#Sportsowl unterwegs am „Weltkrebstag“!

Nachdem in den letzten Wochen „Moppi“ – mein innerer Schweinemopshund zu sehr die Überhand übernommen hatte, hab ich mich heute morgen wieder erfolgreich wehren können und endlich wieder mit Lust und Laune meine Sportschuhe angezogen.

Ich habe mir ein  -für mich ganz passendes Prozedere zurecht gelegt – ich versuche mich ein bisschen auszutricksen und habe vor knapp zwei Jahren angefangen, mich bei verschiedenen virtuellen Läufen anzumelden  – in der Regel auch sehr erfolgreich, was die Motivation und Teilnahme anging. Man will ja dann doch nicht sagen müssen, och – das habe ich doch nicht gemacht ;-)!

Ja, meistens habe ich auch Geld bezahlt, um eine Medaille oder auch ein entsprechendes Laufshirt zu bekommen und ja, eigentlich muss ja „einfach nur laufen bzw. Nordic Walking“ nichts kosten – aber mir hat es tatsächlich geholfen, mein regelmäßiges Sportpensum zu steigen.

Anbieter hierzu gibt es wie Sand am Meer und inzwischen melde mich nur noch bei wenigen Läufen offiziell an – meistens wenn es um einen guten Zweck geht.

Heute geht es auch einen guten Zweck und vor allem um einen guten Grund um zu Laufen und auch darüber zu berichten: heute am 04. Februar  findet der seit 2007 von der Welt-Krebsorganisation UICC ausgerufene „Weltkrebstag“ statt – ein Aktionstag, um über das Thema Krebs weiter zu informieren.

Das diesjährige Motto der Internationalen Vereinigung gegen Krebs (UICC) dazu lautet „Versorgungslücken schließen“. Weitere Informationen findet man (nicht nur heute) auf der Seite https://www.worldcancerday.org/ und heute in den Sozialen Medien unter den Hashtags #Weltkrebstag #CloseTheCareGap.

Nach Angaben der UICC erkranken weltweit jährlich über 12 Millionen Menschen an Krebs und etwa 8 Millionen sterben an den Folgen….und auch ich habe in den letzten Monaten und Jahre einige sehr liebe Freunde an diesem Mist verloren!

Wer hier Organisationen unterstützen möchte, der findet auf der Homepage der UICC einige Möglichkeiten – ich habe für diesen Bereich schon länger eine Einrichtung ausgewählt, wo ich immer wieder eine Spende hinschicke – nämlich an den Bundesverband Kinderhospiz e.V. – https://www.bundesverband-kinderhospiz.de/  …schaut da gerne einmal vorbei!

Also habe ich heute morgen die Zeit genutzt und ein bisschen die Hafencity unsicher gemacht und mit Erschrecken festgestellt – hier hat sich einiges verändert (und leider nicht nur zum Besseren – so zumindest mein erster Eindruck). Einige sehr schöne Ecken, Cafés und Einkaufsläden sind geschlossen, teilweise dauerhaft, teilweise werden sie gerade renoviert – mal sehen, wie sich die Hafencity in den nächsten Monaten weiter verändern wird.

Ein bisschen mehr zur Hafencity oder auch einer kleinen Hamburgtour gibt es bei #Owlontour in den nächsten Wochen wieder – seid also gespannt!

Die weitere Sportplanung für heute besteht noch aus zwei kleinen Einheiten aus meinen Gymondo-Programmen (www.gymondo.de):  nämlich eine kleine Yoga-Einheit im Grundlagenprogramm I „Rücken-Yoga“ und für die Problemzonen (Bauch-Beine-Po) heißt das Programm heute „Bikini-Hintern“ – ich spüre heute schon den Muskelkater morgen…deswegen wird es morgen Nachmittag auf alle Fälle zur Belohnung in die Sauna gehen – zum Erholen und Entspannen :-)!

Und die habe ich mir morgen ganz sicher verdient – denn morgen früh habe ich mir die Alster vorgenommen – also einmal um die Außenalster – knapp 7,5 km! So kann ich meine nächsten Challenges: Run an den Speck und Teil 2 meiner Winterlaufserie wunderbar kombinieren!

Auf ein paar besondere Läufe und Herausforderungen im 1. Halbjahr 2022 freue ich  mich schon und gerne darf mich der eine oder andere daran nochmal erinnern ;-):

  • Im Februar habe ich mir – aufgrund unserer Norwegen-Reise eine eigene kleine Norway-Walking-Tour zusammengestellt – nämlich Polarkreis, Nordkap und Lofoten – vielleicht sogar kombiniert mit einer kleinen Geochaching-Tour ;-)!
  • Natürlich werden am 17.03. ganz in grün zu Ehren des St. Patricks Day die Stöckchen geschwungen und eine gute Sache werde ich im März noch unterstützen: vom 22.-27.03. findet der Nordsee Lauf für Seehunde von www.lauf-weiter.de statt. Rund um den Tag der Seehunde (am 22.03.2022) versuchen wir möglichst viele Kilometer gemeinsam zu erlaufen und eine schönen Betrag für die  Deutschen Stiftung Meeresschutz  für das Robbenzentrum Föhr zusammen zubekommen. Weitere Information und Anmeldungen zum Lauf gibt es hier:  https://lauf-weiter.de/nordsee-lauf/ und zum Robbenzentrum Föhr hier: www.robbenzentrum-föhr.de.
  • Und im April bzw. Mai wird es ganz sicher wieder ein #MarschderWertschätzung werden, der dieses Jahr wichtiger denn je ist – wie ich finde!

Der Patch ist schon bestellt und die Spende schon längst getätigt – unter https://marschderwertschaetzung.de/ findet ihr ganz viele Informationen rund um das Projekt „MdW“.

Hier nur ganz kurz die „Kurzerklärung“ zum Aufbau des Patches:

Der Zahnkranz ist das Symbol für unsere Gesellschaft, Wirtschaft sowie das Leben miteinander. Alles muss ineinandergreifen, damit ein Land demokratisch existieren kann und die inneren Zahnräder stellen unsere Einsatzkräfte dar, welche mit und für die Gesellschaft ein Miteinander ermöglichen und unser Land unterstützen. Die Zahnräder stehen stellvertretend für die unterschiedlichen Einsatzbereiche und Menschen, welche in der ersten Reihe oder im Hintergrund ihren Dienst pflichtbewusst erfüllen.

Weiß = Rettungsdienst / Pflegekräfte/Notarzt

Rot = Feuerwehr

Blau = Landes,- und Bundespolizei/ Zoll

Grün = Militär

Gelb = Leitstellendisponenten/Dispatcher

Gelb Blau = Technisches Hilfswerk THW

Orange = SAR/ Hunderettungsstaffel/ Seenotrettung/ Rettungstaucher/ Wasserwacht/DLRG/Bergwacht

Violett = Psychosoziale Notfallversorgung PSNV/ Notfallseelsorge/ Kriseninterventionsteam KIT

Schwarz Rot Gold = Unsere Gesellschaft / Unser Land

Es ist die Summe der Menschen, die uns als Gesellschaft ausmachen und es ist der Umgang miteinander der sie formt. Nur gemeinschaftlich und mit unseren Einsatzkräften erreichen wir gesellschaftlichen Frieden, den es zu fördern und bewahren gilt.

Lasst uns die Sozialen Medien dieses wichtige Thema nicht vergessen und jagt die Hashtags durch die Lande: #marschderwertschätzung #Respekt #keinegewaltgegeneinsatzkräfte #peopleinuniform #respectforpeopleinuniform #wertschäztungfüreinsatzkräfte

Für die Sommermonate Juni-Juli-August fällt mir sicher auch noch ein Motivationsmotto ein ;-)! Ganz grob in Planung habe ich einen „Madeira-Lauf“ im September, meinen klassischen Halloween-Lauf im Oktober und einen „Iceland“-Lauf im November. Zum Abschluss stehen sicher wieder Nikolauslauf und Silvester-Run auf dem Programm…aber da werde ich sicher noch davon berichten ;-)!

In diesem Sinne – bleibt gesund und bis demnächst!

Eure Nachteule – aktuell hochmotiviert als #Sportsowl

Bücherbar, #BookloverChallenge und weitere Tipps! Die Nachteule wird zur #BookOwl endlich wieder!

Das Jahr 2022 fängt mit einem tollen Tipp einer Kollegin an – die liebe Maike von www.flowers-and-candy.de (deren Blog ich im Übrigen auch sehr empfehlen kann) hat mich in die Bücherbar eingeladen.

Nachdem ich in den letzten Jahren immer seltener zum Lesen von „normalen“ Büchern gekommen bin und meine Nase eher in Fach- und Sachbücher gesteckt hatte, stand das Thema „mehr lesen“ tatsächlich auf meiner To-Do-Liste!

Neben dem monatlichen Ausflug an die Bücherbar versuche ich mich auch an der #BookloverChallenge, über die ich durch Zufall beim Stöbern durch Twitter gestolpert bin.

Zuerst klären wir die Frage – was gibt es eigentlich an der Bücherbar?

Einmal im Monat öffnet die Bücherbar (@Buecherbar / Twitter) – ein virtueller Buchclub von Mareike Lüken

Um 20 Uhr starten wir mit dem Aperitif an der Theke und tauschen uns zu Neuigkeiten und allgemeinen Leseempfehlungen aus.

Da ich aktuell mal wieder in meinem geliebten Hamburg bin, aber mein Ländle (sorry „The Länd“ ;-)…) nicht vergessen werde, ist mein heutiger Drink natürlich ein Gin Tonic mit @StuttgartdryGin (und ich bin diesen gesmokten Rauchmandeln echt verfallen….

Danach geht es in die Loungeräume zum Be- bzw. Drüber Sprechen des Monatsbuches – man darf aber auch „nur“ zuhören und sich ein bisschen inspirieren lassen :-)!

Im Januar hatten wir uns für „Überwintern – wenn das Leben innehält“ von Katherine May entschieden. Leider hat der Januar für mich ein paar  – leider weniger schöne – Überraschungen parat gehalten – so dass ich erst jetzt dazu komme, in Ruhe die ersten Seiten auszuschlagen. Aber die bisherigen Rezessionen und Beschreibungen lassen auf ein interessantes Buch hoffen und da ich nächste Woche noch Norwegen fahre und auch die Autorin im Buch u.a. nach Tromso zu den Polarlichtern reist und in der Sauna schwitzt und das genau die Dinge sind, auf die ich mich auch gerade freue, ist das mit Sicherheit ein schöner Einstieg in einen entspannten Urlaub!

Ich bin gespannt, was die Anderen  an der Theke bzw. in den Loungeräumen darüber berichten!

Danach lassen wir den Abend wieder gemeinsam an der Theke ausklingen und wählen das nächste (Monats)Buch aus. Für Februar steht das Thema Historische Romane auf der Liste…und die Wahl fiel auf: Wölfe von Hilary Mantel…und ich werde mir meinen Vorschlag: die Päpstin von Donna W. Cross auch noch hinrichten – den könnte ich auch mal wieder lesen!

Wer im März dabei sein möchte – hier geht es zur Anmeldung: https://www.eventbrite.de/e/bucherbar-im-marz-registrierung-219360151117

Das Motto für die Märzempfehlung lautet: Dolce Vita! Ich bin auf die Buchempfehlungen hierzu sehr gespannt!

In Anschluss an die Bücherbar gibt es immer eine riesige Liste mit vielen tollen weiteren Büchertipps und die Wunschliste wird jedes Mal länger…aber das bringt mich zu meiner nächsten Herausforderung, der ich mich gerne stellen würde: der #BookloverChallenge :-)!

Die #BookloverChallenge habe ich auf Twitter gefunden und wer mehr dazu wissen möchte – schaut mal unter www.roman-tipps.de vorbei!

Im Februar versuche ich mich an folgenden Herausforderungen:

  1. Lies ein Buch, bei dem es sich um Liebe dreht  – vielleicht wird es „Marilyn Yalom, Das Herz: eine besondere Geschichte der Liebe“ und auch in eine sehr enge Auswahl hat es: Liebe in Zeiten des Hasses von Florian Illies auf meine Buchliste geschafft
  2. Wir haben dieses Jahr wieder einen Februar mit Schalttag – also suche ich noch ein Buch, in dem die Zeit eine Rolle spielt. Hm…ich glaube, ich könnte mal das Buch zum Film lesen – nämlich: „Momo – Die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte.

Und da ich mich ab dem 8. Februar auf einem Schiff befinde und hoffentlich ein bisschen zur Ruhe komme, versuche ich mal noch ein Buch von meiner Wunschliste zu lesen….entweder wird es „Offene See“ von Benjamin Myers oder „Marzahn, mon amour. Geschichten einer Fußpflegerin“ von Katja Oskamp.

Vielleicht war ja auch der eine oder andere Tipp für euch dabei und vielleicht sieht man sich im nächsten Monat an der Bücherbar!

Passt auf euch auf und bis demnächst mal wieder!

Eure Nachteule, im Lesefieber ;-)!

von alexgeckeler Veröffentlicht in Bücher

Tag 1 der SkepKon 2019 in Augsburg

Auch am ersten offiziellen Tag der SkepKon 2019 in Augsburg herrschte ein großer Andrang – über 200 Teilnehmer warteten gespannt auf Vorträge aus den Bereichen Alternative Energien, der Glaube an das Paranormale, medizinische Miscellanea und Impfungen.

Die Referentenlisten war gespickt mit hochkarätigen Rednern und auch die Moderatorenliste konnte sich sehen lassen….

In der ersten Session, moderiert von Amardeo Sarma, unserem Vorsitzenden der GWUP (www.gwup.org), ging es um das Thema „Alternative Energien“.

Amardeo Sarma

 

 

 

 

 

 

Dr. Florian Aigner referierte über das beliebte Thema „Energie aus dem Nichts – der Traum vom Perpetuum mobile“ und Dr. Norbert Aust stellt dar, warum sich auch Skeptiker mit der Energiewende beschäftigen sollen.

Dann ging der Moderatoren-Stab weiter an die bekannte Diplom-Psychologin Lydia Benecke (www.lydiabenecke.de), die durch die Session „Der Glaube an das Paranormale“ führte. Prof. Dr. Tilmann Betsch beleuchtete die Faktoren, die den Glauben an das Paranormale begünstigen und Axel Ebert versucht zu klären, warum sich solche Pseudo-Erklärungen so hartnäckig halten. Ein kleiner Buchtipp zwischendurch – hier von Axel Ebert, dem Co-Autor von „Bullshit Busters. 21 Irrtümer und Mythen aus Vorträgen, TV und Büchern“ – bestellbar über die üblichen Buchdealer eures Vertrauens ;-)!…oder auch gerne den Hinweis auf unser Youtube-Video aus 2018 zu diesem Thema: https://www.youtube.com/watch?v=BcZDeivTNhM

 

Die Mittagspause verbrachten einige Teilnehmer auf dem Streetfood-Markt in der Nähe und ein anderer großer Teil nahm das Angebot gerne in Anspruch in den direkt neben der Kongresshalle gelegenen Parkgarten (www.parkgarten.de) zu gehen, der extra für uns früher aufgemacht hatte – Danke dafür und es war wirklich lecker!

Gut gestärkt begrüßte Dr Claudia Preis (u.a. Beisitzerin der GWUP) die Teilnehmer zur Session „Medizinische Miscellanea“, wo Sylvia Stang ein bisschen was zur Geschichte der Kurpfuscherei in Deutschland erzählte und auch das Thema Heilpraktiker durfte hierbei nicht fehlen und anschließend diskutierte Prof. Dr. Gerd Antes, was gute wissenschaftliche Praxis und Evidenz vs. Big Data und Künstliche Intelligenz bedeutet. Wer mehr zu Herrn Antes lesen möchte, der Mitbegründer des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin ist und über 10 Jahre Direktor des Deutschen Cochrane Zentrums war, dem seien folgende Seiten empfohlen: https://www.cochrane.de/sites/cochrane.de/files/public/uploads/profile_mitarbeiter/profil_antes.pdf & https://www.aerzteblatt.de/archiv/175874/Big-Data-und-Personalisierte-Medizin-Goldene-Zukunft-oder-leere-Versprechungen

Eine Besonderheit bei der sanitätsdienstlichen Versorgung gab es in diesem Jahr auch – wir wurden unterstützt von „Fauli“, dem Faultier und seinem Kumpel an der Technik…

Den Schlussspurt läutete Dr. Christian Lübbers (siehe auch bei Twitter unter @drluebbers) ein mit der sehr interessanten  Session zum Thema Impfen. Julia Neufeind, die im Fachgebiet Impfprävention (FG 33) am Robert-Koch-Institut (https://www.rki.de/DE/Content/Institut/OrgEinheiten/Abt3/FG33/FG33_node.html)  gab zum Teil erstaunliches zur Impfakzeptanz bei Ärztinnen und Ärzten bekannt und Dr. Jan Oude-Aost (@Diaphanoskopie auf Twitter) nahm das Buch „Impfen – Pro & Contra“ gekonnt und wissenschaftlich auseinander. Hier gilt die Leseempfehlung der Seite www.eingeimpft.de, wo es auch noch viele weitere interessante Links zum Thema gibt! Inzwischen gibt es auch für alle Daheimgebliebenen das Video zum Vortrag: https://t1p.de/25vu

Nach einer kurzen Pause gab es dann die öffentliche Verleihung des Carl-Sagan-Preises.

Der mit 1000 Euro dotierte Preis würdigt einen Journalisten/in, die sich in den letzten Jahren in hervorragendem Maß aus wissenschaftlicher Sicht mit Themen aus dem parawissenschaftlichen Bereich auseinandersetzen und auf diese Weise zur Aufklärung der Öffentlichkeit beitragen.

Der diesjährige Carl-Sagan-Preis der GWUP geht an Nicola Kuhrt und Hinnerk Feldwisch-Drentrup von MedWatch (https://medwatch.de/). Herzlichen Glückwunsch!

https://www.gwup.org/infos/nachrichten/2103-carl-sagan-preis-2019-fuer-medwatch

Alle Abstracts zu den Vorträge lassen sich hier nachlesen: https://www.skepkon.org/images/PDF-Abstracts/Abstracts-SkepKon2019.pdf. Die Videos zur Veranstaltung – und auch zu den vergangenen SkepKons – findet man auf der Seite www.skepkon.org  und die besten Bilder der Skepkon gibt bei Bluesbrothers.de – Andreas Brauner https://t1p.de/k00p

Schaut mal vorbei und lasst uns auch auf Facebook und Twitter ein kleines Like da!

Abends gab es verschiedene Möglichkeiten den Abend in Augsburg „skeptisch“ zu verbringen – vom Kneipenquiz, über ein etwas sehr volles Info-Treffen zum Thema Impfen, welches dann kurzfristig umorganisiert wurde bis hin zu völlig freien Abendgestaltungen war alles geboten!

Tag 2 verspricht mit den Sessions Verschwörungen und aktuelle Trends auch wieder spannend zu werden – seid gespannt!

Bis demnächst – Eure Nachteule!

Das Skeptical 2019 auf der SkepKon 2019 in Augsburg – eine eulige Zusammenfassung

Fünf Stunden Infotainment rund um das Thema ‚Fakten und kritisches Denken‘ vs. ‚Bullshit, Pseudomedizin und Verschwörungstheorien‘ standen am diesjährigen Vatertag auf dem Programm des Skeptical – dem traditionellen „Vorprogramm“ zur Skepkon.

Musikalisch begleitet und eröffnet wurde der Nachmittag von Tommy Krappweis und seiner Band „Harpo Speaks“. Beim Skeptical 2017 in Berlin spielte der Comedian, Autor, Regisseur und Musiker Tommy Krappweis mit der Band „Harpo Speaks“ eine bejubelte Live-Version seines „Dunning Kruger Blues“. In diesem Jahr bringt er einen neuen Song mit: „Entdumm dich“ ist inspiriert von „diversen, ausufernden Online-Diskussionen über Impfen, Rassismus, Fake News und Schwurbeltheorien“, wozu es am Nachmittag noch ein interessantes Gespräch mit ihm gab, wann Streitgespräche sinnvoll sind und wann nicht – und was man damit überhaupt erreichen kann. Mehr zu Tommy Krappweis (u.a. bekannt aus der Comedy Reihe RTLS Samstag Nacht und als Erfinder der KiKA-Figur Bernd das Brot) und Harpo Speaks findet ihr auf der Facebook-Seite https://www.facebook.com/groups/174567175964484/

Thommy Krappweis und Harpo Speaks

Im ersten Themenschwerpunkt ging es um Evolutions- und Weltuntergangsmythen und was passt da besser als Einstieg, wie die Vorstellung des „Evokids“-Projekt mit „Urmel“. Dr. Anna Beniermann stellte das „Evokids“-Konzept und die Lehrmaterialien dazu vor. Mit  „Urmel saust durch die Zeit“ ist ein „besonders pföööönes Lehrbuch“ (Süddeutsche Zeitung) von Max Kruse (2013) exklusiv für das „Evokids“-Projekt geschrieben worden. Mit dieser Initiative will eine Gruppe von Biologiedidaktikern, Evolutionsbiologen, Philosophen und Pädagogen bereits Kindern im Grundschulalter die Erkenntnisse der Evolutionstheorie vermitteln und zwar in einer verständlichen und anschaulichen Art und Weise. Weitere und vertiefende Informationen findet ihr unter www.evokids.de und für alle, die auch im nicht-deutschsprachlichen Raum unterwegs sind – hier sei ein Hinweis auf die Seite www.scientix.eu– the community for science education in europe – gegeben. Hier können Lehrunterlagen internationalisiert werden – gegründet bzw. auf der Basis eines  H2020-EU-Projektes – eine sehr spannende und lesenswerte Seite.

Urmel von Evokids

Ein kurzer Off-Topic Hinweis sei mir noch erlaubt – für alle die gerne Podcasts hören: hört euch mal in den Gewinner des Deutschen Podcastpreis 2017 – den Schlaulicht-Podcast rein: https://schlaulicht.info – ein Podcast (nicht nur) für Kinder.

Danach warfen die Ethnologin Dr. Claudia Preis und Nostradamus-Experte Bernd Harder einen Blick in das kürzlich wiederentdeckte „Augsburger Wunderzeichenbuch“ und die Geowissenschaftlerin Lydia Baumann vom Institut für Geologie der Universität Hamburg erklärte auf wissenschaftliche Art und Weise, was es mit dem Naturphänomen des Polsprungs auf sich hat.

Im Bereich Verschwörungstheorien gab Dr. Holm Hümmler einen ersten Einblick in das Debunken von diesen Theorien und beleuchtet und belegt mit technisch-naturwissenschaftlichen Aspekten die immer wieder angezweifelte Mondlandung von Apollo 11, die im Juli diesen Jahres Ihren 50. Jahrestag hat. Wie man die Schlüsselthesen der Verschwörungsgläubigen selbst prüfen kann , lässt sich u.a. in Holms neuestem Buch nachlesen – hier der nächste Lesetipp: https://blog.gwup.net/2019/03/23/neues-buch-von-holm-huemmler-verschwoerungsmythen/

Dann ging es mit einem anonymen Bericht eines Aussteiger von „Klagemauer-TV“ weiter…Im Landkreis Augsburg befindet sich ein Studio von „Klagemauer-TV“, eines sogenannten „Alternativmediums“ aus dem Dunstkreis des Schweizer Sektenpredigers Ivo Sasek (OCG = Organische Christus Generation). Das internetbasierte Portal verbreitet YouTube-taugliche Videos über die „Neue Weltordnung“, oder die „Klimalüge“ und agitiert gegen Impfungen und evidenzbasierte Medizin. Bei vielen Aussagen konnte man eigentlich nur unglaublich mit dem Kopf schütteln.

von rechts nach links: Stephanie Dreyfürst, Lydia Benecke und ich

Den Abschluss der Verschwörungstheorien gestaltet Lydia Benecke – „mit Verschwörungstheoretikern diskutieren – aber wie?“ Ihr könntet ich immer noch viel länger zuhören, da ich Ihre offene und direkte Art, wie Sie mit den Ihr gegenüber zum Teil entgegengebrachten Anschuldigungen etc. umgeht und mit welcher Engelsgeduld Sie auf Facebook gut recherchierte und mit Quellen belegte Antworten gibt. Auch auf die jüngste Geschichte mit der Absage eines Auftrittes im Club Voltaire hat Sie dies mal wieder eindrucksvoll belegt. https://www.facebook.com/lydia.benecke.psychology/posts/2174196126033117

Krankheits- und Terminbedingt wurden aus den vier Reitern der Globukalypse nur noch ein einsamer Reiter – Dr. Norbert Aust vom Informationsnetzwerk Homöopathie (INH – www.netzwerk-homoeopathie.eu) brachte uns erstmal auf den aktuellen Stand der im letzten Jahr ausgerufenen 50.000 € Homöopathie Challenge (https://www.gwup.org/infos/nachrichten/2028-homoeopathie-challenge), wo sich jetzt tatsächlich ein Bewerber gefunden hat…es bleibt als noch spannend bis zum Sommer! Dafür gab es heute ein paar glückliche Skeptiker im Bälle-, öhm Globulibad zu beobachten :-)!

Ja, Hermes hat sich noch ein Globuli schnappen können 🙂

Dann demonstrierte Lutz Homann, ein Augsburger Physiotherapeut, live populäre Diagnoseverfahren, mit denen man garantiert gar nichts (oder eben auch alles) feststellen kann.

Mit einem musikalischem Highlight von Harpo Speak und dem Dunning Kruger Blues, ging der Vortragsteil zu Ende bevor „Methodisch Inkorrekt“ das Haus rockten!  Die Physiker Nicolas Wöhrl und sein Kollege Reinhard Remfort gelten als „die Rockstars der Wissenschaft“. Seit sie ihren erfolgreichen Podcast „Methodisch Inkorrekt!“ (Minkorrekt! – www.minkorrekt.de) auf die Bühne gebracht haben, begeistern sie mit unkonventionellen Experimenten und schwarzem Humor auch ein Live-Publikum. Prädikat: sehens- und hörenswert!

Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen die tolle Atmosphäre von diesem Tag rüberbringen und ein bisschen Lust auf die nächsten Berichte und vir allem auf die nächste SkepKon 2020 in Berlin machen!

Eure Nachteule!

Silvester und ein bisschen Zirkus zum Jahresbeginn

Ein frohes neues Jahr wünsche ich euch! Nachdem es in den letzten Wochen und Monaten etwas ruhiger auf meinem Blog war, hatte ich in den letzten Tagen etwas Zeit und Lust, diesen wieder mit etwas mehr Leben zu füllen. Also seid gespannt, was es dieses Jahr so alles geben wird!

Aber zuerst möchte ich mit einem kleinen Rückblick starten…Silvester haben wir diesmal nicht zu Hause verbracht, sondern sind für 2,5 Tage in die schönste Stadt – richtig – nach Hamburg „geflüchtet“. Und es war ein wirklich tolles Erlebnis (…und es schreit förmlich nach einer Wiederholung in ein paar Jahren ;-)!).

Nach einer fast pünktlichen Ankunft mit der Deutschen Bahn – es waren „nur“ 20 Minuten Verspätung durch eine technische Störung zwischendurch- und dem Einchecken im Empire Riverside Hotel, wo ich schon seit sechs Jahren einmal übernachten wollte, ging es Richtung Jungfernstieg, wo noch die letzten Züge des „Weißen Zaubers“ – dem Weihnachtsmarkt stattfanden. Zwar schon etwas abdekoriert, aber immer noch sehr schön, bummelten wir mit einem Becher Feuerzangenbowle durch die Stände. Und die war deutlich besser, wie der zuerst probierter Heidelbeer-Punsch, der eher nach einem wässrigen Tee geschmeckt hat leider. Ansonsten ist der Weihnachtsmarkt in der Adventszeit sehr schön und weitere Informationen und Impressionen findet ihr unter www.weisserzauber-jungfernstieg.de .

Abends ging es dann zum Sushi essen ins DAVID`s, wo Hamburgs bekannteste Sushi-Meisterin Chantira „TUK“ Bedick sehr leckere Sushi-Kreationen zaubert!

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Silvester startete mit einem ziemlichen nebligen Hamburg und die Stadtrundfahrt glich eher einer Fahrt im Nebel wie mit Aussicht, aber wir hatten eine sehr nette ältere Stadtführerin, die durchaus mit kleinen Seitenhieben auf die Eigenheiten der Hamburger, amüsant durch die Straßen führte. Auch wenn ich jetzt in den letzten sechs Jahren meiner Hamburgzeit so manche Stadtführung mitgemacht habe, so kann ich die Touren mit den Roten Doppeldeckern wirklich nur empfehlen – auf jeder Fahrt erfährt man Neues und auf so mancher Fahrt haben wir Gäste manchmal mehr gelacht wie vielleicht Fotos gemacht! Informationen zu den Touren gibt es hier: www.die-roten-doppeldecker.de.

Nach einer kleinen Wellness-Auszeit im Spa-Bereich ging es dann los mit der Silvester-Party und wir hatten uns für das Arrangement „…and the Beat goes 20up“ entschieden, das mit einem Sekt/Champagner-Empfang und einem 4-Gang-Menu im Restaurant Waterkant begann. Durch das Ticket durften wir dann gegen 21 Uhr, nach dem Essen und vor den anderen Partygästen in die 20up-Skyline Bar, die nicht nur an Silvester einen phantastischen Ausblick über Hamburg bietet und wo ich schon des Öfteren mal den Abend nach einem anstrengenden und langen Uni-Tag habe ausklingen lassen ;-)! Mit Live-DJ, einer kleinen, aber feinen Cocktailauswahl und dem obligatorischen Glas Sekt um Mitternacht konnte man hier sehr angenehm in das neue Jahr reinfeiern und das Feuerwerk genießen, welches teilweise bis 0:45 Uhr an manchen Stellen ging (die haben ja eine Ausdauer…und Geld).

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Leider ging am nächsten Morgen kurz nach 11 Uhr wieder unser Zug zurück ins Ländle – und obwohl wir schon in Hamburg nicht pünktlich loskamen – wegen einer Funkstörung am Triebwagen, kamen wir mit nur knapp 10 Minuten Verspätung in Stuttgart an und erreichten ohne Probleme die S-Bahn nach Hause. Hamburg, wir kommen sicher wieder (ich sogar schon nächste Woche ;-)…).

Mehr zum Hotel wie auch zum DAVID`S, dem Waterkant und der 20up Skyline Bar findet ihr unter www.empire-riverside.de

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Zum Einstimmen ging es gestern erstmal mal  – traditionell – nach Stuttgart in den Weltweihnachtszirkus  – und dieser feiert in dieser Saison 26 Jahre Weltweihnachtszirkus und 250 Jahre Zirkus und versprach ein großes Jubiläumsprogramm! Das diesjährige Programm war eine Hommage an den Gründer und Pionier des heutigen Zirkus – dem englischen Oberfeldwebel der Husaren – Philip Astley und war diesmal sehr Pferdenummern geprägt.

Ein 70-köpfiges Artisten- und Tanzensembelms aus dem russischen Royal Circus stellte den Hauptteil des diesjährigen Programms dar, aber auch aus Spanien, Ungarn, Rumänien, Deutschland, England, den USA, Kolumbie

n und der Ukraine waren tolle Artisten und Künstler angereist bzw. für das diesjährige Programm engagiert worden.

Am meisten beeindruckt hat mich tatsächlich die Gruppe „White Gothic“, die mit ihrer Hand-Balance-Akrobatik zu den Besten der Welt gehören (und eine Muskelanatomie-Lernstunde deluxe darstellen ;-)…)

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Aber mehr möchte ich gar nicht verraten – geht einfach mal hin und lasst euch selbst ein bisschen verzaubern. Dieses Jahr noch bis zum 6. Januar, aber voraussichtlich ab dem 06.12.2019 heißt es wieder für 4 Wochen “ Manege frei für den 27. Weltweihnachtszirkus in Stuttgart“!

Mehr Informationen findet ihr auch unter www.weltweihnachtszirkus.de

Packt euch bei dem kalten Wind und dem Schneetreiben gut ein und haltet bei dem stürmischen Wetter da draußen eure Sachen gut fest und passt auf euch auf, wenn ihr vor die Tür müsst!

Bis demnächst – eure Nachteule!

Gin-Gin und zum Wohl! Welttag des Gins 2018

Heute – am zweiten Samstag im Juni – findet der Welttag bzw. Internationale Tag des Gins statt. Ins Leben gerufen 2009  vom Schotten Neil Houston, um mit Menschen auf der ganzen Wellt zusammen was zu trinken 😉 und seit 2013 vom Emmy Stokes von ginmonkex.co.uk koordiniert, findet man unter der offiziellen Homepage https://worldginday.com/ noch viele weiteren Informationen zu diesem leckeren Thema.

fancy gin and tonic selection drink alcohol cocktail craft fresh fruit spices mint glass bar

Ich freue mich heute Abend auf einen Hamburger Gin Tonic – mal ganz klassisch mit Gin Sul, Thomas Henry und zwei Gurkenscheiben – zur Feier des Tages!

In diesem Sinne – Gin-Gin!

Eure Nachteule

 

Sonne, (Früh)Sommer, Grillzeit

Das kommende Wochenende verspricht wieder sehr sonnig zu werden – also wieder raus in die Natur, das hoffentlich freie Wochenende genießen und den Grill anschmeißen.

Eigentlich ist ja das ganze Jahr #Grillzeit, aber dennoch hier ein paar besondere Hinweise für die nicht ganz so erfahrenen bzw. regelmäßigen Griller: um die etwa 4.000 Grillunfälle ein bisschen einzudämmen, bitte keine flüssigen Brandbeschleuniger wie z.B. Spiritus benutzen. #Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. hat hierzu ein paar Tipps zum sicheren Grillen zusammengestellt.

http://www.paulinchen.de/fileadmin/Paulinchen/2018_Pressemitteilungen/2018_04_18_Pressemitteilung_Grillen.pdf

Wenn es dann doch mal zu einem kleinen Grillunfall kommt – hier der Tipp aus der #ErstenHilfe bei #Verbrennungen:

Erkennen

– Starke Rötung der Haut

– starke Schmerzen

– Blasenbildung (ab dem 2. Grad)

Maßnahmen

– auf die eigene Sicherheit achten

– Kleiderbrände sofort löschen

– verbrühte Kleidung vorsichtig entfernen, eingebrannte Kleidung an lassen

– Notruf 112

– kleinflächige Verbrennungen (bis maximal Handgröße) mit fließendem Wasser kühlen, vorsichtig am Körperstamm

– Blasen nicht öffnen

– Wärmeerhalt nicht vergessen!

In diesem Sinne – ein schönes und leckeres Wochenende und schön vorsichtig sein beim Grillevent!

Eure Nachteule

 

 

Europäischer Tag des Notrufes am 11.2!

Seit 2009 gibt es den heutigen europäischen Aktionstag  des Notrufes. Inzwischen ist die Notrufnummer 112 europaweit gültig (seit 2008)  und kostenfrei. Hier bekommt man immer, rund um die Uhr, an 365 Tage im Jahr kompetente Hilfe und Unterstützung wenn man in der Ersten Hilfe oder auch Bränden Hilfe benötigt.

Seit dem 01.09.2009 muss in Deutschland zum Herstellen einer Notrufverbindung von einem Mobiltelefon aus eine betriebsbereite SIM-Karte eingelegt sein. Leider gab es in diesem Bereich einen zu hohen Notrufmissbrauch in den Zeiten, wo man ohne eingelegte SIM-Karte, Eingabe eines PIN-Codes oder dem Aufheben einer Tastensperre den Notruf wählen konnte.

Die wichtigste Information beim Notruf: WO befinden man sich? Versucht Sie möglichst eine genaue Angabe von Ort, Straße und Hausnummer oder besonderen Merkmalen zu geben. Alle weiteren Fragen werden direkt von der Leitstelle gestellt – diese kann dann während der Notfallsituation den Anrufer auch telefonisch begleiten und Erste-Hilfe-Maßnahmen erklären.

Nochmal eine kleine Anmerkung zum Thema „Kosten“: Man geht grundsätzlich davon aus, dass jede/r nach bestem Wissen und Gewissen hilft und deswegen wird niemand für einen irrtümlichen Notruf bestraft!

Also – keine Angst und traut euch im Notfall zum Telefon zu greifen und den Notruf zu wählen.

Welche Notrufnummern gibt es denn sonst so überhaupt – wird sich bestimmt der eine oder andere fragen. Hier mal eine kleine Auflistung:

112 – Europaweit die Notruf bei lebensgefährlichen Situationen (Unfälle, Vergiftungen, V.a. Herzinfarkt, Schlaganfall etc.)

110 – Hier meldet sich die Polizei – dein Freund und Helfer

Bei persönlichen Sorgen kann man die Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 anrufen

116 117  –  der ärztliche Bereitschaftsdienst.

Der Bereitschaftsdienst der  Kassenärztlichen Vereinigungen ist bundesweit für Patienten gedacht, die außerhalb der Sprechzeiten des Hausarztes eine dringende ambulante Behandlung benötigen – sich aber nicht in einer lebensbedrohlichen Situation befinden, beispielsweise bei hohem Fieber in der Nacht oder einer akuten Magenverstimmung am Wochenende, wenn man normalerweise zum Hausarzt gehen würde.

Der Gift-Notruf hat keine bundesweit einheitliche Nummer. Die zuständige Zentrale findet man im Telefonbuch . Der Gift-Notruf gibt nur Tipps zur Ersten Hilfe bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes oder kann Entwarnung bei harmlosen Substanzen geben. Er ersetzt aber nicht den eigentlichen Notruf (112) – d.h. beim Auftreten von schwerwiegenden Symptomen (Erbrechen, Unruhe, Schläfrigkeit etc. nach dem Kontakt mit verdächtigen Substanzen) bitte immer die 112 alarmieren!

Eine kleine Übersicht habe ich hier mal zusammengestellt, weil eigentlich ist die Nummer der Giftinformationszentralen sehr einfach (es ändert sich nur die Vorwahl):

Berlin:  030 – 19 240

Freiburg:  0761 – 19 240

München:  089 – 19 240

…und wo kann man sein Wissen zum Notruf und zur Ersten Hilfen auffrischen? Richtig! Beim nächsten Erste-Hilfe-Kurs in eurer Nähe!

Viel Spaß beim Helfen!

Eure Nachteule

Welttag des Schneemanns!

Wusstet Ihr das heute der Welttag des Schneemanns ist? Seit 2010 findet dieser Aktionstag immer am 18. Januar statt und egal welche Aktion man sich für diesen Tag überlegt hat – sie sollte irgendeinen Bezug zum Schneemann haben ;-)!

Happy snowman standing in winter christmas landscape

Warum eigentlich heute? Im Januar ist es relativ sicher kalt und die 8 sieht doch schon aus wie ein Schneemann und die 1 davor könnte sein Besen sein – also passender geht fast gar nicht oder? 😉

Viele spannende Informationen rund um diesen coolen Tag findet ihr der Seite zum WDOSM (World Day of Snowman)  http://welttagdesschneemanns.de/.

Wem das Wetter heute aber zu windig ist – also schön aufpassen wegen dem Sturmtief „Friederike“, dem seien die beiden folgenden Rezept empfohlen:

Schmelzende Schneemann-Cookies:

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Zutaten für 8 Stück (Dauer ca. 60 Minuten):

  • 250 g + etwas Mehl
  • 125 g Zucker 
  • 1 Päckchen Vanillezucker 
  •  Salz, 3 Eier (Gr. M) 
  • 50 g gemahlene Mandeln (ohne Haut) 
  • 125 g kalte Butter 
  • 500 g Puderzucker 
  • 2 TL Zitronensaft 
  • 8  mittelgroße Marshmallows 
  • Süßigkeiten zum Verzieren 
250 g Mehl, Zucker, Vanille­zucker, 1 Prise Salz, 1 Ei, Mandeln und Butter zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt ca. 30 Minuten kalt stellen.
Ofen vorheizen (E-Herd: 200 °C/Umluft: 175 °C). Ein Backblech mit Back­papier auslegen. Teig auf wenig Mehl ca. 1 cm dick ausrollen. Daraus 8 Kreise (ca. 9 cm Ø) ausstechen, dabei die Teigreste wieder verkneten, ausrollen und weiter ausstechen und auf das Backblech legen.
2 Eier trennen. Eiweiß kalt stellen. Eigelb und 2 EL Wasser verquirlen. Teigkreise damit bestreichen. Im heißen Ofen 12–15 Minuten backen. Auskühlen lassen.
Puderzucker, Eiweiß und Zitronensaft mit den Schneebesen des Rührgeräts verrühren. Für den Kopf an jeden Marshmallow mit etwas Guss 1 Jelly Bean als Nase ankleben. Mit Zuckerschrift Augen und Münder auf die Marshmallows malen.
Kekse locker mit dem Guss einstreichen. Sofort je 1 Marshmallowkopf an einen Rand setzen. Schokolinsen als Knöpfe daraufkleben. Keksstangen als Besenstiel in den Guss drücken. Alles trocknen lassen.

Oder wer es etwas wärmer mag – ein heißes Schokoladenbad für einen Marshmallow-Schneemann! Lasst es euch schmecken!

Hot chocolate with melted snowman

Viele Grüße!

Eure Nachteule

25 Jahre Weltweihnachtszirkus und ein bisschen Kulinarik in Stuttgart

Auch wenn das neue Jahr schon ein paar Tage alt ist – ein frohes neues Jahr wünsche ich euch! Nach dem letzten, ziemlich aufregenden aber auch anstrengendem Jahr, bin ich gespannt, was 2018 bringen wird!

Zum Einstimmen ging es gestern erstmal mal  – traditionell – nach Stuttgart in den Weltweihnachtszirkus  – und dieser feiert in dieser Saison 25 Jahre und versprach eine große Jubiläumsshow!

Und die gab es dann auch – den Einstieg machte gleich eine aufregende Raubtiernummer von Martin Lacey, gefolgt von vielen, sehr artistischen Nummer auf höchstem Niveau – sei es Luftakrobatik von Desire of Flight, Hochseilartisten aus Kolumbien oder auch Trampolinakrobatik. Aus dem chinesischen Staatszirkus und aus der Mongolei waren zwei Gruppen mit angereist – beide mit einer großen Anzahl an Artisten auf Fahrrädern und mit waghalsigen Sprüngen vom Schleuderbrett. Aber auch klassische Zirkuskunst, vertreten u.a. durch Andrey Jigalov – dem berühmtesten russischen Clow und einigen weiteren Artisten.

Aber mehr möchte ich gar nicht verraten – geht einfach mal hin und lasst euch selbst ein bisschen verzaubern. Dieses Jahr noch bis zum 7. Januar, aber voraussichtlich ab dem 06.12.2018 heißt es wieder für 4 Wochen “ Manege frei für den 26. Weltweihnachtszirkus in Stuttgart“!

Mehr Informationen findet ihr auch unter www.weltweihnachtszirkus.de

Um den Abend dann abzurunden durfte ein kleiner kulinarischer Ausflug auch nicht fehlen – diesmal war das Pier51 Restaurant und Cocktailbar das Ziel. Hier wollte ich schon so lange mal hin, nachdem es mir von diversen Leuten empfohlen wurde…allerdings lies der erste Blick auf die Preise der Speisekarte mich etwas schlucken. Aber….der absolute Hammer! Das Fleisch, der Wein, der Nachtisch…alles war jeden Cent wert, den wir verbraten haben!

Das Lachstartar war eine ordentliche Portion, wo sogar zwei Personen ohne Probleme davon essen konnten und sehr fein angemacht mit Zitronensaft und leckerer Avocadocreme. Nachdem ich selten an US IBP Beef komme, gönnte ich mir ein 180g feines, von Longhorn- und Hereford- Rindern aus Iowa stammendes, Filetstück, was perfekt medium gebraten war. Die BBQ- und Meerrettich-Sauce passten, neben dem Spinat super dazu und rundeten den Geschmack ab. Ich esse ja des Öfteren Steaks u.ä. aber das Fleisch was ich hier gegessen hatte, war das bis lang beste Fleisch, was ich je hatte! Neben meinem Filetstück durfte ich vom Rindfleisch-Patty des Burgers probieren und auch, es war ja schließlich „Roastbeef Tuesday“, von einem super saftigen Stück Roastbeef…ein Traum, sage ich euch! Und dann gab es auch einen meiner Lieblingsweine, nämlich „The Chocolate Block“  aus Südafrika, vom Weingut Boekenhoutskloof („Buchenschlucht“) westlich von Kapstadt. Den ich vor einiger Zeit von einem Freund empfohlen bekommen und dieser Wein ist inzwischen, neben einem Saint- Emilion von Chateau des Bardes, einer meiner liebsten Rotweine geworden – Danke für diesen tollen Tipp! …und ja, der Nachtisch hieß wirklich „Death by chocolate“!

Wer sich von der Qualität einmal selber überzeugen möchte, hier die Kontaktdaten: Pier51 Restaurant und Bar, Löffelstraße 22 – 24 in70597 Stuttgart – Degerloch,  am  Albplatz, direkt an der B 27; Parkplätze sind hinter dem Haus vorhanden. Telefon 0711 / 976 99 97. Weitere Informationen gibt es auch auf deren Homepage unter www.pier51-stuttgart.de.

Haltet bei dem stürmischen Wetter da draußen eure Sachen gut fest und passt auf euch auf, wenn ihr vor die Tür müsst!

Bis demnächst – eure Nachteule!