Tag 3 – Shoppingtag mit Schokolade, Tee, Pulli und einer Ente zum Abschluss

Also irgendwie war das ein sehr erfolgreicher Tag hier auf Sylt gestern – ich konnte mehrere Punkte auf meiner Wunsch-To-Do-Liste abhaken :-)!

Nachdem das Wetter noch etwas unentschlossen war, war der erste Stopp auf der Mädels-Shoppingrunde die Sylter Schokoladenmanufaktur (https://cafe-wien-sylt.de/) in Tinnum.

Ein Traum für alle Schokoliebhaber – einkaufen mit Blick in die Schokoladenproduktion, die sich hinter einer sicheren Glasscheibe befindet und für ganz hungrige Menschen gibt es auch direkt Kuchen und Pralinen zum sofort vernaschen.

Auf meinem Einkaufszettel stand hauptsächlich das Eindecken mit Syltella – einer sehr leckeren Nussnugatcreme in Zartbitter und mit Meersalz. Da es auch ein paar handgeschöpfte Schokoladentafeln gab (siehe Bild der Schokoladenwand :-)…) durfte eine kleine Auswahl mit (u.a. mit Early Grey, eine 99%, eine mit Syltella und auch eine laktosefreie Schokolade).  Neben Süßem gab es aber gestern auch noch selbstgemachte Grissini-Stangen, die super am Abend zum neu getesteten Rotwein geschmeckt haben (wir mussten uns leider die letzten Abende durch verschiedene Rotwein-Sorten probieren, die hier gerade im Angebot sind, um einen weiteren Shopping- und To-Do-Listen-Punkt demnächst abhaken zu können.

Nach soviel Schokolade musste es mal etwas Frischeres sein…ich wurde im Sylter Teehaus Teekula abgesetzt (www-sylter-teehaus.de). Was für ein toller Duft hier einem schon beim Eintreten in die Nase steigt…zwei neue Teesorten (Friesenmischung Sylter Milchbart und Sylter Earl Grey Rose) sowie zwei Marmeladen (Sanddorn und Erdbeer-Lakritze) möchten probiert werden. Und insbesondere bei der einen Marmelade kann ich mir sicher sein, dass ich sie alleine probieren darf – ratet mal welche von den beiden 😉

Und ein bisschen was Gutes habe ich auch noch getan an diesem Morgen – ich habe Stephen, die Möwe adoptiert, die aus recycelten PET-Flaschen stammt und deren Verkaufserlös an For our oceans (www.4ocean.com) geht, einem Unternehmen zur Meeresreinigung  – insbesondere von Plastikabfälle im Meer.

Und dann gab es „Star“ gucken – das Schaf „Pulli“ hat inzwischen ja einen echten Promistatus hier auf Sylt erreicht und so fuhren wir einfach auf gut Glück in Richtung des Hofes in Keitum, wo dieser Star normalerweise zu Hause ist und tatsächlich – auf einer Wiese stand er und mampfte in aller Ruhe Gras. Dieses Schaf sieht wirklich so aus, als ob es gegen die steife Brise die heute herrschte einen schwarzen Pullover über sein doch relativ weißes Fell gezogen hätte.

Da wir nicht länger stören wollten, gab es nur ein vorsichtiges Fanfoto von etwas weiter weg und einen kurzen Stopp eine Wiese weiter, wo zottelige Galloway-Rinder gemütlich rumstanden (die gleich auch noch einen weiteren Halt verursachten).

Weiter ging die Shoppingtour zum nächsten Teekontor – nämlich zum Kontorhaus Sylt (www.kontorhaussylt.de) wo zwei weitere Tees und etwas für den Nachmittagskaffee mit durften.

Nach einem herzhaften Stopp in der Sylter Landschlachterei (www.sylter-landschlachterei.de) wo Galloway-Schinken, Insel-Salami und ein paar Galloway-Sticks in den Einkaufskorb wanderten, gab es endlich einen kurzen Stopp in Keitum, wo der zuvor gekaufte Kuchen probiert werden konnte.

Man darf mich gerne für schleckig halten…aber ich hatte mich so auf den kalten Hund gefreut und musste gestehen…ich mag Schokolade oder auch Kekse mit Orangenaroma überhaupt nicht…schade. Aber dann muss ich halt mal wieder selber einen „backen“.

Kurz noch ein zwei Info zu Keitum: bei einem gemütlichen Spaziergang durch das alte Kapitänsdorf Keitum sieht man wunderschöne alte Reetdachhäuser und man merkt schnell, warum Keitum auch den Namen „das grüne Herz der Insel“ trägt. Einkaufen, leckere Essen, Wellness – alles findet sich hier in enger Nachbarschaft zu einander. Eine schöne Seite mit ganz vielen weiteren spannenden Facts zu Keitum ist folgende: www.insel-sylt.de/keitum/.

Nach weiteren Shoppingstopps für meine Mädels ging es wieder zurück zu unseren Männern und dann gemeinsam zum Abendessen in die Seekiste.

Hier war die Auswahl relativ einfach – weil hier muss man am Dienstagabend Ente essen (und zwar nur auf Vorbestellung und es gibt auch nur max. 30 Enten pro Dienstag). Und diese Vorbestellung hat sich sowas von gelohnt – ich hatte noch nie außerhalb der Weihnachtszeit Ente mit Rotkohl und Kartoffelklößen und war etwas skeptisch, ob so ein  – für mich – typisches Weihnachtsessen auch jetzt im Sommer (okay..Herbst ;-)..) schmecken kann.

Und wie es schmecken kann – herrlich krosse Haut, megasaftiges Fleisch, etwas zimtlastiges Rotkraut und eine tolle Sauce…ein absoluter Tipp für alle Sylturlauber (wichtig ist nur die rechtzeitige Reservierung!)

Müde, satt und relativ entspannt ging es dann nach einem etwas windigen Heimweg und einem tollen Sonnenuntergang (ja, er bemüht sich redlich weiter nach oben auf der Skala zu kommen) dann Richtung Koje.

Der Wind soll heute etwas nachlassen im Laufe des Tages, so dass ich schonmal die Laufschuhe gerichtet habe und mir jetzt noch die passende Musik zusammen stelle, so dass ich nachher – wenn sich Regenbogen und Wind etwas verzogen haben – mal ein bisschen die Strandpromenade unsicher machen kann mit meinen Stöckchen.

In diesem Sinne – genießt das heutige Wochenbergfest und bis morgen!

Eure Nachteule

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