Missing Kids – der Tag der vermissten Kinder

Seit 1983 wird am 25. Mai weltweit der vermissten Kinder gedacht. Zurückgehen tut dieser Tag auf US-Präsident Ronald Reagan, der dieses Datum wählte, um an den sechsjährigen Etan Patz zu erinnern, der am 25. Mai 1979 auf dem Weg zur Schule für immer verschwunden ist. Dieser Fall gilt auch heute noch als eines der größten Rätsel der amerikanischen Kriminalgeschichte.

Erschreckend sind die Zahlen: jedes Jahr werden über 100.000 Kinder als vermisst gemeldet – die meisten allerdings (98%) tauchen nach ein paar Stunden wieder wohlbehalten auf, aber der Rest nicht. Zur Zeit werden 3035 Kinder in Deutschland vermisst.

Zur Definition eines „vermissten Kindes“ lässt sich im Netzt folgendes finden: „Ein vermisstes Kind ist im allgemeinen Sprachgebrauch eine Person, die kraft besonderer Ereignisse wie Katastrophen, Unfällen oder aufgrund eines Verbrechens verschollen ist. Den rechtlichen Status regelt in Deutschland das Verschollenheitsgesetz (VerschG). Täglich werden in Deutschland zwischen 150 und 250 Personen als vermisst gemeldet. 50% dieser Vermisstenfälle erledigen sich innerhalb einer Woche, 80% binnen eines Monats, 97% innerhalb eines Jahres. Die Personenfahndung wird nach 30 Jahren eingestellt.“ (Quelle: Wikipedia)

missingFoto: Jens Büttner, dpa/lth

Auf den Seiten der Süddeutschen Zeitung findet man einen sehr interessanten Bericht von und mit Lars Bruhns, dem Vorsitzenden der „Initiative vermisste Kinder“ ( www.vermisste-kinder.de), der insbesondere auch auf die Wichtigkeit der ersten 24 Stunden in solchen Vermissten- bzw. möglichen Entführungsfällen hinweist und eine Einführung eines „Amber Alerts“ fordert, einem Alarmsystem, bei dem die Meldung über ein vermisstes Kind über soziale Netzwerke, Infobildschirme an Bahnhöfen, mobilen Anwendungen und per SMS und WhatsApp im ganzen Land verbreitet wird. Diese Art von Alarmsystem gibt es in den USA schon länger und ist dort sehr erfolgreich. Hier geht es zum Bericht: www.sueddeutsche.de/leben/tag-der-vermissten-kinder-die-ersten-stunden-sind-am-wichtigsten-1.2491608

In Europa gibt es inzwischen eine einheitliche Hotline für vermisste Kinder, die rund um die Uhr (24/7) und kostenfrei aus allen Netzen zu erreichen ist: 116 000. Hier gibt es Beratung und Hilfe im Vermisstenfall.

Und auch auf den Seiten des Bundeskriminalamtes (BKK) gibt es eine Übersicht und Hilfen bei vermissten Personen: www.bka.de/nn_198448/DE/Fahndungen/Personen/Vermisste/vermisste__node.html?__nnn=true

 

 

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