Die kulinarische Nachteule on Tour – Reisetagebuch Sylt 2025 Teil 1 – die Anreise

Es ist endlich soweit – die kulinarische Nachteule ist unterwegs in den Urlaub! Hurra! Wer Lust hat darf mich gerne hierbei begleiten und in den Reiseberichten allerhand Kulinarisches, aber auch Kulturelles und sicher noch so den einen oder anderen Tipp für sich mitnehmen.

Anreisetag Teil 1 – die erste Etappe auf dem Weg in den Norden

Der Montagmorgen startete doch relativ entspannt – nämlich mit einem Termin bei der PMV – Physio meines Vertrauens – Diana Lutz. „Deine Zeit für Dich“ ist nicht nur ein Satz, sondern mit der Hauptgrund, warum ich mich hier so wohlfühle und die Behandlungen und die Gespräche so sehr genießen kann. Schaut doch gerne mal bei ihr auf der Seite vorbei und lasst euch gerne mal von ihren Yoga-Angeboten oder Physiotherapien begeistern (https://www.dianalutz.com/ ). Kulinarisch gab es tatsächlich auch noch was Interessantes zum Mittagessen – Cevapcici auf den Plüderhäuser Feststagen.

So gestärkt ging es dann – nach etwas Autotetris – Richtung Hamburg, wo der erste Übernachtungsstopp im Leonardo Hotel Hamburg-Stillhorn geplant war. Die Fahrt war super entspannt – so gut wie kein Verkehr, allerdings war beim Wetter fast alles dabei 😉(okay – Schnee gab es keinen).

Endlich war auch mal wieder Zeit unserer Podcast-Lust zu frönen – es gab einen Podcast-Marathon von „Geschichten aus der Geschichte“. Hier mal ein paar interessante Fakten zu diesem spannenden Podcast:

„Geschichten aus der Geschichte“ ist ein deutschsprachiger Geschichtspodcast, in dem sich zwei Historiker – Daniel Meßner aus Deutschland und Richard Hemmer aus Österreich – gegenseitig historische Geschichten erzählen. Das Besondere dabei: Einer der beiden kennt das Thema im Voraus, der andere nicht – was für einen spannenden und unterhaltsamen Erzählstil sorgt. Die Themen reichen von unbekannten Ereignissen und faszinierenden Persönlichkeiten bis hin zu skurrilen Randgeschichten der Weltgeschichte und sind teilweise aufgrund von Tipps oder Vorschlägen von Hörern inspiriert. Der Podcast erscheint wöchentlich seit Oktober 2015 und dauert pro Folge etwa 45 Minuten. Ursprünglich trug er den Namen „Zeitsprung – Geschichten aus der Geschichte“, wurde aber ab Folge 270 im November 2020 auf den heutigen Namen gekürzt, aufgrund von Markenrechten.

Der Podcast ist für seine abwechslungsreiche Themenwahl und seinen lockeren, aber fundierten Stil bekannt. Neben den regulären Folgen gibt es monatliche Sonderepisoden, in denen die beiden auf Rückmeldungen und zusätzliche Informationen von Hörerinnen und Hörern eingehen. Das Projekt wurde über die Jahre mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Ö3-Podcast-Award, dem Preis „Goldener Blogger“ sowie Platzierungen in den Apple-Podcast-Charts. 2023 erschien im Piper Verlag ein Buch mit ausgewählten Episoden, und 2024 starteten die beiden mit „Plus Ultra“ ein aufwendig produziertes Podcast-Spin-off zum Dreißigjährigen Krieg – was ich sehr empfehlen kann.

Mittlerweile umfasst der Podcast über 500 Episoden und hat sich zu einem der beliebtesten Formate im deutschsprachigen Raum entwickelt. Mit ihrer Kolumne „Hemmer und Meßner erzählen“ sind die beiden Historiker außerdem regelmäßig im Magazin „Spektrum der Wissenschaft“ vertreten. Wer Freude an unterhaltsam und klug erzählten Geschichten aus allen Epochen der Weltgeschichte hat, wird bei „Geschichten aus der Geschichte“ sicher fündig. Hier geht es zu Homepage mit weiteren Informationen: https://www.geschichte.fm/ und zur Übersicht der Liveauftritte. Wir freuen uns schon auf den 07.10. und dem Auftritt in Stuttgart!

Anreisetag Teil 2 – über Dänemark auf die Insel

Nachdem der Kaffeeautomat im Hotel überlistet werden konnte, ging es gemütlich um Hamburg herum Richtung Rømø – vorbei an der Ausfahrt „Wacken“ – da muss irgendwie auch was sein, da uns einige Autos mit Aufklebern „W.O.A.“ begleitet haben und wir einfach fröhlich immer wieder ins (An)Hupen eingestiegen sind 😉

Und hier der kleine Exkurs für alle Wacken-Fans: Das Wacken Open Air 2025 findet vom 30. Juli bis 2. August im schleswig-holsteinischen Wacken statt und lockt auch in diesem Jahr wieder über 85.000 Metal-Fans aus aller Welt an. Bereits seit 1990 ist das Festival ein fester Bestandteil der internationalen Rock- und Metal-Szene und zählt heute zu den größten und bekanntesten seiner Art. Auf insgesamt neun Bühnen treten über 1.300 Bands auf – darunter große Namen wie Guns N’ Roses, Machine Head, Saltatio Mortis, Dimmu Borgir, Papa Roach und viele mehr. Die musikalische Bandbreite reicht dabei von Heavy und Death Metal über Folk und Pagan bis hin zu modernen Crossover-Acts.

Wer nicht selbst vor Ort sein kann, muss dennoch nicht auf das Erlebnis verzichten: Der komplette Livestream des Wacken Open Air 2025 wird kostenlos über MagentaMusik und MagentaTV übertragen. Neben zahlreichen Konzertübertragungen gibt es exklusive Interviews, Backstage-Einblicke und spannende Festivalmomente zu sehen. Im Anschluss stehen viele Inhalte auch als Video-on-Demand zur Verfügung. Zusätzlich bietet der offizielle YouTube-Kanal „WackenTV“ regelmäßig neue Konzertmitschnitte, Interviews und Rückblicke – perfekt für alle, die das Festival digital miterleben möchten.

Fast zwei Stunden vor dem eigentlichen geplanten Zeitslot auf der Sylt-Fähre (https://www.frs-syltfaehre.de/ ) kamen wir am Anleger in Havneby an und haben tatsächlich noch einen Platz auf der Fähre um 11:30 Uhr bekommen – Juhu – zwei Stunden früher ankommen auf „meiner“ Insel!

Erster Halt war dann List – und die „Alte Tonnenhalle“, wo es an der Canapés-Bar ein paar leckere Canapés vom Gosch (https://gosch.de/) gab zum Urlaubseinstieg. Die Auswahl an Fischspezialitäten ist einfach toll hier – mal sehen, ob wir es nicht nochmal spontan hierher zum Essen schaffen 😉.

Neben Fisch gibt es auch andere leckere Dinge beim Gosch – u.a. einen GOSCH Jünnes Absacker Sanddornlikör und einen 67 Stint Gin. Der Gin hat Zutaten wie Wacholder, Sanddorn, Hagebutte, Fenchel, Koriander, Cubenpfeffer und Gurke – und daher hat er auch seinen Namen. Der kleine Stint wird wegen seines speziellen Geruchs auch „Gurkenfisch“ genannt. Lecker ist er pur oder als Gin Tonic und auch mit Jünnes Absacker gemischt. Der Sandornlikör erinnert mich auch noch an einen weiteren Urlaub – allerdings an der Ostsee (genauer gesagt an Kühlungsborn und den Sandorn-Sprizz vom „edel und scharf“ (https://www.edel-und-scharf.com/karte/ ). Und ich musste diesem kleinen Hummer Jünne ein neues Zuhause geben!

Nach den Regenschauern und um die restliche Zeit bis zur Wohnungsübernahme zu überbrücken gings nach Morsum zur Bäckerei Ingwersen (www.ingwersen-sylt.de) und mit Friesentorte und Ostfriesentee konnte der Nachmittag noch weiter genossen werden.

Am Abend kam  – bevor der Regen und das Gewitter angekommen sind – nochmal toll die Sonne raus und so konnten wir die „kleine“ Pizza ganz entspannt bei uns in der Ferienwohnung genießen.

Der heutige Tag (Mittwoch, den 30.07.) wird etwas umgeplant werden müssen, da bei diesem Sturm und Regen nicht alles so wie geplant stattfinden kann. Aber Sylt ist immer für eine Überraschung gut – also mal sehen, was dieser Tag so bringen wird!

Seid gespannt und dann gerne bis morgen früh!

In diesem Sinne – Regen ist erst, wenn die Fische auf Augenhöhe vorbeischwimmen!

Eure Nachteule

Wenn österreichische Weinkunst auf asiatisch-inspirierte Sterneküche trifft

Ein Abend voller Aromen, Charakter und Leidenschaft: Bei einem exklusiven Dinner im Restaurant Bachofer wurden die Gäste auf eine außergewöhnliche Genussreise mitgenommen – kuratiert von Daniel Hasert von Daniel’s Weine und begleitet von der renommierten österreichischen Winzerin Marion Ebner-Ebenauer aus Poysdorf, die nicht umsonst zur „Winzerin des Jahres 2022“ gekürt wurde.

Marion Ebner-Ebenauer – Charakterweine mit Seele

Die charismatische Winzerin steht für klare, elegante und kompromisslos hochwertige Weine, die das Terroir ihrer Lagen in Niederösterreich authentisch widerspiegeln. Mit nachhaltiger Arbeit im Weingarten und minimaler Intervention im Keller entstehen Weine mit Profil – puristisch, aber voller Ausdruck. Besonders bekannt sind ihre Grünen Veltliner, Chardonnays und Burgundersorten – trocken, kraftvoll und zugleich fein ziseliert.

Ein Menü, sieben Gänge, perfekte Harmonie

Bernd Bachofer präsentierte ein 7-Gänge-Menü, das asiatische Einflüsse gekonnt mit regionalen Zutaten verband. Jeder Gang wurde durch einen perfekt abgestimmten Wein begleitet – ein kulinarisches Gipfeltreffen, das zeigte, wie Wein und Küche sich gegenseitig auf ein neues Niveau heben können.


Aperitif & Amuse Bouche

  • Radieschenschaumsuppe mit Börek-Strudel
  • Poke Bowl mit Melone, Thunfisch und Gurke-Wasabi-Eis – was super lecker, leicht scharf und frisch war
  • Wein: Sekt Cuvée Courage, Zero Dosage
    Ein eleganter, trockener Sekt ohne Dosage – kompromisslos klar, mit feiner Perlage. Die Frische und Mineralität passte perfekt zu den leichten, fruchtigen und würzigen Noten der Amuse und zurecht der Sekt des Jahres 2025 bei Gault & Millau. Spannend waren die Informationen zu diesem tollen Sekt: ein Cuvée von Grundweinen aus den Jahren 2007, 2008 und 2009 die gemeinsam im gebrauchten Holzfass auf der Feinhefe ausgebaut wurden, bevor es 2011 für die zweite Gärung in die Flasche ging. 12 Jahre blieb die Cuvée Courage dann auf der Hefe und wurde währenddessen alle drei Monate in die Hand genommen, um die Hefe aufzurütteln! Für mich ein wunderbarer Einstieg in diesen tollen Abend – einer mehr drei Favoriten heute ;-)!

Gang 1 – See-Viche und geräuchertes vom Seesaibling mit Kaviar-Creme, Daikon-Eis und Senfkörner;

See-Viche steht hier für ein Wortspiel auf Ceviche, das peruanische Fischgericht mit mariniertem rohem Fisch, der diesmal mit Seesaibling in zwei spannenden Variationen serviert wurde für mich waren die geräucherten, warmen Saiblingspralinen ein Highlight. Das Daikon-Eis, ein Eis aus japanischem Rettich war eine ungewöhnlich aber perfekt passende Begleitung zum Fisch.


Wein: 2023 Grüner Veltliner Ried Bürsting
Ein klassischer Grüner Veltliner mit Würze und mineralischer Tiefe. Die salzige Frische des Fisches wurde durch die pikanten Veltliner-Aromen wunderbar ergänzt….und war mein zweiter Favorit des Abends. Aus über 50-jährigen Rebstöcken und auf schwerem Lehmboden angebaut macht er wirklich Spaß im Glas. Ein tolles Aroma und eine wunderbare Würzigkeit!


Gang 2 – Confiertes Eigelb mit Ziegenkäse & Pfifferlingen, verfeinert mit Estragon, Holunder-Ponzu und Aprikose. Ponzu finde ich persönlich eine tolle Frucht – sie ist eine japanische Zitrusvariante mit einem tollen frischen Geschmack.


Wein: 2023 Grüner Veltliner Sauberg
Ein Wein mit mehr Struktur und Fruchtspiel. Die Kombination aus erdigen Pilzen, cremigem Käse und süßlich-fruchtigen Komponenten haben super harmoniert zusammen.


Gang 3 – Soufflierte Seezunge mit Waldpilz-Dashi, knusprige Hühnerhaut, Gochujang-Hollandaise & Mizuna; Gochujang ist eine koreanische scharfe Chili-Paste, die in der Hollandaise verarbeitet wurde – ich finde diese Kombinationen sehr lecker und kenne es oft aus dem Sushi-Bereich. Die dünne Schicht auf der Seezunge ist eine weitere Seezungen-Farce mit einer tollen Würzung. Gebettet war der Fisch auf Mizuna – einem japanischen Blattsalat.


Wein: 2023 Weißer Burgunder Alte Reben
Ein dichter, komplexer Burgunder, der der Umami-Tiefe der Pilzbrühe und der cremigen Schärfe der Sauce Paroli bot und nach ein bisschen Luft entfalteten die 50-70 Jahre alten Reben hier ihre ganze Stärke!


Gang 4 – Bluefin Thunfisch mit Tomaten-Dashi, Thai-Basilikum, Laab Gai Crisp & Taboulé. Das Röllchen ist gefüllt mit Laab Gai – einem thailändischen Hackfleischsalat. Tolle Geschmacksexplosionen waren das auf diesem Teller – und der Thunfisch war perfekt angeflämmt!


Wein: 2022 Chardonnay Black Edition
Ein Chardonnay mit Schmelz und Holznoten – kraftvoll genug für den Thunfisch und fein genug, um mit asiatischer Frische zu spielen. Mein dritter Favorit an diesem Abend 😉 – generell gehören die Weine der Black Edition zu meinen generellen Favoriten von diesem Weingut. Das Besondere? Ganztraubenpressung, über 48h Maischestandzeit, 500 l Fass aus französischen Barriques mit monatelanger Batonnage (Aufrühren der Hefe) und schlussendlich lange Flaschenreife….das schmeckt man hier absolut raus!


Gang 5 – Iberico Papada mit BBQ Romana & Kimchi-Sud, Kartoffel-Topinambur-Creme & Rauchpaprika (linkes Bild). Papada ist eine Schweinebacke, die grandios geschmeckt hat und eingelegt in Teriyaki-Sauce und Kimchi-Sud.


Wein: 2020 Pinot Noir Black Edition
Der Pinot Noir – kühl, elegant, mit feiner Würze – passte ideal zur rauchigen Note und zur Tiefe des Gerichts. Ein Paradebeispiel für Food & Wine Pairing.


Dessert – Raffaelo 2.0 mit Kafir-Limette, Ananas, Passionsfrucht & Kokos (rechtes Bild)
Ein tropischer Abschluss mit exotischem Geschmack und einem tollen Spiel von Säure und Frucht!

Der Abend war ein Paradebeispiel für gelungene kulinarische Symbiose. Die Weine von Marion Ebner-Ebenauer bildeten nicht nur Begleitung, sondern Dialogpartner der Gerichte. Ihre Präzision, Tiefe und Charakterstärke machten jeden Gang zu einem Erlebnis. Das Restaurant Bachofer zeigte erneut, dass Sterneküche nicht abgehoben sein muss – sondern kreativ, zugänglich und voller Seele.

Ein echtes Gipfeltreffen von österreichischer Weinexzellenz und asiatisch inspirierter Haute Cuisine.

Wer mehr zu den Beteiligten wissen möchte:

https://ebner-ebenauer.at/

www.bachofer.info

www.daniels-weine.de

In diesem Sinne – lasst es euch mal wieder gut gehen!

Eure Nachteule!

White Küchenparty im Lamm Hebsack und Winterbacher Brunnenfest

Das aktuelle Wochenende stand ganz im Zeichen der Kulinarik – am Sonntag, den 06. Juli fand wieder die White Küchenparty im Lamm Hebsack (https://lamm-hebsack.de/) und vom 05.-07.07. das Brunnenfest in Winterbach statt.

Im Lamm haben Moritz und Markus Polinski und das ganze Lamm-Team wieder richtig aufgefahren:

🥂 Aperitif

Hausmarke Sekt (Kessler Sekt, Esslingen, extra brut)  – frisch, trocken, klassisch deutscher Sekt mit feiner Perlage – ein sehr eleganter Auftakt.

🍽️ 1. Küchengang (Vorspeisen-Stationen)

Hier gibt es eine kreative Vielfalt – sehr modern & fusion-orientiert.

1. Wassermelonen-Gazpacho

Mit Rauchlachs-Yakitori & Ingwer – spannender Twist auf den spanischen Klassiker. Süßlich, pikant, leicht rauchig.

2. Geröstetes Sesam-Focaccia

Mit Yuzu-Avocado & Sashimi-Thunfisch – japanisch inspiriert, leicht asiatisch-mediterran.

3. Austern »Marie Morgane«

Mit Steves Gemüsesalat – roh & frisch, ein Klassiker unter den Fine-Dining-Austern – der Salat war eines meiner Highlights!

4. Miso-Aubergine

Mit Joghurt, Panko & Amba-Mango – israelisch-japanischer Fusion-Style, Amba ist eine fermentierte Mango-Sauce, leicht säuerlich-würzig – auch ein Top-Platz bei meinen Highlights!

5. Special: Handgeschnittenes Rindertatar

Aus dem Bauchladen serviert – klassisch & handwerklich, mit Show-Effekt.

🍜 Zwischengang (wird serviert)

Thai-Bouillabaisse

Mit Seeteufel, Wolfsbarsch, Garnelen, Fenchel & Tomate

Französisch-thailändische Fusion – kräftige Brühe mit asiatischer Frische, tolle Meeresfrüchte-Kombination.

🍖 2. Küchengang (Hauptgang)

  • Chef’s geschmorte Kalbshaxe mit Pfifferlingrahmsauce – klassisch, zart, saisonal.
  • Saltimbocca vom Iberico-Filet mit Zitronen-Pfeffer-Jus – italienisch inspiriert, aber mit hochwertigem spanischem Fleisch.
  • Bio-Stundenei (vegetarisch): Mit Carbonara, Petersilie & Fregola – Stundenei = bei niedriger Temperatur gegartes Ei mit cremiger Textur…zwei meiner Favoriten: Fregola und Stundenei – ein toller Gang!

Als Beilagen gab es Ratatouille, Kartoffelgnocchi sowie Serviettenknödel.

Dann ging es wieder in die Küche für das Dessert:

  • Tiramisu 2.0 mit Cassissorbet – fruchtig-frisch und kreativ.
  • Cremiges Joghurteis mit Beeren & Minze – leicht, sommerlich.
  • Oma Ruths Blechkuchen mit halbgeschlagener Vanillesahne – nostalgisch und charmant.
  • Weinbergspfirsich³: Panna Cotta, gegrillt & cremig – raffinierte Kombination aus Süße und Röstaromen.

Tolle Geschmackskompositionen, schöne Location – immer wieder gerne (und ganz ehrlich – so langsam werde ich fast zum veganen Vegetarier – diese Gänge sind oft so der Hammer! Lasst euch gerne vom folgenden Blogpost davon überzeugen 😉: https://nachteuleblog.com/2024/07/03/zwei-tage-volle-anjo-power-im-lamm-in-hebsack-kultrieslinge-aus-dem-rheingau-und-eine-kleine-vegetarische-nachlese/)

Und ein – okay zwei  – Besuche auf dem Brunnenfest in Winterbach in der Wein-Lounge von Daniel’s Weine (www.daniels-weine.de) waren an diesem Wochenende auch auf der To-Do-Liste.

Wer noch etwas von der leckeren Weinkarte (auch aus der Big Bottle) oder auch die Flammkuchen (mein Tipp: nach griechischer Art) probieren möchte – am morgigen Montag habt ihr nochmal die Gelegenheit dazu.

Wir haben es heute fast auf den Punkt genau mit den Rädern nach Hause geschafft, bevor die nächsten Regentropfen runterkamen, und jetzt heißt es noch, das Wochenende gemütlich ausklingen lassen und eine kleine Planung für die anstehenden Termine in den nächsten Tagen anfertigen!

In diesem Sinne – schnappt euch eure Freunde und genießt das Leben!

Eure Nachteule!

Der 05.07. – ein Tag für Schleckermäule (= National Jam Day)

Heute ist  in manchen Ländern der Nationale Marmeladentag, aber ich finde, es ist ein Tag für alle Schleckermäule, die wie ich gerne Marmelade in den verschiedensten Varianten gerne mögen.

Befragt man ChatGPT, was er zu diesem Tag schreiben würde, liest man: „Es gibt Leidenschaften, die sich still und leise entwickeln. Eine davon ist die Liebe zur Marmelade. Was auf den ersten Blick wie eine banale Zutat auf dem Frühstückstisch wirkt, ist in Wahrheit ein Glas voller Erinnerungen, Kreativität und saisonaler Magie. Marmelade ist nicht einfach nur Frucht + Zucker = Aufstrich. Nein, sie ist ein Ausdruck von Lebensfreude, von Tradition und von Experimentierfreude. Schon beim Öffnen eines Gläschens entfaltet sich ein Duft, der einen direkt in Omas Küche versetzt. Ob Erdbeere, Aprikose oder Johannisbeere – jede Sorte erzählt ihre eigene Geschichte.“

Ich finde – so schlecht ist diese Erklärung gar nicht und ich freue mich einen „GMV“ – einen  „Gsälz-Maker des Vertrauens“ zu haben, der mich regelmäßig mit den verschiedensten Kreationen versorgt. Eine kleine Auswahl seht ihr im folgenden Bild – wenn ihr davon mal was probieren wollt – meldet euch einfach bei mir.

Schauen wir mal einen Blick zurück – nämlich in die Geschichte der Marmelade

Der Begriff „Marmelade“ stammt ursprünglich vom portugiesischen Wort „marmelada“ ab, dass eine süße Quittenpaste bezeichnete. Diese Zubereitung verbreitete sich im Laufe der Zeit in Europa, bis sie in Schottland ihren modernen Durchbruch erlebte. Dort soll Ende des 18. Jahrhunderts Janet Keiller in Dundee aus bitteren Orangen die erste Orangenmarmelade hergestellt haben – eine Delikatesse, die bald europaweit Furore machte. In Frankreich unterscheidet man bis heute streng zwischen „confiture“ (alle Früchte) und „marmelade“ (nur Zitrusfrüchte). Diese Regelung übernahm später auch die EU. In Deutschland wird Marmelade im Volksmund oft als Sammelbegriff für Fruchtaufstriche verwendet, obwohl laut Lebensmittelrecht „Konfitüre“ die korrekte Bezeichnung für die meisten Sorten wäre.

Eine Marmelade, die ich schon des Öfteren gemacht habe – hauptsächlich im Winter – ist eine Bananenmarmelade und die geht super einfach:

  • 1 kg Bananen (ohne Schale)
  • 1 kg Gelierzucker 2:1 / geht auch mit 500 g
  • 3 Zitronen (Saft und Schale)
  • Je ½ TL Nelken und Zimt
  • Je 2 cl Rum und Eierlikör

Bananen kleinschneiden und alle Zutaten zusammenmischen und ca. 4 min kochen lassen – Voilá!

Ansonsten hier auch noch ein schnelles Rezept für eine klassische Erdbeermarmelade mit Vanille:

  • 1 kg frische Erdbeeren
  • 500 g Gelierzucker 2:1
  • 1 Vanilleschote (Mark)
  • Saft einer halben Zitrone

Erdbeeren putzen und klein schneiden. Zusammen mit Zitronensaft und Vanillemark vermengen. Gelierzucker einrühren, zum Kochen bringen und 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Heiß in Gläser füllen und verschließen.

Jetzt kann man die Marmelade nicht nur pur oder auf einem Brot oder Stück Zopf genießen, es gibt auch tolle Rezepte damit. Meine Highlights sind u.a. diese hier:

Gefüllte Hefeschnecken mit Marmelade

Hier ist ein einfaches, bewährtes und sicher gelingendes Hefeteig-Rezept, das sich ideal für Zimtschnecken, aber auch für andere süße Hefegebäcke eignet:

🥣 Grundrezept für süßen Hefeteig (für ca. 12 Zimtschnecken)

Zutaten:

  • 500 g Weizenmehl (Typ 550 oder 405)
  • 1 Würfel frische Hefe (42 g) oder 1 Päckchen Trockenhefe
  • 250 ml lauwarme Milch
  • 80 g Zucker
  • 80 g weiche Butter
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 Prise Salz

👩‍🍳 Zubereitung:

1. Vorteig (bei frischer Hefe empfohlen):

  • Die Milch leicht erwärmen (handwarm, ca. 37 °C – nicht heiß!).
  • Die frische Hefe hineinbröckeln, 1 TL Zucker dazugeben, umrühren.
  • Ca. 10 Minuten stehen lassen, bis die Hefe Blasen bildet.

(Bei Trockenhefe entfällt dieser Schritt: einfach mit Mehl und Zucker mischen – so mache ich es am Liebsten – geht einfach und schnell!)

2. Teig herstellen:

  • Mehl in eine große Schüssel geben.
  • Zucker, Salz, Ei und weiche Butter dazugeben.
  • Vorteig (oder Trockenhefe) zugeben.
  • Alles mit den Knethaken eines Handrührgeräts oder einer Küchenmaschine ca. 5–8 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig kneten.

3. Teig gehen lassen:

  • Teig mit einem feuchten Tuch abdecken und an einem warmen Ort mindestens 1 Stunde gehen lassen, bis er sich sichtbar verdoppelt hat.

4. Weiterverarbeitung (z. B. für Zimt- oder Marmeladenschnecken):

  • Teig auf einer leicht bemehlten Fläche rechteckig ausrollen.
  • Mit weicher Butter bestreichen, Zucker und Zimt (z. B. 100 g Zucker + 1 EL Zimt)  oder Marmelade darüberstreuen.
  • Aufrollen, in ca. 12 Scheiben schneiden, auf ein Blech legen.
  • Weitere 20–30 Minuten abgedeckt gehen lassen.

5. Backen:

  • Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze ca. 20–25 Minuten backen, bis die Schnecken goldgelb sind.

 Linzertorte á la Mama Waltraud

Zutaten:

  • 250 g Mehl
  • 1/ 2 Päckchen Backpulver
  • 200 g gemahlene Haselnüsse
  • 200 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 2 Eier
  • 2 El Kakao
  • 25 g geriebene Halbbitterschokolade
  • 1 gehäufter Kaffeelöffel Zimt
  • 1/2 Messerspitze gemahlene Nelken
  • ½ Schnapglas Himbeergeist
  • 200 g Himbeermarmelade

Zubereitung:
Alle Teigzutaten verkneten, gerne einmal über Nacht kühlstellen und dann ca. ½ Teig in eine gefettete Springform drücken. Marmelade darauf verteilen. Aus dem restlichen Teig Streifen mit dem Messer schneidne, gitterförmig verteilen und eine Randrolle formen, mit Eigelb-Milch einpinseln.

Bei Heißluft 160°C oder  Ober-Unterhitze 200 °C etwa 60 Minuten backen. Abkühlen lassen – und am besten 1–2 Tage durchziehen lassen für vollen Geschmack.

So, jetzt habe ich euch hoffentlich genug Lust und Hunger gemacht – in diesem Sinne – guten Appetit!

Eure Nachteule

Deutscher Whisky-Tag am 28. Juni: vom keltischen Ursprung zur weltweiten Leidenschaft

Heute am 28.06. ist der Tag des deutschen Whiskys, der jährlich am letzten Samstag im Juni begangen wird. Initiiert wurde dieser Tag vom Verband Deutscher Whiskybrenner (VDW)(https://www.deutsche-whiskybrenner.de/) 2017. Unter der Leitung des Brennmeisters Hans‑Gerhardt Fink wurde der letzte Juni‑Samstag als Aktionstag festgelegt, um die Bekanntheit von Whisky „Made in Germany“ zu steigern und einheitlich zu feiern.

Schauen wir mal ein bisschen auf die Geschichte des Whiskys: Whisky, auch als „Wasser des Lebens“ bekannt, hat seine Ursprünge in Irland und Schottland. Erste schriftliche Belege reichen bis ins 15. Jahrhundert zurück. Die Destillation selbst war schon im Mittelalter bekannt – ursprünglich zur Herstellung von Parfums und Heilmitteln. Im Laufe der Zeit perfektionierte man die Technik zur Herstellung von hochprozentigen Getreidespirituosen. Die Schotten und Iren gelten als die klassischen Pioniere, doch längst hat sich Whisky weltweit etabliert – von Japan über die USA bis nach Deutschland. Zwar reicht die Brenntradition in Deutschland Jahrhunderte zurück – vor allem für Obstbrände –, doch Whisky spielte lange keine Rolle. Erst in den 1980er- und 1990er-Jahren begannen findige Brennmeister, sich an Single Malts und Grain Whiskys zu wagen. Heute gibt es über 150 deutsche Whiskybrennereien, viele davon mit internationalem Renommee.

Noch kurz zur „richtigen“ Schreibweise – „Whisky“ ist die offizielle und korrekte Schreibweise und wird vor allem in Schottland, Kanada, Japan und Deutschland verwendet. Whiskey findet man eher in Irland oder den USA bei den Bezeichnungen.

Was macht deutschen Whisky besonders?

  • Regionale Rohstoffe: Viele Brennereien verwenden heimische Gerste, Quellwasser und lagern in regionalen Holzfässern (z. B. Weinfässern aus der Pfalz).
  • Tradition trifft Innovation: Deutsche Brennereien kombinieren handwerkliche Präzision mit Experimentierfreude.
  • Vielfalt: Vom rauchigen Torfwhisky über süßliche Sherryfass-Abfüllungen bis zu fruchtigen Varianten ist alles vertreten.

Hier sind einige bekannte Vertreter:

1. St. Kilian Distillers (Rüdenau, Bayern) (https://www.stkiliandistillers.com/)

2. Slyrs Bavarian Whisky (Schliersee, Bayern) (https://slyrs.com/)

3. Ammertal-Whisky von Volker Theurer (https://www.schwaebischer-whisky.de/).

Und meine zwei persönlichen Empfehlungen – schaut mal Richtung Bodensee – diese Brennereien lohnen sich für Genießer und Ausflügler gleichermaßen:

🥃 Brände aus dem Hause Senft (Salem)

  • Bekannt für Wein und Edelbrände, doch der Senft Whisky wird immer beliebter.
  • Lagerung in Rotwein- und Bourbonfässern, weicher Stil mit regionalem Charakter.

🥃 Deutsche Bodensee Whisky-Destillerie Steinhauser (Kressbronn)

  • Einer der Vorreiter am Bodensee.
  • Brigantia Single Malt: gereift in Sherry- und Portweinfässern, sehr komplex.

Ein Muss für Whiskyfans, die Genuss mit Erlebnis verbinden wollen – war in den letzten Jahren die Bodensee-Whisky-Tour, die von der Silberburg am Markt in Tübingen organisiert wurde. Aktuelle Infos findet ihr auf der Homepage www.silberburg-am-markt.de

Wir haben 2016 diese Tour gemacht und hier ein kleiner Bericht dazu:

Nach einem schönen Sonnenaufgang und leckerem Frühstück mit Seeblick geht es jetzt gleich los…auf zur Bodensee-Whisky-Tour. Start der fast 10-stündigen Tour war in Überlingen am Bodensee mit den beiden Edelbrand-Sommelièren Silke Senft und Angela V. Weiss (Schwäbische Whiskybotschafteri)

Nächster Halt…Kressbronn…in der 1. Bodensee Whisky Destillerie. ….ach…lasst mich einfach hier und holt mich auf dem Rückweg wieder ab!

Destillerie Senft (Salem)
Brenner Herbert Senft präsentiert die Brennanlage, das Fasslager und bietet ein erstes Whisky‑Tasting (frisch, voll, mit sanftem Torf). (https://www.senft-destillerie.de/)

Zweiter Halt – Wallfahrtskirche Kloster Birnau mit ihrem wunderschönen Ausblick auf den See und die tolle Ausstattung im Inneren der Kirche.
Nur wenige Meter unterhalb, auf der großen Seeterrasse des Rebmannshofes, gab es zur Mittagszeit ein paar kulinarische Bodenseegenüsse zur Stärkung bevor es Richtung Kressbronn ging. https://www.hotel-pilgerhof.de/hotel-rebmannshof/

Nämlich zur „1. Whisky-Destillerie am Bodensee“ – Steinhauser – in Kressbronn. Hier präsentiert sich ein beeindruckendes Fasslager, in welchem mit großem Aufwand und viel Feingefühl der Whisky „Brigantia“ zu phänomenaler Aromentiefe ausgebaut wird. Üppige Vanille-Noten, schmeichelnde Mandel- und Röstaromen, Trockenfrucht-Aroma und ein exotischer Touch betören die Sinne. https://steinhauser-bodensee.de/

Die dritte Whisky-Station – die Destillerie Alfred Waibel – liegt in Überlingen. Alfred Waibel ist der wohl älteste Whisky-Destillateuer Deutschlands und entführt seine Zuhörer mit Humor und enormem Fachwissen in seine Welt der Destillierkunst. Sein limitierter Whisky nennt sich „Keyne Eyle“, denn guter Whisky braucht viel Zeit, Geduld und Gelassenheit. Mit einem tollen Whisky endet die Station 3 in Überlingen….6 Jahre, 53 %… und jetzt ratet mal wie teuer dieses Fläschen wäre ; -)?! https://www.keyne-eyle.com/home/

Im Bus durfte noch ein Whisky aus der Schweiz probiert werden – der „Säntis Malt“ – der auch sehr lecker war (https://www.saentismalt.com/

Zum Abschluss der Bodensee-Whisky-Tour bietet sich die Möglichkeit ein abendliches Whisky Menü im Salemer Landgasthof Apfelblüte zu genießen, was wir auch gemacht haben: https://landgasthof-apfelbluete.de/
 

Wer jetzt Lust auf ein eigenes Whisky-Menu zum deutschen Whisky tag – hier eine kleine Empfehlung von mir:

Whisky-Menü zum Deutschen Whisky-Tag

🥃 Vorspeise: Lachs-Tatar mit Whisky-Senf-Marinade

  • Marinade aus Slyrs Whisky, Honig, Dijon-Senf, Zitrone.
  • Serviert auf Pumpernickel oder Gurkenscheiben.

🥩 Hauptgang: Rinderfilet mit Whisky-Pfeffersoße

  • Sauce aus dunklem Fond, Sahne, grüner Pfeffer und einem rauchigen Finch-Whisky.
  • Dazu: Rosmarinkartoffeln und grüne Bohnen.

🍨 Dessert: Schokoladenmousse mit Whisky-Karamell

  • Mousse mit dunkler Schokolade, Topping aus St. Kilian Whisky und Karamell.

Und hier die entsprechenden Rezepte:

🧑‍🍳 Vorspeise: Lachs-Tatar mit Whisky-Senf-Marinade auf Pumpernickel

Zutaten (für 4 Personen):

  • 300 g frisches Lachsfilet (Sushi-Qualität)
  • 1 TL Dijon-Senf
  • 1 TL Honig
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1,5 EL milder Whisky (z. B. Slyrs Classic)
  • 1 TL fein gehackter Dill
  • 1 Schalotte (sehr fein gewürfelt)
  • Salz, Pfeffer
  • 4 Scheiben Pumpernickel oder dünne Gurkenscheiben

Zubereitung:

  1. Lachs in feine Würfel schneiden.
  2. Senf, Honig, Zitrone, Whisky und Dill zu einer Marinade verrühren.
  3. Schalottenwürfel und Lachs unterheben, 10 Minuten ziehen lassen.
  4. Mit Salz & Pfeffer abschmecken.
  5. Auf Pumpernickel oder Gurkenscheiben anrichten.

Begleit-Whisky:

👉 Slyrs Classic – mild, fruchtig, passt wunderbar zur Frische des Fisches.

🧑‍🍳 Hauptgang: Rinderfilet mit Whisky-Pfefferrahmsauce, Rosmarinkartoffeln & grünen Bohnen

Zutaten (für 4 Personen):

Für das Filet:

  • 4 Rinderfilets à 180–200 g
  • Salz, Pfeffer, Öl zum Braten

Für die Sauce:

  • 1 EL grüne Pfefferkörner (in Lake)
  • 100 ml kräftiger Whisky (z. B. Finch Barrel Proof)
  • 200 ml Rinderfond
  • 150 ml Sahne
  • 1 TL Butter

Beilagen:

  • 500 g kleine Kartoffeln
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 2 EL Olivenöl
  • 300 g grüne Bohnen
  • 1 TL Butter, Salz

Zubereitung:

Kartoffeln:

  1. Halbieren, mit Öl, Salz und Rosmarin mischen.
  2. Bei 200 °C ca. 30 Minuten im Ofen backen.

Bohnen:

  1. Kurz in Salzwasser blanchieren, dann in Butter schwenken.

Filets:

  1. In heißem Öl 2–3 Minuten pro Seite scharf anbraten.
  2. Im Ofen bei 100 °C ca. 10 Minuten ruhen lassen (medium).

Sauce:

  1. Pfefferkörner in Butter anschwitzen.
  2. Mit Whisky ablöschen, kurz flambieren (optional).
  3. Fond und Sahne zugeben, einkochen bis cremig.

Anrichten:

Filet mit Sauce überziehen, Kartoffeln und Bohnen dazu.

Begleit-Whisky:

👉 Finch Barrel Proof – würzig, kräftig, ergänzt Fleisch und Sauce perfekt.

🧑‍🍳 Dessert: Dunkle Schokoladenmousse mit Whisky-Karamell

Zutaten (für 4 Personen):

Mousse:

  • 200 g Zartbitterschokolade (mind. 70 %)
  • 3 Eier, getrennt
  • 2 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 200 ml Sahne

Whisky-Karamell:

  • 100 g Zucker
  • 1 EL Wasser
  • 50 ml Sahne
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Whisky (z. B. St. Kilian Signature)

Zubereitung:

Mousse:

  1. Schokolade im Wasserbad schmelzen, leicht abkühlen.
  2. Eigelbe mit Zucker cremig rühren, Schokolade einrühren.
  3. Sahne steif schlagen, unterheben.
  4. Eiweiß mit Salz steif schlagen, vorsichtig unterheben.
  5. Mind. 3 Stunden kaltstellen.

Karamell:

  1. Zucker mit Wasser langsam schmelzen (nicht rühren!).
  2. Wenn goldbraun, vom Herd nehmen, Sahne zugeben (Vorsicht Spritzen!).
  3. Butter und Whisky unterrühren, abkühlen lassen.

Anrichten:
Mousse mit Karamellsoße garnieren – gerne auch mit Schokospänen oder einer Prise Meersalz.

Begleit-Whisky:

👉 St. Kilian Signature Edition – süßlich, fruchtig, betont die Schokolade.

🍽️ Serviertipps für das Menü:

  • Reiche zwischen den Gängen ein kleines Glas Wasser zum Neutralisieren.
  • Jeder Gang bekommt einen passenden Whisky in einer 1–2 cl-Portion.
  • Ideal serviert bei Raumtemperatur in einem Nosing-Glas.

In diesem Sinne: Cheers – oder wie man in Schottland sagt: Slàinte!

Eure Nachteule

Bienvenido al curso de parrillada a la plancha – Plancha-Grillen in der Grillworld Schorndorf

Am Freitagabend wurde es heiß – im wahrsten Sinne des Wortes! Wir sind zu Gast in der Grillworld Schorndorf (www.grillworld.de) beim aktuellen Plancha-Grillkurs mit den zwei besten Planchistas – Mona (früher Leone) und Chris Sandford 😊

Was ist Plancha-Grillen eigentlich?
Plancha-Grillen ist eine aus Spanien und Frankreich stammende Grillmethode, bei der Speisen auf einer glatten, sehr heißen Metallplatte (meist aus Edelstahl oder Gusseisen) zubereitet werden. Der Begriff „Plancha“ kommt aus dem Spanischen und bedeutet „heiße Platte“ oder „heißes Blech“. Im Gegensatz zum klassischen Grillen mit Rost liegt das Grillgut direkt auf der heißen Fläche auf.
Die Grillplatte wird auf etwa 250–300 °C erhitzt, wodurch eine gleichmäßige, sehr hohe Hitze entsteht. Diese intensive Hitze sorgt für eine schnelle Versiegelung der Oberfläche der Lebensmittel – ideal für eine schöne Kruste, intensives Aroma und saftiges Inneres. Da kein direkter Kontakt mit Flammen besteht, entstehen beim Plancha-Grillen kaum gesundheitsschädliche Stoffe wie bei manchem offenen Holzkohlegrill.

Nach einer kurzer Einstiegsbegrüßung und einem ersten Begrüßungscocktail (bestehend aus O’Donnells Granatapfel und Sekt) wurden wir von den beiden humorvoll in deutsch und englisch in die Grundlagen des Planchagrillens eingeführt und konnten dabei sehen, wie schnell es gehen kann. Auf der Plancha wurden so nebenher Aufbackbrötchen kleingeschnitten und beidseits angeröstet und dünne Orangenscheiben daneben und ruckzuck hatte man ein erstes Versucherle in der Hand und im Mund. Dann wanderten vier tolle Rip-Eye-Steaks auf die Plancha und man konnte „hören“ wie das Fleisch anfing zu brutzeln und ein paar Nüsse durften auf der zweiten Plancha mit Zucker und anschließend etwas Zitrone und Pfeffer rösten…was für ein Geruch!

Dann stand die „Arbeit“ für alle an – das Vorbereiten der weiteren Zutaten für die nächsten Gänge. Was nämlich beim Plancha-Grillen nicht funktioniert, ist das nebenher schnell was fertig machen – so viel Zeit hat man nicht. Deswegen alles als Mis en Place vorbereiten und dann loslegen.

Mein Highlight war – neben dem Dessert – der erste Gang: Pilze mit Safran, Frischkäse und Kräuter auf einer Scheibe Baguette….so lecker und so schnell gemacht.

Der nächste Gang war für die meisten ziemlich überraschend – es gab Pasta von der Plancha: Linguini mit Lachs und Kardamon. Der Lachs wurde schön knusprig angebraten und dann kamen Zwiebeln, Gemüse und für den besonderen Geschmack – ein bisschen vorbereitetes Zitronengras mit den Nudeln auf die Platte. Alles gut vermischen, Gemüsebrühe drüber, wieder vermischen und den Lachs drunter zerkleinern. Sehr lecker – beim nächsten Mal probieren mal noch einen Schluck Sahne dazu aus 😉

Wer schnell einmal etwas Brot braucht – Burrito-Fladen lassen sich – sobald der Teig fertig ist und das geht auch schnell – in knapp 30 Sekunden pro Seite auf der Plancha hervorragend frisch herstellen und schmecken wunderbar!

Aber auch der Inhalt hatte es in sich: es gab in der Fleischvariante eine Rinderhack-Paprika-Chili-Mischung als Füllung und für die vegetarische Variante wurde anstatt Hackfleisch einfach ein Brokkolie entsprechend zubereitet. Tolle Idee und beide Varianten waren sehr lecker.

Das Dessert kam bei allen super an – Flambierte Ananas mit Granatapfel-Konfetti mit Torrone (also den vorbereiteten Nüssen). Das Besondere: die Ananas wurde zuerst geröstet, dann mit Zucker betreut und Gin begossen und dann gab es ein bisschen Feuer zum Flambieren. Aber den absoluten Schmelz gab die Sahne, die dann anschließend dazu gegeben wurde und nochmal kurz mit der Ananas verteilt wurde! Wow – das müsst ihr unbedingt mal probieren.

Ein rundum gelungener Abend war das mal wieder in der Grillworld in Schorndorf! Vielen Dank an Familie Christ für diesen tollen Grillkurs wieder und wir freuen uns schon auf den nächsten Abend!

Wer die Grillworld einmal kennenlernen möchte (und nicht nur auf der Homepage sich begeistern lassen möchte) – am 05.07. ist Sommerfest in und um die Grillworld. Kommt doch gerne vorbei – ich bin auch da und freue mich auf einen spannenden Tag dort.

In diesem Sinne – lasst es euch schmecken!

Eure Nachteule

Martini-Tag am 19. Juni – Cheers auf den nächsten Kultcocktail im Juni! 🍸

Am 19. Juni ist Martini-Tag – ein idealer Anlass, um den legendären Cocktail zu feiern, der Stil, Eleganz und zeitlose Klasse verkörpert. Ob geschüttelt oder gerührt, klassisch oder modern interpretiert – der Martini hat sich seinen festen Platz in der Welt der Cocktails verdient.

Der Ursprung des Martini – Mythos und Wahrheit

Die genaue Herkunft des Martini ist nicht eindeutig geklärt – dabei stehen zwei Haupttheorien in den meisten Übersichten:

  1. Martinez, Kalifornien (1860er Jahre): Eine der populärsten Legenden besagt, dass ein Barkeeper in Martinez einem Goldgräber einen Drink mit Gin, Wermut, Maraschino und Bitters mixte – der Vorläufer des heutigen Martinis.
  2. New Yorker Ursprung: Andere schreiben die Entstehung dem berühmten Barkeeper Jerry Thomas aus dem Occidental Hotel in San Francisco zu. Seine Rezeptur für einen „Martinez“ aus dem Jahr 1887 wird häufig als direkte Vorstufe des Martini zitiert.

Der Name des Cocktails „Martini“ wird allerdings häufig mit der italienischen Wermutmarke „Martini & Rossi“ in Verbindung gebracht, hat aber nicht unbedingt seinen Ursprung dort: in der Nähe von Turin wurde um 1863 dort die Idee für den Martini geboren: Als der italienische Unternehmer Alessandro Martini und der Kräuterexperte Luigi Rossi in dem kleinen Ort Pessione die nationale Wein- und Spirituosenbrennerei übernahmen und die Rezeptur für den bekannten Wermut entstand. Die Lage war schon damals perfekt: die Nähe zu den Winzern im Piemont, den Kräutergebieten in den Voralpen und dem Wermuthandel in Turin. Mittlerweile gibt es in Pessione das Weinmuseum Casa Martini, um auf den Spuren des Martinis zu wandeln und die Produkte zu erleben. 1994 wurden die Familienanteile von Martini & Rossi an Bacardi verkauft.

Sicher ist allerdings eins: Der moderne Dry Martini, wie wir ihn heute kennen, wurde Anfang des 20. Jahrhunderts populär und erlebte seinen Höhepunkt in den 1950er- und 60er-Jahren – nicht zuletzt durch James Bond, der ihn am liebsten „geschüttelt, nicht gerührt“ trinkt. 😉

Was ist jetzt die „richtige“ Art einen Martini zu trinken?

Nun ja, ein echter Martini ist mehr als nur ein Getränk – er ist ein Statement. Die klassische Form besteht aus Gin und trockenem Wermut, serviert eiskalt in einem konischen Cocktailglas und garniert mit einer Olive oder Zitronenzeste. Dabei gelten die folgenden Grundregeln für den „perfekten“ Martini:

  • Verhältnis: Klassisch ist das Mischverhältnis 5:1 (Gin zu Wermut), aber moderne Varianten können deutlich trockener sein.
  • Kühlen: Glas und Zutaten sollten gut gekühlt sein – ein Martini wird nie mit Eis serviert, sondern „straight up“.
  • Rühren statt schütteln: Traditionell wird ein Martini gerührt, um Klarheit und Konsistenz zu bewahren. James Bond hat diese Regel zwar gebrochen, aber sein Einfluss ist unbestritten.

Um den heutigen Martini-Tag gebührend zu feiern, habe ich euch mal ein paar Getränke- und Snack-Tipps zusammengestellt und für ganz große Fans ein komplettes Martini-Menü!

1. Klassischer Dry Martini

Zutaten:

  • 60 ml Gin
  • 10 ml trockener Wermut
  • Zitronenzeste oder grüne Olive

Zubereitung:
Gin und Wermut mit Eis in einem Rührglas verrühren, in ein gekühltes Cocktailglas abseihen und mit Zitronenzeste oder Olive garnieren.

Dazu als Snack-Idee: Zitronen-Oliven-Mandel-Tapas (Grüne Oliven, in Zitronenschale und Olivenöl eingelegt), geröstete Mandel mit Meersalz oder Rauchmandeln und kleine Cracker mit Ziegenfrischkäse passen gut dazu.

2. Espresso Martini (modern, aber beliebt) – einer meiner Favoriten!

Zutaten:

  • 40 ml Wodka
  • 20 ml Kaffeelikör (z. B. Kahlúa)
  • 30 ml frisch gebrühter Espresso
  • 10 ml Zuckersirup
  • Kaffeebohnen zur Deko

Zubereitung:
Alle Zutaten kräftig auf Eis shaken und in ein gekühltes Martini-Glas abseihen. Mit 3 Kaffeebohnen garnieren.

Da als Snack-Idee: Dunkle Schokolade (70% und höher), Espresso-Biscotti oder Amarettini oder wer es etwas „größer“ mag: Mousse au chocolat oder auch ein Tiramisu.

 3. French Martini – fruchtig & elegant

Zutaten:

  • 45 ml Wodka
  • 15 ml Chambord (Himbeerlikör)
  • 30 ml Ananassaft

Zubereitung:
Alle Zutaten auf Eis kräftig shaken und in ein gekühltes Martini-Glas abseihen. Optional mit einer frischen Himbeere garnieren.

Da passen super Ziegenkäse-Crostini mit Himbeeren und Honig

4. Negroni Martini – bitter & raffiniert

Zutaten:

  • 30 ml Gin
  • 30 ml Campari
  • 30 ml trockener Wermut

Zubereitung:
Zutaten im Rührglas mit Eis verrühren, in ein gekühltes Martini-Glas abseihen. Mit einer Orangenzeste garnieren.

Als Snack-Tipp hier meine Empfehlung: Parmesan-Cracker oder Grissini mit Prosciutto

5. Basil Bianco

Zutaten:

  • 50 ml Martini Bianco
  • 25 ml frischer Zitronensaft
  • 6–8 frische Basilikumblätter
  • 10 ml Zuckersirup
  • Spritzer Soda

Zubereitung:
Basilikum im Shaker andrücken, dann alle Zutaten (außer Soda) mit Eis shaken. In ein Glas auf Eis abseihen, mit Soda auffüllen.

Hier kommt ein klassischer Snack-Tipp, nämlich Caprese-Spießchen (Tomate-Mozzarella-Basilikum)

6. Martini Rosso Manhattan

Zutaten:

  • 50 ml Rye Whiskey oder Bourbon
  • 25 ml Martini Rosso
  • 2 Spritzer Angostura Bitters
  • Cocktailkirsche

Zubereitung:
Alle Zutaten auf Eis rühren, in ein gekühltes Cocktailglas abseihen. Mit Kirsche garnieren.

Ein perfekter Snack-Tipp ist hier ein (Mini)Burger mit karamellisierten Zwiebeln

7. Rosso Negroni (klassisch mit Twist)

Zutaten:

  • 30 ml Gin
  • 30 ml Campari
  • 30 ml Martini Rosso

Zubereitung:
Auf Eis im Tumbler verrühren, mit Orangenzeste servieren.

Der perfekte Snack-Tipp hier ist eine tolle Käseplatte mit gereiftem Cheddar, Walnüssen und getrockneten Feigen

Und für alle, die gleich ein ganzes Martini-Tasting und Menü machen möchten – hier mein Vorschlag:

GangDrinkFood Pairing
1. AperitifBianco TonicAntipasti-Platte mit Zitronenthymian-Oliven, Prosciutto, Käsewürfel, Crostini
2. KlassischDry Martini (gerührt)Ziegenkäse-Cracker mit Zitrus, Marcona-Mandeln, oder Austern auf Eis
3. MediterranMartini Rosso NegroniTapas-Teller mit Manchego, Chorizo, gerösteten Paprika, gegrilltem Gemüse
4. Fruchtig & modernPorn Star MartiniLachs-Ceviche, Chili-Mango-Salat, oder frische Passionsfruchtspieße
5. DessertEspresso MartiniTiramisu im Glas, dunkle Schokolade, Espresso-Biscotti

Tipp: Dazwischen Wasser und Weißbrot reichen, um den Gaumen zu neutralisieren und als Drinkmenge reichen 50-70 ml pro Cocktail 😉

Fazit: Prost auf den Martini!

In diesem Sinne – Happy Martini Day – und denk dran: Ein guter Martini ist wie ein gut geschliffener Diamant – klar, kühl und unvergesslich. 🍸

Eure Nachteule

Cheers auf den Wacholder! – Der Welttag des Gins am 14. Juni 2025

Von einer Heilpflanze zur Kult-Spirituose: Warum Gin mehr als nur ein Trendgetränk ist – und wir ihn gebührend feiern heute!

Am 14. Juni 2025 hebt die Welt wieder ihre Gläser – denn es ist der Welttag des Gins (World Gin Day)! Dieser Tag ist mehr als nur ein Anlass für einen stilvollen Drink – er ist eine Hommage an eine traditionsreiche, vielseitige Spirituose, die sich in den letzten Jahren vom Apotheker-Regal zur Bar-Ikone gewandelt hat. Der Welttag des Gins wurde 2009 von der britischen Gin-Enthusiastin Emma Stokes, auch bekannt als „Gin Monkey“, ins Leben gerufen. Was als kleine, charmante Veranstaltung begann, ist heute ein globales Event mit Tastings, Cocktailkursen, Destillerie-Touren und Social Media Aktionen in über 30 Ländern.

Ursprünglich stammt der Gin aus den Niederlanden, wo er im 17. Jahrhundert als „Genever“ verkauft wurde – ein medizinisches Tonic mit Wacholder, das gegen Magenbeschwerden helfen sollte. Britische Soldaten brachten das Getränk nach England, wo es schnell zu einem Volksgetränk wurde. Gin ist nicht einfach nur Wacholderschnaps. Er ist ein Aromen-Wunderland. Neben dem dominierenden Wacholder kommen oft Botanicals wie Zitrusfrüchte, Lavendel, Pfeffer, Ingwer, Gurke, Rosmarin, Kardamom oder exotische Zutaten wie Drachenfrucht oder Algen zum Einsatz. Keine zwei Gins schmecken gleich – und genau das macht ihn so spannend.

Eine sehr spannende Seite mit ganz viel Wissen über Gin, den Herstellungsmethoden weiteren Besonderheiten findet ihr hier: https://ginspiration.de/

Wir veranstalten heute zu diesem Ehrentag ein Gin-Lunch und Gin-Dinner, die wie folgt aussehen (die Bilder dazu findet ihr heute Abend dann auf Instagram und FB bei der kulinarischen Nachteule) – oder in ein paar Tagen auch hier im Artikel eingebunden!

Zum Gin-Lunch am Mittag gibt es ein Mini-Rinderfilet-Tatar auf geröstetem Brioche und dazu einen Citrus GINSTR. Highball und ein Erdbeer-Tiramisu.

Und das Motto am Abend lautet: 🍸Von Stuttgart bis in den hohen Norden

Zum Aperitif gibt es einen Stuttgarter Basil Smash Highball und als Snacks zum Einstieg Grissini mit Parmaschinken ummantelt und Mini-Blätterteig Muffins mit Ziegenkäse, Honig und Lavendel. Als nächstes folgt die Vorspeise:  Geflämmtes Rindercarpaccio mit Pilzen & GRANIT-Gin-Vinaigrette und einem klassischen Granit Gin Tonic bevor es dann zum Hauptgang geht. Hier gibt es eine Maishähnchenbrust mit Bivrost-Gin Jus und Kartoffelgratin mit grünem Spargel und einem Bivrost Lemon Herb Highball. Das Dessert wird etwas ausgefallener – Erdbeer-Himbeer-Carpaccio mit Espresso-Balsamico & Haselnusskrokant und einen Printen-Gin Espresso Martini

Fazit: Gin ist mehr als ein Getränk – er ist ein Lebensgefühl!

Der Welttag des Gins erinnert uns daran, wie viel Kultur, Geschichte und Handwerk in einem einzigen Glas stecken kann. Ob du pur genießt, kreativ mixt oder einfach anstößt: Am 14. Juni geht es um Genuss, Gemeinschaft und Entdeckungslust.

In diesem Sinne: Cheers!

Eure Nachteule!

Leben retten durch eine einfache Tat – Weltblutspendetag am 14. Juni 2025

Jedes Jahr am 14. Juni wird weltweit der Weltblutspendetag (World Blood Donor Day) begangen – ein Tag, der der Wertschätzung freiwilliger Blutspender*innen gewidmet ist und gleichzeitig das Bewusstsein für die Bedeutung der Blutspende schärfen soll.

Im Jahr 2025 feiert der Weltblutspendetag sein 20-jähriges Jubiläum. Das Motto lautet: „20 Years of Celebrating Giving: Thank You Blood Donors!”

Geschichte des Weltblutspendetags

Der Weltblutspendetag wurde 2004 erstmals von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gemeinsam mit der International Federation of Red Cross and Red Crescent Societies (IFRC), der International Society of Blood Transfusion (ISBT) und der International Federation of Blood Donor Organizations (IFBDO) ausgerufen.

Das Datum, der 14. Juni, ist der Geburtstag von Karl Landsteiner (1868–1943), einem österreichischen Immunologen, der das AB0-Blutgruppensystem entdeckte – eine der bedeutendsten medizinischen Errungenschaften des 20. Jahrhunderts. Für diese Leistung erhielt er 1930 den Nobelpreis für Medizin.

Warum Blutspenden so wichtig ist

1. Lebensrettende Maßnahme

Eine einzige Blutspende kann bis zu drei Leben retten – durch die Aufteilung in Erythrozytenkonzentrat, Thrombozyten und Plasma. Besonders bei:

  • schweren Unfällen
  • komplizierten Operationen
  • Geburten mit hohem Blutverlust
  • Krebserkrankungen (Chemotherapie)
  • angeborenen Blutkrankheiten (z. B. Thalassämie)

2. Regelmäßige Spenden sichern Versorgung

Blutprodukte sind nur begrenzt haltbar:

  • Erythrozyten: ca. 42 Tage
  • Thrombozyten: ca. 4–5 Tage
  • Plasma: gefroren bis zu 2 Jahre (nur begrenzt einsetzbar)

3. Vorteile für Spender*innen

  • Gesundheitscheck bei jedem Termin (Blutdruck, HB-Wert, Puls)
  • Gefühl, aktiv geholfen zu haben
  • Manchmal kleine Aufwandsentschädigung oder Verpflegung

Besondere Herausforderungen im Jahr 2025 für den Bedarf an Blutspenden:

  • Demografischer Wandel: Älter werdende Gesellschaft – weniger Spender, mehr Bedarf
  • Pandemien & Krisen: Rückgang bei Spendenterminen durch Unsicherheiten
  • Fehlinformationen: Mythen über Risiken schrecken mögliche Spender ab
  • Klimawandel & Katastrophen: Erhöhen punktuell den Bedarf an Blutkonserven

Weiterführende Literatur & Quellen

Der Weltblutspendetag ist mehr als nur ein Gedenktag – er ist ein Aufruf, sich aktiv für das Leben anderer einzusetzen. Ob du bereits Spender*in bist oder darüber nachdenkst, es zu werden: Dein Einsatz zählt. Denn Blutspenden heißt Leben schenken.

In diesem Sinne – viel Spaß bei deiner nächsten Blutspende und Leben retten!

Deine Nachteule

Heute ist 25. Weltkrebstag – ein wichtiges Thema immer wieder!

Heute, am 4. Februar 2025, begehen wir den Weltkrebstag zum 25. Mal. Dieser internationale Aktionstag wurde im Jahr 2000 auf dem „Weltgipfeltreffen gegen Krebs“ in der „Charta von Paris“ ins Leben gerufen, um die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

Das diesjährige Motto der Internationalen Vereinigung gegen Krebs (UICC) lautet „Gemeinsam einzigartig“. Es wird betont, dass Krebspatientinnen und -patienten durch ihre Diagnose verbunden sind, jedoch jede und jeder eine individuelle Geschichte, eigene Erfahrungen und spezifische Bedürfnisse hat – auch viele Jahre nach der Erkrankung.

In Deutschland erkranken jährlich über 500.000 Menschen neu an Krebs. Experten schätzen, dass etwa 40 % dieser Fälle durch eine gesunde Lebensweise vermieden werden könnten. Daher ist es wichtig, auf Prävention und Früherkennung hinzuweisen. Dazu gibt es von der Bundesregierung heute eine schöne Übersicht, die ich euch mit angehängt habe!

Die Deutsche Krebshilfe setzt sich seit 50 Jahren dafür ein, die Versorgung krebskranker Menschen zu verbessern. Sie fördert Projekte zur Prävention, Früherkennung, Diagnose, Therapie, Nachsorge und psychosozialen Unterstützung. Mit dem Informations- und Beratungsdienst INFONETZ KREBS und dem Härtefonds steht sie Betroffenen direkt zur Seite.

Mehr Infos findet ihr unter www.krebshilfe.de

In diesem Sinne – geht zur Vorsorge!

Eure Nachteule