Die Skepkon 2016…Tag 3 – volles Programm und leider schon wieder zu Ende!

Und schon brechen wir in den letzten Tag der diesjährigen Skepkon auf…spannende Themenbereiche stehen an: Gesundheit, Pädagogik und freie, sonstige Themen.

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Begonnen haben wir heute Morgen pünktlich um 9:30 Uhr – noch nicht ganz voll besucht (war bei einigen wohl doch etwas länger bei den Themenstammtischen gestern Abend ;-)..)- mit den freien Themen…

Norbert Aust berichtet über Freie Energie und Nullpunktsenergiemaschinen – die Lösung aller Engergieprobleme.

Auszug aus dem Abstract:“Gibt es Energiequellen, die jedem quasi grenzenlos zur Verfügung stehen, praktischnichts kosten und außerdem keinerlei Belastung für die Umwelt ergeben? Existieren Lösungen für eines der dringendsten  Probleme der Welt, die aber von bestimmten Interessengruppen unterdrückt werden? Im Internet werden zahlreiche Maschinen und Apparate gezeigt, die angeblich mehr Energie abgeben, als sie aufnehmen. Es handelt sich aber dabei keineswegs um Perpetua Mobilia, denn schließlich zapfen sie in irgendeiner Form ein unendliches Energiefeld an – sagen zumindest die Erfinder. “

Ein Beispiel für so eine Maschine findet sich auf der Seite www.wirbelsysteme.de auf der Wein-, Wasser- und Lebensmittelspiralen von 55€ bis 555€ angeboten werden…ähm ja..okay..

Um das Ganze auch nochmal wissenschaftlich genauer zu betrachten, wurde es sogar physikalisch heute Morgen: Norbert Aust erklärte die Begriffe Arbeit, Bewegung und Widerstand an einem ganz einfach Beispiel: Wenn ich aufstehe, verrichte ich Arbeit, will ich was zum Frühstücken holen, muss ich mich bewegen. Bleibe ich aber liegen im Bett ist der Widerstand größer gewesen ;-)!

Dr.-Ing. Norbert Aust studierte Allgemeinen Maschinenbau an der TU Darmstadt und promovierte über ein Thema aus dem Bereich Thermischer Turbomaschinen. Seit Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben beschäftigt er sich intensiv mit den Grundlagen der Homöopathie und den Nachweisen zur Wirksamkeit.

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Nach so vielen Energien ging es dann zu einem sehr wichtigen Thema: Organspende. Verweisen möchte ich gleich auf den am Tag der Organspende (diesmal am 04. Juni 2016) und den da erscheinenden Blogartikel zum Thema Organspende, Organpate und Patientenverfügung hier auf diesem Blog. Schaut doch gerne nochmal hier vorbei!

Zweifel am Hirntod: Wie die Esoterik-Szene Organspenden verhindert – Dr. Benedikt Matenaer

Auszug aus dem Abstract: „Die Hirntoddiagnostik gehört zu den sichersten Diagnosen und ist international seit

Jahren im Kern unumstritten. Weltweit wurde bislang kein Fall von korrekt durchgeführter Hirntoddiagnostik und nachfolgender Besserung der Hirnfunktion publiziert. Gleichzeitig gibt es kaum einen breiteren gesellschaftlichen Konsens als die grundsätzlich positive Bewertung der Bereitschaft zur Organspende. Trotzdem steht Deutschland im internationalen Vergleich bei durchgeführten Organspenden eher auf den hinteren Plätzen…okay…wir stehen auf dem letzten Platz! Dies kann nur bedingt durch die jüngsten Skandale um manipulierte Organvergaben erklärt werden. Auch in den Jahren davor war die Spendenzahl in Deutschland eher unterdurchschnittlich.

Veranstaltungen der Esoterik-Szene streuen häufig subtile, pseudowissenschaftlich untermauerte Zweifel am Konzept des Hirntods. Volkshochschulen, Familienbildungsstätten, aber auch teilweise medizinische Institutionen bieten Vertretern dieser Szene eine Plattform. Die Reaktion der Fachwelt bzw. der Ärzteschaft darauf ist ähnlich wie bei der Impfdiskussion eher verhalten. Seit dem 01.08.2012 gibt es im Transplantationsgesetz die sog. Entscheidungslösung – alle Versicherten ab dem 16. Lebensjahr werden angeschrieben und im eine Entscheidung gebeten. Immerhin schon mal ein erster Anfang.

Mehr Informationen bekommt man auch unter www.organspende-wiki.de und ein schöner Satz zum Abschluss: Spenderherzen schlagen länger

Hier schon mal der Kurzverweis zum eigenen Organspende-Ausweis (https://www.organspende-info.de/) …mehr dazu am 04. Juni!

Dr. med. Benedikt Matenaer ist Facharzt für Anästhesie, Schmerztherapeut und Palliativmediziner und beschäftigt sich schon länger mit diesem Thema.

Ein spannendes und hoch aktuelles Thema ist das Thema von Frau Prof. Dr. Bettina Bussmann: Erkenntnisse und Irrtümer der Genderforschung.

Abstractauszug: „Dass die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Mann und Frau zum Gegenstand einer eigenen Forschungsrichtung wurden, ist sehr neu: Die Genderforschung entstand aus der feministisch orientierten Frauenforschung in den 1960er Jahren und wurde im Wintersemester 1997/98 mit einer der ersten Professuren an der Humboldt- Universität zu Berlin verankert. Viele weitere folgten, und momentan gibt es im deutschsprachigen Raum ca. 250 Professuren in diesem Bereich. Doch das Wissen um die Ziele und Erkenntnisse der Genderforschung muss nicht nur in der Bevölkerung, sondern auch in akademischen Kreisen als unzureichend bezeichnet werden. Dies wiegt umso schwerer, da die theoretischen Grundannahmen und die daraus abgeleiteten politischen Forderungen dieser Disziplin mittlerweile in universitäre Curriula, in Bildungspläne, in Schulbücher sowie auch in politische Programme Eingang gefunden haben.

„Genderdenken“ erfordert ein Umdenken, das viele Menschen nicht leisten können, weil sie es nicht verstehen können oder wollen oder weil sie bestimmte Grundannahmen anzweifeln und die gesellschaftlichen Folgen auf mehreren Ebenen für schädlich halten. “

Sehr spannend war die sich anschließende Diskussion, wo auch hier im Plenum sehr unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema vorherrschten.

Im Internet lassen sich zu diesem Thema viele Quellen finden – ob seriös oder unseriös ist auf den ersten Blick nicht immer gleich erkennbar. Auf den Seiten des Bundesministerium für Bildung und Forschung ist ebenfalls was zum Thema zu lesen: www.bmbf.de/de/genderforschung-222.html.

Bettina Bussmann ist seit 2014 Assistenzprofessorin für Philosophiedidaktik an der Universität Salzburg. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit der Frage, welche Rolle die empirischen Wissenschaften für unser Selbstverständnis, unser Handeln und die Beantwortung philosophischer Fragen hat.

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Dann ging es in die wohlverdiente Mittgaspause…Wir haben einen Kurztrip in die Hafencity gemacht und auf dem dortigen heutigen Food Lovers Market einen sehr leckeren Dry Age Burger in der Sonne genossen.

Nach der Pause ging es dann mit dem Abschnitt Gesundheit weiter…

Philipp Schmid – Kommunikation von und mit Impfgegner

Spannender und immer wieder aktuelles Thema – hier der Abstract: „Impfungen gelten als Meilensteine des wissenschaftlichen Fortschritts. Die von den Gesundheitsbehörden empfohlenen Impfungen verhindern weltweit jährlich Millionen von potentiellen Krankheits- und Todesfällen. Dennoch sind mangelnde Impfbereitschaft bei spezifischen Impfungen, wie beispielsweise Influenza, und sogar Ablehnung von Impfungen im Allgemeinen keine Seltenheit. Die Gründe für diese sogenannte Impfmüdigkeit in Deutschland und allen weiteren Mitgliedstaaten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind vielseitig. Neben einem fehlenden Bewusstsein für die Folgen von impfpräventablen Krankheiten und der damit verbundenen Wahrnehmung, dass Impfen nicht relevant ist, sowie organisatorischen Hindernissen vor Erhalt einer Impfung und einer rationalen Berechnung von individuellem Nutzen und Risiken der Impfung, führen auch Impfmythen und Falschwissen zur Ablehnung von Impfungen. Die Verbreitung der Impfmythen wird maßgeblich durch die Art der Kommunikation und die Wahl der Kommunikationskanäle von Impfgegnern zu einem ernstzunehmenden Risikofaktor für die Gesundheit des Konsumenten solcher Falschinformationen.

Die Relevanz des Einflusses von Impfmythen und Einzelfallberichten auf die individuelle Impfentscheidung wird vor allem durch die starke Präsenz dieser Informationen im Internet und den Effekt solcher Informationen auf die Risikobewertung von Impfungen deutlich.

Die von Impfgegnern genutzten Medienkanäle, wie beispielsweise das Internet, öffentliche Fernsehdebatten und/oder Interviews, bieten allerdings auch für Gesundheitsbehörden und Impfbefürworter eine Chance zur Korrektur von Falschinformation. Um effektive Korrekturen von Falschwissen zu gestalten, ist das bloße Präsentieren von wissenschaftlichen Fakten jedoch nicht hinreichend. Ganz im Gegenteil, psychologische Forschung zeigt, dass die unbedachte Korrektur von Falschwissen im schlimmsten Fall zur Verstärkung des Falschwissens führen kann. Psychologische Ansätze bieten vor allem bei der Aufbereitung von schriftlichem Informationsmaterial Hilfestellung bei der Aufklärung von Impfmythen.

Eine schöne Übersicht für die Gründe des Nicht-Impfen erklärt er am sog. 4C-Modell:

  1. Complacency – die selbstzufriedenen Ignoranten: fehlendes Bewußtsein für die Gefährlichkeit von impfpräventablen Erkrankungen und die Notwendigkeit von Impfungen
  2. Confidence – die Impfkritiker: fehlendes Vertrauen in die Sicherheit von Impfungen, Impfkritik
  3. Calculation – die Nutzenabwäger: Nutzen-Risiko-Abwägung
  4. Convenience – die bequemen Gestressten: Bequemlichkeit, Vergesslickeit

Die beste Art, um mit Impfgegner/kritiker in einen Austausch zu kommen, ist eine evidenzinformierte Kommunikation, die zielorientiert ist (Targeting

  • Selbstzufriedene Ignoranten: erläutern die Krankheitsrisiken und adressiere sozialen Nutzen
  • Bequemen Gestressten: verringerte strukturelle Barrieren & unterstütze die wahrgenomme Selbstkontrolle
  • Imfpkritiker: Korrigiere Mythen und Falsch wissen
  • Nutzenabwäger: adressiere den sozialen Nutzen & etabliere ein Anreizsystem

Philipp Schmid ist Doktorand im PIDI-Lab (Psychology and Infectious Diseases Lab) an der Universität Erfurt. Im Rahmen seiner Promotion und in Projekten mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschäftigt er sich insbesondere mit dem Phänomen der Impfmüdigkeit.

Und noch ein bisschen was zum Thema Kosmetik…Beauty-Blogs schießen wie Pilze aus dem Boden auf YouTube und versprechen einem das Blaue vom Himmel. Grund genug um Claudia Courts interessiert zu zu hören – denn wer möchte nicht jung und schön aussehen ;-)!?

Claudia Courts – Wer schön sein will, muss…zahlen: Teure Beautyprodukte und ihre Versprechen aus pharmazeutischer Sicht.

Im Abstract ist zu lesen: „Wer sich mit Werbung in Fernsehen und Printmedien auseinandersetzt, kommt um die Preisung teurer Beautyprodukte für Mann und Frau nicht herum. Die Reklame setzt dabei auf einen vorgeblich „wissenschaftlichen“ Anstrich, es wird mit allerlei kompliziert klingenden Begriffen hantiert.

Dem Verbraucher werden hier wahre Wunder versprochen; von „belegter Wirksamkeit“ ist die Rede. Doch wie sehen die Studien aus, die von einschlägigen Kosmetikkonzernen als Evidenz angeführt werden? Was steckt hinter den kryptischen Namen neuer „Wirkstoffe“ wie Pro-Cellium-Keratin, Filloxane, Elasti-Flex & Co.? Und welche Wirkung entfalten Q10 und Hyaluronsäure am Körper wirklich?

Auch in Apotheken werden derlei Produkte verkauft. Gibt es wirksame Rezepturen? Welche Bestandteile sind pharmazeutisch sinnvoll – oder reicht es, wenn man/frau jeden Morgen Vaseline appliziert? Der Vortrag soll aufklären über falsche Versprechen der Kosmetikindustrie und wissenschaftlich sinnvolle Alternativen in den Bereichen Pflege und Kosmetik. Die pseudowissenschaftlichen Behauptungen, die in Werbung und Produktbeschreibungen aufgestellt werden, halten einer Überprüfung nicht stand und bewegen, die mangelnde wissenschaftliche Kenntnis und Naivität der Kunden ausnutzend, selbige dazu, aberwitzige Preise für wenig wirksame Produkte zu bezahlen.“

Claudia Courts studiert Pharmazie und betreibt das skeptische Blog „Cloudpharming“ (http://cloudpharming.blogspot.de/) , in dem sie unter anderem aktuelle Strömungen in der pharmazeutischen Landschaft, vor allem solche esoterischer Natur, kritisch beleuchtet. Um Esoterik geht es auch im gemeinsam mit ihrem Mann, Cornelius Courts, betriebenen Podcast, der (L)Esostunde (http://lesostunde.blogspot.de/).

Zum Abschluss gab es noch zwei Vorträge aus dem Bereich der Pädagogik:

Dr. Benedikt Wisniewski – Pädagogik zwischen Wissenschaft und Mythenbildung

Interessante Passagen aus dem Abstract: „Pädagogische Mythen sind allgegenwärtig – in Form von Phrasen und Floskeln, die es irgendwie geschafft haben, pädagogisches Allgemeingut zu werden, ohne einer empirischen Prüfung standzuhalten. Eine Mythenbildung ist aber nur dort möglich, wo Wissenschaft versagt. Der schul- und bildungspolitische Diskurs wurde in jüngster Vergangenheit durch mehrere Bestseller zum Massenthema angefacht – beispielsweise durch Werke von Richard David Precht, Jesper Juul oder Gerald Hüther. Deren Werken ist gemein, dass reformpädagogische Ideen des letzten Jahrhunderts durch angeblich neue Erkenntnisse der Pädagogik und ihrer Nachbardisziplinen als richtig belegt werden. Die Argumentation ist dabei oft ein „Wedeln mit qualmenden Klischeefackeln“ (FAZ), denn viele der aufgegriffenen Ideen und Begrifflichkeiten der Reformpädagogik sind in Wirklichkeit Worthülsen, die unzureichend oder gar nicht durch Forschung abgesichert wurden. In vielen Fällen werden pädagogische Ideen referenziert, die von vielen Personen intuitiv als richtig akzeptiert werden, die sich bei genauerem, skeptischem Hinsehen aber als widerlegbar herausstellen. “

Mythos 1: Hirngerechtes Lernen

In der Neurodidaktik postulierten Caine & Caine 1997 folgende „neue“ zentrale Erkenntnisse:

Lernen ist effektiver

  • in sozialen Situationen
  • wenn Interesse der Lernenden berücksichtig werden
  • wenn das vorhandene Vorwissen mobilisiert
  • wenn positive Emotionen beteiligt sind
  • wenn individuelle Unterschiede berücksichtigt werden
  • in einer unterstützenden, motivierenden und herausfordernden Umgebung

Diese Ergebnisse sind allerdings nicht neu, sondern gibt es schon ganz lange!

ABER: Die aktuelle Hirnforschung kann nicht zur Klärung theoretischer Kontroversen beitragen!

Mythos 2: Lerntypengerechtes Lernen

Bekannt sind die Lerntypen nach Vester (1975) : Visuell, auditiv, haptisch, kognitiv-intellektuell.

Hier wird allerdings

  • ein Gleichsetzen von Infoaufnahme und Lernen dargestellt
  • Übersehen von Verständnis als zentrale Komponente
  • Kontext- und Lernzielunabhängigkeit gezeigt

Empirisch sind allerdings keinerlei Effekte nachweisbar!

Auch die bekannte Einteilung von Dale (1946) Lernen besteht aus : 10 % Hören, 20 % Sehen, 40 %Hören + Sehen, 90 % Tun ist eine frei erfundene Einteilung und auf keinerlei Forschung basierend. Selbst der Autor zweifelte seine Einteilung an, die von einem Unbekannten mit Prozentwerten versehen wurde!

Mythos 3: Neue Lernkultur

Minimale Guidance:

Offener Unterricht gestattet es dem Schüler, sich unter der Freigabe von Zeit Raum und Sozialform Wissen anzueignen und hat einen offenen Lehrplan.

ABER:

  • vage Interpretationsvielfalt
  • Reduktion auf einfache Gegensätzlichkeiten
  • Emotiv-programmtischer Gehalt (Unterricht soll offen sein)

Was aber klar herauskommt:

Je mehr vorher schon bekannt ist, desto weniger Anleitung brauche ich!

Weiß der Schüler nicht so viel im Vorfeld zu dem Thema, ist eine direkte Instruktion besser:

Vom Bekannten zum Unbekannten!

Mythos 4: Methodentraining

Heinz Klippert. Fachliche und sachlich Inhalte zurücke, mehr in Fokus auf Schlüsselkompetenzen (Info gewinnen etc.) Schwerpunkt auf selbstgesteierten Lernen und Vermittlung eund Einübung elementarer Lernmethoden …so ein Blödsin! Hat kein erkennbares Ziel, leht keine Qualität und Leistunskriterien fest!

Es ist tatsächlich zu sagen, dass John Hattie mit seinen Studien auf dem richtigen Weg ist und er postuliert die drei Wichtigsten Punkte , was den Lernerfolg angeht:

  • eine gute Lehrer-Schüler-Beziehung
  • man darf eine hohe Erwartungen die man Schüler stellen
  • unmittelbares Feedback von den Schülern einholen!

Pädagogik ist zu selten evidenzbasiert – das muss sich ändern!

Dr. Benedikt Wisniewski ist zentraler staatlicher Schulpsychologe für die Oberpfalz. Er ist Autor und Herausgeber verschiedener Fachbücher im Bereich der Pädagogik und pädagogischen Psychologie.

Und zum Schluss wurde es auch nochmal spannend mit Andre Sebastiani – PISA zwischen Wissenschaft und Testeritis.

PISA beherrscht seit 2000 die Bildungsdebatten!

Aber es gibt durchaus berechtigte Kritik an den Zielsetzungen und auch Kritik an der Methodik (Curriculare Validität, Aufgabenqualität). Aber auch Zweifel an der Vergleichbarkeit und Statistsiche Mängel liegen vor! Zudem ist die Interpretation der Ergebnisse nicht eindeutig und wenn sich keine Konsequenzen daraus ergeben ist diese Studie sinnlos.

Hier noch ein interessanter Artikel über die PISA Studie:

<<PISA_2012_Zusammenfassung.pdf>>

Gegen 18 Uhr war die diesjährige SkepKon 2016 zu Ende…viele interessante und vielfältige Vorträge haben wir in den letzten drei Tage gehört und ich freue mich schon auf den 29.4.-01.05.2017 wenn in Berlin die SkepKon 2017 ihre Türen wieder öffnet!

Bis dahin – immer schön skeptisch bleiben!

Eure Nachteule

 

 

 

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