Heute ist Welt-Tuberkulose-Tag!

Heute findet er wieder statt – der Welt-Tuberkulose-Tag. Nachdem in den letzten Jahren die Zahl der Erkrankten leicht zurück gegangen ist, steigt inzwischen die Zahl leider wieder – weltweit sind es ca. 9,6 Mio. Erkrankte laut der DAHW, der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe. Allein in Deutschland gibt es eine Zunahme von mehr als 30 %  der Erkrankungsfälle.

Stempel WTT_rot

Der heutige Tag wurde bewusst gewählt, da am 24. März 1882 Robert Koch in Berlin die Entdeckung des Tuberkulose-Bakteriums (Mycobakterium tuberculosis) bekannt gab.

Weiter interessante Informationen rund um das Thema TBC findet ihr auf den Seiten der DAHW unter http://www.dahw.de

Frauen Komplimente zu machen ist wie Topfschlagen im Mimenfeld…

Na, erinnert ihr euch noch an den Artikel? Am 18. Januar war der Tag der Komplimente und heute am 1. März ist sogar der Welttag des Kompliments.

Für alle, die sich nicht mehr genau daran erinnern – hier der Link dazu:  http://wp.me/p47t0t-8i .

Frhling

Aber heute ist auch meteorologischer Frühlingsbeginn auf der Nordhalbkugel. Warum eigentlich gerade heute? Okay – es scheint zwar gerade hier im Schwarzwald die Sonne, aber -2 Grad finde ich nun mal so gar nicht frühlingshaft. Es gibt einen rein statistischen Grund, warum heute am 1. März die Meteorologen den Frühlingsbeginn festgelegt haben: wie die drei anderen Jahreszeiten – Sommer, Herbst und Winter, ist nun auch der Frühling genau drei Monate lang.

Ich hoffe, der Frühling weiß das auch und legt sich bald mal ins Zeug, was Wärme, Wetter und Blumen angeht ;-)!

Fröhlichen Frühlingsbeginn – eure Nachteule!

Der Februar – von krebskranken Kindern, Kindersoldaten und Blumenlobbyisten

Jaja, der Februar wird von vielen oft nur mit dem Valentinstag als „wichtigen“ Gedenk- bzw. Aktionstag verbunden. Dabei gibt es noch viel interessantere Tage wie z.B. heute, den 15.02., der Internationale Kinderkrebs-Tag (ICCD – International Childhood Cancer Day).

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2001 hat die Internationale Vereinigung der Eltern krebskranker Kinder (ICCCPO – www.icccpo.org ) zu diesem Tag aufgerufen, um auf die Verbreitung kindlicher Krebserkrankungen und für bessere Behandlungsmöglichkeiten hinzuweisen. Auf den Seiten der Deutschen Kinderkrebsstiftung (www.kinderkrebsstiftung.de) ist zu lesen, das weltweit jedes Jahr rund 250’000 Kinder an Krebs erkranken, von denen aber in den westlichen Ländern über 70 % dauerhaft geheilt werden können. In der Mehrzahl der Länder versterben jedoch mehr als 80 % der erkrankten Kinder aufgrund mangelhafter medizinischer Versorgung.

Auf der Seite www.krebskranke-kinder.de gibt es ebenfalls weitere Informationen, u.a. zur „Gold Ribbon“-Kampagne (http://www.krebskranke-kinder.de/wp-content/uploads/2015/02/ICCD2015_GoldRibbon_German.pdf). Hier ein kurzer Auszug:

„1997 beriet eine Gruppe von Eltern in den Vereinigten Staaten die Notwendigkeit eines weltweiten Symbols, das eingesetzt werden kann, um Bewusstsein erhöhte Aufmerksamkeit zu schaffen für die Probleme im Zusammenhang mit einer Krebserkrankung im Kindesalter, wie z.B. Minderung der Sterblichkeit sowie von späteren Behinderungen und Langzeitfolgen.

Etliche Farben wurden in Erwägung gezogen; nach eingehenden Überlegungen und Diskussionen fiel die Wahl auf Gold – ein perfektes Symbol sowohl für den Weg durch die Krebserkrankung als auch für den Stellenwert von Kindern. Gold ist ein kostbares Metall; so wie das Gold sind auch die Kinder dieser Welt kostbar und von unschätzbarem Wert. In anderen Ländern verwiesen Eltern auf die Tatsache, dass Gold einen intensiven Feuerungs-Prozess durchlaufen muss. Kinder und Jugendliche, die an Krebs erkranken, müssen gleichfalls schmerzhafte und qualvolle Erfahrungen durchmachen.“

Handabdruck Hand rot

Ganz heimlich ging dieses Jahr auch der 12.02. vorbei – der Red Hand Day – der Internationale Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten. Jährlich soll dieser Tag an das Schicksal von Kindern erinnert werden, die zum Kampfeinsatz in Kriegen und bewaffneten Konflikten gezwungen werden. Eine Reihe von Organisationen setzen sich aktiv gegen die Rekrutierung von Kindern als Soldaten ein, u.a. auch die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, aber auch das Jugendrotkreuz hatte vor einigen Jahren eine Schwerpunktkampagne gegen den Einsatz von Kindersoldaten. Das Ziel dieser Bemühungen verbergen sich hinter dem Kürzel DDR – Disarmament – Entwaffnung der Kinder, Demobilization – Entlassung aus dem Militärdienst sowie Reintegration – Wiedereingliederung in die Gesellschaft.

Weitere Informationen findet ihr unter www.redhandday.org

Valentines day theme with wooden block calendar

Na gut – einen kleinen Rückblick zu gestern möchte ich euch doch noch geben…

Es ranken sich immer noch viele Geschichten um diesen Tag, wie er denn entstanden sein soll. Von einem geschickten Schachtzug der Blumen- und Süßwarenindustrie bis hin zu christlichen Märtyrer, nach denen dieser Tag angeblich benannt wurde. In Deutschland bzw. in Europa wird der „Tag der Verliebten“, wie der Valentinstag auch genannt wird, erst seit Beginn der 50er Jahren gefeiert. Die einen nutzen den Tag dazu, um Ihrer Liebsten bzw. Ihrem Liebsten Blumen, Pralinen oder andere Kleinigkeiten zu schenken – wobei ich finde, dass man dazu keinen besonderen Tag bräuchte. Solche kleinen Aufmerksamkeiten kann und darf man gerne das ganze Jahr über verteilen, aber nun gut – meine Meinung. Und ja, ich freue mich natürlich auch, wenn mir mein Mann einen Blumenstrauß mitbringt. Auch heute, aber irgendwie fühlen sich heute alle verpflichtet, solche Geschenke zu kaufen…eine Blume zwischendurch, einfach so und aus dem Wunsch heraus seiner Liebsten / seinem Liebsten was Schönes zu schenken kommt meistens noch etwas mehr von Herzen. Andere finden diesen Tag eher kitschig und „unnötig“.

Wie dem auch sei – vielleicht ist der Valentinstag aber auch für alle, die jemanden haben, den sie   gerne mögen und sich bis jetzt nicht getraut haben, es ihm oder ihr zu sagen, eine gute Gelegenheit, dies zu tun.

In diesem Sinne – eine schöne Woche noch!

Eure Nachteule

Tag der Kinderhospizarbeit in Deutschland

Seit 2006 wird in Deutschland ein ganz besonderer Tag „gefeiert“ – der Tag der Kinderhospizarbeit. Ins Leben gerufen hat diesen Aktionstag der Deutsche Kinderhospizverein (www.deutscher-kinderhospizverein.de).

Dieser Tag soll auf die Situation lebensverkürzend erkrankter Kinder und die Kinderhospizarbeit generell in Deutschland aufmerksam machen.

Ein schöner Brauch an diesem Tag, ist das Zeigen von der grünen Bänder der Solidarität an Autos, Türen, Handgelenken etc.

 Kinderhospiz

Ein paar sehr interessante Auszüge von deren Homepage zur Kinderhospizarbeit:

In Deutschland leben ca. 22.600 Kinder mit einer zum Tod in der Kindheit oder frühen Jugend führenden Erkrankung. Jährlich sterben mehr als 1500 von ihnen an unheilbaren Krankheiten, davon ca. 520 an den Folgen von Krebs.

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Inspiriert und ermutigt durch Besuche im weltweit ersten Kinderhospiz Helen House in Oxford/Großbritannien, das im Jahr 1982 eröffnet worden war, kristallisierte sich das Ziel heraus, in Deutschland ein Kinderhospiz nach englischem Vorbild zu errichten. Das Kinderhospiz, im Wortsinne verstanden als Herberge, sollte dabei nicht nur ein Ort für die letzte Lebensphase sein. Vielmehr ging es darum, für die Betroffenen ein ihrer Situation entsprechendes zweites Zuhause zu schaffen und den erkrankten Kindern und ihren Familien Begleitung auf ihrem extrem anstrengenden Lebensweg ab der Diagnose anzubieten.

Einige Grundsätze

Die gemeinsame Wurzel mit der britischen Kinderhospizbewegung spiegelt sich auch in den Grundsätzen der Kinderhospizarbeit wider, die in Anlehnung an die Definition des englischen Dachverbandes ACT (Association for children with Life-Threatening or Terminal Conditions and their family) formuliert wurden:

Kinderhospizarbeit betrachtet das gesamte Familiengefüge als untrennbare Einheit. Sie unterstützt damit ausdrücklich auch Eltern und Geschwister.

Die Begleitung der betroffenen Familien beginnt ab dem Zeitpunkt der Diagnose einer lebensverkürzenden Erkrankung und geht über den Tod des Kindes hinaus.

Grundlegender Auftrag der Kinderhospizarbeit ist die Förderung der Lebensqualität der gesamten Familie, ausgehend von deren Bedürfnissen und Interessen.

Kinderhospizarbeit sieht Eltern als Fachleute ihrer Kinder. Gemeinsam mit Hauptamtlichen arbeiten sie zum Wohl des Kindes partnerschaftlich zusammen und ergänzen sich mit ihren jeweiligen Kompetenzen.

Ein großer Dank an alle die sich in diesem Bereich engagieren! Ihr macht eine tolle Arbeit!

Eure Nachteule

Kulinarisches rund um Tübingen und Reutlingen

Nachdem ich von Hamburg ja schon so einiges berichtet habe, hatte ich in den letzten Wochen mehrmals die Gelegenheit auch zu Hause (also im Raum Tübingen-Reutlingen) ein paar neue Lokalitäten kennen zu lernen (dank ein paar lieben Freunden, die ein zweites Gutschein-Buch hatten und Begleitung suchten – Danke Tobias und Yvonne.) Und der eine oder andere „Stamm-Location“ Tipp ist auch dabei ;-).

Blank cookbook and spices on wooden table

Das Wirtshaus Lichtenstein (www.wirtshaus-lichtenstein.de)

Wienergäßle 2, 72070 Tübingen Tel. 07071-6394523

Öffnungszeiten: Mo-Sa 12-15 Uhr & 18-23 Uhr, So Ruhetag

Mitten in der Altstadt, zwischen mittelalterlichen Fachwerkhäusern und unserm schönen und frisch renoviertem Rathaus liegt das Wirtshaus Lichtenstein am Ende des Marktplatzes im Wienergäßle.

Urig eingerichtet fühlt man sich beim Betreten sofort wohl und es lohnt sich vorher anzurufen (inbesondere Abends), da der Gastraum nicht so viele Plätze hat. Man bekommt eine leckere schwäbische Landhausküche serviert und neben der kleinen aber feinen Karte gibt es meistens noch 3 besondere Gerichte an der Schiefertafel.

Empfehlen kann ich von der Karte das Pastrami mit dem gegrillten Gemüse und Balsamicosirup und den Rostbraten von der Färse mit geschmälzten Zwiebeln, Rotweinspecksoße und selbstgemachten Kräuterspätzle…super lecker. Aber auch die Roulade von der Tageskarte war sehr gut. Und ein Nachtisch musste diesmal auch noch sein – es gab nämlich Birne Helene. Das habe ich ja schon seit ewigen Zeiten auf keiner Karte mehr gelesen!

Es lohnt sich auf alle Fälle!

Zucca (www.zucca-reutlingen.de)

Kanzleistr. 24, 72764 Reutlingen Tel. 07121-320560

Öffnungszeiten: Mo 17 – open end, Di-Fr 11-14:30 & 17-open end, Sa 11 – open end, So 17-22 Uhr (die Küche schließt meisten gegen 22 Uhr)

Ganz versteckt in Altstadt von Reutlingen gelegen (am Besten parkt man unter dem Rathaus und läuft die paar Minuten dorthin), befindet sich „der Szenetreff im pulsierenden Zentrum von Reutlingen“ – laut Homepage. Ja, schön ist es tatsächlich eingerichtet und es hat vor allem zwei voneinander durch eine Glastür getrennte Bereiche. Restaurant und Bar.

Das Personal war super freundlich und der Besitzer, der das Zucca erst vor kurzem übernommen hatte, kam gegen Ende noch an unseren Tisch und erzählte ein bisschen was zu ihren Veranstaltungen – einmal im Monat gibt es dort Musik und hausgemachte Pasta im Doppelpack.

Nach längerer Überlegung – irgendwann muss ich da sicher nochmal hin, da gibt es so viele leckere Dinge zur Auswahl, gab es als Vorspeise einen Antipasti-Teller mit Vitello Tonnato (sehr lecker), ebenfalls sehr leckerem Grillgemüse, einem kleinen Bruschetta mit Tomaten und etwas To-Mozzarella Salat. Egal was wir hatten (Pizza Parma, Risotto mit Steinpizen, Spaghetti Frutti di Mare oder auch das Surf & Turf) es war super lecker, das Fleisch war genau richtig medium, die Meeresfrüchte und Garnelen sehr gut gewürzt und das Risotto war so gut, wie schon lange nicht mehr gegessen. Ganz sicher – da gehen wir bald nochmal hin!

Im Höfle (www.im-hoefle.de)

Tübingerstr. 14, 72127 Kusterdingen

Öffnungszeiten: Mi 12-14 & 13.30 – 22.30 Uhr, Do u Fr 17.30-22:30 Uhr, Sa 11.30-14, 17-23 Uhr, So 9-20 Uhr

Hier gibt es hausgemachte Landfrauenküche und am Wochenende frische, hausgemachte Kuchen. Das Höfle nennt sich auch Bauernhofcafe und ist ein nett eingerichteter Gastraum mit einem kleinem Ofen in der Ecke. Ein bisschen enttäuscht vom Essen bin schon – naja, von meinem Hauptgericht: Überbackene Mautaschen mit Käse und Schinken. Leider fehlte mir etwas der Geschmack in den leider etwas wässrigen Maultaschen. Schade eigentlich, dann alles andere war sehr gut. Der Salat war sehr lecker und gut abgeschmeckt, das Schnitzel Wiener Art und die Pommes waren gut und bei den Nachtischen haben wir uns an die Schwarzwälder Kirschtorte und einen (herzhaften, also etwas salzigen) Pfannkuchen (mit Nuss-Eis und Kirschen) gewagt. Die waren ebenfalls sehr gut.

Für einen Ausflug am Wochenende zur Einkehr bei Kaffee und Kuchen ein guter Tipp!

Und nun noch ein paar Stamm-Lokalitäten (zumindest die ersten beiden ;-)!)

Tatami Restaurant und Café (www.tatami-restaurant.de)

Magazinplatz 2 (im Mühlenviertel), 72072 Tübingen (Derendingen), Tel. 07071-7704645

Öffnungszeiten: Di-Do 12-22 Uhr, Fr + Sa 18-23 Uhr, So (wenn offen) 17:30-22 Uhr, Mo Ruhetag

Mein „Stamm-“ Sushi Laden. Ein authentisches kleines japanisches Restaurant, wo es Sushi und typische japanische Küche gibt. Man muss vorher unbedingt anrufen und sich nicht wundern: fast das komplette Personal ist japanischer Herkunft, deswegen bitte nicht im breitesten Schwäbisch reservieren! 😉

Das Sushi ist zwar sicher nicht das günstigste, aber sehr sehr lecker und mein Favorit, neben dem Sake Moriawase Set (Lachs-Sushi in mehreren Varianten und Miso-Suppe), ist im Bereich Sushi die Tempura-Rolle (warm) mit Teriyaki-Sauce- da könnte ich mich reinlegen! Ich bin ein großer Fan der Reisschalen Donburi, insbesondere Oyakodon (Huhn, Ei, Frühlingszwiebeln und Soße) oder Gyudon (mit Rindfleisch und Zwiebeln) und die leider nicht immer, aber immer mal wieder zwischendurch auf der Karte stehen!

Probiert es aus! Es lohnt sich!

Ludwigs (www.krone-tuebingen.de/ludwigs/

Uhlandstr.1 , 72070 Tübingen Tel: 07071-133121

Öffnungszeiten Mo-So 7-1 Uhr

Mein „Wohnzimmer“ – hier habe ich schon Stunden verbracht und inzwischen muss ich fast nicht mehr bestellen..mein laktosefreier Latte Macchiato kommt meistens ganz von alleine ;-)!.

Egal ob zum Frühstück (unbedingt man den Feiertagsbrunch probieren), zum MBL – dem Minuten-Buisness-Lunch oder sonstigem Mittagessen á la carte oder auch Abends zum Essen oder Cocktail trinken – hier findet jeder was zum Essen und es ist sehr lecker. Auch hier hat der Koch sicher mal einen schlechten Tag, aber dies sind tatsächlich absolute Ausnahmen. Spaghetti aus dem Parmesanlaib oder das Ludwigs-Sandwich sind beliebte Gerichte. Aber auch die östereichische Küche kommt bei den Besitzern, die aus Österreich stammen immer auf die Karte. Natürlich gibt es ein echtes Wiener Schnitzel mit Kartoffel-Salat!

Immer wieder finden Veranstaltungen statt oder es wird gegrillt auf der Sonnenterasse. Im Sommer kann man sich auch vor dem Ludwigs unter einem Sonnenschirm das Treiben in der Tübingern Innenstadt in Ruhe anschauen und nebenher ein en leckeren hausgemachten Kuchen essen!

Wenn ich mal nicht zu Hause anzutreffen bin – schaut mal im Ludwigs nach – die Chancen sind hoch, dass ich da zu finden bin ;-)!

Und zum Schluss noch einen Tipp, wenn man mal wieder sehr gepflogen und schick essen gehen möchte:

 

Das Restaurant Refugio im Hotel LaCasa (www.lacasa-tuebingen.de)

Hechinger Str. 59, 72072 Tübingen Tel. 07071-946660

Öffnungszeiten: Mo-Sa 16.30 – 23 Uhr, So 16.30 bis 21.30 Uhr

 

Ein kleines, aber sehr feines Gourmetrestaurant, wo man unbedingt mal das 6-Gang-Degustationsmenu mit Weinreise probieren sollte. Ein Käsewagen mit einer tollen Auswahl steht als Alternative zum süßen Dessert auch da. Mi, Fr und Sa bekommt man zum Abendessen auch noch eine schöne Klavierbegleitung mit Pianist Reimer Templin.

 

Ich freue mich auf das Valentistagmenu dieses Jahr dort – mal sehen wie es schmeckt!

 

Lasst es euch schmecken! Eure Nachteule

Wusstet ihr…? Heute ist Welt-Lepra-Tag

Immer am letzten Sonntag im Januar findet der Welt-Lepra-Tag statt – ein Aktions- und Gedenktag. Zu Ehren von Mahatma Gandhi rief der französische Jurist Raoul Follereau, der auch der „Apostel der Leprakranken“ genannt wird, 1954 zu Gandhis fünftem Todestag den ersten Welt-Lepra-Tag aus.

Unbenanntes Bild

Kaum eine Krankheit ist auch heute noch so mit Vorurteilen belastet wie die chronische Infektionskrankheit Lepra. Rund vier Millionen Menschen leiden zur Zeit an den Folgen einer Lepra-Erkrankung und jedes Jahr erkranken mehr als 220.000 Menschen neu an dieser Krankheit.

Seit vielen Jahren ist Lepra vollständig heilbar und mit Beginn der Therapie kann sie auch nicht mehr übertragen werden.

Leprosy Treatment and Research as a Concept

Viele weitere Informationen rund um das Thema Lepra findet ihr auf den Seiten der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V. unter www.dahw.de.

Und jetzt heißt es noch ein bisschen Daumen drücken für die deutschen Handball-Männer im EM-Finale gegen Spanien! Auf geht’s Jungs! Ihr schafft das!
Eure Nachteule

Scharf, schärfer – Scoville!

Happy Birthday zum 151. Geburtstag Wilbur Scoville! Scoville ist sicher dem einen oder anderen bekannt – die Skoville-Skala wird zum Abschätzen der Schärfe von Paprikapflanzen benutzt.

 Pimientos picantes

1912 entwickelte der Pharmakologe Wilbur Scoville diese Skala, deren Wert abhängig ist vom Anteil des in der getrockneten Frucht enthaltenen Capsaicins. Capsaicin ist ein Alkaloid, welches die Schmerzrezeptoren der Schleimhäute reizt und dann eine Schärfeempfindung hervorruft.

Scoville pepper heat scale vector

Hier eine klassische Einteilung der Scoville Grade:

Scoville-Grad

Beispiel

0

keine Schärfe, kein  Capsaicin enthalten

0–10

Normale Gemüsepaprika

~16

durchschnittliche untere Wahrnehmungsschwelle für Schärfe

100–500

Peperoni

1.000–10.000

Smabal

2.500–5.000

Tabascosauce

2.500–8.000

Jalapeno-Chili

30.000–50.000

reiner Cayennepfeffer & Chili Rawit

50.000–100.000

Piri-piri

100.000–350.000

Habaneros

180.000 – 300.000

im freien Handel erhältliches Pfefferspray

577.000

angebliche Messung bei der Habanero-Züchtung

1.000.000

Messung bei der Sorte Bhut Jolokia

1.400.000

Messung bei der Sorte Trinidad Scorpion Butch Taylor

2.000.000

Messung bei der Sorte Trinidad moruga scorpion

2.200.000

Carolina Reaper

9.000.000

Mad Dog 357 No.9 Plutonium, schärfste Chilisauce der Welt

15.000.000–16.000.000

Blair’s 16 Miollion Reserve , reines Capsaicin (Kristalle)

Was meine Geschmacksnerven vor Kurzem wahnsinnig gemacht hat, war ein Gericht mit Szechuan-Pfeffer und Chilli-Öl…der Hammer.

Die Kombination aus dem scharfen Chili-Öl und der Zitrusnote des Szechuan-Pfeffer ist eine wahre Geschmacksexplosion!

Hier ein Rezept für ein Szechuan-Chili-Öl zum Selbermachen(in den nächsten Wochen werde ich mal einen Rezeptversuch damit probieren…ich werde berichten!):

traditional spicy food Sichuan cuisine Sichuan China

Zutaten

150 ml

Erdnussöl

3 cm

Ingwer frisch

2 Stk.

Zwiebeln frisch

2 Stk.

Knoblauch frisch

1 Stk.

Paprika rot

2 Stk.

Chili rot

2 EL

Reisessig

2 EL

Sojasoße hell

2 EL

Szechuanpfeffer

2  TL

brauner Zucker

 

Zubereitung:

Szechuan-Pfeffer mörsern und beiseite stellen. Ingwer, Knoblauch in 2mm große Stücke schneiden. Zwiebel, Paprika und Chili* in 5mm große Stücke schneiden. (*Tipin oder Bird-Eye – Chili, bzw. so scharf wie man es eben mag.)

Topf erhitzen und das Erdnussöl in den vorgeheizten Topf geben. Dann den  Ingwer, Zwiebel und Knoblauch darin unter rühren 2  Min. anbraten. Der Knobi darf nicht anbrennen -sonst wird es zu bitter!

Nun Paprika, Zucker und den Chili reingeben und weitere 3 Min. unter 3/4 Hitze rühren. Zum Schluss den Szechuan-Pfeffer hinzugeben, Reisessig und Sojasoße ebenfalls, erkalten lassen und in ein Schraubglas füllen. (Hält sich im Kühlschrank über Monate.)

Einen feurigen Gruß – eure Nachteule!

Low-Carb, Apps, Gymondo und der innere Schweinehund (oder war’s doch eine Schweineeule ;-) )

Wie war das nochmal mit den guten Vorsätzen? Jedes Jahr die gleichen – mehr Sport, weniger essen, weniger Stress, etc…Ihr kennt diese Zettel sicher auch.

Vorsätze

So geht es mir nicht anders, aber ich will mal wieder einen Versuch starten…mal sehen, letztes Jahr hatte es immerhin einen Gewichtsverlust von knapp 8 kg gebracht – die auch immer noch da sind. Für 2016 wäre es schön, wenn es nochmal ein paar mehr (ein Traum wären 15-20 kg) werden…also packen wir es an.

Beim Thema Ernährung werde ich die Umstellung auf Low Carb (LC) weiter forcieren und mit Sicherheit das eine oder andere Rezept auch hier zum Besten geben. Und auch zum Thema (Low Carb) Grillen wird es ein paar Anregungen geben.

low carb cook holding wooden spoon background concept.

Wer z.B. auf der Suche nach ein paar LC-Snacks ist, dem kann hier geholfen werden 😉 :

Wer auf eher süßes Dinge steht, der sollte zu

  • (Mager)Quark mit frischem Obst
  • Hüttenkäse mit Himbeeren / Blaubeeren etc.
  • (zuckerfreie) Götterspeise
  • Eiweißshakes
  • Obst mit niedrigem Fruktosegehalt (Äpfel, Avocado – na gut, die ist nicht süss – aber lecker, Beeren in allen möglichen Arten, Kiwi, Melonen, Orangen, Pomelo…etc.) greifen.

Wer’s gerne deftiger mag ist mit

  • hartgekochten Eiern
  • einer Hand voll Nüsse
  • Oliven
  • oder auch knusprig gebratenem Bacon gut bedient.

Low Carb bedeutet nicht unbedingt Low Fat, wie man an vielen Rezepten sehen wird, aber auch hier gilt: gesunden Menschenverstand einschalten und ein gewisses Maß finden dafür.

Wer sich sonst für das Thema Low Carb interessant dem seien folgende Seiten und Blogs mal empfohlen, wo ich auch immer eine Anregung finde:

www.lowcarb-ernaehrung.info

http://eatsmarter.de/thema/low-carb

https://www.lowcarbrezepte.org/

https://fitnessfood4u.wordpress.com/

Und noch ein etwas anderer Block, der immer wieder zum Schmunzeln einlädt:

https://fettlogik.wordpress.com/

 

Für mich eine weitere Unterstützung ist hier die MyFitnessPal App, wo ich versuche regelmäßig alles einzutragen, um so einen kleinen Überblick über mein Essverhalten zu bekommen. Schön ist es, dass sie sich mit meiner Runtastic und Withings App synchronisert und so auch meine Sportaktivitäten aufzeichnen kann.

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Beim Thema Sport gibt es auch keine so großen Neuerungen…Ganz ohne Sport wird Abnehmen ja doch nicht funktionieren, also kann ich mich ja auch damit anfreunden und ein paar Dinge wieder zur Gewohnheit werden lassen…

Seit über einem Jahr bin ich bei Gymondo angemeldet (www.gymondo.de) und dies hat mir 2015 durchaus geholfen beim Abnehmen. Seit zwei Wochen habe ich nun wieder ein Programm laufen (Schlank in 10 Wochen) – eine Kombination aus Sporteinheiten (5x/Woche) und einer begleitenden Ernährungsberatung. Ergänzt habe ich noch das Programm „Fit im Büro“, das mit 6 kurzen (8-11 Minuten langen) Workouts gegen die typischen Verspannungen bei der Büroarbeit. Ein Bonbon hier sind 20 Rezepte für den Büroalltag.

Da ich auch immer wieder Schwimm- und NordicWalking Einheiten dazwischen einbaue – je nach Zeit und ehrlich gesagt auch Lust, bin ich auch ein aktiver Nutzer der Runtastic App auf meinem Smartphone. Als zusätzliches Gadget habe ich mir letztes Jahr eine Withins Acticité Pop Uhr zugelegt, die meine täglichen Schritte aufzeichnet (Ziel: 10000 Schritte am Tag) und ich kann mich so mit ein paar Freunden, mit denen ich eine Challenge auf Withings habe (wer läuft am meisten Schritte in der Woche) , messen und auch anspornen kann (immer nur auf Platz 3 zu sein ist eben nicht schön ;-)..)

Der einzige Grund, der mir bei meinen Zielen noch einen Strich durch die Rechnung machen könnte, wäre diese ominöse innere Schweinehund…

Egal ob innerer Schweinehund oder -eule, irgendwie muss man es schaffen, sich dieses Vieh zum Freund und nicht zum Feind zu machen. Ein gutes Buch, was zumindest mir geholfen hat, mich mit diesem Vieh anzufreunden (oder sagen wir so…wir sind gerade im Befreundungsprozess) war und ist: „fit mit dem inneren Schweinehund“ von Dr. Marco von Münchhausen.

Ich hoffe mal auf eine lange, lange Freundschaft ;-)!

Eure Nachteule

 

 

15.10. – der Welttag des Händewaschen

Aufgrund mangelnder Hygiene sterben jährlich rund 3,5 Millionen Kinder weltweit an Durchfall- oder auch Atemwegserkrankungen, meldet UNICEF. Durch ein richtiges und regelmäßiges Händewaschen könnte dies deutlich reduziert werden und deswegen feiert das Kinderhilfswerk UNICEF seit 2008 am 15. Oktober des Welttag des Händewaschens.

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Warum ist Händewaschen so wichtig?

Man vermutet, dass bis zu 80 Prozent der ansteckenden Krankheiten über die Hände übertragen werden können und darunter fallen z.B. Krankheiten wie Erkältungen, die Influenza oder auch Magen-Darm-Infekte.

Wann soll man denn nun seine Hände waschen?

Also immer dann, wenn sie natürlich schmutzig sind – aber nicht nur dann, wenn der Schmutz sichtbar ist, sondern auch, wenn keine sichtbare Verschmutzung erkannt werden kann:

  • nach dem Besuch der Toilette
  • nach Naseputzen, Husten oder Niesen
  • vor, während und nach der Zubereitung von Speisen, besonders wenn man rohes Fleisch  verarbeitet hat
  • vor den Mahlzeiten
  • nach Kontakt mit Tieren, Tierfutter oder tierischem Abfall
  • vor und nach der Behandlung von Wunden
  • vor und nach dem Kontakt mit Kranken
  • am besten jedes Mal, wenn man von draußen nach Hause kommt
  • …(nicht abschließend)

Neben der Seite www.infektionsschutz.de/haendewaschen gibt es auch ein interessantes Merkblatt aus der Reihe „Arbeitsschutz im DRK“, wo es um das Thema Händehygiene geht:

http://www.baden-wuerttemberg.drk.de/arbeitsschutz//downloads/AiD-Schriftenreihe/2014/06%20Haendedesinfektion/2014-06%20AiD-Info%20Haendedesinfektion%20und%20Hautschutz.pdf

 

 

 

 

Der Tag der Katastrophenvorsorge am 13.10.

Heute ist der Internationale Tag der Katastrophenvorsoge. 2009 wurde der 13.10. als fixer Termin von den Vereinten Nationen festgelegt, die bereits Ende der 80 Jahre eine Resolution zur Katastrophenvorgsorge verabschiedeten.

Unter Katastrophenvorsorge versteht man alle Maßnahmen, die zur Vermeidung oder Minderung der Auswirkungen von extremen Naturereignissen auf die Menschen und die wirtschaftlichen Strukturen in gefährdeten Regionen beitragen. Durch Einrichtung von Frühwarnsystemen und Stärkung der lokalen Selbsthilfekapazitäten kann bereits im Vorfeld einer Katastrophe dafür gesorgt werden, dass die betroffene Bevölkerung aktiv Todesfälle und materielle Schäden verhindern kann.

Die Katastrophenvorsorge umfasst drei wesentliche Elemente (entnommen der Seite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, wo man auch noch weitere interessante Informationen zum Thema findet www.bbk.bund.de):

  • Die Risikoanalyse bildet die Grundlage der Katastrophenvorsorge, da sie die Einschätzung der Wahrscheinlichkeit des Eintretens von Naturkatastrophen in einem Gebiet erlaubt. Sie umfasst einerseits eine Analyse der physischen Bedrohungen durch Naturereignisse (Risikobewertung) und andererseits der ihnen gegenüberstehenden gesellschaftlichen Anfälligkeiten (Vulnerabilitätsbewertung).
  • Die Katastrophenvorbeugung besteht aus allen geeigneten Maßnahmen, die mittel- bis langfristig die negativen Auswirkungen von Katastrophen eingrenzen bzw. verhindern sollen. Sie beinhaltet somit vor allem politische, rechtliche, planerische und infrastrukturelle Aktivitäten.
  • Bei der Vorbereitung auf den Katastrophenfall geht es in erster Linie darum, die Reaktionsfähigkeit der Gesellschaft gegenüber Naturkatastrophen zu stärken. Mit anderen Worten muss dafür Sorge getragen werden, dass die gefährdeten Menschen und die verantwortlichen Organisationen bereits vor dem Auftreten eines extremen Naturereignisses wissen, was im Ernstfall zu tun ist. Außerdem sollen sie in die Lage versetzt werden, die notwendigen logistischen und organisatorischen Vorbereitungen zu treffen.

Neben der App des BBK – NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App) gibt es eine gute Broschüre auf die ich schon mehrfach hingewiesen habe: der Ratgeber für Katastrophen:

http://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/BBK/DE/Publikationen/Broschueren_Flyer/Ratgeber_Brosch.pdf?__blob=publicationFile

Ratgeber_Notfallvorsorge

In diesem Sinne – passt auf euch auf!

Eure Nachteule!