Berlin, Berlin – wir fahren nach Berlin – auf Reisen mit der Nachteule

Kurz nach 9 Uhr rollte der rote Autozug von Westerland wieder los Richtung Niebüll – also dem Festland und es hieß nun wirklich Abschied nehmen von dieser schönen Insel…Faarwel – erstmal (wie der eingefleischte Sylter wohl sagen würde 😉…).

Erster (und letzter Stopp vor Berlin) war eine kleine Bäckerei in Niebüll, wo wir uns mit Kaffee und belegten Weckle eingedeckt haben und ich habe seit ewigen Zeiten mal wieder ein „Schaumkussbrötchen“ – so stand es auf dem Schild  – essen dürfen!

Am späten Nachmittag erreichten unser blaues Reisemobil und wir die Außenbezirke von Berlin – es ist schon faszinierend hier. Du kannst 30 Minuten durch herrlich grüne Wohnbezirke fahren, bis du zum sehr häuserbetonten Stadtzentrum von Berlin kommst und bist aber schon seit 30 Minuten eigentlich schon in Berlin.

Ich gebe zu, ich fühle mich in Hamburg deutlich heimischer, wie in Berlin – aber hier gibt es noch so einiges, wo ich unbedingt (teilweise auch nochmal) hinmöchte: das Spionagemuseum steht hierbei noch ganz oben auf der Bucketliste, einen ausführlichen Besuch auf der Museumsinsel auch noch und ich hoffe sehr, dass „unser“ Häppies bald eine neue und größere Location gefunden hat, damit wir wieder mal unsere leckeren Germknödel-Varianten genießen können!

Aber ein kleines bisschen „Touri-Programm“ musste es dann gestern Abend auch noch sein – mit der besten Buslinie, um Berlin möglichst kostengünstig anzuschauen, der M100, ging es Richtung Brandenburger Tor. Und nicht nur dort habe ich im Übrigen einen „Nett hier“ Aufkleber gefunden 😅

 Hier noch ein zwei Informationen zur Buslinie 100, die vom Bahnhof Zoologischer Garten bis hin zum Alexanderplatz fährt (und zurück natürlich).

Man kommt hier fast an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten vorbei und bekommt eine unkommentierte Stadtrundfahrt mit einem Fahrschein AB und einer Stunde Zeit Investition.

Mehr zu den Stationen findet ihr hier: https://www.berlin.de/tourismus/touren/5704967-956960-berlin-mit-dem-100er-bus.html

Wer es gerne kommentiert haben möchte – live oder per Audio-Kopfhörer – dem sei eine Fahrt in einem der Hop on-Hop off Busse empfohlen, die hier zu Hauf rumfahren. Eine gute Quelle für solche Unternehmungen oder Ausflugstipps ist die Seite bzw. App „getyourguide“.

Der Nachteule-Blog ist ja auch bekannt für seinen kulinarischen Schwerpunkt und deswegen möchte ich euch heute gerne die „Freundschaft“ in Berlin vorstellen, wo wir gestern Abend noch eingekehrt sind: www.istdeinbesterfreund.com

Seit September 2018 findet sich in der Mittelstr. 1 die kleine aber sehr feine Weinbar „Freundschaft“ von Willi Schlögl und Johannes Schellhorn. Im Sommer kann man draußen Platz nehmen und bei schlechtem oder kalten Wetter findet man drinnen an einem 26m langen und ovalen Tresen aus Deutscher Eiche sicher auch ein Plätzchen und ganz wichtig – man kann nicht reservieren!

Die große Weinkarte ist klasse, aber auch die Auswahl an offenen Weinen und vor allem das kleine Speisenangebot ist super – ich liebe den Toast Freundschaft mit seiner tollen Cocktailsauce und endlich konnten wir die legendären Spinat-Knödel mal probieren….ein wirklich leckerer Tipp!

Kommt vorbei, lasst euch gerne beraten und genießt ein paar Stunden hier in netter Gesellschaft!

Nach der heftigen Gewittersession heute Nacht empfing uns jetzt ein strahlender Sonnenmorgen und jetzt genießen wir noch ein kleines Motel One Frühstück zu zweit, bevor Carsten wieder zurück ins Ländle fährt und ich mich noch an die letzten Vorbereitungen für die morgige Vorlesung an der Akkon Hochschule mache (das ist nämlich der Hauptgrund, warum wir von Sylt noch einen Zwischenstopp hier in Berlin eingelegt haben) und muss auch noch ein weiteres PSNV-Seminar fertigerstellen und an die weiteren Bearbeitenden schicken. Aber sicher bleibt heute auch noch etwas Zeit einmal durch Berlin zu fahren und heute Abend teste ich mal einen neuen Italiener hier ;-).

In diesem Sinne – einen schönen Gruß aus der Hauptstadt und dann bis erstmal 😉

Eure Nachteule

…und schon kam der letzte Urlaubstag auf Sylt – Reisetagebuch Tag 8

Nachdem es am Morgen ja noch etwas unbeständig war auf Sylt an unserem letzten Urlaubstag, wurde es dann aber noch deutlich besser und das Wetter zeigte sich von seiner schönen Seite wieder.

Am Morgen konnte man ein spannendes Schauspiel beobachten direkt im Wasser vor dem Westerländer Strand…ein relativ großes Schiff kam sehr nah herangefahren, blieb einige Zeit stehen und drehte dann wieder ab um wieder raus auf die Nordsee zu fahren. Und diese Aktion konnte man den ganzen Tag und auch die ganze Nacht hindurch beobachten.

Mittels der Seite www.vesselfinder.com ließ sich schnell rausfinden, um welches Schiff es hier handelte und warum es diese Aktion betreibt:

Die „Embla R“ sorgt mit weiteren Schiffen dafür, dass Sylt nicht kleiner wird – die vergangenen Jahre mit ihren Herbstfluten und den dadurch entstandenen Sandverlusten haben zu einer deutlichen Abnahme der Küstensubstanz geführt. Direkt vor Westerland handelt es sich wahrscheinlich nicht im reine Sandaufspülungen, die klassischerweise mittels Spülleitungen, den Laderauminhalt mit Wasser verdünnt an Land spülen und dann nach dem Abfließen ins Meer per Planierraupe der neue Strand bzw. der neue Landabschnitt befestigt werden kann, sondern um Vorstrandaufspülungen, die die Wellendynamik der Nordsee abmildern sollen.

Entnommen wird der Sand ca. 8 Kilometer VOR Sylt aus 15-30 Meter Tiefe und wird dann Richtung Landmasse gebracht.

Und neu ist dieses Phänomen übrigens nicht – seit 1972 wird bereits Sand wieder aus dem Meer geholt und an die Strände zurück gespült! Wer noch ein bisschen mehr wissen möchte: www.insel-sylt.de/nachhaltigkeit/sandaufspuelungen/

Bevor es zum etwas verspäteten Frühstück/Brunch mit Blick auf das Wasser kam, wurde noch ein bisschen kreativ gearbeitet, um auch in und für die VOSTacademy ein Stück weiterzukommen (und wann kann ich schon mal mit so einem Ausblick arbeiten!)

Leider ging es dann schon an die erste Runde Koffer packen, da der Autozug morgen bzw. nachher um 9:30 Uhr Richtung Niebüll losfährt und Carsten hat wieder dem obligatorischen Auto-Koffer-Tetris begonnen – und ich werde das Gefühl nicht los, das wir irgendwie mehr Sachen wieder mit zurück nehmen, wie wir hergebracht haben :-)!

Liegt vielleicht auch an dem schönen Blumenstrauß, den ich am Morgen von meinem Mann zu unserem 20. Hochzeitstag bekommen habe.

Und natürlich wäre dieser Bericht nicht vollständig, wenn es nicht noch einen Hinweis auf das sehr leckere Abendessen geben würde und für unseren Hochzeitstag haben wir einen Tisch bei Jörg Müller reservieren können (www.jmsylt.de/restaurant) und es war wirklich noch ein sehr schöner Abschluss mit einem tollen Menü und phantastischen Weinen!

Mit einem schönem Sonnenaufgang starten wir in unseren Abreisetag und ich genieße noch eine letzte Tasse Kaffee mit Nordseeblick, bevor es nachher Richtung Festland und zu unserem nächsten Zwischenstopp – nämlich Berlin geht. Was wir da wollen – das würde ich morgen nochmal verraten 😉

In diesem Sinne – auf in eine neue Woche voller spannender Geschichten!

Eure Nachteule

Ein Samstag auf Sylt im Herb….ähm Sommer!  – Reisetagebuch einer Nachteule – Tag 7

Eigentlich waren die Vorhersagen nicht so schlecht für diesen Samstag, aber ich bin froh gewesen, dass ich mein „Touri-Programm“ gestern schon gemacht hatte. Zur Mittagszeit klarte es kurzfristig auf und voller Zuversicht wurde die Friedrichsstr. nochmal unsicher gemacht – ein kleines bisschen Sylt in Form einer Tasse und ein kleines Dankeschön für u.a. unsere tollen Haussitter wollten noch mit nach Hause.

Es hat auch ungefähr eine halbe Stunde gehalten und dann war ich froh über den blauen Friesennerz, den ich mitgenommen hatte – denn ab da wurde es ziemlich nass von oben. Aber es gibt ja kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung :-)!

Und bevor einer fragt, ja – die Punks sind wirklich im Moment auf Sylt. Gerade gestern haben wir sie im Regen einmal durch die Friedrichstr. ziehen sehen, mit einer größeren Polizeibegleitung – wohin sie gingen oder was sie genau riefen, lies sich nicht feststellen. Ansonsten bekommt man hier fast nichts mit von ihnen.

Ein Besuch in der Sylter Tee Company (www.syltertee.de) stand noch auf der Liste und auch hier was der Duft hervorragen beim Eintreten in den Laden – das lag allerdings auch daran, dass man hier essbaren Tee in verschiedenen Sorten direkt vor Ort probieren kann. Auch wenn ich nicht der wirkliche Früchtetee-Liebhaber bin, da sie mir oft zu sauer und mit wenig Tee versetzt sind ;-)….aber hier fand ich die essbare Variante mit Aronia sehr lecker und bin gespannt, wie sie mir dann daheim nochmal schmeckt.

Ein essbarer Tee besteht eigentlich fast nur aus getrockneten Früchten, die mit Wasser aufgegossen werden. Der Sylter Aronia Früchtetee beinhaltet: Apfelstücke, kandierte Ananas-, Mango- und Papayastücke, Aronia und schwarze Johannisbeeren.

Auch eine tolle Empfehlung ist die Crêperie am Meer  – hier gab es diesmal zum Mittagessen einen Mexican-Crêpes mit Sylter Rind, Käse, Kräutern, Creme fraiche und etwas scharfer Sauce  – ihr findet sie auf Instagram https://www.instagram.com/creperie_am_meer_sylt/ – lasst doch da gerne mal ein Like da. Und wer wissen möchte, wie das Wetter auf Sylt ist: www.surfcam-sylt.de!

Am vorletzten Abend ging es nochmal Richtung Strand zum Abendessen – nämlich ins Samoa Seepferdchen nach Rantum (www.samoa-seepferchen.com).  Hier gilt – wie auch in fast allen anderen Restaurants aktuell auf Sylt – dass man reservieren sollte, wenn man irgendwo hinmöchte, insbesondere wenn man mehr wie zwei Personen ist. Und was hier so gut wie überall gemacht wird, sind zwei Essensslots – i.d.R. von 18-20 Uhr und von 20-22 Uhr – und man wird auch kurz vor 20 Uhr auf den Wechsel hingewiesen.

Und auch das Wetter hat es sich nochmal überlegt und sich für den Abend eine kleine Überraschung zurecht gemacht – nämlich einen wunderbaren Sonnenuntergang:

Heute ist schon wieder der letzte Tag des Urlaubs…auch wenn es im Moment wieder ziemlich stürmisch und etwas nass ist, ich freue mich auf diesen Tag. Zum einen habe ich durchaus Gefallen an dieser Insel gefunden und hoffe sehr, dass es nicht das letzte Mal hier oben war und zum anderen ist heute ja auch ein ganz besonderer Tag – nämlich unser 20. Hochzeitstag – oder auch Porzellan Hochzeit genannt.

In diesem Sinne – seid lieb zueinander  – auch in stürmischen Zeiten ;-)!

Eure Nachteule

Tag 6 – Einmal Sansibar und zurück – das kleine Touriprogramm auf der Insel

Der Vormittag war geprägt von einem kleinen bisschen Arbeit (wobei bei solch einem Ausblick das ein ganz anderes Gefühl ist) und einem tollen Walk entlang der Westerländer Promenade.

Noch ein kleines bisschen Kultur heute mal wieder – wenn man vor der Musikmuschel steht und sich dann einmal weg vom Meer dreht, entdeckt man mehrere Figuren. Rechts und links der Sitzbereiche sieht man  „Triton auf dem Hippokamen“ und „Europa auf dem Stier“. Ein aus Charlottenburg stammender Kurgast hat diese vom Bildhauer Ludwig Manzel aus Muschelkalk gefertigten Figuren 1914 gestiftet. Am oberen Ende steht eine Bronzeskulptur mit dem Titel „S.O.S. – Save our Seas“ des Münchner Bildhauers Serge D. Mangnin. Diese Skulptur zeigt eine Frau, die als Symbol der Erde von einer Möwe, als Symbol für die Luft, und einem Seehund, als Symbol für das Wasser, umgeben ist und uns zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur erinnern soll.

Zum Mittagessen musste ich noch einen weiteren Punkt auf meinem „Touri-Programm“ abhaken – nämlich einen Besuch in der legendären Sansibar (www.sansibar.de). Das Wetter war ja hervorragend und die Sansibar entsprechend stark frequentiert – was allerdings auch an der zeitgleich stattfindenden Hochzeit hier liegen könnte. Auf alle Fälle habe ich es auf eine Currywurst in das Innere geschafft und konnte dem emsigen Treiben des Servicepersonals in Ruhe zuschauen, was in einer unglaublich hohen Anzahl wie die Ameisen hin- und her wuselten. Eine super Organisation wie ich finde! Die Erdbeerbowle gab es dann draußen in der Sonne auf der Terrasse  – herrlich!

Während mir nur Menschenmassen begegnet sind, hatte Carsten Gesellschaft von mehreren Vierbeinern, die ihm bei seinem Lauf rund um das Rantumer Becken „im Weg lagen“ 😄

Nach soviel „Aufregung“ war dann der direkte Weg in den Strandkorb, wo bereits zwei weitere Bücher auf mich warten und dann habe ich nochmal den Sprung in die Nordsee gewagt. Jupp – auch Eulen lieben ein Bad im Wasser :-)!

Was für ein Urlaubsfeeling!

Am Abend stand ein Essen mit Freunden an – und zwar mal nicht in einem Fischrestaurant, sondern in der „Butcherei – Grill und Bar“ (www.butcherei-sylt.de). Und es gab eine klasse Auswahl an leckersten Fleischgerichten – wer Lust auf Fleisch und guten Wein hat – schaut hier vorbei und lasst es euch schmecken!

Der heutige, leider schon vorletzte, Urlaubstag ist wettermäßig etwas durchwachsen, aber wir finden sicher ein paar gute Aktivitäten und mir fällt gerade ein, ein paar Postkarten wollte ich noch schreiben.

In diesem Sinne – genießt das Wochenende und lasst es euch gut gehen!

Eure Nachteule

Tag 5 – Sommer, Sonne, Strand und Harry Potter (und ein kleines bisschen Wein)

War das ein Wetterchen gestern hier oben auf Sylt – warm, sonnig, ein bisschen Wind – so darf das sein im Urlaub!

Und auch der Sonnenuntergang hat sich diesmal nicht versteckt, sondern nochmal ein bisschen aufgefahren:

Am Vormittag ging es diesmal zu ein paar Erledigungen wie Post wegbringen – inkl. Sightseeing-Tour (bis man die richtige Poststation gefunden hat), eine neue Fleecejacke durfte mit nach Hause und dann mussten noch die Angebote ausgenutzt werden, die man im Sansibar Wein Outlet (www.sansibar.de) bekommt diese Woche.

Und nachmittags ging es dann endlich mal so richtig an den Strand – Strandkorb einrichten, Leselektüre für später hinrichten und dann ging es ab in die Nordsee. So herrlich – nicht zu kalt (okay 17°C im Wasser ist nicht ganz warm) und einfach nur toll! Es war spannend mitzuerleben, welche Kraft die Wellen hatten, bei einsetzender Flut.

Neben ein paar neuen Büchern auf dem Kindle musste ich auch unbedingt ein paar klassische, haptische Bücher mitnehmen und bin endlich seit längerer Zeit mal wieder in Ruhe zum Lesen gekommen. Auch wenn Buch #1 eher was zum „Lernen“ war – man muss sich ja schließlich auf die nächsten Runden „Alleswisser“ vorbereiten – freue ich mich auf die nächsten Stunden in unserem Strandkorb und meinem neuen Lesefutter.

Das Buch „Das ultimative Harry Potter Fan Quiz – mit 300 Fragen“ wurde u.a. von Sebastian Jacoby, dem einen oder anderen sicher bekannt als der „Quizgott“ von „Gefragt – Gejagt“ bekannt, geschrieben und umfasst 25 verschiedene Themengebiete mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Die Filme reichen definitiv nicht, um die Fragen zu beantworten – man muss die Bücher genau gelesen haben und selbst dann, sind ein paar echt schwere Fragen dabei. Mir hat es super gut gefallen und ich bin wieder um einige Facts schlauer, was das Harry Potter Universum angeht! :-)!

Das Abendessen war (wieder) ein richtiges Highlight – etwas dezimiert von der Gästeanzahl waren wir in kleiner Runde im Königshafen in List (www.koenigshafen.de).

Seit 5 Generationen  verwöhnt die Familie Hansen hier ihre Gäste und serviert klassische Norddeutsche Küche. Das Lamm war super zart, die Jus der absolute Hammer und auch der Rotbarsch war spitze. Für mich aber mit am Besten waren die zwei Vorspeisen – saisonaler Blattsalat mit hauseingelegtem, warmen Schafskäse und gerösteten Kernen mit Avocadocreme und Gemüsechips und dann das Rote Beete Carpaccio mit Keitumer Ziegenkäse und karamellisierten Nüssen und Salat…eigentlich hätte ich nur diese zwei Teller gebraucht! Sooo lecker!

Noch einen kleinen Extra-Tipp habe ich diesmal für euch – was ich in den letzten Tagen wieder sehr zu schätzen gelernt habe (neben der Tatsache, dass Milchreis und Schokopudding einfach tolle und einfache Nachtische sind und ich diese wieder öfters mal selber machen sollte), ist, dass gemeinsame Spielerunde einfach toll sind und wir so was unbedingt wieder öfters machen sollten.

Zwei neue Kartenspiele werden gerade von uns hier getestet – „DINGSI – die Wilde Zahlenpyramide“ und „SKYJO“ – zwei spannende kleine Kartenspiele die durchaus Technik und Taktik verlangen, aber auch mit Kindern gut zu spielen sind!

Heute morgen ist es noch etwas wolkig und ein paar Tropfen haben sich aktuell hier an den Strand verirrt – aber das Regenradar verspricht gegen 11 Uhr eine deutliche Wetterverbesserung – also der perfekte Zeitpunkt um noch ein kleines bisschen was zu arbeiten (hier schläft eh noch alles um mich herum) – eine kurze Vorlesung halten zur Prüfungsvorbereitung und noch ein paar Vorlesungsunterlagen für nächste Woche fertigstellen :-)!

In diesem Sinne – sucht euch ein gutes Buch und genießt die Zeit!

 …und ich bin immer auf der Suche nach guten Buchempfehlungen – also wer hier noch einen guten Tipp hat – meldet euch gerne!

Eure Nachteule!

Tag 4 auf der Insel – freche Möwen und endlich Strandkorbfeeling

Die Wochenmitte war jetzt tatsächlich so ein bisschen der Wechseltag, was das Wetter angeht – es war überwiegend trocken und der heftige Wind ließ im Laufe des Tages deutlich nach und jetzt würde ich ihn fast als „normal“ für die Insel bezeichnen.

Auch anhand der Wellenhöhe sieht man deutlich einen Unterschied:

Dazu habe ich eine ganz interessante Seite gefunden, die vielleicht auch für andere Urlauber ganz interessant sein könnte: Wind-, Wellen-, Wetter- und Gezeitenvorhersage https://de.windfinder.com/forecast/list_sylt

Den Vormittag habe ich dann etwas sportlich nutzen können – meine Stöckchen durften zwar zur Sicherheit nochmal im Auto bleiben, aber so konnte ich entlang der Promenade ein bisschen Jogg-Walking ausprobieren (was Dank Rückenwind auch gar nicht so schlecht bzw. schlimm war :-)..).

Dazwischen sind ein paar tolle Bilder entstanden:

Am Nachmittag war das Wetter dann so gut, dass ich mich auf die Suche nach unserem gemieteten Strandkorb gemacht habe und dann dort meinen erfolgreich verteidigten Crêpes gegen sehr freche und anscheinend sehr hungrige Möwen verteidigen konnte. Ich war immerhin erfolgreich, aber der eine oder andere Tourist machte Bekanntschaft mit einer Möwe und war dann um einen Crêpes ärmer! Die Crêperie am Meer – direkt an der Promenade kann ich echt empfehlen – die Variante mit Käse, Schinken, Sylter Ei, Japan Mayo, Salz, Pfeffer und etwas Schnittlauch war super lecker! Hier probiere ich bestimmt die nächsten Tage auch mal eine süße Variante!

Und am frühen Abend ging es dann mal in die andere Richtung – nämlich zum nördlichsten Ende der Insel – nach List und damit auch zum nördlichsten Ende von Deutschland. Ein kurzer Stopp war vorher im Hafen in List, wo wir diverse Fischspezialitäten beim Gosch durchprobierten und sogar den Chef persönlich am Schiffstresen haben sitzen sehen…und nein, ich wollte ihn nicht bei seinen Gesprächen stören, um ein „Fanfoto“ zu machen!

Der Verdauungsspaziergang führte uns dann zum Ende des Ellenbogens mit verschiedenen Schafbegegnungen auf der Straße …schade, dass sich der Sonnenuntergang für gestern eine Auszeit genommen hatte. Hier wäre es wahrscheinlich traumhaft gewesen…nun gut, dann müssen wir vielleicht einfach irgendwann nochmal hier auf die Insel kommen!

Warum heißt das nördliche Ende eigentlich Ellenbogen? Nun ja, die Form der viertgrößten deutschen Insel verändert sich ständig, aber seit ungefähr vierhundert Jahren sieht diese Insel von oben betrachtet wie eine Tänzerin aus und der Ellenbogen würde genau dieser Stelle auch entsprechen. Die Geschichte dieser Insel liest sich sehr spannend und ich hätte euch zwei weiterführende Lesetipps dazu: die Seite des Sylt Tourismus-Service: www.insel-sylt.de sowie die Seite über Deutsche Städte: www.deutsche-staedte.de/sylt/ .

Mal sehen, was sich heute hier alles so entdecken lässt – das Wetter sieht schon mal sehr gut aus! Dann will ich mal eine kleine Strandrunde drehen und warte, bis der Rest hier einmal alles wach ist!

In diesem Sinne – genießt den Tag und bis morgen!

Eure Nachteule

Tag 3 – Shoppingtag mit Schokolade, Tee, Pulli und einer Ente zum Abschluss

Also irgendwie war das ein sehr erfolgreicher Tag hier auf Sylt gestern – ich konnte mehrere Punkte auf meiner Wunsch-To-Do-Liste abhaken :-)!

Nachdem das Wetter noch etwas unentschlossen war, war der erste Stopp auf der Mädels-Shoppingrunde die Sylter Schokoladenmanufaktur (https://cafe-wien-sylt.de/) in Tinnum.

Ein Traum für alle Schokoliebhaber – einkaufen mit Blick in die Schokoladenproduktion, die sich hinter einer sicheren Glasscheibe befindet und für ganz hungrige Menschen gibt es auch direkt Kuchen und Pralinen zum sofort vernaschen.

Auf meinem Einkaufszettel stand hauptsächlich das Eindecken mit Syltella – einer sehr leckeren Nussnugatcreme in Zartbitter und mit Meersalz. Da es auch ein paar handgeschöpfte Schokoladentafeln gab (siehe Bild der Schokoladenwand :-)…) durfte eine kleine Auswahl mit (u.a. mit Early Grey, eine 99%, eine mit Syltella und auch eine laktosefreie Schokolade).  Neben Süßem gab es aber gestern auch noch selbstgemachte Grissini-Stangen, die super am Abend zum neu getesteten Rotwein geschmeckt haben (wir mussten uns leider die letzten Abende durch verschiedene Rotwein-Sorten probieren, die hier gerade im Angebot sind, um einen weiteren Shopping- und To-Do-Listen-Punkt demnächst abhaken zu können.

Nach soviel Schokolade musste es mal etwas Frischeres sein…ich wurde im Sylter Teehaus Teekula abgesetzt (www-sylter-teehaus.de). Was für ein toller Duft hier einem schon beim Eintreten in die Nase steigt…zwei neue Teesorten (Friesenmischung Sylter Milchbart und Sylter Earl Grey Rose) sowie zwei Marmeladen (Sanddorn und Erdbeer-Lakritze) möchten probiert werden. Und insbesondere bei der einen Marmelade kann ich mir sicher sein, dass ich sie alleine probieren darf – ratet mal welche von den beiden 😉

Und ein bisschen was Gutes habe ich auch noch getan an diesem Morgen – ich habe Stephen, die Möwe adoptiert, die aus recycelten PET-Flaschen stammt und deren Verkaufserlös an For our oceans (www.4ocean.com) geht, einem Unternehmen zur Meeresreinigung  – insbesondere von Plastikabfälle im Meer.

Und dann gab es „Star“ gucken – das Schaf „Pulli“ hat inzwischen ja einen echten Promistatus hier auf Sylt erreicht und so fuhren wir einfach auf gut Glück in Richtung des Hofes in Keitum, wo dieser Star normalerweise zu Hause ist und tatsächlich – auf einer Wiese stand er und mampfte in aller Ruhe Gras. Dieses Schaf sieht wirklich so aus, als ob es gegen die steife Brise die heute herrschte einen schwarzen Pullover über sein doch relativ weißes Fell gezogen hätte.

Da wir nicht länger stören wollten, gab es nur ein vorsichtiges Fanfoto von etwas weiter weg und einen kurzen Stopp eine Wiese weiter, wo zottelige Galloway-Rinder gemütlich rumstanden (die gleich auch noch einen weiteren Halt verursachten).

Weiter ging die Shoppingtour zum nächsten Teekontor – nämlich zum Kontorhaus Sylt (www.kontorhaussylt.de) wo zwei weitere Tees und etwas für den Nachmittagskaffee mit durften.

Nach einem herzhaften Stopp in der Sylter Landschlachterei (www.sylter-landschlachterei.de) wo Galloway-Schinken, Insel-Salami und ein paar Galloway-Sticks in den Einkaufskorb wanderten, gab es endlich einen kurzen Stopp in Keitum, wo der zuvor gekaufte Kuchen probiert werden konnte.

Man darf mich gerne für schleckig halten…aber ich hatte mich so auf den kalten Hund gefreut und musste gestehen…ich mag Schokolade oder auch Kekse mit Orangenaroma überhaupt nicht…schade. Aber dann muss ich halt mal wieder selber einen „backen“.

Kurz noch ein zwei Info zu Keitum: bei einem gemütlichen Spaziergang durch das alte Kapitänsdorf Keitum sieht man wunderschöne alte Reetdachhäuser und man merkt schnell, warum Keitum auch den Namen „das grüne Herz der Insel“ trägt. Einkaufen, leckere Essen, Wellness – alles findet sich hier in enger Nachbarschaft zu einander. Eine schöne Seite mit ganz vielen weiteren spannenden Facts zu Keitum ist folgende: www.insel-sylt.de/keitum/.

Nach weiteren Shoppingstopps für meine Mädels ging es wieder zurück zu unseren Männern und dann gemeinsam zum Abendessen in die Seekiste.

Hier war die Auswahl relativ einfach – weil hier muss man am Dienstagabend Ente essen (und zwar nur auf Vorbestellung und es gibt auch nur max. 30 Enten pro Dienstag). Und diese Vorbestellung hat sich sowas von gelohnt – ich hatte noch nie außerhalb der Weihnachtszeit Ente mit Rotkohl und Kartoffelklößen und war etwas skeptisch, ob so ein  – für mich – typisches Weihnachtsessen auch jetzt im Sommer (okay..Herbst ;-)..) schmecken kann.

Und wie es schmecken kann – herrlich krosse Haut, megasaftiges Fleisch, etwas zimtlastiges Rotkraut und eine tolle Sauce…ein absoluter Tipp für alle Sylturlauber (wichtig ist nur die rechtzeitige Reservierung!)

Müde, satt und relativ entspannt ging es dann nach einem etwas windigen Heimweg und einem tollen Sonnenuntergang (ja, er bemüht sich redlich weiter nach oben auf der Skala zu kommen) dann Richtung Koje.

Der Wind soll heute etwas nachlassen im Laufe des Tages, so dass ich schonmal die Laufschuhe gerichtet habe und mir jetzt noch die passende Musik zusammen stelle, so dass ich nachher – wenn sich Regenbogen und Wind etwas verzogen haben – mal ein bisschen die Strandpromenade unsicher machen kann mit meinen Stöckchen.

In diesem Sinne – genießt das heutige Wochenbergfest und bis morgen!

Eure Nachteule

Tag 2 – ZACHARIAS, Sturmflut-Warnung und Sylter Royal – hier ist ganz schön was los!

Das Sturmtief ZACHARIAS, was uns gestern morgen schon einen stürmischen Empfang bereitet hat, scheint sich hier wohl zu fühlen und hat im Laufe des Tages sich hier weiter breit gemacht und auch aktuell lauten die Warnungen:

Aber der Blick heute morgen verspricht trotzdem einen schönen und im Moment sogar sonnigen Tag:

Gestern ging es zur Mittagszeit in die Fußballschule von Michael Rummenigge hier auf Sylt, wo wir einen glücklichen, aber ziemlich geschafften jungen Mann von seinem erstem Tag Fußballcamp abholen durften.

Diese Fußballcamp ist eine tolle Idee und nicht nur Michael Rummenigge ist hier vor Ort, sondern wird auch von ehemaligen Spielern und Spielerinnen aus der Bundesliga hier unterstützt und das Beste ist – das Camp findet nicht nur hier auf Sylt statt: unter der folgenden Seite findet man weitere Informationen und Termine https://fussball-schule.de/category/termine/ – falls mal jemand eine Geschenkidee für ein fußbegeistertes Geburtstagkind sucht!

Und wie immer bei den Reiseblogs der Nachteule, der Kulinarik-Teil: da sich die Fußballschule genau neben dem Golf Club Sylt  (https://www.golfclubsylt.de/ ) befindet und wir zufällig noch ein paar Gutscheine für das dortige Clubrestaurant Mira`s (https://www.miras-restaurant-sylt.de/) in der Reisegruppe hatten, stand das Mittagessen bzw. der Ort schon fest :-).

Nach einem Pächterwechsel 2022 hat das Mira immer noch ein kleines bisschen Anlaufschwierigkeiten, was den Servicebereich oder auch das Herrichten eines schönen Gastraums angeht, aber das Essen, welches wir gestern hatten, war durchaus schon sehr gut. Von der klassischen Currywurst, über Spiegelei mit Bratkartoffeln, Cheeseburger, Tomatensuppe, Pasta Bolognese etc. gab es eine kleine Auswahl und auch die Weinkarte hat einen ganz annehmbaren Rotwein auf der Karte….Fazit: wer einmal Golfer bei einsetzendem Regen schnell rennen sehen will und eine tolle Aussicht auf eine schöne Golfanlage mit verschiedenen Wasser- und Seebereichen sucht und auch noch ein paar Kleinigkeiten essen möchte, der ist hier durchaus richtig.

Mir allein hat schon das wunderschöne Reetdachhaus gefallen, was man hier auf der Insel ja sehr häufig sieht! Die Reetdachdeckerei gilt ja als eine der ältesten Handwerkstechniken in der Architektur und wurde 2014 von der UNESCO als Kulturerbe ausgezeichnet.

Da das Wetter auch Mittags noch nicht ganz so unstürmisch war und inzwischen auch mehrere Sturmflutwarnungen ausgegeben wurden, gab es ein bisschen entspanntes lesen und das Beobachten von Kitesurfern, die diesen Wind natürlich voll ausnutzen konnten.

Am Abend kam dann auch die Sonne endlich raus – so langsam hatte der Wind endlich mal das Wolkenpacket über die Insel gepustet und auf der Fahrt an das südlichste Ende von Sylt nach Hörnum zeigte sich die Insel von seiner schönen Seite.

Das Ziel  zum Abendessen lautete: Sylter Muscheln Bistro am Hörnumer Hafen. Frischer und regionaler kann man glaube ich kaum Muscheln, Hummer (von Helgoland) , Austern und Fisch essen, wie hier. Eine klassische Homepage gibt es nicht – aber einen interessanten Facebook-Auftritt: https://www.facebook.com/SylterMuschelnBistro – schaut doch mal vorbei und lasst ein Like da!

Ein kleine weiße Holzhütte die in ihrem Inneren eine gemütliche Atmosphäre mit Holzbänken ausstrahlt und eine tolle Auswahl bietet – ein wirklicher Tipp für Muschelliebhaber. Natürlich gab es einmal „Austern Sylter Royal“, wenn man schon mal hier ist, die auch wirklich sehr lecker waren und ansonsten fand sich auf dem Tisch eine Bouillabaisse, eine riesige Seezunge, Trüffelpasta, fast 1,3 kg frischer Hummer und direkt vor mir ein roter Topf mit „Miesmuscheln Hörnumer Art“ mit Weißweinsud, Knoblauch und Schalotten.

Und ich kann euch sagen – mit jedem leckeren Bissen wurde das Wetter besser und nach einer Runde Cremé brulee mit Tonkabohne und hausgemachtem Tiramisu für alle – also zwei Portionen und 6 Löffel 🙂 war der Himmel fast wolkenlos und der Sonnenuntergang heute hat sich schon mal um eine Potenzen nach oben gesteigert – im Vergleich zu gestern. Mal sehen, was er sich heute Abend einfallen lässt.

Da es heute noch ein bisschen arg stürmisch ist, steht später wahrscheinlich eine kleine Shoppingrunde an…außer das Wetter hat noch die eine oder andere Überraschung im Gepäck – aber davon kann ich dann morgen früh wieder berichten!

In diesem Sinne – immer schön die Mützen festhalten!

Eure Nachteule

Reisen mit der Deutschen Ba…ähm dem Sylt-Shuttle! Reisetagebuch Tag 1 – die Anfahrt

Ein stürmischer Morgen empfängt uns hier auf Sylt – und die Feuerwehr, die hier im Großaufgebot das  Nachbarhaus inspiziert (glücklicherweise sehe ich zumindest aus meinem Fenster kein Feuer bzw. Rauch – ich hoffe, das bleibt auch so und es war nur der „Brandmeldealarm-Weckdienst am Montagmorgen“).

Nach einer kurzen Sightseeing-Tour durch Hamburg ging es Richtung Niebüll zum Autoverlader des Sylt-Shuttles – aber bevor wir uns in das Abenteuer „Reisen mit der Bahn“ stürzten, legten wir noch einen kleinen (leckeren) Zwischenstopp bei Anita und Heiko kurz vor Niebüll ein, die uns mit Kaffee, Butterkuchen und einem herzlichen Empfang noch ein paar Minuten auf dem „Festland“ Gesellschaft leisteten – Danke für eure Gastfreundschaft und den kurzfristigen „Überfall“ 😉

Ich reise ja tatsächlich gerne mit der Bahn (und habe im Vergleich zu anderen) meistens auch Glück, was Verspätungen und Zugausfälle angeht – deswegen habe ich mich sehr gefreut, dass wir Sylt per DB Sylt-Shuttle (www.syltshuttle.de) erreichen können und so standen wir dann gestern erwartungsvoll in den Schlangen. Um sich die Zeit etwas zu verkürzen und in die erste Urlaubsstimmung zu kommen, gab es einen Aperol Spritz aus der Flasche…und ich muss sagen  – so schlecht war die Mischung gar nicht :-)!

Und dann zuckelt das Sylt-Shuttle los – knapp 35 Minuten dauert die Fahrt von Niebüll bis nach Westerland – mit einem kurzen Halt in Keitum (Sylt).

Hier ein paar Impressionen von der Fahrt :

Nachdem sich alle Schlüssel für das Ferien-Appartement wieder aufgefunden hatten und wir dann unseren halben Hausstand verräumt hatten, konnten wir endlich die Aussicht und die Musik aus der Musikmuschel mitten auf der Promenade genießen.

In der Musikmuschel, die sich mitten auf der Promenade am Hauptstrand in Westerland befindet, finden im Sommer fast täglich musikalische Veranstaltungen statt. Weitere Informationen – u.a. zur Musikmuschel –  findet ihr auch hier www.sylt.de. Gestern gab es am Nachmittag eher die Musik zum Mitschunkeln und Abends wurde es dann etwas „moderner“ und wir konnten unsere Pizza und Fischbrötchen mit toller Aussicht UND guter Musik genießen.

Da gestern Abend irgendwie bei allen die Luft raus war, haben wir uns für ein „kleines“ Abendessen zu Hause entschieden. Natürlich musste es wenigstens ein Fischbrötchen schon mal sein zum Einstimmen – okay – es war ein Brathering-Brötchen vom Gosch (aber ich finde die sooo lecker) und da den meisten der Sinn nach Pizza stand, ging es zu einer der besten und der Schlange nach zu urteilen, auch zu einer beliebtesten Pizza-to-Go-Buden auf Sylt – dem Mio (www.mio-sylt.de) …und die Pizzen waren wirklich lecker und ein bisschen größer wie vielleicht sonst üblich:

Der Abend ging dann mit ein paar Runden „Stadt-Land-Vollpfosten“ & „Skyjo“, ein zwei Gläsern Rotwein und einem schon mal gar nicht so schlechten Sonnenuntergang bzw. einer netten Abendstimmung  weiter und es gibt ja eigentlich kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Kleidung.

Ich bin auf alle Fälle mal gespannt, was die Insel bei diesem stürmischen Wetter heute hier alles zu bieten hat und genieße jetzt erstmal noch meinen Kaffee mit der Aussicht auf die stürmische Nordsee und warte, bis der Rest hier langsam mal wach wird!

In diesem Sinne – einen tollen und stürmischen Start in diese Woche!

Eure Nachteule

Eine Eule auf der Insel – Inselabenteuer mit der Nachteule (ein Reiseblog)

Nach ein paar aufregenden Wochen – hier kommen auch noch Berichte und Kulinarik-Tipps- war es gestern so weit. Die Koffer und Taschen waren seit ein zwei Tagen schon zu 80% gepackt und gerichtet (Pareto-Packen – wie ein Freund meinte 😅) und am Vormittag durfte ich noch einen 5stündigen Unterricht rund um die Anatomie Physiologie und Pathophysiologie des Auges unterrichten (und hier gibt es demnächst sicher auch mal noch ein zwei Erlebnisberichte…ja, auch beim Unterrichten kann es manchmal herausfordernd werden ..nur ein Thema z.B. ist der richtige Umgang mit non- binären Teilnehmenden).

Aber jetzt wieder zu den urlaubsbedingten Fakten 😄… Auto-Tetris kennt sicher jeder, der schon mal für längere Zeit mit dem Auto in den Urlaub gefahren ist..da wir diesmal für zwei Aufenthalte gepackt haben (ich fahre direkt nach dem Urlaub für eine Woche nach Berlin zu einem neuen Lehrauftrag 😄) war es dieses Mal schon fast der Endgegner…aber wir waren mach fast einer Stunde erfolgreich und endlich hieß es… Urlaub, wir kommen.

Das Abendessen gab es ganz urlaubslike an einer Tank und Rast Gaststätte…und es war tatsächlich sehr lecker: eine Hähnchen-Box Greek Style für die Eule und eine sehr currylastige Falafelbox für Carsten.

Erster Übernachtungs-Zwischenstopp war das Leonardo Hotel Hamburg-Stillhorn – vor den Toren meines geliebten Hamburgs.

Und hier ging es dann heute Morgen nach einem kleinem Frühstück (leider ohne Franzbrötchen aber mit Mini-Zwiebel-Mett Brötchen) weiter Richtung Niebüll zum Abfahrtsterminal des Sylt-Shuttels.

Zur Einstimmung und Vorbereitung werde ich mir gleich noch ein paar Tipps aus der „Gebrauchsanweisung für Sylt“ von Silke von Bremen anlesen.

Euch noch einen schönen Sonntag und bis später wieder! Eure Nachteule