Carpe noctem. Dieser Blog handelt von den Erlebnissen einer "Nachteule", die nachts anstatt zu schlafen lieber Apfelkuchen backt oder sich mit anderen interessanten Dingen beschäftigt, wie z.B. mit ihrer Arbeit als Projektmanagerin und Academyleiterin in einer Softwarefirma, als pädagogische Leiterin des TCRH Mosbach oder auch mit dem Studium der Medizinpädagogik an der MSH Hamburg. Gebloggt wird, was gerade beschäftigt oder sonst interessant sein könnte (aus den verschiedenen Sparten des Lebens). Bei den Aussagen handelt es sich um meine eigene Meinung und sind auch so als private Äußerung zu verstehen.
Begonnen hat es je eigentlich ganz gut – nachdem die letzten Sturmböen und Regenwolken abgezogen waren, konnte man die morgendlichen Walkingrunde sogar genießen und da am Samstag Markt vor dem Rathaus Westerland ist, führe die Runde auf dem Rückweg auch einmal über diesen.
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Leider bin ich auf der Suche nach Tetrapoden für zu Hause nicht fündig geworden – da muss ich dann doch mal das große Internet dazu befragen.
Auch wenn es jetzt keinen strahlenden Sonnenschein gab – so ein bisschen lesen – erst im Café Paris und dann am Strand im Strandkorb ging super und es gab zum Abschluss auch noch Crêpes von der Crêperie am Meer (diesmal Mexican und Kinderriegel).
Das man Möwen nicht füttern sollte, weil sie dann sehr penetrant werden können, haben meine Neben-Strandkorbbesitzer wohl noch nicht gehört. Auf alle Fälle hatte ich zwischendurch ein paar sehr aufdringliche Möwen auch vor meinen Füßen…das war teilweise nicht so angenehm!
Am Abend gab es dann im Königshafen (https://www.koenigshafen.de/) in List noch ein sehr gutes Abendessen mit Austern, Lammfilet und traumhaften Kartoffelgratin (inkl. leckerem Wein).
Auf dem Rückweg ging es noch ans Rote Kliff in Kampen, wo wir nicht nur diese tolle Gegend betrachten konnten, sondern auch eine riesige Gewitterwolke heranrollen sahen (die dann auch per NINA und KatWarn ungefähr 10 Minuten vor Auftreffen auf Land gewarnt wurde) – was für ein Schauspiel!
Nach ein paar letzten Runden Stadt-Land-Fluss ging es an die erste Runde Koffer packen und heute Morgen geht es bei stürmischen zurück ins Ländle.
Aber eines ist sicher – ich komm zurück nach Westerland!
In diesem Sinne – einen erholsamen Sonntag euch allen!
War das ein Auftakt an diesem Morgen – die ersten Windböen mit 70-80 km/h waren schon da und es sollte noch mehr werden und auch die Wellen hatten schon eine beeindruckende Höhe.
Heute gab es mal ein etwas anderes Frühstück – nämlich mit Ausblick auf die stürmische See und leckerer Auswahl im Café Extrablatt (https://cafe-extrablatt.de/quicklink/cafe-extrablatt-sylt) und was mich besonders gefreut hatte – mit lieben Freunden aus Stuttgart, die zufällig hier auch gerade Urlaub machten.
Inzwischen hatte das Wetter weiter aufgefrischt und die Sturmflut fing an, weitere Teile des Strandes für sich einzunehmen. Böen mit teilweise 90 km/h trieben die Wellen ohne Unterlass Richtung Promenade und unsere Strandkörbe, die man versucht hatte etwas in Sicherheit zu bringen bekamen nun doch nasse Füße (aber sie sind immerhin nicht weggespült worden!).
Das Mittagessen war diesmal etwas kleiner, da am Abend noch ein Besuch in der Sansibar geplant war – aber ich habe mich schon sehr auf das leckere Bratheringsbrötchen vom Gosch und einen Fisch-Bistro Sprizz gefreut. Es war etwas herausfordernd, denn auch in der Friedrichstr. waren die Sturmböen deutlich zu merken.
Die Sansibar tagsüber ist schon ein Erlebnis, aber am Abend ist es nochmal ein bisschen anders – zum Einen was die Promi-Dichte angeht (wobei die im zweiten Slot noch höher ist) aber auch was die Lautstärke angeht (wenn alle Fenster zu sind ;-)..).
Aber das Essen war wieder sehr lecker – diesmal habe ich mich für Folgendes entschieden: ein Pornstar Martini als Aperitif, ein US Beef Tatar im Hauptgang und für zu Hause haben wir uns noch einen Kaiserschmarrn mit allem mitgenommen (davon war leider kein Bild mehr möglich ;-)…).
Der Sonnenuntergang war wieder etwas versöhnlicher nach diesem sehr stürmischen Tag und auch die Strandkonturen waren inzwischen wieder zu sehen.
Mal sehen, was der leider schon letzte Urlaubstag morgen so bringen wird – wasser-, wetter- und shoppingtechnisch!
In diesem Sinne – haltet euch gut fest bei dem Sturm!
Auch heute zeigte sich die Insel von ihrer stürmischen Seite – aber mit der richtigen Kleidung ist auch das kein Problem – und dann funktioniert auch die morgendliche Walkingrunde :-)!
Danach ging es auf den Brandenburger Strand von Westerland wo vom 20.-25. August der Defender GKA Kite-Surf World Cup Sylt 2024 stattfindet. Sylt ist der einzige Stopp der Qatar Airways GKA Kite World Tour in Deutschland. Wer hier auf dem Laufenden bleiben möchte – schaut mal hier vorbei: https://www.kitesurfworldcup.de/agenda.
Und da der Tag eindeutig zu Innenaktivitäten zeigte, ging es am Nachmittag nach List und dort in das Erlebniszentrum Naturgewalten (www.naturgewalten-sylt.de).
Es gibt insgesamt drei Bereiche – die klassische Naturgewalten-Ausstellung, wo es um die Geschichte der Insel, die Entstehung und den Küstenschutz geht sowie zwei Themenräume: „Klima, Wetter, Klimaforschung“ und »Leben mit Naturgewalten«.
Nicht nur für Kinder – auch für Erwachsene eine tolle Einrichtung. Es gibt einen Kopfhörer, mit dem man sich an verschiedenen Stationen verbinden kann und spannende Geschichten und Informationen erfahren kann.
Da wir schon mal in List waren, durfte natürlich auch ein Besuch beim Gosch nicht fehlen und diesmal gab es eine tolle Sea-Food-Platte, Austern, Lachs und weitere Fischleckereien.
Sylt macht auch bei stürmischen Wetter Spaß – diese Insel hat noch so viel zu bieten und ich freue mich schon auf die nächsten Entdeckungen!
In diesem Sinne – auf in den nächsten stürmischen Tag!
Die Nordsee war auch heute Morgen ziemlich aufgewühlt und das teilweise so stark, dass sogar unsere Strandkörbe nasse Füße bekommen hatten und deswegen im Laufe des Tages „gerettet“ werden mussten und ins Trockene gebracht wurden.
Zum Mittagessen ging es nochmal in den Golfclub – diesmal wurde die Pizza probiert, die ziemlich lecker war und eine gute Grundlage für den Rest des Tages darstellte.
Nach einer kleinen Shoppingtour zur Sylter-Schokoladenmanufaktur (https://cafe-wien-sylt.de/), wo wir u.a. auch für unsere Briefkasten-Hüter ein Glas Syltella mitnahmen, war noch ein bisschen Entspannung angesagt, bevor es dann zum kulinarischen Highlight des Urlaubs ging.
Nach dem im letzten Jahr leider nicht geklappt hatte mit einem Tisch, habe ich mich umso mehr gefreut, dass es in diesem Jahr mit einem Besuch im Söl’ring Hof (www.soelring-hof.de) geklappt hatte.
Jan-Philipp Berner kocht in diesem 2-Sterne Restaurant ein phantastisches Sommer-Menu – aber nicht nur das Essen war top – sondern auch das drumherum. Ein absolut zuvorkommender Service – von der Begrüßung bis hin zur Möglichkeit bei den verschiedenen Gängen extra Wünsche zu äußern (wie ohne Paprika und gerne kleinere Portionen) oder auch bei der Weinbegleitung der erste Probierschluck und die Erklärung zum Wein und bei Bedarf auch einen Wechsel der Weine. Besonders beeindruckt hat mich aber der Umgang mit Kinder hier – da das Menu nicht unbedingt jedem Kind schmeckt, holt Jan-Philipp Berner die Kinder persönlich ab und geht mit ihnen in die Küche, wo sie probieren dürfen und sich ihr Menü selber raussuchen dürfen – je nachdem, was ihnen gerade schmeckt!…ein bisschen neidisch bin ich ja schon, wer kann schon mal in einer 2-Sterne Küche hinter die Kulissen schauen! ;
Aber jetzt zu unserem „kleinen“ Menü…da die Abfrage nach den Besonderheiten etwas länger dauerte, gab es einen Glas Champagner zum Einstieg…und diesmal war es ein Louis Roederer Collection 244 Champagner und ich muss sagen, ja…ich habe noch einen Champagner gefunden, der mir neben dem Billecart-Salmon sehr gut schmeckt ;-)!
Und dann ging es auch schon los mit den Vorspeisen: gestartet wurde mit roter Beete, Sauerrahm und Mandel, anschließend einer Kombination aus Rauchboullion, Saiblingsrogen und Schnittlauch und dann als Trio anrichtet einmal eine Fjordforelle / Malz / Kartoffel / Petersilie, ein Zackenbarsch mit Nordseekrabben und Senf und ein filigranes Gebilde aus Rindertatar, Kieler Sprotte und Gartenkresse.
Eigentlich waren diese Kunstwerke fast zu schade zum Essen – aber dann wäre einem diese Geschmacksexplosion wirklich entgangen. Ja, das Auge isst wirklich mit!
Bevor es dann mit dem ersten Gang offiziell los ging, gab es noch Kartoffelbrot und Sauerrahmbutter….zum Reinlegen lecker!
Bei dem Menü besteht immer noch die Möglichkeit, weitere Gänge dazu zu nehmen und so wurde auch bei uns am Tisch ein Gang dazu genommen: Makrele als Tatar und am Stück geräuchert mit Holunder und Kopfsalat (ich durfte probieren – und es war eine sehr geniale Kombination – gerade auch mit dem Kopfsalat im Dressing u.a.). Da wir die Weinbegleitung dazu bestellt hatten, konnten wir auch bei diesem Gang den Wein mitprobieren – einen 2023 Pietranera von Marco de Bartoli aus Sizilien (https://www.marcodebartoli.com/en/wines/pietranera/) . Dieser Wein besteht aus 100 % Zibibbo-Trauben werden in den nach Norden ausgerichteten Weinbergen von Contrada Cufurà und Contrada Ghirlanda angebau. Zibibbo ist eines der vielen Synonyme für die weiße Rebsorte Muscat d’Alexandrie, das vor allem in Italien gebraucht wird.
Und dann ging es endlich los mit „unserem“ ersten Gang mit der Überschrift: Kaisergranat / Gurke / Rose / Ziegenfrischkäse. Sehr faszinierend fand ich das Gurkensorbet und die Ziegenfrischkäseluft – diese Mischung mit dem Kaisergranat- wow! Und dazu gab es diesmal einen 2020 Barbeito & Rocim A Meias Verdelho aus Madeira, ein Cuvee aus 92 % Verdelho und 8 % Sercial vom Weingut Barbeito ( https://www.vinhosbarbeito.com/en/).
Dann kam ein sehr spannender Fisch, wie ich finde – nämlich Stör (als Tatar) mit Karotte / Tagetes und Sonnenblumenkernen (als süßer Cracker dazwischen). Tagetes wird auch Studentenblume genannt und kommt in diesem Fall aus dem eigenen Garten des Söl’ring Hofes, wo sie als Gewürzblume angebaut wurde und hier in Verbindung mit den Karotten einen tollen Geschmack abgab. Dazu gab es diesmal einen 2017 Riesling Ried Gaisberg vom Weingut Hirsch aus dem Kamptal (https://www.weingut-hirsch.at/).
Auch im dritten Gang blieben wir im Meer – diesmal mit einem Kabeljau / Salzwiese / Kohlrabi / Apfel. Ich wiederhole mich zwar aber – was war das für eine Geschmacksexplosion und auch der Wein war hier für mich ein absolutes Highlight: ein 2020 Nikteri von Mikra Thira aus Santorini (https://shop.weinamlimit.de/winzer/mikra-thira).
Ich zitiere einfach mal von Seite „Wein am Limit“, was über diesen Wein geschrieben wird: „Assyrtiko, Aidani und Athiri, drei weiße autochthone Rebsorten, beginnen ihre Reise nach der Lese im Edelstahltank. Fortgesetzt und beendet wird die Gärung in gebrauchten Barriques, in welchen die Cuvée noch für 4 Monate verweilen darf. Nach der Abfüllung bleiben die Flaschen für ein Jahr im Weingut, bevor sie ihre Reise zu uns antreten können. Das mineralische Rückgrat und die Konzentration des Assyrtiko harmonieren großartig mit dem weichen und zarten Charakter der Athiri und der blumig, aromatisch komplexen Sorte Aidani. Viele Zitrusnoten, Pfirsich, Kamille und eine subtile Mineralität. Vollmundig, mit straighter Säure und einem langen Nachklang.“…besser hätte ich es auch nicht beschreiben können ;-)!
Dann wurde es fleischig…im ursprünglichen Gericht stand hier Kalbsbries auf dem Programm, was wir aber bis auf einen Esser in Kalbskotelett umtauschen durften. Aber ein Probehäppchen Bries durfte ich probieren und muss sagen- ja, sehr interessant, hätte ich so nicht erwartet, aber trotzdem fand ich mein zartes Stück Fleisch mit Bohnen / Cassis / Pfifferlingen auch sehr gut!
Zum Trinken wurde ins Glas ein 2020 Mareisa del Atlantico von Azul Perdidi aus La Palma eingeschenkt: https://shop.weinamlimit.de/winzer/azul-perdido. Die Trauben waren hier Listan Blanco und Albillio Criollo.
Der vorletzte Gang war dann eine Hubbeltaube – die einmal als Bein mit Tomate und als Bruststück mit Erbsen, Lauch und Honig serviert wurde. Dazu einen 2022 Langhe Nebbiolo von Giovanni Almondo aus dem Piemont (https://giovannialmondo.com/en/prodotto/langhe-nebbiolo-doc-eng/).
Bevor es zum offiziellen Dessert kam, bekam ich noch meinen Extra-Dessertgang serviert: Johannisbeerblüte und Moosbeere und dazu einen 2022 Poiré Granit von Eric Bordelet – ein erfrischender und leckerer Birnen-Cidre aus der Normandie (https://ericbordelet.com/).
Als Dessert war dann zu lesen: Himbeere / Lavendel / Zitronenthymian / Amarant und auch hier kam ein kleines Kunstwerk an den Tisch – und passend dazu einen Moscatel do Douro von Niepoort aus dem Dourotal (https://www.niepoort.pt/).
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Und dann kam noch der süße Abschluss – in 5 Gängen…
Aprikose / Joghurt / Verjus (ein relativ saurer Saft, der aus grünen Weinbeeren gepresst wird)
Heidelbeere / Minze / Schokolade
Rantumer Kranz / Johannisbeere / Karamell
Brombeere / Whisky / dunkle Schokolade
Herzkirsche / Blütensirup / Baiser
…und bei uns noch einen Espresso (mit Schokopralinen).
Es war ein unfassbar leckerer Abend und auch das ganze Drumherum machte es zu etwas Besonderen. Ein herzliches Dankeschön auch an Niklas Müller, unseren Servicemitarbeiter, der mit viel Geduld, Witz und super Fachwissen uns durch diesen Abend begleitet hat und das Essen von Jan-Philipp Berner und seinem Team noch runder gemacht hat!
Danke!
In diesem Sinne – lasst es euch auch mal gut gehen!
Mit ein bisschen mehr Wind empfing uns der zweite Urlaubstag – aber das ist das Schöne an Sylt: das Wetter macht hier seine eigenen Gesetze. Morgens kann es grau und stürmisch sein und dann plötzlich ist die Sonne wieder da. Für einen Urlaub auf Sylt gilt eigentlich nur: nimm für jedes Wetter etwas mit zum Anziehen – dann passt das schon!
Nach dem der Vormittag mit ein bisschen Recherchearbeit und Podcast hören verbracht wurde, war es an der Zeit was zum Mittagessen bzw. zum Frühstück zu suchen – diesmal durfte der nächste Crêpes mit von der Crêperie am Meer. Ihr „Ganztagesfrühstück“: ein Crêpes mit Schinken, Käse, Schnittlauch, Morsumer Ei (als Spiegelei) und heute noch mit Japan-Mayo – sehr lecker und wirklich eine komplette Mahlzeit!
Dann ging es später noch in den Golf-Club Sylt, wo es ein Pächterwechsel gegeben hatte und wir nach unseren etwas durchwachsenen Erlebnis im letzten Jahr hier dem Restaurant nochmal eine Chance geben wollten – nämlich dem Alessia (https://www.alessiasrestaurant.de/). Die Mittagskarte ist nicht zu überladen und die Currywurst groß, die Suppen lecker und auch die Pizzavarianten sind durchaus essbar. Durch mein spätes Frühstück und denn gleich im Anschluss noch anstehenden „beruflichen“ Termin, gab es nur was zur Flüssigkeitsaufnahme ;-)!
Wenn ich schon mal die Gelegenheit habe, einen unserer Ausbilder in Action zu sehen, dann mache ich das auch gerne im Urlaub. Und so war ich am Nachmittag für ein paar Stunden bei einer Erste-Hilfe-Fortbildung auf Sylt zu Gast und konnte mal schauen, ob meine Entwicklungen der Unterlagen auch von anderen (und nicht nur von mir) praktisch umsetzbar sind und ob unsere Ausbilder damit zurechtkommen. Vielen Dank lieber Heiko, dass ich dabei sein durfte!
Nach einem kleinen Stadtbummel ging es dann in die Seekiste (https://seekiste-sylt.de/). Seit 1971 ist das gemütliche Restaurant – mit seinen klassischen Friesenfliegen – ein Tipp für alle, die insbesondere am Dienstag einmal sehr lecker Ente essen möchte (und zwar das ganze Jahr über)!
Da für mich eine ganz Portion Ente doch ein bisschen zu viel ist, habe ich mich für ein leckeres Lachstartar und ein Glas Roederer Champagner entschieden. Und die Räubergabel – so dass ich von der Ente unbedingt probieren konnte. Da es auch eine Portion Trüffelspaghetti zu probieren gab, kam ich auch in diesen Genuss…und zum Abschluss gab es einen sehr leckeren, noch leicht warmen Schokopudding von der Valrhona Schokolade mit Eierlikör.
Gegen später wurde es nochmal „heiß“ und „feurig“ in unserer Unterkunft – verbranntes Essen in einer Wohnung auf einem anderen Stockwerk sorgte für einen kleinen Feuerwehr-Einsatz vor der Tür.
In der Nacht kam dann der angekündigte Regen und auch der Wind ist inzwischen durchaus böiger geworden. Heute Morgen war es noch ein bisschen bewölkt, aber der Wind sorgt dafür, dass es schon wieder etwas sonniger wird.
Dann schauen wir mal, was der heutige Tag so alles bringen wird!
Nach einer wirklich entspannten Fahrt mit vielen Podcastfolgen habe ich es tatsächlich einmal geschafft auf der Pole-Position auf dem Sylt-Shuttle zu stehen…was für eine tolle Aussicht – wobei man das Gewackel da oben nicht unterschätzen darf ;-)!
Dazu einen schön gekühlten Weisswein: einen Pinot Grigio Delle Venezie von Casetto (https://www.agricolacasetto.it/de/weine) Gewinner der Silver Medal und 90 IWC – International Wine Challenge 2024.
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Der nächste Morgen begrüßte uns mit Sonne und angenehmen Wind, so dass ich noch vor dem Frühstück eine erste Walking-Runde auf der Promenade unternahm und dabei bei den Aufbauten zum ab dem 20.8. beginnenden Surf World Cup vorbei gekommen bin. Da bin ich mal gespannt, was man hier so mitbekommt!
Da das Wetter immer besser wurde, konnten wir diesmal bereits am ersten Tag unseren Strandkorb einweihen – mit einem bzw. zwei guten Büchern (endlich mal wieder „normaler“ Lesestoff) und einem erfrischenden Bad in der Nordsee.
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Für den kleinen Hunger gab es einen Friesen-Crêpes von der Crêperie am Meer (https://www.instagram.com/creperie_am_meer_sylt/) – und das war sicher nicht der letzte Crêpes in diesem Urlaub :-)!
Das Abendessen führte uns nach einem kleinen Spaziergang in die Web Christel (https://webchristel.de/) nach Westerland.
Nach einem sehr leckeren St.Germain-Cocktail mit Holunderblütenlikör und Taittinger Champagner gab es bei mir ein perfektes Pfifferlingrisotto und als Dessert ein gebackenes Walnusseis.
Die Weinbegleitung war an diesem Abend ein Saint-Emillion – und zwar ein Chateau Brun und nachdem wir auf dem Rückweg noch spontan der wineBANK Sylt einen Besuch abgestattet haben, gab es zu Hause noch einen Spätburgunder Aus den Lagen vom Weingut Christmann aus der Pfalz (https://weingut-christmann.de/spaetburgunder/)…Wein Nummer 2 gibt es dann die nächsten Tage mal 😉
Polarlichter ließen sich nachts leider nicht sehen, aber ein bisschen was vom Vollmond lies sich erkennen. Mal schauen – vielleicht klappt es ja in einer der nächsten Nächte.
Der Dienstagmorgen ist noch ein bisschen grau…aber die ersten hellblauen Flecken lassen sich erahnen – mal sehen, was der Tag so alles bringen wird!
In diesem Sinne – einen schönen Start euch in diese Woche!
Vor einiger Zeit war die kulinarische Eule für zwei Tage in Aachen und neben der Arbeit stand natürlich auch ein bisschen was an Kulinarik auf dem Programm.
Aachen kennt sicher der eine oder die andere unter dem Begriff Kaiserstadt – von Kaiser Karl dem Großen kommend. Aber auch der Aachener Dom – das erste Unesco-Weltkulturerbe und seine Printen sind weltberühmt.
Zwei Gebäckstücke bzw. Backwaren hat man uns während der vergangenen Tage vorgestellt – natürlich die weltberühmten Printen und ein mit Butterstreusel-getränktes und überzogenes Hefegebäck – das Streuselbrötchen!
Das Streuselbrötchen gehört zu den ganz speziellen Erfindungen der Region Aachen, Düren, Monschau und Heinsberg ..und ist nichts für jemand der auf Kalorien und Fett achten möchte!
Bei den Aachener Printen handelt sich um eine spezielle Sorte brauner Lebkuchen und als original Aachener Printen gelten ausschließlich die ab circa 1820 in der Stadt Aachen selbst sowie in den Nachbarorten Alsdorf, Baesweiler, Eschweiler, Stolberg und Würselen nach neuer Rezeptur produzierten Printen.
Die Eigenschaft der Kräuterprinte in ihrer einfachen Form, sich beim Kochen in Sud aufzulösen und dabei den angenehmen süß-herben würzigen Geschmack zu verbreiten, führt zur Verwendung in diversen meist deftigen Gerichten, die vor allem in der Herbst- und Winterzeit serviert werden – und das musste natürlich auch probiert werden und zwar als Sauerbraten mit Nudeln und Printensauce sowie Apfelmus.
Die würzige Sauce passte super zum hier verwendeten Rindfleisch – klassisch wäre ja beim rheinischen Sauerbraten eigentlich Pferdefleisch! Unbedingt mal probieren!
Aber auch die typischen Gerichte mit Senfsauce muss man unbedingt probieren – denn eine weitere Spezialität aus der Region Aachen ist der Monschauer Senf. Ich habe ihn mit Hähnchenstreifen und Nudeln probiert – auch sehr lecker!
Den Abschluss machten an beiden Abenden jeweils ein Gin Tonic aus der Region – zuerst einen Linden No. 4 Dry Gin von den beiden Kölner Malte Böttges und Dennis Busch aus der Kölschbar im Belgischen Viertel Köln. Ein toller, milder und floraler Gin mit Holunder- und Rosenblüten.
Und am letzten Abend einen Charlies Dry Gin von der Destillerie Wilhelmi (https://destillerie-wilhelmi.de/) aus Aachen- ein wirklich harmonischen Gin mit präsenter Wacholdernote und als Botanicals schmeckt man Süßholzwurzel, Kardamom und Limette.
Dazu esse ich sehr gerne Lisas Bio-Kesselchips Sauerrahm & Frühlingszwiebel 🙂
Beim letzten DGKM-Forum hat der Kollege aus Aachen noch einen besonderen Gin dabei – einen KARL Aachener Printen Gin (https://shop.nobis-printen.de/) – der einzige Gin mit einem Destillat aus mazerierten Aachener Schokoladen-Printen. Schön mit Tonic gemixt und dazu ein paar Kräuterprinten – was für eine geniale Kombi!
Wer Lust hat, einmal einen Abend mit leckerem, frisch gegrilltem Fleisch und einer fachkundigen und witzigen Betreuung erleben zu wollen – dem kann ich den Kurs „Steak only“ in der Grillworld Schorndorf sehr an Herz legen!
Der Burner – Peter Amann – war am gestrigen Abend der Grillmeister und begrüßte pünktlich um 18 Uhr 20 hungrige und wissbegierige Menschen in der Grillschule der Grillworld in Schorndorf. Die Kursbeschreibung versprach: „Steak ‚Only‘ – Das perfekte Steak ist eigentlich ganz einfach, wenn man weiß wie es geht. In diesem Kurs wird ausschließlich Steak gegrillt.“…oha…und da lagen dann auch auch 11 kg leckeres Fleisch auf dem Vorbereitungstisch.
Nach einer kurzen Einheit, was versteht man unter „Vorwärts grillen“, „Rückwärts grillen“ und was ist eigentlich die Caveman-Methode gab es ein erstes kleines, dünnes Versucherle vom Grill – denn die richtige Dicke eine Steak sind mind. 3 Finger ;-)!
Nach einer kurzen Einheit, was versteht man unter „Vorwärts grillen“, „Rückwärts grillen“ und was ist eigentlich die Caveman-Methode gab es ein erstes kleines, dünnes Versucherle vom Grill – denn die richtige Dicke eine Steak sind mind. 3 Finger ;-)!
Es wurde gefachsimpelt, Steaks im 45-Grad-Winkel auf den unterschiedlichsten Grillgeräte hin und hergelegt – immer mit der ausreichenden Zeit und und anschließender Nachruhe – und nachdem dann auch die letzten Beilagen vorbereitet waren, ging es in den Verköstigungsmodus.
Neben 21-Tagen gereiften Dry Age Schwein gab es leckeres Ribeye in den verschiedenen Grillmethoden zu probieren und auch die Variante mit einmal Mayo außen drum zum Schluss wurde ausprobiert. Eine selbstgemachte Chimichurri, Kräuterbaguette – mit und ohne Käse, gefüllte Ochsenherztomaten und ein weiteres Highlight – im Ganzen gegrillter Lauch – rundeten das Essvergnügen ab!
Ich lasse einfach mal ein paar Bilder sprechen…um euch ein bisschen Lust zu machen, was man alles probieren konnte:
Aber auch Fragen rund um´s Grillen, Grillmethoden, Grillgeräten oder auch Schleifgeräten – wie z.B. von der Firma Horl (www.horl.com) – konnten gestellt werden und wurden ausführlich und kompetent von Peter beantwortet.
Wer mehr von ihm wissen will – hier geht es zu seiner Homepage: www.derburner.com und wer jetzt Lust auf einen Grillkurs in Schorndorf hat (es gibt nicht nur Steak-Kurse, sondern noch ganz viele andere tolle Kursangebote) – hier geht es zur Kursübersicht: https://grillworld.de/grill-termine/
Danke für den tollen, informativen und leckeren Abend – ich freue mich schon auf das nächste Mal :-)!