Kurz nach 9 Uhr rollte der rote Autozug von Westerland wieder los Richtung Niebüll – also dem Festland und es hieß nun wirklich Abschied nehmen von dieser schönen Insel…Faarwel – erstmal (wie der eingefleischte Sylter wohl sagen würde 😉…).

Erster (und letzter Stopp vor Berlin) war eine kleine Bäckerei in Niebüll, wo wir uns mit Kaffee und belegten Weckle eingedeckt haben und ich habe seit ewigen Zeiten mal wieder ein „Schaumkussbrötchen“ – so stand es auf dem Schild – essen dürfen!

Am späten Nachmittag erreichten unser blaues Reisemobil und wir die Außenbezirke von Berlin – es ist schon faszinierend hier. Du kannst 30 Minuten durch herrlich grüne Wohnbezirke fahren, bis du zum sehr häuserbetonten Stadtzentrum von Berlin kommst und bist aber schon seit 30 Minuten eigentlich schon in Berlin.
Ich gebe zu, ich fühle mich in Hamburg deutlich heimischer, wie in Berlin – aber hier gibt es noch so einiges, wo ich unbedingt (teilweise auch nochmal) hinmöchte: das Spionagemuseum steht hierbei noch ganz oben auf der Bucketliste, einen ausführlichen Besuch auf der Museumsinsel auch noch und ich hoffe sehr, dass „unser“ Häppies bald eine neue und größere Location gefunden hat, damit wir wieder mal unsere leckeren Germknödel-Varianten genießen können!
Aber ein kleines bisschen „Touri-Programm“ musste es dann gestern Abend auch noch sein – mit der besten Buslinie, um Berlin möglichst kostengünstig anzuschauen, der M100, ging es Richtung Brandenburger Tor. Und nicht nur dort habe ich im Übrigen einen „Nett hier“ Aufkleber gefunden 😅


Hier noch ein zwei Informationen zur Buslinie 100, die vom Bahnhof Zoologischer Garten bis hin zum Alexanderplatz fährt (und zurück natürlich).

Man kommt hier fast an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten vorbei und bekommt eine unkommentierte Stadtrundfahrt mit einem Fahrschein AB und einer Stunde Zeit Investition.
Mehr zu den Stationen findet ihr hier: https://www.berlin.de/tourismus/touren/5704967-956960-berlin-mit-dem-100er-bus.html
Wer es gerne kommentiert haben möchte – live oder per Audio-Kopfhörer – dem sei eine Fahrt in einem der Hop on-Hop off Busse empfohlen, die hier zu Hauf rumfahren. Eine gute Quelle für solche Unternehmungen oder Ausflugstipps ist die Seite bzw. App „getyourguide“.
Der Nachteule-Blog ist ja auch bekannt für seinen kulinarischen Schwerpunkt und deswegen möchte ich euch heute gerne die „Freundschaft“ in Berlin vorstellen, wo wir gestern Abend noch eingekehrt sind: www.istdeinbesterfreund.com

Seit September 2018 findet sich in der Mittelstr. 1 die kleine aber sehr feine Weinbar „Freundschaft“ von Willi Schlögl und Johannes Schellhorn. Im Sommer kann man draußen Platz nehmen und bei schlechtem oder kalten Wetter findet man drinnen an einem 26m langen und ovalen Tresen aus Deutscher Eiche sicher auch ein Plätzchen und ganz wichtig – man kann nicht reservieren!
Die große Weinkarte ist klasse, aber auch die Auswahl an offenen Weinen und vor allem das kleine Speisenangebot ist super – ich liebe den Toast Freundschaft mit seiner tollen Cocktailsauce und endlich konnten wir die legendären Spinat-Knödel mal probieren….ein wirklich leckerer Tipp!





Kommt vorbei, lasst euch gerne beraten und genießt ein paar Stunden hier in netter Gesellschaft!
Nach der heftigen Gewittersession heute Nacht empfing uns jetzt ein strahlender Sonnenmorgen und jetzt genießen wir noch ein kleines Motel One Frühstück zu zweit, bevor Carsten wieder zurück ins Ländle fährt und ich mich noch an die letzten Vorbereitungen für die morgige Vorlesung an der Akkon Hochschule mache (das ist nämlich der Hauptgrund, warum wir von Sylt noch einen Zwischenstopp hier in Berlin eingelegt haben) und muss auch noch ein weiteres PSNV-Seminar fertigerstellen und an die weiteren Bearbeitenden schicken. Aber sicher bleibt heute auch noch etwas Zeit einmal durch Berlin zu fahren und heute Abend teste ich mal einen neuen Italiener hier ;-).
In diesem Sinne – einen schönen Gruß aus der Hauptstadt und dann bis erstmal 😉
Eure Nachteule









































































