Die lächelnden Kinder…Menschen mit dem Down-Syndrom

Heute am 21. März findet der Welt-Down-Syndrom- Tag statt. Im Jahr 2006 wurde dieser Aktionstag durch die DSI (Down Syndrome International) und die EDSA (European Down Syndrom Association) ins Leben gerufen.  Seit 2012 sind die Vereinten Nationen mit dabei.

Warum am 21. März eigentlich?  Heute ist der 21. Tag  des dritten Monats, ein symbolisches Datum also, da bei  Menschen mit dem Down-Syndrom das Chromosom 21 dreimal statt zweimal vorhanden ist.

Allein in Deutschland leben zwischen 30.000 und 50.000 Menschen mit dieser genetische bedingten Entwicklungsstörung. Häufig hört man auch den Begriff Trisomie 21, was wieder auf die genetische Mutation hinweist.  Die Jungen sind häufiger betroffen als Mädchen. Bislang ist nicht geklärt, wodurch dieses Ungleichgewicht zustande kommt.

Statistische Erhebungen zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit, ein Kind mit Trisomie 21 zu bekommen, mit dem Alter der Mutter ansteigt. Dies ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass bei der Frau schon vor der Geburt Eizellen reifen und mit zunehmendem Alter mehr Fehler bei der Meiose auftreten können.

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In einer sehr empfehlenswerten Broschüre des deutschen DS-InfoCenter (www.ds-infocenter.de) „Down-Syndrom. Was bedeutet das?“ findet man u.a. zehn wichtige Merkmale, die typisch für das Syndrom sind, z.B. “ Das Aussehen der Kinder ist betroffen: Größe, Gewicht, Auffälligkeiten im Bereich der Kopfform, der Augen und der Ohren. Auch treten organische Schäden wie Herzfehler oder Magen- und Darmstörungen häufiger auf.

Die geistigen Fähigkeiten der Kinder mit Down-Syndrom weisen eine enorme Streubreite auf. Die Spanne reicht von schwerer Behinderung bis zu fast durchschnittlicher Intelligenz, wobei das zusätzliche genetische Material nur ein Aspekt ist, der die Entwicklung beeinflusst. Die Entwicklung jedes Kindes – mit oder ohne Down-Syndrom – hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab.“

Zu was Menschen mit Down-Syndrom in der Lage sind, sieht man u.a. auch am Beispiel von Rolf „Bobby“ Brederlow. Der 1961 mit dem Down-Syndrom geborene Schauspieler  hat schon in vielen Filmen und Serien mitgespielt und wird von seinen Kollegen sehr geschätzt als Mensch!

Frühlingsanfang, Sonnenfinsternis, Zombies und der internationale Tag des Glücks!

Juhu…der 20. März! Ein Tag voller spannender Ereignisse liegt vor uns!

Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte; Süße, wohlbekannte Düfte streifen ahnungsvoll das Land. Veilchen träumen schon, wollen balde kommen. – Horch, von fern ein leiser Harfenton! Frühling, ja du bist’s!Dich hab ich vernommen!

Wer kennt es nicht – DAS Gedicht zum Frühling von Eduard Mörike!

Was waren da für ein paar tolle und sonnige Tage. Wunderschönes Wetter und Temperaturen, die so langsam wieder einladen mehr Zeit an der frischen Luft zu verbringen.

Heute ist u.a. der astronomische Frühlingsanfang. Die Natur wacht aus ihrem Winterschlaf aus und überall sieht man die ersten Frühlingsvorboten aufblühen. Und auch bei den Menschen machen sich Frühlingsgefühle breit…durch die steigende Lichtintensität werden vermehrt Serotonin und Dopamin ausgeschüttet und diese sorgen für ein allgemein besseres Befinden und bewirken eine leichte bis mittlere Euphorie.

Leider ist es auch wieder an der Zeit den Frühjahrputz in Haus und Garten zu beginnen…was sich da alles angesammelt hat im Laufe der letzten Monate… 😉

Natürlich kommt man heute nicht an diesem einen Thema vorbei…

– die heutige Sonnenfinsternis.

Heute findet eine totale Sonnenfinsternis auf der Nordhalbkugel statt. Die totale Verfinsterung beginnt östlich von Neufundland, der Schattenpfad umrahmt dann Grönland und Island auf seinem Weg durch das Europäische Nordmeer . Hier bei uns in Deutschland hingegen sieht man nur eine partielle Sonnenfinsternis , die aber nicht weniger schön ist.

Den besten Blick wird man heute wohl im Norden des Landes haben – aber die Meteorologen versprechen fast überall eine gute Sicht auf dieses Naturschauspiel!

Zum Super-Spektakel totale Sonnenfinsternis fehlen nur ein paar Prozent. Spannend wird es sicher trotzdem. Das Himmelsschauspiel beginnt um 9.38 Uhr mit dem ersten Kontakt (der Mond berührt die Sonne) und endet um 11.49 Uhr mit dem Austritt des Mondschattens aus der Sonne. Ihren Höhepunkt hat die Finsternis je nach Standort zwischen 10.30 Uhr und 10.45 Uhr. Der Mond wird stets von rechts (Westen) nach links (Osten) durch die Sonnenscheibe wandern.

Eine nette Erklärung was eine Sonnenfinsternis findet man natürlich bei der Maus…

Sonne 1

https://youtu.be/ENaWNnlTfRg

Die alte und erste Grundregel fürs Beobachten kann nicht oft genug wiederholt werden: Nicht mit bloßem Auge in die Sonne schauen, und erst recht nicht mit einem Fernglas oder gar mit einem Teleskop. Am besten ist es natürlich, wenn man eine der begehrten SoFi-Brillen abbekommen hat. Ansonsten wird es ganz sich überall im Anschluss daran tolle und faszinierende Bilder im Worldwide Web geben 😉

Noch ein kleiner Blick in Flora und Fauna und die möglichen Auswirkungen der Sonnenfinsternis…

Was man oft bemerkt ist eine Stille die sich zu diesem Zeitraum ausbreitet…nun gut…vielleicht wollen ja auch die Vögel dieses Schauspiel in Ruhe genießen ;-). Nur die Pflanzen könnten sich etwas unwohl fühlen und da sich viele Pflanzen mit ihre Blüte Richtung Sonne normalerweise strecken, kann es sein, dass sich ihre Blüten schließen, da ihnen der „Nachtzustand“ vorgegaukelt wird.

Durch das fehlende Sonnenlicht geht auch die Umgebungstemperatur zurück und meist kommt dazu noch Wind auf, was den ganzen mystischen Gedanken dieses Schauspiels noch weiter Futter gibt.

Zu den möglichen und anstehenden Gefahren ist in den letzten Tagen viel und ausführlich berichtet worden…ich gehe aber davon aus, dass alles ohne Probleme ablaufen wird. …nur für den Fall der Fälle hier zwei ganz interessante und gute Broschüren zum Thema vom BBK.. 😉

Sonne 3Sonne 2

http://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/BBK/DE/Publikationen/Broschueren_Flyer/Flyer_Stromausfall.html

http://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/BBK/DE/Publikationen/Broschueren_Flyer/Checkliste_Ratgeber.html

 

Noch eine ganz witzige Warnmeldung für den heutigen Tag bezüglich der Sonnenfinsternis:

„Am Freitag, 20.03.2015 soll nach allgemeiner Auffassung im Zuge der seit längerem angekündigten Sonnenfinsternis der Weltuntergang stattfinden. Damit dies für Sie und Ihre Familie ein unvergessliches, aber dennoch sicheres Ereignis wird, sollen diese Hinweise Ihr Ableben und das Ende jeglicher Existenz unfallfrei ermöglichen

  1. Niederschlag in Form von Fröschen oder Heuschrecken

Um in diesem Fall Schornsteinbrände zu vermeiden, decken Sie bitte die Schornsteine mit Gittern ab. Bitte bedenken Sie Ihre Sicherungspflichten Zuwege und Gehsteige müssen frei von größeren Mengen Insekten oder Amphibien sein.

  1. Feuerregen

Entfernen Sie im Vorfeld trockenes Laub aus den Regenrinnen. Sollte tatsächlich Feuer und Glut vom Himmel fallen, warten Sie den Niederschlag ab und treten erst dann ins Freie um größere und kleinere Brände zu bekämpfen. Sollte ein Brand eine größere Ausdehnung haben, informieren Sie bitte unverzüglich die Feuerwehr. Hier bitten wir um Verständnis, falls wir aufgrund von Finsternis, sowie Heuschrecken- und Froschglätte die gewohnte Schnelligkeit nicht bieten können.

  1. Zombieangriffe!

Im Falle eines Zombieangriffs achten Sie bitte auf die grundlegenden Regeln der Hygiene: Vermeiden Sie direkten Kontakt mit den Körperflüssigkeiten der Untoten. Zur Abwehr von Angriffen auf Ihr Haus haben sich spitze und scharfkantige Gegenstände bewährt, aber achten Sie auf die Verletzungsgefahr! Die Entsorgung toter Untoter sollte über die Biomülltonne erfolgen, größere Stücke müssen passgerecht zerteilt werden.

  1. Dämonische Aktivitäten

Falls ein Dämon oder der Leibhaftige selber an der Haustür klingelt, um Sie direkt in die Hölle zu begleiten, lassen Sie sich auf jeden Fall den Dienstausweis zeigen. Zwar gelten für Geschäfte mit der Seele auch das 14tägige Widerrufsrecht, doch ist dies aufgrund des Weltuntergangs nicht rechtskräftig umsetzbar.

  1. Springfluten und Meteoriteneinschläge

Im Falle von Riesenwellen und unkontrollierten Meteoriteneinschlägen achten Sie bitte darauf, die Notrufleitungen keinesfalls durch notwendige Anrufe zu blockieren, da wir in den meisten Fällen sowieso keine entsprechenden Gegenmaßnahmen einleiten können. Hier finden sie im Downloadbereich Ihrer Konfession Vorschläge für die letzten Gebete.

Quelle: nach Jan Südmersen, Danke!

Auch zu lesen unter <https://www.facebook.com/ArbeitsschutzImEhrenamt?fref=ts>

 

Und bevor es ganz vergessen wird…heute ist der „Internationale Tag des Glücks“. Im Jahr 2012 wurde dieser Aktionstag durch die Vereinten Nationen ins Lebens gerufen und soll die Bedeutung des Strebens nach Glück den Menschen mal wieder bewusst machen. Nun ist Glück und auch Wohlbefinden was sehr individuelles und ein jeder kann nur für sich selber entscheiden, was Glück für ihn ist. Dem einen oder anderen wird jetzt bestimmt die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten einfallen, wo das Streben nach Glück als individuelles Freiheitrecht als „Pursuit of Happines“ bezeichnet wird.

Ich bin glücklich darüber, dass ich liebe und tolle Menschen um mich herumhabe, die mein Leben bereichern und mit denen viele kleine Augenblicke zu ganz besonderen Momenten werden! DANKE!

Freitag der 13. und warme Ohrenschützer ;-)

Heute ist mal wieder ein Freitag, der 13 und es ist irre kalt draußen – 5 Grad unter Null zeigt das Thermometer an..bbrrr.

Zur Paraskavedekatriaphobie – der krankhaften Angst vor einem Freitag dem 13. habe ich bereits im Blog vom 14.2. was erzählt und das gibt mir die Gelegenheit, euch auf meinen Blog unter www.nachteuleblog.com nochmals hinzuweisen, wenn ihr nicht sowieso schon fleißige Leser seit ;-).

Aber heute ist auch noch ein anderer – sehr zur Temperatur passender – „Jahrestag“ – nämlich der weltweite Ohrenschützer-Tag. Dieser wird zu Ehren von Chester Greenwood gefeiert, welcher 1873 eben diese besagten Ohrenschützer erfand. Greenwood war damals 15 Jahre alt und wohnte mit seiner Familie auf einer Farm. Da es ihn beim Eislaufen immer an den Ohren fror, bog er sich eines Tages einige Drahtreifen zurecht und bat seine Oma, Fell darüber zu nähen – und schon waren die ersten Ohrenwärmer/Ohrenschützer geboren. Am 13. März 1877 erhielt Greenwood dann das Patent auf seine Erfindung (Greenwood Champion Ear Protector). Heute gibt es Ohrenschützer in diversen Variationen, Formen und Farben…

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Und morgen kommen nicht nur meine nerdigen Freunde zu einem spannenden und informativen Eintrag rund um das Thema „interessante Daten“ ;-)!

Weltnierentag am 12. März!

Heute ist Weltnierentag!

Allein in Deutschland gibt es über 5 Millionen Menschen die mit einer Nierenerkrankung leben. Dieses 10 cm lange und je knapp 200 Gramm schwere Organ leistet pro Tag eine wahnsinnige Arbeit – ca. 180 l Blut durchströmen sie täglich.  Funktioniert die Niere nicht mehr richtig, sammeln sich schädlich Stoffe im Körper und wir vergiften uns selber! Typische Erkrankungen sind z.B. die chronische Niereninsuffizienz, Nierensteinen, akutes und chronisches Nierenversagen, Nierenbeckenentzündung,….Niere1Niere 2

 

Die Ziele des seit 2006 von der International Society of Nephrology / Internationalen Gesellschaft für Nephrologie (ISN) und der International Federation of Kidney Foundations / Internationalen Gemeinschaft der Nierenstiftungen (IFKF)   ins Leben gerufenen  Aktionstag sind es, die Bedeutung des Organs „Niere“ im menschlichen Organismus aufzuzeigen und auch das Bewusstsein über die enorme Leistung zu steigern!

Das diesjährige  Motto lautet: „Nierengesundheit für Alle“ – und alle sind aufgefordert, ein Glas Wasser zu trinken, um symbolisch auf die Nierengesundheit aufmerksam zu machen.

Diese Geste soll daran erinnern, wie wichtig – sogar lebenswichtig – die Nieren als Organe sind und deshalb regelmäßige Pflege benötigen.

Nicht nur im Sommer benötigt unser Körper viel Flüssigkeit – sondern das ganze Jahr über ist eine ausreichende Trinkmengen – und nein – ich spreche nicht von Alkohol sondern von Wasser 😉 – wichtig, um die Arbeit unserer Nieren zu unterstützen. Die Nieren sorgen dafür, dass Stoffwechselabfälle und schädliche Stoffe über die Harnwege nach außen gespült werden. Und an der Farbe des Urins lässt sich sehr schnell erkennen, ob man genug getrunken hat oder nicht – je dunkler bzw. je gelber der Urin ist, desto größer bzw. stärker ist das Flüssigkeitsdefizit!  Die meisten Empfehlungen sprechen tatsächlich von mindestens zwei  Litern täglich und auch der Kaffeegenuß darf wieder als Flüssigkeitsmenge dazu gerechnet werden!

Wie schaffe ich es denn so viel zu trinken – wird sich sicher der eine oder andere fragen. Und ja, ich kenne dieses „Problem“ auch – ich habe verlernt auf mein Durstgefühl zu hören und muss zugeben, dass ich an ganz schlechten Tagen noch nicht mal auf 500 ml Flüssigkeit komme… Inzwischen ist es aber deutlich besser geworden – ich habe mit angewöhnt, immer eine 1,5 l Flasche Wasser (meistens mit etwas Zitrone) auf den Tisch zu stellen und diese muss bis zum Ende des Arbeitstages leer sein. Und wenn ich abends noch zum Sport unterwegs bin, liegt eine weitere Flasche im Auto…und diese wird – je nach Sportintensität  auch schon mal noch leer gemacht…es geht also!

Weiterhin gilt natürlich, dass manche Personengruppe sogar noch etwas mehr auf ihre Trinkmenge achten müssen – sie laufen Kinder, Jugendliche aber auch ältere Menschen schnell Gefahr in einen Austrocknungszustand (Exsikkose) zu geraten, wenn sie nicht genug trinken. Und auch allen Abnehmwilligen sei eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ans Herz gelegt – man nimmt tatsächlich leichter und schneller dabei  ab – zumindest bei mir funktioniert das prima =)

Eine spannende Seite mit vielen weiteren Informationen findet man unter www.nierenstiftung.de

In diesem Sinne – Prost! =)

 

Weltfrauentag & Frauenquote

Wie passend, dass vor wenigen Tagen die gesetzliche Frauenquote verabschiedet wurde…dazu später noch ein paar Gedanken. Jetzt erst einmal ein paar interessanten Daten und Fakten zum International Women`s Day.

1910 schlug Clara Zetkin auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen gegen den Willen ihrer männlichen Parteikollegen (ach ne… ;-)..) die Einführung eines internationalen Frauentags vor. Es ging vor allem um die Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen. Und wenn man bedenkt, dass im Kanton Appenzell Frauen erst seit 1990 wählen gehen dürfen und in manchen, insbesondere arabischen Ländern der Welt immer noch nicht, findet ich, dass es ein sehr langer und hart erkämpfter Weg war und bis heute noch ist.

Seit 1921 findet der internationale Frauentag nun am 8. März statt. In vielen Ländern ist dies sogar ein gesetzlicher Feiertag, so haben z.B. in der Volksrepublik China Frauen an diesem Nachmittag arbeitsfrei.

2015 lautet das Motto der Vereinten Nationen zum Internationalen Frauentag: „Make It Happen“ (Lassen Sie es geschehen). In Deutschland lautet das Motto auch in diesem Jahr „Heute für morgen Zeichen setzen!“.

Wer sich ein bisschen mehr darüber informieren möchte, dem sei folgende Seite empfohlen:

http://www.europarl.europa.eu/news/en/top-stories/content/20150305TST31583/html/The-importance-of-education

Hier gelangt man auf die Seite des European Parliament, die auch einen sehr lesbaren Facebook Auftritt haben, und man findet einiges zu diesem und auch zu anderen spannenden Themen.

https://www.facebook.com/europeanparliament?fref=ts

Es gibt jedoch auch insbesondere politisch aktive Frauen, welche sich inzwischen gegen die Feier des Frauentags aussprechen. Die luxemburgische EU-Kommissarin Viviane Reding stellte dazu fest: „Solange wir einen Frauentag feiern müssen, bedeutet das, dass wir keine Gleichberechtigung haben. Das Ziel ist die Gleichberechtigung, damit wir solche Tage nicht mehr brauchen.“

Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, was ich von der jüngst verabschiedeten Frauenquote halten soll. Vielleicht ist wirklich nötig, um den Frauen in Zukunft die Möglichkeit zu eröffnen, gleichberechtigt behandelt, bezahlt und angestellt zu werden. Aber wie fühle ich mich denn jetzt, wenn ich in den nächsten Jahren einen gut bezahlten Job oder eine hochangesehen Stelle erhalte? Ehrlich gesagt – nicht gut. Ich will keine Quotenfrau sein. Ich möchte wegen meinen Qualifikationen und meinen Leistungen gewürdigt werden und nicht als notwendiges Übel angesehen zu werden, weil ich eine Frau bin und man die Quote erfüllen muss und dass sehe ich in den nächsten Jahren eben nicht.

Wobei es in vielen Aufsichtsräten schon Frauen gibt und die machen einen verdammt guten Job!

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Vielleicht noch ein paar interessante Fakten zum Schluss…

Das Venussymbol steht ja als Genderzeichen für die Frau und für die Weiblichkeit. Woher kommt das eigentlich?  Das Venussymbol gilt als stilisierte Darstellung des Handspiegels der Göttin der Liebe, der Venus. In der römischen Mythologie wird sie nicht nur als Göttin der Liebe sondern auch als Göttin des erotischen Verlangens und der Schönheit bezeichnet.

 

Und ihr Männer – bevor wieder der Aufschrei kommt…ja, es gibt einen Weltmännertag, nämlich am 03. November und sogar einen Internationalen Männertag am 19.November, wo u.a. das Augenmerk auf die Männer- und Jugengesundheit gelegt wird 😉

Maiglöckchen

 

 

IIH, CIPA-Syndrom, ALS – heute ist der Tag der seltenen Erkrankungen (28.02.)

Es gibt in etwa 7000 – 80000 Erkrankungen die zurzeit in Europa als seltene Erkrankungen eingestuft werden. In der EU gilt eine Erkrankung dann als selten, wenn nicht mehr als 5 von 10’000 Menschen davon betroffen sind.

Beispiele für seltene Erkrankungen sind u.a. die (idiopathische) Intrakranielle Hypertension (IIH), das CIPA-Syndrom (eine hereditäre sensorische und autonome Neuropathie Typ IV) oder auch ALS. Die amyotrophe Lateralsklerose (eine degenerative Erkrankung des motorischen Nervensystem) war zumindest 2014 in vieler Munde durch die sog. Ice Bucket Challenge, welche auf Facebook zu sehen war.

Wenn man gesund ist, macht man sich nicht oft viele Gedanken über solche Krankheiten, wenn es aber im Freundeskreis plötzlich Menschen gibt, die von einer dieser Krankheiten betroffen sind, wird man doch etwas nachdenklicher. So wunderte auch ich mich eines Tages, warum sich eine Kollegin nicht mehr meldete und auch auf Mails oder Nachrichten nicht mehr reagierte, bis sie mir dann mitteilte, dass sie unter einer IIH – einer idiopathischen intrakraniellen Hypertension leidet. Diese Erkrankung wird auch Pseudotumor cerebri genannt und geht mit einem steigenden Hirndruck ohne erkennbar Ursachen einher.

Die Folgen sind u.a. starke Kopf- und Nackenschmerzen, Sehstörungen, Übelkeit, Schwindel, Missempfindungen und ein pulsierender Tinnitus. Durch den Druck auf den Sehnerv besteht die Gefahr eines dauerhaften Verlustes der Sehfähigkeit. Leider ist diese Erkrankung nicht wirklich gut erforscht, und so müssen die Betroffenen oft von einem Arzt zum anderen Arzt rennen ohne dass man Ihnen wirklich gut helfen kann. An seltenen Erkrankungen wird zu wenig Forschung betrieben und auch dass soll das jährliche Erinnern am Tag der selten Erkrankungen bewirken – dass die Forschung auf solche Erkrankungen aufmerksam wird und weitere Forschungen betreibt, um den Betroffenen etwas Linderung zu verschaffen. Wer sich über die IIH informieren möchte – einfach mal hier anklicken: http://www.ihev.de/

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Seit 2008 wird nun der Internationale Tag der seltenen Krankheiten begannen – eigentlich am 29.2. – dem nur alle 4 Jahre vorkommenden Schalttag. Sehr passend wie ich finde, für so einen wichtigen Tag – und da es ebenso wichtig ist, regelmäßig auf solche Krankheiten aufmerksam zu machen, wird er jedes Jahr Ende Februar – also entweder am 28. oder 29. 2. begannen. Das Hauptziel dieses Tages ist es, das Bewusstsein für seltene Krankheiten und ihren Einfluss auf das Leben der Patienten in der Öffentlichkeit und bei Entscheidungsträgern zu erhöhen.

Seltene Krankheiten sind oft lebensbedrohliche oder chronisch einschränkende Erkrankungen, die einer speziellen Behandlung bedürfen. Viele seltene Erkrankungen werden durch einen Gendefekt verursacht und 1997 wurde vom französischen Gesundheitsministerium die Orphanet-Datenbank initiiert, eine Datenbank, wo man sich rund um seltene Krankheiten und deren Behandlungsmöglichkeiten informieren kann.

Dieses Jahr steht der Tag unter dem Motto: Farbe bekennen! Pink, Blau, Grün und Lila sind die Farben des Rare Disease Day!

Wer sich genauer über das Thema informieren möchte dem sei die Seite: http://www.rarediseaseday.org/  oder auch https://www.achse-online.de/de/was_tut_ACHSE/tag_der_seltenen/Tag-der-Seltenen-Erkrankungen-2022.php  empfohlen!

In diesem Sinne –  #RareDiseaseDay #LightUpForRare #ShareYourColours #TagderSeltenenErkrankungen #SeltenSindViele

Eure Nachteule

Es war einmal…am 26.02. ist Märchentag

„Es war einmal…“ – diesen Satzanfang kennt glaubt ich fast jeder auf der Welt. Heute wird der Erzähle-ein-Märchen-Tag begannen und man soll sich gegenseitig Märchen vorlesen oder erzählen.

Wikipedia hat folgende Erklärung zum Begriff „Märchen“:   „Märchen sind Prosatexte, die von wundersamen Begebenheiten erzählen und in allen Kulturkreisen auftreten. Charakteristisch für Märchen ist unter anderem das Erscheinen phantastischer Elemente in Form von sprechenden und wie Menschen handelnden Tieren, von Zaubereien mit Hilfe von Hexen oder Zauberern, von Riesen und Zwergen, Geistern und Fabeltieren (z. B. Drachen). Märchen sind frei erfunden und ihre Handlung ist weder zeitlich noch örtlich festgelegt.“

Hier sind ein paar interessante Seiten zum Thema:

Deutsche Märchen www.maerchen.com; www.internet-märchen.de und wer mal in die Märchenwelt weltweit eintauchen will, dem sei die folgende Seite empfohlen, von dieser stammt auch das untenstehende Beispiel – ein Märchen aus dem Schwabenland 😉  www.hekaya.de

Märchen

Der betrogene Teufel

Es war einmal ein junger Bursche, Berthold hieß er; dem waren Vater und Mutter gestorben und hatten ihm nichts hinterlassen, weder Geld noch Gut, und so stand er eines Tages arm und allein und ohne einen Freund auf der Welt. Jemand hätte er zwar schon gehabt, das war Gertrud, eine reiche Bauerntochter, die er heimlich liebte und die auch ihn gern hatte, denn er war ein sauberer und starker Bursche. Weil er aber so gar nichts hatte als seinen kärglichen Lohn und mit knapper Not ein ordentliches Werktags- und Sonntagsgewand, wollte es der Bauer nicht leiden, dass seine Tochter den armen Taglöhner heirate. Darüber war Berthold sehr traurig, saß oft an einem einsamen Platz im Walde und sann und sann und musste immer nur das eine denken: »Ja, wenn ich reich wäre, dann würde ich die schöne und reiche Gertrud ganz gewiss zur Frau bekommen. Wie aber soll aus mir armem Kerl ein wohlhabender Mann werden? Das wird im Leben nicht so weit kommen, und was tu ich also eigentlich auf dieser ungerechten Welt. Am besten wär’s, ich würde einschlafen und nicht mehr aufwachen.«

Wie er nun wieder einmal so in düsteren Gedanken dasaß, stand plötzlich ein großer, fremder Jäger vor ihm – das war aber niemand als der Teufel – und sagte: »Ei, nur keinen solch trübseligen Gedanken nachspinnen, Bursche! Was drückt dich denn? Wo fehlt es?«

»Am Geld fehlt es mir. Reich sollt‘ ich sein!« antwortete Berthold bitter. »Wenn es weiter nichts ist«, sprach der Teufel, »dazu kann ich dir leicht verhelfen. Du brauchst mir nur deine Seele dafür verschreiben.«

»Die sollst du nach meinem Tod gerne haben; ich fange ja dann doch nichts mehr mit ihr an«, sagte Berthold; »aber jetzt will ich mich freuen mit ihr, wenn ich reich bin und das Mädchen, das ich schon lange gerne möchte, zur Frau bekommen habe.« So ging also der arme Berthold in seiner Not den Pakt mit dem Teufel ein, bekam gleich einen Stumpen Gold ausgehändigt und war vom Tage an der reichste Mann im Lande.

Es dauerte auch gar nicht lange, da gab ihm der Bauer seine Tochter und ließ die Hochzeit zurichten. Als aber die Feier gerade am schönsten war und das junge Brautpaar bei Flöten- und Geigenspiel den ersten Tanz miteinander tanzte, da ging plötzlich die Tür auf und der Teufel trat herein, um den versprochenen Lohn abzuholen. »Du siehst doch, ich halte gerade Hochzeit; da kann ich dir doch meine Seele nicht geben. Jetzt will ich erst recht anfangen zu leben! Komm in fünfzig Jahren wieder vorbei und frage nach«, sagte Berthold und wollte wieder in den Saal zurück und zum Tanz gehen. So ließ sich aber der Teufel nicht abfertigen und bedachte, wie er sich heute noch des Burschen Seele mit List verschaffen könnte. »Höre!« sagte er drum zu Berthold, »ich will dich fortan ungeschoren lassen und auf deine ärmliche Menschenseele verzichten, wenn du mich mit irgendeiner Arbeit einen ganzen Tag lang beschäftigen kannst.«

»Das müsste eine Kunst sein, dir für einen Tag Arbeit zu verschaffen«, dachte der Bursche und war mit diesem Vorschlag gleich einverstanden.

Er führte den Teufel vor das Dorf hinaus auf einen großen, abgemähten Fruchtacker und sagte: »So, diesen Acker sollst du umhacken!« Dazu brauchte ein einzelner Mann sonst drei volle Tage; der Teufel aber war schon nach einer Viertelstunde damit fertig und forderte weitere Arbeit. Da nahm Berthold ein Simri Kleesamen, säte den auf dem Felde aus und sagte: »Lies den Samen wieder in das Simrimaß zurück! Es darf aber kein Körnlein liegen bleiben!« Doch auch das war dem Teufel eine Kleinigkeit; er war in einer halben Stunde fix und fertig und verlangte neue Arbeit. Nun wurde aber dem Berthold allmählich doch Höllenangst, und er kam jedes Mal bleicher und aufgeregter in den Saal zurück. Die Braut merkte, dass da etwas nicht stimmte und fragte ängstlich und besorgt ihren Mann: »Warum bist du denn so blass? Was hast du denn, dass du immer aus- und eingehst?« Da gestand er seiner Frau alles und klagte ihr die Not und Gefahr, in der er schwebte. Als sie ihn angehört hatte, fing sie aber nicht etwa zu weinen und zu jammern an, sondern lachte und sprach: »Oh, hättest du mir das doch gleich zu Anfang gesagt! Ich kann dir helfen, mein lieber Berthold!« Dabei zupfte sie sich eins ihrer kurzen, krausen Haare aus, gab es ihm und sagte: »So, nun bring das dem Teufel und verlange von ihm, dass er es gerade machen solle.«

»Was habe ich doch für eine kluge Frau!« sagte Berthold, gab seiner Braut einen Kuss und eilte so schnell er konnte auf den Hof hinaus. Als der Teufel das Haar nur sah, schnitt er schon ein Gesicht wie neun Tage Regenwetter, zupfte und zog und bog voll Wut an dem Härchen herum und legte es zuletzt sogar auf den Amboss, um es mit dem schweren Schmiedehammer gradzuklopfen. Doch es war alles umsonst; er konnte diese Arbeit an einem Tage nicht zustande bringen. Das Haar blieb kraus, und der Teufel war um seinen Lohn betrogen. Voller Freude kehrte Berthold zu seiner Braut zurück, tanzte und feierte mit ihr bis in den frühen Morgen hinein und lebte nun mit seiner Frau in Glück und Wohlstand bis an sein Ende.

Von Schafen, Füchsen und anderem Getier

Ein frohes Neues Jahr wünsche ich Euch!

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…Hm? Na da ist die Gute wohl um ein paar Tage nach hinten gerutscht , wird sich der eine oder andere denken! Aber dem ist nicht so…Am 19. März 2015 feierten Millionen von Menschen auf der Welt das Chinesisches Neujahrsfest und sind sogar immer noch dabei!

Und da es bei den Chinesen immer ein bestimmtes Tier gibt, was das Jahr bestimmt ist es in diesem Jahr das Schaf bzw. die Ziege. Das Schaf steht für Ruhe und Frieden und ist das achte der zwölf Tiere im chinesischen Tierkreis. Die Ziege wie auch das Schaf (je nach Übersetzung) gilt als verständnisvoll und friedliebend und besitzt eine gute Menschenkenntnis. Es hat allerdings auch eine sehr kreative Ader und eine klare Vorstellung der Zukunft.

Typische Traditionen an diesem Familienfestes sind z.B. die Reinigung des Hauses ein paar Tage vorher mit Bambuszweigen und die anschließende Dekoration in roten Farben. Die Farbe Rot bedeutet in China Glück, Freude und Wohlstand…und das kann man ja schließlich immer brauchen ;-). Auch werden Spruchbänder an die Tür gehängt und es wird süßer Klebreis an den Küchengott (Zao Jun) geopfert.

Und das Ganze ist auch nicht nach einem Tag vorbei – nein – die Feierlichkeiten dauern bis zum 15. Tag des neuen Jahrs an (dem 5. März 2015) und enden mit dem Laternenfest.

Es gibt noch viele weitere interessante Rituale rund um diese 15 Tage – eine schöne Übersicht wie ich finde, findet sich im Wikipedia-Artikel über das Chinesische Neujahrfest oder auch bei www.brauchwiki.de wieder. Eine weitere interessante Seite dazu befindet sich auch unter http://www.epochtimes.de/Das-chinesische-Neujahrsfest-fuenfzehn-Tage-feiern-a235375.html

Im Übrigen…Im indianischen gibt es das Tierkreiszeichen der Eule (was bei uns dem Sternzeichen des Schützen entspräche…wenn man daran glaubt ;-)!

 

Fuchs

Und ein weiteres Tier beschäftigt mich den letzten Tage vermehrt….der Fuchs. Was mir in den letzten Tage immer wieder auffällt, morgens bei der Fahrt zur Arbeit, sind die vielen Füchse, die sich auf den Feldern, Wiesen und am Waldrand tummeln und klar, durch ihre Fellfarbe auf dem weißen Schnee einfach schnell auffallen. Nachdem ich im letzten Jahr so gut wie keinen Fuchs gesehen habe, freut es sich, dass sich die Anzahl der Füchse wohl wieder etwas erholt – wobei sicher nicht alle das so toll finden…

Internationaler Tag der Muttersprache

Mir schwätztes älles ausser Hochdeutsch!

Seit 2000 ruft die UNESCO jährlich am 21.Februar zum Gedenktag zur Förderung sprachlicher und kultureller Vielfalt und Mehrsprachigkeit auf.

Spannend ist die Tatsache, dass fast die Hälfte der 6000 weltweit gesprochenen Sprachen  vom Aussterben bedroht ist.

Der historische Ursprung dieses Tages findet sind in Dhaka, der Hauptstadt des damaligen Ost-Pakistan wieder, wo es  zu einer Demonstration gegen den Beschluss der Regierung gab, welche die Sprache Urdu zur Amtssprache erheben wollte. Urdu wurde nur von 3 % der Bevölkerung, nämlich der herrschenden Schichten, gesprochen, während über 56 % der Gesamtbevölkerung Bengali (Bangla) als Muttersprache spricht.

Der diesjährige Tag steht unter dem Motto „Inclusive Education through and with Language – Language Matters“. Die UNESCO betont dieses Jahr also die Bedeutung der Sprache für die Inklusion.

Weitere Informationen findet ihr unter:

http://www.unesco.de/welttag_muttersprache.html

Der 15. Februar – Internationaler Kinderkrebstag

Heute am 15.Februar ist der Internationale Kinderkrebstag, welcher von der ICCCPO (International Confederation of Childhood Cancer Organisations – Internationale Vereinigung der Eltern krebsranker Kinder) im Jahre 2002 ins Leben gerufen worden ist. Dieser Tag soll zum einen auf die Verbreitung kindlicher Krebserkrankungen hinweisen – weltweit erkranken rund 250’000 Kinder jährlich an Krebs – und zum anderen möchte man für bessere Behandlungsmöglichkeiten einstehen.

Erschreckend finde ich die Zahlen, welche die Kinderkrebsstiftung darlegen kann – in den westlichen Ländern liegt die Rate der Kinder, die dauerhaft von Krebserkrankungen geheilt werden können bei 70 %, ein toller Wert, aber in den anderen, der Mehrzahl der Länder, sterben über 80 % der erkrankten Kinder aufgrund von mangelhafter medizinischer Versorgung!

Weitere Informationen findet ihr unter: www.kinderkrebsstiftung.de

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