Heiligabend in Hamburg – mal ein etwas anderes Weihnachtserlebnis

Hamburg hat sich die letzten Tage rund um Weihnachten in diesem Jahr von seiner schönsten Seite gezeigt – wie ich finde. Auch am 24.12. – Heiligabend für viele – begann der Morgen mit einem tollem Sonnenaufgang und wir haben uns das sehr üppige Frühstücksbuffet im Hotel einmal gegönnt, um für den restlichen Tag gestärkt zu sein.

Das Hotel beim aktuellen Aufenthalt war das Empire Riverside Hotel (https://www.empire-riverside.de/) – ein toll gelegenes Hotel zwischen Hafen und Davidstr. mit einer tollen Bar im 20. Stock – dem 20up (https://www.empire-riverside.de/de/restaurant-und-bars/skyline-bar-20up/) – tolle Aussicht, leckere Cocktails und wer es sich mal einrichten kann: Silvester in Hamburg mit dem Arrangement im Empire Riverside ist absolut zu empfehlen! Einen kleinen Einblick von Silvester in Hamburg gibt es in meinem folgenden Blogartikel zu lesen: https://wordpress.com/post/nachteuleblog.com/824.

Und was gehört zu einem typischen Hamburger Frühstück dazu – richtig: ein Brot bzw. Brötchen mit Zwiebeln und Mett 🙂

Den restlichen Tag ging es relativ entspannt ins Miniaturwunderland in der Hafencity (https://www.miniatur-wunderland.de/) . Auch wenn es nicht das erste Mal war – hier kann ich immer wieder herkommen und entdecke jedes Mal was Neues. Ein Tipp ist auch die Führung hinter den Kulissen, wo man noch viele weitere Szenen sehen kann (teilweise auch recht schlüpfrige ;-)..) die von vorne nicht so sichtbar sind – oder wer auch mal den Fliegenden Holländer von Nahem sehen möchte – unbedingt rechtzeitig buchen! Beim jetzigen Besuch standen zwei Schwerpunkte im Vordergrund: wir haben das 10 Minuten VR-Erlebnis gebucht und ich war auf der Jagd nach Weihnachtsmotiven – passend zum heutigen Tag natürlich :-).

Zusammen mit dem Europa-Park entstand das YULLBE WUNDERLAND, wo man sich ins Format 1:87 schrumpfen lassen und einmal das Wunderland aus einem ganz neuen Blickwinkel erleben kann – nämlich auf Augenhöhe. So startet man auf dem Knuffinger Marktplatz, reist durch das malerische Venedig auf einer Gondel oder schießt mit einer Wasserpistole von einem fahrenden Zug Zielscheiben ab. Eine sehr witzige Erfahrung und wer mehr machen möchte – es gibt auch ganze Abendteuer mit der Dauer von 30 oder auch 60 Minuten zu erleben. Mehr Infos gibt es hier: https://www.miniatur-wunderland.de/yullbe.

Und hier mal ein paar weihnachtliche Szenen und Motive aus dem Wunderland:

Was super spannend ist, wenn man Hörer des Podcasts „Geschichten aus der Geschichte“(https://www.geschichte.fm/) ist und den beiden Historikern Daniel Meßner und Richard Hemmer aufmerksam zuhört, dann fällt einem direkt die folgende Szene im MiWuLa auf:

Wer mehr dazu wissen und hören will – hier geht es zur entsprechenden Podcastfolge: https://www.geschichte.fm/podcast/zs152/ – Folge 152: Ernest Shackleton und die Endurance-Expedition. Eine Geschichte über die Imperial Trans-Antarctic Expedition.

Den Abschluss des Tages war ein wundervoller Besuch im Petit Bonheur –  https://www.petitbonheur-restaurant.de/. Warum ich so gerne hierher gehe, kann man u.a. hier lesen: https://wordpress.com/post/nachteuleblog.com/1970

Die Besonderheit diesmal – ich war nicht alleine da, sondern gemeinsam mit Carsten und konnte endlich auch mal etwas mehr probieren (;-))..und vor allem – endlich mal die Crêpes Suzette, die direkt am Tisch frisch zubereitet wird, genießen durfte!

Vielen Dank für die kulinarischen Highlights an den Chef des Cuisine David Rohlfing und dem gesamten Team, aber auch vor allem an Patron Ergün M. Uysal – der mich immer mit so einer Herzlichkeit und Freundlichkeit empfängt, so dass ich mich hier einfach nur wohlfühle. Ich komme ganz sicher wieder 2025!

Vollgefuttert ging es dann gemütlich über die sündigste Meile Hamburgs – die ausgesprochen ruhig war an diesem Abend – zurück ins Hotel und jetzt sitze ich schon wieder im Zug zurück ins Ländle!

Ich hoffe, ihr konnte den Weihnachtsabend – sofern ihr ihn feiert – auch genießen und wünsche euch noch ein paar erholsame und entspannte Feiertage!

In diesem Sinne – auf in den Jahresendspurt!

Eure Nachteule

Weihnachtstrubel in Hamburg

Rund um Weihnachten in einer Großstadt wie Hamburg zu sein, hat schon seinen eigenen Flair. Man trifft Menschen, die noch in letzter Minute fehlende Weihnachtsgeschenke kaufen (müssen), Menschen die mehr oder weniger gemütlich über die vielen Weihnachtsmärkte bummeln und uns, die völlig entspannt im Alex am Hafen sitzen und frühstücken, um dann anschließend eine klassische Stadtrundfahrt in einem der roten Doppeldecker durch Hamburg machen.

Auch wenn ich diese Tour schon öfters gemacht habe – Hamburg verändert sich so schnell und es ist immer wieder spannend zu sehen, wie es sich entwickelt. Mehr zu den Touren findet ihr hier: https://www.die-roten-doppeldecker.de/de/stadtrundfahrten-hamburg.html

Hier mal eine kleine Auswahl von der vorweihnachtlichen Stadtrundfahrt:

Am Stopp „Rathausmarkt“ ging es für uns wieder raus in die Kälte, aber auch in einen wunderschönen Tag mit Sonnenschein in Hamburg und einem ersten Spaziergang über einen Weihnachtsmarkt am Rathaus, rund um die Petrikirche und den Gerhart-Hauptmann-Platz. Meine zwei drei kulinarischen Geheimtipps für euch: auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz gibt es die für mich beste Feuerzangenbowle und ein paar Stände weiter – passend dazu – ein Raclette to-go. Hier gibt es ein aufgeschnittenes Brötchen, mit frisch zerlaufendem Raclettekäse vom Raclette-Ofen abgeschabt und Silberzwiebeln….so lecker! Und auf dem Rathausmarkt unbedingt zum Kinderkarussell laufen und dann mal umdrehen – zum Stand mit den schlesischen Spezialitäten: der beste Mohnstriezel und leckere Wildschweinsalami bzw. Knacker gibt es hier zu kaufen! Sagt gerne einen lieben Gruß an Milena, die ihr hier abends oft hinter der Verkaufstheke antreffen werdet 😉

Wenn es dunkel wird, wollte man unbedingt auch einmal über die verschiedenen Weihnachtsmärkte laufen – was für eine tolle Stimmung mit den vielen Lichtern – und den Bratapfel-Punsch vom Winterdeck bzw. Santa Pauli Weihnachtsmarkt habe ich ja schon des Öfteren vorgestellt.

Und am heutigen Abend gab es ein wunderbares Abendessen im clouds – Heaven’s Bar & Kitchen (https://www.clouds-hamburg.de/startseite) – mit leckerem Beef Tartar – verfeinert mit Peperoni, was eine tolle Schärfe gab und ein zwei leckeren Cocktails, u.a. einen Raspberry Royal und einem Apple Pie Sour. Beim nächsten Mal probieren wir sicher auch das am Tisch zubereitete Spaghetti-Eis!

In diesem Sinne – einen schönen 24.12. wünscht euch

Eure Nachteule

Ein magischer Abend in Hamburg

Was für ein wunderbarer und wahrlich magischer Abend war das in Hamburg! Der große Harry-Potter-Fan Alex war zu Besuch in Hamburg beim Theaterstück: Harry Potter und das verwunschene Kind!

Die Anreise mit der Deutschen Bahn war diesmal ohne größere Zwischenfälle möglich und schon auf der Fahrt habe ich mich mit den letzten Folgen des Podcasts „Hagrids Hütte“ – wo es um die letzten beiden Filme ging – entsprechend eingestimmt. So konnte es dann also nahtlos weitergehen – nämlich 19 Jahre später im Leben von Harry Potter.

In Hamburg am Hauptbahnhof empfang uns eine toll geschmückte Wandelhalle und zu allererst gab es ein leckeres Brathering-Brötchen zum Einstieg!

Nach einer kleinen Mini-Stadtrundfahrt – unser Taxisfahrer war sich nicht ganz sicher, wo es lang geht….waren wir da: Am Theater am Großmarkt und dem Theaterstück Harry Potter und das verwunschene Kind!

Zum Stück nur so viel – schaut es euch an. Die Schauspieler waren super und die Handlung – da gab es einige interessante und sehr unerwartete Handlungsstränge – wirklich spannend! Mein Tipp – macht es wie ich – schaut euch keine weiteren Infos dazu an oder lest schon über die Handlung auf den verschiedenen Seiten etwas – so könnt ihr euch ohne Vorstellungen einfach überraschen lassen. Infos zum Theater gibt es hier: https://harry-potter-theater.de/

Und es ist ein Theaterstück – es wird also nicht gesungen, weil viele immer denken, dass es ein Musical ist. Völlig fasziniert war ich von den Bühnenbilder und die Art und Weise, wie der Umbau erfolgte – nämlich mit einer tollen Crew in langen Mänteln mit dem „Whoosch“-Effekt.

Was zu einem perfekten Abend natürlich noch dazu gehört – ein Fanpaket (eine Flasche Butterbier und ein Programmheft) und einen Platz in der Lounge, wo es davor und in der Pause ein kleines, aber feines Fingerfoodbuffet und leckere Drinks gab.

Probiert werden mussten unbedingt der Kürbissecco und die Kürbissaftlimonade – durchaus sehr lecker und ein neuer Huffelpuff-Becher durfte natürlich auch mit nach Hause.

Nach einem langen Tag ging es zufrieden ins Hotel zurück und heute machen wir noch ein bisschen Hamburg unsicher und genießen die letzten Weihnachtsmarktimpressionen in dieser schönen Stadt!

In diesem Sinne – noch einen schönen Start in diese Weihnachtswoche!

Eure Nachteule

Weine aus Südtirol treffen auf einen Stern in Weinstadt-Beutelsbach

Am 08. November hieß es zum ersten Mal „Löwengang hoch 3“ im Rahmen der Events von Daniel’s Weine (www.daniels-weine.de) aus Winterbach und zwar im Fine-Dining Restaurant Cedric (www.restaurant-cedric.de) in Beutelsbach.

Bei dem Wort „Löwengang“ fällt sicher dem einen oder anderen auch direkt das  dazugehörige Weingut ein – nämlich das Weingut  Alois Lageder(www.aloislageder.eu) – ein Familienweingut in sechster Generation (gegründet 1823) aus Magreid in Südtirol. Präsentiert wurden die Weine an diesem Abend von Christian Pisetta, dem Export Area Manager u.a. für Deutschland.

Eine schöne Auswahl mit insgesamt 4 Weißweinen und 2 Rotweinen begleiteten ein – wie immer  – tolles Menü von Cedric Staudenmayer vom Cedric. Der Service wurde diesmal wieder von Herbert gemeistert mit der tatkräftigen Unterstützung von Daniel an diesem Abend!

Die Karte mit den passenden Weinkompositionen las sich wie folgt an diesem Abend:

Und in Bildern sah es so aus:

Zum Aperitif gab es einen 2022 Vogelmaier Moscato Gallo D.O.C. der passend zum Gruß aus der Küche  – einem Blumenkohlsüppchen mit Schnittlauchöl und Cashewkernen – einen frischen Einstieg in diesen Abend darstellte.

Und beim dreigeteilten Dessert gab es ein Brombeer-Rote-Beete Sorbet als Pre-Dessert bevor es zu einem Birnensorbet mit Schokolade-gefüllten Kugeln ging und dann in einem phantastischen süßen Abschluss mit einem Sauerteigbrotsorbet mündete. Und da ein süßer Abschluss auch was Süßes zum Trinken vertragen kann, gab es noch einen Eiswein vom Weingut Singer (www.singer-bader.de). Und zwar einen Steinreinacher Hörnle Trollinger Eiswein edelsüß – bei -8 Grad Celsius im Ausnahmejahr 2016 geerntet.

Ein schöner Abend mit leckerem Essen und tollen Weinen – und wer am Samstag von 10-14 Uhr Zeit hat: besucht Christian Pisetta bei Daniels Weine in Winterbach und probiert euch noch durch eine viel größere Auswahl und vor allem auch durch den Löwengang – als Chardonnay oder auch als historisch gemischten Satz (Uvaggio Storico) – hier haben die Reben rund 145 Jahre auf dem Stock!

In diesem Sinne – auf in eine schöne Winterzeit!

Eure Nachteule

Viva España – Leidenschaftliches Spanien bei Daniel’s Weine in Winterbach

Gestern Abend gab es einen wunderbaren Ausflug nach Spanien bei Daniel’s Weine in Winterbach. Beatriz Munsuri vom Weingut Vallegarcia war zu Gast und hat einen Weißwein und fünf sehr leckere Rotweine im Gepäck.

Das Weingut Vallegarcia (www.vallegarcia.com) sind 50 Hektar Weinberge rund um den Cabañeros-Nationalpark im Herz der Montes de Toledo. Hier dominieren Schiefer und Quarzit und mit einer Höhe von 850 m finden sich hier tolle Bedingungen für den Weinbau.

Das „Menü“ für den Abend las sich wie folgt:

Apero:  Da Vallegarcia kein Schaumwein herstellt gab es hier die einzige Ausnahme am Abend  – nämlich einen klassischen Cava brut von der Bodega Parés Baltà (www.paresbalta.com) aus dem Penedès.

Runde 1: wir starten mit dem einzigen Weißwein an diesem Abend – einem 2021er Viognier D.O.P. und dazu gab es pikante spanische Chorizo, Serranoschinken und auch hiesige Rauchschinken und Salami-Spezialitäten , ein e Käseauswahl mit u.a. Büffelcamenbert, Manchego-Käse, eingelegte Oliven und süße Paprikapops.

Runde 2 ging mit einem meiner Favoriten an diesem Abend weiter – 2021 Garancha-Carinena D.O.P.  – sehr schöne „jucy tannine“ wie die Engländer sagen, Kirsche, Brombeeren und leichte 13,5 %. Passend dazu – spanische Tomaten-Kartoffeln und spanisch-gewürzte Brechbohnen / grüne Bohnen.

Dann ging es in Runde 3 zu einem 2022 Petit Hipperia (aus allen Rebsorten, was das Weingut hergibt und jährlich wechselndem Pferd auf dem Etikett) mit einer fast lila Farbe im Glas und auf dem Tisch fand sich inzwischen Oktopussalat mit Zitrone und Blätterteig-Häppchen mit Hähnchen und Chorizo…und perfekten Datteln im Speckmantel!

Und nach dem kleinen Pferd – gab es einen noch jungen 2021 Hipperia (Cabernet sauvignon, Cabernet franc, Merlot und Petit Verdot) in Runde 4. Die Besonderheit hier ist u.a. das bevor der Wein ins Barrique kommt für 18 Monate, die Cuvee erstellt wird. Der aktuelle Wein hat schon einiges an Potenzial – aber in 5 Jahren macht dieser sicher noch viel mehr Spaß! Inzwischen hat auch eine Jakobsmuschel mit Kräuter und Knoblauch gratiniert und eine „schlonzige“ Variante einer Paella – deren Name ich nicht aussprechen oder schreiben kann… auf den Tisch. Super passend auch zu den letzten beiden Weinen – es gab Syrah.

Und zwar in zwei Varianten: ein inzwischen früher wie sonst gelesener 2021 Syrah mit sehr sanfte Tanninen, würzigen Aromen und 14,5 % und dann das Highlight des Abends….ein 2016 Syrah D.O.P aus der Doppelmagnum. Hier zeigt sich deutlich, was dieser Wein noch kann, wenn er die perfekte Trinkreife hat. Ein sehr toller und leckerer Wein mit dem Geschmack nach Erdbeeren, roten Früchten…ein richtiger Genuss zum Abschluss.

Vielen Dank für diesen leckeren Abend mit tollen spanischen Weinen aus einem kleinen (für Spanien) familiär geführten Weingut und Steffi für die wahnsinnige Arbeit und Kreativität für die tollen Tapas (und allen fleißigen Helfern im Hintergrund, in der Küche und im Service)!

In diesem Sinne – viva la vida!

Eure Nachteule!

Auf in die Woche der seelischen Gesundheit ab dem 07.10.2024

Wir starten in die Woche der seelischen Gesundheit – also ich würde heute damit starten wollen ;-). Schaut man beim Aktionsbündnis für seelische Gesundheit (www.seelischegesundheit.net) nach, startet sie erst mit dem Internationalen Tag für seelische Gesundheit am 10.10. Der internationale Aktionstag „World Mental Health Day“ findet seit 1992 immer am 10. Oktober statt – ausgerufen von der World Federation for Mental Health (WFMH).

In diesem Jahr lautet das Motto  „Hand in Hand für seelische Gesundheit am Arbeitsplatz”. Hierbei sollen Betriebe und Beschäftigte stärker für psychische Belastungen sensibilisiert und wichtige Fragen in den Fokus gerückt werden: Wie schaffen wir es, im Arbeitsalltag trotz Dauerstress und Personalmangel gesund zu bleiben? Wie können Betroffene besser integriert werden? Und wie können wir der Stigmatisierung offen entgegenwirken?

Eine Möglichkeit ist auch der Besuch eines MHFA-Ersthelfer-Kurses – also einen Erste Hilfe Kurs für die Seele (MHFA = Mental Health First Aid) (www.mhfa-ersthelfer.de).

Ich bin seit fast zwei Jahren Instruktorin für diese Kurse und habe die ersten Termine für 2025 auf meiner Homepage schon mal eingestellt.

Wer sich ein Grundwissen über verschiedene psychische Störungen und Krisen zulegen möchte. Probleme bei Freunden oder auch Kollegen rechtzeitig erkennen und dann auch die richtigen Worte finden will – der ist bei diesen Kursen genau richtig.

Schaut gerne mal auf www.educativio.de vorbei und wer an einem der Kurse teilnehmen möchte, schreibt einfach eine Mail. Ich schicke euch sobald die Kurse freigeschalten sind, dann den Anmeldelink!

Ein sehr spannendes Projekt zum diesjährigen Motto läuft gerade noch:

Ein Forschungsprojekt der SRH Hochschule für Gesundheit untersucht im Zeitraum 2022 bis 2025, wie betroffene Beschäftigte bei Notfällen in Unternehmen psychosozial betreut werden. Das von der DGUV geförderte Forschungsprojekt nimmt eine Erfassung und Beschreibung der empirisch vorgefundenen betrieblichen Umsetzungen vor.

Weiterführende Informationen dazu findet ihr hier: https://forum.dguv.de/ausgabe/7-2022/artikel/forschungsprojekt-zur-psychosozialen-notfallversorgung-in-unternehmen oder auch hier: https://www.srh-gesundheitshochschule.de/forschung/psychosoziale-notfallversorgung-in-unternehmen-eine-bestandsaufnahme-zur-umsetzung-in-deutschland/

Diese Woche wird es noch den einen oder anderen interessanten Blogartikel oder auch Post geben zu diesem wichtigen Thema!

In diesem Sinne – passt auf euch auf!

Eure Nachteule

Entspannung und Action am letzten Urlaubstag auf Sylt

Was war das denn für ein Samstag hier auf Sylt?

Begonnen hat es je eigentlich ganz gut – nachdem die letzten Sturmböen und Regenwolken abgezogen waren, konnte man die morgendlichen Walkingrunde sogar genießen und da am Samstag Markt vor dem Rathaus Westerland ist, führe die Runde auf dem Rückweg auch einmal über diesen.

Leider bin ich auf der Suche  nach Tetrapoden für zu Hause nicht fündig geworden – da muss ich dann doch mal das große Internet dazu befragen.

Auch wenn es jetzt keinen strahlenden Sonnenschein gab – so ein bisschen lesen – erst im Café Paris und dann am Strand im Strandkorb ging super und es gab zum Abschluss auch noch Crêpes von der Crêperie am Meer (diesmal Mexican  und Kinderriegel).

Das man Möwen nicht füttern sollte, weil sie dann sehr penetrant werden können, haben meine Neben-Strandkorbbesitzer wohl noch nicht gehört. Auf alle Fälle hatte ich zwischendurch ein paar sehr aufdringliche Möwen auch vor meinen Füßen…das war teilweise nicht so angenehm!

Am Abend gab es dann im Königshafen (https://www.koenigshafen.de/) in List noch ein sehr gutes Abendessen mit Austern, Lammfilet und traumhaften Kartoffelgratin (inkl. leckerem Wein).

Auf dem Rückweg ging es noch ans Rote Kliff in Kampen, wo wir nicht nur diese tolle Gegend betrachten konnten, sondern auch eine riesige Gewitterwolke heranrollen sahen (die dann auch per NINA und KatWarn ungefähr 10 Minuten vor Auftreffen auf Land gewarnt wurde)  – was für ein Schauspiel!

Nach ein paar letzten Runden Stadt-Land-Fluss ging es an die erste Runde Koffer packen und heute Morgen geht es bei stürmischen zurück ins Ländle.

Aber eines ist sicher – ich komm zurück nach Westerland!

In diesem Sinne – einen erholsamen Sonntag euch allen!

Eure Nachteule

Es gab nasse Füße an Tag 5 – für unsere Strandkörbe!

 War das ein Auftakt an diesem Morgen – die ersten Windböen mit 70-80 km/h waren schon da und es sollte noch mehr werden und auch die Wellen hatten schon eine beeindruckende Höhe.

Heute gab es mal ein etwas anderes Frühstück – nämlich mit Ausblick auf die stürmische See und leckerer Auswahl im Café Extrablatt (https://cafe-extrablatt.de/quicklink/cafe-extrablatt-sylt) und was mich besonders gefreut hatte – mit lieben Freunden aus  Stuttgart, die zufällig hier auch gerade Urlaub machten.

Inzwischen hatte das Wetter weiter aufgefrischt und die Sturmflut fing an, weitere Teile des Strandes für sich einzunehmen. Böen mit teilweise 90 km/h trieben die Wellen  ohne Unterlass Richtung Promenade und unsere Strandkörbe, die man versucht hatte etwas in Sicherheit zu bringen bekamen nun doch nasse Füße (aber sie sind immerhin nicht weggespült worden!).

Das Mittagessen war diesmal etwas kleiner, da am Abend noch ein Besuch in der Sansibar geplant war – aber ich habe mich schon sehr auf das leckere Bratheringsbrötchen vom Gosch und einen Fisch-Bistro Sprizz gefreut. Es war etwas herausfordernd, denn auch in der Friedrichstr. waren die Sturmböen deutlich zu merken.

Die Sansibar tagsüber ist schon ein Erlebnis, aber am Abend ist es nochmal ein bisschen anders – zum Einen was die Promi-Dichte angeht (wobei die im zweiten Slot noch höher ist) aber auch was die Lautstärke angeht (wenn alle Fenster zu sind ;-)..).

Aber das Essen war wieder sehr lecker – diesmal habe ich mich für Folgendes entschieden: ein Pornstar Martini als Aperitif, ein US Beef Tatar im Hauptgang und für zu Hause haben wir uns noch einen Kaiserschmarrn mit allem mitgenommen (davon war leider kein Bild mehr möglich ;-)…).

Der Sonnenuntergang war wieder etwas versöhnlicher nach diesem sehr stürmischen Tag und auch die Strandkonturen waren inzwischen wieder zu sehen.

Mal sehen, was der leider schon letzte Urlaubstag morgen so bringen wird – wasser-, wetter- und shoppingtechnisch!

In diesem Sinne – haltet euch gut fest bei dem Sturm!

Eure Nachteule

Tag 4 – Kite-Surfer und leckere Fische

Auch heute zeigte sich die Insel von ihrer stürmischen Seite – aber mit der richtigen Kleidung ist auch das kein Problem – und dann funktioniert auch die morgendliche Walkingrunde :-)!

Danach ging es auf den Brandenburger Strand von Westerland wo vom 20.-25. August der Defender GKA Kite-Surf World Cup Sylt 2024 stattfindet. Sylt ist der einzige Stopp der Qatar Airways GKA Kite World Tour in Deutschland. Wer hier auf dem Laufenden bleiben möchte – schaut mal hier vorbei: https://www.kitesurfworldcup.de/agenda.

Und da der Tag eindeutig zu Innenaktivitäten zeigte, ging es am Nachmittag nach List und dort in das Erlebniszentrum Naturgewalten (www.naturgewalten-sylt.de).

Es gibt insgesamt drei Bereiche – die klassische Naturgewalten-Ausstellung, wo es um die Geschichte der Insel, die Entstehung und den Küstenschutz geht sowie zwei Themenräume:  „Klima, Wetter, Klimaforschung“ und »Leben mit Naturgewalten«.

Nicht nur für Kinder – auch für Erwachsene eine tolle Einrichtung. Es gibt einen Kopfhörer, mit dem man sich an verschiedenen Stationen verbinden kann und spannende Geschichten und Informationen erfahren kann.

Da wir schon mal in List waren, durfte natürlich auch ein Besuch beim Gosch nicht fehlen und diesmal gab es eine tolle Sea-Food-Platte, Austern, Lachs und weitere Fischleckereien.

Sylt macht auch bei stürmischen Wetter Spaß – diese Insel hat noch so viel zu bieten und ich freue mich schon auf die nächsten Entdeckungen!

In diesem Sinne – auf in den nächsten stürmischen Tag!

Eure Nachteule

Tag 3 – stürmische Nordsee und das kulinarische Highlight am Abend

Die Nordsee war auch heute Morgen ziemlich aufgewühlt und das teilweise so stark, dass sogar unsere Strandkörbe nasse Füße bekommen hatten und deswegen im Laufe des Tages „gerettet“ werden mussten und ins Trockene gebracht wurden.

Zum Mittagessen ging es nochmal in den Golfclub – diesmal wurde die Pizza probiert, die ziemlich lecker war und eine gute Grundlage für den Rest des Tages darstellte.

Nach einer kleinen Shoppingtour zur Sylter-Schokoladenmanufaktur (https://cafe-wien-sylt.de/), wo wir u.a. auch für unsere Briefkasten-Hüter ein Glas Syltella mitnahmen, war noch ein bisschen Entspannung angesagt, bevor es dann zum kulinarischen Highlight des Urlaubs ging.

Nach dem im letzten Jahr leider nicht geklappt hatte mit einem Tisch, habe ich mich umso mehr gefreut, dass es in diesem Jahr mit einem Besuch im Söl’ring Hof (www.soelring-hof.de) geklappt hatte.

Jan-Philipp Berner kocht in diesem 2-Sterne Restaurant ein phantastisches Sommer-Menu – aber nicht nur das Essen war top – sondern auch das drumherum. Ein absolut zuvorkommender Service – von der Begrüßung bis hin zur Möglichkeit bei den verschiedenen Gängen extra Wünsche zu äußern (wie ohne Paprika und gerne kleinere Portionen) oder auch bei der Weinbegleitung der erste Probierschluck und die Erklärung zum Wein und bei Bedarf auch einen Wechsel der Weine. Besonders beeindruckt hat mich aber der Umgang mit Kinder hier – da das Menu nicht unbedingt jedem Kind schmeckt, holt Jan-Philipp Berner die Kinder persönlich ab und geht mit ihnen in die Küche, wo sie probieren dürfen und sich ihr Menü selber raussuchen dürfen – je nachdem, was ihnen gerade schmeckt!…ein bisschen neidisch bin ich ja schon, wer kann schon mal in einer 2-Sterne Küche hinter die Kulissen schauen! ;

Aber jetzt zu unserem „kleinen“ Menü…da die Abfrage nach den Besonderheiten etwas länger dauerte, gab es einen Glas Champagner zum Einstieg…und diesmal war es ein Louis Roederer Collection 244 Champagner und ich muss sagen, ja…ich habe noch einen Champagner gefunden, der mir neben dem Billecart-Salmon sehr gut schmeckt ;-)!

Und dann ging es auch schon los mit den Vorspeisen: gestartet wurde mit roter Beete, Sauerrahm und Mandel, anschließend einer Kombination aus Rauchboullion, Saiblingsrogen und Schnittlauch und dann als Trio anrichtet einmal eine Fjordforelle / Malz / Kartoffel / Petersilie, ein Zackenbarsch mit Nordseekrabben und Senf und ein filigranes Gebilde aus Rindertatar, Kieler Sprotte und Gartenkresse.

Eigentlich waren diese Kunstwerke fast zu schade zum Essen – aber dann wäre einem diese Geschmacksexplosion wirklich entgangen. Ja, das Auge isst wirklich mit!

Bevor es dann mit dem ersten Gang offiziell los ging, gab es noch Kartoffelbrot und Sauerrahmbutter….zum Reinlegen lecker!

Bei dem Menü besteht immer noch die Möglichkeit, weitere Gänge dazu zu nehmen und so wurde auch bei uns am Tisch ein Gang dazu genommen: Makrele als Tatar und am Stück geräuchert mit Holunder und Kopfsalat (ich durfte probieren – und es war eine sehr geniale Kombination – gerade auch mit dem Kopfsalat im Dressing u.a.). Da wir die Weinbegleitung dazu bestellt hatten, konnten wir auch bei diesem Gang den Wein mitprobieren – einen 2023 Pietranera von Marco de Bartoli aus Sizilien (https://www.marcodebartoli.com/en/wines/pietranera/) . Dieser Wein besteht aus 100 % Zibibbo-Trauben werden in den nach Norden ausgerichteten Weinbergen von Contrada Cufurà und Contrada Ghirlanda angebau. Zibibbo ist eines der vielen Synonyme für die weiße Rebsorte Muscat d’Alexandrie, das vor allem in Italien gebraucht wird.

Und dann ging es endlich los mit „unserem“ ersten Gang mit der Überschrift: Kaisergranat / Gurke / Rose / Ziegenfrischkäse. Sehr faszinierend fand ich das Gurkensorbet und die Ziegenfrischkäseluft – diese Mischung mit dem Kaisergranat- wow! Und dazu gab es diesmal einen 2020 Barbeito & Rocim A Meias Verdelho aus Madeira, ein Cuvee aus 92 % Verdelho und 8 % Sercial vom Weingut Barbeito ( https://www.vinhosbarbeito.com/en/).

Dann kam ein sehr spannender Fisch, wie ich finde – nämlich Stör (als Tatar) mit Karotte / Tagetes und Sonnenblumenkernen (als süßer Cracker dazwischen). Tagetes wird auch Studentenblume genannt und kommt in diesem Fall aus dem eigenen Garten des Söl’ring Hofes, wo sie als Gewürzblume angebaut wurde und hier in Verbindung mit den Karotten einen tollen Geschmack abgab. Dazu gab es diesmal einen 2017 Riesling Ried Gaisberg vom Weingut Hirsch aus dem Kamptal (https://www.weingut-hirsch.at/).

Auch im dritten Gang blieben wir im Meer – diesmal mit einem Kabeljau / Salzwiese / Kohlrabi / Apfel. Ich wiederhole mich zwar aber – was war das für eine Geschmacksexplosion und auch der Wein war hier für mich ein absolutes Highlight: ein 2020 Nikteri von Mikra Thira aus Santorini (https://shop.weinamlimit.de/winzer/mikra-thira).

 Ich zitiere einfach mal von Seite „Wein am Limit“, was über diesen Wein geschrieben wird: „Assyrtiko, Aidani und Athiri, drei weiße autochthone Rebsorten, beginnen ihre Reise nach der Lese im Edelstahltank. Fortgesetzt und beendet wird die Gärung in gebrauchten Barriques, in welchen die Cuvée noch für 4 Monate verweilen darf. Nach der Abfüllung bleiben die Flaschen für ein Jahr im Weingut, bevor sie ihre Reise zu uns antreten können. Das mineralische Rückgrat und die Konzentration des Assyrtiko harmonieren großartig mit dem weichen und zarten Charakter der Athiri und der blumig, aromatisch komplexen Sorte Aidani. Viele Zitrusnoten, Pfirsich, Kamille und eine subtile Mineralität. Vollmundig, mit straighter Säure und einem langen Nachklang.“…besser hätte ich es auch nicht beschreiben können ;-)!

Dann wurde es fleischig…im ursprünglichen Gericht stand hier Kalbsbries auf dem Programm, was wir aber bis auf einen Esser in Kalbskotelett umtauschen durften. Aber ein Probehäppchen Bries durfte ich probieren und muss sagen-  ja, sehr interessant, hätte ich so nicht erwartet, aber trotzdem fand ich mein zartes Stück Fleisch mit Bohnen / Cassis / Pfifferlingen auch sehr gut!

Zum Trinken wurde ins Glas ein 2020 Mareisa del Atlantico von Azul Perdidi aus La Palma eingeschenkt: https://shop.weinamlimit.de/winzer/azul-perdido. Die Trauben waren hier Listan Blanco und Albillio Criollo.

Der vorletzte Gang war dann eine Hubbeltaube – die einmal als Bein mit Tomate und als Bruststück mit Erbsen, Lauch und Honig serviert wurde. Dazu einen 2022 Langhe Nebbiolo von Giovanni Almondo aus dem Piemont (https://giovannialmondo.com/en/prodotto/langhe-nebbiolo-doc-eng/).

Bevor es zum offiziellen Dessert kam, bekam ich noch meinen Extra-Dessertgang serviert: Johannisbeerblüte und Moosbeere und dazu einen 2022 Poiré Granit von Eric Bordelet  – ein erfrischender und leckerer Birnen-Cidre aus der Normandie (https://ericbordelet.com/).

Als Dessert war dann zu lesen: Himbeere / Lavendel / Zitronenthymian / Amarant und auch hier kam ein kleines Kunstwerk an den Tisch – und passend dazu einen Moscatel do Douro von Niepoort aus dem Dourotal (https://www.niepoort.pt/).

Und dann kam noch der süße Abschluss – in 5 Gängen…

  • Aprikose / Joghurt / Verjus (ein relativ saurer Saft, der aus grünen Weinbeeren gepresst wird)
  • Heidelbeere / Minze / Schokolade
  • Rantumer Kranz / Johannisbeere / Karamell
  • Brombeere / Whisky / dunkle Schokolade
  • Herzkirsche / Blütensirup / Baiser

…und bei uns noch einen Espresso (mit Schokopralinen).

Es war ein unfassbar leckerer Abend und auch das ganze Drumherum machte es zu etwas Besonderen. Ein herzliches Dankeschön auch an Niklas Müller, unseren Servicemitarbeiter, der mit viel Geduld, Witz und super Fachwissen uns durch diesen Abend begleitet hat und das Essen von Jan-Philipp Berner und seinem Team noch runder gemacht hat!

Danke!

In diesem Sinne – lasst es euch auch mal gut gehen!

Eure Nachteule