Tag 4 auf der Insel – freche Möwen und endlich Strandkorbfeeling

Die Wochenmitte war jetzt tatsächlich so ein bisschen der Wechseltag, was das Wetter angeht – es war überwiegend trocken und der heftige Wind ließ im Laufe des Tages deutlich nach und jetzt würde ich ihn fast als „normal“ für die Insel bezeichnen.

Auch anhand der Wellenhöhe sieht man deutlich einen Unterschied:

Dazu habe ich eine ganz interessante Seite gefunden, die vielleicht auch für andere Urlauber ganz interessant sein könnte: Wind-, Wellen-, Wetter- und Gezeitenvorhersage https://de.windfinder.com/forecast/list_sylt

Den Vormittag habe ich dann etwas sportlich nutzen können – meine Stöckchen durften zwar zur Sicherheit nochmal im Auto bleiben, aber so konnte ich entlang der Promenade ein bisschen Jogg-Walking ausprobieren (was Dank Rückenwind auch gar nicht so schlecht bzw. schlimm war :-)..).

Dazwischen sind ein paar tolle Bilder entstanden:

Am Nachmittag war das Wetter dann so gut, dass ich mich auf die Suche nach unserem gemieteten Strandkorb gemacht habe und dann dort meinen erfolgreich verteidigten Crêpes gegen sehr freche und anscheinend sehr hungrige Möwen verteidigen konnte. Ich war immerhin erfolgreich, aber der eine oder andere Tourist machte Bekanntschaft mit einer Möwe und war dann um einen Crêpes ärmer! Die Crêperie am Meer – direkt an der Promenade kann ich echt empfehlen – die Variante mit Käse, Schinken, Sylter Ei, Japan Mayo, Salz, Pfeffer und etwas Schnittlauch war super lecker! Hier probiere ich bestimmt die nächsten Tage auch mal eine süße Variante!

Und am frühen Abend ging es dann mal in die andere Richtung – nämlich zum nördlichsten Ende der Insel – nach List und damit auch zum nördlichsten Ende von Deutschland. Ein kurzer Stopp war vorher im Hafen in List, wo wir diverse Fischspezialitäten beim Gosch durchprobierten und sogar den Chef persönlich am Schiffstresen haben sitzen sehen…und nein, ich wollte ihn nicht bei seinen Gesprächen stören, um ein „Fanfoto“ zu machen!

Der Verdauungsspaziergang führte uns dann zum Ende des Ellenbogens mit verschiedenen Schafbegegnungen auf der Straße …schade, dass sich der Sonnenuntergang für gestern eine Auszeit genommen hatte. Hier wäre es wahrscheinlich traumhaft gewesen…nun gut, dann müssen wir vielleicht einfach irgendwann nochmal hier auf die Insel kommen!

Warum heißt das nördliche Ende eigentlich Ellenbogen? Nun ja, die Form der viertgrößten deutschen Insel verändert sich ständig, aber seit ungefähr vierhundert Jahren sieht diese Insel von oben betrachtet wie eine Tänzerin aus und der Ellenbogen würde genau dieser Stelle auch entsprechen. Die Geschichte dieser Insel liest sich sehr spannend und ich hätte euch zwei weiterführende Lesetipps dazu: die Seite des Sylt Tourismus-Service: www.insel-sylt.de sowie die Seite über Deutsche Städte: www.deutsche-staedte.de/sylt/ .

Mal sehen, was sich heute hier alles so entdecken lässt – das Wetter sieht schon mal sehr gut aus! Dann will ich mal eine kleine Strandrunde drehen und warte, bis der Rest hier einmal alles wach ist!

In diesem Sinne – genießt den Tag und bis morgen!

Eure Nachteule

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