#timetohygge – Ideen und Anregungen für eine gemütliche Winter- & Weihnachtszeit – Tag 14-16

Krankheitsbedingt gibt es die letzten drei Tage einmal als kompakten Beitrag – tja, so eine Magen-Darm-Grippe kommt manchmal schneller und heftiger wie man denkt!

Typische Adventsbräuche, die wir kennen sind z.B. der Adventskranz und der Adventskalender – und wahrscheinlich hat der eine oder andere sicherlich mind. eins von den beiden bei sich stehen bzw. liegen 😉

Fangen wir kurz einmal mit dem Adventskranz an: dieser wurde erstmals Ende des 19. Jahrhunderts in Norddeutschland „populär“ und dehnte sich dann langsam auch in andere Regionen aus. An jedem der vier Adventssonntage im Dezember wird eine Kerze angezündet, bis am letzten Adventssonntag alle vier Kerzen des Kranzes leuchten. Der (sehr häufig) grüne Kranz symbolisiert Leben und Hoffnung und die meist roten Kerzen können auch als Zeichen der Liebe verstanden werden.

Tja, und der Adventskalender ist nicht nur was für Kinder – sondern auch der eine oder andere Erwachsene freut sich über diese tolle Gelegenheit, sich die Wartezeit bis zum Weihnachtstag zu verkürzen 😉!

Eine tolle Seite mit noch vielen weiteren Brauchtumsideen und Hintergrundinformationen findet ihr auf www.brauchwiki.de/advent.

Tipps und Tricks rund um den Weihnachtsbaum

Ab wann und wo sollte man den Weihnachtsbaum aufstellen? Nun ja, das ist natürlich Geschmacks- und vielleicht auch (Familien)Traditionssache – aber oft wird empfohlen, in erst wenige Tage vor Heiligenabend zu kaufen. Ansonsten gilt: so lange wie möglich an einem kühlen, schattigen Platz im Freien „parken“ und um in dann lange frisch zu halten empfiehlt es sich, eine dünne Scheibe (2-3 cm dick) vom Stammende abzusägen und ihn in einem gut mit Wasser gefüllten Eimer zustellen und auch danach gerne alle zwei bis drei Tage etwas Wasser nachgießen. Wichtig wäre auch noch der Tipp, dass er nicht direkt von draußen ins warme Wohnzimmer kommen sollte – sondern dass man ihn langsam an die Wärme gewöhnen soll. Also erstmal dann ins Treppenhaus oder in den Wintergarten stellen, bevor er „rein“ darf und dann ein schönes, möglichst helles Plätzchen (nicht direkt vor der Heizung) bekommt.

Ach ja – und das Netzt verhindert, solange es noch dran ist – die Verdunstung über die Nadeln und auch hier gilt – je später man es abnimmt (von unten nach oben), desto besser wäre es für den Baum.

Ob es jetzt eine Tanne, Fichte oder Kiefer wird – das ist eure Wahl bzw. auch die Wahl des Geldbeutels. Die gerade auch bei den Deutschen so beliebte Nordmantanne ist die teuerste unter den angebotenen Bäume, allerdings auch mit die pflegeleichteste.

Und noch so einen Tipp für den Zeitraum (ab kurz vor) Weihnachten und (bis zu) Heilige Drei Könige: ein alter süddeutscher Brauch ist das „Christbaumloben“ 😉…man besucht Freunde und Nachbarn und lobt die dortigen Christbäume in den höchsten Tönen – und hier ist Ironie ausdrücklich erlaubt und als Dank für das ausführliche loben bekommt jeder Christbaumlober einen Schnaps vom aktuellen Gastgeber!

Was braucht man eigentlich für einen gemütlichen Weihnachtsmarkt zu Hause? Das war ja schon mal Thema am Tag 7 – mit dem Schwerpunkt auf vegetarische Ideen. Heute habe ich mal ein paar süße Vorschläge – wie wäre es mit

  • gebrannten Mandel-Variationen (süß oder auch mal als gesmokte Rauchmandeln)
  • Popcorn
  • Schmalzgebäck
  • Schokofrüchte oder für ganz süße: kandierte Äpfel
  • eine kleine Candybar zum Selbermischen
  • Crépesvariationen
  • Langos

Mehr dann dazu im Kalender 2024 ;-)!

In diesem Sinne – bleibt gesund und bis bald!

Eure Nachteule

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