Von einer Heilpflanze zur Kult-Spirituose: Warum Gin mehr als nur ein Trendgetränk ist – und wir ihn gebührend feiern heute!
Am 14. Juni hebt die Welt wieder ihre Gläser – denn es ist der Welttag des Gins (World Gin Day)! Dieser Tag ist mehr als nur ein Anlass für einen stilvollen Drink – er ist eine Hommage an eine traditionsreiche, vielseitige Spirituose, die sich in den letzten Jahren vom Apotheker-Regal zur Bar-Ikone gewandelt hat. Der Welttag des Gins wurde 2009 von der britischen Gin-Enthusiastin Emma Stokes, auch bekannt als „Gin Monkey“, ins Leben gerufen. Was als kleine, charmante Veranstaltung begann, ist heute ein globales Event mit Tastings, Cocktailkursen, Destillerie-Touren und Social Media Aktionen in über 30 Ländern.
Ursprünglich stammt der Gin aus den Niederlanden, wo er im 17. Jahrhundert als „Genever“ verkauft wurde – ein medizinisches Tonic mit Wacholder, das gegen Magenbeschwerden helfen sollte. Britische Soldaten brachten das Getränk nach England, wo es schnell zu einem Volksgetränk wurde. Gin ist nicht einfach nur Wacholderschnaps. Er ist ein Aromen-Wunderland. Neben dem dominierenden Wacholder kommen oft Botanicals wie Zitrusfrüchte, Lavendel, Pfeffer, Ingwer, Gurke, Rosmarin, Kardamom oder exotische Zutaten wie Drachenfrucht oder Algen zum Einsatz. Keine zwei Gins schmecken gleich – und genau das macht ihn so spannend.
Eine sehr spannende Seite mit ganz viel Wissen über Gin, den Herstellungsmethoden weiteren Besonderheiten findet ihr hier: https://ginspiration.de/
Im letzten Jahr gibt es ein leckeres Gin-Dinner unter dem Motto: 🍸Von Stuttgart bis in den hohen Norden: zum Einstieg gab es eine Rindertartar Sommerversion auf frischem Brioche mit einem Stuttgarter Gin Basil Smash mit @Ginstr bevor es dann mit einem leckeren Hähnchenbrustfilet mit Kartoffelgratin, grünem Spargel und einer @bivrostarcticgin -Jus – und dazu einen klassischen Gin Tonic mit Bivrost Gin weiter ging. Als Nachtisch gab es ein Erdbeer-Himbeer-Carpaccio mit Balsamico-Espresso-Reduktion und Krokant und dazu eine Espresso-Martini Variante mit Aachener Printen Gin.

Da der Tag heute mit einigen Unternehmungen vollgepackt war, wie z.B. der Besuch bei der Schlauchhocketse bei den Kollegen der Feuerwehr Weinstadt, Abteilung Endersbach und ich noch nicht ganz entschieden habe, ob es Fussball schauen im Feuerwehrhaus Beutelsbach wird oder einfach nur zu Hause es sich gemütlich machen – teste ich mich jetzt erstmal durch ein zwei Neuzugänge in meinem Gin-Regal 😉



In einem Glas war der Buss N°101 – ein belgischer Premium-Gin aus der Hafenstadt Antwerpen. Hergestellt von der belgischen Familienbrennerei Buss Spirits . Im Mittelpunkt stehen frische Zitrusnoten von Grapefruit, Limette und Zitrone, begleitet von Wacholder, Koriander und einer dezenten Süße im Finish. Mit Thomas Henry Dry Tonic entsteht ein eleganter, trockener Gin Tonic mit viel Frische und feiner Bitternote. Und im zweiten Glas Silent Pool Gin – ein außergewöhnlich vielschichtiger Premium-Gin aus der Grafschaft Surrey im Süden Englands, unweit des geheimnisvollen „Silent Pool“, einer tiefen Quelle, nach der der Gin benannt wurde. Seine 24 Botanicals verbinden florale Noten von Lavendel und Kamille mit frischen Zitrusaromen, Wacholder und einem Hauch von Birne und Honig. In Kombination mit Goldberg Indian Hibiscus Tonic entsteht ein eleganter, blumiger Gin Tonic mit feiner Frucht, sanfter Süße und langem, harmonischem Nachhall. Hier gerne ein bisschen weiterstöbern: https://www.silentpoolgin.com/.
Fazit für / von heute: Gin ist mehr als ein Getränk – er ist ein Lebensgefühl!
Der Welttag des Gins erinnert uns daran, wie viel Kultur, Geschichte und Handwerk in einem einzigen Glas stecken kann. Ob du pur genießt, kreativ mixt oder einfach anstößt: Am 14. Juni geht es um Genuss, Gemeinschaft und Entdeckungslust.
In diesem Sinne: Cheers!
Eure Nachteule!