Die Februar-Bucket-List vom Wochenende enthält wieder ein paar schöne Sachen, finde ich…aber jetzt ist es Zeit mal zu schauen, was ich auf meiner Januar Bucket-List abhaken kann und was (noch) nicht:
Das waren die ersten Punkte (und ihre Ergebnisse):
- Bastelt für Vögel ein Futterhäuschen – Ideen und Anregungen findet ihr auf Youtube oder einfach mal bei einem Bauhaus oder Futtermittelhaus vorbei schauen! Da es in den letzten Tagen nochmal angefangen hat zu schneien, werde ich diese Aufgabe Anfang Februar gleich noch erledigen.
- Mache einen Foto-Spaziergang durch die Winterlandschaft! Am vergangenen Wochenende ging es mit dem Rad Richtung Kernen zum Winterweinweg (www.weinweg.de) und am Sonntag fing es am Nachmittag dann auch tatsächlich nochmal an zu schneien, so dass ich hier ein paar schöne Bilder machen konnte.








- Veranstaltet einen gemütlichen Spieleabend mit Freunden! Ich zähle jetzt mal die Abende beim Snooker in Berlin (siehe Blogpost von gestern – https://nachteuleblog.com/2026/02/02/snooker-2026-das-german-masters-in-berlin/) einfach auch mal dazu ;-)…aber im Februar ist bereits ein „Mädelsabend“ geplant mit leckerem Essen („Asia Nights“) und auch da, habe ich mir ein zwei kleine Spieleideen ausgedacht!
- Wie wäre es mit einem neuen Suppenrezept zum Ausprobieren? Das hat leider nicht ganz geklappt – zumindest nicht das Selberkochen, allerdings gab es im Cedric eine sehr leckere Suppe, wo wir spontan letzte Woche vorbeikommen durften: Maronen-Schaumsüppchen. Aber das versuche ich im Februar nochmal selber zu machen – eine erste Idee war / ist eine Räksoppa (Garnelensuppe) des schwedischen Kochs Leif Mannerström (der Januar ist dort nationaler Suppenmonat und als großer Skandi-Fan muss ich die mal ausprobieren).

- Es schneit? Perfekt – dann baue doch mal einen Schneemann! Okay…ich habe mich an einer kleinen Schnee-Eule versucht:

- Beschenk dich mit ein paar schönen Blumen oder einem tollen Gesteck! Gerne lass es noch ein bisschen winterlich sein oder vielleicht doch schon ein erster Ausblick auf den kommenden Frühling? Hier habe ich mich für Tulpen entschieden und erfreue mich an zwei kleinen Primeln, die unsere Nachbarn vorbei gebracht hatten.


Bei der #BookChallenge standen drei „echte“ Bücher auf der Wunschliste („echt“ bedeutet hier zum Selberlesen und nicht als Hörbuch, das ist nämlich eine andere Challenge ;-)…und „echt“ lesen heißt einfach, sich Zeit nehmen, hinsetzen, vielleicht noch ein leckeres Heißgetränkt daneben haben und einfach nur lesen…):

Hape Kerkeling – Ich bin dann mal weg. Meine Reise auf dem Jakobsweg. Das hat in Berlin tatsächlich noch geklappt in den Wartezeiten zwischen den einzelnen Sessions.
Hape Kerkelings autobiografischer Reisebericht über seine mehrere Wochen lange Pilgerwanderung auf dem Camino de Santiago von Saint-Jean-Pied-de-Port nach Santiago de Compostela. Auslöser der Reise sind gesundheitliche Probleme und ein seelischer Zusammenbruch, die ihn zwingen, sein Leben und seinen Erfolgsdruck als Entertainer zu hinterfragen. Kerkeling verbindet einen leichten, humorvollen Ton mit überraschend nachdenklichen und spirituellen Passagen, was das Buch sowohl unterhaltsam als auch berührend macht. Besonders gelungen sind seine Selbstironie und die ehrliche Darstellung von Schwächen – er stilisiert sich nicht zum Helden, sondern zeigt Zweifel, Schmerzen und auch schlechte Laune, was ihn sehr menschlich wirken lässt. In tagebuchartigen Einträgen schildert er die körperlichen Strapazen, Einsamkeit, skurrile Begegnungen mit Mitpilgern sowie Momente des Humors und der Spiritualität und findet dabei Schritt für Schritt zu mehr Ruhe, Dankbarkeit und innerer Klarheit.
Das Buch war eine schöne Ergänzung zum Film „Der Junge muss an die Luft“, den ich im Herbst 2025 auf einem Flug schauen durfte. „Der Junge muss an die frische Luft“ erzählt die Kindheit des jungen Hans-Peter Kerkeling im Ruhrpott der frühen 1970er-Jahre und zeigt, wie er sein Talent als Komiker entdeckt, während seine Familie eine schwere Krise durchlebt. Der pummelige, lebenslustige Junge wächst in einer lauten, warmherzigen Großfamilie auf und bringt Verwandte und Kundschaft im Krämerladen der Oma mit Parodien ständig zum Lachen, doch die zunehmende Depression seiner Mutter überschattet nach und nach das Familienleben. Nach einer missglückten Kieferhöhlen-Operation verliert die Mutter ihren Geruchs- und Geschmackssinn, wird immer stiller und zieht sich in ihre Verzweiflung zurück, bis sie schließlich Suizid begeht – ein traumatisches Erlebnis für Hans-Peter. Die Großeltern fangen ihn anschließend liebevoll auf und geben ihm Halt, sodass er seinen Humor weiterentwickeln kann und sich andeutet, dass aus diesem sensiblen Jungen einmal einer der bekanntesten Entertainer Deutschlands wird.
„Überwintern. Wenn das Leben innehält“ von Katherine May erzählt, wie die Autorin eine persönliche Krise als „inneren Winter“ erlebt und lernt, Zeiten des Rückzugs zu akzeptieren. Sie verbindet eigene Erfahrungen mit Naturbeobachtungen und Ritualen aus verschiedenen Kulturen und zeigt, dass schwierige Phasen notwendig sein können, um zur Ruhe zu kommen und später gestärkt neu anzufangen. Vielleicht für den einen oder die andere noch ein paar interessante Ideen für einen selbst zum Umsetzen. Das war die „Bewerbung“ für dieses Buch in der „Bücherbar“, wo ich vor ein paar Jahren dabei war und diese Aufgabe muss leider bis Februar warten – aber ich freue mich, hier ein haptisches Buch dann in der Hand zu haben, was geduldig zu Hause auf meinem SUB auf mich wartet.
Und dann war noch die englische Herausforderung: Marry Poppins…Auch wenn es etwas schwieriger war zu lesen, ich muss unbedingt den Film wieder mal anschauen…hm…bekomme ich auch eine monatliche Video-Challenge hin?…mal für Februar / März vielleicht mit auf die Liste nehmen! Auch wenn es bis Anfang Februar gebraucht hat, alles zu lesen – ein super Buch und mit so viel mehr Geschichte wie im Film.
Und Dank der deutschen Bahn kam noch eine weitere „Hörbuchchallenge“ hinzu (https://nachteuleblog.com/2026/01/12/horbuch-entdeckungen-dank-der-deutschen-bahn-und-ihren-reise-herausforderungen/) und auch hier gibt es noch weitere Bände wie z.B. „Auszeit im Café am Rande der Welt“ und „Überraschung im Café am Rande der Welt“ sowie Johns Aha-Momente (3 Bücher) …mal sehen, wann ich vielleicht mal wieder in der Bahn strande und dann mir dieses auf die Ohren lege 🙂
Der Podcast-Tipp war „Jung und freudlos“ aus der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsklinik Freiburg, wo ich mich in die folgenden Themen reingehört habe:
- Autismus und Autismus-Spektrum-Störungen
- Bulimie, Anorexie und Binge Eating
- Gesunde Trauer, pathologische Trauer
- Das ICD-11 update
- Depression
Hier werde ich sicher auch weiterhin regelmäßig reinhören, es fehlen ja noch ein paar der bis jetzt 91 Folgen ;-)!
Im Rückblick ist es total spannend, was man alles so macht in einem Monat und ich merke, dass diese kleinen Aufgaben echt Freude machen….und jetzt freue ich mich auf den Februar mit seinen Herausforderungen und Aufgaben!
In diesem Sinne – auf in einen närrischen Monat!
Eure Nachteule