Der hyggelige-kulinarische Adventskalender – Türchen Nr. 2: Champignonpfanne und Weihnachtsgurke

Am 2. Dezember wird es herzhaft – ein typischer Geruch, den ich mit einem „Weihnachtsmarkt“ verbinde, ist der von frisch gebratenen Champignons in Knoblauchsoße. Zwischen Glühwein, Gebäck und Lichterketten ist die dampfende Champignonpfanne ein herzhafter Ausgleich für zwischendurch – vegetarisch, würzig, sättigend und einfach gemütlich.

Hier ein erprobtes Rezept für eine Weihnachtsmarkt-Champignonpfanne mit Knoblauch-Dip

Zutaten (für 2 Portionen)

  • 400 g Champignons (gemischt oder nur braun)
  • 2–3 EL Butter oder Öl
  • Frischkäse
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt oder in Ringe schneiden
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL getrocknete Kräuter (z. B. Thymian, Oregano)
  • Salz & Pfeffer
  • etwas Petersilie

Knoblauch-Dip

  • 200 g Schmand oder Crème fraîche
  • 2–3 Knoblauchzehen (oder 1 TL Knoblauchpaste)
  • 1 EL Zitronensaft
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung

Butter in einem Topf schmelzen und die Pilze mit den Zwiebelringen hineingeben. Deckel auf den Topf setzen und die Pilze ein paar Minuten lang dünsten und gelegentlich umrühren. Mit Salz, Pfeffer würzen und in den Kochsud (die Pilze geben eigenen Saft ab), 2-3 Esslöffel Frischkäse einrühren. 2 – 3 Minuten weiter garen, dann sollten die Pilze fertig sein. Gerne kann man dazu jetzt noch Knoblauchdip servieren – aber der Frischkäse macht die Champignons schon jetzt schön cremig!

In einer kleinen Holzschale – wie auf dem Weihnachtsmarkt – wirkt es besonders authentisch.
Und: Ein Gläschen Weißwein oder Federweißer passt erstaunlich gut dazu.

Noch was zum Schmunzeln zum Schluss…die Gurke im Weihnachtsbaum – eine deutsche Tradition?

Die Weihnachtsgurke – ein gläserner Christbaumschmuck in Form einer Gewürzgurke, der im Weihnachtsbaum versteckt wird – gilt heute als ein humorvoller und oft nostalgischer Brauch. Obwohl in den USA weit verbreitet, ist ihre tatsächliche Herkunft bis heute unklar. Häufig wird behauptet, der Brauch stamme aus Deutschland, doch historische Belege fehlen weitgehend. Während viele Amerikaner überzeugt sind, dass kein deutscher Weihnachtsbaum ohne die „typisch deutsche“ Gurke auskommt, ist sie hierzulande lange Zeit kaum bekannt gewesen.

Bei der Weihnachtsgurke handelt es sich um eine grüne Glasgurke, die zwischen den Zweigen des Christbaums versteckt wird. Durch ihre ähnliche Farbe ist sie schwer zu entdecken – und genau darin liegt der Reiz des Brauchs. Besonders in den Vereinigten Staaten gehört das Suchen der sogenannten Christmas Pickle für viele Familien fest zur Bescherung.

Traditionell müssen Kinder oder Gäste am Weihnachtsabend die gut verborgene Gurke im Baum finden. Wer sie zuerst entdeckt, erhält eine Belohnung – oft darf der Finder das erste Geschenk öffnen oder bekommt ein zusätzliches kleines Präsent. Die Art der Belohnung ist von Familie zu Familie unterschiedlich, doch der spielerische Wettstreit gehört überall dazu.

Rund um die Weihnachtsgurke existieren verschiedene Erklärungsversuche und Legenden. Eine volkstümliche Erzählung besagt, dass der Brauch im frühen 20. Jahrhundert entstand, als viele Familien wenig Geld hatten. Um dennoch Spannung in die Bescherung zu bringen, wurde nur das Kind beschenkt, das die Gurke im Weihnachtsbaum fand.

Bekannter und deutlich verbreiteter ist jedoch die Legende des Soldaten John Lower. Der deutschstämmige US-Soldat John C. Lower kämpfte im Amerikanischen Bürgerkrieg und geriet dort in Gefangenschaft. Schwer krank, entkräftet und dem Hungertod nahe, soll ihm ein Wachmann aus Mitleid eine einzige eingelegte Gurke geschenkt haben. Diese kleine Gabe habe ihm – so die Erzählung – die nötige Kraft gegeben, die Gefangenschaft zu überstehen. Nach dem Krieg kehrte Lower zu seiner Familie zurück und führte aus Dankbarkeit einen persönlichen Brauch ein: Jedes Jahr hängte er eine Glasgurke in den Weihnachtsbaum, als Symbol für Hoffnung, Glück und das Überleben in einer dunklen Zeit.

Obwohl diese Geschichte historisch nicht belegt ist, gehört sie zu den beliebtesten Ursprungsmythen des Gurkenbrauchs und verleiht der Weihnachtsgurke einen menschlich-berührenden Hintergrund, der gut zur warmherzigen Weihnachtsstimmung passt. Ob die Tradition tatsächlich aus Deutschland stammt, ist umstritten. Historiker vermuten, dass Glasgurken um 1900 in Bayern und Thüringen zumindest als Christbaumschmuck bekannt waren. Unterstützt wird diese These durch den Fund einer alten Produktionsform, die der Glasbläser Gernot Weigelt besitzt und die auf diese Zeit datiert wird.

Inzwischen erfreut sich die Weihnachtsgurke auch in Deutschland zunehmender Beliebtheit. Viele der heute verkauften Glasgurken stammen sogar aus deutschen Glasbläserwerkstätten. Es gibt sie in zahlreichen Varianten – glänzend, matt, mit Glitzer, mit Schneeeffekt oder in unterschiedlichen Größen.

In diesem Sinne – esst ruhig die Plätzchen weiter – ich kümmere mich um den (Glüh)Wein!

Eure Nachteule

Der hyggelig-kulinarische Adventskalender – Türchen Nr. 1: Die Feuerzangenbowle

Nachdem es beim letzten Kalender hyggelig war, wird es diesmal kulinarisch und hyggelig beim Adventskalender der Nachteule. Viel Spaß beim Nachmachen und Genießen!

Heute am 1. Dezember ist meteorologischer Winteranfang und die ersten Weihnachtsmärkte sind schon seit einigen Tagen im Gange…und wir starten heute mit einem Getränk, das Wärme, Noastalgie und feinen Humor zugleich vereint – einer leckeren Feuerzangenbowle, um dann ein bisschen beschwingter in die weiteren Winter-/Advents- und Weihnachtsplanungen zu gehen. Ein bisschen Kult, ein bisschen Chaos und ganz viel Gemütlichkeit!

Wenn ihr das Ganze gleich richtig zelebrieren wollt – dann bereitet alle Zutaten vor, ladet Freunde ein und schaut gemeinsam den Film „Die Feuerzangenbowle“ von und mit Heinz Rühmann an – mehr hyggelig geht fast nicht.

🎬 Der Filmklassiker: „Die Feuerzangenbowle“ mit Heinz Rühmann

Die meisten kennen die legendäre Szene: Eine Männerrunde, dampfende Bowle, Qualm über dem Zuckerhut – und mittendrin Heinz Rühmann als Schriftsteller Johannes Pfeiffer („mit drei f“), der beschließt, seine verpasste Schulzeit nachzuholen.
Der Film von 1944 ist ein nostalgisches Stück Filmgeschichte und hat maßgeblich dazu beigetragen, die Feuerzangenbowle zum winterlichen Kultgetränk zu machen.

Die Feuerzangenbowle hat ihre eigentlichen Wurzeln im 18./19. Jahrhundert. Vorbild war die beliebte „Krambambuli“-Bowle, ein Likör aus Rum, Zucker und Gewürzen. Der Zuckerhut war damals ein Luxusgut! Die flüssige Kunst des Flambierens brachte damals Studenten, Literaten und gesellige Runden zusammen. Kein Wunder, dass sie bis heute als geselliges Gemeinschaftsgetränk gilt.

🍷 Rezept: Klassische Feuerzangenbowle (nach Nachteuleart) für einen hyggeligen Abend

Zutaten (für ca. 10 Personen)

  • 2 Flaschen trockener Rotwein
  • 1 Flasche Rum (mind. 54 %)
  • 1 unbehandelte Orange und Limette
  • 1-2 Zimtstangen
  • 3 Nelken
  • 1 Zuckerhut
  • 250–300 ml hochprozentiger Rum (mind. 54 %, besser 70 %)

Zubereitung

  1. Früchte vorbereiten: Orange & Zitrone heiß abwaschen, in Scheiben schneiden.
  2. Wein würzen: Rotwein in einem Topf oder Bowlengefäß erhitzen (nicht kochen!), Zimt, Nelken und die Fruchtscheiben hinzufügen.
  3. Zuckerhut platzieren: Feuerzange über den Wein legen, Zuckerhut daraufsetzen.
  4. Feuriges Spektakel: Zuckerhut mit Rum tränken, anzünden (Vorsicht!) und nach und nach mit weiterem Rum übergießen, bis der Zucker vollständig geschmolzen ist.
  5. Genießen: Wenn alles im Wein gelandet ist, kurz durchrühren, in feuerfeste Gläser füllen und hyggelig entspannt servieren.

Wer es noch hyggeliger möchte bzw. noch ein leckeres Lebkuchen-Rezept zur Feuerzangenbowle sucht – schaut mal im Kalendereintrag von 2023 nach, da werdet ihr sicher fündig: https://nachteuleblog.com/2023/12/01/timetohygge-ideen-und-anregungen-fur-eine-gemutliche-winter-weihnachtszeit-tag-1/

Noch was zum Schmunzeln zum Schluss…wusstet ihr, dass es in Japan Tradition ist, an Weihnachten bei KFC bzw. frittierte Hähnchenteile von KFC zu essen?

In diesem Sinne – auf in eine schöne Adventszeit!

Eure Nachteule

🧡 Orange Days – Gemeinsam gegen Gewalt und für Respekt, Schutz und Gleichberechtigung

Ab dem heutigen 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, beginnen weltweit die Orange Days. Bis zum 10. Dezember, dem Tag der Internationalen Menschenrechte, der an die Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die UN im Jahr 1948 erinnert, wird mit der Farbe Orange ein starkes Zeichen gegen geschlechtsspezifische Gewalt gesetzt. Gebäude werden orange beleuchtet, Aktionen, Workshops und Informationskampagnen machen auf ein drängendes Problem aufmerksam: Gewalt gegen Frauen – in Form von häuslicher Gewalt, sexualisierter Gewalt, Zwangsheirat, Stalking oder psychischer Unterdrückung – ist leider auch heute noch alltägliche Realität. Ziel der Orange Days ist es, Bewusstsein zu schaffen, Betroffene zu stärken und präventive Maßnahmen sichtbar zu machen.

📊 Zahlen, die aufrütteln (Quelle: UN Women Deutschland, daher stammt auch das Beitragsbild)

🔸 In Deutschland findet fast jeden Tag ein Femizid statt.
🔸 Alle zwei Tage tötet ein Mann seine (Ex-)Partnerin.
🔸 63 % der politisch engagierten Frauen erleben digitale Gewalt.
🔸 90 % der jungen Frauen empfinden starke bis extreme Angst, wenn sie nachts unbekannten Männern begegnen.

Diese Zahlen zeigen unmissverständlich: Wegsehen ist keine Option.

Die Orange Days sind mehr als nur eine Aktionskampagne – sie sind ein weltweites Zeichen gegen Gewalt und für Menschenwürde. Ihr Ursprung geht auf eine tragische, aber bedeutungsvolle Geschichte zurück. Der 25. November erinnert an die Mirabal-Schwestern aus der Dominikanischen Republik. Patria, Minerva und María Teresa Mirabal engagierten sich mutig gegen die Diktatur von Rafael Trujillo und wurden am 25. November 1960 brutal ermordet. Ihr Tod wurde zum Symbol für den Widerstand gegen Unterdrückung und für den Kampf gegen Gewalt an Frauen.

Mehr dazu findet ihr hier: https://www.dw.com/de/wie-die-mirabal-schwestern-den-orange-day-inspirierten/a-74860207

1999 erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) den 25. November offiziell zum
➡️ Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen.

🧡 Warum eigentlich Orange?

Die Farbe Orange steht für Hoffnung, Zukunft und eine Welt ohne Gewalt. Sie symbolisiert den Wunsch nach einem Leben in Sicherheit, Würde und Gleichberechtigung. Seit 2008 werden die Orange Days durch die UN-Kampagne „UNiTE to End Violence against Women“ weltweit koordiniert, mit dem Ziel, Regierungen, Institutionen und Gesellschaften zum Handeln zu bewegen.

 Worum geht es bei den Orange Days konkret?

  • Sichtbarmachung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen
  • Prävention und Aufklärung
  • Stärkung von Hilfsstrukturen und Hilfsangeboten
  • Förderung von Gleichstellung und Schutz
  • Gesellschaftliche Verantwortung statt Wegsehen – Nulltoleranz gegenüber jeder Form von Gewalt

Gewalt zeigt sich in vielen Formen: körperlich, psychisch, sexualisiert, strukturell, digital oder ökonomisch – und sie beginnt oft im eigenen Umfeld.

Was kann ich (noch) tun:

✔️ Informieren: Wissen ist der erste Schritt. Gewalt hat viele Gesichter – körperlich, psychisch, digital oder wirtschaftlich.
✔️ Hinschauen & handeln: Wenn ihr Zeuge oder Zeugin von Gewalt werdet – auch im Bekanntenkreis – holt euch Hilfe, ruft im Notfall die 110.
✔️ Unterstützen: Hört Betroffenen zu, nehmt sie ernst und ermutigt sie, Hilfe anzunehmen.
✔️ Weitergeben: Teilt Informationen, Beratungsstellen und Hilfsangebote – zum Beispiel über eure Social Media Kanäle.
✔️ Zeichen setzen: Tragt Orange, sprecht darüber, zeigt Haltung.

⚠️ Ein notwendiger kritischer Blick: Gewalt betrifft auch Männer

So wichtig – und überfällig – der Fokus auf Gewalt gegen Frauen ist, so problematisch ist es, andere Betroffene unsichtbar zu machen. Auch Männer erleben Gewalt – in Partnerschaften, im familiären Umfeld, durch sexualisierte Übergriffe oder psychische Misshandlung. Doch Scham, Rollenerwartungen und gesellschaftliche Tabus verhindern häufig, dass sie Hilfe suchen. Gewalt kennt kein Geschlecht!

Vielleicht wäre es ja auch mal eine Überlegung wert, dass die Orange Days bereits am 19.11. – dem Weltmännertag – beginnen können, oder?!

In diesem Sinne – einen schöne orangene Zeit!

Eure Nachteule!

Happy Champagner Day!

Jedes Jahr am vierten Freitag im Oktober feiern Genießer weltweit den Champagner Day – eine Hommage an eines der edelsten Getränke der Welt. Heute dreht sich im Blogbeitrag alles um feine Perlen, französische Eleganz und das besondere Handwerk, das aus einfachen Trauben ein Symbol für Lebensfreude macht.

Der #ChampagneDay wurde 2009 von einem amerikanischen Weinliebhaber, nämlich dem kalifornischen Blogger und Weintutor Chris Oggenfuss ins Leben gerufen und hat sich seither zu einem weltweiten Event entwickelt. Unter dem Hashtag #ChampagneDay stoßen Fans auf Social Media gemeinsam an – von Paris bis Tokio, von Reims bis München, von Sylt bis ins Remstal!

Was macht Champagner so besonders?

Nicht jeder Schaumwein darf sich Champagner nennen. Der Name ist geschützt und darf ausschließlich für Weine verwendet werden, die aus der französischen Region Champagne stammen.

Die wichtigsten drei Hauptrebsorten sind Chardonnay (weiße Rebe), Pinot Noir (rote Reben, mit 38 % macht sie den größten Anteil aus) und Pinot Meunier (rote Reben, mit 32 %) – spannender Fact: also sind 70% der Champagner Reben rot 😉.

Neben diesen drei Hauptrebsorten sind noch vier weitere Rebsorten für die Champagnerproduktion zugelassen: Arbane (eine seltene weiße Sorte), Petit Meslier (auch eine seltene weiße Rebsorte), Pinot Blanc (Weißburgunder) und Formenteau (Pinot Gris / Grauburgunder).  Diese Sorten machen jedoch nur einen sehr kleinen Teil der gesamten Rebfläche aus, nämlich nur ca. 0,3 %.

Wer noch ein bisschen mehr zu den Besonderheiten der Rebsorten wissen möchten – hier kann ich euch folgenden Artikel empfehlen: https://www.einfachweinkaufen.de/magazin/champagner-rebsorten/cm-23/

Die Reben werden von Hand gelesen und nach der sogenannten méthode champenoise verarbeitet – einer zweiten Gärung in der Flasche, bei der die berühmten Perlen entstehen.

Der Champagner hat eine faszinierende Vergangenheit. Lange Zeit war er ein „Unfallwein“, weil Winzer im kalten Norden Frankreichs mit ungewollter Nachgärung kämpften. Erst Dom Pérignon, ein Benediktinermönch des 17. Jahrhunderts, verfeinerte die Techniken, die später zum Erfolgsrezept wurden – auch wenn der berühmte Ausruf „Komm schnell, ich trinke Sterne!“ wohl eher Legende als Fakt ist.

Die ideale Serviertemperatur beträgt  8–10 °C – zu kalt verliert er Aroma, zu warm wirkt er flach und der beste Moment für Champagner? Hm…eigentlich geht so ein Gläschen immer 😉. Und zum wahren Genuss wird er mit einer Portion Pommes und Currywurst – glaubt ihr nicht? Dann einfach mal probieren 😊!

Beim Thema, was ist das perfekte Glas für den Champagner geht es manchmal hoch her – die einen bevorzugen die „Flöte“, weil hier die Bubbles /Bläschen so schön aufsteigen (mehr aber auch nicht 😉) und die anderen greifen eher zum „Tulpen“-Glas, was auch mein Favorit wäre. Hier hat der Wein und auch der Champagner mehr Raum sich zu entfalten, was Aroma, Geschmack und Textur angeht. Dadurch das beim Tulpenglas die Öffnung etwas enger wird, kann auch die Kohlensäure nicht ganz so schnell entweichen – also „the best of both worlds“ zwischen Perlen und Aromatik.

Wenn es also einen „Champagner-Moment“ geben soll – dann gerne die Flöte nehmen und sonst eher zur Tulpe greifen. Manche Weinexperten bevorzugen sogar ein universelles Weissweinglas für den Champagner.

Wenn man Champagner hört, dann denken viele an die große Champagnerhäuser wie Moët & Chandon, Veuve Cliquot, Bollinger, Pommery, Taittinger, Ruinart (das älteste Champagnerhaus, gegründet 1729), Krug, Laurent-Perrier, Piper-Heidsieck & Charles-Heidsieck ( die ich fast letzte Woche in Erfurt probiert hätte, wenn die Flaschen nicht aus gewesen wären…schade).

Aber es gibt noch weitere, kleinere „Juwelen“ in der Champagne und ein paar würde ich euch gerne vorstellen:

Leclerc Briant – Vision und Tiefe https://www.leclercbriant.fr/

Ein Pionier des biodynamischen Champagners. Das Haus aus Épernay arbeitet seit Jahrzehnten naturnah und experimentierfreudig. Besonders faszinierend ist der „Abyss“, ein Champagner, der nach dem Degorgieren in 60 Metern Tiefe im Atlantik reift – vor der bretonischen Insel Ouessant. Durch die konstante Temperatur und den leichten Druck des Meeres entwickelt er eine markant salzig-mineralische Aromatik, fast wie eine maritime Brise im Glas. Der Vertrieb in Deutschland läuft u. a. über den Riegel Weinimport aus dem Raum Konstanz, der auch in einer Folge des Podcasts Terroir & Adiletten über genau diese Besonderheiten spricht.

Mehr zum Podcast gibt es gleich und hier noch der Link zum Artikel über das Champagner-Tasting mit Leclerc Briant bei Daniel’s Weine vor Kurzem : https://nachteuleblog.com/2025/10/12/vom-weinberg-zu-den-perlen-der-tiefe-ein-champagnerabend-mit-leclerc-briant-bei-daniels-weine-in-winterbach/

Billecart-Salmon – Feinheit, Finesse, Familiengeist ( mein absoluter Lieblingschampagner zur Zeit) https://www.champagne-billecart.fr/en

1818 in Mareuil-sur-Aÿ gegründet, ist Billecart-Salmon bis heute in Familienbesitz – mittlerweile in der 7. Generation. Ihr Stil gilt als Musterbeispiel für Präzision, Frische und Balance.
Der Brut Rosé ist eine Legende: hell, zart, elegant – ein Symbol für Understatement und Harmonie. Die Prestige-Cuvée Clos Saint-Hilaire, aus einem winzigen, ummauerten Ein-Hektar-Weinberg hinter dem Haus, gehört zu den seltensten Champagnern überhaupt: reinsortiger Pinot Noir, im Holz vergoren, komplex und samten.
Auch die Cuvée Elisabeth Salmon Rosé steht für pure Raffinesse und Alterungspotenzial – ein Champagner, der sowohl zum Festmenü als auch zum stillen Moment passt.

Nicolas Feuillatte – moderne Eleganz mit französischem Esprit https://nicolas-feuillatte.com/

Wer in Frankreichs Brasserien oder in guten Hamburger Restaurants Champagner bestellt, hat gute Chancen, ein Glas Nicolas Feuillatte im Kelch zu finden – so auch im charmanten Petit Bonheur (https://www.petitbonheur-restaurant.de/ ) in Hamburg, wo der Rosé mit seiner leuchtend lachsfarbenen Eleganz und zarten Perlage serviert wird.

Das Haus Nicolas Feuillatte wurde 1976 gegründet und ist damit jung im Vergleich zu den traditionsreichen Grand Maisons – und doch zählt es heute zu den größten Champagnerproduzenten Frankreichs. Dahinter steht die Coopérative Centre Vinicole – Champagne Nicolas Feuillatte, die über 4.500 Winzer vereint. Diese Struktur ermöglicht es, hochwertige Trauben aus fast allen Teilregionen der Champagne zu beziehen – von der Montagne de Reims bis zur Côte des Blancs.

Der Rosé Réserve Exclusive ist ein Paradebeispiel für den modernen Champagnerstil: fruchtbetont, fein ausbalanciert, mit Noten von Walderdbeeren, Himbeeren und einem Hauch roter Johannisbeere.

Und jetzt gibt es noch Champagner zum Hören – Podcast-Empfehlungen für Genießer

Champagner ist nicht nur ein Getränk, sondern auch ein Thema, das inspiriert. Wer tiefer eintauchen möchte, findet im Podcast-Universum spannende Geschichten:

  • Geschichten aus der Geschichte (GAG) hat gleich mehrere Folgen dem Thema gewidmet. Besonders hörenswert:
    • „Wie der Champagner zu seinen Bläschen kam“ – über die Entstehung des Schaumweins und die wissenschaftliche Faszination dahinter. (Folgen 26) www.geschichte.fm/podcast/zs26
    • „Barbe-Nicole Ponsardin – die Witwe, die den Champagner erfand“ (Folge 395, April 2023) – ein fesselndes Porträt der legendären Madame Clicquot. (www.geschichte.fm/archiv/gag395/
  • Terroir & Adiletten: Der charmant-chaotische Weinpodcast mit Sommelier Willi Schlögl und Rapper Curly widmet sich regelmäßig der Champagne. Besonders spannend sind die Episoden rund um Peter Riegel (Riegel Weinimport, Konstanz), der u. a. über den biodynamischen Stil von Leclerc Briant und die Idee des „Abyss“ spricht. (www.terroirundadiletten.podigee.io/176-peter-riegel)

„In victory, you deserve Champagne. In defeat, you need it.“
Winston Churchill

In diesem Sinne – Santé!

Eure Nachteule

Seelisch stark ins Leben – zur Woche der Seelischen Gesundheit & dem Welttag der psychischen Gesundheit

Wir sind gerade mittendrin – in der bundesweiten Woche der seelischen Gesundheit vom 10. bis 20. Oktober – einer Aktionszeit, die dazu einlädt, über psychisches Wohlbefinden zu sprechen, Belastungen offen anzusprechen und Bewusstsein für mentale Gesundheit zu schaffen. Den Auftakt bildete der 10. Oktober, der internationale Tag der psychischen Gesundheit (World Mental Health Day), der als internationale Thema: Mental Health in humanitarian emergencies – also den Zugang zu Diensten für die psychische Gesundheit in Katastrophen und Notlagen hatte. Mehr dazu findet ihr unter https://www.who.int/campaigns/world-mental-health-day/2025 und am 11. Oktober folgte dann der Welthospiz- und Palliativversorgungstag, zu dem es ja bereits einen Blogbeitrag gegeben hat: https://nachteuleblog.com/2025/10/11/heute-ist-der-welthospiz-und-palliativversorgungstag-11-oktober-2025/

Warum diese Woche so wichtig ist…

Psychische Gesundheit betrifft uns alle. Etwa jede*r vierte Mensch erlebt im Laufe des Lebens eine psychische Krise oder Erkrankung – Depressionen, Ängste, Burnout, Erschöpfung oder Anpassungsschwierigkeiten gehören längst zu den häufigsten gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit. Trotzdem wird noch immer viel zu selten offen darüber gesprochen. Die Woche der Seelischen Gesundheit möchte genau das ändern: Austausch fördern, Aufklärung leisten und Brücken bauen – zwischen Betroffenen, Angehörigen, Fachleuten und der Gesellschaft.

Das Motto 2025 lautet: „Lass Zuversicht wachsen – psychisch stark in die Zukunft“

Es lädt dazu ein, Schutzfaktoren zu stärken, Hoffnung zu fördern und Wege zu finden, wie wir als Einzelne und als Gemeinschaft resilienter mit den Herausforderungen unserer Zeit umgehen können. Mehr dazu findet ihr u.a. auch hier: https://www.seelischegesundheit.net/aktionen/aktionswoche/?utm_source=chatgpt.com

Was bedeutet psychische Gesundheit eigentlich?

Psychische Gesundheit ist mehr als das Fehlen von Krankheit. Sie beschreibt einen Zustand innerer Balance und Lebenskraft, in dem wir unser Potenzial entfalten, Beziehungen gestalten, Herausforderungen meistern und Sinn in unserem Leben finden können. Sie zeigt sich nicht in permanenter Glückseligkeit, sondern in der Fähigkeit, mit schwierigen Gefühlen, Krisen und Veränderungen umzugehen – und dabei handlungsfähig zu bleiben.

Wichtige Bausteine seelischer Gesundheit sind:

  • Emotionale Kompetenz – eigene Gefühle wahrnehmen, annehmen und ausdrücken
  • Resilienz – mit Belastungen umgehen, Krisen überstehen
  • Soziale Verbundenheit – Beziehungen pflegen, Unterstützung annehmen
  • Sinn & Orientierung – Werte, Ziele, Lebensfreude finden
  • Selbstfürsorge – gut mit sich selbst umgehen, Grenzen wahren

Diese Fähigkeiten können wir stärken – durch Wissen, Übung und den offenen Austausch über mentale Gesundheit. Denn die Anforderungen des modernen Lebens nehmen stetig zu: ständige Erreichbarkeit, Leistungsdruck, Unsicherheiten, Krisen und Informationsflut. Viele Menschen fühlen sich überfordert, erschöpft oder einsam – oft lange, bevor sie sich Hilfe suchen. Gerade deshalb ist Aufklärung und Prävention so entscheidend: Je früher wir Anzeichen erkennen, desto eher können wir gegensteuern. Das Bewusstsein für psychische Gesundheit hilft, Leid zu verringern – und Lebensqualität zu fördern.

Was du selbst tun kannst

Schon kleine Schritte können helfen, seelische Gesundheit zu stärken:

  • Gönn dir Pausen, Bewegung und bewusste Atemmomente.
  • Sprich über das, was dich beschäftigt – offene Worte entlasten.
  • Pflege Kontakte, die dir guttun, und setze Grenzen, wo nötig.
  • Informiere dich über Hilfsangebote und sprich andere an, wenn du dir Sorgen machst.
  • Übe dich in Mitgefühl – mit anderen und mit dir selbst.

Jede*r von uns kann zu einem verständnisvolleren Umgang mit psychischer Gesundheit beitragen.

MHFA – Psychische Erste Hilfe lernen mit / bei Educativio – also mit / bei mir 😉

Wer lernen möchte, wie man andere in seelischen Krisen kompetent unterstützt, kann sich gezielt weiterbilden – z. B. mit den MHFA-Kursen (Mental Health First Aid) oder auch individuellen Kursen zu diesen Themen, wie z.B. auch speziellen Kursen nach den Grundlagen der DGUV-Information 206-017.

MHFA steht generell für „Erste Hilfe für psychische Gesundheit“. In diesen praxisnahen Kursen lernst du:

  • psychische Krisen früh zu erkennen,
  • angemessen zu reagieren,
  • zuzuhören und Sicherheit zu vermitteln,
  • professionelle Hilfewege zu kennen – und
  • Grenzen und Selbstfürsorge zu beachten.

Ob privat, beruflich oder ehrenamtlich – MHFA vermittelt dir das Wissen und die Haltung, um Menschen in seelischen Belastungssituationen beizustehen, bis fachliche Hilfe verfügbar ist.

Nächste MHFA-Kurse bei Educativio

Die nächsten Termine für Kurse nach dem MHFA-Konzept des Zentralinstitut für seelische Gesundheit findest du auf meiner Website:👉 www.educativio.de

Für spezielle Themen oder individualisierte Anfragen – schreibt mir gerne ein Mail an geckeler@educativio.de

Ein kleines Fazit zum Schluss noch: Seelische Gesundheit geht uns alle an

Die Woche der Seelischen Gesundheit und der Welttag am 10. Oktober erinnern uns daran:
Psychische Gesundheit ist kein Luxus – sie ist die Grundlage für Lebensfreude, Beziehungen, Lernen und Arbeit. Indem wir über mentale Gesundheit sprechen, Verständnis fördern und Wissen teilen, schaffen wir eine Kultur des Hinsehens und der Unterstützung.
Lass uns gemeinsam daran mitwirken – jeden Tag ein bisschen mehr Zuversicht wachsen zu lassen.

#MentalHealth #SeelischeGesundheit #MHFA #Educativio #PsychischeErsteHilfe #WocheDerSeelischenGesundheit #WorldMentalHealthDay

Vom Weinberg zu den Perlen der Tiefe – ein Champagnerabend mit Leclerc Briant bei Daniel‘s Weine in Winterbach

Winterbach, 10. Oktober 2025 – Ein Blick in den wunderbar heimeligen Weinkeller und der elegant gedeckte Tisch machen schon in den ersten Minuten Lust auf den vor uns liegenden Champagnerabend bei Daniel’s Weine und den Champagner von Leclerc Briant: also auf in eine Reise durch die sinnliche Welt eines Hauses, das für biodynamische Eleganz und handwerkliche Tiefe steht.

Als Gastgeberin des Abends führte Eugénie Lemaire charmant und kenntnisreich durch das Schaffen des traditionsreichen Hauses aus Épernay, das 1872 gegründet wurde und heute zu den spannendsten Adressen der Champagne zählt (https://www.leclercbriant.fr). Begleitet von Linda Vogt vom Weinhaus Riegel aus Orsingen, die zu den Generalimporteuren für Leclerc Briant zählen für Deutschland (www.riegel.de) und Daniel Hasert natürlich.

Bevor es zu den Stars des Abends geht – ein kurzer Ausflug in die Champagne – ins Hause Leclerc Briant:

Das Weingut Leclerc Briant liegt in der Region Champagne, genauer gesagt im Département Marne im Nordosten Frankreichs. Die Stadt Épernay – das Herz der Champagne, wird oft als „Hauptstadt des Champagners“ bezeichnet und liegt am rechten Ufer der Marne, südlich von Reims, umgeben von berühmten Weinbauorten wie Cumières, Aÿ, Mareuil-sur-Aÿ und Hautvillers.

Épernay ist das Zentrum vieler großer Champagnerhäuser – hier befinden sich auch Moët & Chandon, Perrier-Jouët, Pol Roger und eben Leclerc Briant.

Leclerc Briant ist ein Champagnerhaus mit Wurzeln im 19. Jahrhundert, das sich seither durch Innovation, Biodynamie und mutige Konzepte profiliert hat. Der Ursprung liegt im Jahr 1872, als Lucien Leclerc in Cumières ein Weingut gründete. Im Laufe der Zeit entwickelte es sich von einem Familienweingut zum Maison de Négociant: 1955 zog das Haus nach Épernay, in die Chemin de la Chaude Ruelle, und unter der Leitung von Bertrand Leclerc und seiner Frau Jacqueline Briant wurde das Haus in dieser neuen Struktur geführt. Ein prägendes Element in der Geschichte von Leclerc Briant war frühzeitig der Fortschritt ins Ökologische. Bereits Mitte des 20. Jahrhunderts setzte Bertrand Leclerc erste Ansätze biologischer Bewirtschaftung um, und sein Sohn Pascal verfolgte diese Linie weiter, sodass heute das gesamte Weingut biologisch und biodynamisch zertifiziert ist.

Das Haus selbst besitzt ein kleines Kernstück Weinberge – unter anderem die berühmte Parzelle La Croisette mitten in Épernay.

Unter der neuen Eigentümergeneration – seit 2012 – haben Leclerc Briant und seine Führungskräfte eine kreative Renaissance erlebt. Das Haus wird von Mark Nunelly und Denise Dupré (US-Investoren) unterstützt, und Frédéric Zeimett, ein gebürtiger Champenois mit langjähriger Erfahrung in der Weinwelt, übernahm Führungsaufgaben. Unter Zeimetts Leitung wurden spektakuläre Projekte realisiert: Beispielsweise die Cuvée Abyss, die zwölf Monate unter Wasser bei 60 Metern Tiefe gereift ist – ein Versuch, das Meeressubstrat in Verbindung mit dem kalkhaltigen Boden der Champagne einzubeziehen.

Das Sortiment von Leclerc Briant teilt sich heute in verschiedene Linien:

  • Classics – die Standard-Cuvées wie Réserve Extra Brut, Rosé Extra Brut, Blanc de Blancs, Rosé de Saignée u. a.
  • Single Vineyards / Sélections Parcellaires (Einzellagen) – sortentypische, parzellenbezogene Weine mit stärkerer Identität.
  • Specialities – limitierte, innovative Projekte wie der bereits erwähnte Abyss

Ein prickelnder Auftakt – Rosé Extra Brut (94 Punkte – Suckling)

Der Abend begann mit dem Champagne Rosé Extra Brut – zart kupferfarben im Glas, mit Noten von roten Beeren – hauptsächlich Erdbeeren und Himbeeren, Brioche und Passionsfrucht kommt in die Nase. Geerntet 2021, im Juni 22 abgefüllt und ab Juni 24 degogiert – bestehend aus 89 % Chardonnay und 11% Pinot Noir und einer Dosage von 3,5 g/L – also klassisch extra brut. Ein eleganter, leicht zu trinkender Einstieg – dazu eine leckere Auswahl an französischem Käse und Salami und Schinkenspezialitäten (auch aus Deutschland), sowie verschiedenen Brotsorten und Olivenöl.

Kraft und Balance – Extra Brut Réserve

Der Champagne Extra Brut Réserve zeigte sich komplexer, nussiger, mit Aromen von Apfel, Hefe und etwas Honig. Assemblage aus 42 % Pinot Noir, 33 % Chardonnay und 25 % Pinot Meunier und einer Dosage unter 4,5 g/L. Seine feine Mineralität harmonierte wunderbar mit der leckeren Quiche Lorraine und den herzhaften Canapés, die Steffi wieder für uns auf den Tisch zauberte: Canapés: Lachs mit Dill, Paté mit Pistazien, Roastbeef mit Preiselbeeren und Walnuss, Birne auf Ziegenkäse. Die Kombination war so abgestimmt, dass jeder Bissen das Spiel der Perlage neu beleuchtete und ebenso perfekt zu Champagner Nr. 3 passte (der einer meiner Favoriten an diesem Abend war!)

Eleganz aus der Tiefe – 2016 Blanc de Meuniers Premier Cru

Der Blanc de Meuniers 2016 offenbarte die Rebsorte in Reinkultur: cremig, mit feinen Röstaromen und einem langen, salzig-mineralischen Abgang. Hier zeigte sich die Philosophie von Leclerc Briant in voller Klarheit – Natur, Geduld und Präzision als Grundlage wahrer Eleganz…Vinifiziert und 9 Monate in Eichenfässern gereift und einer Dosage von 2,4 g/L….ja, den könnte man gerne den ganzen Tag trinken 😉!

Sinnliche Intensität – Rosé de Saignée Extra Brut

Dann kam der Rosé de Saignée Extra Brut – kräftiger, dunkler, mit saftigen Noten von Himbeere und Granatapfel. 100 % Pinot Noir mit einer Dosage von 3,3 g/ L. – sehr passend zur super cremigen Königin-Pastete.

Was heißt eigentlich Saigneé?

Beim Rosé de Saignée werden rote Trauben (z. B. hier Pinot Noir) kurz auf der Maische liegen gelassen – das heißt, der Saft bleibt eine Zeitlang in Kontakt mit den Beerenschalen, in denen die Farbstoffe (Anthocyane) sitzen. Nach einigen Stunden – je nach gewünschter Farbintensität – wird ein Teil des Mostes abgezogen, also „abgeblutet“ (saignée).

Dieser Saft wird dann wie ein Weißwein weiterverarbeitet, also ohne Schalen vergoren. Das Ergebnis ist ein kräftiger, aromatischer und farbintensiver Roséwein oder Roséchampagner.

🍇 Unterschied zum „Rosé d’Assemblage“

In der Champagne gibt es zwei zugelassene Methoden, Rosé herzustellen:

  1. Rosé d’Assemblage – hier wird einfach etwas Rotwein (aus Pinot Noir oder Meunier) zum weißen Grundwein gegeben.
    Das ergibt meist zartere, hellere, elegantere Rosés.
  2. Rosé de Saignée – hier stammt die Farbe direkt aus der Maischestandzeit, also natürlich aus den Traubenschalen.
    Das ergibt kräftigere, komplexere, oft würzigere Champagner, mit Aromen von roten Früchten, Gewürzen und einer spürbareren Tanninstruktur.

Und dann kam das „Grande Finale“ aus den Tiefen des Meeres:  2018 „Abyss“ Brut Nature

Zum Höhepunkt wurde es wortwörtlich tiefgründig: Der Champagne Abyss 2018 – zwölf Monate lang in 60 Metern Tiefe in der Bucht von Ouessant unter Wasser gereift. Die Spuren des Meeres waren auf der Flasche noch sichtbar: Muschelreste, Algen, Patina. In der Nase: salzige Meeresbrise, Kalk, getrocknete Früchte und ein bisschen Zitrone würde ich sagen. Am Gaumen: vibrierend, pur, fast meditativ. Ein Champagner, der nach Abenteuer schmeckt – und nach der Ruhe der Tiefe.

Eugénie Lemaire erzählte dazu, wie das Meer die Flaschen sanft bewegt und eine einzigartige Reife fördert. Sehr spannend war die Veränderung am Korken zu sehen – außen fast schwarz und teilweise zersetzt und innen, Richtung Wein, ein komplett intakter unveränderter Korken.

Eine Assemblage aus 34 % Pinot Noir, 33 % Pinot Meunier und 33 % Chardonnay und einer Dosage von 1,63 g/L – ein Champagner, auf den ich mich sehr gefreut habe, da ich davon in  Folge 171: Karneval in Bio mit Peter Riegel des Podcasts „Terroir und Adiletten von Willi Schlögl und Curly gehört hatte (https://terroirundadiletten.podigee.io/176-peter-riegel) und neugierig wurde.

Mein Fazit

Ich bin ein bisschen eigen, was zu viel Hefe in einem Champagner angeht – aber das war an diesem Abend nicht der Fall – das war ein Abend, der mehr war als eine Verkostung: eine Reise durch Landschaften, Terroirs und Texturen, getragen von Leidenschaft, Handwerk und der Magie des Champagners. Und Daniel und sein Team beweisen einmal mehr, dass Wein und auch Champagner hier nicht nur verkauft, sondern zelebriert werden – mit Herz, Wissen und dem Gespür für besondere Momente. Und ich freue mich schon auf die nächsten interessanten Termine 2026 (aber auch dieses Jahr kommt noch der eine oder andere spannende Abend – seid gespannt 😉!)

In diesem Sinne: manche Champagner erzählen Geschichten – andere flüstern Legenden.

Eure Nachteule

Heute ist der Welthospiz- und Palliativversorgungstag – 11.Oktober 2025

Der Welthospiz- und Palliativversorgungstag (auf Englisch World Hospice and Palliative Care Day, kurz WHPCD) wird jährlich am zweiten Samstag im Oktober begangen und soll das Bewusstsein für Hospiz- und Palliativarbeit stärken. Er erinnert daran, dass das Thema Sterben oft tabuisiert ist, und lenkt Aufmerksamkeit auf die Bedürfnisse schwerstkranker Menschen und ihrer Angehörigen. Der internationale Aktionstag wurde 2005 initiiert von der Worldwide Hospice Palliative Care Alliance (WHPCA) als gemeinsamer Tag der Aufmerksamkeit für Hospiz und Palliativversorgung weltweit.

Der Hospiz-Gedanke und seine Wurzeln

Der Begriff „Hospiz“ geht historisch auf Orte der Zuflucht zurück, die Pilger, Reisende oder Sterbende aufnahmen. Im modernen Sinne entstand die Hospizbewegung im 20. Jahrhundert. Ein Schlüsselmoment war die Arbeit von Dame Cicely Saunders, die in den 1960er Jahren in Großbritannien das Konzept der Palliativpflege mitprägte. Sie setzte sich dafür ein, dass Schmerz gelindert und Menschen auch in ihrer letzten Lebensphase mit Würde begleitet werden. Parallel entwickelten sich Hospiz- und Palliativangebote weltweit – zunächst oft kirchlich oder ehrenamtlich getragen, später zunehmend als medizinisch integrierte Versorgungsformen.

Das offizielle Motto in Deutschland für den Welthospiztag 2025 lautet: „Hospiz – Heimat für alle“. Dieses Motto bringt mehrere zentrale Botschaften zum Ausdruck:

  • Angebot für alle Menschen: Hospiz und Palliativarbeit sollen für alle zugänglich sein, unabhängig von Herkunft, Religion, Lebensform oder Sprache.
  • Heimat und Zugehörigkeit: Der Begriff „Heimat“ suggeriert Nähe, Geborgenheit, Zugehörigkeit – also dass Hospiz ein Ort sein kann, an dem Menschen in ihrer letzten Lebensphase Sicherheit und menschliche Wärme erfahren.
  • Ablehnung von Ausgrenzung: Das Motto wirkt gegen Tendenzen der Ausgrenzung und betont Toleranz und Offenheit.

Zuletzt war 2024 das Motto „Hospiz für Vielfalt“ – wobei Themen wie Interkulturalität, Inklusion und Vielfalt im Ehrenamt im Fokus standen. Viele weiteren Hintergrundinfos findet ihr auch hier: https://www.dhpv.de/aktuelles_welthospiztag.html

Was versteht man unter Hospiz- und Palliativversorgung?

Um den Tag besser einordnen zu können, ist es hilfreich, die Begriffe und Ziele zu klären:

Hospiz- vs. Palliativversorgung

  • Palliativversorgung zielt darauf ab, die Lebensqualität von Menschen mit lebensbegrenzenden Erkrankungen zu verbessern – durch Symptomkontrolle, Schmerzlinderung und psychosoziale Unterstützung, unabhängig von der Lebensdauer.
  • Hospizversorgung ist eine Ausprägung von Palliativversorgung für die Phase, in der Heilung nicht mehr möglich ist und der Fokus auf Begleitung im Sterben liegt.
  • In der Praxis überschneiden sich beide Begriffe stark; oft wird von Hospiz- und Palliativversorgung zusammen gesprochen.

Ziele und Prinzipien

  1. Leiden lindern: Schmerzen, Atemnot, Übelkeit und andere belastende Symptome so gut wie möglich behandeln.
  2. Ganzheitliche Begleitung: Körperliche, psychische, soziale und spirituelle Aspekte werden berücksichtigt.
  3. Angehörige einbeziehen: Unterstützung, Beratung und Entlastung der Familie und nahestehenden Personen ist integraler Bestandteil.
  4. Würde und Selbstbestimmung: Der Wille der betroffenen Person soll respektiert werden – z. B. bei Entscheidungen über Therapien, Lebensende etc.
  5. Interdisziplinäre Teams: Ärzte, Pflegekräfte, Sozialarbeiter, Seelsorger, Therapeuten und Ehrenamtliche arbeiten zusammen.
  6. Ortsunabhängigkeit: Hospizbegleitung kann zuhause, in stationären Einrichtungen oder auch in ambulanten Diensten erfolgen.

Herausforderungen und Lücken

Trotz Fortschritten gibt es weltweit große Unterschiede in der Verfügbarkeit und Qualität:

  • In vielen Ländern, insbesondere im globalen Süden, fehlen grundlegende palliative Angebote oder der Zugang zu Schmerzmitteln.
  • Fehlende politische Rahmenbedingungen oder Finanzierung behindern nachhaltige Angebote.
  • Tabuisierung von Sterben und Tod erschwert öffentliche Diskussion und Bewusstseinsbildung.
  • Fachkräfte, Ausbildung und Vernetzung sind nicht überall ausreichend vorhanden.

Der Welthospiztag erinnert uns daran:

  • Sterben gehört zum Leben – und braucht Raum, Sprache, Begleitung
  • Hospiz und Palliativpflege sind Menschenrecht und Pflegekompetenz zugleich
  • Solidarität und Vielfalt sind zentrale Werte – insbesondere in einer globalisierten Gesellschaft
  • Gesellschaftliche Debatten über Patientenverfügung, Vorsorge, Trauerkultur, Versorgungspflicht müssen geführt werden
  • Langfristige Etablierung: Es braucht nachhaltige Finanzierung, Ausbildung und politische Rahmensetzung

In den nächsten Jahren wird es wichtig sein, Fortschritte kritisch zu bewerten – etwa im Sinne des 2024er Themas „Ten Years Since the Resolution: How Are We Doing?“ – und gleichzeitig den Zugang zu Palliativversorgung weltweit auszubauen.

In diesem Sinne – bleibt informiert und klärt gerne auf!

Eure Nachteule

Der 13. September – Welt-Sepsis-Tag & Welt-Erste Hilfe Tag – Wissen kann Leben retten!

Heute finden gleich zwei wichtige Tage statt – der seit 2012 jährlich am 13. September begangene Welt-Sepsis-Tag, der initiiert wurde von der Global Sepsis Alliance, um das Bewusstsein für Sepsis zu erhöhen, über Prävention, Früherkennung und Therapie aufzuklären und seit dem Jahr 2000 findet am zweiten Samstag im September der World First Aid Day (Welt-Erste Hilfe Tag) statt. Dieser wurde von der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung ins Leben gerufen, um auf die Bedeutung von lebensrettenden Sofortmaßnahmen aufmerksam zu machen.

📈 Aktuelle Zahlen zur Sepsis in Deutschland

  • Jährlich erkranken mindestens 230.000 Menschen in Deutschland an Sepsis, davon versterben etwa 85.000. Damit zählt Sepsis zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland – viele dieser Todesfälle könnten durch frühzeitiges Erkennen und Behandlung verhindert werden.
  • Nicht nur Todesfälle sind schlimm: ca. 75 % der Überlebenden leiden an Spät- und Langzeitfolgen wie Organschäden, neurologischen Beeinträchtigungen, chronischer Müdigkeit etc.

🚨 Erste Hilfe & Sepsis – die Verbindung

  • Erste Hilfe heißt im Ernstfall: schnell reagieren, notieren, alarmieren, lebensrettende Sofortmaßnahmen anwenden – das Gleiche gilt bei Verdacht auf Sepsis: je früher man handelt, desto besser.
  • Kenntnisse in Erster Hilfe können entscheidend sein: z. B. wenn eine Person bewusstlos ist, Atemstillstand, starke Blutungen, Kreislaufprobleme – oder eben bei Infektionen, die außer Kontrolle geraten.

⚠️ Wichtige Symptome einer Sepsis

Wenn eine Infektion besteht, sollte man bei folgenden Anzeichen besonders aufmerksam sein, da sie auf eine mögliche Sepsis hindeuten könnten:

  • Fieber mit Schüttelfrost oder starkes Frösteln
  • Schneller Puls (Herzrasen)
  • Schnelle Atmung oder Atemnot
  • Schwitzen oder kalte / feuchte / marmorierte Haut, kalte Extremitäten
  • Starke Schwäche, allgemeines schwerstes Krankheitsgefühl, starke Schmerzen
  • Verwirrtheit, Desorientiertheit, Benommenheit
  • Blutdruckabfall (niedriger Blutdruck)

Wenn du eines oder mehrere dieser Symptome bei dir oder einer anderen Person feststellst – besonders, wenn eine Infektion vorliegt – zögere nicht, medizinische Hilfe zu rufen.

ℹ️ Weiterführende Infos

Für vertiefte Informationen, hilfreiche Materialien und praktische Checklisten zur Sepsis empfehle ich besonders die Seite der Sepsis-Stiftung (www.sepsis-stiftung.de) oder auch  https://www.deutschland-erkennt-sepsis.de/. Dort gibt es u. a.:

  • den „Sepsis-Check“
  • verständliche Erklärungen zu Risikofaktoren, Symptomen und Prävention

Wenn du dein Wissen in Erster Hilfe (physisch und psychisch) auffrischen möchtest – z. B.:

  • wie man bei Bewusstlosigkeit oder Atem-/Kreislaufstillstand handelt
  • wie man eine Sepsis erkennen kann (Symptome, worauf man achten sollte)
  • stabile Seitenlage, Herz-Lungen-Wiederbelebung, Notruf richtig absetzen
  • wie bei Kindernotfällen richtig vorgeht oder auch
  • was man als psychologischer betrieblicher Ersthelfer wissen sollte

… dann melde dich bei mir. Ich stelle dir gerne ein Kursangebot zusammen – maßgeschneidert für deine Bedürfnisse und in deiner Nähe. Näheres findest Du auch auf meiner Homepage http://www.educativio.de .

📣 Wichtig!

Diese beiden Tage erinnern uns daran:
🔹 Sepsis ist kein seltenes Phänomen – sie kann jeden treffen.
🔹 Erste Hilfe rettet Leben – auch durch kleine Maßnahmen.

In diesem Sinne – lasst uns gemeinsam sensibilisieren, informieren und handeln. Denn: Wissen kann Leben retten.

Eure Nachteule

Reisetagebuch Sylt 2025, Tag 12 – ein letztes Mal Inselfeeling!

Mit einem tollen Sonnenaufgang ging es in den letzten ganzen Urlaubstag auf der Insel…also ab auf die Friedrichstr. und ins Café de Paris (https://www.cafedeparissylt.de) zum leckeren Frühstück mit warmen Croissants und zum Einstieg in den Tag mit einem Lav’a Belle Sprizz (was für eine tolle Farbe, oder?).

Und dann durften die Räder nochmal bewegt werden – eine schöne Tour nach Morsum an das Morsumer Kliff war geplant mit einem etwas windigen Rückweg über den Deichweg – der gesäumt war von vielen Schafen auf und neben der Strecke! So eine schöne Landschaft!

Nach einer kleinen Stärkung in Westerland bei Rückkehr hieß es dann Räder abgeben und Koffer packen, da unser Sylt-Shuttle jetzt dann in wenigen Minuten (um 7:55 Uhr, um genau zu sein) uns zurück auf das Festland nach Niebüll bringt und wir  – leider – die Rückreise aus einem wunderbaren Urlaub antreten müssen.

Aber am Abend ging es nochmal sehr lecker – endlich – essen im GolfClub Sylt (https://www.golfclubsylt.de/blog/gastronomie-1055.html). Nachdem in den letzten Jahren hier des Öfteren der Besitzer gewechselt hatte und die Qualität des Essens nicht wirklich gut war, hat Jasmin Stump es jetzt geschafft – es war ein hervorragender Abend mit leckerem Essen, tollen Weinen und einer nicht so schlechten Aussicht auf den Golfplatz. Ein schöner Abschluss für diesen Urlaub!

Nun stehen wir in der Schlange vor dem Autozug – mit frischem Cappuccino in der einen Hand und einem Schoko-Croissant in der anderen Hand und einer kleinen Wehmutsträne im Auge. Diese Insel mag man oder man mag sie nicht – wir gehören auf alle Fälle zur ersten Sorte. Diese Insel hat noch so schöne Ecken, die es zum Erfahren, Erleben gibt – und ich freue mich auf meinen nächsten Besuch (der hoffentlich nicht allzu lange warten muss).

In diesem Sinne – Hentö bal!

Eure Nachteule

Reisetagebuch Sylt 2025, Tag 11 – ein Tag bei der Feuerwehr, Teil 2

Schon brechen die letzten Tage bzw. das letzte Urlaubswochenende an…und jetzt könnte ich glatt nochmal eine Woche dranhängen. Das Wetter passt, die richtige Erholungsphase ist gerade eingetreten…aber am Montag früh ist um 7:55 Uhr das Sylt-Shuttle Richtung Festland gebucht und der Arbeitsalltag ruft so langsam wieder. Nun ja, nach dem Urlaub ist ja bekanntlich vor dem Urlaub (wann immer der dann stattfinden wird).

So ging es jetzt am Samstagmorgen um kurz vor 9 Uhr Richtung Strand – vorher noch einen Kaffee bei Coffee-Fellows mitgenommen und dann konnte ich die Ruhe im Strandkorb mit meinem Buch (und ja, einem kleinen bisschen Büroarbeit – aber wer beschwert sich schon bei so einem (Arbeits)Platz darüber 😉…) genießen bis kurz vor 12 Uhr. Nein, da bin ich noch nicht ins Wasser, aber am Nachmittag dann.

Gegen 12:30 Uhr ging es mit den Rädern dann zur Feuerwehr Westerland, die heute ihren großen Tag der offenen Tür hatte und sich wirklich viel Mühe gemacht und ein tolles Programm auf die Beine gestellt hat – für Groß und Klein. Die Rundfahrten mit diesen großen roten Autos mit dem Blaulicht auf dem Dach ist bei den Kindern super angekommen und für alle ab 18 Jahren ging es hoch hinaus, wenn man wollte: eine Fahrt mit einer DLAK 23/12 wurde angeboten…und klar – die Nachteule ist da natürlich vorne mit dabei! Das war schon ein toller Ausblick auf 23 Metern über Sylt!

Danach ging es zurück an den Strand und endlich gab es auch mal einen süßen Crepes – nämlich einen Friesencrepes mit Pflaumenmuss, Zimtsahne und irgendwas mit Alkohol 😉. Das Wasser war herrlich erfrischend, aber man merkt den Wellen immer noch ihre Kraft an, da auch der Wind zwischendurch wieder etwas auffrischte. Aber es war einfach herrlich und erholsam.

Am Abend ging es diesmal in den Weinraum, eine kleine Tapas- und Weinbar in Westerland (https://www.weinraum.co/). Vor lauter Hunger habe ich völlig die Bilder vergessen vom Essen – für die Speckdatteln und Wein hat es noch gereicht. Es war super lecker – auf alle Fälle eine Empfehlung wert und auch der aktuelle Catch of the Day war toll – es gab Ramen!  

Die ersten Überlegungen, wie man den Sonntag als letzten Urlaubstag noch in vollen Zügen genießen kann, laufen schon, und auch wenn es der letzte Tag diesmal ist – wir kommen sicher wieder auf diese wunderbare Insel!

In diesem Sinne – genießt den Tag!

Eure Nachteule