Der hyggelig-kulinarische Adventskalender – Türchen Nr. 16: nordisch inspirierte Deko-Tipps, die schnell gehen!

Heute wird es etwas kreativer wieder – und zwar mit ein paar Deko-Tipps für die nächsten Tage mit einem kleinen nordischen Charme!

Ich liebe einfach die hellen Farben und die vielen natürlichen Materialien wie Holz und Wolle und die ganz vielen Kerzen (okay…und auch die Wichtel).

Was immer geht und schnell gemacht ist – Teelichter in großen Gläsern auf einem Tablett anrichten, ein paar Zweige danebenlegen und noch ein zwei Strohfiguren oder kleine Wichtel dazu stellen. Auch schön sind beleuchtete Sterne zum Aufhängen. Wer gerade auf den verschiedenen Weihnachtsmärkte unterwegs ist – wie wäre es mal einem weihnachtlichen Tischläufer aus Stoff mit ein paar Rentieren darauf? Die Auswahl ist riesig – also einfach mal inspirieren lassen.

Und wer noch einen Weihnachtswichtel bei sich einziehen lassen möchte – denkt an die Wichteltür 😉

Oder auch ein paar Tannenzapfen-Tischkärtchen für die kulinarische Unterstützung wären eine tolle Idee:  dazu braucht ihr mittelgroße Tannenzapfen, eine Unterlage für die Zapfen – z.B. Sterne aus Rinde oder aus Karton ausgeschnittene Sterne und am besten Tonkarton für die Namensschilder. Den Tonkarton für die Namen ebenfalls als Stern ausschneiden und auf die Tannenzapfen kleben, die man auf der Unterlage befestigt hat!

Oder wie wäre es mit einen Weihnachtsbaum-Tischaufsteller mit einer süßen Überraschung im Inneren? Dazu braucht ihr eine Weihnachtsbaumschablone (selbstgebastelt oder auch gekauft) mit einer Vorder- und Rückseite und z.B. ein Ferrero Roche oder eine andere süße Überraschung, die ihr dann auf den Boden stellt bzw. klebt.

In diesem Sinne – viel Spaß beim Basteln!

Eure Nachteule

Der hyggelig-kulinarische Weihnachtskalender – Türchen Nr. 15: Weihnachtsfilm-Tipps

Heute habe ich euch ein paar Ideen mitgebracht, was man an so ganz trüben und nassen Tagen im Winter bzw. zur Weihnachtszeit so alles anschauen kann.

Es gibt eine ganze Menge von „klassischen“ Weihnachtsfilmen – sogar bei Statista gibt es jedes Jahr eine Übersicht, die sich wenig ändert in den letzten Jahre, außer dass natürlich Streamingdienste und deren Angebote dazu gekommen sind:

Für manche fehlt auf dieser Liste sicher noch: Gremlins und Die Hard 😉

Für mich gehört zu dieser Zeit tatsächlich „der kleine Lord“ und „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, aber zwei absolute Lieblings-Weihnachtsfilme sind für mich „Santa Claus“ von 1985 und die Muppets Weihnachtsgeschichte.

Gibt es noch weitere Filme, die für euch ein „Must-see“ an Weihnachten sind?

In diesem Sinne – genießt einen schönen und gemütlichen Filmabend zu Hause!

Eure Nachteule

Der hyggelig-kulinarische Adventskalender – Türchen Nr. 14: Zimtsterntorte

Hier ein leckeres Rezept für eine Zimtstern-Torte als süßen Abschluss unseres hyggeligen Adventsbrunch. Zuerst die Zimtsterne extra backen:

Zimtsterne (Geheimrezept)

  • 500 g gemahlene Mandeln
  • 5 Eiweiße
  • 450 g gesiebten Puderzucker
  • 2 TL Zimt
  • 1 EL Kirschwasser

Eiweiß zu steifem Schnee schlagen und den Puderzucker unterrühren / 1 Tasse der Schneemasse für die Glasur beiseite stellen. Mandeln, Zimt und Kirschwasser unter den Eischnee mischen, schnell zusammenkneten und den Teig für 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Arbeitsfläche mit Zucker bestreuen, den Teig darauf 1 cm dick ausrollen und Sterne ausstechen.

Die Sterne mit der Eischneeglasur überziehen und in den vorgeheizten Backofen (220 Grad / Ober-Unterhitze) für 5 Minuten backen lassen! Backzeit genau einhalten! Die Sterne sollten immer noch weich sein und die Oberfläche soll weiß bleiben!

Und nun zur restlichen Torte:

Für den Boden brauchen wir

  • 5 Eier
  • 125 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 150 g gemahlene Mandeln
  • 50 g Speisestärke
  • 1 TL Zimt
  • 60 g Butter

Bevor es los geht: Ofen auf 170 °C vorheizen und die Springform vorbereiten.

Wir benötigen zuerst ein Wasserbad: - also einen großen Topf mit etwas Wasser füllen, zum Köcheln bringen und einen kleineren Topf darüberhängen – dabei sollte das Wasser den kleinen Topf nicht berühren. Eier, Zucker und die Prise Salz in den kleinen Topf füllen und mit einem Schneebesen ca. 8 Min. schaumig schlagen. Die Eigelbmasse sollte dabei nicht zu heiß werden, sonst stockt das Eigelb. Anschließend die Masse in eine Schüssel geben mit mit einem Handrührgerät nochmal so lange schlagen, bis eine dicke Creme entstanden ist.

In einer zweiten Schüssel die Mandeln, Speisestärke und Zimt vermischen und löffelweise mit dem Schneebesen unter die Creme heben – vorsichtig, damit es noch etwas luftig bleibt! Anschließend die Butter schmelzen und ebenfalls unterheben.

Den Teig in die Springform geben und 35-40 Minuten backen lassen. Danach vollständig auskühlen lassen und einmal in zwei flache Hälften teilen (mit einem reißfesten Bindfaden oder einem guten Messer).

Für die Creme brauchen wir jetzt noch folgende Zutaten:

  • 400 g Sahn
  • 2 Pck Sahnesteif
  • 75 g Zucker
  • 400 g Schmand
  • 1,5 TL Zimt

Die Sahne mit Sahnesteif aufschlagen und Zucker und Zimt einrieseln lassen und weiterschlagen bis die Creme steif ist. Dann den Schmand mit dem Schneebesen unterheben.

Den ersten Tortenboden mit etwas weniger als der Hälfte der Creme bestreichen, dann den zweiten Boden obendrauf setzen und den Rest der Creme oben und an den Seiten verstreichen. Mit etwas Zimt betreuen und die Zimtsterne darauf verteilen – die restlichen Zimtsterne als Give-away den Brunchgästen mitgeben!

In diesem Sinne – einen wunderschönen dritten Advent wünsche ich euch !

Eure Nachteule

Der hyggelig-kulinarische Adventskalender – Türchen Nr. 13: Lussekater

Heute wird insbesondere in den skandinavischen Ländern das Lucia-Fest gefeiert. Ihr Name bedeutet übersetzt „die Leuchtende“ oder die „Lichtträgerin“, so dass es oft auch als „Lichterfest“ bezeichnet wird.

Traditionell setzt sich z.B. in Schweden heute die älteste Tochter des Hauses einen Lichterkranz auf und serviert der ganzen Familie “Lussekatter” ans Bett – ein Hefegebäck mit Safran und Rosinen. Oft trägt sie dazu ein weißes Kleid, das in der Mitte mit einer oft roten Schärpe zusammengehalten wird.

Hier gibt es noch ganz viele weitere interessante (Hintergrund)Informationen rund um das Luciafest: https://www.brauchwiki.de/luciafest/ und wer ein Rezept für Lussekatter sucht – ich hätte ihr eines für euch:

Zutaten:

  • 150 ml Milch
  • 1/2 Würfel (20 g) frische Hefe
  • 1 Messerspitze gemahlener Safran
  • 350 g Mehl und ein bisschen mehr
  • 50 g Zucker
  • etwas Salz
  • Ei + 1 Eigelb (Gr. M)
  • 50 g weiche Butter
  • 25 g Rosinen

Milch lauwarm erwärmen, Hefe hineinbröckeln und darin auflösen und dann den Safran einrühren. 350 g Mehl in eine Schüssel sieben und in die Mitte eine Mulde drücken. Hefemilch, Zucker und 1 Prise Salz in der Mulde verrühren. Ei und Butter in Flöckchen zum Mehl geben. Alles mit den Knethaken des Handrührgeräts zu einem geschmeidigen Teig verkneten und dann zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.

De Teig anschließend mit bemehlten Händen gut durchkneten, zu einer Rolle (2–3 cm Ø) formen und in ca. 24 gleich große Scheiben schneiden Dann zu fingerdicken, ca. 18 cm langen Strängen rollen und zu jeweils einem S formen, dabei die Enden zu Schnecken eindrehen. Auf die Bleche legen und ca. 15 Minuten gehen lassen.

Ofen vorheizen (E-Herd: 225°C/Umluft: 200°C/Gas: Stufe 4). Eigelb und 1 EL Wasser verquirlen. Lussekatter damit einpinseln. An den Enden je 1 Rosine andrücken. Nacheinander im Ofen 9–11 Minuten backen. Auskühlen lassen.

Dazu passt am besten ein Glöggi ;-)!

In diesem Sinne – ein schönes Luciafest mit tollen Begegnungen!

Eure Nachteule

Der hyggelig-kulinarische Adventskalender – Türchen Nr. 12: Weihnachtsburger- und Hot Dogs

Weihnachten ist die Zeit für besondere Aromen, warme Gewürze und gemütliches Essen…und nach so viel „süßen Ideen“, warum nicht mal klassische Burger und Hotdogs in ein festliches Weihnachtsgewand stecken, um es etwas Herzhafter zu machen?

Hier kommen ein paar kreative Ideen, die perfekt in die Adventszeit passen – oder auch einfach mal Lust auf was anderes machen:

Burger-Varianten:

  • Weihnachtsburger mit Brie & Cranberry
    Saftiges Rindfleisch-Patty, cremiger Brie, fruchtige Cranberrysoße und ein leicht getoastetes Brioche-Brötchen. Ein Hauch Rosmarin oder Thymian sorgt für winterliches Aroma.
  • Wildburger Deluxe
    Wildschwein- oder Hirschpatty mit Preiselbeeren, Rucola und karamellisierten Zwiebeln. Besonders festlich mit einem dunklen Bauernbrötchen.
  • Bratapfel-Burger (auch vegetarisch)
    Gegrilltes Rindfleisch-Patty mit warmen Bratapfelscheiben, Zimt, roten Zwiebeln und mildem Bergkäse – eine tolle Geschmackskombination.
  • Ente-Orange-Burger
    Entenbrust oder Entenpatty, Orangen-Chutney, Feldsalat und ein Hauch Zimt. Dazu ein Brioche- oder Kartoffelbrötchen.
  • Gänsebraten-Burger in Pulled-Pork-Variante
    Gezupfter Gänsebraten, Apfelrotkohl, Kartoffelknusperstreifen und eine dunkle Jus oder Portweinsoße
  • Maronen-Burger (vegetarisch)
    Maronen-Patty, karamellisierte Schalotten, Bergkäse und Preiselbeer-Mayonnaise..auch eine tolle Kombination
  • Lebkuchen-BBQ-Burger
    Rind- oder Pulled-Beef-Patty mit einer BBQ-Soße, die mit Lebkuchengewürz, Honig und etwas Kakao verfeinert wird.
  • Camembert-Walnuss-Burger (vegetarisch)
    Gebackener Camembert, Honig-Walnüsse, Rucola und Preiselbeeren – besonders beliebt in der Adventszeit.

Hotdog-Varianten

  • Raclette-Hotdog
    Bratwurst, geschmolzener Raclettekäse, Cornichons, Silberzwiebeln und Pfeffer
  • Pulled-Duck-Hotdog
    Gezupfte Ente mit Rotweinschalotten, Rotkohl und einer leichten Orangen-Mayonnaise.
  • Waldpilz-Hotdog (vegetarisch) – einer meiner Favoriten
    Pilzragout aus Champignons & Steinpilzen, Thymian, Sahnesoße und knusprige Zwiebeln.
  • Spekulatius-Zwiebel-Hotdog
    Klingt verrückt, schmeckt genial: karamellisierte Zwiebeln mit einer Prise Spekulatiusgewürz, dazu Bratwurst und Senf.
  • Hotdog „Skandinavische Weihnacht“
    Wildwurst, Preiselbeeren, Gurke und Senf-Dill-Soße – einfach, aber sehr aromatisch.
  • Christkindl-Hotdog
    Bratwurst, mildes Sauerkraut, süßer Senf und knusprige Röstzwiebeln – ein Klassiker mit Weihnachtsmarkt-Feeling.
  • Glühwein-Zwiebel-Hotdog
    Hotdog mit würzigen, in Glühwein geschmorten Zwiebeln, Rotkohl und etwas Orangenabrieb.
  • 3. Hotdog „Nordic Christmas“ – Variante 2
    Lachswürstchen oder Pulled Salmon mit Honig-Senf-Soße, Gurke und Dill

Und noch ein paar Wine-Pairing Vorschläge zu den Burgern und Hot Dogs:

  • Wild & Ente → roter Glühwein
  • Camembert & Maronen → weißer Glühwein
  • Bratapfel & süße Varianten → Kinderpunsch

🎄 Weihnachtswissen des Tages

Wusstet ihr schon? Der erste bekannte Weihnachtsmarkt fand im Jahr 1384 in Bautzen statt. Damals konnten sich die Menschen dort vor allem mit Fleisch für die Feiertage eindecken – Fast Food gab es also schon im Mittelalter, nur ohne Burger-Brötchen 😉

In diesem Sinne – viel Spaß beim Durchprobieren!

Eure Nachteule

Der hyggelig-kulinarische Adventskalender – Türchen Nr. 11: Finnischen Blaubeerkuchen ala Alex und Glög

„Nichts erweckt die Erinnerung so stark, wie ein Duft“ – Victor Hugo

Mit diesem Zitat wünsche ich euch einen wundervollen Start in den Endspurt in diese Woche und damit ihr auch einen guten Duft in der Nase habt, verrate ich euch heute ein leckeres Rezept für einen finnischen Glögi – passend zu einem finnischen Blaubeerkuchen – einem Mustikkapiirakka für heute Nachmittag oder schon als erste Idee für das 3. Adventswochenende (wobei ich da in ein paar Tagen noch eine sehr leckere Kuchen/Torten-Idee für euch habe).

Finnischer Blaubeerkuchen a la Alex

Für den Mürbeteig:

  • 250g Mehl
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 85g Zucker
  • 1 Ei
  • 125g kalte Butter
  •  1 Prise Salz 

Für die Füllung:

  • 250g Speisequark
  • 1 Ei
  • 50g Zucker
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 300g Heidelbeeren

Knetet alle Zutaten für den Mürbeteig schnell zu einer glatten Teigkugel. Wickelt diese in Frischhaltefolie und stellt sie ca. 30 Minuten in den Kühlschrank.

In der Zwischenzeit könnt ihr die Füllung vorbereiten. Vermischt Quark, Vanillezucker, Zucker und das Ei miteinander. Hebt danach vorsichtig die Heidelbeeren unter. Heizt den Ofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vor. Fettet eure Backform ein und rollt den Mürbeteig ca. 1cm dick aus und legt eure Form damit aus und verteilt die Füllung gleichmäßig auf dem Boden. 45 Minuten lang backen und anschließend abkühlen lassen.

Ja, ihr habt vorhin richtig gelesen – in Finnland heißt er Glögi – in den anderen skandinavischen Ländern nur Glögg .

Für einen klassischen Glögi (in ausreichender Menge) braucht ihr:

  • 2 l Rotwein (halbtrocken)
  • 200 ml Johannisbeersaft
  • 10 Nelken
  • 2 Zimtstangen
  • 200 g Zucker
  • 1/2 Zitrone
  • 100 g geschälte Mandeln oder Rosinen

Rotwein, Johannisbeersaft, Nelken, Zimtstangen, Zucker und die Zitrone in einem großen Topf erhitzen, aber nicht (!) aufkochen. Am besten am Vorabend ansetzen, dann kann der Glögi schön durchziehen. Vor dem Trinken gut erwärmen und in entsprechende Gläser abfüllen. Wer möchte kann noch vor dem Trinken Mandeln oder Rosinen dazu geben.

In diesem Sinne – Hyvää ensimmäistä adventtia!

Eure Nachteule!

Der hyggelige-kulinarische Adventskalender – Türchen Nr. 10: eine kleine Weihnachtsauszeit

So schön die Vor-Weihnachtszeit auch ist – manchmal würde eine kleine Auszeit ganz gut tun – und genau zu diesen #15MinutenWeihnachtsauszeit möchte ich euch heute einladen!

Was braucht ihr dazu:

  • einen Beutel Tee nach eurem Geschmack (gerne was „Weihnachtliches“) – okay, eine Tasse leckerer Kaffee würde auch gehen
  • ein Teelicht und Anzündmöglichkeiten
  • eine kleine Tüte selbstgemachter Plätzchen (oder gerne auch ein zwei Mandarinen oder auch eine andere weihnachtliche Leckerei – gebrannte, gesmokte Mandeln, Schokolade etc.)
  • eine Weihnachts(Kurz)Geschichte (wer hier noch Ideen braucht – eine sehr schöne Geschichte ist z.B. der kleine Wichtel (https://www.weihnachtswuensche.com/…/kurze…/) oder auch hier gibt es tolle Weihnachtsgeschichten: https://www.schreiben.net/…/lustige…/).

Die „Gebrauchsanweisung“ für eine entspannte #15MinutenWeihnachtsauszeit lautet dann:

  • Mobiltelefon / Handy ausschalten (ja, die 15 Minuten ist man tatsächlich mal nicht erreichbar!)
  • Tee / Kaffee vorbereiten
  • Kerze anzünden, sich ein gemütliches Plätzchen suchen (in der Nähe der Kerze) – gerne mit Decke oder kuscheligen Wollsocken
  • Geschichte lesen und Tee/Kaffee und die Plätzchen genießen

In diesem Sinne – Ich wünsche euch eine schöne und entspannte „WeihnachtsKurzauszeit“!

Eure Nachteule

Der hyggelig-kulinarische Adventskalender – Türchen Nr. 9: Kreatives und alkoholfreie Wintergetränke

Heute habe ich mal wieder einen kreativen, schnellen Basteltipp für euch und ein paar alkoholfreie Wintergetränke.

Zimtstangen-Kerzen

Hierzu braucht ihr eine Kerze,  ca. 20 Zimtstangen, 1 Gummiband, etwas Geschenkband und verschiedene Dekoartikel, wie z.B. Glöckchen, getrocknete Früchte, Schleifen etc.

Dann das Gummiband um die Kerzen spannen und die Zimtstangen nebeneinander zwischen Band und Kerze stecken, bis man einmal komplett rum ist. Um das Gummiband nun etwas zu verstecken, bindet etwas Geschenkband obendrüber und befestigt verschiedene Deko-Artikel daran.

Heiße Schokolade mit Zimt und Kardamon…mmmh! (auch Schneemannsuppe genannt)

Dazu braucht ihr für 2 Portionen: 500 ml Milch, 3 EL Kakaopulver, 40 g 70%ige Schokolade, ½ TL gemahlener Zimt, ½ TL gemahlenen Kardamon und 1 EL Zucker und ein paar Mini-Marschmellows.

Schokolade klein hacken und ein Eck zum Reiben für die Dekoration aufheben. Milch in einem Topf erwärmen und Kakaopulver und Schokostücke hinzufügen. Rühren, bis sich die Schokolade aufgelöst hat.  Zimt und Kardamom hinzufügen und, wenn man noch möchte, mit Zucker abschmecken.

Wer einen Milchschäumer besitzt, etwas Milch aufschäumen und auf den Kakao setzen. Mit einer Reibe die restliche Schokolade auf die Heißgetränke reiben.

Leckerer Apfelpunsch

Zutaten für acht Gläser: zwei Liter naturtrüber Apfelsaft, drei Zimtstangen, sechs Gewürznelken, zwei Bio-Orangen, eine halbe Zitrone

Die Hälfte einer Orange und einer Zitrone ringförmig abschälen und den Saft auspressen und zusammen mit allen anderen Zutaten in einen großen Topf geben und langsam erhitzen. Der Punsch sollte mindestens eine Stunde bei niedriger Hitze auf dem Herd stehen, damit sich die Aromen verbinden.

In diesem Sinne – viel Spaß beim Kreativ sein!

Eure Nachteule

Der hyggelig-kulinarische Adventskalender – Türchen Nr. 8: Schokomarkt-Genüsse

Gestern ging die bekannte „chocolART“ in Tübingen zu Ende…und wir haben uns dazu einen leckeren Schoko-Adventsbrunch im Ludwigs (https://www.ludwigs.cc/de)  gegönnt!  Sechs Tage lang findet das in Deutschland größte internationale Schokoladenfestival in den Gassen der malerischen Innenstadt von Tübingen statt…und ist auf alle Fälle mal einen Besuch wert.

Das Programm lässt sich wunderbar online unter https://www.chocolart.de/0…. herunterladen. Hier kann man sich beim Durchblättern schon mal Appetit holen…z.B. auch beim sog. Chocokulinarium. Wir haben uns wie gesagt für den Schoko_Adventsbrunch entschieden – sehr lecker kann ich da nur sagen. Der Start sind „kalte“ kleine Gerichte wie eine Burrata mit Schokolade, Roastbeef mit Hong-Dijon-Senf oder Räucherlachs mit Meerettich und Schokoladen-Stücken, dazu Freeflow Prosecco (oder auch die alkoholfreie Variante) und dann gibt es warme Speisen – wie eine Pastinaken-Suppe mit weißer Schokolade und zum Abschluss konnte man sich am Dessertbuffet mit Schokobrunnen, Milchreisvarianten 😊und Weihnachtsgebäck gütlich tun.

Und wer dann immer noch nicht genug Schokolade hat – auf dem Schokomarkt gibt es genügend Auswahl.

Was aber auch unbedingt erwähnt (und probiert) werden muss, ist das Tübinger Kirschle. „Tübingen gilt als der „Geburtsort“ der berühmten Schwarzwälder Kirschtorte. Erdacht und erstmals gemacht vom Tübinger Konditormeister Erwin Hildenbrand im Frühjahr 1930 im Cafe Walz in Tübingen. Diesem geschichtlichen Hintergrund gewidmet, folgte die Idee, aus Verbundenheit zur Stadt Tübingen und ihren Bürgern, über die Grenzen hinaus, eine besondere Praline zu kreieren, einzigartig und mit hohem Wiedererkennungswert.“ So lässt es sich auf der Informationsschrift zum Tübinger Kirschle lesen. Das Tübinger Kirschle ist eine ovale Praline aus einer knackigen Zartbitter-Hülle mit einer Sschwarzwälderkirsch-Sahnetrüffelfüllung und einer „beschwipsten“ Kirschwasser Kirsche. Näheres dazu findet ihr auch unter www.tuebinger-kirschle.de.

In diesem Sinnen – „So lange Kakaobohnen an Bäumen wachsen bleibt festzuhalten: Schokolade ist Obst!“ – lasst es euch schmecken!

Eure Nachteule

Der hyggelig-kulinarische Adventskalender – Türchen Nr. 7: Ris á l’amande

Heute am 2. Advent gibt es einen besonderen Dessertipp für Heiligabend!

In Dänemark gibt es am 24.12. traditionell als Nachtisch eine große Schüssel kalten Mandelmilchreis (auch genannt Ris á l’amande) und heiße Kirschen dazu. Das Besondere daran: In der Schüssel ist eine ganze Mandel versteckt und wer sie findet, hat im kommenden Jahr Glück und bekommt ein kleines Geschenk (Mandelgave) – sehr häufig ein Marzipanschweinchen!

Ein klassisches Mandelpuddingrezept ist z.B. folgendes:

  • 75 ml Milchreis
  • ½ l Milch
  • 1 Vanilleschote
  • 50 g gehackte Mandeln
  • 1 ganze Mandel
  • 2 EL Zucker
  • 400 ml geschlagene Sahne
  • Für die Soße: 1 Glas Kirschsoße oder Kirschgrütze

Die Milch, den Zucker und die aufgeschnittene Vanilleschote erhitzen bis es kocht, den Reis einrühren und bei schwacher Hitze im geschlossenen Topf ca. 50 min. kochen. Gelegentlich umrühren. Die Vanilleschote entfernen, die Mandeln unterrühren und danach abkühlen lassen.

Die Sahne schlagen und unterheben und die ganze Mandel hinzugeben. Anschließend mit warmer Kirschsoße servieren.

Und mit einem schönen Spruch von Elisabeth Green, möchte ich euch in diesen 2. Advent schicken: „Manchmal werden ganz gewöhnliche Dinge ganz außergewöhnlich, einfach weil man sie mit den richtigen Leuten macht“

In diesem Sinne – wünsche ich euch immer die richtigen Leute um euch!

Eure Nachteule