Vor einiger Zeit war die kulinarische Eule für zwei Tage in Aachen und neben der Arbeit stand natürlich auch ein bisschen was an Kulinarik auf dem Programm.
Aachen kennt sicher der eine oder die andere unter dem Begriff Kaiserstadt – von Kaiser Karl dem Großen kommend. Aber auch der Aachener Dom – das erste Unesco-Weltkulturerbe und seine Printen sind weltberühmt.

Zwei Gebäckstücke bzw. Backwaren hat man uns während der vergangenen Tage vorgestellt – natürlich die weltberühmten Printen und ein mit Butterstreusel-getränktes und überzogenes Hefegebäck – das Streuselbrötchen!
Das Streuselbrötchen gehört zu den ganz speziellen Erfindungen der Region Aachen, Düren, Monschau und Heinsberg ..und ist nichts für jemand der auf Kalorien und Fett achten möchte!


Bei den Aachener Printen handelt sich um eine spezielle Sorte brauner Lebkuchen und als original Aachener Printen gelten ausschließlich die ab circa 1820 in der Stadt Aachen selbst sowie in den Nachbarorten Alsdorf, Baesweiler, Eschweiler, Stolberg und Würselen nach neuer Rezeptur produzierten Printen.
Die Eigenschaft der Kräuterprinte in ihrer einfachen Form, sich beim Kochen in Sud aufzulösen und dabei den angenehmen süß-herben würzigen Geschmack zu verbreiten, führt zur Verwendung in diversen meist deftigen Gerichten, die vor allem in der Herbst- und Winterzeit serviert werden – und das musste natürlich auch probiert werden und zwar als Sauerbraten mit Nudeln und Printensauce sowie Apfelmus.
Die würzige Sauce passte super zum hier verwendeten Rindfleisch – klassisch wäre ja beim rheinischen Sauerbraten eigentlich Pferdefleisch! Unbedingt mal probieren!


Aber auch die typischen Gerichte mit Senfsauce muss man unbedingt probieren – denn eine weitere Spezialität aus der Region Aachen ist der Monschauer Senf. Ich habe ihn mit Hähnchenstreifen und Nudeln probiert – auch sehr lecker!
Den Abschluss machten an beiden Abenden jeweils ein Gin Tonic aus der Region – zuerst einen Linden No. 4 Dry Gin von den beiden Kölner Malte Böttges und Dennis Busch aus der Kölschbar im Belgischen Viertel Köln. Ein toller, milder und floraler Gin mit Holunder- und Rosenblüten.


Und am letzten Abend einen Charlies Dry Gin von der Destillerie Wilhelmi (https://destillerie-wilhelmi.de/) aus Aachen- ein wirklich harmonischen Gin mit präsenter Wacholdernote und als Botanicals schmeckt man Süßholzwurzel, Kardamom und Limette.


Dazu esse ich sehr gerne Lisas Bio-Kesselchips Sauerrahm & Frühlingszwiebel 🙂
Beim letzten DGKM-Forum hat der Kollege aus Aachen noch einen besonderen Gin dabei – einen KARL Aachener Printen Gin (https://shop.nobis-printen.de/) – der einzige Gin mit einem Destillat aus mazerierten Aachener Schokoladen-Printen. Schön mit Tonic gemixt und dazu ein paar Kräuterprinten – was für eine geniale Kombi!
In diesem Sinne – immer neugierig bleiben!
Eure Nachteule

Pingback: Sylt 2024 – die kulinarische Urlaubstour der Nachteule – Anreise und Tag 1 | Nachteuleblog