Sträuchern oder im Unterholz.

Was gilt es aber nun zu tun, wenn sich so ein Biest an einem festgebissen hat?

Ganz wichtig – auf alle Fälle rausmachen, dabei die Zecke nicht zerquetschen oder gar mit Öl, Klebstoff oder ähnlichem ersticken wollen. Am besten nimmt man eine Pinzette, eine Zeckenkarte oder auch eine spezielle Zeckenzange und greift die Zecke direkt an der Stelle an, wo sie in der Haut steckt und zieht sie – ohne Drehbewegung nach oben raus.

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Die Stelle in den nächsten Tagen beobachten. Sollte sich ein roter Hof darum bilden, bitte einen Arzt aufsuchen und ihm diesen mit dem Hinweis auf den vergangenen Zeckenbiss zeigen.

Aber auch Stechmücken, Wespen, Bienen, Hummeln und Hornissen gehören zum Sommer wie das Eis am Stiel. Gefährlich werden Insektenstich im Mund-Rachenraum:

Erkennen:

  • Zunehmende Atemnot durch Anschwellen der Atemwege
  • ggf. eine beginnende Zyanose (Blau-/Rotfärbung) des Gesichts

Maßnahmen:

  • Notruf 112 absetzen
  • den Betroffenen z.B. Eis (Eiswürfel, Speiseeis etc.) lutschen lassen
  • Kühlen des Halses von außen mit kalten Umschlägen oder Tüchern
  • den Betroffenen betreuen, beruhigen und trösten bis der Rettungsdienst eintrifft
  • bei eintretender Bewusstlosigkeit in die Seitenlage legen
  • bei fehlender normaler Atmung: Herz-Lungen-Wiederbelegung

Weitere Tipps für die Erste Hilfe finden Ihr auf DRK/de/KleinerLebensretter oder über die DRK-App.

Wer noch einen Ausflugstipp für diesen Feiertag (Fronleichnam) benötigt, dem sei ein Besuch im wunderschönen Tübingen empfohlen… www.tuebingen.de. Hier könnt ihr heute das aufregende Stocherkahnrennen live verfolgen und vielleicht dann anschließend selber, aber etwas ruhiger und entspannter, eine Runde auf dem Neckar stochern bzw. euch stochern lassen. Einfach zur Anlegestelle am Hölderlinturm gehen, da findet ihr bestimmt einen netten Fahrer mit seinem Kahn, ansonsten könnt ihr euch unter www.stocherkahnvergnuegen.de oder www.stocher-kahnfahrt.de gerne informieren und exklusiv buchen.  Wer es noch gemütlicher möchte ist auf dem Neckarfloss (www.neckarfloss.de) am besten aufgehoben…aber hier muss man unbedingt vorher reservieren – aber es lohnt sich!

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Das Stocherkahnrennen hat eine lange Tradition in Tübingen – in diesem Jahr findet bereits das 60. Rennen statt – also ein kleines/großes Jubiläum. Bei gutem Wetter finden sich bis zu 15.000 Zuschauer entlang der Strecke am Neckar ein. Einen kleinen geschichtlichen Überblick gibt die Seite www.stocherkahnrennen.com. Die Kostümparade (12.00 Uhr) und die Siegerehrung (ca. 14.30 Uhr) finden vor der Neckarbrücke auf dem Neckarfloss statt. Näheres gibt es heute unter www.stocherkahnrennen2015.de.

Einen sonnigen Feiertag, sofern er bei euch gefeiert wird, wünsche ich Euch! Genießt den tollen Tag!

Coole Tipps für heiße Tage – Teil 1

Die nächsten Tage versprechen  schon einen „heißen“ Ausblick auf den kommenden Sommer….es wird wohl ziemlich warm werden.

Um gut durch diese heißen Tage zu kommen gilt es ein paar Tipps zu befolgen, damit man u.a. auch das Sonnenbaden ungetrübt genießen kann. In diesem vierteiligen Blogpost geht es um u.a. Sonnenschutz und Erste Hilfe wenn es mal zu lange wurde in der Sonne, kleine Biester und coole Drinks,  ein paar Tipps zum Abkühlen im Wasser und zum Abschluss gibt es tolle und leckere Ideen rund um das Thema Grillen (und natürlich auch ein paar Tipps zur Ersten Hilfe bei Verbrennungen ;-)…).

sommer 2 Sonnenschutz

Heute geht es los mit dem wichtigen Thema Sonnenschutz und ein paar Erste Hilfe Tipps bei den typischen Sommer-Sonnen-Problemen.

Nach den langen und kalten Wintertagen gilt es die Haut wieder langsam an Sonne und Hitze zu gewöhnen. Und dieses gelingt am besten wenn man die folgenden Sonnenschutzregeln einhält:

  1. Starke Sonne, insbesondere um die Mittagszeit, vermeiden
  1. Kleidung mit UV-Schutz sowie eine geeignete Kopfbedeckung ist sehr zu empfehlen
  1. Eine Sonnenbrille mit UV-Schutz (100 % UV-Schutz oder UV 400) ist ebenfalls ein Muss
  1. Die wohlbekannteste Regel ist das richtige Eincremen. Die Stärke des Lichtschutzfaktor ist vom jeweiligen Hauttyp unterschiedlich – aber dazu gleich mehr.
  2. Auch den UV-Schutz beim Baden nicht vergessen.
  3. Manche Medikamente und Kosmetika vertragen kein Sonnenlicht – deswegen vorsichtig sein bei der Einnahme und dem  anschließenden Sonnenbaden
  1. Solarien bieten keinen Schutz zum „Abhärten“, sondern stellen eher eine weitere und zusätzlichen Belastung für die Haut dar.
  2. Die Haut von Kinder und Jugendlichen ist besonders empfindlich und verlangt die unbedingte Einhalten der Sonnenschutzregeln!
  3. Seien Sie ein Vorbild was das Verhalten und den richtige Umgang mit der Sonne und dem Sonnenbaden angeht!

Auf den Seiten des Bundesamtes für Strahlenschutz (www.bfs.de/de/uv) findet man, neben vielen weiteren spannenden Informationen rund um das Thema, auch folgende Beschreibung zur Berechnung des Lichtschutzfaktors:

Die Abschätzung des erforderlichen Lichtschutzfaktors hängt also zum Einen vom Hauttyp ab, zum Anderen davon, wie intensiv die Sonne strahlt, also vom aktuellen UV-Index. Lichtschutzfaktor 20 bedeutet zum Beispiel, dass man theoretisch 20-mal länger in der Sonne bleiben kann, bevor man einen Sonnenbrand bekommt, als wenn man sich ungeschützt der Sonne aussetzt. Wenn die Eigenschutzzeit zum Beispiel zehn Minuten beträgt und ein Sonnenschutzfaktor von 20 benutzt wird, so kann man sich rein theoretisch 10 Minuten * 20 = 200 Minuten (circa drei Stunden) der Sonnenbestrahlung aussetzen, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen.

Die Wahl für ein Sonnenschutzmittel hängt entscheidend vom Hauttyp ab. Je heller der Hauttyp, umso höher muss die Schutzwirkung des Produkts sein. Weiterhin ist die Wahl eines geeigneten Sonnenschutzmittels abhängig von der Intensität der UV-Strahlung, von einer eventuell bestehenden Überempfindlichkeit gegenüber Inhaltsstoffen der Sonnenschutzmittel und eventuellen durch Licht verursachten Hautkrankheiten. Kinder benötigen grundsätzlich einen höheren Lichtschutzfaktor als Erwachsene.

Die Europäische Klassifikation unterteilt Sonnenschutzmittel nach ihren Lichtschutzfaktoren in Schutzstufen:

  • leichter Schutz („low protection“): Lichtschutzfaktor (LSF) 6 bis 10
  • mittlerer Schutz („medium protection“): LSF 15 bis 25
  • hoher Schutz („high protection“): LSF 30 bis 50 und
  • sehr hoher Schutz („very high protection“): LSF mehr als 50

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) empfiehlt für Kinder einen Lichtschutzfaktor von mindestens 30, für Erwachsene mindestens 20. Aufenthalte in großen Höhen (zum Beispiel auf Gletschern), am Wasser und im Süden erfordern ein Sonnenschutzmittel mit einem hohen bis sehr hohen Schutz.

band-24298_640In der Rubrik „Erste-Hilfe-Tipps einer Nachteule“ geht es heute um den Sonnenbrand und den Sonnenstich.

Sonnenbrand (akute Lichtdermatose)

Ein Sonnenbrand entsteht bei einem zu langen Aufenthalt in der Sonne – insbesondere wenn kein geeigneter Sonnenschutz (Creme, Kleidung etc.) durchgeführt wurde. Klassisch wird der Sonnenbrand nicht zu den Verbrennungen sondern zu den Strahlenschäden gezählt, da die Schädigung durch die UV-Strahlen hervorgerufen werden, die auch in tiefere Hautschichten eindringen können.

Erkennen: – Starke Rötung der Haut

– schmerzende und juckende  Haut

– ggf. Blasenbildung

Maßnahmen: – kühlen der Haut mittels kalten, nassen​Tüchern oder fließendem Wasser​

–  Blasen nicht öffnen​

bei Auftreten von Kopfschmerzen,  ​Übelkeit und Erbrechen auch an ​einen Sonnenstich denken!

Ein altes Hausmittel bei  Sonnenbrand ist eine kühle Quarkauflage: die Haut braucht Feuchtigkeit und Kälte, allerdings sollte man beachten, dass sich durch die Bakterien in den Milchprodukten auch Infektionen auslösen lassen können…deswegen Vorsicht walten lassen.

Wie heißt es so schön – die Haut vergisst nie! Deswegen: vorbeugen ist besser als nachher den Schaden zu haben!

Sonnenstich

Durch Einwirken von direkter und starker Sonnenstrahlung über einen längeren Zeitraum auf den unbedeckten Kopf und Nacken kann es zu Reizungen der Hirnhäute und des Gehirns kommen und so einen „Sonnenstich“ auslösen können.

Erkennen: – hochroter Kopf

– Schwindel und Kopfschmerzen

– Nackensteifigkeit (Meningismus)

– Übelkeit und Erbrechen

– ggf. Bewusstlosigkeit

Maßnahmen: – den Betroffenen flach und mit leichterhöhtem Kopf im Schatten lagern

–  Kopf und Nacken kühlen (feuchte Umschläge)

– bei eintretender oder vorhandener Bewusstlosigkeit die Atmung prüfen

–  bei vorhandener Atmung: Seitenlage herstellen / bei fehlender Atmung: Herz-  Lungen-wiederbelebung

Notruf 112 absetzen !

Neben diesen Tipps sei auch jedem ein Besuch eines Rotkreuzkurs empfohlen. Dort lernt man neben der fachgerechten Versorgung der verschiedenen Wärmeunfälle noch viele andere nützliche Dinge rund um das Thema Erste Hilfe. Also nichts wie hin – helfen kann man überall gebrauchen und es kann so einfach sein ;-)!

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Der Welt-MS-Tag…ein kleiner Nachtrag

Ein kleiner Nachtrag noch zum gestrigen 27. Mai…an diesem Tag wird seit 2009 von der „Multiple Sclerose International Federation“ auf die Erkrankung Multiple Sklerose – auch Encephalomyellitis disseminata (ED) genannt – hingewiesen.

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Die Multiple Sklerose (MS) ist eine der häufigsten chronisch-entzündlichen Erkrankungen, eine sog. „Entmarkungserkrankung“, bei der viele (multiple) Markscheiden (Myelinscheiden) im zentralen Nervensystem angegriffen und oft zerstört werden. Dadurch kann es zu den verschiedensten neurologischen Symptomen kommen, wodurch diese Erkrankung oft als „Krankheit mit den vielen Gesichtern“ bezeichnet wird.

Die Krankheit ist nicht heilbar, der Verlauf ist aber durch verschiedene Medikamente oft günstig beeinflussbar…und nicht alle Patienten landen zwangsläufig nach kurzer Zeit im Rollstuhl!

Weitere Informationen findet ihr bei den folgenden Selbsthilfeorganistationen

…und spezielle Informationen rund um den Welt-MS-Tag auch unter www.worldmsday.org

Happy Birthday – das JRK feiert seinen 90.Geburtstag

Der Jugendverband des DRK – das Jugendrotkreuz (JRK) hat heute Geburtstag….am 27. Mai 1925 wurde es in Berlin ins Leben gerufen.

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Im JRK engagieren sich Kinder und Jugendliche im Alter von 6-27 Jahren und behandeln in ihren Gruppenstunden und Aktionen Themen wie Gesundheit, Umwelt, Frieden und Völkerverständigung und mischen bei politischen Entscheidungen mit. Sie sind aber auch aktiv bei (Schul-)Sanitätsdiensten, Streitschlichtung und betreiben eine sehr gute Kampagnen-Arbeit (die letzte war „Klimahelfer – änder‘ was, bevor’s das Klima tut“ und ging von 2012 – 2014, wo auf die humanitären Konsequenzen des Klimawandels aufmerksam gemacht wurde).

Auf der Seite http://jugendrotkreuz.de/ findet man noch folgende Beschreibung:

„Im Jugendrotkreuz steht Teamwork an erster Stelle: Kinder und Jugendliche stellen gemeinsam Projekte auf die Beine und füllen die Rotkreuz-Idee – Handeln allein nach dem Maß der Not, im Zeichen der Menschlichkeit, Freiwilligkeit und Unparteilichkeit – mit Leben.

Bei Wettbewerben, in Gruppenstunden und Erste Hilfe-Lehrgängen lernen sie in Situationen, die schnelles Handeln erfordern, Zivilcourage zu zeigen. Dabei arbeitet das Jugendrotkreuz eng mit Schulen, Bildungseinrichtungen, anderen Jugendorganisationen und Initiativen zusammen.“

Schaut einfach mal auf die verschiedenen Seiten der JRK-Gruppierungen, da gibt es vieles zu entdecken!

Happy Birthday liebes JRK – hab einen wunderschönen Tag und feier kräftig! Auf die nächsten 90 Jahre!

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Missing Kids – der Tag der vermissten Kinder

Seit 1983 wird am 25. Mai weltweit der vermissten Kinder gedacht. Zurückgehen tut dieser Tag auf US-Präsident Ronald Reagan, der dieses Datum wählte, um an den sechsjährigen Etan Patz zu erinnern, der am 25. Mai 1979 auf dem Weg zur Schule für immer verschwunden ist. Dieser Fall gilt auch heute noch als eines der größten Rätsel der amerikanischen Kriminalgeschichte.

Erschreckend sind die Zahlen: jedes Jahr werden über 100.000 Kinder als vermisst gemeldet – die meisten allerdings (98%) tauchen nach ein paar Stunden wieder wohlbehalten auf, aber der Rest nicht. Zur Zeit werden 3035 Kinder in Deutschland vermisst.

Zur Definition eines „vermissten Kindes“ lässt sich im Netzt folgendes finden: „Ein vermisstes Kind ist im allgemeinen Sprachgebrauch eine Person, die kraft besonderer Ereignisse wie Katastrophen, Unfällen oder aufgrund eines Verbrechens verschollen ist. Den rechtlichen Status regelt in Deutschland das Verschollenheitsgesetz (VerschG). Täglich werden in Deutschland zwischen 150 und 250 Personen als vermisst gemeldet. 50% dieser Vermisstenfälle erledigen sich innerhalb einer Woche, 80% binnen eines Monats, 97% innerhalb eines Jahres. Die Personenfahndung wird nach 30 Jahren eingestellt.“ (Quelle: Wikipedia)

missingFoto: Jens Büttner, dpa/lth

Auf den Seiten der Süddeutschen Zeitung findet man einen sehr interessanten Bericht von und mit Lars Bruhns, dem Vorsitzenden der „Initiative vermisste Kinder“ ( www.vermisste-kinder.de), der insbesondere auch auf die Wichtigkeit der ersten 24 Stunden in solchen Vermissten- bzw. möglichen Entführungsfällen hinweist und eine Einführung eines „Amber Alerts“ fordert, einem Alarmsystem, bei dem die Meldung über ein vermisstes Kind über soziale Netzwerke, Infobildschirme an Bahnhöfen, mobilen Anwendungen und per SMS und WhatsApp im ganzen Land verbreitet wird. Diese Art von Alarmsystem gibt es in den USA schon länger und ist dort sehr erfolgreich. Hier geht es zum Bericht: www.sueddeutsche.de/leben/tag-der-vermissten-kinder-die-ersten-stunden-sind-am-wichtigsten-1.2491608

In Europa gibt es inzwischen eine einheitliche Hotline für vermisste Kinder, die rund um die Uhr (24/7) und kostenfrei aus allen Netzen zu erreichen ist: 116 000. Hier gibt es Beratung und Hilfe im Vermisstenfall.

Und auch auf den Seiten des Bundeskriminalamtes (BKK) gibt es eine Übersicht und Hilfen bei vermissten Personen: www.bka.de/nn_198448/DE/Fahndungen/Personen/Vermisste/vermisste__node.html?__nnn=true

 

 

Happy Birthday Barbapapa!

Barbapapa wird 45 Jahre alt oder jung…je nachdem was man sagen möchte. Oh, wie habe ich diese Serie geliebt…das Intro konnte ich vollständig mitsingen   https://youtu.be/7RwF22rKGYw

thQH1TV3M4Bild: zucchinoimpanato.blogspot.com

Die Barbapapas sehen so ein bisschen aus wie eine Mischung aus Knetgummi und Kaugummi…und lassen sich auch so verformen. „Barbe à papa“ ist das französische Wort für Zuckerwatte und heute vor 45 Jahren ( also am 19. Mai 1970) erschien das erste Buch dieser Fantasiefiguren von Talus Taylor und seiner Frau Annette Tison.

Die Barbapapas sind im Normalzustand eher birnenförmig, können sich aber im Fall der Fälle in alle möglichen Dinge verändern, so z.B. in eine Schubkarre.

Die Familie besteht aus Barbapapa (rosa) und Barbamama (schwarz) und insgesamt sieben Kindern:

  • der schönen Barbabella (lila)
  • der belesenen Barbaletta bzw. in manchen auch Barbasophie (orange)
  • die musikalische Barbalala (grün)
  • dem kreativen Wissenschaftler Barbarix bzw. Barbahelle (blau)
  • dem sportlichen Detektiv Barbawum bzw. Barbabravo (rot) mit dem Hund Lolita
  • dem behaarten Barbabo (schwarz) und
  • dem Tier- und Naturfreund Barbakus bzw. Barbazoo (gelb)

Talus Taylor durfte den heutigen Geburtstag leider nicht mehr mit feiern…er starb im Februar im Alter von 82 Jahren in Paris….aber für viele wird seine Figur unvergesslich bleiben!

In diesem Sinne…Ra-Ru-Rick, Barbatrick!

17. Mai – mit bunten Farben gegen Homo- und Transphobie

Heute ist der IDAHO – der International Day against Homophobia and Transphobia. Am 17. Mai 1990 beschloss die Generalversammlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) längst Überfälliges: Homosexualität von der Liste psychischer Krankheiten zu streichen. Der 17. Mai wurde dann ab 2005 zum Internationalen Tag gegen Homophobie ausgerufen. Das Ziel dieses Tages war und ist es, internationale Aktivitäten zu koordinieren und mehr Respekt für Schwule und Lesben einzufordern. Die Initiative damals ging von Louis-Georges Tina aus, der heute der französischen Sektion der ILGA (International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans- and Intersex Association) vorsteht.

Näheres dazu findet ihr unter http://ilga.org.

tag-gegen-homophobie

Was sich wohl eher zufällig ergeben hat, ist die Parallele zwischen dem Datum, dem 17.05. und dem ehemaligen Paragraphen 175 des Strafgesetzbuches. In diesem Artikel stand früher, dass sexuelle Handlungen zwischen Personen männlichen Geschlechts unter Strafe zu stellen seien.

Was immer noch erschreckend ist: in vielen Länder (insgesamt noch 76) ist Homosexualität auch heutzutage noch strafbar. Die Strafen gehen von Bußgeldern und 1 Jahr Haft bis hin zu Lebenslänglich…und in 8 Ländern davon droht sogar die Todesstrafe.

Logo_International_Day_Against_Homophobia

Diskriminierung und Gewalt gegen Homosexuelle ist eine Verletzung der Menschenwürde. Es ist nicht akzeptabel, dass Angst, Isolation und Diskriminierung ein alltägliches Phänomen für die Gemeinschaft der Lesben und Schwulen, Bisexuellen, Trans- und Intersexuellen ist – in Deutschland, in Europa und weltweit.

Eine ganz interessante Seite ist unter www.tag-gegen-homophobie.de zu finden!