28.6. – der Christopher Street Day

Einen passenderen Zeitpunkt hätte das Urteil des Amerikanischen Gerichtshof nicht haben können…am 28. Juni nähert sich wieder der Jahrestag des Christopher Street Day (CSD. Der CSD erinnert an den ersten bekannt gewordenen Aufstand von Homosexuellen und anderen sexuellen Minderheiten gegen die Polizeiwillkür in der New Yorker Christopher Street in Greenwich Village.

In den frühen Morgenstunden des 28. Juni 1969 fand in der Bar Stonewall Inn der sogenannte Stonewall-Aufstand statt. Damals gab es immer wieder gewältige Razzien der Polizei in Kneipen mit homosexuellen Gästen, doch diesmal setzten sich die Gäste zur Wehr, was einen tagelangen Aufstand nach sich zog.

Um des ersten Jahrestages des Aufstands zu gedenken, wurde das Christopher Street Liberation Day Committee gegründet. Gleichzeitig wird an diesem Tag auch gegen Diskriminierung und Ausgrenzung und für Gleichberechtigung demonstriert. Passender hätte also das Urteil aus Amerika nicht kommen können!

Weitere Bezeichnungen sind z.B. „Gay Pride“ oder auch „Regenbogenparade“.

Traditionell wird am Christopher Street Day die Regenbogenfahne geschwenkt, die das Selbstbewusstsein der Homosexuellen symbolisiert. Die Regenbogenfarben finden sich auch in der Kleidung der Feiernden wieder. Das Motiv der sechs Regenbogenfarben steht weltweit auch für friedliche Toleranz und trifft damit das Anliegen des Christopher Street Days sehr genau.

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Ein Stück aufgebrochene Tafelkreide, in deren Kern sich ein Regenbogen verbirgt: Das ist das zentrale Motiv der diesjährigen CSD-Kampagne von Hamburg Pride e.V.

Der HAMBURG PRIDE findet vom 24. Juli bis 2. August unter dem Motto „Akzeptanz ist schulreif: Sexuelle Vielfalt auf den Stundenplan!“ statt. Entworfen wurde das Plakat von der Hamburger Werbeagentur 2do.

Weitere Informationen findet ihr unter: http://www.hamburg-pride.de

Das Event in Tübingen und coole Tipps für heiße Tage – Teil 2

Na das war jetzt doch schon mal nicht so schlecht…24 Grad und über 9 Stunden Sonne hier im Schwarzwald…ist ja schon fast ein Sommertag gewesen gestern ;-).

Im zweiten Teil geht es heute um coole Drinks und kleine Biester.

Auch wenn es fast jeder weiß – man muss trinken bevor man Durst bekommt und insbesondere bei so heißen Temperaturen ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sehr wichtig.

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Wieviel und was soll man denn nun trinken?

Also zwei Liter täglich sollten es am besten sein – wer Sport treibt oder auch so körperlich sehr aktiv ist, darf und sollte diese Menge ruhig erhöhen. Jetzt an diesen heißen Tagen sollte man auch daran denken, dass man die Flüssigkeit, welche man ausschwitzt auch wieder auffüllen muss!

Am geeignetsten sind Wasser und Fruchtsaftschorlen (im Verhältnis 1:4 was den Saftanteil angeht).

Man stellt sich am besten überall etwas zu trinken hin – auf den Schreibtisch, in der Küche, neben das Bett und packt sich eine extra Flasche in die Sport- oder auch die Handtasche – so bleibt einem der Hinweis auf was zu trinken immer im Auge!

Erste Anzeichen für einen Flüssigkeitsmangel können z.B. Kreislaufbeschwerden oder Kopfschmerzen sein. Muskelkrämpfe besonders in den Beinen oder ein plötzlicher Kreislaufkollaps kündigen einen Hitzenotfall an. Hier können dann gekühlte, elektrolythaltige Getränke – wie Apfelsaftschorle – helfen, die Notsignale des Körpers zu mildern. Durch das Öffnen überflüssiger oder beengender Kleidung sollte ein Wärmestau verhindert werden. Dass sich Menschen mit Hitzeproblemen in kühle, schattige Räume begeben sollten, ist selbstverständlich. Für zusätzliche Kühlung sorgen kalte Umschläge und das Zufächeln von Luft.

Diese und weitere Tipps sowie das Erlernen von praktischen Maßnahmen kann man besten in einem Rotkreuzkurs erlernen ;-).

Hier mal ein paar „coole Drinks“ und leichte Rezepte für heiße Tage zum Selbermachen:

Grüner Eistee – der Klassiker in Grün

Zutaten:

  • 1l Wasser
  • 1 unbehandelte Zitrone
  • 4 EL grüner Tee oder 6 Beutel (Sencha oder anderer grüner Tee)
  • 1 EL Honig
  • Eiswürfel

Zubereitung:

Den Tee mit Zitronenschale mit 70-80° Grad heißem Wasser aufgießen und 3 Minuten ziehen lassen. Anschließend den Honig und des Zitronensaft unterrühren. Auf Eiswürfeln servieren.

Taiwanesischer Papaya-Milchshake  – Skahe it Baby 😉

Zutaten:

  • 500 ml Milch
  • 1 reife Papaya
  • 1 TL Honig

Zubereitung:

Das ausgekratzte Fruchtfleisch pürieren und dann die, am besten gut gekühlte, Milch dazugeben und nochmals durchmixen. Wer es etwas dickflüssiger möchte kann auch noch einen Joghurt darunter mischen. Das Ganze dann mit Honig bei Bedarf abschmecken.

Matcha-Eistee – grün und wahnsinnig lecker!

Zutaten:

  • 200 ml Wasser
  • 1/2 TL Matcha-Pulver
  • Ein Schuss Zitronensaft

Zubereitung:

Das Matcha-Pulver in eine Schale geben, etwas Wasser dazu gießen und mit einem Bambusbesen verrühren. Sobald sich das Pulver ganz aufgelöst hat das restliche Wasser dazu geben.

Je nach Geschmack mit Zitronensaft und Ingwerscheiben auf Eiswürfeln servieren und genießen!

Gutes Matcha-Pulver bekommt ihr unter http://matcha-tee24.de.

Salat

Leichter Sommersalat – ungewöhnlich aber sehr lecker =):

Melone-Minze-Feta-Salat

Zutaten:

  • 3 Handvoll gemischter Salat nach Geschmack (z.B. Rucola, Spinat, Radicchio)
  • 100 g Fetakäse
  • 100 g Wassermelone
  • ein paar Blätter frische Minze
  • ein paar Sonnenblumenkerne und/oder Kürbiskerne

Zubereitung:

Wassermelone und Fetakäse in kleine Stücke schneiden und unter den Salat mischen.

Dazu frische Minze und Kerne als Topping geben sowie nach Wunsch würzen.

Weitere leckere Rezepte findet ihr, außer natürlich in meiner Rubrik „Rezepte einer Nachteule“, auch unter www.eatsmarter.de und auf einem  ganz tollen Blog, nämlich: https://fitnessfood4u.wordpress.com.

Für die Cocktails sei euch www.rezepte-cocktails.de empfohlen zum Stöbern!

 

Weiter geht es in der Rubrik „Erste-Hilfe-Tipps einer Nachteule“. Heute nehme ich mir mal die kleinen und lästigen Biester vor, denen man oft im Sommer begegnet!

Wer viel im Wald und auf Wiesen unterwegs ist hat bestimmt schon mal die Bekanntschaft des gemeinen Holzbock  – oder auch Zecke genannt – gemacht. Viele interessante Informationen zum Thema Zecke gibt es auf den Seiten des Robert-Koch-Institut (www.rki.de) oder unter www.zecken.de. Zecken kommen weltweit vor und sind Überträger des FSME-Virus sowie der Lyme-Borreliose. Sie „lauern“ auf Gräser, Sträuchern oder im Unterholz.

Was gilt es aber nun zu tun, wenn sich so ein Biest an einem festgebissen hat?

Ganz wichtig – auf alle Fälle rausmachen, dabei die Zecke nicht zerquetschen oder gar mit Öl, Klebstoff oder ähnlichem ersticken wollen. Am besten nimmt man eine Pinzette, eine Zeckenkarte oder auch eine spezielle Zeckenzange und greift die Zecke direkt an der Stelle an, wo sie in der Haut steckt und zieht sie – ohne Drehbewegung nach oben raus.

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Die Stelle in den nächsten Tagen beobachten. Sollte sich ein roter Hof darum bilden, bitte einen Arzt aufsuchen und ihm diesen mit dem Hinweis auf den vergangenen Zeckenbiss zeigen.

Aber auch Stechmücken, Wespen, Bienen, Hummeln und Hornissen gehören zum Sommer wie das Eis am Stiel. Gefährlich werden Insektenstich im Mund-Rachenraum:

Erkennen:

  • Zunehmende Atemnot durch Anschwellen der Atemwege
  • ggf. eine beginnende Zyanose (Blau-/Rotfärbung) des Gesichts

Maßnahmen:

  • Notruf 112 absetzen
  • den Betroffenen z.B. Eis (Eiswürfel, Speiseeis etc.) lutschen lassen
  • Kühlen des Halses von außen mit kalten Umschlägen oder Tüchern
  • den Betroffenen betreuen, beruhigen und trösten bis der Rettungsdienst eintrifft
  • bei eintretender Bewusstlosigkeit in die Seitenlage legen
  • bei fehlender normaler Atmung: Herz-Lungen-Wiederbelegung

Weitere Tipps für die Erste Hilfe finden Ihr auf DRK/de/KleinerLebensretter oder über die DRK-App.

Wer noch einen Ausflugstipp für diesen Feiertag (Fronleichnam) benötigt, dem sei ein Besuch im wunderschönen Tübingen empfohlen… www.tuebingen.de. Hier könnt ihr heute das aufregende Stocherkahnrennen live verfolgen und vielleicht dann anschließend selber, aber etwas ruhiger und entspannter, eine Runde auf dem Neckar stochern bzw. euch stochern lassen. Einfach zur Anlegestelle am Hölderlinturm gehen, da findet ihr bestimmt einen netten Fahrer mit seinem Kahn, ansonsten könnt ihr euch unter www.stocherkahnvergnuegen.de oder www.stocher-kahnfahrt.de gerne informieren und exklusiv buchen.  Wer es noch gemütlicher möchte ist auf dem Neckarfloss (www.neckarfloss.de) am besten aufgehoben…aber hier muss man unbedingt vorher reservieren – aber es lohnt sich!

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Das Stocherkahnrennen hat eine lange Tradition in Tübingen – in diesem Jahr findet bereits das 60. Rennen statt – also ein kleines/großes Jubiläum. Bei gutem Wetter finden sich bis zu 15.000 Zuschauer entlang der Strecke am Neckar ein. Einen kleinen geschichtlichen Überblick gibt die Seite www.stocherkahnrennen.com. Die Kostümparade (12.00 Uhr) und die Siegerehrung (ca. 14.30 Uhr) finden vor der Neckarbrücke auf dem Neckarfloss statt. Näheres gibt es heute unter www.stocherkahnrennen2015.de.

Einen sonnigen Feiertag, sofern er bei euch gefeiert wird, wünsche ich Euch! Genießt den tollen Tag!

Coole Tipps für heiße Tage – Teil 1

Die nächsten Tage versprechen  schon einen „heißen“ Ausblick auf den kommenden Sommer….es wird wohl ziemlich warm werden.

Um gut durch diese heißen Tage zu kommen gilt es ein paar Tipps zu befolgen, damit man u.a. auch das Sonnenbaden ungetrübt genießen kann. In diesem vierteiligen Blogpost geht es um u.a. Sonnenschutz und Erste Hilfe wenn es mal zu lange wurde in der Sonne, kleine Biester und coole Drinks,  ein paar Tipps zum Abkühlen im Wasser und zum Abschluss gibt es tolle und leckere Ideen rund um das Thema Grillen (und natürlich auch ein paar Tipps zur Ersten Hilfe bei Verbrennungen ;-)…).

sommer 2 Sonnenschutz

Heute geht es los mit dem wichtigen Thema Sonnenschutz und ein paar Erste Hilfe Tipps bei den typischen Sommer-Sonnen-Problemen.

Nach den langen und kalten Wintertagen gilt es die Haut wieder langsam an Sonne und Hitze zu gewöhnen. Und dieses gelingt am besten wenn man die folgenden Sonnenschutzregeln einhält:

  1. Starke Sonne, insbesondere um die Mittagszeit, vermeiden
  1. Kleidung mit UV-Schutz sowie eine geeignete Kopfbedeckung ist sehr zu empfehlen
  1. Eine Sonnenbrille mit UV-Schutz (100 % UV-Schutz oder UV 400) ist ebenfalls ein Muss
  1. Die wohlbekannteste Regel ist das richtige Eincremen. Die Stärke des Lichtschutzfaktor ist vom jeweiligen Hauttyp unterschiedlich – aber dazu gleich mehr.
  2. Auch den UV-Schutz beim Baden nicht vergessen.
  3. Manche Medikamente und Kosmetika vertragen kein Sonnenlicht – deswegen vorsichtig sein bei der Einnahme und dem  anschließenden Sonnenbaden
  1. Solarien bieten keinen Schutz zum „Abhärten“, sondern stellen eher eine weitere und zusätzlichen Belastung für die Haut dar.
  2. Die Haut von Kinder und Jugendlichen ist besonders empfindlich und verlangt die unbedingte Einhalten der Sonnenschutzregeln!
  3. Seien Sie ein Vorbild was das Verhalten und den richtige Umgang mit der Sonne und dem Sonnenbaden angeht!

Auf den Seiten des Bundesamtes für Strahlenschutz (www.bfs.de/de/uv) findet man, neben vielen weiteren spannenden Informationen rund um das Thema, auch folgende Beschreibung zur Berechnung des Lichtschutzfaktors:

Die Abschätzung des erforderlichen Lichtschutzfaktors hängt also zum Einen vom Hauttyp ab, zum Anderen davon, wie intensiv die Sonne strahlt, also vom aktuellen UV-Index. Lichtschutzfaktor 20 bedeutet zum Beispiel, dass man theoretisch 20-mal länger in der Sonne bleiben kann, bevor man einen Sonnenbrand bekommt, als wenn man sich ungeschützt der Sonne aussetzt. Wenn die Eigenschutzzeit zum Beispiel zehn Minuten beträgt und ein Sonnenschutzfaktor von 20 benutzt wird, so kann man sich rein theoretisch 10 Minuten * 20 = 200 Minuten (circa drei Stunden) der Sonnenbestrahlung aussetzen, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen.

Die Wahl für ein Sonnenschutzmittel hängt entscheidend vom Hauttyp ab. Je heller der Hauttyp, umso höher muss die Schutzwirkung des Produkts sein. Weiterhin ist die Wahl eines geeigneten Sonnenschutzmittels abhängig von der Intensität der UV-Strahlung, von einer eventuell bestehenden Überempfindlichkeit gegenüber Inhaltsstoffen der Sonnenschutzmittel und eventuellen durch Licht verursachten Hautkrankheiten. Kinder benötigen grundsätzlich einen höheren Lichtschutzfaktor als Erwachsene.

Die Europäische Klassifikation unterteilt Sonnenschutzmittel nach ihren Lichtschutzfaktoren in Schutzstufen:

  • leichter Schutz („low protection“): Lichtschutzfaktor (LSF) 6 bis 10
  • mittlerer Schutz („medium protection“): LSF 15 bis 25
  • hoher Schutz („high protection“): LSF 30 bis 50 und
  • sehr hoher Schutz („very high protection“): LSF mehr als 50

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) empfiehlt für Kinder einen Lichtschutzfaktor von mindestens 30, für Erwachsene mindestens 20. Aufenthalte in großen Höhen (zum Beispiel auf Gletschern), am Wasser und im Süden erfordern ein Sonnenschutzmittel mit einem hohen bis sehr hohen Schutz.

band-24298_640In der Rubrik „Erste-Hilfe-Tipps einer Nachteule“ geht es heute um den Sonnenbrand und den Sonnenstich.

Sonnenbrand (akute Lichtdermatose)

Ein Sonnenbrand entsteht bei einem zu langen Aufenthalt in der Sonne – insbesondere wenn kein geeigneter Sonnenschutz (Creme, Kleidung etc.) durchgeführt wurde. Klassisch wird der Sonnenbrand nicht zu den Verbrennungen sondern zu den Strahlenschäden gezählt, da die Schädigung durch die UV-Strahlen hervorgerufen werden, die auch in tiefere Hautschichten eindringen können.

Erkennen: – Starke Rötung der Haut

– schmerzende und juckende  Haut

– ggf. Blasenbildung

Maßnahmen: – kühlen der Haut mittels kalten, nassen​Tüchern oder fließendem Wasser​

–  Blasen nicht öffnen​

bei Auftreten von Kopfschmerzen,  ​Übelkeit und Erbrechen auch an ​einen Sonnenstich denken!

Ein altes Hausmittel bei  Sonnenbrand ist eine kühle Quarkauflage: die Haut braucht Feuchtigkeit und Kälte, allerdings sollte man beachten, dass sich durch die Bakterien in den Milchprodukten auch Infektionen auslösen lassen können…deswegen Vorsicht walten lassen.

Wie heißt es so schön – die Haut vergisst nie! Deswegen: vorbeugen ist besser als nachher den Schaden zu haben!

Sonnenstich

Durch Einwirken von direkter und starker Sonnenstrahlung über einen längeren Zeitraum auf den unbedeckten Kopf und Nacken kann es zu Reizungen der Hirnhäute und des Gehirns kommen und so einen „Sonnenstich“ auslösen können.

Erkennen: – hochroter Kopf

– Schwindel und Kopfschmerzen

– Nackensteifigkeit (Meningismus)

– Übelkeit und Erbrechen

– ggf. Bewusstlosigkeit

Maßnahmen: – den Betroffenen flach und mit leichterhöhtem Kopf im Schatten lagern

–  Kopf und Nacken kühlen (feuchte Umschläge)

– bei eintretender oder vorhandener Bewusstlosigkeit die Atmung prüfen

–  bei vorhandener Atmung: Seitenlage herstellen / bei fehlender Atmung: Herz-  Lungen-wiederbelebung

Notruf 112 absetzen !

Neben diesen Tipps sei auch jedem ein Besuch eines Rotkreuzkurs empfohlen. Dort lernt man neben der fachgerechten Versorgung der verschiedenen Wärmeunfälle noch viele andere nützliche Dinge rund um das Thema Erste Hilfe. Also nichts wie hin – helfen kann man überall gebrauchen und es kann so einfach sein ;-)!

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Der 10. Mai – Muttertag und Tag des Schlaganfalls

Heute ist der Feiertag zu Ehren der Mutter und der Mutterschaft – also „Muttertag“. Mütter werden an diesem Tag mit Gedichten, Gebasteltem, Blumen und anderen Geschenken belohnt. Dieser Tag, der bei uns und auch in vielen anderen Ländern immer am 2. Sonntag im Mai stattfindet, hat bereits bei den alten Griechen und Römern einen Platz im Kalender gehabt. Der wohl eigentliche Ursprung in der westlichen Welt lässt sich in der Frauenbewegung in England und Amerika suchen.

Muttertag

In Wikipedia lässt sich noch folgendes lesen:

Als Begründerin des heutigen Muttertags gilt Anna Jarvis. Sie hatte, in Philadelphia am 9. Mai 1907, an einem zweiten Sonntag im Mai, (zum 2. Todestag ihrer eigenen Mutter, Ann Jarvis aus Grafton, West Virginia) mit 500 weißen Nelken ihre Liebe zu ihrer gestorbenen Mutter zum Ausdruck bringen wollen und vor der Kirche diese an andere Mütter ausgeteilt. Im folgenden Jahr wurde auf ihr Drängen hin in derselben Kirche den Müttern erstmals eine Andacht gewidmet.

Weitere interessante Infos zum Muttertag:

  • In Deutschland wurde der Muttertag 1922/23 schließlich durch den Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber mit Plakaten „Ehret die Mutter“ in den Schaufenstern etabliert und – betont unpolitisch als Tag der Blumenwünsche gefeiert.
  • In der DDR wurde der Muttertag nicht gefeiert, stattdessen wurde nur der Internationale Frauentag begangen. Der Muttertag galt als westlich-reaktionärer Nazifeiertag.
  • In Deutschland ist der Muttertag nicht gesetzlich verankert, sodass dessen Datum nur auf freiwilligen Übereinkünften basieren kann.
  • In den USA werden die Ausgaben für den Muttertag nur noch zu Weihnachten übertroffen. Nach den Schätzungen der nationalen Einzelhandelsvereinigung werden im Durchschnitt 139 US-Dollar pro beschenkte Mutter ausgegeben. Die Kommerzialisierung des Tages wurde unter anderem von der „Erfinderin“ Jarvis scharf kritisiert.

Wer ein paar Anregungen für Gedichte oder ähnliches braucht, dem sei die Seite www.muttertag.org empfohlen.

Unter www.helles-koepfchen.de/geschichte_des_muttertags.html findet man noch viele weitere interessante Informationen rund um diesen Tag.

Heute gibt es in den meisten Ländern der Welt einen „Tag für Mütter“. Er wird aber nicht überall am gleichen Tag gefeiert. Hier sind die Daten der verschiedenen Länder:

  • Großbritannien: 4. Fastensonntag
  • Ungarn, Portugal, Südafrika, Spanien: 1. Sonntag im Mai
  • Deutschland, Schweiz, Österreich, Australien, Belgien, Brasilien, Dänemark, Finnland, Italien, USA, Japan, Kanada, Neuseeland, Taiwan, Türkei: 2. Sonntag im Mai
  • Große Teile Süd- und Mittelamerikas, Mexiko, Bahrain, Hongkong, Indien, Malaysia, Oman, Pakistan, Katar, Saudi Arabien, Singapur und die Vereinigten Arabischen Emirate: 10. Mai
  • Polen: 26. Mai
  • Frankreich und Schweden: Letzter Sonntag im Mai
  • Norwegen: 1. Sonntag im Februar
  • Thailand: 12. August
  • Argentinien: 2. Sonntag im Oktober

Aber eigentlich ist das ganze Jahr über Muttertag…Hab dich lieb Mama!

SchlaganfallAber heute ist auch noch ein weiterer wichtiger Aktionstag: der Tag gegen den Schlaganfall!

Dieser Aktionstag findet seit 1999 jährlich statt und wurde durch die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe.

Jährlich erleiden mehr als 250.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall und ist somit die dritthäufigste Todesursache. Und es ist keine altersbedingte Erkrankung – dies zeigen die Zahlen der betroffenen Kinder und Menschen unter 50 Jahren: jedes Jahr erleiden ca. 300 Kinder und bis zu 14.000 Erwachsene unter 50 Jahre einen Schlaganfall. Einen Schlaganfall kann jeden treffen, egal in welchem Alter, Beruf, egal zu welcher Uhrzeit oder auch an welchem Ort!

Eine sehr gute Adresse ist die Homepage der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe unter www.schlaganfall-hilfe.de

Und auch bei einem Rotkreuzkurs lernt man einen Schlaganfall zu erkennen und wie man ihn am besten versorgt!

Ein Erste-Hilfe Tipp zum Thema könnte z.B. so aussehen (Eigenentwurf):

 

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Erkennen:                                                            Maßnahmen:

  • Halbseitenlähmung                                    – Notruf 112 !
  • Schwindel, starke Kopf-                           – mit erhöhtem Oberkörper schmerzen                                                         lagern

 

  • Herunterhängender Mundwinkel         – gelähmte Körperteile polstern
  • Sprachstörungen                                         – betreuen, zudecken
  • Schluckbeschwerden                                 – bei Bewusstlosigkeit: Seitenlage

Nähere Informationen unter http://www.rotkreuzkurs.de

 

 

 

Der Hygiene-Quickie für die Hände

Seit 2009 findet am 5. Mai der jährliche Welthändehygienetag statt – aufgerufen von der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Eine gute und richtige Händehygiene ist immer noch das beste Mittel gegen viele Infektionen. Nicht nur das Robert-Koch-Institut (www.rki.de) sondern auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mahnen fast jährlich, dass bei Einhaltung der Hygieneregeln die Ansteckungsgefahr deutlich weniger wäre.

Hygienetipps gibt es zu Genüge im Netz…z.B. unter www.impfen-info.de > Hygienetipps  und auch unter www.rki.de > Infektionsschutz > Krankenhaushygiene > Händehygiene

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Aber auch das DRK hat sich über dieses Thema Gedanken gemacht und in ihrer Reihe „Arbeitsschutz im DRK – AiD“ eine kleine Reihe zur Händedesinfektion geschrieben. Diese findet ihr unter :

http://www.baden-wuerttemberg.drk.de/arbeitsschutz/downloads/AiD-Schriftenreihe/ und dort unter den Stichworten Händedesinfektion…direkt zum „Hygiene-Quickie geht es hier:

http://www.baden-wuerttemberg.drk.de/arbeitsschutz/downloads/AiD-Schriftenreihe/2014/06%20Haendedesinfektion/2014-06%20AiD-Info%20Haendedesinfektion%20und%20Hautschutz.pdf   =)

Eine gute Zusammenfassung zum heutige Tag steht in der gemeinsamen Pressemittelung des Robert-Koch-Instituts und des Bundesminsteriums für Gesundheit zum 1. Welthändehygiene-Tag am 5.5.2009:

Einfach, kostengünstig, lebensrettend – 1. Welthändehygiene-Tag am 5.5.2009

Hände sind das wichtigste Übertragungsvehikel von Krankheitserregern, die Infektionen im Zusammenhang mit medizinischen Maßnahmen in Gesundheitseinrichtungen auslösen können. In Deutschland treten nach aktuellen Schätzungen jährlich 400.000 bis 600.000 solcher nosokomialen Infektionen auf. Derartige Infektionen belasten weltweit den Erfolg medizinischer Eingriffe. Eine sachkundig und konsequent durchgeführte Händedesinfektion durch das medizinische Personal ist eine einfache, kostengünstige und sehr wirksame Maßnahme, um die Verbreitung von Krankheitserregern in Kliniken zu verringern.

Wegen der globalen Bedeutung des Problems hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu einem jährlichen weltweiten Händehygiene-Tag aufgerufen. Ziel ist, dem Personal die korrekte Durchführung von Händehygiene-Maßnahmen in Einrichtungen des Gesundheitswesens durch strukturelle und organisatorische Unterstützung zu erleichtern und so die Umsetzung dieser Präventionsmaßnahme zu verbessern.

Das Bundesministerium für Gesundheit hat bereits Anfang 2008 die „Aktion Saubere Hände“ gestartet. „Mit der Aktion Saubere Hände wollen wir eine bessere Umsetzung bestehender Empfehlungen in Einrichtungen des Gesundheitswesens erreichen und die Patientensicherheit stärken“ sagt Ulla Schmidt, Bundesministerin für Gesundheit.

„Nach Schätzungen sind ein Drittel der Krankenhausinfektionen in Deutschland vermeidbar, und die wichtigste Einzelmaßnahme zur Prävention von Krankenhausinfektionen ist die Händedesinfektion“ erläutert Jörg Hacker, Präsident des Robert Koch-Instituts. Das RKI ist einer der Partner der „Aktion Saubere Hände“, der Wissenschaftliche Beirat der Aktion ist am RKI angesiedelt. Das Epidemiologische Bulletin des RKI (17/2009) enthält einen Überblick über den Stand von Aktivitäten zu dem Thema.

Träger der auf drei Jahre angelegten Aktion Saubere Hände sind das Nationale Referenzzentrum für die Surveillance von Krankenhaushygiene, das Aktionsbündnis Patientensicherheit und die Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung. Das Bundesministerium für Gesundheit fördert das Vorhaben mit insgesamt rund 650.000 Euro. „Der großen Motivation aller Akteure ist es zu verdanken, dass die Kampagne nach einem Jahr Laufzeit in einem Viertel der deutschen Krankenhäuser etabliert werden konnte“ unterstreicht Ulla Schmidt.

Ein Schlüsselelement für das Gelingen der Kampagne ist die Unterstützung durch die Krankenhausleitung. Vor allem das Einbeziehen von Klinikdirektor, Pflegedirektion, und Qualitätsmanagementbeauftragtem führt zu einer erfolgreichen Umsetzung der Kampagne vor Ort. Damit bekommt die Händedesinfektion in der Verwaltungsebene eine hohe Priorität und wird zu einem Qualitätsmerkmal für die eigene Einrichtung.

Das Motto des Welthändehygiene-Tages ist “Retten Sie Leben, desinfizieren Sie ihre Hände” (Save Lives: Clean Your Hands). Der 5.5. wurde wegen der fünf Finger jeder Hand und den fünf vorrangigen Zielen der WHO zur Erhöhung der Patientensicherheit gewählt. In ihrer Empfehlung zur Händehygiene weist die Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention am RKI auch darauf hin ,dass die hygienische Händewaschung keine Alternative für die hygienische Händedesinfektion darstellt.

„Roma? Das sind Zigeuner – oder?!“ Der 8. April – der Tag der Roma

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Seit 1971 gilt der 8. April als ein internationaler Aktions- und Gedenktag der Roma unter dem Zeichen des Kampfes um Selbstbestimmung, Unabhängigkeit und Würde. 1971 fand in London der erste Internationale Romani-Kongress statt. Delegierte aus 14 Ländern erklärten, dass die Roma eine eigene Nation sind und dass Roma die offizielle Bezeichnung dieser Nation ist. Es wurde eine Flagge entworfen und das Lied „Gelem gelem” („Ich bin weit gewandert”) wurde zur offiziellen Hymne erklärt

Wer sind denn die Roma überhaupt?

Roma ist der Überbegriff für alle Menschen mit Roma-Herkunft. Die historisch-geographische Herkunft ist sehr wahrscheinlich der indische Subkontinent. Roma sprechen ein indoarisches Romanes. Indoarische Sprachen werden von rund einer Milliarde Menschen gesprochen, u.a. in Nord- und Zentralindien, Pakistan, Nepal, Sri Lanka und auch auf den Malediven. Zum Beispiel ist Bengali oder auch Sanskrit eine Indoarische Sprache.

Die Roma bilden keine geschlossene Gemeinschaft, sondern sind in viele Gruppierungen aufgeteilt, welche sich in Sprach, Kultur und auch Geschichte unterscheiden.

Aufgrund ethnischer Zuschreibungen und auch aufgrund ihrer sozialen Situation werden viele Angehörige dieser Minderheit marginalisiert, also an den Rand der Gesellschaft gedrückt.

In manchen europäischen Staaten sind sie über eine gesellschaftliche Randstellung hinaus noch in jüngster Zeit offener Verfolgung ausgesetzt gewesen oder noch ausgesetzt, so z.B. im Kosovo.

Auch in Deutschland gibt immer noch ziemliche Ungerechtigkeiten den Roma gegenüber…so ist ein Großteil der Flüchtlinge bis heute nur geduldet hier und neben der ständigen Bedrohung abgeschoben zu werden, ist die Situation der Kinder noch gravierender: in manchen Bundesländern dürfen sie keine Schule besuchen, in anderen ist der Schulbesuch zumindest freiwillig möglich. Viele Kinder wachsen in Deutschland auf, ohne je eine Schule besucht zu haben. Dazu kommt, dass die Flüchtlingsgruppen oft in abgelegenen Gegenden in provisorischen Unterkünften leben müssen. Die Erwachsenen dürfen keine Arbeit aufnehmen und auch keine Sprach- oder Integrationskurse besuchen – wie soll denn da sowas wie Integration möglich sein??

In Deutschland leben zur Zeit etwa 120.000 Sinti und Roma, davon haben 70.000 eine deutsche Staatsbürgerschaft.

Wer mehr über dieses Thema wissen möchte, dem seinen zwei Seiten empfohlen: zum einen die Seite des Zentralrat Deutscher Sinti und Roma (www.zentralrat.sintiundroma.de) und ein tolle Seite befindet sich beim Planet Wissen:

http://www.planet-wissen.de/politik_geschichte/voelker/sinti_und_roma/

 

Der 2. April – Weltautismustag & ein Hoch auf ein Erdnussbutter-Marmelade-Sandwich

Unter dem Motto „Autismus – stoppt die Diskriminierung“ steht der diesjährige UN-Welttag des Autismus.

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Seit 2008 findet dieser Aktionstag zur Aufklärung über Autismus statt und man hofft, durch die Aufmerksamkeit die Lage von Autisten zu verbessern.

Eine sehr gute Seite im Worldwide Web ist www.autismus.de. Hier findet man viele interessante Informationen rundum das Thema.

 

Autismus ist eine angeborene und unheilbare Wahrnehmungsstörung, die in den ersten 3 Lebensjahren beginnt.  Autisten zeigen Symptome in den Bereichen: sozialer Umgang mit Mitmenschen, in ihrer Kommunikation und in den sich stets wiederholenden Handlungen.

Ihre Interessen beschränken sich meist auf bestimmte Gebiete und in denen sind sie meistens sehr gut, da wird oft von „Inselbegabungen“ gesprochen. Möglicherweise ist ein Autist nicht fähig, sich problemlos umzuziehen, kennt eventuell aber ganze Telefonbücher auswendig. Ein bekanntes Beispiel ist hierfür das US-amerikanische Drama „Rain Man“ mit Dustin Hoffman in der Rolle eines Autisten – ein sehr anschauenswerter Film!

Man unterscheidet den frühkindlichen Autismus („Kanner-Syndrom) und dem Asperger-Syndrom. Auch hier lohnt sich ein Blick auf www.aspergersyndrom.info!

 

Und heute müsste man in den USA sein – dort ist nämlich heute  „PB&J  – Erdnussbutter-und-Marmeladen-Sandwich-Tag! =).

Es besteht aus einer Schicht Erdnussbutter und entweder Trauben- oder Erdbeermarmelade, die jeweils auf eine Toastscheibe geschmiert werden. Beide Scheiben werden aufeinander gelegt und als Sandwich entweder in einem Stück oder in zwei Dreiecke geschnitten gegessen.

Eine Kalorienbombe hoch fünf – aber verdammt lecker!

Purple Day – der heutige Epilepsie-Gedenktag

Heute ist der „Purple Day“ – ein internationaler Gedenktag für die Erkrankung Epilepsie, der dazu dienen soll, über diese Krankheit aufzuklären und vor allem den Menschen die Angst vor den Betroffenen zu nehmen. Im Jahr 2008 wurde dieser Tag von der damals neujährigen Cassidy Megan ins Leben gerufen, um Mythen und Vorurteile abzubauen und als ein sichtbares Zeichen wird dazu aufgerufen, heute Lila zu tragen.

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Was ist denn Epilepsie überhaupt genau?

Der hirnbedingte Krampfanfall ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen des Nervensystems. Es kommt aufgrund verschiedenster Ursachen zu einer unkontrollierten Entladung der Hirnnervenzellen, wobei verschiedene Hirnregionen gereizt werden und die dementsprechenden Reaktionen hervorrufen.

„Typische“ Erkennungszeichen bzw. Symptome eines sogenannten „Grand-Mal“-Anfalls sind plötzliche, unkontrollierte Zuckungen bzw. Verkrampfungen, oft  mit einem plötzlichen Hinfallen. Auch ein sog. Initialschrei kann vorkommen. Die Dauer eines solchen Anfalls kann von wenigen Sekunden bis hin zu mehreren Minuten dauern. Je länger der Krampf anhält desto bedrohlicher wird tatsächlicher dieses Geschehen. Als ein wichtiger – wenn nicht sogar der wichtigste –  Tipp ist es, den Betroffenen während eines Anfalls nicht festzuhalten, sondern alles aus dem Weg zu räumen, woran er sich weh machen könnte. Während eines Anfalls können sich die Muskel so sehr verkrampfen, dass die Betroffenen es schaffen, sich die eigenen Knochen zu brechen und wenn man gewalttätig festgehalten wird, wehrt man sich noch umso heftiger. Das gilt auch für Betroffene während eines Anfalles!

Es gilt – insbesondere bei dem erstmaligen Auftreten eines solchen Anfalls – möglichst schnell die Notrufnummer 112 zu wählen. Nach dem Anfall sind die meisten Betroffenen so erschöpft, dass sie in eine sogenannte Nach-Schlafphase geraten und für uns wie Bewusstlose reagieren – nämlich so gut wie gar nicht. Deswegen gilt es nach einem Anfall den Betroffenen in eine Seitenlage zu legen. Auch darf nicht vergessen werden, mit dem Betroffenen zu reden – auch während des Anfalls. Man weiß inzwischen, dass auch Menschen während eines Anfalls mitbekommen, ob mit Ihnen gesprochen wird und die meisten geben an, dass sie das als sehr angenehm und beruhigend empfunden haben.

Man muss vor keinem Menschen Angst haben, der an dieser Krankheit erkrankt ist. Man sieht ihm das nicht an und die meisten können ein völlig normales Leben leben.

Wer sich nicht sicher ist, wie er am besten reagieren soll, wenn er tatsächlich bei einem akuten Epileptischen Anfall dabei ist, dem empfehle ich den Besuch eines Rotkreuzkurses – dort werden alle Fragen zu diesem Thema kompetent beantwortet!

Im Internet kann ich die folgende Seite empfehlen – mit vielen interessanten und wichtigen Informationen rund um das Thema Epilepsie: www.epilepsie-gut-behandeln.de.

Am 5. Oktober findet ein weiterer wichtiger Tag statt  – der (Welt)Tag der Epilepsie! Diese einmal jährlich stattfindende Veranstaltungsreihe wurde von der Deutschen Epilepsievereinigung e.V. unter Beteiligung der Deutschen Gesellschaft für Epileptologie ins Leben gerufen – aber dazu im Oktober mehr…

Pi Day, Schmetterlinge und ein Tag für Männer ;-)

Ja,ja….der 14. März – von manchen, insbesonderen männlichen Exemplaren der Gattung Mensch, ein Tag der mit großer Spannung erwartet wird. Warum werdet ihr euch fragen? Ich hätte da so die eine oder andere Erklärung…wenn auch zum Teil mit einem Augenzwinkern.

Die „nerdige“ Erklärung – heute ist Pi-Tag (π) – ein inoffizieller Feiertag zu Ehren der mathematischen Kreiszahl Pi. Ganz genaue Fans zelebrieren diesen Tag um 1 Uhr 59 und 26 Sekunden mit dem gemeinsamen Verzehr von runden Kuchen (engl. Pie) und erreichen so die siebte Nachkommastelle der Kreiszahl (3,1415926). Warum dann am 14. März? Nun ja – zum einen ist heute der Geburtstag von Albert Einstein und zum anderen geht der Tag auf die englische  Datumsschreibweise zurück 3-14. Als Begründer dieser Tradition gilt Larry Shawn, auf dessen Initiative hin 1988 der erste Pi-Day am Exploratorium in San Francisco begangen wurde. Dort lohnt sich auf alle Fälle mal ein Besuch wenn ihr dort seid – aber bringt genug Zeit mit!

Pi

 

Die „romantische“ Erklärung – zumindest für die Tierliebhaber unter euch ;-). Heute ist auch der „Erfahre-mehr-über-Schmetterlinge-Tag“.  Mal ein paar interessante Daten und Fakten zu den Lepidoptera oder auch Faltern: Es gibt  mehr als 180.000 beschriebene Arten in etwa 130 Familien und 46 Überfamilien, damit zählen sie nach den Käfern zu der zweitreichsten Insekten-Ordnung und wenn man bedenkt, dass jährlich fast 700 Arten neu entdeckt werden…wow…ganz schön beeindruckend diese Zahlen. Aber viele Schmetterlingsarten sind durch den Verlust der natürlichen Lebensräumen stark gefährdet.

Eine schöne Seite im Internet ist: www.schmetterling-raupe.de

In Japan symbolisiert der Schmetterling eine junge Frau und in China einen verliebten jungen Mann – und wenn wir schon bei japanischen „Feiertagen“ sind – heute ist in Japan auch „White Day“.

Schmetterling

1977 wurde der japanische Valentinstag von einem Konditor das erste Mal ins Leben gerufen.  Er ist das Pendant für den am 14. Februar auch in Japan zelebrierten Valentinstag, an dem allerdings die Frauen zuerst Geschenke, wie z.B. Schokolade an die Herren verschenken. Am White Day können und dürfen sich nun die Männer bei ihren Frauen bedanken, für die Geschenke zum Valentinstag.

Dies geschieht normalerweise in Form von Schokolade (i.d.R. weißer Schokolade), Süßwaren oder anderen kleinen Präsenten.

Dabei beschenken die Damen nicht nur ihren Ehemann oder den Freund, sondern auch männliche Bekannte und Arbeitskollegen. Einen feinen Unterschied gibt es aber doch: Während die Männer die für gewöhnlich üppiger ausfallende „Honmei choko“ („Schokolade für den Liebling“) erhalten, wird der Rest mit „Giri choko“ („Pflichtschokolade“) beschenkt

 

Und zum Schluss, die vielleicht „schlüpfrigste“ Erklärung – am 14. März wird weltweit der Steak-und-Blowjob-Tag gefeiert.  Im Gegensatz zu Japan wird hier eher keine weiße  Schokolade verschenkt, sondern dem Mann steht hier heute eher nach einem leckeren Steak und einem Blowjob der Sinn. Und wer hat’s erfunden? Natürlich ein Mann – 2002 wurde dieser Tag als Gegenstück zum Valentinstag von Tom Birdsey, einem amerikanischen Radio-Moderator eingeführt.

Damit nichts schief geht, gibt es nachfolgend ein paar hilfreiche Tipps – ähm..nein, nicht was ihr jetzt denkt. Tipps für die Zubereitung eines perfekten Steaks natürlich :-P.

Verwendet ein gutes, hoch erhitzbares Öl (z.B. Erdnussöl) – was auch geht, ist Butterschmalz. Wichtig ist, dass die Pfanne bevor ihr die Steaks rein legt wichtig heißt ist – gute Prüfung ist immer noch die Holzlöffel-Methode (Löffelstiel ins Öl halten und wenn sich daran Bläschen bilden passt es von der Temperatur her!) und denkt daran das Fleisch mind. 15-30 Minuten vorher aus dem Kühlschrank zu holen.  Am besten lässt es sich bei Zimmertemperatur zubereiten. Extratipp: das Fleisch von beiden Seiten mit Öl bestreichen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Das Rindersteak von beiden Seiten scharf anbraten, ggf. je nach Dicke noch 3-4 Minuten bei mittlerer Hitze weiter braten (bis der Saft austritt) und dann in Alufolie packen und einige Minuten ruhen lassen. Alternativ legt ihr das Steak – insbesondere wenn es etwas dicker ist, noch für 10 Minuten nach dem Anbraten bei ca. 150 Grad in den Backofen (vorheizen nicht vergessen!) – dann sollte es schön medium sein.

Wer während des Bratens gerne testen möchte, wie weit es schon durchgegart ist, dem seien zwei Methoden empfohlen – die Bratentheramomter und  die Drucktest-Methode:

– Bratenthermometer:

                   52 bis 55°C: Rare
                   55 bis 60°C: Medium rare
                   60 bis 65°C: Medium
                   66 bis 70°C: Medium well
                 größer 71°C: Well done

– Drucktest:

  •   gibt es noch sehr nach, ist das Fleisch innen noch roh – wer also sein Fleisch gerne „englisch“ mag – guten Appetit!
  • gibt es nur leicht nach, ist es sehr wahrscheinlich schön rosa und entspräche dem „medium“ oder auch „á point“ Garpunkt
  • gibt es kaum nach, ist es „well done“ oder auch komplett durchgebraten – eigentlich viel zu Schade für ein leckeres Rindersteak, aber die Geschmäcker sind ja verschieden!

Für die App-Freunde unter euch sei auch noch die „Steak&Roast“-App erwähnt – einfach eingeben, was für ein Steak ihr braten wollt, wie dick es  ist und welche Garstufe ihr wollt – et voilá – bekommt ihr die extakte Zeit gesagt und diese App kann noch mehr – sie führt euch durch die einzelnen Schritte – sekundengenau (es läuft ein Cooking Timer nebenher mit)!

 

Und es gibt doch tatsächlich noch einen Tag im April, wo auch die Frauen wieder ganz auf ihre Kosten kommen – dazu (vielleicht ;-)..) später einmal mehr!

Gustave Moynier, das Rote Kreuz und eine Idee wird wahr!

Heute am 10. März ist der Namenstag für Gustav.  Neben Gustav Gans fällt mir natürlich Gustave Moynier an diesem Tag besonders ein.

Gustave Moynier, mit vollem Namen  – Louis Gabriel Gustave Moynier, geboren am 21. 09. 1826 in Genf, war ein Schweizer Jurist und einer der fünf Gründer des 1863 entstandenen Internationalen Komitees der Hilfsgesellschaften für die Verwundetenpflege. Seit 1876 kennt man dieses Komitee unter dem Namen  Internationales Komitee vom Roten Kreuz (IKRK).  Gustave Moynier war von 1864 bis zu seinem Tode, am 21. August 1910 in Genf, Präsident des IKRK.

Was alles zur internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung gehört (IKRK, Föderation, nationale Gesellschaften) und was für Aufgaben sie haben – dazu in einem anderen Blog später mehr.

Heute würde ich euch gerne noch eine Broschüre des schweizerischen Roten Kreuz ans Herz legen – ein, wie ich finde , sehr schöner und lesenswerter Comic.

Tutti fratelli

https://www.redcross.ch/de/integration-sociale/activites-de-jeunesse/broschure-das-rote-kreuz-eine-idee-wird-wahr