Tag 2 auf Sylt – ein bisschen Arbeit und ein „feuriger“ Abschluss

Mit ein bisschen mehr Wind empfing uns der zweite Urlaubstag – aber das ist das Schöne an Sylt: das Wetter macht hier seine eigenen Gesetze. Morgens kann es grau und stürmisch sein und dann plötzlich ist die Sonne wieder da. Für einen Urlaub auf Sylt gilt eigentlich nur: nimm für jedes Wetter etwas mit zum Anziehen – dann passt das schon!

Nach dem der Vormittag mit ein bisschen Recherchearbeit und Podcast hören verbracht wurde, war es an der Zeit was zum Mittagessen bzw. zum Frühstück zu suchen – diesmal durfte der nächste Crêpes mit von der Crêperie am Meer. Ihr „Ganztagesfrühstück“: ein Crêpes mit Schinken, Käse, Schnittlauch, Morsumer Ei (als Spiegelei) und heute noch mit Japan-Mayo – sehr lecker und wirklich eine komplette Mahlzeit!

Dann ging es später noch in den Golf-Club Sylt, wo es ein Pächterwechsel gegeben hatte und wir nach unseren etwas durchwachsenen Erlebnis im letzten Jahr hier dem Restaurant nochmal eine Chance geben wollten – nämlich dem Alessia (https://www.alessiasrestaurant.de/). Die Mittagskarte ist nicht zu überladen und die Currywurst groß, die Suppen lecker und auch die Pizzavarianten sind durchaus essbar. Durch mein spätes Frühstück und denn gleich im Anschluss noch anstehenden „beruflichen“ Termin, gab es nur was zur Flüssigkeitsaufnahme ;-)!

Wenn ich schon mal die Gelegenheit habe, einen unserer Ausbilder in Action zu sehen, dann mache ich das auch gerne im Urlaub. Und so war ich am Nachmittag für ein paar Stunden bei einer Erste-Hilfe-Fortbildung auf Sylt zu Gast und konnte mal schauen, ob meine Entwicklungen der Unterlagen auch von anderen (und nicht nur von mir) praktisch umsetzbar sind und ob unsere Ausbilder damit zurechtkommen. Vielen Dank lieber Heiko, dass ich dabei sein durfte!

Nach einem kleinen Stadtbummel ging es dann in die Seekiste (https://seekiste-sylt.de/). Seit 1971 ist das gemütliche Restaurant – mit seinen klassischen Friesenfliegen – ein Tipp für alle, die insbesondere am Dienstag einmal sehr lecker Ente essen möchte (und zwar das ganze Jahr über)!

Da für mich eine ganz Portion Ente doch ein bisschen zu viel ist, habe ich mich für ein leckeres Lachstartar und ein Glas Roederer Champagner entschieden. Und die Räubergabel – so dass ich von der Ente unbedingt probieren konnte. Da es auch eine Portion Trüffelspaghetti zu probieren gab, kam ich auch in diesen Genuss…und zum Abschluss gab es einen sehr leckeren, noch leicht warmen Schokopudding von der Valrhona Schokolade mit Eierlikör.

Gegen später wurde es nochmal „heiß“ und „feurig“ in unserer Unterkunft – verbranntes Essen in einer Wohnung auf einem anderen Stockwerk sorgte für einen kleinen Feuerwehr-Einsatz vor der Tür.

In der Nacht kam dann der angekündigte Regen und auch der Wind ist inzwischen durchaus böiger geworden. Heute Morgen war es noch ein bisschen bewölkt, aber der Wind sorgt dafür, dass es schon wieder etwas sonniger wird.

Dann schauen wir mal, was der heutige Tag so alles bringen wird!

In diesem Sinne – einen stürmischen Gruß an euch!

Eure Nachteule

Sylt 2024 – die kulinarische Urlaubstour der Nachteule – Anreise und Tag 1

Nach einem kleinen kulinarischen Ausflug nach Aachen (gerne auch nachzulesen im folgenden Blogartikel: https://nachteuleblog.com/2024/08/20/kaiserliches-geback-aus-aachen-und-ein-paar-flussige-besonderheiten/) ging es endlich weiter Richtung Norden  – auf die Insel Sylt.

Nach einer wirklich entspannten Fahrt mit vielen Podcastfolgen habe ich es tatsächlich einmal geschafft auf der Pole-Position auf dem Sylt-Shuttle zu stehen…was für eine tolle Aussicht – wobei man das Gewackel da oben nicht unterschätzen darf ;-)!

Der Sonntagabend wurde gemütlich angegangen – Musik vom Sundowner Rhythm & Beats (https://www.insel-sylt.de/sundowner/) aus der Musikmuschel und ein paar kleinere Snacks aus dem Café Extrablatt (www.https://cafe-extrablatt.de/standorte/details/cafe-extrablatt-sylt).

Dazu einen schön gekühlten Weisswein: einen Pinot Grigio Delle Venezie von Casetto (https://www.agricolacasetto.it/de/weine) Gewinner der Silver Medal und 90 IWC – International Wine Challenge 2024.

Der nächste Morgen begrüßte uns mit Sonne und angenehmen Wind, so dass ich noch vor dem Frühstück eine erste Walking-Runde auf der Promenade unternahm und dabei bei den Aufbauten zum ab dem 20.8. beginnenden Surf World Cup vorbei gekommen bin. Da bin ich mal gespannt, was man hier so mitbekommt!

Da das Wetter immer besser wurde, konnten wir diesmal bereits am ersten Tag unseren Strandkorb einweihen – mit einem bzw. zwei guten Büchern (endlich mal wieder „normaler“ Lesestoff) und einem erfrischenden Bad in der Nordsee.

Für den kleinen Hunger gab es einen Friesen-Crêpes von der Crêperie am Meer (https://www.instagram.com/creperie_am_meer_sylt/) – und das war sicher nicht der letzte Crêpes in diesem Urlaub :-)!

Das Abendessen führte uns nach einem kleinen Spaziergang in die Web Christel (https://webchristel.de/) nach Westerland.

Nach einem sehr leckeren St.Germain-Cocktail mit Holunderblütenlikör und Taittinger Champagner gab es bei mir ein perfektes Pfifferlingrisotto und als Dessert ein gebackenes Walnusseis.

Die Weinbegleitung war an diesem Abend ein Saint-Emillion – und zwar ein Chateau Brun und nachdem wir auf dem Rückweg noch spontan der wineBANK Sylt einen Besuch abgestattet haben, gab es zu Hause noch einen Spätburgunder  Aus den Lagen vom Weingut Christmann aus der Pfalz (https://weingut-christmann.de/spaetburgunder/)…Wein Nummer 2 gibt es dann die nächsten Tage mal 😉

Polarlichter ließen sich nachts leider nicht sehen, aber ein bisschen was vom Vollmond lies sich erkennen. Mal schauen – vielleicht klappt es ja in einer der nächsten Nächte.

Der Dienstagmorgen ist noch ein bisschen grau…aber die ersten hellblauen Flecken lassen sich erahnen – mal sehen, was der Tag so alles bringen wird!

In diesem Sinne – einen schönen Start euch in diese Woche!

Eure Nachteule

Kaiserliches Gebäck aus Aachen und ein paar flüssige Besonderheiten!

Vor einiger Zeit war die kulinarische Eule für zwei Tage in Aachen und neben der Arbeit stand natürlich auch ein bisschen was an Kulinarik auf dem Programm.

Aachen kennt sicher der eine oder die andere unter dem Begriff Kaiserstadt – von Kaiser Karl dem Großen kommend. Aber auch der Aachener Dom – das erste Unesco-Weltkulturerbe und seine Printen sind weltberühmt.

Zwei Gebäckstücke bzw. Backwaren hat man uns während der vergangenen  Tage vorgestellt – natürlich die weltberühmten Printen und ein mit Butterstreusel-getränktes und überzogenes Hefegebäck – das Streuselbrötchen!

Das Streuselbrötchen gehört zu den ganz speziellen Erfindungen der Region Aachen, Düren, Monschau und Heinsberg ..und ist nichts für jemand der auf Kalorien und Fett achten möchte!

Bei den Aachener Printen handelt sich um eine spezielle Sorte brauner Lebkuchen und als original Aachener Printen gelten ausschließlich die ab circa 1820 in der Stadt Aachen selbst sowie in den Nachbarorten Alsdorf, Baesweiler, Eschweiler, Stolberg und Würselen nach neuer Rezeptur produzierten Printen.

Die Eigenschaft der Kräuterprinte in ihrer einfachen Form, sich beim Kochen in Sud aufzulösen und dabei den angenehmen süß-herben würzigen Geschmack zu verbreiten, führt zur Verwendung in diversen meist deftigen Gerichten, die vor allem in der Herbst- und Winterzeit serviert werden – und das musste natürlich auch probiert werden und zwar als Sauerbraten mit Nudeln und Printensauce sowie Apfelmus.

Die würzige Sauce passte super zum hier verwendeten Rindfleisch – klassisch wäre ja beim rheinischen Sauerbraten eigentlich Pferdefleisch! Unbedingt mal probieren!

Aber auch die typischen Gerichte mit Senfsauce muss man unbedingt probieren – denn eine weitere Spezialität aus der Region Aachen ist der Monschauer Senf. Ich habe ihn mit Hähnchenstreifen und Nudeln probiert – auch sehr lecker!

Den Abschluss machten an beiden Abenden jeweils ein Gin Tonic aus der Region – zuerst einen Linden No. 4 Dry Gin von den beiden Kölner Malte Böttges und Dennis Busch aus der Kölschbar im Belgischen Viertel Köln. Ein toller, milder und floraler Gin mit Holunder- und Rosenblüten.

Und am letzten Abend einen Charlies Dry Gin von der Destillerie Wilhelmi (https://destillerie-wilhelmi.de/) aus Aachen- ein wirklich harmonischen Gin mit präsenter Wacholdernote und als Botanicals schmeckt man Süßholzwurzel, Kardamom und Limette.

Dazu esse ich sehr gerne Lisas Bio-Kesselchips Sauerrahm & Frühlingszwiebel 🙂

Beim letzten DGKM-Forum hat der Kollege aus Aachen noch einen besonderen Gin dabei – einen KARL Aachener Printen Gin (https://shop.nobis-printen.de/) – der einzige Gin mit einem Destillat aus mazerierten Aachener Schokoladen-Printen. Schön mit Tonic gemixt und dazu ein paar Kräuterprinten – was für eine geniale Kombi!

In diesem Sinne – immer neugierig bleiben!

Eure Nachteule

Ein Abend ganz unter dem Motto „Steak only“ :-)

Wer Lust hat, einmal einen Abend mit leckerem, frisch gegrilltem Fleisch und einer fachkundigen und witzigen Betreuung erleben zu wollen – dem kann ich den Kurs „Steak only“ in der Grillworld Schorndorf sehr an Herz legen!

Der Burner – Peter Amann – war am gestrigen Abend der Grillmeister und begrüßte pünktlich um 18 Uhr 20 hungrige und wissbegierige Menschen in der Grillschule der Grillworld in Schorndorf. Die Kursbeschreibung versprach: „Steak ‚Only‘ – Das perfekte Steak ist eigentlich ganz einfach, wenn man weiß wie es geht. In diesem Kurs wird ausschließlich Steak gegrillt.“…oha…und da lagen dann auch auch 11 kg leckeres Fleisch auf dem Vorbereitungstisch.

Nach einer kurzen Einheit, was versteht man unter „Vorwärts grillen“, „Rückwärts grillen“ und was ist eigentlich die Caveman-Methode gab es ein erstes kleines, dünnes Versucherle vom Grill – denn die richtige Dicke eine Steak sind mind. 3 Finger ;-)!

Nach einer kurzen Einheit, was versteht man unter „Vorwärts grillen“, „Rückwärts grillen“ und was ist eigentlich die Caveman-Methode gab es ein erstes kleines, dünnes Versucherle vom Grill – denn die richtige Dicke eine Steak sind mind. 3 Finger ;-)!

Es wurde gefachsimpelt, Steaks im 45-Grad-Winkel auf den unterschiedlichsten Grillgeräte hin und hergelegt – immer mit der ausreichenden Zeit und und anschließender Nachruhe – und nachdem dann auch die letzten Beilagen vorbereitet waren, ging es in den Verköstigungsmodus.

Neben 21-Tagen gereiften Dry Age Schwein gab es leckeres Ribeye in den verschiedenen Grillmethoden zu probieren und auch die Variante mit einmal Mayo außen drum zum Schluss wurde ausprobiert. Eine selbstgemachte Chimichurri, Kräuterbaguette – mit und ohne Käse, gefüllte Ochsenherztomaten und ein weiteres Highlight – im Ganzen gegrillter Lauch – rundeten das Essvergnügen ab!

Ich lasse einfach mal ein paar Bilder sprechen…um euch ein bisschen Lust zu machen, was man alles probieren konnte:

Aber auch Fragen rund um´s Grillen, Grillmethoden, Grillgeräten oder auch Schleifgeräten – wie z.B. von der Firma Horl (www.horl.com) – konnten gestellt werden und wurden ausführlich und kompetent von Peter beantwortet.

Wer mehr von ihm wissen will – hier geht es zu seiner Homepage: www.derburner.com und wer jetzt Lust auf einen Grillkurs in Schorndorf hat (es gibt nicht nur Steak-Kurse, sondern noch ganz viele andere tolle Kursangebote) – hier geht es zur Kursübersicht: https://grillworld.de/grill-termine/

Danke für den tollen, informativen und leckeren Abend – ich freue mich schon auf das nächste Mal :-)!

In diesem Sinne – lasst es euch gut gehen!

Eure Nachteule


Zwei Tage volle Anjo-Power im Lamm in Hebsack, Kultrieslinge aus dem Rheingau und eine kleine vegetarische Nachlese

Auch wenn es in diesem Jahr noch nicht zum Tripple gereicht hat – die zwei Tage und der Bonus-Vormittag in Winterbach waren toll und vor allem  – lecker!

Aber von vorne – gestartet haben wir die kulinarische Schlemmerreise im Anjo-Modus am Donnerstagabend beim After Work im Lamm Hebsack auf der Sommerterrasse. Das war wirklich ein perfektes Timing – 5 Minuten nach einem heftigen  Regenschauer trafen wir im Lamm ein und konnten dann einen herrlichen Abend auf der Terrasse verbringen – ohne weiteren Regenschauen.

Nach einem alkoholfreien Start mit einem Remstal Prisecco aus der Manufaktur Jörg Geiger  aus Schlat (www.nurgutes.de) durften zwei Tapas-Vorspeisen probiert werden: Remstal-Edamame – bestehend aus Erbsenschoten, Minze und Chimichurri und Panko-Garnelen mit Safran-Aioli und Gurke-Kimchi. Man merkt den orientalischen und asiatischen Einfluss hier in jedem Bissen. Warum? Dazu gleich mehr im nächsten Abschnitt.

Im Hauptgang standen auf dem Tisch: ein pochiertes Stundenei auf Kartoffelgnocchi mit Pfifferlingen und Rauch Aprikose (was für eine Geschmacksexplosion) und die „Memories from Koh Samui“ – Körschtal-Lachsforelle auf der Haut gebraten mit einer grünen Curry-Sauce, Thai-Gemüse und Limonenblattreis. Und auch beim „Desserts to share“ gingen die Gaumenfreuden weiter: Frozen Yogurt aus einem griechischen Joghurtsorbet mit Aprikose und Ingwer, ein Mango Lassi mit Kardamom, weißer Schokolade und Vanille und ein Hammer leckerer warmer (!) French Toast – Hefezopf mit Zimt-Zucker-Mantel, Erdbeeren und Mandel….

Ich freue mich, dass ein paar Anjo-Einflüsse auch weiterhin auf der Karte des Lamm zu finden sind und der nächste Besuch zum Testen der neuen Sommerkarte steht auch schon im Terminkalender!

Was ist das besondere beim Anjo-Modus im Lamm?  Anjo ist das Pop-up Restaurant von Moritz und Jessica Pollinksi (Restaurantleiterin),die  gemeinsam mit seinem Bruder Felix Pollinski, die die nächste Generation im Lamm sind und neben den klassischen Gerichten mit ihren Interpretationen einen besonderen orientalischen und asiatischen Touch in die Speisekarte bringen. Anjo ist im übrigen abgeleitete vom französischen Wort „agneau“ für „Lamm“

Dies konnte man u.a. auch bereits im März bei einem unheimlich tollen Abend im Weingut Klopfer (www.klopfer.de) schon erleben – unter dem Motto: „Anjo meets Klopfer – das Big Plantbased Tapas and Wine Diner“ – charmant auch moderiert von der SWR-Journalistin Petra Kein.

Ich esse gerne Fleisch  – ja, aber ich bin immer neugierig auf andere Gerichte und was ich an diesem Abend an vegetarischen und veganen Gerichten probieren durfte – Hammer!

Fünf „Flights“  standen in den Startlöchern – inklusive einem Apero bestehend aus einem 2019 Brut Nature und Ficelles!

Flight 1 bestand aus gleich zwei Leckereien: „Tandoori-Blumenkohl“ mit Moro Blutorange, Mais und Gochujang und einer „Gelbe Bete vom Salzstein“ mit BBQ-Quitte, Meerrettich und Kürbiskernen. Passend dazu gab es einen  2023 Gold Muskateller Grossheppach. Der Wein passte hervorragend zu den vielfältigen Geschmacksnuancen, die hier auf dem Teller zu finden waren.

Flight 2 war ein 2022 Sauvignon Gris kombiniert mit einer „geschmorten Unagi-Aubergine“ mit Tsukemone-Gurke, weißem Sesam und Shokupan und im anschließenden Flight 3 ging es um die „Tales from Anatolia“ – eine heiße Tomatensuppe mit Bulgur Salat Inside-Out und Petersilie mit einem 2022 Modus K rose.

Zwei Doppelflights machten sich dann bereit, um die Gäste noch ein bisschen mehr in neue Geschmackshöhen zu heben: Flight 4 bestand aus einem „knuspriger Rauchsellerie auf Sichuan Art“ mit Bio-Shiitaeḱe, grünem Spargel und Junglauch sowie einer „Frühlingswiese“ mit Miso-Kartoffeln, Honig und Trüffel. Passend dazu gab es einen 2021 Spätburgunder Steingrüble. Und dann kam  – begleitet von einer 2018er Riesling Auslese – der Dessert-Flight Nr. 5: „Abate Fetel“ – Birne in verschiedenen Facetten, Nugat, Haselnuss und Melisse und einem „Frozen Joghurt“ mit Rhabarber, Granola und Kokos.

Ich hoffe sehr, dass diese Veranstaltung eine Fortsetzung finden wird – ich bin wieder auf jeden Fall dabei!

Und am Freitag nach dem After Work waren wir dann ein zweites Mal zu Gast im Lamm – diesmal zu einer Veranstaltung von Daniels Weine (www.daniels-weine.de) aus Winterbach, nämlich zu „Riesling in Rheinkultur“, wo das Weingut Robert Weil (https://www.weingut-robert-weil.com/de/) zu Gast war. Ein toll kombiniertes Menu zwischen Essen und tollen Rieslingen sowie sehr witzigen und informativen Erklärungen durften wir dann bis doch relativ spät in die Nacht mit Freunden zusammen genießen.

Was es zu essen gab und die passenden Weine dazu findet ihr hier auf dem Bild…und dann lasse ich einfach mal nur Bilder sprechen… 😉

Noch eine kleine Besonderheit haben wir uns dann noch zum Abschluss dieses kulinarischen Double gegönnt – am Samstag war Dirk Cannova vom Weingut Robert Weil auch noch mit einer weiteren Auswahl an Weinen von ihnen bei Daniel Hasert im Keller von Daniels Weine und es war sehr spannend, die Weine nochmal in Ruhe und teilweise auch noch mit einem anderen Jahrgang probieren zu können. Und lieber Daniel – vielen Dank für die Möglichkeit an diesem Morgen einen Monte Vacano Riesling 2021 vom Weingut Robert Weil probieren zu können.

Ich freue mich schon auf die nächsten kulinarischen Abenteuer! In diesem Sinne – versucht gerne mal was Neues (auch kulinarisch)

Eure Nachteule

Das Symposium „Hilfe für Helfer“ in Fulda 2024

Nach Regen kommt Sonnenschein – und genau das traf am Donnerstag in Fulda zu! Dort fand sich ein Teil der PSNV-Familie beim 10. Symposium der Stiftung „Hilfe für Helfer“ ein, um sich mit dem Schwerpunkt „Zeitenwende in der PSNV-E“ zu beschäftigen und auszutauschen.

Die Stiftung  „Hilfe für Helfer“ des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) hat als primäre Anliegen die Unterstützung von Einsatzkräften der Feuerwehr bei der Bewältigung besonders belastender Einsatzerfahrungen. Darunter ist zu verstehen:

  • die Förderung geeigneter Präventionsmaßnahmen (zum Beispiel durch konsequente Einbindung der Thematik in die Ausbildung der Einsatzkräfte),
  • geeignete kurz und längerfristige Nachsorgeangebote, die auch das soziale Umfeld der Einsatzkräfte einbeziehen.

Besonderes Anliegen der Stiftung „Hilfe für Helfer“ ist es, durch ihre Maßnahmen zur Qualitätssicherung im Bereich der psychosozialen Einsatzvorbereitung und Nachsorge beizutragen und die Entwicklung von Qualitätsstandards zu fördern. Dazu gehört auch die Förderung interdisziplinärer Forschung durch ausgewiesene Hochschuleinrichtungen.

Wer mehr wissen möchte – schaut mal hier vorbei: https://www.feuerwehrverband.de/dfv/hfh-vorstellung/

Um 10.30 Uhr eröffneten Karl-Heinz Banse, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, Prof. Dr. Peter Sefrin, Vorsitzender des Beirates der Stiftung Hilfe für Helfer und Ralph Tiesler, Präsident des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe das gut besuchte Symposium und es wurde deutlich, wie sich die Zeiten auch verändert haben. Wir sind die Guten und nicht die Bösen, aber die Gewalt gegen Einsatzkräfte nimmt zu und auch das Thema „Stärkung des Zivilschutz“ und das Bewusstsein, dass man sich Vorbereiten sollte, um nicht nachher von den Ereignissen überrollt zu werden.

Die Moderation und fachliche Einführung wurde von Erneli Martens (Landesfeuerwehrpastorin und Leitung der Notfallseelsorge in Hamburg) und Volker Harks (Referent an der BABZ) wieder professionell durchgeführt.

Der erste Vortrag kam von Thomas Wittschurky (Leiter des Fachausschusses Sozialwesen im DFV), der das Ergebnis einer Umfrage zum Thema „Gewalt gegen Einsatzkräfte“ vorstellte. Vom 04.11.23 bis 14.12.23 gab es eine bundesweiten Online-Befragung zum Thema Gewalt gegen Einsatzkräfte – flankierende zum #GewaltAngehen. Das Ziel war eine Befragung die Aufschluss darüber geben soll, in welchem Maße Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren von Gewalterfahrungen betroffen sind und welch Formen von Gewalt am meisten verbreitet sind. Fast 50 % haben Gewalterfahrungen bestätigt in den letzten zwei Jahren – und mit am Abstand am häufigsten wurde die Befragten mit Beschimpfungen und Beleidigungen mit Worten und Gesten beleidigt (mehr als 90 Prozent). Das ist auch wahrscheinlich die Erklärung, warum es nur eine geringe Anzahl von Unfallanzeigen gibt – es war ja „nur“ psychische Gewalt und keine körperliche Gewalt. Und ein interessanter Punkt – nur 13 Prozent berichteten, dass Täterinnen oder Täter erkennbar unter Alkohol- oder Drogeneinfluss standen – also ist den Tätern durchaus bewusst, was sie da tun! Was kann man nun tun…auf den Seiten des DFV gibt es u.a. Linklisten zu aktuellen Kampagnen und es wird durch Fortbildungsangebote u.a. aus dem Bereich der Deeskalation versucht hier weitere Möglichkeiten zu schaffen.

Und Claudia Schedlich (psychologische Psychotherapeutin und wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Forschungsprojekten in der PSNV) stellte psychosozialen Maßnahmen nach gewalttätigen Übergriffen im Einsatzkontext vor. Ein wichtiger Punkt sind die Risikofaktoren am Arbeitsplatz – man ist der Erste am Einsatzort, die EK haben ein höheres Risiko dem Tod zu begegnen und sind aggressiven Vorfällen (körperlichen und verbalen ) Angriffen ausgesetzt…sie riskieren ihr Leben um andere zu schützen. Ein besonderer Punkt sind die moralischen Aspekte bzw. Konflikte – Hilflosigkeit, das Bezeugen von Tod und Sterben und vor allem eine geringe Anerkennung oder Desinteresse für das Geleistete! Aber auch der Verlust des Erlebens der Sinnhaftigkeit des eigenen Tuns. Was sind nun die psychosozialen Maßnahmen, die wir hier tun können? Null Toleranz bei Gewalt – keine Bagatellisierung: das war doch nicht so schlimm / das gehört eben zum Job dazu….und auch nicht Wegsehen: Ignorieren der Gewalt und Belastung der Kolleg:innen oder Schweigen. Kein nicht eingreifen – wenn man mitbekommt, dass es vorgefallen ist oder man was mitbekommt.

Es bedarf eine Veränderung oder Erweiterung der Organisationskultur – Zugang zu niederschwelligen Angeboten und die Möglichkeit geben, dass man das offen ansprechen kann und ernstgenommen wird.

In der Aus- und Fortbildung sollten Themen angesprochen werden wie:

  • Sensibilisierung für die Notwendigkeit einer Meldung (auch verbale und nonverbale Gewalt)
  • Rechtliche Ausgangssituation / Notwehrregularien
  • Vorbereitung auf Konfliktsituationen im Einsatz
  • Gewaltprävention und Deeskalationstrainings
  • Selbstverteidigung
  • Interkulturelle Kompetenz

Insbesondere das Thema „moralische Konflikte“ muss mehr angesprochen und beachtet werden – Was sind Werte und was ist moralspezifische  Prävention; was ist die Bedeutung von Werteorientierung und was tun bei Veränderungen und Wandel von Werten.

Eine gute Übersicht gibt folgendes Schaubild zum multimodalen Vorgehen zur Förderung seelischer Gesundheit:

Mark Overhagen nahm sich dann nach der Mittagspause der Thematik „Zivilschutz als Herausforderung für die Gefahrenabwehr – Folgen für die PSNV-E“ an. Was ist eigentlich Zivilschutz?

Betrachten wir zuerst mal den Begriff „Bevölkerungsschutz“  – der eng mit dem Begriff Zivilschutz verbinden ist. Der Begriff Bevölkerungsschutz bezeichnet zusammenfassend alle Aufgaben und Maßnahmen des Bundes im Zivilschutz sowie die Aufgaben und Maßnahmen der Kommunen und Länder im Katastrophenschutz. Das Gesetz über den Zivilschutz und die Katastrophenhilfe des Bundes (ZSKG) setzt den gesetzlichen Rahmen für die unterschiedlichen Aufgaben (https://www.gesetze-im-internet.de/zsg/BJNR072610997.html).
Der Zivilschutz ist also Aufgabe des Bundes. Dies ist in § 1 ZSKG sowie Artikel 73 des Grundgesetzes geregelt. Damit soll die Zivilbevölkerung vor kriegsbedingten Gefahren geschützt werden, d.h. die Aufgaben des Zivilschutzes sind:

  • Selbstschutz
  • Warnung der Bevölkerung
  • Schutzbaum
  • Aufenthaltsregelung
  • Katastrophenschutz nach Maßgabe des § 11 ZSKG
  • Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit
  • Maßnahmen zum Schutz von Kulturgut

Für die Durchführung der Maßnahmen im Zivilschutz arbeitet der Bund mit den Ländern eng zusammen.

Was ist denn der NATO-Bündnisfall? Mit Verteidigungsfall wird der festgestellte rechtliche Status der BRD bezeichnet, wenn deren Staatsgebiet mit „Waffengewalt“ von außen angegriffen wird oder ein solcher Angriff unmittelbar droht. Mit dem Bündnisfall regelt Art. 5 des Nordatlantikvertrag (https://www.bpb.de/themen/internationale-organisationen/nato/547054/der-nordatlantikvertrag/ ) in Verbindung mit Art. 115a GG eine weitere Einsatzmöglichkeit des Verteidigungsfalles der Bundesrepublik Deutschland.

Ein paar Zahlen – 90% der militärischen Transporte werden durch zivile Unternehmen durchgeführt und 85 % des militärischen Bedarfs an Nahrungs- und Wasserressourcen.

Warum sind solche Informationen wichtig – es gab in den letzten Jahren immer wieder größere Übungen und in diesem Jahr steht wieder so eine Übung an – nämlich die Quadriga 2024. Nähere Informationen hierzu gibt es hier: https://www.bundeswehr.de/de/organisation/heer/aktuelles/heer-und-nato-partner-starten-2024-ein-grossmanoever-5710094

Herausforderungen in den nächsten Jahren werden sein

  • Terrorismus und Sonderlagen
  • Cyberattacken
  • Sicherheit
  • Sabotage
  • Spionage
  • Wirtschaftskrise Kriegswirtschaft
  • Flüchtlingskrisen
  • Großhavarien
  • Versorgungskrisen

Ein interessanter Begriff in diesem Zusammenhang das ROC. ROC steht für Resistance Operating Concept. Das ROC zeigt Maßnahmen auf, die ein Staat ergreifen kann, um sich in einem Konflikt gegen einen teilweisen oder vollständigen Verlust seiner nationalen Souveränität vorzubereiten. Es wurde von den Spezialeinheiten des Europäischen Kommandos der Vereinigten Staaten in Zusammenarbeit mit den schwedischen, lettischen, estnischen und litauischen Spezialeinheiten sowie der Führungsakademie der Schwedischen Streitkräfte entwickelt. Im August 2022 wurde erstmals darüber berichtet, dass die Ukraine das Konzept im Russisch-Ukrainischen Krieg einsetzt

Was bedeutet das jetzt für die PSNV?

Es geht um einen langfristigen Krisenzustand und auch die psychosozialen Belastungen werden steigen. Es gilt darum die Einsatzfähigkeit zu erhalten und auch sich der Gefahr von größeren Betreuungslagen bewusst machen, die evtl. durch Sabotage auf (kritische) Infrastrukturen entstehen kann? Was ist mit PSNV im Krankenhaus und dem Fachkräftemangel der in allen Bereichen herrscht? Wir brauchen spezielle Fortbildungen gerade in diesem Bereich – ist in Planung (z.B. PSNV im Zivilschutz – erster Lehrgang 2025 geplant).

Wer es nicht schafft sich vorzubereiten, ist vorbereitet es nicht zu schaffen!

Und dann gab einen Ausflug in Richtung Wasser – Christoph Sommer (Militärdekan und Beauftragter für Marineseelsorge) stellt die PSNV-E in der Deutschen Marine vor.

Wer mal etwas mehr zur Militärseelsorge wissen will – schaut mal hier: https://www.bundeswehr.de/de/betreuung-fuersorge/militaerseelsorge

Besonderheit bei der Marine – es gibt strukturierte Abläufe, ohne die es nicht gehen würde (z.B. den Tagesbefehl)  und es ist eine technisierte Welt.  Es ist auf See ein „autarkes“ System und es gibt eine sehr eingeschränkte Bewegungsmöglichkeit. Die Militärseelsorge ist der einzige zivile Anteil auf einem Schiff und ist dann aber auch Teil der Mannschaft – deswegen auch Teilnahme an Übungen, Arbeiten etc.

Aufgaben eines Militärgeistlichen an Bord: Gottesdienst, Seelsorge Unterricht, Teil der Besatzung, Repräsentant der Kirche, Talisman, Ethische Berater des Kommandanten im Rollendienst oder auch im Einsatzfall.

Was ist der Rollendienst: Abarbeitung  eines  Schadensereignis an Bord(Brand, Bergung etc.). Das Peersystem bei der Bundeswehr ist natürlich auch an Bord zu finden. 

Die Pausen konnten wieder zum Netzwerken ausführlich genutzt werden und auch für uns als PSNVonline war es toll ein paar unserer Teilnehmenden mal nicht als Kachel sondern als „echte“ Menschen erleben und kennenlernen zu dürfen!

Dr. Frank Conrads (Landesfeuerwehrpastor in SH) stellte im letzten Vortragsblock ein paar Vorschläge vor für Qualitätsstandards in der PSNV-E.

Es gibt ja bereits ein paar Unterlagen zu diesem Thema – z.B. DGUV- 205-038 (https://publikationen.dguv.de/regelwerk/dguv-informationen/3846/leitfaden-psychosoziale-notfallversorgung-fuer-einsatzkraefte).

In der PSNV-E gilt es zu fragen – was willst Du, das ich dir tue (Auftragsklärung). Zur Beschreibung der Wirkung von PSNV-E Maßnahmen kann man die Begriffe Salutogenese, Prävention und Peerprinzip einmal genauer betrachten – das sind die drei Schlagworte der Wirkfaktoren. Aber auch Sicherheit geben, Normalisieren, Psychoedukation, Kohärenz, Resonanz, Narrativität; Verlusterfahrungen bearbeiten: durch Selbstwert und Selbstwirksamkeit, Kommunikation und Bindung, Orientierung, Gestaltung, Erkenntnis Wertschätzung und auch Kontrolle und Autonomie spielen eine Rolle in diesem Bereich!

Die Voraussetzungen von Wirksamkeit sind: Vertrauen, Vertraulichkeit und Vertrauenswürdigkeit aber auch Feldkompetenz und Handlungssicherheit!

Psychosozialen Notfallversorgung für Einsatzkräfte vs. Psychosozialen Prävention im Einsatzwesen…um was geht es eigentlich genau? Es geht eigentlich nicht darum Personen zu versorgen, sondern ihnen was an die Hand geben, damit sie vielleicht nicht in die Lage kommen, dass sie Hilfe brauchen. Natürlich aber auch bei Belastungen Unterstützung und Hilfe zu geben.

Wirklichkeit besteht immer aus Fakten, aus Gedanken und aus Emotionen – deswegen gehören solchen Punkte auch ins Einsatznachgespräch und sollten berücksichtigt werden.

Was gehört in die Ausbildung? Hier gehören so Themen wie Organisationsstrukturen PSNV, psychologische Grundlagen, Psychoedukation, rechtliche Grundlagen und noch vieles mehr.

Der Wunsch für die Zukunft: gemeinsame Sprache – gemeinsame Standards – gemeinsam gut Handeln – Interoperabilität – in den Feuerwehren in Deutschland

Ein Erfahrungsbericht von der Amoktat in Hamburg bei den Zeugen Jehovas von Martin Timmler (kommissarischer Leiter Zentraldirektion Einsatzdienst der Feuerwehr Hamburg) rundete dann das diesjährige Symposium eindrucksvoll ab.

Zum Einstieg mal die kurze Erklärung was versteht denn unter dem Begriff LebEL? Eine Lebensbedrohliche Einsatzlage (abgekürzt LebEL) ist eine polizeiliche Lage mit hohem Gefährdungspotenzial für das Leben von Opfern, Unbeteiligten und Einsatzkräften.

Eine Lebensbedrohliche Einsatzlage liegt bereits dann vor, wenn Anhaltspunkte ein Täterverhalten unmittelbar erwarten lassen, bei dem mittels Waffen, Sprengmitteln, gefährlichen Werkzeugen bzw. Stoffen oder außergewöhnlicher Gewaltanwendung gegen Personen vorgegangen wird, insbesondere wenn Personen verletzt oder sogar getötet werden. Es handelt sich oft um dynamische und unübersichtliche Situationen wie z. B. Brand- und Terroranschläge oder Amokläufe. Die Feststellung einer solchen Lage erfolgt durch die örtliche Polizei. Für die Einsatzkräfte besteht meist ein Interessenkonflikt zwischen der notwendigen Hilfe für die etwaigen Opfer und dem Eigenschutz.

Wer noch ein bisschen mehr zu den einzelnen Themen wissen möchte – hier geht es zu den gesamten Vorträgen der Referenten: https://www.feuerwehrverband.de/dfv/hfh-vorstellung/hfh-symposien/

Vielen Dank für die spannende Veranstaltung und ich bzw. wir von PSNVonline freuen uns schon auf nächstes Jahr!

In diesem Sinne – passt auf euch auf!

Eure Nachteule

Das Jahreszeiten-Menü „Sommer“ im Lamm in Hebsack

Wer ein leckeres Spargelmenü in den nächsten Wochen noch genießen möchte, dem kann ich das Jahreszeitenmenü im Lamm in Hebsack (www.lamm-hebsack.de)  sehr empfehlen.

Auch wenn die Weinbegleitung ein Tipp ist, den man unbedingt dazu nehmen sollte – probiert gerne einmal den ViSecco mit Sauvignon Blanc von der Manufaktur Jörg Geiger (https://www.manufaktur-joerg-geiger.de/Alkoholfrei/PriSecco-Alkoholfrei-Prickelnd/) .

Aber zurück zum Menü – gestartet haben wir mit einem ganz speziellem „Vitello tonnato“ – nämlich bestehend aus zartem Milchkalb und Thunfisch-Tataki zusammen serviert mit grünem Spargel, Kapernmayonaisse und roter Shiso-Kresse. Dazu gab es einen 2022 Sauvignon blanc trocken vom Weingut Maier aus Schwaikheim  – das auch für die restliche Weinbegleitung zuständig war (www.maier-weingut.de/). Eine sehr tolle Geschmackskomposition war das gleich zu Beginn 😊.

Und auch die Schaumsuppe von weißem Spargel mit Frankfurter grüner Kräuter, Bärlauchöl und einen Krustentier-Dim Sum in der Mitte war ein Erlebnis. Sehr passend auch hier die Weinbegleitung – einen 2023 Weißburgunder trocken vom Weingut Maier.

Der Hauptgang bestand aus einem auf den Punkt perfekt medium gebratenem Filetsteak vom deutschen Weiderind mit Schmidener Stangenspargel, einer sehr geschmackvollen Trüffelbearnaise und leckeren hausgemachten Kräuterflädle. Dazu passend einen 2020 Cabernet franc „vom Stein“, Neustadt Söhrenberg trocken.

Beim Nachtisch konnte man zwischen Käse und einer „Himbeere Hoch 3“ wählen und da wir praktischerweise zu zweit da waren, durften beide Nachtische probiert werden: es gab eine kräftige Auswahl an französischem Rohmilchkäse, gerösteten Haselnüssen und Feigenmarmelade und ein Traum aus Himbeeren. Himbeeren als Sorbet, Eis und weißer Schokolade mit karamellisierter Schokoladenganache, Erdnusshippe und Melisse. Und dazu gab es ein kleines Gläschen Moscato D’Asti (Bricco Quaglia Moscato D’Asti 2022) von La Spinetta (www.la-spinetta.com/).

Und du weißt, dass du im richtigen Restaurant angekommen bist, wenn plötzlich als unerwarteter Zwischengang eine kleines Stück hausgerauchte Körschtal-Lachsforelle auf meinem geliebten Fregola Sarda in Basilikumpesto als Gruß aus der Küche serviert wird! War das lecker – vielen lieben Dank lieber Moritz für diese tolle Überraschung!

Ich freue mich schon auf die nächsten kulinarischen Erlebnisse im Lamm Hebsack!

In diesem Sinne – guten Appetit!

Eure Nachteule

Es gibt endlich wieder Fregola Sarda – das Mai/Juni-Menü im Cédric in Weinstadt-Beutelsbach

Es begab sich zu der Zeit in der Mitte des Mais, wo sich vier Freunde zu einem leckeren Abendessen trafen – nämlich im 1*-Restaurant Cédric in Weinstadt-Beutelsbach (www.restaurant-cedric-de).

Was dieses Restaurant ausmacht? Die herzliche Begrüßung und Betreuung von Herbert und sein ausgezeichneter Service und Humor (und als kleiner Geheimtipp: mein neuer Gsälzdealer des Vertrauens) und natürlich die hervorragende Küche von Cédric und einem regional-saisonalen Menü mit sehr passender Weinbegleitung – auf die ich mich jedes Mal sehr freue! Seit Ende März 2024 hat Cédric Staudenmayer seinen ersten und sehr verdienten Michelin Stern erhalten und zusätzlich wurde er mit dem Young Chef Award 2024 ausgezeichnet. Überzeugt euch gerne selbst und reserviert rechtzeitig einen Tisch!

Der Einstieg war ein kalt-warmer Gruß aus der Küche – eine Ajoblanco – eine kalte spanische  / andalusische Mandelsuppe mit gerösteten Mandeln und Kräuteröl  und warmes Sauerteigbrot mit aufgeschlagener französischer Salzbutter. Dazu als Aperitif eine Variation eines Tonic – nämlich einen madeirisierten Châteauneuf-du-Pape Les Vieilles Vignes von 2013 mit Tonic aufgegossen. Mit einen Restzucker von 0 g/l, einem Säuregehalt von 6,3 g/l und den Rebsorten Grenache, Mourvèdre / Monastrell und Syrah ein toller Einstieg an diesem Abend.

Im ersten Gang stand diesmal ein Saibling auf dem Tisch – nämlich ein Saiblings Tartar mit einer Vinaigrette aus Kopfsalat, Kräuteröl und Ayran (die soooo lecker war) und Mairübchen,  milde Wasabi-Mayonnaise, Kopfsalatherzen und getrocknete Tagetesblüten. Passend dazu in den Weinbegleitungen einmal einen 2021 „Yellow Bird“, Niersteiner Sauvignon Blanc trocken vom Weingut Huff aus Rheinhessen (https://www.weingut-huff.com/) und einen 2022 Rosé Marie Anphora vom Tröpfltalhof aus Südtirol, Italien (https://www.bioweinhof.it/).

Dann gab es endlich mal wieder einen Gang mit Fregola Sarda. Fregola Sarda ist eine Pastasorte – klassischerweise aus Hartweizengries,  die eigentlich „Fregula“ heißen müsste – da sie vom lateinischen „fergulum“ – also Brösel, Krümel stammt  – was auf die kleine Kugelform hinweist und auf Sardinien weitverbreitet ist. Hier wurde sie wie folgt verarbeitet: ein Fregola Sarda Risotto als Bett, knackiges Erbsen-Karottengemüse, Salzzitronencreme unter einem Karotten-Curry-Schäumchen und getrocknete Erbsen und Erbsensprossen.

In der Weinbegleitung ging es einmal nach Österreich und dann fast in die Nachbargemeinde. Zuerst einen 2021 Hidden Treasures Nr. 1 Tokay (mit der Rebsorte Furmint) vom Weingut Moric aus Großhöflein (http://www.moric.at/) und dann ging es nach Winterbach zum Weingut Jürgen Ellwanger und einem 2021/22 Hades Oxygéne (https://www.weingut-ellwanger.de/ )- und hier war als Rebsorte ein Johanniter wunderbar verarbeitet.

Im Fischgang gab es diesmal: gebratener weißer Heilbutt, darunter ein Radicchio-Püree und dann wurde der Fisch mit einem fermentierten Spargel-Miso-Lack bestrichen, obendrauf gab es gegrillten französischen wilden Spargel, Reiscracker und außen rum ein Tomatenschäumchen und für mich ein bisschen Siberian Caviar on top 😊!

Die Weinbegleitung hier waren ein 2022 Untertürkheimer Gips, Weißburgunder trocken vom Weingut Aldinger aus Fellbach (https://www.weingut-aldinger.de/de/) und ein phantastischer 2012er Steinterrassen Grüner Veltliner vom Nikolaihof aus der Wachau (https://www.nikolaihof.at/home/).

Und irgendwann bekomme ich Cédric dazu, dass er am Ende eines Menüzyklus die möglichen Überreste seiner wunderbaren Jus beim Fleischgang zum Kauf anbietet 😉. Es gab ein gebratenes Teres major (ein Stück aus der Rinderschulter), mit Bulgur gefüllte Paprika, oben drauf Paprikacreme und eingelegten Minispitzpaprika und ein  Selleriepüree und ein traumhaftes Rindersößchen!

Jetzt wurde es rot in der Weinbegleitung: ein 2017 LAN Reserva, Tempranillo, Bodegas LAN, S.A. Fuenmajor aus dem Rioja (https://bodegaslan.com/en/) und eine 2007 Großheppacher Steingrüble Spätburgunder SL trocken vom Weingut Bernhard Ellwanger aus Großheppach (https://weingut-ellwanger.com/) . SL steht hier für eine selektionierte Lese – wer diesen tollen Spätburgunder mal probieren kann – unbedingt machen!

Das Dessert besteht aus drei Teilen – einem Pre-Dessert (ein Honigmelonen-Rose-Pfeffer Sorbet, darunter Rhabarber-Espuma, gemahlene Pfefferbeeren und rote Shiso-Kresse), dem eigentlich Dessert (Rotes Johannisbeersorbet, Johannisbeercreme, frische Heidelbeeren, Vanillecreme-Kugel, aufgeschlagene Vanillecreme mit etwas Crumble und eine sehr leckere Canelé) und ganz zum Abschluss gibt es noch den „Süßen Abschluss“ – Karamelleis mit Mascarpone-Creme und frische Erdbeeren.

Neben einem Espresso gab es als Dessertwein einen 2019 Bacalhôa – Moscatel de Setúbal aus Portugal (https://bacalhoa.pt/en/homepage) und einen 2022 Sweetheart Sauvignon Blanc von Oliver Zeter (https://www.oliver-zeter.de/#!/de) .

Die Mischung aus einem regional-saisonalen Menü und den passenden Weinen – sehr oft auch aus der Region und immer wieder ein paar exklusive Flaschen aus der ganzen Welt – machen das kulinarische Erlebnis im Cédric immer wieder besonders und ich freue mich schon sehr auf das Sommermenü im Juli!

In diesem Sinne – viel Spaß beim Genießen der Sonne!

Eure Nachteule

Ein wahrlich „königlicher“ Abend im Lamm in Hebsack: das Spargelmenü am 08.05.2024

Mit dem Stangengold vom Schmidener Hof – also der Königin der Gemüse – zauberten Markus und Moritz Polinski und das gesamte Team vom Hotel & Restaurant Lamm in Hebsack (www.lamm-hebsack.de) am Vorabend vor Christi Himmelfahrt (oder auch Vatertag genannt 😉) einen wirklich leckeren Abend mit phantastischen Geschmackskompositionen.

Begrüßt wird man im Lamm immer herzlich und der Wohlfühlfaktor steigt auch, wenn man in die schönen Räumlichkeiten des Restaurantbereichs geführt wird. Insgesamt vier gemütliche Restaurantstuben stehen im Inneren zur Verfügung sowie ein Gewölbekeller aus dem 13. Jahrhundert, den wir bereits im letzten Jahr bei „Wild und Wein“ einmal erleben durften. Und die Sommerterrasse mit Naturstein und Rebenverkleidung haben wir schon mal für ein Afterwork im Juni mal ins Auge gefasst 😉…aber ich schweife ab…

Zum Aperitif gab es einen prickelnden Spumante Pinot Grigio Rosé von La Jara aus Italien (https://lajara.it/de/) und der Gruß aus der Küche – das Amuse – bestand aus einem luftigen Spargelmousse mit Lauch und Kaviar. Eine tolle Kombination – der salzige Kaviar mit der leichten Mousse und der würzigen Schicht Lauch am Boden und dazu die Bubbles des Pinot Grigio Rosé – ein sehr schöner Einstieg.

Es bestand die Möglichkeit eine passende Weinbegleitung zu den weiteren Gängen zu wählen, die wir natürlich ausprobieren mussten und so wurden die Gläser mit einem 2022er Riesling Q.b.A. trocken vom Weingut Knauß aus Weinstadt-Strümpfelbach (https://weingut-knauss.com/) gefüllt. Ein leichter fruchtiger Duft nach Pfirsich macht sich in der Nase breit und die angenehme Säure machen diesen Riesling zu einem super Partner für den nächsten Gang: ein Mosaik von weißem Spargel und Noriblatt mit einer wunderbar gegrillten und ganz frischer Jakobsmuschel, einer sehr geschmackvollen Krustentiermayonnaise und eingelegtem Ingwer. Also von der Jakobsmuschel hätte ich fast noch nach einem Nachschlag verlangt – in Kombination mit der Krustentiermayonnaise und auch dem Wein – ein sehr leckerer Genuss!

Dann kam nach einer fast idealen Pause zwischen den Gängen der nächste Wein, der mit toller und kompetenter Erklärung vom Chef de Rang und Sommelier Florian Thiele serviert wurde: ein 2022er Grauer Burgunder von der Weinmanufaktur Untertürkheim (https://weinmanufaktur.de/). Was für eine Fruchtbombe war das in der Nase – tropische Früchte oder sogar ein kleines bisschen nach Gummibärchen würde ich sagen – und auch eine sehr gute Wahl zum nächsten Gang: es gab ein cremiges Spargelrisotto (mit grünem Spargel – den ich sehr gerne mag) und einem tollen Thunfisch-Tataki mit geröstetem Sesam und Basilikumpesto.

Die Kombination aus klassischer Küche und den von Moritz immer wieder einfließenden asiatischen Ideen und Einflüssen, machen die Gericht immer wieder anders und überraschend. Unter dem Begriff [ANJO] finden sich tolle Kreationen und demnächst gibt es auch noch den Bericht von der Veranstaltung [ANJO] meets Klopfer | the big bio Tapas Menu (ein Abend voller vegetarischer / veganer Köstlichkeiten und passenden Weinen vom Christoph Klopfer (www.weingut-klopfer.de) im März 2024).

Nach zwei „weißen“ Gängen – was den Wein angeht – gab es nun einen 2021 Spätburgunder trocken vom Weingut Maier aus Schwaikheim im Glas ( www.maier-weingut.de) . In der Nase dominieren Sauerkirschen und diese passen sehr gut zu dem zweierlei vom Stubenküken mit weißem Stangenspargel mit einer Trüffeljus und einer tollen Nussbutter-Hollandaise und Kräuterflädle. Hier war für den Nachschlag gesorgt – es wurde von jeder Komponente noch ein zwei Löffel oder auch Stücke angeboten und für die  Kräuterflädle mit Hollandaise und Trüffeljus  hätte ich gerne noch einen zweiten Magen gehabt 😉!

Aber es war gut, dass ich für den Nachtisch noch etwas Platz gelassen hatte – ein Traum von Erdbeereis, Rhabarber, weißer Schokolade und einem fantastisch leckeren Misotraum wurde angeboten und als besonderes Schmankerl haben wir hier noch ein Gläschen La Spinetta Moscato D’ Asti Bricco Quaglia (https://www.la-spinetta.com/) dazu genommen. Ein Schaumwein mit einem sehr blumigen Aroma der toll zum Miso-Dessert passte!

Ein sehr leckerer und angenehmer Abend war das gestern im Lamm in Hebsack und ich freue mich schon auf die nächsten Besuche dort!

Und noch ein Tipp – wenn es mal wieder die Wurstknöpfle gib dort – unbedingt probieren!

In diesem Sinne – lasst es euch schmecken!

Eure Nachteule

Unser kulinarischer Januar im Überblick – was für ein leckerer Start ins Jahr 2024

Was war das für ein Jahresbeginn 😊 – hier mal eine kleine kulinarische Übersicht: Silvester haben wir diesmal in der „alten Heimat“ verbracht – nämlich im Ludwigs in Tübingen. Mehr dazu und auch zum Einstieg in das Jubiläumsjahr „20 Jahre Ludwigs“ findet ihr im Artikel „Das Ludwigs in Tübingen – mehr wie nur ein Café“ https://nachteuleblog.com/2024/02/12/das-ludwigs-in-tubingen-mehr-als-nur-ein-cafe/.

Und um das Jahr auch gleich richtig zu beginnen, durfte am Neujahrsnachmittag bzw. Abend ein leckeres Essen im Winterbesen auf dem Kinzinger Berghof sein – mit typischer Hausmannskost (in unserem Fall u.a mit Blutwurst etc.). Neben leckerem Wein gibt es auch sehr leckere Flachswickel, selbstgebackenes Brot und verschiedene Marmeladen im Shop und immer wieder kleinere und größere Events auf dem Kinzinger Berghof. Schaut doch mal auf der Homepage vorbei und lasst euch inspirieren (https://www.kinzinger-berghof.com/).

Ein inzwischen schon traditioneller Auftakt ins Jahr ist der Besuch des Weltweihnachtszirkus in Stuttgart mit Harald und einem anschließend Abendessen in einer noch unbekannten Location. In diesem Jahr wurde es orientalisch – es ging ins NOA. Hier gibt es Levanteküche in verschiedenster Auswahl – ganz nach dem Motto: Feel the Orient – Lass dich von uns auf eine Reise durch 1001 Nacht entführen…und bei uns stand folgendes auf dem Tisch:

Wer sich inspirieren lassen möchte – hier geht es zur Homepage: https://noa-kitchen.de/

Nicht nur kulinarisch, sondern geradezu magisch ging es auf der Harry Potter Party einer Freundin in Stuttgart zu – von essbaren Schnatzen, Hexen-Chili und gefülltem Alraunen Hefezopf (von Carsten frisch gebacken am Morgen) und auch die stilechte Kostümierung durfte nicht fehlen. Und die Klasse trifft sich im Juni wieder in München zur Harry Potter Ausstellung – ich freue mich schon drauf!

Mitte des Monats wurde zum Stammtisch des Steillagenkollektivs in die Vinothek des Lemberger Lands geladen – hierzu gerne einmal im passenden Blogartikel „Winterruhe im Weinberg“ weiterschmökern: https://nachteuleblog.com/2024/01/12/winterstammtisch-des-steillagenkollektivs-winterruhe-im-weinberg/

Das Geburtstagessen von Carsten gab es diesmal relativ spontan im DeSi in Künzelsau (https://www.desi-im-tower.de/) – auch ein leckerer Tipp, den neben dem tollem Essen lässt sich von hier oben insbesondere im Sommer, ein toller Ausblick genießen.

Mit meinen „Gin- und Weinbuddies“ ging es im Januar ins Sushi-Lädle nach Fellbach – wenn auch leider krankheitsbedingt etwas dezimiert. Kennengelernt habe ich das Sushi-Lädle bei einer Veranstaltung von @Daniels Weine (www.daniels-weine.de )– nämlich bei Sushi und Wein im Weingut Klopfer (da fällt mir ein, dass ich hier unbedingt vorbei muss demnächst, denn Christoph Klopfer und sein Team waren in diesem Jahr zum Eiswein lesen im Weinberg (https://weingut-klopfer.de/)!

Ein Tipp vielleicht noch – die 12er Auswahl an Sushi ist für den ersten Besuch völlig ausreichend – man wird gefragt, was man mag und was lieber nicht und bekommt eine tolle Platte gerichtet – mit Vorspeise und Nachtisch (….leckeren Mochi bei mir). All-you-can-eat ist für den großen Hunger auch möglich 😉. Hier geht’s zur Homepage: https://sushilaedle.de/

Im Januar durfte ich im Wahlmodul Psychologie zum Thema „Extremstress – akute Einsatzbelastungen“ an der MSH Hamburg ein paar Termine übernehmen, die wirklich toll waren. Spannende Präsentationen, eine schöne Themenauswahl und sehr interessierte Studierende – so macht das Spaß! Und Dank des Bahnstreiks „durfte“ ich auch einmal einen Tag früher mit dem Auto anreisen..aber durch diese frühe Anreise habe ich ein sehr bezauberndes französisches Bistro  – ganz in der Nähe meines Hotels – entdeckt: das Petit Bonheur. Warum es für mich ein kleiner Geheimtipp ist – das verrate ich euch im Blogartikel: „Petit bonheur – mehr als nur ein bisschen Freude! Kulinarisches Hamburg im Winter“ https://nachteuleblog.com/2024/02/11/das-petit-bonheur-mehr-als-nur-ein-bisschen-freude-kulinarisches-hamburg-im-winter/

Und in den letzten Tagen des Januars gab es nochmal zwei Highlights – am 27.01. wurden wir von Daniel Hasert (Daniels Weine) und Moritz Polinski (Lamm Hebsack / ANJO) bei „Kultweine und 100 Punkte“ mit ausgewählten Weinen und einem tollem Menü verwöhnt – ganz ausführlich zu lesen (aber Achtung – kann hungrig machen) im Blogartikel: „Kultweine und 100 Punkte und ein mind. 100 Punkte Essen bei Daniels Weine in Winterbach“ https://nachteuleblog.com/2024/02/13/kultweine-und-100-punkte-und-ein-mind-100-punkte-essen-bei-daniels-weine-in-winterbach/

Ganz spontan wurden am 30.01. noch ein paar Plätze im Cedric in Beutelsbach frei und dass haben wir genutzt, bevor es am nächsten Tag nach Berlin zu den German Masters im Snooker ging (hierzu mehr ab Mitte Februar im Blogartikel: „Snooker, Freundschaft und Co – ein paar Tage in Berlin“). Was es alles leckeres bei Cedric und Herbert gab, dass kann man hier nachlesen: „Das (spontane) Januar-Menü im Cedric in Beutelsbach – kulinarische Rems-Tal-Erlebnisse“- https://nachteuleblog.com/2024/02/12/das-spontane-januar-menu-im-cedric-in-beutelsbach-kulinarische-rems-tal-erlebnisse/

Ich hoffe, ich konnte euch auf die eine oder andere Location Lust machen, damit ihr euch selbst einmal ein Bild machen könnt.

In diesem Sinne – lasst es euch gut gehen!

Eure Nachteule!